Skip to main content

Full text of "Platon's Gorgias"

See other formats


Google 


This is a digital copy of a book that was preserved for generations on library shelves before it was carefully scanned by Google as part of a project 
to make the world’s books discoverable online. 

It has survived long enough for the copyright to expire and the book to enter the public domain. A public domain book is one that was never subject 
to copyright or whose legal copyright term has expired. Whether a book is in the public domain may vary country to country. Public domain books 
are our gateways to {he past, representing a wealth of history, culture and knowledge that’s often difficult to discover. 


Marks, notations and other marginalia present in the original volume will appear in this file - a reminder of this book’s long journey from the 
publisher to a library and finally to you. 


Usage guidelines 
Google is proud to partner with libraries to digitize public domain materials and make them widely accessible. Public domain books belong to the 


public and we are merely their custodians. Nevertheless, this work is expensive, so in order to keep providing this resource, we have taken steps to 
prevent abuse by commercial parties, including placing technical restrictions on automated querying. 


‘We also ask that you: 


+ Make non-commercial use of the files We designed Google Book Search for use by individual 
personal, non-commercial purposes. 


and we request that you use these files for 


+ Refrain from automated querying Do not send automated queries of any sort to Google’s system: If you are conducting research on machine 
translation, optical character recognition or other areas where access to a large amount of text is helpful, please contact us. We encourage the 
use of public domain materials for these purposes and may be able to help. 


+ Maintain attribution The Google “watermark” you see on each file is essential for informing people about this project and helping them find 
additional materials through Google Book Search. Please do not remove it. 


+ Keep it legal Whatever your use, remember that you are responsible for ensuring that what you are doing is legal. Do not assume that just 
because we believe a book is in the public domain for users in the United States, that the work is also in the public domain for users in other 
countries. Whether a book is still in copyright varies from country to country, and we can’t offer guidance on whether any specific use of 
any specific book is allowed. Please do not assume that a book’s appearance in Google Book Search means it can be used in any manner 
anywhere in the world. Copyright infringement liability can be quite severe. 


About Google Book Search 


Google’s mission is to organize the world’s information and to make it universally accessible and useful. Google Book Search helps readers 
discover the world’s books while helping authors and publishers reach new audiences. You can search through the full text of this book on the web 
alkttp: /7sooks. google. com/] 


a 


600084049V 


'. . . nn 4 n 
“ . - 
Platon’s 


GORGLAS. 


Mit 
Einleitung und Anmerkungen 


von. 


Eduard Jahn. 


Wien. 


Druck und Verlag von Carl Gerold’s Sohn. 


1859. 


290.639. 


\ Ar nr; 
EW ED, au ab ;» 
> r 


& .s D * \ 
en ee je 


Meinem geliebten Lehrer, 


dem k. k. Schulrathe in Krakau 


Andreas Wilhelm, 


I) 


tiefster Ehrfurcht 


gewidmet. 


Vorwort. 


Die Grundsätze, welche mich bei der Bearbei- 
tung des vorliegenden Dialogs leiteten, sind durchaus 
dieselben, welche ich mir bei Platon’s „Protagoras* 
(Wien, bei C. Gerold’s Sohn, 1857) aufgestellt habe. 
In ihnen findet sowohl die Beschaffenheit des Commen- 
tars als auch die der Einleitung ihre Rechtfertigung. 

Vor allem hielt ich es bei der Abfassung einer 
Schulausgabe, durch deren Hilfe die Schüler der Gym- 
nasien aus dem „Gorgias“ noch etwas mehr, als grie- 
chische Vocabeln, lernen sollen, für Pflicht, sämmt- 
liche Hilfsmittel, die in .den einschlägigen Werken 
deutscher Gelehrten bisher geboten sind, sorgfältig zu 
benützen. Bei den einzelnen Stellen anzuführen, was 
ich meinen Vorgängern verdanke, und was eigene Zu- 
gabe ist, war durch die Natur. einer Schulausgabe aus- 
geschlossen. | | 

In den Anmerkungen. nahm ich vorzüglich auf 
die in dieser Hinsicht allgemein geschätzte Ausgabe 
von G. Stallbaum (2. Auflage, Gotha 1340) Rück- 
sicht; daneben bot der Commentar L. Heindorfs 
noch immer Beachtenswerthes. Die Bearbeitung von 
C. G. Fin deisen (Gotha 1796) leistete namentlich 
durch den reichhaltigen index graecitatis gute Dienste, 
während dagegen aus der ebenfalls vergliechenen Aus- 
gabe von L, Hörstel (Göttingen 1797) nichts zu gewin- 
nen war. 


vI 


Mit C. ist auf die griechische Schulgrammatik 
von G. Curtius, mit Kr. auf die gr. Sprachlehre für 
Schulen von K. W. Krüger (3. Auflage, Berlin 1350) 
verwiesen. 

Der Text ist nach C. Fr. Hermann’s Recension 
in der Teubnerischen Ausgabe abgedruckt. Die nicht 
erheblichen Abweichungen finden sich am Ende der 
Einleitung verzeichnet. 

In der Einleitung fanden die bezüglichen Unter- 
suchungen von Schleiermacher und Steinhart 
und in der anonym erschienenen Ausgabe des „Gor- 
gias“ bei Engelmann, Leipzig 1857, ihre gebührende 
Beachtung. Ueberdies wurden die Forschungen von 
F. Susemihl, C. Fr. Hermann, Fr. Ast und Jos. 
Socher, besonders aber die Monographien von Sy- 
brand (dissertatio literaria de Flatonis Gorgie, Harlem 
1829) und H. E. Foss (de Gorgia Leontino commen- 
tatio, Halle 1828), ferner die betreffenden Partien in 
den Geschichtswerken über die griechische Philosophie 
von Brandis, E. Zeller (2. Auflage, I. Theil, Tü- 
bingen 1856), A. Schwegler, Ritter und Preller 
(2. Auflage, Gotha 1857) sorgfältig berücksichtigt. In 
der Gliederung des Dialogs hielt ich mich zunächst 
an die „Platonischen Studien“ (Wien 1858) meines 
hochverehrten Lehrers H. Bonitz, dem ich für seine 
freundliche Unterstützung in der gegenwärtigen Ar- 
beit mich zu innigstem Danke verpflichtet bekenne. 


_ Troppau den 21. April 1859. 


Eduard Jahn. 


Einleitung. 


l. 
Inhaltsübersicht, 


Sokrat es, begleitet von seinem Freunde Chairephon, steht 
im Begriffe zu einer midsıdıs des Sophisten Gorgias zu gehen; 
erfährt aber von Kallikles, der eben aus seinem Hause — in 
welchem Gorgias als Gast wohnt — heraustritt, dass er bereits post 
festum komme. Chairephon, welcher an dieser Versäumniss Schuld 
trägt, verspricht den Fehler auch wieder gut zu machen; denn Gorgias, 
sein Freund, werde ihnen wohl den Vortrag wiederholen. Sokrates 
wünscht eigentlich nicht diesen zu hören, sondern vielmehr von 
dem Sophisten Aufschluss über das Wesen seiner Kunst zu erhalten. 447 c. 

Da sie mittlerweile, von Kallikles geleitet, in das Haus ein- 
getreten sind, fordert Sokrates den Chairephon, der ja mit Gorgias 
näher bekannt zu sein behauptete, auf von diesem zu erkunden, 
„wer er sei?“ Chairephon wendet sich nun an Gorgias mit der 447d. 
Frage, ob er wirklich, wie es heisse, sich Öffentlich bereit erkläre 
über jeden beliebigen Gegenstand Rede zu stehen? 

Kaum hat sich dieser zu einer Probe hiervon erboten, als 
sein Freund Polos sich anheischig macht ihn, der von dem vielen 
Reden bereits erschöpft sei, zu vertreten. Also stellt Chairephon 
— seines Meisters Sokrates gewöhnliche Inductionsmanier nach- 
ahmend — an Polos die Frage, welche Kunst Gorgias eigentlich 
verstehe ? da Polos, anstatt einfach dieselbe anzugeben, in hoch- 
trabendem Wortschwall erklärt, es sei dieses die schönste aller 448 c. 
Künste; so richtet Sokrates mit der Bemerkung, Polos seheine 
wohl Redekunst studiert zu haben, wisse aber nieht sich zu unter- 
reden, indem er, nach dem Namen der Kunst gefragt, ein unnd- 
thiges Lob derselben vorgebracht habe, die nämliche Frage an Gor-. 
gias selbst. 


VIII EINLEITUNG. 


Ab9 a. Dieser nennt sich einen Rhetor, und zwar einen guten, der 
auch anderen die Rhetorik lehre. Nach vorgängiger Bitte um bün- 
dige Antworten mit Ausschluss aller uaxgoAoyi« forscht Sokrates 
weiter nach dem Gegenstande dieser Kunst. Als solcher werden 
Reden genannt. Aber bei der Heilkunst, der Turnkunst u. a. 
kommen gleichfalls Reden vor. Von ihnen unterscheidet sich die 

%450b. Rhetorik dadurch, dass sie ausschliesslich in Reden besteht und 
keiner Handthätigkeit (zeıgovoyla) bedarf. Allein das Nämliche 
gilt von der Mathematik u. a. Der Unterschied muss also in dem 
Stoffe der Reden liegen. Dieser ist das höchste und beste der 
menschlichen Dinge, meint Gorgias. Indessen ein Gleiches könnte 
der Arzt, der Turnmeister und der Erwerbsmann von ihrer Be: 
schäftigung rühmen, je nachdem Gesundheit oder Schönheit oder 
Reichthum als höchstes Gut anerkannt würde. Gorgias findet aber 
dieses in der Freiheit und der Herrschaft über andere. Dazu ver- 
hilft die Redekunst ; denn der Redner vermag in jeder Staatsver- 
sammlung alle nach seinem Sinne zu lenken und dadurch auch die 
vorgenannten Künste sich dienstbar zu machen. Demnach ist die 
Rhetorik die Kunst der Ueberredung, und zwar — weil auch bei 
jeder andern Kunst, nämlich beim Unterrichte in derselben, nicht 
minder Ueberredung (Ueberzeugung) statt findet — bezüglich des 

454, Gerechten und Ungerechten. 

Nun gibt es aber zwei Arten von Ueberredung. Die eine er- 
zeugt Einsicht, Wissen ; die andere bloss Glauben. Diese letztere 
ist Sache des Rbetors. Er weiss in jeder Versammlung über jeden 
Gegenstand mit grösserem Beifalle zu reden als der Sachversiän- 
dige selbst. Freilich soll er von dieser gewaltigen Macht keinen 

457 b, unrechten Gebrauch machen. Thut er es dennoch, so kann wenig- 
stens den Lehrern der Rhetorik nicht füglich die Schuld beigemes- 
sen werden. 

In den letzten Aeusserungen bemerkt Sokrates Widerspruch 
mit den früheren. Bevor erjedoch diesen näher nachweist, erklärt 
er, um bei dem berühmten Sophisten im vorhinein alle Einwendun- 
gen, als durch reines Interesse für eine so wichtige Untersuchung 
geboten, zu entschuldigen, seine Grundsätze der philosophischen 

458a. Gesprächsführung — dass er nämlich, fern von Rechthaberei und 
Eigendünkel, lediglich die Sache selbst berücksichtigend seine Mei- 
nung ebenso gerne widerlegt als anerkannt sieht — und fordert 
den Gorgias auf, falls er gleiche Ansichten hegt, die Unterredung 
weiter zu führen. Gorgias versichert zwar seine Beistimmung, sucht 


EINLEITUNG. IX 


aber unter dem Vorwande, die Zubörer seien bereits durch die 
lange, vor des Sckrates Ankunft gehaltene Epideixis ermüdet, dem 
verfänglichen Gespräche auszuweichen, jedoch vergeblich, denn 
Chairepbon und Kallikles drängen mit Hinweisung auf die lebhafte 
Theilnahme des gesammten Auditoriums zur Fortsetzung. 

Sokrates prüft nun die letzten Behauptungen des Gorgias. Aßße, 
Wenn der Rhetor vor der Menge (&v 074w) über jede Kunst über- 
redender zu sprechen vermag als der Sachkundige, so heisst dieses : 
der Nichtwissende scheint den Nichtwissenden mehr zu wissen als459b, 
der Wissende — was Gorgias für eine grosse Erleichterung in den 
Studien ansieht ! Verhält es sich eben so bezüglich des Gerechten, 
Schönen, Guten und seinem Gegentheile? Braucht der Rhetor auch 
hiervon nur den Schein des Wissens zu besitzen, oder muss er das 
Wissen sclbst haben, entweder schon von früher, oder zugleich mit 
der Rhetorik erlernt? Gorgias meint, wenn einer das Wissen nicht 460, 
schon hätte, könnte er es ebenfalls bei ihm lernen; nöthig sei es 
freilich. 

Jede Kunst gibt dem Lernenden eine bestimmte Beschaffenheit. 

Wer z, B. Musik gelernt hat, ist musikalisch u. s. w. Also wer 
Gerechtigkeit gelernt hat — wie der Rhetor — ist gerecht, will 
folglich immer gerecht handeln, niemals ungerecht. Gorgias hat 

aber erklärt, man dürfe nicht die Lehrer der Beredsamkeit verfol- 

gen, wenn ihre Schüler die Kunst, welche sich immer mit Reden 

über die Gerechtigkeit beschäftigt, ungerecht anwenden. Demnach 481b, 
müsste der Rhetor zugleich gerecht und ungerecht sein. 

Für Gorgias, der durch diesen Widerspruch in Verlegenheit 
gebracht ist, tritt Polos ungestüm in die Schranken. Jedermann 
glaube sowohl selbst das Gerechte zu wissen als auch andern es 
lehren zu können. Wenn Sokrates mit den Erklärungen des Gor- 
gias nicht zufrieden sei, so möge er nunmehr selbst eine Definition 
aufstellen. Sokrates gibt mit hinreichend deutlichem Tadel der 
leidenschaftlichen Heftigkeit des jugendlichen Gegners seine An- 
sicht folgender Massen kund: Die Rhetorik ist gar keine Kunst,. 
sondern eine blosse Fertigkeit (dursipl«), ähnlich der Kochkunst, 
und bildet, wie diese, einen Bestandtheil der Schmeichelei (xoAaxsle). 

Von Beschaffenheit ist sie hässlich, weil schlecht. Von Ciorgias zu 
deutlicheren Erklärungen aufgefordert spricht er sich also aus. Wie 
der Mensch aus Leib und Seele besteht, so gibt es auch zwei 
Künste um das. Wohlbefinden beider zu bewirken. Die Wohlfahrt4 64 b, 
der Seele wird durch die Staatskunst (moAırıxn) besorgt, welche 


x EINLEITUNG. 


wieder in zwei Theile — die Gesetzgebung (vouoFsrıxn) und die 
Gerechtigkeit — zerfällt. Im Körperlichen entspricht der erstern 
die Turnkunst (yvuvaorınn), der letzteren die Heilkunst. Diesen 
vier wahren Künsten sind eben so viele Afterkünste, nämlich die 
vier Arten der Schmeichelei, entgegen gesetzt, welche, obgleich sie 
sowohl der Seele als auch dem Leibe nur einen täuschenden An- 
strich von Wohlbefinden geben, in Wirklichkeit aber Verderben 
bringen, bei der kindisch thörichten Menge ungleich höher, als 
jene, geschätzt werden. Im Leiblichen ist das Scheinbild der Heil- 
kunde die Kochkunst, das der Gymnastik die Putzkunst; im Gei- 
stigen birgt sich unter dem Scheine der Nomothetik die Sophistik, 

465b. während hinter die Gerechtigkeit sich die Rlıetorik versteckt. Diese 
ist also eine Art Schmeichelei ; ist hässlich, weil sie nur dem An- 
genehmen ohne dem Gute nachgeht ; ist keine Kunst, sondern blossa 
Fertigkeit ohne rationale Begründung. 

Gegen die Einreihung der Redner unter die Schmeichler 
(noAcnes) weist Polos auf ihre Macht im Staate hin, da sie ja, 
wie Tyrannen, nach Gutdünken Confiscation, Verbannung, sogar 
- Hinrichtung bewerkstelligen, überhaupt alles durchsetzen können, 
was sie wollen. Sokrates erwiedert: Die Redner besitzen keine 
Macht, wofern diese für den Besitzenden etwas gutes sein muss; 
und thun auch nicht, was sie wollen, indem „thun was man will“ 
und „tbun wes gut dünkt“ keineswegs identisch ist, wie Polos 

467 d. glaubt. Denn die Menschen wollen nicht das, was sie eben thun, 
468 a.sondern das, weshalb sie es thun. Jedes Ding ist aber entweder 
gut oder böse oder e!n Mittelding zwischen beiden, das bald gut 

bald böse werden kann. Im letzteren Falle beabsichtigt man ein 
solches eben so wenig, als das schlechthin Böse. Das Gute allein 
schwebt als Ziel allen Handlungen vor. Wer nun ıhut, was ihm 

gut dünkt, in Wahrheit aber büse ist, z. B. ungerechter Weise 

468 d. Confiscation, Verbannung oder Hinrichtung verhängt, der thut 
nicht, was er eigentlich will. Er besitzt demnach keine grosse 
Macht. An und für sich erscheint Macht keineswegs begehrens- 
werth , wenn sie nicht mit Gerechtigkeit verbunden ist. Denn das 
468b. Unrechtthun ist unter allen Uebeln das grösste, weit grösser, als 
das Unreehtleiden. Darum gewährt Macht ohne Gerechtigkeit kein 

470 a. Glück, weil den Gewaltthaten Strafe folgt. Der gute Mensch allein 
ist glücklich, der Böse jederzeit unglücklich. Archelaos z. B. (auf 

471. ihn nämlich beruft sich Polos zum Beweise des Gegentheils) der 
sich durch eine Reihe von Freveln zum Könige von Makedonien 


EINLEITUNG. xt 


gemacht, und Leute seiner Art verdienen wahrhaftig bemitleidet zu 
werden, mögen sie immerhin in den Augen der meisten Menschen 
beneidenswerth erscheinen. Aber die Meinung der Meuge beweist 
in so wichtigen Lebensfragen nichts. 

Unglücklich_also ist der Ungerechte auf jeden Fall, und zwar 
in höherem Masse, wenn er der Strafe entgeht; weniger, wenn er 
die Schuld büsst. Denn das Unrechtthun ist — wie Polos zuge- 
steht — schändlicher als das Unrechtleiden ; somit auch schlechter, 
weil das Schöne mit dem Guten, das Schändliche mit dem Bösen 
identisch ist. Das Schöne ist nämlich entweder nützlich oder an- 
genehm oder beides zugleich. Der höhere Grad des Schönen wird 4752, 
folglich durch Ueberwiegen an Lust oder an Nutzen oder an beiden 
bedingt. Bei dem Hässlichen findet dasselbe Verhältniss rück- 
sichtlich des Schmerzens (Avzn) und des Uebels (x«x0v) statt. 
Beim Unrechtthun im Vergleiche zum Unrechtleiden überwiegt nicht 
der Schmerz, mithin das Uebel. Demnach ist das Unrechtthun 
auch schlechter als das Unrechtleiden. Darum ist dieses jenem vor, 
zuziehen. 

Strafe leiden heisst mit Recht (gerecht) gezüchtigt werden. 476», 
Alles Gerechte als solches ist schön. Bei jedem Thun wird das 
Betroffene (Passive) in derselben Weise afficiert, in welcher die 
Thätigkeit (Activität) geschieht. Wenn z. B. jemand heftig schlägt, 
wird das Objeckt heftig geschlagen u. s. w. Wer Strafe leidet, ver- 
bält sich passiv. Wird die Strafe mit Recht verhängt, so erfährt 
er Gerechtee. Das Gerechte ist aber mit dem Schönen, also auch 
mit dem Guten, identisch. Dem gerecht Bestraften widerfährt somit 
Gutes, es wird ihm genützt: seine Seele wird gebessert und von 
der Schlechtigkeit, d. b. von der Ungerechtigkeit, dem grössten 477 a, 
Uebel, befreit. Denn unter den drei Uebeln — Armuth am Ver- 
mögen, Krankheit am Körper, Ungerechtigkeit an der Seele — ist 
die Ungerechtigkeit weitaus am schlimmsten. Gleichwie die kör-477e, 
perlich Kranken beim Arzte Heilung suchen, so sollen die mit der 
Ungerechtigkeit Behafteten den Richter behufs der Bestrafung auf- 
suchen. Diejenigen, welche nicht durch Strafe geheilt werden, 
sind am unglücklichsten. Zu ihnen gehören Archelaos und andere478e, 
Tyrannen , auch mächtige Redner. 

Worin besteht nun der grosse Nutzen der Redekunst ? Sich 
mittelst derselben die verdiente Bestrafung abwenden wäre ja zum 
eigenen Nachtheile. Höchstens scheint sie brauchbar um sich selber 
und alle, für welche man Sorge trägt, nöthiges Falls anzuklagen, 


x EINLEITUNG. 


480 e. und andrerseits den Feind, wenn er gefrevelt hat, von der gerechten 
Strafe zu, befreien, damit er in der Ungerechtigkeit verbleibe. 

Bei der jetzt eingetretenen Pause — da Sokrates seine Wider- 

481 b.legung zu Ende geführt hat und Polos nichts mehr zu entgegnen 
weiss — wendet sich Kallikles an Chairephon mit der Frage, ob 
denn Sokrates dieses im Ernste oder nur im Scherze gesagt habe ? 
Chairephon antwortet, ihm scheine alles sehr ernstlich gemeint ; 
übrigens sei es am besten Sokrates selbst darum zu fragen. Kal- 
likles eröffnet nun seine Unterredung mit Sokrates durch die Be- 
merkung, dass, wenn die so eben dargelegten Grundsätze ihre Rich- 
tigkeit hätten, das ganze Treiben der Menschen in Verkehrtheit 
versunken wäre. Nach einer zum Theile scherzhaft gehaltenen 
Einleitung, worin Sokrates seine Liebe zur Philosophie, in welcher 
die Principien — und zwar die grade jetzt entwickelten — unver- 
änderlich feststehen, im Gegensatze zu des Kallikles Gunstbuhlen 
beim Volke, was stets wechselndes Anschmiegen an die Launen 
der Menge (d. h. Gesinnungs- und Charakterlosigkeit) bedingt, 
scheinbar beiläufig andeutet, fordert er den neuen Gegner auf den 
Grundsatz, dass Unrechtthun ohne Strafe das äusserste Uebel ist, 
zu widerlegen. 

48% c. Mit leidenschaftlicher Heftigkeit bricht nun Kallikles los. 
Gorgias sei in Widersprüche verstrickt worden, weil er aus falscher 
Scham nicht bestimmt versichert habe demjenigen, welcher ohne 
das Gerechte zu wissen an die Erlernung der Rhetorik gienge, auch 
jene mangelnde Kenntniss beibringen zu können. Dies habe zwar 
Polos gerügt, sei aber zuletzt selbst in Folge des Zugeständnisses, 
dass Unrechtthun schändlicher sei als Unrechtleiden, in des Sokrates 
dialektische Schlingen gerathen, der immer schlau das durch Satzung 
(vowog) Bestimmte mit dem von Natur aus Rechtem vermenge. 

483a. Denn der Natur nach sei das Unrechtleiden, ein nur des hilflosen 
Sklaven und nicht des freien Mannes würdiger Zustand, schänd- 
licher ; das Gesetz hingegen, die Schutzwehr der Schwächlinge, 
verwerfe das Unrechtthun. Aber naturgemäss unterjoche der Starke 

48% a. den Schwachen und durchbreche die unnatürlichen Gesetzesschran- 
ken ; wie die Geschichte durch die Beispiele des Xerxes, Herakles 
und unzählige andere beweise.. Auch Sokrates werde noch zu die- 
ser Einsicht gelangen, wenn er die Philosophie, die wohl im Ju- 
gendalter bis zu einem gewissen Grade betrieben werden könne, 
doch für das Mannesalter als unpraktisches Geschwätz sich schlech- 
terdings nicht schicke, endlich einmal aufgebend mit wichtigeren. 


EINLEITUNG. XI 


und nothwendigeren Dingen sich befassen wollte. Wie bei Euri- 
pides Zethos seinen Bruder Amphion von der unnützen Musenkunst 
abzuwenden sucht, so rathe er dem Sokrates sich ins praktische 
Staa:sleben einzuüben , sonst werde er sogar von einem verächt- &86 a. 
lichen Widersacher wehrlos Unbilden erfahren und in Gerichtshän- 
deln weder Rath noch Hilfe wissen. 
Nachdem Sokrates die freundliche Fürsorge des Kallikles (iro- 
nisch !) belobt hat, der gerade der geeignete Mann sei ihm den 
rechten Lebensweg zu zeigen, da er ja nebst Wohlwollen die ge- 
hörige Einsicht sammt dem nöthigen Freimuthe besitze und auch 
durch Scham sich nicht beirren lasse, wie Gorgias und Polos; bit- 
tet er um genauere Belehrung, zunächst anknüpfend an den von 
Kallikles aufgestellten Satz: „es ist gerecht, dass der Ueberlegene 
(xoeitrov) den Geringeren unterjocht, und dass der Bessere mehr 
hat als der Schlechtere.* Ist „überlegen“ und „besser“ mit „stär-488b, 
ker“ identisch ? Kallikles bejaht es. Demnach ist die Volksmenge, 
welche die Gesetze gegen Jden Einzelnen aufstellt, stärker, somit 
überlegen, somit auch besser, als dieser einzelne. Folglich erschei- 
nen die vonı Volke gegebenen Gesetze auch ar pvoıv als schön. 
Nun gilt aber beim Volke allgemein Unrechtthun für schändlic her 
als Unrechtleiden. Und so bleibt dieser angefochtene Grundsatz auch 
„der Natur nach“ richtig. 4898. 
Nicht ohne spöttische Ausfälle gegen Sylbenstecherei gibt Kal- 
likles seinen Worten eine solche Umdeutung, dass nicht an ein 
Plus von physischer Kraft zu denken sei, sondern unter „überle- 
gen“ nur „verständiger“ gemeint werde. Ein verständiger Mann489c. 
gilt höher als tausend unverständige zusammen. Worin aber soll 
sein „mehr haben“ (zA&ov &ysıv) bestehen, und in welcher Bezie- 
hung seine bessere Einsicht sich zeigen? Die einzelnen Handwerker 
z. B. besitzen von Dingen, welche in ihr Fach einschlagen, rich- 
tigere Kenntniss als andere Leute. Sollen sie nun an Sachen, wie 
Speisen, Kleidern u. dgl. mehr bekommen? Kallikles vervollständigt491 b, 
seine Erklärung dahin, dass diese bessere Einsicht in Bezug auf 
Staatsangelegenheiten statt findet, und dass sie zugleich mit dem 
Vermögen; gefasste Pläne auszuführen, verbunden sein muss. Wer 
das besitzt, soll von Rechtswegen im Staate herrschen. Ist mit 
dieser Herrschaft auch Herrschaft über sich selbst, Selbstbeherrschung, 
verbunden ? fragt Sokrates. Keineswegs, antwortet Kallikles. Die 
sogenannte Besonnefiheit (Mässigung, ow@pgoovvn) ist eigentlich 
nur Thorheit. Ganz ungehörig heissen die Bedürfnisslosen glück- 


XIV EINLEITUNG. 


lich; sonst würde auch den Steinen dieses Prädicat gebühren. Das 

Recht nach der Natur (r0 sar«& Yvoıv Ölnaıov) fordert, dass der 

echte Mann seine Leidenschaften zur grössten Höhe anwachsen 

läest, aber ihnen volle Befriedigung zu gewähren 'vermag. Zügel- 

892 c. losigkeit (axoluole), wofern sie nur sich zu behaupten vermag 

(Zrınovglav &ysı), ist in Wahrheit die naturgemässe Tugend und 

Glückseligkeit. Wohl gleicht die Seele des Zügellosen einem 

durchlöcherten Fasse, das unaufhörlich neuer Zuflüsse bedarf. Aber 

grade hierin, in der Füllung (Stillung der Begierden) besteht die 

49A a. Lust, nicht im Vollsein. Dem zufolge müsste man freilich auch 

Kratzen als Stillung des Juckens u. dgl. für einen glückseligen 

Zustand ansehen. Dessenungeachtet behauptet Kallikles nach wie 

vor die absolute Identität des Angenehmen und des Guten. Das 

Wissen aber und die Tapferkeit, deren im Früheren Erwähnung ge- 

than worden, scheinen ihm sowohl unter sich als vom Angenehmen, 

495d. somit (nach seiner Meinung) vom Guten ganz verschieden. 

Dagegen argumentiert Sokrates also: Entgegengesetzte Zu- 

stände und Beschaffenheiten, wie Gesundheit und Krankbeit, Stärke 

und Schwäche, gut und böse — erscheinen nicht zugleich, sondern 

nach einander. Hungern, Dürsten, überhaupt jedes Bedürfniss und 

jede Begierde an sich ist unangenehm. Hungernd essen, dürstend 

trinken, überhaupt die Befriedigung jedes Bedürfnisses ist ange- 

nehm. In diesem Momente fällt aber das Unangenehme und das 

Angenehme, der Schmerz und die Lust, zusammen. Folglich kann 

der Schmerz und das Böse einerseits, die Lust und das Gute an- 

497 d. dererseits nicht identisch sein. 

‚  Rallikles, nicht mehr, wie früher, im Stande durch Verdrehung 

seinen Sätzen einen anderen Sinn unterzuschieben, will das Ge- 

spräch mit Sokrates, der ja immer bloss eitle Spitzfindigkeiten vor- 

bringe, nicht weiter fortsetzen. Nur auf Zureden des Gorgias 

nimmt er noch länger daran Theil, jedoch mit sichtlichem Un- 

behagen. 

Sokrates führt nun die Widerlegung noch auf anderem Wege. 

Gut sind die Menschen durch das Vorhandensein des Guten in 

ihnen, so wie schön durch das Vorhandensein der Schönheit. Gut 

aber sind die tapferen und verständigen Menschen, nicht die feigen 

und unverständigen. Die einen wie die andern freuen und betrüben 

sich. Wäre die Lust wirklich mit dem Guten, der Schmerz mit dem 

Bösen identisch, so müssten die Guten zugleich böse, die Bösen 
499a.b. zugleich gut sein. 


EINLEITUNG. XV 


Jetzt auf einmal macht Kallikles, indem er sich zugleich den 
Anschein zu geben sucht, als ob er es gleich anfangs gethan hätte, 
bei der Lust den Unterschied zwischen guter und .schlechter. So- 
krates, mit leichtem Seitenhiebe das fortwährende Umschlagen in 
die entgegengesetzte Meinung rügend, nimmt diese Distinction zu 
folgender Erörterung auf: Gut heisst die nützliche Lust, welche 
etwas Gutes bewirkt, z. B. Essen und Trinken, insofern es dem 
Körper Gesundheit, Kraft verschafft; im entgegengesetzten Falle, 
wenn sie nämlich zum Schaden wirkt, heisst sie schlecht. Derselbe 
Unterschied findet beim Schmerze statt. Bereits im Gespräche mit 
Polos wurde der Satz bewiesen, den jetzt Kallikles ausdrücklich 
anerkennt, dass man bei allem Thun, also auch beim Vergnügen, 
das Gute bezweckt. Aber nicht jedermann weiss die gute und die 500 a. 
schlechte Lust in jedem Falle zu unterscheiden : es gehört eine 
gewisse Kenntniss dazu. Nach dem Früheren gibt es Künste, welche 
das klar erkannte Gute zu ihrem Ziele haben; aber auch After- 
künste, welche ganz unbekümmert um das Gute lediglich Lust und 
Gefallen bewirken, und zwar sowohl bei einzelnen als auch bei 
einer versammelten Menge — sie wurden mit dem Gesammtnamen 
Schmeichelei (xoAaxsix) bezeichnet. Hierher gehört die Musik, 
nicht minder die Poesie, namentlich die tragische, welche auch eine 502 c. 
Art von Volksrednerei (Önunyogia) ist. Und wie steht es mit der 
Rhetorik selbst ? Bessern die Redner ihre Zuhörer, oder trachten 
sie bloss nach Gunst? Das lässt sich nicht so einfach entscheiden, 
antwortet Kallikles; denn manche Redner wirken für die Wohl- 
fahrt der Bürger, andere nicht. Gibt es wirklich zwei solche Arten 
von Bednern, entgegnet Sokrates, so haben wir eine schmeichle- 
rische, schändliche Demegorie und eine wahre Redekunst zu son-503. 
dern. Letztere jedoch findet sich in Wirklichkeit nirgends. Auch 
Kallikles weiss keinen Vertreter derselben unter den Zeitgenossen 
zu nennen, beruft sich aber auf die früheren Staatsmänner Athens, 
auf Themistokles, Kimon, Miltiades , Perikles. Sokrates hingegen 
rechnet selbst diese nur in jene erste Kategorie. Denn der gute 
Redner (Staatsmann) muss, wie jeder Künstler, bei seinem Werke 
vor allem andern Harmonie des Ganzen und seiner einzelnen Theile 
erzielen. :So ist auch ein Haus, ein Schiff gut bestellt, wenn darin 
Ordnung herrscht. Im Körper heisst diese Harmonie Gesundheit, 
in der Seele Gerechtigkeit und Besonnenheit (oopeoovvn). Dar- 
nach wird also der gute Redner streben, dass die Bürger Gerech- 
tigkeit und Besonnenheit erlangen, von Ungerechtigkeit aber und 504. 


xVi EINLEITUNG. 


Zügellosigkeit befreit werden. Was hilft es einem nicht gesunden 
Körper die angenehmsten Speisen zu bieten? Vielmehr untersagen 
die Aerzte gewöhnlich den Kranken das, wornach diese am meisten 
begehren. Ebenso frommt der unverständigen, zügellosen, unge- 
rechten Seele nicht Befriedigung ihrer Begierden, sondern Züch- 

505 b. tigung. 

Eine Discussion, in welcher das entschiedenste Gegentheil sei- 
ner so keck ausgesprochenen Grundsätze zuletzt unumstösslich fest- 
gestellt erscheint, hält Kallikles nicht länger aus. „Frage einen 
andern“ sagt er. „Ich mag nichts von deinem Gerede wissen. Auch 
diese Antworten gab ich dir nur dem Gorgias zu Liebe.“ Sokrates 
will die Erörterung keinesfalls unvollendet lassen. Gorgias wünscht. 
nicht minder einen gehörigen Abschluss. Darum bleibt für So- 
krates nichts übrig, als sich selbst fragend und selbst antwortend 
die Untersuchung fortzuführen. 

506 c. Zuvörderst recapituliert er die bisher gewonnenen Resultate. 
Das Angenehme und das Gute ist nicht identisch. Das Angenehme 
muss des Guten wegen gethan werden. Gut aber ist jegliches 
Ding und Wesen durch die ihm eigene Ordnung. Bei der Seele 
heisst dieselbe Besonnenheit. Die besonnene Seele also ist gut, 
die anders geartete, die zügellose, ist schlecht. Der Besonnene 
thut in Bezug auf Menschen und Götter das Gebührende; er ist 
gerecht und fromm. Aber auch tapfer muss er sein, weil er stand- 
haft beim Rechten ausharrt. ‘Wer gerecht, fromm und tapfer lebt, 

507 c. der lebt gut, mithin glücklich — während der Schlechte elend ist. 
Wer nach Glückseligkeit strebt, muss Besonnenheit und Gerech- 
tigkeit üben, Zügellosigkeit aber flieben. Er muss sich unsträflich 
halten ; hat er jedoch gefehlt, Strafe leiden. So erscheint abermals 
bewiesen, was Kallikles anfangs (pag. 481 b.) nicht für Ernst an- 
sehen wollte: dass man die Rhetorik nur brauchen kann um sich 
und die Seinigen nöthiges Falls zur verdienten Strafe anzuklagen ; 
und dass der echte Redner gerecht sein und das Gerechte wissen 
muss, was aus Verschämtheit eingeräumt zu haben Polos dem Gor- 
gias zum Vorwurf machte. (pag. 461 b. 482 c.) 

308 c. Auf Grund dieser Ergebnisse schreitet nun Sokrates zur Prü- 
fung des ihm von Kallikles gemachten Vorwurfes, dass er, unver- 
mögend sich selbst zu vertheidigen , jeglicher Unbilde blossgestellt 
sei- Darauf entgegnet er: Nicht misshandelt zu werden, sondern 
Ungerechtigkeit zu üben ist das Schändlichste.e Diese Wahrheit 
steht fest gleichsam durch eherne und stählerne Gründe. Gegen 


ELNLEITUNG. XV 


das grösste aller Uebel, das Unrechtthun, muss der Mann zuerst 509b. 


Abwehr sich verschaffen, dann erst gegen das geringere, das Un- 


rechtleiden. Um sich vor Unrechtthun zu ‚bewahren, genügt es kei- 


neswegs nicht Unrecht thun zu wollen, (denn , wie bereits im Ge- 
spräche mit Polos dargethan worden, niemand frevelt freiwillig, d. 
h. das Böse an sich zum Zwecke setzend) sondern es wird eine 
gewisse Kunst dazu erfordert. Wieß schützt: man sich aber wo 
nicht gänzlich doch grösstentheils vor Unurechtleiden? Nicht an- 
ders, als wenn man entweder selbst im Staate herrscht oder Freund 
der bestehenden Verfassung ist. 

Hier gibt Kallikles, der schon lange die Erörterungen mit nn- 
rerholenem Widerwillen angehört hatte, sehr lebhaften Beifall, 
da Sokrates seinen eigenen Grundsätzen beizustimmen scheint. 

Dieser fährt rnhig fort: Wenn in einem Staate ein wilder Ge- 
waltherrscher regiert, so wird nur der ihm ähnlich geartete Bürger 
vor Unrechtleiden gesichert sein, nicht aber vor Unrechtthun; in 
dieses wird er vielmehr versinken nhne Strafe zu leiden, und somit 
in das höchste Elend stürzen. Freilich kann ein solcher gerechte 
Männer um das Vermögen, ja sogar um das Leben bringen. Allein 
der Vernünftige schätzt nicht unbedingt das Leben über alles. 
Sonst würde jeder Kunst, die aus Lebensgefahr rettet, z. B. 
Schwimmen, Schiffslenkung, ‘Maschinenbau, Heilkunde — der höchste 
Preis gebühren, welchen Kallikles der Rhetorik allein zuwenden 
will. Angenehm ist es freilich zu leben; wie lange Zeit aber, dar- 
nach fragt kein rechter Mann. Dasselbe Schutzmittel gegen Un- 
rechtleiden, nämlich mit der bestehenden Verfassung in Ueberein- 
stimmung zu sein, gilt natürlich von allen Staaten. Deshalb kann 
Katllikles seinen Wunsch, bei den Athenern als Volksredner Gunst 
und Einfluss zu erlangen, nur dann erfüllt sehen, wenn er ihnen in 
seinem eigenen Wesen ähnlich ist. Wie muss man aber mit den 
Bürgern umgehen? Von den zwei Verfahrungsweisen, deren eine 
nichts weiter als Lust bezweckt, die andere hingegen das Gute 
anstrebt, ist jene bereits als schändliche Schmeichelei zurückgewie- 
sen worden. 

Also muss darauf hingewirkt werden, die Bürger möglichst 
gut zu machen; sonst helfen alle Förderungen in Macht nnd Wohl- 
stand nichts. Gleichwie aber derjenige, welcher im Bauwesen oder 
in medieinischen Angelegenheiten Rath geben will, von den betref- 
fenden Gegenständen die erforderliche Kenntnies erworben und 
schon bethätigt haben muss; so hat auch der Staatsredner, wel- 

Plat. Gargias. b 


Slla. 


512 d. 


513e. 


51A d. 


xVIti EINLEITUNG. 


’ 


cher seine Mitbürger zum Guten anleiten soll, erst nachzuweisen, 
ob er bereits jemanden gebessert. Kallikles kann sich dessen: nicht 
berühmen. Von den vorhia genannten Politikern Athens lässt es 
sich gleichfalls nicht behaupten. Perikles z. B. emmtete vom Volke 


‘ schmählichen Undank. Er hatte es also nicht sittlich veredelt, 


verdient daher eben so wenig das Prädicat eines guten Volksleiters, 
als ein Mensch, welcher die seiner Obhut anvertrauten Pferde oder 
Rinder verwildern lässt, ein guter Thierwärter heissen kann. Kimon 


“und Themistokles wurden verbannt, Miltiades sogar zum Tode ver- 


517a. 


5Bi8e. 


519b. 


521 a. 


urtheilt. Gute Wagenlenker werden nicht, nachem sie ihr Gespaun 
lange Zeit in Händen gehabt, zuletzt von demselben abgeworfen, 
und grade so verhält es sich in allem ähnlichen. Die Genannten 
waren also keine guten Staatsmänner. 

„Sie brachten aber doch viel Grosses zu Stande.“ — Aller- 
dings, z. B. Gebäude, Flotten, Mauern u, dgl., was allzumal die 
Bürger nicht bessert, sondern nur die materielle Wohlfahrt unter- 
stützt. Aber der Körper und alles ihm Angehörige soll, wie zu 
wiederholten Malen bewiesen wurde, der Seele als seiner Herrsche- 
rin dienen. Staatsdiener also mögen jene Politiker genanut wer- 
den, Staatslenker nicht. Durch sie gerieth Athen trotz allem 
äusseren Glanze in moralische Fäulniss ‚„ da Besonnenheit und Ge- 
rechtigkeit fehlt. Gleichwohl stehen sie in ruhmreichem Andenken, 
und statt ihrer werden, sobald einmal irgend eine Katastrophe ein- 
tritt, die jetzt lebenden Politiker, vielleicht Alkibiades und Kalli- 
kles selbst, büssen; freilich nicht ohne eigene Schuld. Denn völlig 
grundlos klagt ein Staatsmann, der vom Volke Uebles erfährt, über 
Ungerechtigkeit ; eben so grundlos wie die Sophisten, welche sich 
für Tugendlehrer ausgeben und gegen ihre Schüler wegen Undank, 
der sich mit Tugend nicht verträgt, Klage führen. 

Kallikles protestiert gegen die Gleichstellung der Sophisten mit 
den Rhetoren. Sokrates aber erinnert an ‚die (im Gespräche mit 
Polos bewiesene) nahe Verwandtschaft beider und bedeutet ihn 
dass eigentlich die Sophistik Vorzug verdient, in so fern die No- 
mothetik, deren Scheinbild die Sophistik dort genannt wurde, der 
Gerichtspflege, hinter welche sich die Rhetorik steckt, vorgeht. 

Nachdem nunmehr beide Arten den Staat zu behandeln — 
nämlich sittliche Besserung anzustreben und nach Gunst zu dienen 
— hinlänglich sind beleuchtet worden , wiederholt Sokrates seine 
Frage, zu welcher von beiden ibn Kallikles auffordere ? Dieser 
entgegnet: zum Dienen; sonst werde er vermuthlich einmal in arge 


EINLEITUNG. Bd 2) 


“| Gerichtshändel. verfallen, Das gibt Sokrates. gerne zu, behauptet: 
&} jedoch, dass er, ein unsträflicher Mann, nur von einem Bösewicht: 
‚al könne angeklagt werden. Er sei überhaupt so ziemlich der ein-.521d. 
ige von sämmtlichen Athenern, der die wahxe Politik verstehe und 
übe; denn er rede niemals nach Gunst, sondern zur Besserung, 
und rüge alles Schlechte rücksichtslos. Darum sei es auch wohl, 
nöglich , dass er von dem unverständigen Volke verurtheilt werde. 
Müsste doch ein Arzt, über welchen einsichtslose Kinder wegen 
seines oft schmerzlichen Heilverfahrens zu Gerichte sässen, dasselba 
Schicksal gewärtigen. Indessen wenn er gleich aus Mangel an 
schmeichlerischen Redekünsten sterben sollte, werde er sich wenig 
härmen,- woforn nur die: Seele nicht mit Ungerechtigkeit angefülls in. 
den Hades kömmt. Denn die Ungerechtigkeit ist ja das grösste Uebel. 522 e. 

Um diesen Fundamentalsatz bildlich zu veranschaulichen er- 
zählt Sokrates zum Schlusse folgenden Mythos, der gleichwohl nur 
Wahrheis euthalte. - 

Schon zu Kronos’s Zeiten bestand das Gesetz, dass die Guten 523a. 
nach ihrem Erdenleben auf die Inseln der Seligen, die Bösen in 
den Strafort Tartaros kamen. Damals aber, und auch in der ersten 
Regierungszeit des Zeus, wurden sie am Todestage noch lebend von 
lebenden Richtern abgeurtheilt. Da klagten Pluton und die Auf- 
seher der seligen Iuseln, dass an. beiden Orten Leute ankämen, 
welche es nicht verdienten. Zeus erkannte die Ursache der fehler-. 
haften Urtheile darin, dass die Menschen lebend, also mit Körper . 
schönheit und Vornehmheit und Reichthum angethan,, vor Gericht 
erschienen, und verordnete, dass sie künftighin erst nach dem Tode 
vos gleichfalls verstorbenen Richtern sollten geprüft werden. Zu 
Richtern setzte er drei seiner Söhne ein. Auf dem Kreuzwege in 
der Asphodeloswiese des Hades sitzt Rhadamanthys über die Asiaten, 
Aiakos über die Europäer zu Gerichte, Minos. entscheidet in zwei- 
felhaften Fällen. 

So weit der Mythos, Nun die Folgerungen daraus, 

Der Tod ist die Trennung der Seele vom Körper. Wie dieser 5%-b. 
im- Leben beschaffen war, verbleibt er auch nach dem Tode eine 
Zeit lang. Grösse, Dicke, Form der Haare, Narben von Geissel- 
bieben oder Wunden u. &. erscheinen unverändert: Das gleiche 
Verhältnis findet. bei der Seele statt: sobald sie ‚des Leibes ent- 
kleidet ist, zeigag sich ihre ursprünglichen Anlagen so wie alla 
Eindrücke, welche sie unter den verschiedenen Bestrebungen erlit- 
ten hat. Der Todtenrichter findet nun oft die Seele eines Gewalt. 

p* 


xx EINLEITUNG. 


habers schwielig und verrenkt und verunstaltet durch Ungerechtig- 
keit, Meineid, Lüge, Ausschweifung und andere Laster. Solche 


." Seelen schickt er in den Tartaros zur Strafe, 


525b. 


526 c. 


527b. 


Jede richtig verhängte Strafe soll entweder den Gestraften bes- 
sern, oder für andere zum abschreckenden Beispiele dienen. Bes- 
serungsstrafe trifft diejenigen, welche sühnbare Fehltritte begangen 
haben. Unverbesserliche Frevler werden im Hades gepeinigt, damit 
geringere Verbrecher durch den Anblick ihrer Qualen vom Bösen 
zurückgebracht werden. Zu solch einem Exempel wird auch Ar- 
chelaos dienen, falls ihn Polos mit Recht so grosser Unthaten be- 
schuldigt hat. Ueberhaupt besteht bei weitem die Mehrzahl dieser 
Erzfrevler aus Tyrannen und Gewaltigen. Schon Homeros bezeugt 
es, indem er Tantalos und Sisyphos und Tityos in ewigen Strafen 
haftend vorführt, nicht aber Thersites und seines gleichen; denn 
so unbedeutende Leute haben zu ihrem Glücke nicht die Möglich- 
keit grossartige Frevel zu=verübep. Freilich gibt es auch unter 
den Mächtigen treffliche Männer; Aristeides kann als Beispiel die- 
nen ; die meisten aber lassen sich durch die Macht zum Unrechte 
verleiten. Wenn nun die Todtenrichter die Seele eines solchen vor 
ihrem Richterstuhle erblicken, gewahren sie von seiner früheren 
Herrlichkeit nichts ; wohl aber bemerken sie die Sündenmale und 
verhängen die entsprechende Strafe im Tartaros. Hinwiederum sen - 
den sie die makellose Seele, selbst die eines geringen Mannes, vor 
allen die eines echten Philosophen, auf die Inseln der Seligen. 

fch bemühe mich deshalb, schliesst Sokrates, meine Seele 
dereinst den Todtenrichtern möglichst rein vorzustellen. Unbeküm- 
mert um die Ehren der Welt trachte ich nach sittlicher Vollkom- 
menheit im Leben und im Tode und fordere auch nach Kräften 
andere hierzu auf, insbesondere aber dich, Kallikles! damit du vor 
jenem Seelengerichte dir zu helfen wissest. Denn unwiderleglich 
fest steht der Grundsatz, dass Unrechtthun mehr gemieden werden 
muss, als Unrechtleiden. Gerechtsein ist das Beste. Diesem zu- 
nächst kömmt das Strafebüssen, wenn man gefehlt hat. Schmeichelei. 
gleichviel ob gegen einzelne oder gegen die Volksmenge, ist zu 
fliehen. Die Rhetorik soll, wie alles andere, nur zum Gerechten 
gebraucht werden. Diesen Grundsätzen folgend lasse dich immerhin 
von Unverständigen verachten, sogar beschimpfen. Es schadet dir 
nichts, wofern da nur tugendhaft bist. An Staatsgeschäfte werden 
wir allenfalls später gehen, wenn wir dazu die nöthige Einsicht er- 
worben haben. Einstweilen wollen wir uns an die sicherste Lebens- 


EINLEITUNG. ‚XXI 


regel halten, nämlich Gerechtigkeit, und Tugend überhaupt, zu 
üben bis in den Tod; denn deine früher aufgestellten, entgegenge- 
setzten Maximen taugen nichts, o Kallikles | i 


nl. Ä 
Eintheilung des Dialoges. Zergliederung 
der einzelnen Abschnitte, 


Der ganze Dialog zerfällt mit Ausschluss der Einleitung und 
des Schlusses in drei Haupttbeile. 

In der Einleitung (pag. 447 a. — 448 d.) werden uns die Perso- 
nen aufgeführt, welche sich am Gespräche betheiligen: Sokrates, 
Gorgias , Polos und Kallikles. Ausser ihnen erscheint noch Chai- 
rephon, weleher dann später im eigentlichen Gespräche mit Aus- 
nahme von zwei ganz kurzen Zwischenbemerkungen (pg. 458 c. und 
48) b.) keinen thätigen Anıheil nimmt Die ‚Bedeutung dieser 
Nebenperson ist eine zweifache. Einmal dient sie äusserlich zur. 
Aubahnung der Unterredung zwischen Sokrates und Gorgias. Denz 
Sokrates selbst ist mit Gorgias nicht näher bekannt, Chairephon 447 b. 
aber rähmt sich der Freundschaft des berühmten Sophisten; des“ 
halb beginnt er das Gespräch. Zweitens soll der Gegensatz zwi- 
schen den Jüngern .der Sophisten und den Anhängern des einzig 
wahren Philosophen — als solchen stellt Platon den Sokrates über- 
all dar — veranschaulicht werden. Chairephon, welcher in. der 448 a.f. 
kleinen ihm zugetheilten Rolle hinlänglich zeigt, dass er .das 
dıalsyeodas mir Geschick zu üben versteht, beträgt sich durchaus 
als bescheidener Begleiter (beinahe oxs«) seines verehrten Freundes. 
Sobald dieser selbst das Wort ergreift, wird er schweigender Zu-448d. 
hörer. Sogar von Kallikles zum Reden aufgefordert, verweist er481b. 
ohne weiteres auf Sokrates. Wie ganz anders benimmt sich Polos. 
Kaum ist Gorgias angeredet, so drängt er sich zum Antworten vor 
und gibt .bierbei nicht undeutlich zu verstehen, dass er sich seinem 
Lehrer überlegen dünkt, : 448. 

in den beides Einleitungscapiteln — welche füglich dem zg040yog 
einer antiken Tragödie vergleichbar sind — wird das Thema des gan- 
zen Dialogs nicht eben ausdrücklich angegeben (denn dieses ver- 
meide: Platon durchaus als unkünstlerisch), sondern angedeutet. 
Sokrates erklärt nämlich gleich anfangs, er wünsche von Gorgias447c, 
über. die Kunst, welche derselbe übt und lehrt, Auskunft zu er- 
halten. " 


xx EINLEITÜRG. 


-Der erste Theil, das Göspräch zwischen Sokrates und Gorgias 
(pg. 448.d. — 461 db.) hat die Erörterung der Frage: was ist die 
Rhetorik ? zum Gegenstande. Gorgias: definiert sie als die Kunst 
der auf Glauben, nicht auf Wissen, begründeten Ueberredung in 
Versammlungen bezüglich des Gerechten und des Ungerechten. Da 
er hierbei von der Möglichkeit einer unrechten Anwendung spricht, 
aber zugesteht, der Redner müsse vom Gerechten auch Wissen be- 
sitzen, womit zugleich — nach sokratisch-platonischen Grundsätzen 
— das Wollen und das Vollbringen unzertrennlich verbunden ist, 
verwickelt er sich in Widerspruch, 

Im zweiten Theile (pg. 461 b. — 481 b.) untersucht Sokrates 
mit Polos: welchen Werth hat die Rhetorik ? Sokrates erklärt sie 
als--eine im blosser Fertigkeit bestehende Afterkunst, als eine Art 
der xoiahkeıie, welche im Gegensatze zu den wahren Künsten, deren 
Endzweek. das Gute ist, nur die Lust zum Ziele hat, deshalb. schlecht 
und :schändlich ist, Da Polos, ohne die Richtigkeit dieser Defini- 
tion selbst in Frage zu stellen, nur gegen das geringschätzige Ur- 
theil -einwendet, die Redner, im ‚Stande durchzusetzen was ihnen 


. !beliebt, seien -im Staate sehr. mächtig; so entwickelt Sokrates, wie 


dieses :als kein Beweis von Macht, d. h.. dem Vermögen auszufüh- 
ren, was-man will, gelten darf, indem nur das Gute (als Zweck) 
gewollt wird, Unrechtthun hingegen unbedingt ein Uebel ist — 
ämger als :Unrechtleiden, weil hässlicher — am meisten, wenn es 
umgestraft bleibt, da die Strafe, als Heilmittel von .der Schlechtig- 
keit, das Recht, worin die einzige sdd«ıuowia besteht, wieder .her- 
stell. Demnach gewährt die Rhetorik , das Mittel zu straflosem 
Unrechtthun, keine wahre Macht und hat keinen Nutzen, ausser 
- höchstens falls sie zur Herbeiführung verdienter Strafen angewendet 
würde. 

Im dritten Theile (pg. 481 c. — 522 c.) untersucht Sokrates 
mit Kallikles, welche Lebensbahn — ob Philosophie oder politische 
Rhetorik — im Staate zu verfolgen sei. Kallikles, ein Verächter 
‘der Philosophie, empfiehlt die Beredsamkeit zur Erreichung der 
södaıuovie, welche, da die Lust mit dem Guten und der Schmerz 
mit dem Bösen identisch sei, in der nach der Natur (xar& pvcıy) 
berechtigten, durch Herrschaft über die Mitblirger ermöglichten 
Befriedigung seiner ungezügelten Begierden bestehe, Diesen Satz 
' führt Sokrates ad absurdum, indem er einerseits. nachweist, dass 
dann die contradictorisch entgegengesetsten Begri@e Gut und Böse 
bei der Befriedigung einer Begierde, wo Lust und Schmerz in einem 


EINLEITUNG. xx 


Momente zugleich statt findet, zusammen fallen müssten ; anderer- 
seits, dass Einsicht und Tapferkeit, welche als gut snerkannt wer- 
den, nicht nothwendig mit der Lust verbunden sind. Hierdurch 
sieht sich Kallikles gezwungen bei Scheidung der Lust in gute und 
schlechte nicht mehr diese selbst, sondern das ihr erst Werth ver- 
leihende Gute als alleiniges Ziel aller Bestrebungen anzuerkennen 
und in Folge dessen nur denjenigen Künsten, welche das Gute be- 
zwecken, wahren Werth beizumessen. Sollte zu ihnen auch die 
Rhetorik gehören, so müsste durch sie, weil das Gute in massvol- 
ler Ordnung, nicht in Zügellosigkeit besteht, Selbstbeherrschung 
mit welcher Gerechtigkeit und alle übrigen Tugenden zusammen- 
hängen , herbeigeführt werden. Es müsste ferner Unrechtthun, zu- 
mal wenn es ungestraft bliebe, weit mehr als Unrechtleiden von ihr 
verhütet werden, gleichviel, ob hierbei die eigene Existenz geschützt 
oder gefährdet wärde, da nicht Jas Leben an sich, sondern die 
Tugend, über alles zu schätzen is. Eine solche Rhetorik besteht 
aber in Wirklichkeit weder jetzt, noch wurde sie von Jen berühm- 
ten, doch keineswegs sittlich bessernden, Politikern früherer Zeit je- - 
mals in Anwendung gebracht. Sich, den Philosophen, allein nennt 
Sokrates den wahren Staatsmann, weil er durch Wort und That 
‚ seine Mitbürger zum einzig wahren Endziel des menschlichen Stre- 
bens; zum Guten, anregt: im Bewnstsein des Rechten unbeküm. 
mert uam schlimme Folgen für sein Leben. 

Welcher von den beiden Lebenswegen , ob Rhetorik oder Phi- 
losophie, zu wandeln sei, beantwortet sich hiernach von selbst. 

Der Schluss zeigt in einem der Hauptsache nach dem Volks- 
glauben entnommenen Mythos, wie der im Dialoge begrifflich er- - 
örterte Grundsatz, dass der Gote allein glücklich, der Böse aber 
auf jeden Fall elend ist, auch für das Leben nach dem Tode gils 
und dort noch evidenter verwirklicht wird. So erscheint die von 
Sokrates dialektisch entwickelte, zur bestimmten Klarheit gebrachte 
Lehre bereits seit alter Zeit vom religiösen Bewusstsein geahnt. 

Diese eben bezeichnete -Eintheilung in drei Hauptabschnitte 
wird sowohl durch die ganze Anlage des Dialogs als auch durch 
die Ausführung im Eiuzelnen begründet. 

Drei Mitunterredner führen das Gespräch mit Sokrates. Sie 
treten nach einander auf, so dass zuerst Gorgias allein, dann ebenso 
Polos, zuletzt Kallikles ihre Rollen als Antagonisten des Sokrates ' 
abspielen. Nothwendig treten sie in dieser bestimmten Reihenfolge . 
auf, und zwar jeder einzeln, weil diese drei Personen — wie weiter 


XxIV EINLEITUNG. 


unten erörtert wird — als Repräsentanten der drei Entwickelungs- 
stufen desselben Principes vorgeführt werden. In Gorgias sehen 
wir den theoretischen Begründer der sophistischen Beredsamkeit, 
Kallikles verficht das Extrem derselben in. seiner praktischen An- 
wendung. Polos steht zwischen beiden in der Mitte. Mit jenem hat 
er die rein theoretische Ausübung der Rhetorik, mit diesem die aus 
Sophistik nothwendig erfolgende Immoralität der Gesinnung gemein. 

Darnach erklärt sich auch die verschiedene Länge der einzel- 
nen Abschnitte. Sachgemäss erscheint Gorgias am kürzesten, Kal- 
likles am längsten als Träger des Gesprächs. 

Allein nicht drei gesonderte Ganze haben wir vor uns, sondern 
nur drei Glieder eines organischen Ganzen. 

Um den jedem Kunstwerke nothwendigen einheitlichen Charak- 
ter schon äusserlich zu wahren (womit der Nebenzweck, durch 
Abwechselung das Interesse des Lesers rege zu erhalıen, sich wohl 
verbinden: lässt) theilt Platon gelegentlich einer andern Hauptperson 
Zwischenbemerkungen zu, Der Umstand, dass gleich im Anbeginne 

448a. Polos dem Gorgias so zu sagen das Wort vor dem Munde wegzuneh- 

meu sucht, lässt fortwährend darauf gefasst sein, dass, sobald nur 

der greise Meister die Fehde aufgibt, der kühne Jünger unverzüg- 

lich auf den Kampfplatz springt. Als Gorgias dem Gespräche 

ausweichen will, wird er von Chairephon und Kallikles sehr arıig 

davon abgehalten. 458 c. d. In den beiden andern Abschnitten 

tritt Gorgias zu wiederholten Malen vermittelnd auf. Zuerst ermahnt 

er den Sokrates, welcher aus Schonung gegen ihn die Rhetorik für 

einen Theil der xoAarsix zu erklären Bedenken trägt, zu rück- 

463 a. sichtsloser Entwickelung seiner Ansichten. Bald darauf nimmt er 

das Gespräch , in dessen streng geordneten, schrittweise sich fort- 

463. bewegenden Gang sich Polos nicht schickt, für kurze Zeit selber 

auf, Endlich bestimmt er den bereits in dem Netze seiner Wider- 

5806b. sprüche gefangenen Kallikles zur Fortsetzung der Unterredung, 

Auch Chairephon wird — gleichsam im Zwischenacte — von Kal- 
likles zu einer Entgegnung veranlasst. (s. oben.) 

Diese Aeusserlichkeit der Composition steht im Einklange mit 
dem Inhalte. Die drei Redner bewegen sich ja nicht auf ganz ge- 
trennten Bahnen, sondern der nachfolgende nimmt auf den vorher- 
gehenden Bezug. Polos knüpft seine Discussion an den Punkt an, 

461b. wo Gorgias in. Verwirrung gerieth. Kallikles greift im Anfange 
482 c. seiner Unterredung unmittelbar den Polos,. mittelbar den Gorgias an. 
Geflissentlicb wird mit dem auch äusserlich dadurch, dass So- 


EINLEITUNG. KxXV- 


krates die Ergebnisse der vorausgegangenen Erörterung resumierend 460 e. 
im längeren Zusammenhange bespricht, markierten Auftreten einer 480aff. 
neaen Hanptperson, wobei jedesmal ipg. 461 b; 481 b.), in Folge. 
des förmlichen Abschlusses einer bestimmten Gedankenreihe,, eine 
kurze Pause anzunehmen ist, dem Gespräche eine entscheidende 
Wendung gegeben, einerseits durch ausdrückliche Verwerfung des 
unmiıtelbar vorher — wenigstens scheinbar — gewonnenen Resul- 
ttes, amdererseits durch Aufstellung neuer Gesichtspunkte. Die 
von Gorgias theils selbstständig erklärten, theils anerkannten Sätze 
fasst Sokrates bündig zusammen und fügt, da sie wegen ihres in- 
nern Widerspruches sich schlechterdings nicht vereinigen lassen, 
schliesslich hinzu: radr« ov» Onn work Eysı ... oUx OAlynsAßla. 
ovvovdiag doriv more inavüg Ötnoseypacdheı. d. bh. — wenn man 
ähnliche Aeusserungen des Platonischen Sokrates in. anderen Dia- 
logen damit zusammenbält — „in dieser Weise kann die Erörterung 
nicht fortgeführt werden.“ (Dass gleichwohl des Wahren viel wirk- 
lich festgestellt sein kann, wird damit nicht geläugnet.) Polos er- 
öffnet einen neuen Weg, indem er den Stein des Anstosses dadurch 
wegräumt, dass er das Wissen des Gerechten und die Fähigkeit os 461c. 
anderen zu lehren für jedermann voraussetzt. Nachdem er aber 
selbst durch die aus seinen eigenen Behauptungen gezogenen Con- 
sequenzen dermassen geschlagen ist, dass er weiter kein Wort der 
Entgegnung findet, tritt Kallikles mit einem neueu Fundamental-. 
satze, nämlich mit der Unterscheidung des «10» xara gvcıy und 482eff. 
xaca »04u0», hervor. Indem er die vorangegangene Discussion als 
vermuthlich nur scherzhaftes Wortgefecht bezeichnet, gibt er deut- 
lich genug zu merken, dass er um die angeregte Verhandlung aus- 
zuführen einer ganz anderen Grundlage benöthigt. 

Jede der drei Abtheilungen hat einen bestimmten, von den bei- 
den andern deutlich verschiedenen, in sich selbst gleichartigen Cha- 
rakter sowohl in Bezug auf den Inhalt und seine Verarbeitung als 
auch hinsichtlich der Darstellungsform. 

In jedem einzelnen Abschnitte wird erstlich eine besondere 
Frage gelöst. 

In dem Gespräche mit Gorgias handelt es sich um Definition 
der Rhetorik, (pg. 447 c; 449 a, d.) Diese wird gegeben (endgiltig 
455 a.) und fortan festgehalten. Mit Polos wird die äussere Gel-. 
tung der Rhetorik besprochen: Gleich in dem Vorgespräche mit 
Chairephos bringt er anstatt der verlangien Begriffsbestimmung ein’ 
&yaauıoy der Redekunst vor. Jetzt mit Sokrates disputierend geht 


xXVI EINLEITUNG. 


er — ganz seiner oberflächlichen, nur dem äusseren Scheine zuge- 
wandten Natur gemäss (wovon weiter unten die Rede ist) —- die 
von Sokrates aufgestellte Definition, dass die Rhetorik keine Kunst, 
sondern eine blosse Routine und ein Theil der xolausc« ist, ruhig 
462 c.annehmend sofort zur Frage über, ob die Rhetorik etwas schönes 
466b.sei? Das Schöne findet er in der Macht, welche der Redner im 
Staate besitzt. Der Abschnitt schliesst mit dem Resultate, dass 
die Rhetorik Aberbaupt keinen Nutzen gewährt, aleo auch in Wahr- 
heit keine Macht verleiht. Die ganze Unterredung mit Kallikles 
sucht zu ermitteln, welche Lebensbahn der Staatsbürger verfolgen 
487 e.soll. Diese Frage wird von Sokrates nicht nur gleich anfangs aus- 
‚drücklich als Thema bezeichnet, sondern während des Gespräches 
selbst, so oft dieses eine nene Wendung erhält, wiederholt (pg. 
527b.492 d; 500 c; 512 e; 521 a, d.) und am Schlusse für vollständig 
gelöst erklärt. 

Drei verschiedene Stufen der sophistischen Weltanschauung in 
Bezug auf das Staatsleben sind uns in den drei Abtheilungen .dar- 
gestellt. Ihre Repräsentanten sind keine allegorischen Erscheinungen 
für blosse Abstractionen ; es sind historische Personen. Gewinnt 
dadurch einestheile die Darstellung besondere Lebendigkeit, so dür-. 
fen hinwiederum diese Männer keime Rollen spielen, welche mit ihrem 

‘ anderweitig (wenn auch uns nur wenig, so doch den Zeitgenossen, 
als das Werk veröffentlicht wurde, vollständig) bekannten Charakter 
im augenfälligen Widerspruche stünden. Freilich ist Platon in 
Rücksicht auf die dramatische Gestalt seiner Dialoge zugleich 
Dichter; er bedient sich des Rechtes seine Personen zu idealisieren 
(vorzugsweise bei Sokrates) oder manches an ihnen mit grelleren 
Farben zu schildern, ohne jedoch irgend nach Art der Komödie bis 
zur Carricatur zu übertreiben. Darum haben wir Grund zu glauben, 
dass z. B. der wirkliche Kallikles kaum so verwerfliche Grundsätze 
bekannt hat, als ibm hier in den Mund gelegt sind. Wohl keine 
Charakteristik in den Platonischen Dialogen darf als ein sprechend 
ähnliches Bild angesehen werden. 

Von diesem Gesichtspunkte aus ist auch die Schilderung der 
drei Sophisten in vorliegendem Werke aufzufassen. 

In dem Gespräche mit Gorgiag sehen wir veranschaulicht, wie 
rein persönliche Achtung vor Recht und Tugend, wenn sie nicht in 
der ganzen, durch klare Ueberzeugung geläuterten Denkungsart 
ihre feste Grundlage. hat, sondern den theoretischen Principien, 
selbst nur theilweise, entgegen streitet, unvermeidlich in Wider- 


- Fe 


EINLEITUNG. KXVIL. 


sprüche führt, wo gegen die Consequenzen der vertheidigten Grund- 
Sitze das angeborene Sittlichkeitsgefühl sieh sträubt. Gorgias, selbst 
eine durchaus achtungswerthe Persönlichkeit, will von seiner Kunst’ 
aur gerechte Anwendung gemacht sehen. Indem er aber des Wis- 
sous vom Gerechten, also (nach Platon’s Lehre) der Gerechtigkeit 
selbst und somit, wegen des untrennbaren Zusammenhanges aller 
einselnen Tugendarten, der wahren Tugend überhanpt entbehrt, 
vielmehr all’ seine Kunst auf den blossen Schein, weleher, wo nicht 
in den meisten, so doch in sehr vielen Fällen geradezu Trug ist, 
gründet: erscheint er, wenngleich unbewusst, auf dem Boden der 
Immoralitft stehend. ' 

Im zweiten Absehnitte, dem Gespräche mit Polos, wird tref- 
fend die Unhaltbarkeit der charakterlos zwischen Reeht und Un- 
recht hin und her schwankenden Halbheit gezeigt. Ehrgeiz und 
Herrschsucht drängen daza, Glanz und Macht um jeden Preis an- 
zustreben, selbst wenn dieses Ziel nur auf dem Wege des Frevels 
(nach dem Beispiele des Archelaos) erreichbar sein sollte. Ja das 
Vermögen Unrecht zu thun selbst erscheint als etwas Grosses, 
dessen ungeachtet muss andrerseits zugleich die Schändlichkeit der 
Ungerechtigkeit bei allem ihren &usseren Scheine zugestanden, so- 
mit die unbedingte Schönheit der Gerechtigkeit und der Tugend 
überhaapt anerkannt werden. 

Im dritten Theile, der Unterredung mit Kalliktes, wird die 
siegreiche Bekämpfung der bewussten, principiellen Unsittlichkeit 
geführt. Schrankenlose Selbstsucht, welche kein höheres Gut als 
den Sinsengenuss kennt und gelten lässt, durch seichte Aufklärung 
(denn echt philosophische Durchbildung verträgt sich mit derlei 
Maximen nicht) den Anstrich folgerichtiger Begründung vorkeh- 
rend, bei vülliger Knechtschaft unter dem Joche unbezähmbarer 
Leidenschaften sich als Freiheit von engherzigen Vorurtheilen 
brüstend — sie stellt sich als das ‚Extrem der Sophistik im prak- 
tischen Leben dar. 

Diese drei Stnfen der sophistischen Weltanschauung lassen 
sich mit den drei Comparationsgraden vergleichen, so dass Gorgias 
den Positiv, Polos den Comparativ, Kallikles den Superlativ ver- 
tritt. Dazu passt gar wohl die mit feinen Zügen gezeichnete 
Selbstüberhebung jedes nachfolgenden Sprechers über seinen Vor- 


gäuger. Polos trifft ganz richtig den Punkt, wo Gorgias in Wider- 461 b. 


spräche gerieth. Dabei gibt er mit schlecht verhehltem Hochmuthe 
u verstehen, dass ihn mit dergleichen dialektischen Schlingen zu 


XxXVIilI EINLEITUNG. 


umstricken dem Sokrates wohl nicht so leicht gelingen sollte. Von 
Ehrfurcht vor seinem alten Lehrer wird er gehr wenig beirrt. Pie- 
tät gegen Auctoritäten, die eigenen Meister keineswegs ausgenom- 
men, war nicht Sache der Sophisten, denen. unbedingte Geltung 
des Subjectes im Gegensatze zu jeglichem allgemein bindenden Ge- 
seize das eigentliche Grundprincip war. (Näheres s. weiter unten.) 

482cfl. Polos muss sieh aber von Kallikles noch derbere Zurechtweisungen 
gefallen lassen. 

Den drei Stufen der Sophistik ist dia Wiederlegung von. Seiten 
des Sokrates genau angemessen, Betrachten wir zuerst die Gründe, 
womit die einzelnen Gegner bekämpft werden. Gorgias greift die 
Gerechtigkeit und die Tugend überhaupt nicht im geringsten an. 
Er dringt im, Gegentheile darauf, dass von der Bedekunst nur rech- 
ter Gebrauch gemacht werde. Mit lebhaftem Eifer verwahrt er die 

456cff. Lehrer der Rhetorik, also zunächst sich selbst, gegen den Vor- 
wurf, dass durch ihre Kunst die Sittlichkeit gefährdet werde. )ie, 
Widerlegung ist also durch den einfachen Nachweis geführt, dass 

diese Achtung vor der Tugend — die ja ein Wissen ist — mit der 
sophistischen Rlıetorik , einer lediglich auf den Schein gerichteten, 

auf blosses Meinen ohne Wissen absebenden Afterkunst, in Wahr- 

heit unvereinbar bleib. Polos erschien uns durchaus in Halbheit 
schwankend. Er widerlegt sich selbst, sobald aus seinen unklaren 

und, weil sie auf Beispiele im Leben und auf die gewöhnliche Mei- 
nung der Menge gestützt sind, der Begründung ermangelnden Be- 
hauptungen die Consequenzen gezogen werden. Macht, zu welcher 
hauptsächlich die Rhetorik verhelfen soll, hält, er für unbedingt 
gut, also auch für schön, gleichviel ob sie durch Recht oder Un- 
recht erlangt wird. Andrerseits räumt er ein, dass Unrechtthun 
schändlicher und ärger ist als Unrechtleiden. Die Folgerungen aus 
diesen sich widersprechenden Sätzen bringen ihn zum Verstummen, 
Schärfere Waffen sind wider Kallikles nothwendig. Er reisst alle 
Sittlichkeit mit der Wurzel aus, indem er unbeschränkte Herrschaft 

491 e.aller Leidenschaften für gut und schün ausgibt, also das Laster 
492% c. geradezu als die wahre Tugend hinstellt. Einen Gegner, welcher 
das Princip selbst angreift, zu widerlegen gibt es kein anderes 
Mittel, als eben dieses Princip in seiner unumstösslichen Richtigkeit 

zu beweisen. Die absolute Giltigkeit des Guten im Gegensatze 

zum Angenehmen wird von Sokrates streng dialektisch dargethan. 

Hierzu im entsprechenden Verhältnisse steht die Methode der 


Widerlegung. Das Gespräch mit Gorgias findet seinen Ausganzs- " 
k 


EINLEITUNG. xXx1X 


pankt in der Definition der Rhetorik. Diese wird zu weit gereben. 449d. 
Sokrates führt zur Berichtigung des Fehlers auf seinem gewohnten 
Wege, nämlich mit Hilfe der Induction den Umfang der gegebenen 
Definition immer enger begrenzend und so schrittweise auf das rich- 
tige Mass einschränkend. Im Sinne des Gorgias kann keino andere 
herauskommen, als die pg. 455 int. aufgestellte. Nun wäre für 
Sokrates nur eine Möglichkeit zur Fortführung des Gespräches 
übrig geblieben: die Berechtigung einer solchen auf Schein und 
Trug beruhenden Afterkunst durch Darlegung ihrer Unsittlichkeit in 
Abrede zu stellen. Dazu wäre gründliche Erörterung des obersten 
Moralprincips unerlässlich gewesen, d. h. die consegnent fortge- 
führte Unterredung mit Gorgias wäre nothwendig auf alle dieje- 
üigen Punkte gekommen, welche erst in dem Gespräche mit Kalli- 
kles ihre Erledigung finden. (Darauf deuten die Schlussworte des 
ersten Abschnittes raür« 099 orn %. rt. A. hin.) Dies aber lag 461n. 
zieht im Piane. Denn Gorgias selbst steht genau betrachtet mit 
Kallikles auf gleichem Boden, aber nicht auf gleicher Stufe. Jener 
hat sich die Folgerungen aus seinem falschen Principe noch gar 
nieht zum Bewusstsein gebracht, wogegen dieser ihr Extrem wohl- 
überlegt vertritt. Bei jenem sind die der Sittlichkeit zuwiderlau- 
fenden Grundsätze — um einen Terminus des Aristoteles anzuwen- 
den — nur xarı Öusauıs vorhanden ; bei diesem erscheinen sie 
br dvsoyeic. Darmach muss die Bekämpfung des alten Meisters, 
welcher selbst nicht absieht, wie gefährliche Waffen seine Kunst 
liefert, eine ganz andere sein, als die seines Jüngers, welcher diese 
Waffen rüstig zu schwingen weiss. Mit feiner Berechnung lässt 
aleo Platon den Gorgias gleichsam im Vorübergehen vor dem 
Missbrauehe der Redekunst warnen ; d. h. er lässt ihn die eigent- 
liche Hauptsache, nämlich die Unsittlichkeit der sophistischen Rhe- 
torik, nur nebenher flüchtig berühren. Das genügt jedoch um Wi- 
dersprüche in den Behauptungen des Sophisten aufzudecken; und 
weiter geht die Widerlegung nicht. Polos wird von vornherein als 
zwar der Rhetorik kundiger, in der Dialektik aber unerfahrener 448 d. 47° 
Mann bezeichnet; ein Vorwurf, welcher alle Sophisten trifft, in un- 
serem Dialoge aber gegen diesen allein ausdrücklich erhoben wird. 
Zugleich ist wiederholt auf sein Buch, worin er die verschiedenen 
Redefiguren behandelt hatte, angespielt. Diese Andeutungen leiten 
den Leser darauf, in dem mit Polos geführten Theile des Dialogs 
überwiegend auf die Form der Gesprächsführung seine Aufmerk- 
samkeit zu spannen. Hier wird das Formale der sophistischeu Be- 


ZıX EINLEITUNG. 


redsamkeit sur, Anschauung gebracht: Polos, unvermögend das 
448c. gegebene Thema streng logisch zu erörtern, will- sogleich zierliche 
Reden verbringen , wodurch der Gegner von dem eigentlichen 
Fragepunkt: soll abgelenkt werden. Gründliche Begriffsentwickelung 

ist seine Sache nicht; dafür sucht er sich mit rhetorischen Kunst- 
461.d. stücken auszuhelfen. Zunächst muss Sokrates gegen seine u@xg0- 
Aoyia Protest einlegen. Anstatt aus inneren Gründen die entge- 
gengestellten Ansichten zu böstreiten beruft er sich auf Beispiele 
471e.(z. B. auf Archelaos 470 c. ff.) und bringt uaorvesg für seine 
47% a. eigenen Grundsätze bei. Ein ander Mal trachtet er den Gegner 
473 4. durch imponierende Aeusserungen einzuschüchtern oder zieht es vor 
‚473 & bloss höhnisch zu lachen. Gegen die Spiegelfechtereien eines sol- 
chen Mitunterredners muss Sokrates seing philesophische Methode 

in ihrer innern Siegesgewalt zur Geltung bringen. Alle die pro- 
teusartigen Wendungen hindurch wird Polos von der prunklosen, 

ohne Rücksicht nur die Wahrheit suchenden, durch Blendwerk nie 
beirrten Dialektik des Sokrates festgehalten, bis er endlich keine 
Ausflucht mehr finden kann. Ist Polos nur Vertreter der sophi- 
stischen Rhetorik nach ihrer äussern Form, so steht Kallikles als 

der eigentliche Repräsentant ihres ganzen Wesens da. Ausdrücklich 

wird er dafür erklärt: pg. 486: &. &0 old’ ou xrA. und 487 e, dav 

zı 09 ask. dı h. wenn von- Kallikles irgend ein philosophischer 

Satz anerkannt wird, so ist überhaupt vom sophistischen Stand- 
punkte kein Einwand weiter möglich: und deshalb soll auch die 
Widerlegung des Kallikles als Sieg über die Sophistik in ihrer 
‚höchsten Potenz gelten. Allein diesen Sieg vermag Sokrates nur 

mit Aufgebot aller ihm eigenen Weisheit zu erringen. Sein kühner 
Gegner, der sogar die äussersten Extreme jener unsittlichen Schein- 
weisheit zu verfechten kein Bedenken trägt, erscheint sowohl in 
klarer Gedankenentwickelung den beiden früheren Sprechern über- 
legen, als auch mit allen Schlichen der Rednerei genau vertraut. 

481 d. Er allein ist ein praktischer Demagog (pg. 519 a. sogar mit Alki- 
biades zusammengestellt); Gorgias und Polos sind blosse Theore- 

tiker. In der That erweist er sich als ein Mann, der, wenn er 

nicht grade einen Sokrates zum Gegner hat, Debatten wohl mit 
Gewandtheit und Schlauheit zu führen versteht. So beschuldigt er 

7b; 5lla.z. B. den Sokrates der sophistischen Finten, die er selbst begeht; 
515b. erklärt die Consequenz desselben für starrsinnige Rechthaberei ; 
klagt, da ihm sein taschenspielerisches Begriffverwechseln gerügt 

489 c, wird, über pedantische Sylbenstecherei; gibt vor, wenn er seine 


EINLEITUNG. ZXXI 


binlänglich bestimmten Aeusserungen berichtigen muss, eigenslich 

das Rechte gleich anfangs gemeint zu haben, oder lediglich um den 489 cc; 49. 
Sokrates zu versuchen etwas unrichtiges absichtlich gesagt zu ‚ha- 499 b, 
ben; macht die Zngeständnisse, welche ihm durch unwiderlegliche 
Gründe abgezwungen werden, mit der vornehmen Bemerkung, dass 

er aus blosser Gefälligkeit gegen Sokrates (510 a; 513 e; 514 a; 

516 b, c.) oder auch gegen Gorgias (501 c.) beipflichte. Als er 
endlich, in unentwirrbare Widersprüche verwickelt, seine Niederlage 
entschieden sieht — die freilich auch ohne sein ausdrückliches Zu- 
geständuis zweifellos ist — verweigert er weitere Antworten: 
natürlich nur weil ihm das Gespräch schon langweilig ist! Uebri- 

gens sind diese verkehrten Grundsätze, welche er so schlau zu ver- 
theidigen sucht, nicht einmal seine feste Ueberzeugung. Verräth 513 c. 
er doch, dass auch er die Wahrheit der sokratischen Lehre wohl 
erkenne, aber nur nicht anerkennen wolle, 

Charakteristisch für die einzelnen Abschnitte ist schliesslich 
der Ton, in welchem Sokrates mit den drei Sophisten redet. Eigen- 
thümlich vor allen übrigen Dialogen Platon’s ist dem „Gorgias“ eine 
gewisse Bitterkeit und Herbheit (Näheres s. im folgenden Capitel), 
welche nicht sowohl durch einzelne hervorgehobene Stellen veran- 
schaulicht als vielmehr durch den Gesammteindruck des ganzen 
Werkes ‘gefühlte werden muss. Allein dieser seharfe Grundton ist 
in den drei Theilen unseres Dialoges keineswegs gleich. Gegen 
Gorgias wird so viel Schonung und Respect beobachtet , als einer- 
seits die Bejahrtheit und persönliche Achtungswürdigkeit, anderer- 
seits der grosse Ruhm dieses Mannes gebieten. Mit Kallikles, der 
ja trotz seiner mehrfach bewiesenen feinen Manieren (man beachte 
nur z. B. den höflichen Empfang pg. 447 a ff.) sich einige Male 
im Eifer der Polemik gradezu bis zur Grobheit hinreissen lässt (vgl. 
485 fi.; 489 b; 490 e; 494 d; s. die Anmerkung zu 511 b. int.), 
wird schon weniger glimpflich verfahren. Sokrates greift ihn nicht 
nur mit seiner bekannten Ironie an, sondern lässt es auch an eini- 
gen derberen Seitenhieben nicht fehlen. Gegen den Schluss hin 
wird der Ton immer ernster; namentlich machen die letzten Worte 
des Sokrates, die feierliche Verdammung der von Kallikles ver- 
theidigten unsittlichen Grundsätze, einen gewaltigen Eindruck. (Sehr 
bedeutsam erscheint die Anrede @ Kalliulsıg zu Ende des letzten 
Satzes!) Bei alledem wird eine gewisse Rücksicht gegen Kallikles 
als Herrn des Hauses nicht ausser Acht gelassen. - Minder schroff, 


XXXxu EINLEITUNG. 


doch bei weitem spöttischer und mitunter wahrbaft geringschätzig 
ist der Ton, in welchem Sokrates mit Polos spricht. Letztorer 
' gibt hierzu vollen Anlass. Einmal fordert das anmassende Wesen 
des jungen Mannes, welches seinem greisen, berühmten Lehrer Gor- 
gias und dem weit älteren Sokrates gegenüber (vgl. pg. 478 a.; 461 
b; 462 a; 467 b. u. Ö.) um so ungezogener erscheint, despectierli- 
che Zurechtweisung beraus.: Sodann gibt sich der unphilosophische 
Rhetor sowohl durch seine Unkunde der Dialektik so viele und so 
bedeutende Biössen, dass er bei seinem überlegenen Gegner jeden 
Anspruch auf Achtung verliert. Demnach finden wir natürlich, dass 
ec; 466a.ihn Sokrates durch Hinweisung auf seine Jugendlichkeit und auf 
463 e. sein hitziges Gebahren zwar indirect, aber eindringlich genug, zu 
grösserer Bescheidenheit vermahnt ; ihn gleich anfangs, wo er sich 
448 e.als Ersatzmann des Gorgias zur Unterredung aufdringt, ohne viel 
Umstände bei Seite schiebt; die Versuche von allerlei rhetorischen 
Kunststücken kurzweg als wirkungslose Trugmittel zurückweist (vgl. 
pg. 461 d; 471 e; 472 a; 473 d, e.). Auch Chairephon legt eben 
nicht zu grossen Respect vor dem allzu feurigen jungen Manne (gri 
nomen et omen habet; s. die A: zu pg. 463 e. S. 51) an den Tag, 
448 a.indem er ihn höhnisch fragt, ob er sich etwa seinem Lehrer Gor- 
gias überlegen dtinke? (vgl. die ganz ähnliche, nicht weniger ironi- 
sche Frage des Sokrates pg. 462 a., ‘welche schlechthin zu bejahen 
sich der dünkelvolle Polos keinen Augenblick bedenkt.) Gorgias 
“ selbst scheint ihn nicht sonderlich hochzuhalten. Mindestens lässt 
sich aus dem &AA& roürov utv Eu, pg. 463 e. (über das möglicher 
Weise verächtliche odrog s. die A. zu pg. 452 e. $. 21) eine ge- 
wisse Geringschätzung entnehmen; was durch keine Stelle von ent- 
gegengesetztem Charakter paralysiert wird. Kallikles tadelt seine 
482 d. Ungeschicklichkeit in der Gesprächsführung. Aehnlichen Tadel 
spricht er allerdings eben so gut über Gorgias aus. Gegen diesen 
aber äussert er an andern 'Stellen seine Achtung (vgl. 497 b., wo 
er sich bei ihm über Sokrates beschwert; 501 c., wo er ihm zuGe- 
fallen sich zur Fortsetzung der Unterredung herbeilässt): gegen Po- 

los wird nichts dergleichen geäussert. 

Recht einleuchtend wird die Herbheit des „Gorgias,“ wenn 
man die ungleich glimpflichere Behandlung des in seinem Forma- 
lismus vielfach mit Polos verwandten Prodikos im „Protegoras,“ und 
des Thrasymachos in der „Politeia,“ des Geistesbruders unseres Kal- 
likles, in Vergleichung zieht. 


= 


EINLEITUNG. xxxIl 


Hebt' man den dramafischen * Charakter des Dialogs (vgl. ob. 
S. XXL s. E.) hervor, so stelit sich nach dem Umfange der Rollen 
Katiikles als zgorayasıczng, Polos als devrspaymsıorns, Gorgias 
als zorzaymwıorng: dar. Dass dessen ungeachtet von dem -leiztge- 
nannten der Titel genommen ist, hat nichts befremdliches. Er bleibt 
der Bedeutung nach die Hauptperson. Die beiden andern stehen 
auf seinen -Schultern. In ihnen wird des. Gorgias Geist bekämpft. 
Auch das Chorpersonale fehlt nicht**; freilich bleibt es stumm: mkn 
müsste denn den Doovßos, das Beifalltosen, wovon zu Anfang des 
dreizehnten Capitels die Rede ist, als eine Urtbeilsäusserung im 458 c. 
Sinne des Chores der attischen Tragödie verstehen ***., 

Die von Aristoteles für das Drama geforderte Einbeit des Or- 
tes ist gleichfalls beobachtet. Das ganze Gespräch wird indem 
. Hause des Kallikles geführt. Obne Zweifel haben wir uns als Schau- 
platz ein ähnliches Locale zu denken, wie im „Protagoras“ }. Je- 
desfalls muss ein geräumiger Platz als Scene vorausgesetzt: werden; 
denn das Auditorium besteht aus vielen Personen. (pg. 490 b. int. 
Cap. 45 zu Anf. dav &v to avıo our, DomEeg vov, zolkol 
artomxor ati.) 


In. on 
Zweck des Dialogs. Philosophische Er- 
gebnisse. 


Der jedem Kunstwerk nothwendige einheitliche Charakter be- 
dingt, dass auch ein Platonischer Dialog nur einen Hauptzweck 
haben kann. Dadurch wird jedoch keineswegs die Erreichung ver- 
schiedener mit ihm. in natürlichem Zusammenhange stehender Ne- 
benzwecke ausgeschlossen. 

Aus einem Gesammtüberblicke der Werke. Platon’s erhellt, 
dass dieser auch in Anlage und Form seiner Schriften bewunderungs- 
werthe Philosoph im Allgemeinen bei seinen Dialogen (nur wenige 
der kleineren abgerechnet) ein dreifaches Ziel zugleich zu errei- 
chen sucht: a) die Erörterung einer bestimmten philosophischen 
Frage; 5) die Widerlegung der entgegengesetzten Ansichten — bei 


* Vgl. die Einleitung zu „Protagoras,“ III. Abschnitt, I. 
*+ 8, pg. 447 c; 455 c; 458 c; 473 e; 490 b. 
*** vgl. Horatius, Epist. 2, 3, 194. 

t S. Protag. pg. 314 e. . Einleitung III. 1, 34 zu Ende. 


Plat. Gorgias. I 


XxXXIV EINLEITUNG. 


weitem am meisten richtet sich seine Polemik gegen die Sophisten * 
— in Betreff dieses Gegenstandes; c) die Verherrlichung, beziehungs - 
weise Vertheidigung, seines Meisters Sokrates, des Philosophen za’ 
&Eoynv. Dieses dreifache Ziel nun wird immer unter Einem erreicht. 
Sokrates disputiert mit irgend einem der bedeutenderen Sophisten, 
welchem nicht selten ein oder mehrere Parteigenossen zur Seite ste- 
hen (oder auch, wie z.B. im „Phaidros,* „Menon“ u.a., mit einem 
Anhänger der sophistischen Bildung), widerlegt ihn schlüsslich und 

erkämpft so den Sieg der wahren Weisheit über die Scheinweisheit. 

In den meisten Dialogen erscheint jedoch bald die eine, - bald die 

andere Seite tiberwiegend berücksichtigt**. Kaum noch in. einem 

zweiten finden sich alle drei Zwecke so harmonisch vereinigt, wie 

im „Gorgias.“ 

Betrachten wir zunächst das in ihm behandelte philosophische 
Problem. Zu wiederholten Malen erklärt Platon die Frage: wel- 
chen Lebensweg soll man wandeln? ausdrücklich für den 
eigentlichen Gegenstand der Unterredung. 487 e. fin. S. 113. f. av- 
zov Öb naillorn doriv N oneyıg.... neol ToVrwv @v 0V Ön ot 
dneriunoag, noiov rıva yon slvaı rovavdoa nulri 
önmırndecevsıv nal uegoı Tod, nal mosoßVTE009 nal VEwtegoV 
övra . . . Inavag or Evdaıkaı, vi forı rouro 6 dEnırnder- 
eo» woı, nal tiva TE0R09 Arnoalunv av adro ri. 492 d. int. 
S. 126. deouaı 00» dym -o0ov umderl Toon dveiva, Fra To 
Övrı nartdaönkov yernraı zag Bıaoreov. 500 c. ink S. 
146 ‚f. Ög&s yde, örı nel TovVrov elolv nuiv ol Aoyoı, 08 vi av 
uallov onovödsee: Tıs nal onıng0v voiv dyuv Avdommog, N 
T0dT0, Ovrıva zon roonov ij», noregov dnl 0v 00 TaoL- 
nalsig duf, T& Tod Avögog 6N Tadza nodtrovre, Atyovra. re &v 
To Önuo-nal GnTogL.anv Koxoüvre nal. moiırsvonse- 
vo» TOÖTOV ToV TE0noV, 09 vueis vüv molıreveode, MM Ei 
tovds row Blov.röv dv gılocoypiea, xal ri nor dorlv 00- 
og &uslvov d1apeomv. “Icwus odv Pälziordv darıy, ög der dyw 


*S, Einleitung zu Protag. II, 5, 23. 

+* So sehen wir im „Hippias“ (d. Gr.), „Protagoras,“ „Euthy- 
demos,“ „Sophistes,“ „Theaitetos“ das meiste Gewicht auf 
die Polemik gelegt; während hingegen im „Philebos,“* „Sym- 
posion,“ in der „Politeia“ u. a. derselben weniger Raum ge- 
geben ist. Wieder andere, wie „Euthyphron,“ „Kriton,* 
vielleicht auch der „erste Alkibiades,“ haben vorzugsweise 
apologetische Tendenz. 


EINLEITUNG. ZIxXV 


kzezeignoa, dınıpeicher, dızlonsvovg dk nal önoloynioasrag di- 
Imloıs, el £orı tovro dırra ro flo, oxyaohaı, ri re 
dıapsosrov ailknAkoıv nal öndrsgo» fımrdov ayroiv. 
512 e. med. 8. 178. zö dnl rovrw onentior, tiv av roonov 
twörov 09 wElloı gg0v0v Pıavaı og agıcra fıan ari. 521 a, 
int. 8. 198. dzl zordgav 00V pe maganakeig nv Deoa- 
zelav € s zöhems, Ö1001009 yor' de Tod dıauayeodeı 
4ömvaioıs, mas as Beitioroı Eoovras, ... N og dianornjcosre 
“ol zoög yagıv Ouılmnoovra. 

Die hohe Bedeutsamkeit dieses Gegenstandes wird wiederholt 
nachdrücklich betont. Ausser den oben (aus 487 e. und 500 c. — 
man brachte 0 ri av uällov omovdassıd rıg nal ouıxgöy 
soo» Zymv avdgmnog! —) angeführten Stellen genügt es nur 
noch folgende Aeusserung des Sokrates (pag. 505 e; $. 160.) her- 
vorzubeben: arag xıvövveva avayaaıdrarov elvaı (näml. dıer- 
deiv TOv Aoyov) odrmg ... oluaı Eyaye yojvaı navrag nuds 
gılovslnng Eysıv mgog 10 eldeivaı TO AAndis il dorı neol 
öv Akyonev nal ze pEddog' K0ı969 yao ayafor Anacı pe- 
v.009 yevlodaı avrO. 

Dass es sich aber nicht etwa um die gesammte Moral, son- 
dern lediglich um die politischen Lebensgrundsätze, d.h. um die 
Beantwortung der Frage: wie soll man sich gegen seine 
Mitbürger im Staate verhalten? hier handelt, ergibt sich so- 
wohl aus bestimmten Erklärungen — s. besonders. die oben aus 
pag. 500 c. beigebrachte — als auch aus dem ganzen Dialoge. Denn 
nirgends kömmt etwas anderes, als das politische Leben, in Betracht, 
überall wird der Mensch nur in seinem Verhältnisse zur 
bürgerlichen Gesellschaft aufgefasst. Schon der einzige Um- 
stand, dass im ganzen Buche der Weiber, der Sklaven, der noch 
nicht zur politischen Mündigkeit gelangten Jünglinge mit keiner 
einzigen Sylbe gedacht wird, die ja doch allzumal nur von der staat- 
lichen Thätigkeit, nicht aber von allen moralischen Pflichten ausge- 
schlossen sind, beweist, dass die Frage, zog Pıwr£ov; gleichbedeu- 
tend ist mit mög dei moAırevecha:; Ueberdicss war im alten Grie- 
chenland (und Rom) das Wirken eines freigebornen Mannes ohne 
irgend eine unmittelbare Theilnahme an den Staatsangelegenheiten 
gradezu undenkbar. Man lebte im Staate, nicht in der Familie. 

Die Frage, wie soll man sich gegen seine Mitbürger im Staate 
verhalten? findet zwei diametral entgegengesetzte Beantwortungen. 

Kallikles erblickt das summum bonum in der Lust. Sie wird 

e*r 


XxXxXXVI BINLEITUNG. 


durch Herrachnft über die Nebenmenschen erzielt. Das 
wirksamste Mittel, diese zu erlangen, ist die (sophistische) Rede- 
kunst. In demselben Sinne lässt sich Polos vernehmen. Solch 
masslose Selbstsucht ergibt sich folgerichtig aus sophistischen Prin- 
eipien, indem ja die unbedingte Geltung der Subjectivität mit Ver- 
werfung der objectiven Wahrheit die Wurzel aller Sophistik ist *. 

Sokrates dagegen vertheidigt den Grundsatz: man muss das 
Gute, das allein wahre Ziel alles Strebens, zu verwirklichen su- 
chen ; daher ohne jede eigennützige Nebenrücksicht auf die sitt- 
liche Vervollkommnung seiner Mitbürger hinwirken. Dies 
ermöglicht die Philosophie. Sie verleiht das Wissen vom Guten 
und wahre Tugend überhaupt. 

Demnach, formuliert sich das oben bezeichnete Thema so: ist 
ım Staatsleben Philosophie oder Bhetorik * zu üben? 

Dass hiermit das Thema für die drei Haupttbeile des Dislo- 
ges nicht nur im Ganzen, sondern auch für alle in ihnen erörterten 
Einzelnheiten bezeichnet ist, erhellet aus der obigen Inhaltsübersicht. 

Im ersten Theile entwickelt Gorgias, der vorzüglichste Be- 
gründer der sophistischen Beredsamkeit, das eigentliche Wesen sei- 
ner Kunst. Dass vor allem andern eine gehaue Begriffsbestimmung 
der Rhetorik als Grundlage für die ganze Untersuchung zu geben 
ist, leuchtet obne weiteres ein. Denn die Rhetorik, der falsche 
TE0r0g 10% noAırevecher, soll eben im wahren Lichte dargestellt 
und somit — da jeder Trug, sobald er durchschaut wird, vernichtet 
ist — widerlegt werden. Daher kann der umständlichen Ermittlung 
der Definition keineswegs der Vorwurf der Weitschweifigkeit ge- 
macht werden. 

Im zweiten Theile wird die angebliche Macht der Rhetorik 
kritisch beleuchtet und als Illusion erkannt. Ihr vermeintlicher 
Nutzen wird in Abrede gestellt, weil strafloses Unrechtthun, wozu 
sie allenfalls verhelfen mag, nicht nur schlimmer als Unrechtleiden, 


* g, Einleitung zu „Protagoras“ II, 6. 27. 

** Dass in unserem Dialoge unter Onzwoe überhaupt Staat>»- 
mann — nach den sophistischen, nicht nach den philosophi!- 
schen (d. i. sokratisch -platonischen) Grundsätzen — verstan- 
den wird, ist in den Anmerkungen gehöriges Ortes gezeigt. 
Eine ausdrückliche Erklärung gibt Platon 500 ce... Atyovr« 
ze &v a djum xal Gnroginnv aonodvre nal mokırevo- 
WEVOV TOVTOoV ToV rogomor, 09 vueis vöv nolı- 
zeveohe nr. Alle drei Ausdrücke sind synonym. 


[4 


EINLEITUNG, :SIXV 


sozdern Aberhaupt das Ausserste aller Uebel ist, Daher erscheint 
genaues Eingehen auf das gegenseitige Verhältniss von adızeiy und 
adınsicher als vollkommen sachgemäss. 

Im dritten Theile wird .dgs (für. die beiden andern eben so 
gut geltende) Thema so bestimmt angegeben, dass jeder weitere Nach- 
weis nur unnütze Weitjäufigkeit wäre. Die.darin enthaltenp gründ- 
lich ausgeführte Discussion über 70% und dyadgw bildet den inner- 
sten Keru des ganzen „Gorgias“ ; denn jenes ist der Endzweck der 
falschen, dieses der der wahren Politik. Die specielle Kritik endlich, - 
welcher die gefeiertsten Staatsmänner Athen’s tınterzogen werden, 
dient dazu, um an hervorragenden Beispielen zu zeigen,. dass eine 
Staatsverwaltung, welche ihre Wurzeln im Boden des Sophistenthums 
hat, nur schlechte Früchte hervorbringen kann. Denn im sophisti- 
schen Geiste wirkten nach Platon’s (einseitiger) Auffassung jene 
grossen Politiker. Der Mythos veranschaulicht die unausbleiblichen 
Folgen der beiden Systeme: einerseits die Strafen, zu denen der 
verkehrte Lebensweg jedesfalls nach dem Tode führt, andererseits 
das Glück des Rechtschaffenen, insbesondere. des «vg YPLAocopos 
(gl. pag. 526 c. S. 211). Wie enge die von der Kunst — nament- 
lich von der Dichtkunst. vorzugsweise von der Tragödie —. handeln- 
den Partien mit dem Thema zusammenhängen, wird weiter unten 
.erörtert, 

Als Gegenbild der sophistischen Staatsweisheit zeigt sich die 
philosophische. Jene, auf Schein und Trug gegründet und des- 
halb in ewigen Widersprüchen schwankend, bezweckt bloss Befrie- 
dieung der sinnlichen Lüste eines Individuums selbst durch Frevel, 
ist also nichts anderes, als die roheste Selbstsucht. Sie stürzt in’s 
Elend, wenn nicht während des Erdenlebens, so doch unfehlbar im 
künftigen Sein. Diese, in sich durchaus wahr und cönsequent, 
strebt allgemeine Wohlfahrt durch sittliche Veredlung an, jeglichen 
Eigenvortheil hintansetzend und sogar zur Aufopferung des Lebens 
um der Gerechtigkeit willen bewegend. Sie ist die reine Tugend, 
welche ohne alle äussere Motive — denn selbst die wahre &vdaı- 
povia ist notbwendige Folge, nicht Zweck — das Gute an sich 
selbst übt, gleichsam als Naturnothwendigkeit. Denn Harmonie, 
welche im Sittlichen aus Besonnenheit und Gerechtigkeit, kurz als 
Tugend, zut Erscheinung kömmt, herrscht als Grundgesetz durch 

das Weltall (pag. 508 e. /.). Somit hat sich Folgendes als Grund- 
gedanke des „Gorgias“ herausgestellt: 

Die rechte Lebensweise in der bürgerlichen Ge- 


XXXVvnI EINLEITUNG. 


sellschaft ist nicht die sophistische Rhetorik (staatsmän- 
nische Thätigkeit), welche ohne Rücksicht auf Recht und 
Gesetz nur Macht und Sinnenlust anstrebt, sondern 
die philosophische Tugend, welche, als Gerechtigkeit 
sich offenbarend, ausser dem absolut Guten kein an- 
deres Ziel verfolgt. | 

Dass hiermit Platon’s Absicht wirklich getroffen wird, erhel- 
let aus seiner ausdrücklichen Erklärung am Schlusse. Denn wider 
seine sonstige Gewohnheit, das Endresultat der Erörterung aus dem 
‚Gespräche selbst herauscombinieren zu lassen, wodurch viele Dia- 
loge den Anschein gewinnen, als ob sie eines vollständigen Ab- 
‚schlusses entbehrten; wird hier das oben bezeichnete Problem: mit 
Bestimmtheit für vollständig gelöst erklärt. pag. 527 b. S. 213. 00x 
Zysts arodsikaı, ag dei dAlov zıva Blow Ejv N Todrov Arl. 

Den harmonischen Abschluss des Werkes bilden die Worte 
(pag. 527 e. 8. 214 f.): @onsE 009 nysuorı to Adyo zonoousd« 
To vOV wagapanevıı , O5 Nulv onuaiver, Orı OUTog 6 reomosg 
&gıorog Tod Blov, xul ınv Öınaoovsnv wol nv allnv &ge- 
nv donodvrag nal £jv anal redvavon. oda 00V Enauete, 
nal Tovg along naganaliusv, un dnelvo, © 00 nıorevmv du 
noonnalsig Zorı yao 0vVÖEvÖOg dfıos. 

In dieser Stelle findet sich der Inhalt des ganzen Dialogs in 
der prägnantesten Fassung ausgesprochen. Etwas ausführlicher ge- 
schieht dasselbe auch zu Anfang des 63. Capitels (pag. 507 c. — 
e. $. 167). &y@ ul» 009 raüra 0Vrm tideunı nal pnu Taüra 
aAndn elvaı (näml. Tov Ed Modtrovrn uaragıov re al evdai- 
uova elvar, Tov Ö& Xovno00v nal nanag roatrovre MHALov)- el 
ö% Zorıw and, Tov BovAouevov .. . svdaluova elvaı owpgo- 
ovuynv ulv dımureov nal dounteov, Arolaolav dk pevnteov ws 
&rsı nodav Euxorog numv, nal napuonsvaoreov uclıora iv 
und!v deiohnı Tod noAafeodar, dav Ö% dend7 7 adrog n aAlos 
zıs row olnelov, n ldıwrns 7 nolıg, Emiderkov Öianv wol xo- 
Anoteov, el uellsı evdarumv elvaı. odrog Zuoıye doxei ö 
ornonösg elvaı, noös 0» Bläinovıa dei fiv, al navıa 
els Todro xal T& &VTOd ovvrelvovra nal ta ns molewg, 
Onwg dinauoodvn ragEoraı Kal COpg0CVVN To uaxxolo wellovrı 
koecHaı, 09m zoctrew, 00% dmıdvulag dövre AroAdorovg elvaı 
url. . 

Mit dem Endergebnisse der vorliegenden Untersuchung voll- 


EINLEITUNG. XXxIX 


kommen in Uebereinstimmung bezeichnete schon Olympiodoros* 
den Zweck des „Gorgias“ folgender. Massen: gauss rolvvr, Orı 
HoRög MUTa zegl T&9.aEY09 („Principien“) dınleygd Hvar Tov 
ptoovoa» nuäg Ernl rny zoAıtıanv svöaıuovle». 

Es ist nunmehr der zweite Hauptpunkt in Betracht zu ziehen, 
die Polemik gegen die Sophistik **. In unserem Dialoge 
handelt es sich zwar beinahe ausschliesslich um die Bekämpfung 
der sophistischen Rhetorik. Allein wie Platon nur eine Philoso- 
phie anerkennt, welche das ganze Leben nach allen seinen Richtun- 
gen umfasst, und von welcher die Politik ein Theil ist; so fasst er 
auch alles ihr Entgegengesetzte, was nicht auf klar erkanntem Wis- 
sen beruht und das absolut Gute zum Ziele hat, als eins auf, als 
Sophistik. Die Rhetorik ist ihre Manifestation auf einem bestimm- 
ten Gebiete. Die Bekämpfung einer einzelnen Erscheinungsform 
weiss Platon nicht ohne Kritik des falschen Principes selbst zu füh- 
ren. Daher kömmt es, dass in allen Dialogen, welche Streit wider 
die Sophisten zum Gegenstande haben, mancherlei vorgebracht wird, 
was bei oberflächlicher Betrachtung nicht zur Sache gehörig erschei. 
nen mag. In unserem Dialoge finden wir zwei Stellen dieser Art, 
die nur durch die Berücksichtigung, dass nicht eine für sich selbst- 
ständig und unabhängig bestehende Sache, sondern ein integrierender, 
mit dem Ganzen organisch znusammenhängender Bestandtheil des 
Einen Sophistenthums erörtert wird, ihren berechtigten Platz finden. 
Die erste enthält die Besprechung der Kunst, insbesondere der dra- 
matischen Poesie, pag. 501 a..— 502 d. S.148 /. Sie wird als eine 


* Von Olympiodoros, einem neuplatonischen Philosophen 
aus Alexandreia, welcher im sechsten Jahrhunderte n. Chr. 
lebte, sind nach der Aufzeichnung seiner Zuhörer (wie die 
Eingangsworte ayölıa cvv VEo eis T0v Tod Ilatovog 
T'ogylav ano gavnüs "Olvunıodagov Tod ueydlov Qıld- 
00909 beweisen) Scholien zu Platon’s „Gorgias“, eben so zu 

„Fhaidon“, „Philebos“ und dem „ersten Alkibiades“ vorhan- 
den. Obige Stelle ist citiert aus: Platonis Goryias etc. recen- 
sutt Ch. G. Findeisenius. Gotha 1796. Als Anhang ist 
dem Buche beigefügt (S. 603 — 616): Praefatio scholiis Olym- 
piodori in Gorgiam pruemissa e codice manu scriplo nunc pri- 
mum edita a Routhio. Die Ausgabe von Routh (Platonis Eu- 
thydemus et Gorgias. Recensuit, vertit notasque suas adjecit 
Martinus Josephus R.) erschien zu Oxford 1774. 


*+* Teber die polemische Seite der platonischen Philosophie im 
Allgemeinen s. Einleitung zum „Protagoras“ $. 23 ff. 


XL .[ EINLEITUNG. 


der Rhetorik an Zweck und Wesen höchst verwandte Bethätigung 
des Sophistengeistes verworfen. Die zweite umfasst die detaillierte 
Erklärung der xolouel@ pag. 464 b. — 466 a. S. 52 f: Dass im 
weiteren Verlaufe des Gespräches nur die eine der aufgezählten Ar- 
ten, die Rhetorik nämlich, besprochen wird, lässt nicht vergessen, 
dass hiermit keine erschöpfende Lösung gegeben ist — um so mehr, 
da gegen den Schluss, pag. 520, a, b. S. 196 ausdrücklich an jene 
Eintheilung erinnert wird — und der „Gorgias“ so gut wie jeder 
andere Dialog Platon’s erst im Zusammenhange mit den übrigen 
vollkommenes Verständniss gewinnt. 

Die Sophistik fand ihre Entstehung in der Uebergangsperiode 
am Ende des fünften Jahrhunderts v. Chr., wo in dem politischen 
und geistigen Leben Athen’s ein grosser, tiefeingreifender Umschwung 
vor sich gieng. Zwei sehr bedeutende philosophische Systeme — die 
Lehren des Herakleitos und der Eleaten — hatten im Allgemeinen, 
da in den innersten Geist des einen wie des andern Systems nur 
äusserst wenige einzudringen fähig waren, Skepsis hervorgerufen. 
Man kam dahin, das subjective Vorstellen für allein massgebend zu 
halten; jedem einzelnen ist das wahr, was ihm als wahr erscheint *. 
Sobald nun auf sichere Erkenntniss verzichtet und keine Befriedi- 
gung in .der geistigen Forschung selbst mehr gefunden wird, bleibt 
nur Selbstbefriedigung im Handeln und Geniessen übrig. Darum 
hatte die Sophistik vom Anbeginne praktische Tendenz. Weit mehr 
auf Erreichung gewisser materieller Zwecke ** als auf Entwickelung 
der Theorie kam es an. Die Sophisten wollten Lehrer der prakti- 
schen Tüchtigkeit sein. Bei der Oeffentlichkeit -und Mündlichkeit 
aller Verhandlungen musste nothwendig Redegewandtheit eine sehr 
hohe Bedeutung im Staatsleben erlangen. Beredsamkeit wurde das 
erste Erforderniss eines Staatsmannes, da keine specielle Befähigung 
(bestimmte Studien u. s, w.) verlangt wurde, sondern jeder vollbe- 
rechtigte Bürger als solcher politisch thätig sein konnte Darum 
hatte es die Sophistik vorzugsweise auf die Ausbildung der Rede- 
kunst abgesehen. Da ferner wegen ihres skeptischen Grundcharak- 
ters positiver Inhalt abgieng, musste sie um so mehr formelle 
Bildung pflegen. Dem Denken wurde innere Gewissheit abgespro- 


* vgl. Einleitung zum „Protagoras“ $. 37. 

** Damit steht wohl das Unterrichtgeben der Sophisten gegen 
Honorar, was Platon so oft rügt — vgl. Einleitung zum „Pro- 
tagoras“ $. 31. — im Zusammenhange. 


EINLEITUNG. XLI 


chen. Es galt also nicht Wahrheit zu erforschen, sondern durch 
gewandte auf Schein berechnete Rede in den Zuhörern. solche Vor- 
stellungen und .Meinungen hervorzurufen, wie es jedesmal vortheil-» 
hafı war, Alle Sophisten, auch diejenigen, ‚welche sich mehr. für 
Tugendlebrer ausgaben (Protagoras, Prodikos u. a.), befassten sich 
ernstlich mit Rhetorik, Wie sehr hierbei die äussere Form als Haupt- 
ssche behandelt wurde, beweisen die dmıdeläsıg (Prunkreden 5 s. zu 
pag. 447 a. med. S. 1). 

.Da es um Wahrheit ganz und gar nicht zu thun war, viel- 
mehr der echte Sophist mit eben so viel Schein das Gegentheil je- 
der Sache zu verfechten verstand, übten sie sich über jedes belie- 
bige Thema pro et contra zu reden, gegen alles Widerspruch zu er- 
heben und sich in leerer Eristik zu tummeln, wobei sie keinerlei 
Resultat erzielen, sondern nur ihre Gewandtheit zeigen wollten.. So- 
bald einmal der Sinn für Wahrheit so gänzlich erstorben ist, kann 
auch das Rechtsgefühl nicht lange lebendig bleiben. Daher wurde 
bald dem Sophisten zum Hauptvorwurfe gemacht, dass sie der schlech- 
ten Sache den Anschein der guten gäben [10% Nrra Aoyow xeEirra 
zoısiv. Apologie 19 b. Aulus Gellius 5, 3, 7. pag. 162 Hertz: Pro- 
lagoras .. . acerrimus sophistarum . . . pecuniam ingentem cum a disci- 
pulis acciperet annuam, pollicebatur se id docere, quanam verborum 
industria causa infirmior fieret fortior, quam rem graece ita dicebat: 


z0» nrso A0yov ngsitto noLeiv. Cicero, Academica 2, 23, 72, Illi 


guum res non bonas tractent, similes bonorum videri volunt. Aristopha- 
nes „Wolken” 98. odroı (die uegiuwopgovziorat) ÖLddonovg’, du- 
yveLov N ig dıdo, Akyovıa vırav nal Ölncın nadına. Ferner 
112. F. slvaı nad adrois paoıv dupm to Aoyw, TÖV Agelrrov, 
dorıs dorl, al TOv TNTrova. Tovzoıw ToV Eregov Toiy Aoyoıv, 
töV NTToVR, vınav Atyovra paoı zadınazege). Ist das Gute und 
Schlechte nur willkürliche Menschensatzung , so hat jeder, der es 
vermag, das unzweifelhafte Recht, solche Satzungen umzustossen 
(vgl. pag. 484 a. S. 103). Das beste Mittel hierzu ist Ueberredung *. 


* Bei Aristophanes, „Wolken“ (V. 1420 — 1424) sagt der alte 
Strepsiades zu seinem sophistisch gebildeten Sobne Pheidippi- 
des, von dem er geschlagen wurde: Al ovdauou vouige- 
Taı T0v MATEQR Tovro za0yELV — und erhält folgende Ent- 
gegnung: ovx0vV ‚ung ‚ö 20V vouov T0v0’ nv zıdeig zo 
noGToV, MamEg cv “a0, nal Aöyav Emeıde Tovg ma- 
Amoug; nrrov vı Ömr Ebeorı »&uol naıvöv au zo 
Aoınöv Feivaı 90m0» zeig viioıy, ToUg maregag avrı- 
TORTE. 


- 


XLII EINLEITUNG. 


Ihre Immoralität hehlten die Sophisten gemeiniglich durch die. Un- 
terscheidung von Öfxcıov xar& vouovg und dixaıov xard pvoıv 
(vgl. pag. 481 e. f. 8. 100... Protag. 337 d.). Unter letzterem 
aber verstanden sie bloss, was ihrer eigenen individuellen Ansicht 
entsprach *. Dass bei solcher Gesinnung auch ein feindliches Ver- 
hältniss zur Volksreligion nieht ausbleiben konnte, ist selbstver- 
ständlich. Einige der bedeutendsten Sophisten (z. B. Protagoras **, 
Diagoras u. a.) wurden wegen Atheismus verfolgt. Sokrates selbst 
wurde verschiedentlich — wie weiter unten zu erwähnen ist — mit 
den Sophisten zusammengeworfen und sowohl von Aristophanes in 
den „Wolken“ als auch bei seinem Processe wegen Irreligiosität 
angegriffen. 

Die Sophistik war der treue Abdruck des damaligen Zeitgei- 
ste. Platon selbst bezeugt es Politeia 6, 493 a. Exacrog To» 
kLodagvovvrov ldımrav, 095 IN oVr0oL Voyıorag xalodcı, u 
Alu maudevev N teüra ra Ta» mollav ddynare, & Öo- 
Eufovow Orav dHü0L0dw0L, “al voplav ravınv nalsiv ari. Die 
demokratische Freiheit war bis zum Uebermasse erweitert. Der will- 
kürlichen Aeusserung der Individualität wurde ungemein viel Spiel- 
raum gelassen. Namentlich herrschte unbeschränkte Redefreiheit ***. 
Jeder uinzelne suchte sich möglichst geltend zu machen. Die Leich- 
tigkeit Gesetze zu geben und umzustossen benahm die Ehrfurcht 
vor denselben und liess sie als Ausgeburten des zufälligen Belie- 
bens erscheinen. So entstand nach und nach in den meisten Kö- 
pfen arge Begriffsverwirrung. Thukydides 3, 82, 3. xal zn» elw- 
Yviav adElacıvy av ovonarav Es rafoya davınıllakar 
ty dınaıaceı. tolun ulv yao aloyıoros avdgia Ypılezaıgos 
&voulodn, uelAnoıg Ok ngoundng delle züngeuns, To dt ow- 
$009 Tod dvavdpov modoynuu ft... xal 0 ubv yalezalvov 
nıorög el, 6 db Avrıldyav adra YnonTog. 


* Bei Aristophanes a. a. O. (V. 1427— 1432) stellt Pheidippi- 
des seinen Grundsatz, man dürfe den Vater schlagen, so als 
naturgemäss dar: oueypaı dt Todg Alsnrenovag nal vaAlc 
z& Bor& zavıl,' ds Todg naregag auvverar‘ nalroı ri 
dıiape&oovasıv nuav Eneivoı; Strepsiades: ri dr, 
dmsıön Todg Alsnıgvovag Kmavıa wine, ovx Lodleıg vol 
nv xomoov nam) EvVlov nafrevdcıg; Pheidippides: 09 rav- 
To», © rov, doriv. 

** s, Einleitung zum „Protagoras“ $. 36. 
“rg. pag. 461 e. int. S. 45 und die Anmerkung daselbst. 

f vgl. pag. 492 b. int. $. 124. Politeia_ 8, 560 d. nv u8V 
aldo nAıdıornta Ovouakorısgs adodcıv Em ariumg Yu 


- 


BINLEITUNG. XLIII 


Allein nicht nur dem Zeitgeiste zusagend war die Sophistik, 
sie half auch wirklich einem” dringend gefühlten Bedürfnisse ab. 
Der Drang nach einer gewissen allgemeinen Bildung ohne sonder- 
liches Vertiefen in gründliches Fachstudium beseelte die jungen 
Leute aus den wohlhabenderen Familien so ziemlich allgemein *. 
Vorzüglich wünschte man eine Vorbereitung für die politische Lauf- 
bahn. Diese bestand — nach dem Obigen — zunächst in rhetori- 
schen Uebungen. Die Schilderung, welche Xenophon von dem Feld- 
herrn Proxenos gibt (Anabasis 2, 6, 16, 17.) gilt sicherlich „uch 
von hundert andern, wenn gleich der Mehrzahl ihre Pläne weniger 
zu verwirklichen gelang. IIoo&evog . . . eUdüg ulv ueigdxnıov @V 
Inedvusı yerdodaı Ave Te ueydia nodteev Inavog’ nal dıa 
zavınv nv dnıdvulav Edoxe T'opyix aoyvgıov. Enel Öf ovveye- 
sero dnelvo lnavog Non vonloag elvaı al Koysıv nal pllos @v 
Toig rEWToIg un Nrracder Edegyerav, NAdEV eig Tavrag Tag 0UV 
Kvow oukeıs' xal Bero nrijosodaı Ex Tovrwv Övoua uEya nal 
duvauıy meyainv xal yonuara wolle. Und den jungen Hippo- 
krates führt Sokrates bei Protagoras mit folgenden Worten ein 
(Protag. pag. 316 b. med.): ‘Innoxgaıns ode dorl... olniag us- 
yains ze nal Evdaluovog, aurog Ök 77 pvoıw Öonei dvauıllog 
elvaı roig niınımraıg. Emıdvusiv 88 wor Öoxei EAloyınog yeväo- 
9a &9 77 noAsı" todo Ö8 oleral ol ualıora ysvioheı, el vol 
cvyy&voızo. Wie sehr diese jungen Männer nach dem sophistischen 
Unterricht begehrten, schildert Platon, mit der ihm eigenen Meister- 
schaft im feinen Charakterzeichnen, an dem Beispiele des eben er- 
wähnten Hippokrates, Spät in der Nacht erfährt er die Ankunft des 
Protagoras. Sogleich will er zum Sokrates eilen, damit ihn dieser 
dem berübmten Sophisten vorstelle, wartet aber doch bis zum fol- 
genden Morgen; und schon bevor es noch zu dämmern beginnt, 
klopft er an des Sokrates Thüre, und zwar za&vv opodon, vor un- 
geduldiger Hast! (Protag. 310 a. f.) Darum fanden auch die so- 
phistischen Lehrmeister überall sehr gute Aufnahme. Politeia 10, 
600 c. TIowrayopag... nal Ilgodınog xal aAloı nammoilor... 
nl zaürn 1 00ple 0Urw opodo« Yıloüvraı, More U0Vov 0U% 
En! taig nepalaig megıpegovoıw avrovg ol Eraigoı **. Die un- 


yada, 0wpooovvn» Ök davavögiav nakovuvreg re 
nal moonnianıkovreg Erßallovor arl. 

* vgl. pag. 487 c. int. . S. 112 f. 

** vgl, das über die Liberalität des Kallias in der Einleitung 
zum „Protagoras“ $. 39 Bemerkte. 


XLIV EINLEITUNG. 


geheuren Summen , welche ihnen als Honorar gezahlt wurden (vg!]. 
das Betrefiende in dem folgenden Abschnitte), ‚geben ebenfalls kei- 
nen geringen Beweis dafür. 

Die Sophisten fanden zwei sehr verschiedene Arten von Geg- 
nern. Erstens hassten sie, als Sittenverderber. und Jugendrverführer, 
die Bürger vom alten Schrott und Korn, welche in der Abweichung 
yon der frommen Vätersitte den Ruin des Staates erblickten und in 
beschränkter Verehrung der guten alten Zeit auch die wohlberech- 
tigten Neuerungen, deren Vorzüge sie nicht zu würdigen verstan- 
den, sammt und sonders verdammten. Als das Prototyp dieser Män- 
ner stellt uns Platon im „Menon“ den Anytos, den nachherigen An- 
kläger des Sokrates, dar. Derartiger Widerstand gegen den Zeit- 
geist hat sich immer als erfolglos erwiesen. Aristophanes, der eben- 
falls zu dieser Partei gehörte, hat sogar unbewusst und höchst un- 
absichtlich der Geistesrichtung, welche er zu bekämpfen suchte, viel 
Vorschub geleistet. 

Weit gefährlichere Gegner fand das Sophistenthum an dem 
echten Philosophenthum. Von diesem in all’. seiner inneren Haltlo- 
sigkeit aufgedeckt, wurde es in sich selbst vernichtet. Freilich nicht 
völlig: denn Sophisterei wird in ewig wechselnden Gestalten fortexi- 
‚stiieren, so Jange Lug und Trug nicht gänzlich aus der Menschheit 
verschwunden sind. Vor allen ragt unter. den Bekämpfern dieser 
Scheinweisheit Platon hervor, das von seinem edlen Lehrer Sokra- 
‚tes begonnene Werk — die Zerstörung der Dünkelweisheit — in 
ungleich höherem Geiste fortsetzend. Gewaltige Schläge führt er 
auch in vorliegendem Dialoge gegen die Sophisten (wie früher spe- 
ciell auseinandergesetzt wurde). Allein dabei darf nicht übersehen 
werden, dass er sich zuweilen vom Eifer des. Kampfes allzuweit hin- 
reissen lässt. Es soll nun, um die oben dargelegte Schilderung 
Platon’s von den Sophisten im „Gorgias“ nach Möglichkeit zu be- 
richtigen, vorgebracht werden,. was sich allenfalls einwenden liesse. 

Im Allgemeinen scheint Platon alle drei Hauptpersonen in 
ungünstigerem Lichte dargestellt zu haben, als sie verdienten. Dass 
‚Kallikles vor einer zahlreichen Versammlung so sehändliche Grund- 
‚sätze wirklich verfochten hat, ist nicht ganz wahrscheinlich. Na- 
mentlich dürfte das öffentliche Bekenntniss der pag. 484 a. erwähn- 
ten Prineipien in einem demokratischen Staate nicht ohne Gefuhr 
sein. Solche Ungeschicklichkeit und Unbeholfenheit in der Begriffs- 
entwickelung, wie sie dem Gorgias zur Last gelegt wird, ist bei ei- 
nem Manne, welcher selbst ein keineswegs simples philosophisches 


EINLEITUNG. XLV 


Werk verfasst hatte, schwer begreiflich. Athenaios (Deipnosophistai 
11, 118. pag. 505. Casaubon.) meldet vor einem Proteste des Gor- 
gias selbst: xAAoı 08 yaaıs, os avayvoos 6 Iooylag row [Märo- 
v0g dıdloyor KOÖg ToVg ragdvrag einev, 6 oT  odötr ToUTo» ovıE 
simey OdTE NRovOeV. 

Es könnte ungerechtfertigt scheinen, den | Gorgias in eine phi- 
losophische Untersuchung. über Gerechtigkeit — somit, nach Pla- 
tons Lehre von der Einheit aller Tugendarten, über die Tugend 
überhaupt — zu verwiekeln und darin: schmählich unterliegen zu 
lassen, da er doch, wie Platon’s eigenes Zeugniss beweist, von Tu- 
gendiehren gar nichts wissen mochte. Menon pag. 95 c. Kal T'og- 
ylov uelıora, © Zurgareg, tadre dyauaı (sagt sein Schüler Me- 
non), Or 09x &9 NOTE KUTOÖ TOUTO AROVOKLS YrLoyvor- 
uE90v (nämlich die Tugend zu lehren), @AA& nel rav aAlmv nu. 
raysAd, 0Tav dx0VoN dmioyvovusvon‘ alla Akysıy oleraı 
deiv nmoıei» Öeıvovg. So erklärt er sich auch in unserem 
Dialoge nur für einen Rhetor, pag. 449 a. S. 9. Aber eine solche 
Redekunst, die fast ausschliesslich das Gerechte und sein Gegentheil 
zu ihrem 'Thema hat {pag. 454 b. S. 25 u. 6.) und gleichwohl das 
Wissen hiervon fär entbehrlich hält oder doch factisch nicht besitzt, 
kann Platon nicht anerkennen. Gorgias hätte, seinen anderweitigen 
Aeusserungen consequent, ‘die Frage, ob er auch dieses Wissen bei- 
bringen könne , unbedingt verneinen müssen; um so mehr, da ihm 
die negative Antwort nahe gelegt war (pag. 459 e. S. 40): 7 &vayın 
eidgvaı ... el Ök un, 0% 6 rs Onrogınns dıdaonakos 
tovrovu ubv obötv dıudakeıs TOV dpınvovusvov — 00 yao 00% 
Eoyov — roınoeıg 0° ati. Doch irgend etwas nicht zu können, 
gesteht ein echfer Sophist, der ja z&vcopog * ist, nimmermehr. 
Darum erwidert auch Gorgias (pag. 460 a. S. 0); ar Eym ulv. 
olueı,, div tuyn un eldas, nal tadra nag Zuod uadmoezaı. 
Dazu kömmt, dass Gorgias wirklich über Tugend disputierte. 
Menon pag. 71 c. M. @ila ovV, © Zwrgares, dAndas 000° Orı 
gern Sorıv oloda ...; S. un WOVov ye, aAlı nal 0vÖ ailm 


* So heisst eg „Protagoras“ pe. 315 e. fin. von Prodikos: n«000- 
pog yao wor doxei Avig elvaı »al Seiog., Euthydemos pag. 
287 c. fin. von Dionysodoros: 0% vOV TAVCOPOS Tıg Nulv 
apikaı neol Aoyovs ; ebendas. pag. 271 c. med. von Euthyde- 
mos und Dionysodoros zugleich: mdvoogpoL, dreyvog. Lysis 
pag. 216 a. von den Sophisten überhaupt : odroL ol ravaogoı 
avdoss, ob Kvrıloyınot. 


XLVI EINLEITUNG. 


‚ao &vervgor eldorı, ag &uol doxu. M. ri dal; T'opyla oux 
Avsruyeg orte Ivdade nv; S.Eyaye. M. site 00x done co elde- 
vor; 8. 05 zdvv elul uvjuov, a Mivov, wore our Eym elneiv 
dv zo nagovzı, mög uor zore Eöofer. AAN Long Enzivog ra olde, 
ao 00 & Ensivos Fleysv* dvauvncov 009 us, mög fAeyev. Menon 
gibt nun Reminiscenzen aus den Vorträgen des Gorgias über die 
Tugend, deren Resultat ist: x«9” &ud&ornv av medkenv nal tor 
Nıınıov ngög Enaorov Eoyov Exaaro Numv N Kern dorıy' Goav- 
zug dt... al n none. (Menon pag. 72 a. med.) Dies wird 
durch Aristoles, Politika 1, 13, pag. 1260, Bekker, bestätigt a 097 
N av smpg00VVn yuvaınos val dvögos, 0d6: avögla nal dı- 
KnLocvyn, KadarEeE @Ero Zmngdrıns.. . xadolov yap ol Al- 
yovzeg EEanaracıv Eavrovg, Orı TO 80 Lysıy TjV Yyuynv des 7) 
To Vedongaysiv 7 Ti TOY TOLOVTmv' noAd yüg Ausıvow Akyovgıv 
ol EEngıduoövres rüg Agerag, woneg T'oeylas. 

Um die von Gorgias begründete sophistische Rhetorik in ih- 
rer Immoralität blosszulegen, werden die verkehrten, aller Sittlich- 
keit Hohn sprechenden Grundsätze seiner Schüler und Anhänger 
kritisch beleuchtet. Dagegen liesse sich erinnern, dass dem Meister 
nicht die Fehler der Schüler aufzubürden sind. Sonst wäre ja So- 
krates selbst für seine Schüler (d. h. Schüler in dem Sinne, wie er 
selbst Apologie pag. 23 c. ff. erklärt) Alkibiades und Kritias ver- 
antwortlich zu machen; wie er denn auch wirklich unter diesem 
Vorwande angegriffen wurde *. Aber diese beiden zogen sich bald 
von Sokrates zurück und hatten in seinem Umgange nur das sich 
anzueignen gesucht, was zu ihren Plänen passend schien; für seine 
moralischen Lehren blieben sie unempfänglich. Ihr schlechter Cha- 
rakter stand im grellsten Contrast mit der sokratischen Lehre: wäh- 
rend dagegen — wie oben nachgewiesen ist — die schamlosesten 
Behauptungen des Kallikles sich einfach als Consequenzen des von 
Gorgias vertretenen sophistischen Principes ergeben. Zwar könnte 
man das bemängeln, dass Platon unsittliche Gesinnung mit Noth- 
wendigkeit bei den Sophistenschülern — wenn gleich bei dem einen 


* Xenophon, Memorabilia 1, 2, 12. &44’ pn yes 6 xarnyooos, 
Zurgareı önılmıa ysvousvo Koiriag re nal Alnıßıdöns 
nleiore nand vnv noAıy Enoınodınv ri. Aischines, Rede 
gegen Timarchos, pag. 168 f. Reiske: vusis, @ Af'nvaioı, 
Zwrgarnv T0V 00pLornv ünenzeivore, Orı Kortiav dpavn 
NENALÖÜEUNDG, EYE TOV TOLEKOVIE, TÜV TOV ÖTjU0V Kure- 
Avoavrov. 


EINLEITUNG. | ZLVII 


mehr, bei dem andern weniger — voraussetzt, weil er als deren Re- 
präsentanten uns Polos und Kallikles mit so dunklen Farben zeich- 
net und für das Gegentheil kein Wort verlauten lässt. Dennoch 
sei Isokrates z. B., ein Schüler des Gorgias, unbestreitbar ein höchst 
ehrenwerther Mann gewesen *. Allein dagegen genügt es zu erin- 
nern, dass solche Männer sich in dem nämlichen. Falle befanden wie 
Gorgias selbst; ihr angeborner Edelsinn liess ın praxi die angelern- 
ten schlechten Principien nicht zur Anwendung kommen. 

Entschieden spricht Platon den sophistischen Rednern und 
Staatsmännern die dıaAsarınn ab. Nun wissen wir aber, dass sich 
Perikles, der vorzugsweise gerügt wird (s. pag. 515 d. f. S. 184), 
nicht bloss in der Jugend ernstlich mit Philosophie beschäftigte. 
Alkibiades I. ** pag. 118 b. ff. &rreıg doa. (sagt Sokrates zum 
Alkibiades) mg05 z& nolırına nolv maıdevdnvaı (d. h. ohne 
philosophisch gebildet zu sein)- n&rovdas Ö} TovVro 09 0v uovog, 
arra xal ol noAlol Tov nouTzövrwv ra Tjode vis nolsws, wAnv 
oAlyov ye nal long toö 00V Enırgomov ITlsgınldovs. Alk. Adye- 
zal yE TOL 00% &NO TOD adTOuKToV 00pOg yEyovavaı, aAl mol- 
Aoig nal oopaig avyyevovevaı, nal IIvdoxislön Kal ’Avabayooa ' 
nal »09 Erı nlınodrog @v Adumvı Evvsozıv KVTod Tovrov fvere. 
Aber dieses Philosophieren galt — trotz des Verkehres mit Anaxa- 
goras — in Platon’s Augen nur für sophistische Uebung. Pytho- 
kleides wird im „Protagoras* pag.316 e., Damon im „Laches“ 197d. 
als Sophist bezeichnet. Bei Xenophon, Memorabilia 1, 2, 46. sagt 
Perikles von sich selbst: xl nueig, rnAınovroı Övreg (nämlich ' 
wie der Jüngling Alkibiades), dsıvol T& rom@öra Nusv° Tore 
yap nal dusistauev nal Eoopıfousda, ola neo nal 0v vovV 
wol doneig uelerav. Doch ooyi£soheı ist nicht zu urgieren, 
denn Alkibiades betrieb damals das dınlsyeoduı als Nachahmer 
des Sokrates (vgl. Apologie pag. 23 c. med.). 

Man könnte ferner den Einwurf vorbringen: Kallikles, wel- 


* Von dem oben erwähnten Proxenos — s. S. XLIII— sagt Xe- 
nophon a. a. O. $. 18: rocovrwv (näml. Ruhm, Macht, Reich- 
thum) Ö° dmıdvunv opodox Evönkov au ul todro elyev, 
Oz ToVrav oddEV Av YEloı nrdodeaı were adınlag, AA 
ovv To Ödıxalo xul “un @Ero ÖEiy TOVrmv Tuyyanesır, 
&vsv Öf tourwv un. Es scheint nicht unmöglich, dass hier 
Xenophon auf den „Gorgias“ Bezug nimmt. 


Die Unechtheit dieses Dialogs ist oft behauptet, niemals 
vollständig erwiesen worden. 


2; 


XLVIII EINLEITUNG, 


cher das .personificierte Sophistenthum in seiner äussersten Entartung 
vorstellen soll, ist ein praktischer Staatsmann, kein Sophist. Weit 
entfernt., sich als solchen zu bekennen, gedenkt er vielmehr dieser 
Classd von Leuten mit: offenbarer Geringschätzung (pag. 520 a. int. 
S.: 195 f.); Aber auch Polos und Gorgias selbst nennen sieh bloss 
Rhetoren, nicht Sophisten; und ohne Zweifel ‘hätte jeder von ihnen 
dieses letztere Prädicat abgelehnt. Denn der Name sogıorrs * 
hatte damals bereits einen üblen Klang und war so ziemlich an Be- 
deutung zum Schimpfworte geworden, ‚Niemand beanspruchte ihn als 
Titel. Protagoras allein bekannte sich offen als Sophist, that sich 
aber auf diesö Kühnheit ungemein viel zu gute (Protagoras pag. 
316 d. f. vgl. Einleitung zum Prot. $. 31). 'Ueberdiess herrschte 
beim Publicum eine auffallende Unklarheit bezüglich -dieses Begrif- 
fes, der gleichwohl bei allen, welche sich auch darüber keine Re- 
chenschaft zu geben vermochten, was eigentlich damit bezeichnet 
sein sollie, die gehässige Nebenbedeutung hatte. Daher darf es nicht 
befremden, Männer, welche die entschiedensten Antagonisten der 
Sophistik waren, bier und da in diese Kategorie gerechnet zu sehen. 
Sokrates, der Hauptbekämpfer aller Dünkelweisheit, der in diesem 
'Kampfe seinen von der Gottheit ihm aufgetragenen Lebensberuf 
sah, wird von Aristophanes in den „Wolken“ als der Sophist xar’ 
&&0ynjv lächerlich gemacht. Sogar Platon selbst wird von Isokra- 
tes ** als Sophist bezeichnet. Auch andere Schüler des Sokrates 
müssen sich diesen Titel gefallen lassen: Aischines (der Sokratiker) 
von Lysias (bei Athenaios 13, 95; pag. 612 Casaubon.), Aristip- 
pos *** von Aristoteles (Metaphysik f, 2. pag. 996 a. 32. Bekker: 
tav ooyıorav rıvkg olov 'Aglorınznos nt.) Wenn übrigens Pla- 
ton selbst zwischen 67jrogsg und ooyıorel unterscheidet (pag. 465 c. 
S. 54 f. vgl. pag. 520 a. S. 196), so werden unter letzteren im en- 
gern Sinne des Wortes die Tugendlehrer , Protagoras und seines 


* Ueber die ältere Gebrauchsweise des Wortes s. Einleitung zu 
Protag. $. 25. 

** In des Isokrates „Philippos“ (pag. 84 e. fin. Stephan.) ert- 
hält die Stelle, wo von raig zolıreiaug reis VrO av 
c0pLora&v ysyoauuevaıg die Rede ist, eine invective ge- 
gen Platon, ohne dass der Name genannt wird. Vgl. dage- 
gen Platon’s Euthydemos pag. 305 b. ff. 

*** Aristippos hat wenigstens insoferne ein Anrecht auf den So- 
phistentitel, als er zuerst unter den Sokratikern gegen Be- 
zahlung lehrte. 


EINLEITUNG. XLIX 


gleichen, verstanden. Im weiteren Sinne aber begreift gopıerıny 
das ganze Reich des xoAaxavrınn) (pag. 464 b. f. 8. 52). 

Wie wenig das allerdings harte Urtheil über die sophistische 
Rhetorik — dass sie nämlich nicht im mindesten eine Kunst, son- 
dem blosse duxsıgl« und @loyog dıargıfıf (vgl. pag. 462 b. 8. 47) 
ist — als ungerechtfertigt angefochten werden kann, wird im näch- 
sten Abschnitte, wo von der Lehrmethode des Gorgias die Rede 
ist, im Einzelnen nachgewiesen. 

Vielleicht möchte mancher der Kritik Platon’s wenn nicht 
Beschränktheit, so doch wenigstens Einseitigkeit zum Vorwurfe ma- 
chen, weil überall nur die Schattenseiten der Sophistik hervorge- 
kehrt, ihre Vorzüge aber gänzlich ignoriert werden. Wahr ist es, 
die Sophistik bildet ein wichtiges Glied in der Entwickelung der hel- 
lenischen Philosophie. Sie beförderte sehr die Ausbildung der for- 
malen Logik, theils unmittelbar durch die Pflege der Redekunst 
und der Grammatik *, indem sprachliche Vervollkommnung entspre- 
chende Denkfertigkeit bedingt; theils mittelbar, indem sie durch 
ihre Trugschlüsse die Gegner zu gründlicher Erforschung der Denk- 
gasetze zwang. 

Diese etwaigen Vorzüge der Sophistik verleihen ihr jedoch 
keinen Schutz gegen Platon’s Verdammangsurtheil. Die Förderung 
der Sprachwissenschaft wiegt die nachtheiligen Einflüsse nicht im 
entferntesten auf. Und wenn sie immerhin eine nothwendige 
Entwickelungsstufe des Geisteslebens bildet, so folgt daraus noch 
nicht, dass sie zu billigen und zur Existenz berechtigt ist. 

Wenn nun durch die bisherige Untersuchung Platon’s Pole-. 
mik als durchaus gerechtfertigt erscheint, so bedarf doch der eigen- 
tümlich herbe Ton derselben, wodurch sich dieser Dialog von allen 
übrigen unterscheidet, noch einer näheren Erklärung. Platon’s Ge- 
reiztheit und Bitterkeit entspringt zunächst und zumeist aus dem 
noch frischen Schmerze über die Hinrichtung seines geliebten Leh- 
rers, dann wohl auch aus persönlichen Beweggründen. 


‚‚" Die Bemühungen des Prodikos um die Synonymik waren bei 
dem damaligen Zustand der Sprachwissenschaft (man vgl. nur: 
den „Kmtylos“ des Platon!) nicht bedeutungslos (s. Einleitung 
zum "Protagoras $. 35). Protageras erwarb sich auch um die: 
Grammatik Verdienste. Von ihm stammt die Unterscheidung 
der drei Genera bei den Nominibus. Aristoteles, Rhetorik 3, 
5, 4. Ilowrayogng Ta@ yErn T&V Ovoudzwv dos Kggeva 
„ul Srjlca no onevn. 


Plat. Goargias. d 


L EINLEITUNG. 


Sokrates war — wie aug der Apologie deutlich genug her- 
vorgeht *. — als Märtyrer für seinen Lehrberuf gestorben. Ihn, 
den Erzfeind des Sophistenthums, hatte man als Atheisten und Ju- 
gendverführer, kurz als Sophisten ** der schlimmsten Art (Apolo- 
gie pag. 19 b.) zum Tode verdammt. Platon fand sich also bewo- 
gen, zur Ehrenrettung seines Meisters dessen Stellung‘ den Sophisten 
gegenüber in möglichst helles Licht zy setzen. Dass unter solchen 
Umständen seine Stimmung eine sehr verbitterte war, darf nieman- 
den wundern. Ueberdies gehörte einer der drei Ankläger, Lykon, 
zu den Rhetoren. Mit ihm im Bunde war Meletos, ein tragischer 
Dichter. Dies gibt ein äusserliches Motiv zu den Angriffen auf die 
Rhetorik und nebstbei anf die tragische Poesie (pag. 502 b. S. 151). 
Um nachzuweisen, wie ungerecht das Verfahren gegen Sokrates ge- 
wesen sei, und um die noch immer bei dem Volke fortdauernde fal- 
sche Meinung üher sein Streben und Lehren aufzuklären , schildert 
Platon hier den als Stiaatsverbrecher Hingerichteten als den einzig 
wahren Staatsmann unter allen Athenern (p. 521 d. f. S. 200) ***, 
der mit Hintangetzung deg eigenen Wohles unablässig und unermü- 
det die wirkliche Beglückung seiner Mitbürger durch sittliche Bes- 
serung anstrebte; während diejenigen Individuen, welche dem sinn- 
lichen Hange des unverständigen Önuog willfahrend bei aller schein- 
baren Förderung in materiellen Dingen nichts als immer weiter grei- 
fende moralische Fäulniss bewirken, wie sie selbst von den unsitt- 
lichsten Grundsätzen und Tendenzen beseelt sind, Ehre und Macht 
erringen }. Unter diegen Afterpolitikern begreift Platon nicht nur 


* Auf den ganzen Sachverhalt des Procesges und der Verur- 
theilung näher einzugehen ist hier kein Grund. Nur so viel 
soll erörtert werden, als unmittelbar zum „Gorgias“ gehört. 

** 5, die oben citierte. Stelle ans Aischines. 

+++ Vgl. dazu pag. 472 a. S, 73, wo sich Sokrates allen Athe- 
nern insgesammt, die vornehmsten und bedeutendsten nicht 
ausgenommen, mit seinen Gesinnungen (@AX Eya 001 & is 0v 
0dr7 Ouoloya!) entgegenstellt. 

T Aller Begrändung entbehrt die. Nachricht, dass die Athener 
bald die Verurtheilung das Sokrates schmerzlich bereuten und 
seine Ankläger bestraften. Diodoros Sikeliotes 14, 37, pag. 692 
Eichstädt: Adnvyoı Zungdens, 6, YıA00opog dm Avvrov 
xul Meintov narnyogndelg Em’ Maspeig nal pÜoge TWv 
veov Bararo xaredındaohn, nal mıor navsıor Erelevuno8d. 


[4 


Adlnov Ö ig narnyoglag yayarnpevns 6 Ösjuos wären! 


1ndn, rnlınovrov Avdon Hewgiv avnenuevor. dLomeg TovS 


EINLEITUNG. © LI 


die sophistischen Rhetoren seiner Zeit, sondern auch die berühmte- 
sten Staatsmänner Athen’s, Miltiades, Kimon, Themistokles, Perikles. 
Dass er nachträglich mit Aristeides eine Ausnahme macht, ist nur 
scheinbar. Denn pag. 526 a, b. S. 210 f. ist auch von anderen 
byaven Politikern die Rede. Allein die ganze Stelle enthält gegen 
das Frühere keinen Widerspruch, indem hier die xaiol xayadol 
TauTn» nv agsıny 59 Tod Öinalag ÖLaysıolkeıv & &vrıg 
Snızo6%kn auch mur in die Classe der dıdxovor moAswg gehören, 
über die Sokrates pag. 517 b. f. S. 189, seine Missbilligung aus- 
sprieht. 

Nicht nur im Ganzen wird die Gegenpartei mit der schärfsten. 
— ja theilweisb einseitigen * — Kritik angegriffen; der Ankläger 
wird speeiell durch eine zwar kurze, aber von der gründlichsten 
‘Verachtung überfüllte Stelle (pag. 521 c, d. 8. 199) dem Hasse der 
Nachwelt überliefert. Diesen Ankläger genauer zu bezeichnen wäre 
unkünstlerisch gewesen; denn Sokrates wird ja divinatorisch von 
der Anklage als von einem wahrscheinlich bevorstehenden Ereignisse 
redend dargestellt; die zufälligen Nebenumstände lassen sich nicht 
vorausgehen : deshalb wird allgemein nur von einem KETnyo@og 
geredet. Nominell nimmt unter den drei Anklägern Meletos den er- 


“ xornyoonoavrag ÖL ögyüs elys nal Telog anoltovg are 
»teıve. Diogenes Laörtios 2, 23, 48. Adnvaioı d’ eds 
pereyvacar, WoTe vision nal malniorgag nal yupvadarı. 
nal todg iv dpuyadsvoay‘ Meintov Öf Havarov ware. 
yvocav. In dem allen ist kein wahres Wort. 


* Otfried Müller, Geschichte der griechischen Literatur II. 
Seite 18, 19 (2. Ausgabe): „Diese Künste der Sophistik wur- 
den den Athenern um so verderblicher, da schon vor-dem 
peloponnesischen Kriege, unter Perikles Verwaltung, die edle 
Manneskraft des athenischen Geistes, die im Perserkriege und 
der nächsten Zeit so herrlich strahlte, zwar keineswegs ver- 
nichtet, aber doch innerlich schon gelähmt und gebrochen 
war, gebrochen durch die Einwirkung desselben Glücks, wel- 
ches jene männliche Kraft den Athenern geschaffen hatte. 
Wenn auch das schneidende Urtheil des Platon über Perikles 
Einwirkung auf die Athener (Gorgias pag. 515 e. 8. 185), 
Perikles habe die Athener faul und geschwätzig gemacht — 
dag dem grossen Philosophen sein durchgehender Widerwille 
gegen die praktischen Staatsmänner der Zeit eingegeben — 
unmöglich als gerecht und billig gelten kann : so ist doch 
nicht zu leugnen, dass gerade die Principien der Politik des 
Perikles in nahem Zusammenhange mit der von Platon so 
grell ausgedrückten Entsittlichung stehen.“ 


d* 


LII EINLEITUNG. 


sten Platz ein *. Er war ein Dichter (Apologie pag. 23 e. med. 
Miintos ürbe av roınrav ayttöuevog), ein mittelmässiger. (Bei 
Aristophanes, „Frösche“ V. 1302, macht es Aischylos dem Euripides 
zum bittersten Vorwurfe, dass er sogar aus den Gedichten des M. 
manches zu entlehnen nicht verschmähe.) Gewiss sucht Platon, da 
er doch — wenn er bei seinem valicinium ex eventu nicht alle Illu- 
sion zerstören will — den Namen nicht gradezu nennen kann, den- 
selben hinlänglich dadurch anzudeuten, dass er bei seiner Invective 
gegen die Poesie grade den Meles als Beispiel anführt (pag. 502 a. 
int. S. 150. Geflissentlich wird auch der mit dem Namen des An- 
klägers gleichlautende Genitiv MeAnrog beigebracht). Dass übri- 
gens diesem Individuum nicht weiter Aufmerksamkeit geschenkt 
wird, hat darin seinen guten Grund, weil Meletos, mag man die 
Verurtheilung des Sokrates wie immer erklären, jedesfalls nur als 
Werkzeug erscheint ohne selbstständige Bedeutung. Seine Schlech- 
tigkeit wird dadurch nicht gemindert. 

Ist mit dem Obigen die apologetische Tendenz des Disloges 
für Sokrates zur Genüge erläutert, so bleibt noch zu untersuchen 
übrig, in wie ferne der Verfasser eine defensio pro se einflicht. 

Platon’s Bekämpfung der Sophistik hängt hier mit seinen po- 
litischen Grundsätzen innig zusammen. Die rhetorischen Sophisten 
(oder sophistischen Rhetoren) wollten ihre Thätigkeit nur auf Grund- 
lage der bestehenden Verfassung und im Einklange mit der gewöhn- 
lichen Denkungsart entwickeln **. Keineswegs bezweckten sie im 
ganzen Staatsleben eine durchgreifende Umgestaltung vorzunehmen. 
Platon aber beabsichtigte dies wirklich ***. Seine gänzliche Unzu- 
friedenheit mit den bestehenden Staatsverhältnissen — die er als 
vom Grunde aus verkehrt erkennt (vgl. bes. pag. 481 c. S. 97) — 
fordert vollständige Umkehr, wenn Besserung eintreten soll. In dem 
“ Reiche seiner Ideale lebend, findet er keine der existierenden Staats- 
formen damit im Einklange (Politeia 6, 11; 497 a, b. aAi& nv 
z000N7x0v00V avry (d.i.r7 Pılocopie) riva Tv vöy Akysıg no- 
Auzsıov; O0 nyrıvaoov, elnov, aAlı roüro xal Encırioucı, 
undsulav dElav elvaı ToV vv nardoracıy nolcmg 


* Apologie p. 23 e; 24 b; 28 a5 30 c. u. ö. Euthyphron p. 2 b. 


** Politeia_6, 6. pag. 492 8. f. | 
»#4# Wie weit die hier berücksichtigten politischen Grundsätze be- 
reits von Sokrates entwickelt worden sind, ist unmöglich 


nachzuweisen. 


EINLEITUNG. LIII 


YılAocoypov YYozmg). Ohne rechtes Verständniss der Wirklich- 
keit, da er von seinem allzu hohen Standpunkte aus die Erschei- 
nungen der Zeit nicht in ihrer wahren Gestalt zu erblicken ver- 
mochte, construierte er in seiner „Politeia“ * das ideale Bild eines 
Gemeinwesens, wie es nimmer verwirklicht werden kann noch darf, 
was er gleichwohl für realisierbar hielt und als Norm bei der Beur- 
theilung politischer Dinge vor Augen hatte. 

Dass er demnach an den Geschäften seines Vaterlandes kei- 
nen thätigen Antheil nahm, kann nicht befremden. Aber diese Theil- 
nahmslosigkeit eines Mannes, der in Folge seiner vornehmen Her- 
-kunft zu einflussreicher Thätigkeit im Staate berufen, ja verpflich- 
tet war, musste auffallen und Tadel erregen. Aehnliche Aufforde- 
rungen der unnützen Philosophie zu entsagen und lieber mit prak- 
tischen Dingen sich zu befassen, wie Kallikles an Sukrates richtet 
(pag. 484 c. 7. S. 105), mochte Platon selbst oft genug angehört 
haben. Seine Rechtfertigung ist in vorliegendem Dialoge enthalten. 

Schliesslich möge noch der Zusammenhang des „Gorgias“ mit 
anderen platonischen Schriften kurz angedeutet werden. 

Als Vertheidigungsschrift gegen die falschen Beschuldigungen 
wider Sokrates steht dieser Dialog in enger Beziehung zur Apo- 
logie, wie bereits in vielen einzelnen Stellen nachgewiesen 
wurde. Beizufügen ist etwa noch Folgendes: in der Apologie, wo 
Sokrates als Redner in seiner Art (vgl. pag. 17 b. int. — 18a. 
med.) auftritt, werden die Kunstgriffe der gewöhnlichen Rhetorik 
thatsächlich als nichtswürdig gezeigt (pag. 34 b. fin. ff. 38 d. f.). Die 
unablässige Fürsorge des Sokrates um moralische Besserung seiner 
Mitbürger wird pag. 30 e. f. geschildert übereinstimmend mit der 
weit nachdrücklicheren Erklärung unseres Dialoges (z. B. pag. 521 
d. f. S. 200). Der Ansicht, dass der Tod das grösste aller Uebel 
ist, wird dort (pag. 29 a; 40 a. — 41 e. fin.) wie hier (pag. 522 e. 
S. 203, u. 0.) entgegengetreten, und zwar der Hauptsache nach mit 
denselben Argumenten, nämlich dass für das Ungemach des Erden- 
lebens und für die Ungerechtigkeit der irdischen Richter die unge- 
trübte Glückseligkeit im Elysion nach dem untrüöglichen Ausspruche 
der Todtenrichter zu ‘hoffen ist (vgl. pag. 40 e. med. f. mit pag. 


* Dass zur Zeit, als Platon den „Gorgias“ schrieb, die „Politeia* 
noch lange nicht verfasst war, thut nichts zur Sache; über 
die Prineipien, welche daselbst dargelegt werden, war er längst 

- im Klaren. 


LIV EINLEITUNG. 


524 b. int. f. S. 207). Unsterblichkeit der Seela wird hier voraus- 
gesetzt. Bewiesen (in Platon’s Sinne!) wird sie im „Phaidon.“ 
Der Grundsatz, dass «&dınsiv unbedingt schlecht und schlim- 
mer ist als «dıneicheı, sehen wir im Wesentlichen schon im „Kri- 
ton“ ausgeführt, wo erörtert wird, dass auch in Fällen, wo man 
offenbar Unrecht leidet, den Gesetzen des Staates kein Widerstand 
zu leisten ist, was Unrechtthun hiesse. 
Die Unterscheidung zwischen dv und dya®0v findet ihre er- 
schöpfende Durchführung im „Philebos.* 

Die theoretische Seite der sophistischen Bedekunst wird einer 
gründlichen Kritik im „Phaidros“ unterworfen. Das Rinzelne 5 B 
im nächsten Abschnitte. 

Im „Gorgias“ werden auf die speciellen Untersuchungen über 
die Tugendarten — über die sopeo0V»n im „Charmides“, über 
die avögeia im „Laches“ — Bezug genommen. 

Dass die Tugend im Wissen besteht und nur Eine (dıx01009917, 
60Yg00v9n u. 8. w. untrennbar verbunden in sich begreifende) ist, 
ward im „Protagoras“ zur Evidenz gebracht, An diesen Dialog 
erinnern auch viele, zum Theile äusserliche, Einzelnheiten. In bei- 
den erbietet sich z. B. Sokrates sowohl zum Fragen als auch zum 
Antworten (P. pag. 338 c. med.; G. pag. 462 a. S. 46). In bei- 
den dringt er auf dıaleysodaı, protestierend gegen die verngoloyle 
der Sophisten (dort des Protagoras pag. 334 c. med. ff.; hier des 
Polos pag. 461 d, e. S. 45). — Die Verschiedenheit des Tones, in 
welchem dieses geschieht, ist für den „Gorgias“ charakteristisch. — 
In dem Mythos des einen wie des andern erscheint Prometheus als 
Diener des Zeus, die menschlichen Zustände ordnend (P. pag. 320 
d. f.; G. pag. 523 e. ini. S. 206) u. dgl. m. 

Vielfache Beziehung, bemerken wir ferner auf „Menon.“ Die 
im „Gorgias“ angenommene Trüglichkeit der blossen Vorstellungen 
im Gegensatze zum Wissen, eben so die Unterscheidung von 26 
dyadov und to uera$V (pag. 468 8. D: S. 62) findet sich im „Me- 
n2on“ umständlich behandelt. Die Unsterblichkeit (Ewigkeit) der 
Seele wird daselbst durch den Beweis der Präexistenz dargethan. 
Ueberdies sobliesst sich der „Menon“ dadurch, dass in im ein 
Schüler des Gorgias als Mitunterredner des Sokrates das von sei- 
nem sophistischen Meister über Lebrbarkeit und Wesen der Tugend 
WVernommene vorbringt, ergänzend an unseren Dialog an. Es wird 
dort durch Resultate gezeigt, wie schlecht Gorgias sein Versprechen — 
pag. 460 a. int. S. 40. ar Ya tv olua, & Zungurss, 2aiv 


EINLEITUNG. LV 


zöın un eldds, xal zaüura ap’ Enoo nadrjoszaı. — in Wahrheit 
su erfüllen vermag. 

Zu den Angaben über die Todtenrichter Minos und Rhadaman- 
thys finden wir Parallelstellen im „Axiochos“ (pag. 731 a. — 
182 a. int.) und im „Minos“ (pag. 319 a. fin. — 320 d. fin.). Bei- 
der Echtheit ist mehr als zweifelhaft. 


IV. 
Gorgias. Polos. Chairephon. 


Die Redekunst fand zuerst theoretische Bearbeitung in Sicilien *, 
und zwar in Syrakusai, als nach dem Sturze der Tyrannen (Ol. 78, 
3. 466 v. C.) die republicanische Verfassung hergestellt worden. 
Als ihr Begründer wird Korax ** genannt, welcher früher sowohl 
unter den letzten Tyrannen Hieron und Thrasybulos als auch nach 
Einführung der Demokratie ein thätiger, einflussreicher Staatsmann 
gewesen war und später eine Art Rednerschule gründete. So er- 
hielt die Rhetorik von Anbeginn politische Tendenz. 

Unter seinen Schülern that sich besonders Tisias hervor. Er 
schrieb für andere gegen Bezahlung Reden und gab rhetorischen 
Unterricht, anfangs zu Syrakusai, dann zu Thurioi, wo auch Lysias 
unter seinen Zuhörern sich befand. Später begab er sich nach 
Athen. Isokrates war daselbst sein Schüler. Nach Quintillanus 
(de institutone oratoria 3, 1, 8. Artium autem scriptores antiquissimi 
Corax et Tisias Siculi) verfasste er auch ein Lehrbuch der Rede- 
kunst, vielleicht zuerst (Cicero, de inventione 2, 2, 6. Ac veteres 
scriptores artis usque a principe illo atque inventore Lisia 


* Die griechischen Sikelioten zeichneten sich überhaupt durch 
geistige Begabung, namentlich durch Witz aus. Cicero, ge- 
gen Verres 4, 43, 95. Nunguam tam male est Siculis, quin 
aliquid facete et commode dicant, u. 6. Archimedes, Theokritos 
und Empedokles hatten Syrakusai zum Geburtsorte, Epichar- 
mos (8. zu pag. 505 e. S. 160) zum Aufenthalte. 
-Cicero, Brutug 12, 45 f. Pacis est comes otüque socia et jam 
bene constilutae civilatis quasi alumna quaedam eloquentia. Ita- 
e ait Aristoteles, cum sublatis in Steilie tyrannis res privatae 
Togo intervallo judiciis repeterentur, tum primum, quod esset 
acuta illa gens et controversiae nata, artem et praetepta Siculos- 
Coracem et Tisiam conscripsisse. Nam antea neminem solitum 
via nec arte . . . dicere. 


u. 


uNı RKINLERKITUNG. 


apa BU AN a Arisiväeies elc.). Die von inm begrün- 
date Anti yernintikommnete der Deieutendste seiner Schäler, Gorgias. 

uratan nude an Lanutmei (lsvrtirgs) in Sicilien um 500 
var gvduva Nom \aieı Ness CObarwazüilas %. Sein Bruder, 
u Ara Bieten, wu pag a8 N nei I > nl zus. 356 b 
we N A wmadar Av ngt do wiiuesiz er x Jem Scudzom der 
| 1 BETRETEN ZEN ET NN 7 at, 2 Yeomy ir LawräsmrETT Emze- 
Aa Ama NIE So No PING NN WII OSUNTaTzE 
VYN reset Semaltaoon 727 17  Bacumung 
NUN. A N ya Roerter en r1 <SRrı 1m. ı 2% 
N NWenfiuwwen ve Kfauuan arte. it: Jule ver jen 
Ned NUT LS JUN TSmileH je Ds 
Nein ots au Neticr SL SW LIT UM [mE Zum 
ya vu Neem an Snnuiuer „ggg, sauler 
Nu we Nm mE DD... Sri. x 5 


REN u 


weten Vier Non ae IN ra Anpae Tee 


NR Nu NINE AN nr A, an eurer 


- nn 
TI a TUN ü yupıit [U ee - >’ “in - a. un ... — 228 an > 
. - ” “ a - ... um 
we N AN S. . N an. y\. i Met. ac 1 U 


BR VORNE N u en Ds wm V.mum. 2 eeianı ce gems 


I ware 8 vw. Aut u. 


we an - “ PL GEHE Er ee IE"? EEE Ze Zu .n a 
Aa iin N nn NET Free EEE Ze Se 2 2 22 ZZ DEE Ze SE zu En 

wenÄan N. N m nouveen TE! An. n'_ = srmun:2 7 
- on IN nun N m a” - nm voor "um 
Nine Zn am N: 8 mar mL 771 
Nena nu. XL vorne Tu Ba in “= = 
n” nn rn sATzreeo® 
zu. Sa De zer Ge u .—_—.— mn tun a ZIrLttn.n zre@ 
un" my en Fr - _ rn an» S.'ır rvexzurz 

- 


TEE N n ” - - -. “an nu 2 
m 
n - E72 - “ 
-irun - ..- . > our 
= « . 


EINLEITUNG. LVII 


die Bürger der letzteren Stadt zu einer Gesandischaft nach Athen, 
OL 88, 2 (427 v. Chr.), um von dort Hilfe zu erbitten. Die Haupt- 
rolle spielte dabei Gorgias. 

Hippias d. Gr. pag. 282 b. med. I'ogyiag ovrog 6 Asovrivog 
sopısrns deigo apixsso Önuooiz olnoder ngsoßevns, og Ixa- 
verazog av Asovılvay z& xoıy& zourreıv. Die gewünschte Un- 
terstüätzung wurde gewährt, weil die Athener ihr eigenes Interesse 
dabei hatten. 'Thukydides 3, 86, 1. Adnvaioı elnocı vadg Eoresı- 
day ds. Zixellay nal Adynıa röv Melayarov orgxenyov aurar 
wa) Xagoıddnv roös Evgılnrov. ol yap Zugaxöcıoı aal Asovri- 
vor ds aölsuow dllmloıg nadsoraony. %. v. A. Unter den Abge- 
sandten befand sich auch Tisias. Beide Redner gaben in Athen 
viele Proben ihrer Virtuosität und erwarben sich Ruhm und Geld: 
Gorgias jedoch in höherem Masse *. Tisias blieb in Athen, Gor- 
gias kehrte nach Leontinoi zurück **. Seine Mitbürger, zufrieden 
mit dem Erfolge der Gesandtschaft und stolz auf den Ruhm ihres 
Gesandten, erwiesen ihm viel Ehre. Unter andern prägten sie eine 
Denkmünze. Doch bald gieng Gorgias zum zweiten Male nach 
Hellas und verblieb hier bis zu seinem Lebensende, bald in Athen, 
bald in anderen Städten lehrend (vgl. pag. 449 b. int. S.9). Denn 
wie alle Sophisten führte auch er ein Wanderleben (s. Apologie 
pag. 19 e, vgl. Theages pag. 128 a.), nirgends ansässig. Während 
des Aufenthaltes zu Athen, in welchem die im „Gorgias“ aufge- 
zeichnete Unterredung stattfand, wohnte er im Hause des Kallikles 
«s. pag. 447 b. 8. 2). Am meisten hielt er sich in Thessalien auf, 
wo er von den Aleuaden zu Larissa sehr begünstigt wurde. Menon 
pag. 70 a. med. f. (Sokrates spricht): & Meva», ng0 Tod ulv 
Bsrralol eddoxıuo 7009 &r Tois "Eilncı xal Ldavuakovro dp 
ixxıny re nal nlovım, vor de, oc Zuol doxei, nal Enl vople, 


* Pausanias 6, 17, 8. südoxıunanı dt I'ogylav Adywv eivexe... 
Kgyındpsvor xara ngsoßsiev Öuoo Tıoia mag Ad'nvalovg... 
drra ye Enslvov Es n1Eov rıung apinsro 6 TI'opylag zu g& 
’A®nvaloıs. Hippias d. Gr. pag. 282 b. fin. nal Ev re a 
num Edofev agıora elneiv, nal löig Emıdelbeis noLovuev og 
ah cvvov Tois yeoıs Zonuare morla elgyacaro nal Zluß er 
du ınjods tig moAsog. 

®* Diodoros 12, 53. pag. 364 Eichstädt. r&log ö8 nelsag tovg 
Adnvalovs ovuuayijoaı vois Asovrivorg, OvToS, ulv Bav- 
paohels Ev rais Adnvaıg Eml veyun Önrogınn ınv eig Acov- 
zivovg Enavodov droınoaro. Ä 


% 


Ivarı RINIRIUUNG,. 


NO BEUTE GE TI Pas KT ENT Anger teen rzor zeaiires „Icpı 
wur een Mount Opa AUS TAITH TR A 
pre EINE NOITET "umuler ı= ser; 700 
un Ab ee ae, ar Ta Ana Sarrelae Bei ie 
yanlanka Vaneo eds BR Rt ni ® N I arzorschen 
VINNN GE wann Maga sn sc aut Facomeis  erR m 
nano . NYutı. 

N. wei game Veh eo warst uumatiır Zagemper 
dert en NN ARD DENN. vmure ® Tespuh 
eat Ne FI NN N werde Nee ve. Dmelgen >’ereg 
N . NND Via TO Ne em Ze 27 8 
Non Noeasahkuen No San. „me erg gprzur Tr 
Non None ya Nun > Ze -yegue Zuufs 
NN N N a ET. U 3: Te um L 
N... one I a wm. UNE SRTEB oh 
= - . .. a le m -.Z= Freu 7 


= % - .. 
a ab BE Bu Zn Zen "IS. 27 vw er > 
Er 5 - un. .. Vox en. sam. „I » Er EN och 


. - Non - =... tl un..." sn ze kLisssorger “ 
-. . a" En . “U Zee im 


x er NN un a- - m... - Auer iR 

> - [1 - - “. m - .. m 
NE) _ .. “ur Sur 2 
..n u Bat -. ”n un Pu > a zeug. ar 


Ss... = ö .. H x s wur >. 


.. ” ” = tr. 8 
= no. a “u m - 
nn >. 
” “ a, GEL ee =, . 2 
S [4 = m pr > - - - 
® .>, 2 
on 
nn IK D " 
m 


EINLEITUNG. LIX 


ad Valerius Maximus (8, 13, extern. 2.) 107; Pausanias (6, 17, 9.) 
5 Jahre an. Bis zum Tode soll er, rüstig an Körper und Geist, 
me Kunst nusgeübt haben. 

Unter dem Namen des Gorgias sind zwei Declamationen * auf 
ıs gekommen: «zoloyla vunde Ilelaundovs und Eitvas Fyxo- 
os — deren Unechtheit jetzt allgemein anerkannt wird. Verloren 
‚gungen sind folgende Reden: «) der öAuunıands (Aoyog), wäh- 
md des peloponnesischen Krieges — vielleicht in der 89. Olym- 
ade — zu Olympia gehalten; die Hellenen wurden darin zur Ein- 
acht der Barbaren gegenüber ermahnt. 5) Der zudixog, zu Del- 
hoi gehalten. c) &yxauıov eig ’HAelovg. Aristoteles (Rhetorik 3, 
4, 11 fin.) tadelt daran, dass das wgoolu:0» fehlte. d) Der dm- 
epog, eine Leichenrede auf die gefallenen Hellenen; sie wurde 
ei keiner bestimmten Veranlassung, sondern als blosse Zniösıkıg 
ürgetragen. Hiervon ist in den Scholien zu des Hermogenes Schrift 
reol oynuatov ein Bruchstück aufbewahrt, Wahrscheinlich hatte 
Ias Alterthum von Gorgias auch eine regvn $ntooınn — ein Lehi- 
buch der Redekunst — wovon die von Dionysios aus Halikarnassos 
xıol ovvPMioeng Ovouarny 12, 84, pag. 144 Schüfer) erwähnte 
Abhandlung reet raıg00 einen Theil gebildet haben mag. 

Vermuthlich aus der frühesten Periode seiner literarischen 
Thätigkeit stammte die philosophische Schrift negl rs Yuwsug 7 
tapl rov un) Övros, deren Inhalt wir aus dem Werke des Aristoteles 
Rul Meillooov, Bevogavovs zei T'ooyiov ziemlich genau kennen. 
in die Lehre der Eleaten, namentlich des Zenon, von der blossen 
kheinexistenz der Sinnenwelt anknäpfend suchte er darin folgende 
rei Sätze durchzuführen: a) es ist niehts; 5) wenn aber auch et- 
ag wäre, so wäre es doch unerkennbar; c) wenn aber auch etwas 
Rre und es auch erkennbar wäre, so wäre es doch nicht wittheil- 
ir, sondern unaussprechlich **. 


* Sie sind abgedruckt in dem achten Bande der orateres graeci 
von J. J. Reiske (Leipzig 1773), pag. 91 — 121. Ihr Verfas- 
ser ist vielleicht jener spätere Gorgias, dessen Unterricht der 
junge Cicero zu Athen eine Zeit lang genoss (epistolae ad di- 
versos 16, 21, 11), aber auf dem Wunsche seines Vaters auf- 
geben musste. Plutarchos, Cicero Cap. 24, 6. 

we Aristoteles a. a. O. (pag. 979 a. 13. Bekker. od lv pnoıv 
oscer. ed 8’ Eorıv, dyvasıov alwaı" ed d} xal farı wol yvo- 
&r6», HR 00 Anlorov &rloss. B. Strümpell, Geschichte der 
theoretischen Philosophie der Griechen, $&. 85, 8. 100 #f. 


LX EINLEITUNG. 


In den späteren Jahren scheint sich Gorgias ausschliesslich auf 
die Pfiege der Rhetorik verlegt zu haben. Sein Unterricht ent- 
wickelte nicht ein streng wissenschaftliches System, sondern bestand 
in der Mittheilung gewisser rednerischer Kunstgriffe und in prakti- 
schen Redeübungen. Darum ist der (oben besprochene) Vorwurf 
Platon’s, die sophistische 6nrogıx7) sei weiter nichts als eine &Aoyog 
zeıßn nal dunsıpla (pag. 501 a. 8. 148 u. ö.), vollkommen berech- 
ügt. Die Schüler erhielten über die Gegenstände, welche am häu- 
figsten zur Sprache kamen, Gemeinplätze zum Auswendiglernen und 
machten sich gewisse Trugschlüsse eigen um den dialektisch un- 
‚geübten Gegner und die Volksmenge zu verwirren. Auf diesem 
Wege gelangten sie allmälich zu der Fertigkeit nach dem Muster 
ihres Meisters über jedes beliebige Thema aus dem Stegreife zu 
reden (vgl. pag. 447 c. 8. 3. Einleitung zum Protagoras $. 28). 
Die Hauptsache hierbei war, den Faden der Rede nicht ausgehen 
zu lassen, sondern von dem eigentlichen Fragepunkt geschickt ab- 
lenkend mit geistreichen Uebergängen auf irgend einen nicht allzu 
weit abliegenden Gegenstand, worüber man eben Worte in Bereit- 
schaft hatte, zu kommen. Darin besteht die von Sokrates so oft 
gerügte uwaxgoloyia der Sophisten (vgl. pag. 449 c. fin. 8.10; 461d. 
8. 45; Protag. pag. 329 a, b; 334 c. fin. f.; 335 b.). 

Dass die glänzenden Reden des Gorgias — und natürlich in 
noch höherem Masse die seiner Schüler — an Gehalt sehr arm und 
dürftig waren, darf nicht verwundern. Diese Inhaltslosigkeit suchte 
er durch äusseren Prunk zu verdecken. Er liebte es besonders, 
poetische Worte * anzuwenden ; daher verfiel er häufig in Schwaulst. 
‚Auch Provincialismen mied er nicht (s. pag. 450 b. med. S. 13, wo 
der Scholiast ausdrücklich bemerkt: Xeıgovoynua xal xvom- 
v5 oöx eiomar, al Ö& Askeıg Topylov Eyrweıoı‘ Asovrivog 
yag 7P). 

Seine Hauptstärke aber besass Gorgias in dem Gebrauche der 
rednerischen Figuren, durch deren Entwickelung er sich um die 
formale Vervollkommnung der Rhetorik allerdings verdient machte. 
Vor allem wurde eine gewisse Symmetrie im Satzbau angestrebt, 


* Aristoteles, Rhetorik 3, 1, 9. &zel Ö’ ol zoınral Adyovıss 
sundn dıa nv Askıv Edonovv nopioacdeı nvös ruv Öokar, 
dıan zovro roınrıxn gan dyevero n Atkıs, olov n T'og- 

. ylov. xal vüy noAlol av araıdsvrav ToLovVroug olovra 

. draltyscdaı xallıora * toüro d' 00x Lorıy url. 


EINLEITUNG. LXI 


wodurch die Prosa ein Analogon des Rhythmus erhielt. Die Sätze 
slbst bekamen möglichst gleichen Ausgang. Die einzelnen Glie- 
der,. in der Länge einander genau entsprechend, traten in Gegen- 
ıätse; denn darin kann Witz und Scharfsinn vorzüglich bewiesen 
werden. Dies sind die drei berühmten oynuar« des Gorgias: ma- 
vlesacıc, zapopolmoıg, avrifecıs. Cicero, orator 49, 
164 fin. quae sive casus habent in exitu similes, sive paribus paria 
redduntur, sive opponuntur contraria, suapte nalura numerosa sunt... 
I Äujus coneinnitatis consectatione Gorgiam Juisse principem accepimus, 
0, 167 fin. Hoc genere (näml. cum contrariis opponuntur contraria) 
antigwri jam ante Isocratem delectabantur et maxime Gorgias, cujus in 
Oratione plerumque efficit numerum ipsa concinnitas. 52, 175. paria 
veridus adjuncta et similiter definita itemque contrariis relata con- 
reris . . . Gorgias primus invenit: sed is est usus inlemperantius, 
Yeintilianus 9, 3, 74. Magnae veteribus curae fuit gratiam dicendi e 
yersbus contrarüs acquirere.- Gorgias in hoc immodicus .. . fuit. 
Jasu kamen noch einige untergeordnete Figuren, von denen der 
Heichklang einzelner Worte (zaenznoıg) und das Wortspiel (xag- 
wonaclce) am häufigsten angewendet wurden. Alle diese Figuren 
Inden sich im Unmasse in dem vorerwähnten Bruchstücke aus dem 
KirdpLog. 

- Platon parodiert die Manier des Gorgias an vielen Stellen un. 
wres Dialogs. Allein wie er — was im Obigen umständlich erör- 
ert wurde — die sittlichen Mängel des alten Sophisten nicht so- 
rchl an diesem selbst als vielmehr an seinen Jüngern , besonders 
nKallikles, kritisiert; so rügt und verspottet er auch die geschmack. 
vs6 Schönrednerei bei denselben, namentlich bei Polos, der ja dem 
feister seine ganze Kunst abgelernt haben will (pag. 462 a. med. 
46). Parodie der &vr/deoıg sehen wir unter andern pag. 448 c. 
.6 (dumeigla — ansıgla; TEyvny — TUynV), pag. 461 c. fin. S. 45 
sad 2v Zoyoıs nal dv Aöoyoıs); der zaenynoıs pag. 465 d. S. 55 
voAy — Iloie), pag. 467 b. fin. S. 60 (Auore IIwAs), der rago- 
puxole pag. 193 a, b. S. 127 (nıdavov — nidov; avontovg — 
uuntovs ; "Audov — aeıdks; one — cjue), s. die Anmerkung 
ı 463 e. 8. 51. 

Polos, der bedeutendste von den Schülern des Gorgias *, 


* Isokrates, ebenfalls ein Schüler des Gorgias, hat zwar unstrei- 
tig weit mehr literarische Bedeutung; aber zur Zeit, als dieses 
Gespräch statt fand, war er — kaum 20 Jahre alt — mit 
demselben noch gar nicht in Verbindung. 


LU EINLEITUNG. 


wurde zu Akragas (Agrigentum) auf Sicilien geboren. Das Geburts- 
jahr lässt sich kaum annäherungsweise bestimmen, wie denn über- 
haupt ‚die Nachrichten über seine Lebensumstände sehr spärlich 
sind. In dem vorliegenden Gespräche wird zu wiederholten Malas 
(pag. 461 c. med. S.45; 463 e. int. 5.51; 466 a. fin. 8,56) auf 
seine Jugend angespielt. Indessen da sich der Zeitpunkt, in wel- 
cken die Unterredung verlegt ist, nicht mit voller Sicherheit ent, 
nehmen lässt — s. das Betreffende im folgenden Abschnitte — und 
der Begriff veog, an und für sich schwankend, bier durchweg im 
Vergleich zu den jedesfalls weit älteren Männern Gorgias und So 
krates genommen wird; so lässt sich wenig folgern. Gewiss war er 
um; einige Deeennien jünger als sein Lehrer. In dessen Gesellschafs 
dürfte er (bei der zweiten Beise) mit nach Hellas gekommen sein. 
Vermuthlich blieb er auch sein Begleiter auf den Wanderungen 
durch die verschiedenen hellenischen Städte. Ueber seine späteren 
Schicksale wird nirgends etwgs gemeldet. 

Polos übte die Rhetorik in der Manier des. Gorgias; nur hat 
man Grund au glauben, dass er, nach der gewöhnlichen Art der 
Nachahmer, die aben bezeichneten Fehler seines Vorbildes noch, 
übertrieben hat ohne des Gorgias Vorzüge zu. erreichen. Nament- 
lich bildete er die von jenem begründet«-Figurenlehre weiter aus *. 
Er gab, in Griechenland umherziehend, den jungen Leuten rhetori- 
schen Unterricht **. Bei Festversammlungen (z. B. bei den olym- 
pischen Spielen u. dgl.) trat er mit Prunkreden auf ***. Nebstbei 
bearbeitete er die Rhetorik auch schriftlich. Pag. 462 b. fin. S.47 
wird sein Lehrbuch der Redekunst ausdrücklich erwähnt. Pag. 448 c. 
med. S. 6 sind die Worte des Polos &uzsıgla uEv ri. aus dem- 
selben entlehnt, wie durch Aristoteles, Metaphysik «&, 1; pag. 981 
a 3 Bekker. 7 udv yag Euzsıgla zöyvn® Enolnaev, @g Yynzol IIwkog, 
öodüg Atyav, n Ö' aneıgla ruynv — bewiesen wird. Ob er aus- 
serdem noch Bücher verfasst, bleibt zweifelhaft. Wahrscheinlich 
wurden einige seiner Prunkvorträge auch in Abschriften verbreitet. 
Bruchgtäcke haben sich nicht erhalten. 


* So viel, und schwerlich mehr, lässt sich aus der dunklen Stelle 
im „Phaidros“ pag. 267 co. int. entnehmen. z0 d} IIoiov zug 
Podoousv av uovasia Aöymv, ög dımlacıoloylav xal yva- 
uoloylav nal elnovoloylas, öveudıav TE Amnvuveiov & 
&xelvo döwerjoaro noög nolmoıv svsnelag; 

** 'Theages pag. 128 a. 

*** Lukianos, „Herodotos“ Cap. 3. pag. 834 Reitz. 


EINLEITUNG. LXIH 


Chairephon, der enthusiastische Freund des Sokrates, war 
aus Athen, und zwar aus dem zur Akamantischen Phyle gehörigen 
Demos Sphettos, gebürtig. Von Jugend an * mit Sokrates befreun- 
det nahm er auch an dessen philosophischen Bestrebungen den leb- 
haftesten Antheil. Da er. indessen ungleich mehr guten Willen als 
geistige Befähigung ** besessen zu haben scheint, so gewann er 
aus diesem Umgange nicht sowohl dialektische Ausbildung als viel- 
mehr moralische Veredlung. Xenophon, Memorabilia 1, 2, 48. 
alle Kolzov. ze Zwmngarovg 77 'öuıinens al Xaıgepov .... od 
Iulvo ovväjcav, oUy Äva dnunyogınol 7 dinavınol yEvoıyro, 
el Diva aulol TE nayadol ysvouevor nal olnw nal olaeraıg nal 
olnsloıg “al gplloıg al ndieı nal aolltaıg Övvaıyro ale 
Küche‘ xal rovrwv oVdelg OodTE vEwregog ode mEECBUTEgog 
as oor dnolnoe xaxnov ovötn ovr alrlav Üeyev. Leidenschaftlich 
wie er war ***, Ausserte er seinen Enthusiasmus für Sokrates mitunter 
in excentrischer Weise und zog sich den Beinamen uavıxog zu. 
Platon erzählt ein Beispiel im „Charmides“ pag. 153 b. Sokrates 
kehrt nach langer Abwesenheit aus dem Lager bei Potidaia zurück. 
Er besucht eine Palaistra und findet daselbst viele Bekannte. ef 
pe oc 2ldov sloıovra EEE anpoodonntov, SUdUS BOpEWwdEV 7orc- 
lovro @ilog @lloder" Xaıpgepwv de, Ars nal uavınög ®n, 
dvannönous Ex uEowv Zdsı npog us, xui uov Außousvog 


* Apologie pag. 21 a. int. odrog 2uog Eraigog Ki &x vEon. 
Wahrscheinlich war er mit Sokrates (geb. Ol.77, 4; 469 v. Chr.) 
in gleichem Alter. 

* Zur entgegengesetzten Annahme liegt keine einzige Belegstelle 
vor. Die Rolle, welche Chairephon im „Gorgias“ spielt, un- 
terstätzt die obige Auffassung. Er beweist in dem (freilich 
sehr kurzen) Gespräche mit Polos, pag. 447 e. fin. — 448 c. 
med., dass er das dınliysodaı besser versteht als die hoch- 
weisen Sophisten. Der Contrast wird durch die Annahme, 
dass Chairephon ein ziemlich beschränkter Kopf war — gegen 
welche sich kein positiver Grund geltend machen lässt — nicht 
wenig verschärft. 

.. Apologie pag. 21 a. med. xal Lore ön, olos nV Xaıgepür, 
os opodgög Ep 6 rı ögunosıe. Xenophon, Memorabilia 2, 3. 
theilt ein Gespräch mit, worin Sokrates den Chairekrates, den 
Bruder des Chairephon , welcher mit diesem in Feindschaft 
lebte, zur Aussöhnung ermahnt. Man gewinnt daraus höchst 
wenig Aufschlüsse über den Charakter des Chairephon, da im 
Allgemeinen über den Vortheil der Eintracht geredet wird; 
aber so viel geht hervor, dass sein hitziges Wesen oft Miss- 
helligkeiten mag angestifiet haben. 


LXIV EIBRLEITUNG. 


rüs zeigös 6 Zeizgares, 9 3° 05, zus dead La rüc nedrns; 
sel. Er war es, der das delphische Orakel fragte, ob jemand we- 
ser wäre, als Sokrates?*? Darum ist auch leicht erklärlich, warum 
er von den Komödiendiehtern gleichsam als Schildknappe des So- 
krates verspottet wurde **. Dazu kömmt, dass seine äussere Br- 
seheinung sich für die komische Bähne gut eignete.e Er war sehr 

”®#®_ von bleicher Gesichtsfarbe + und hatte auffallend grosse 
Augenbrauen. Ueberdiess scheint er in Kleidung u. dgi. ziemlich 
sachlässig gewesen zu sein. Dass er seinem bewunderten Freunde 
auch in Aecusserlichkeiten nachahmte, dürfte sich von einem so 
schwärmerischen Anhänger voraussetzen lassen. Er mag also eben- 
falls in der Regel unbeschuht, wie Sokrates, gegangen sein }}- 

Von Chairephon’s Lebensumständen ist nur noch bekannt, 
dass er während der Tyrannis der Dreissig zu Athen sich gleich- 
falls unter den zahlreichen athenischen Flüchtlingen befand und nach 
dem Sturze der Tyrannen zurückkehrte. Platon, Apologie 21 a. 
esrog...%7...zal daar ıa ainde Eraigos 12 nal Euripuye cur 
yoyır zavıny zal mE” var zarjlde. Die Rückführung der 
gefiüchteten. Demokraten durch Thrasybalos geschah Ol. 94, 2 (403 
v. Chr.). Bei dem Processe des Soerates Ol. 95, 2 (399 v. Chr. 
lebte Chairephon nicht mehr. Apologie 21 a. fin. zal rovrew zig 
6 adelpös (der oben erwähnte Chairekrates) vniy auroo ewroel 
paorvonjos, Exsıdn Exeivos vereleurnae Mithin starb er 
um 400 v. Chr. - 


® Apologie 21 a. med. xai dn zors xal el; Aslyous Zider 
drolunse zovro narızvoacdar...el rıs fuod Ein sopeirzeog. 
dveilev 009  Ilvdia undsva ooypareeov eivaı. 

** In den „Wolken“ V. 104 wird er allein neben Sokrates ge- 
nannt; V.503 als der vollkommenste aus des Sokrates Schule 
erklärt. In den „Vögeln“ V.1364 Bergk. erscheint die Seele 
des Chairephon als Fledermaus (svaxreeis), 


*+ Wolken 503, 4. Sokr. ovdtr diolssıs Xaipzporroc nV V- 

sy. Streps. olpoı zaxodalums, NULFTNS yernsopeı. 
+ Wolken V. 104 wird er als @r0ı07 bezeichnet. In den Scho- 

lien zu Platon (Apologie 20 a) heisst es: Evrolıg mi» ovr 
&v Iloiscı dıa 77 zo01a9 zUELT07 avıov xalsi 

tt Dafür spricht Aristophanes, „Wolken“ 103. Den Scholien zu 
Platon (Apologie 20 a.) zu Folge machte ihn Kratinos in der 
„Weinflasche“ (zvriyn) als evzuneos lächerlich. Aristo- 
phanes kann in seinen „Horen“ mit dem Ausdrucke swxrög 
zais etwas ähnliches gemeint haben. 


EINLEITUNG. LXV 


V. 
Zeitbestimmung des „Gorgias*. 

Bei allen Dialogen Platon’s ist, wie bei Dramen, die Abfas- 
angszeit von der Zeit, in welcher die Unterredung statt fand (oder 
itatt gefunden haben soll), wohl zu unterscheiden. 

Verfasst kann der „‚Gorgias‘‘ erst nach dem Tode des Sokra- 
es sein, also nach 399 v. Chr. Denn die darin ausgesprochenen 
Prophezeihungen über das tragische Geschick des Philosophen sind 
Menbar vaticinia ex eventu. Aber dies muss sehr bald nach 399 — 
rielleicht noch in demselben Jahre — geschehen sein. Denn der 
Totaleindruck des Dialogs drängt die Ueberzeugung auf, dass diese 
in eigenthümlich bitterem Tone gehaltene, von-Ingrimm gegen die 
Widersacher überströmende Schrift der Erguss des noch frischen, 
unüberwundenen Schmerzes ist. 

Schwieriger lässt sich der Zeitpunkt ermitteln, in welchen 
wir uns das Gespräch selbst verlegt zu denken haben. Wie es bei 
Dramendichtern — die besten nicht ausgenommen — eben keine 
seltene Erscheinung ist, dass Anspielungen auf Ereignisse, welche 
erst lange nach der dargestellten Begebenheit vorfielen, für den 
Dichter aber gleichfalls schon in der Vergangenheit lagen, sich in 
das Drama einschleichen; so begegnen uns auch in den meisten 
platonischen Dialogen dergleichen Anachronismen *. Doch in den 
wenigsten lassen sich die chronologischen Data so schwer vereini- 
gen, als in dem vorliegenden. 

Ohne Zweifel muss der Leser gleich im Anfange in den Stand 
gesetzt werden sich wie über Personen und Ort, so auch über die 
Zeit zu orientieren, damit er im Geiste an der Unterredung, als an 
iner vergegenwärtigten, wahrhaft Antheil zu nehmen vermag. Des- 
ıalb sind die zuerst gegebenen Andeutungen am me’sten zu be- 
‚chten. Im Eingange des Gespräches erscheint Sokrates noch un- 
jekannt mit Gorgias. Er will erst erfahren, was für eine Kunst 
lieser übt (pag. 447 b, c. S. 8). Kallikles tbeilt ihm als Neuigkeit 
nit, dass der Sophist auf jede beliebige Frage Rede und Antwort 
teht. Dies alles hat nur dann Sinn, wenn das Gespräch bald nach 


* Diesen Fehler rügten schon im Alterthame die Tadler Platon’s. 
Unter ihnen ist Athenaios einer der heftigsten. Deipnos 5, 57. 
pag. 217 Casaubon, sagt er (indem er viele Einzelnheiten her- 
vorhebt): örı dt moAia 6 Iliaros Haga Todg E0v0vS 
Apagsaveı, 6710v desıy ix zollcr. 

Plat. Gorgias. e 


NG EINLEITUNG. 


ws Arkaml i denpas 2 (eeßer.anl Fa Zmi Ba zwingt 
Sat ect Sr DRG Meer Auge Ice — ei Geisgrecheit 
Amen mai gr urn 28 Wu De vum Jeage uach 
Lenin Ger man dir PN Fig a wie a or oyaıkt 
Sualruneh Vor ach I» 27% iisoaıı ahl- [L> Arco 
vr mr Apart wennoter nueı rei  mmirie Tur +3 
Nennen Nügo mu AnratgsaW ı> velemi Sviinmn Lee e02 
vxeuyed. | Voproim,. Vans mu a. - z//ı 2) 


. Nuten an Tan Tore wein Jhumat nur "2 zı De 
resen pe. Syn Oeonr Jananneım Sutter will su2 er 
doeh aepmuet Sinn Sa moe a8 noes ner urn Zei 
anwetwin \anır year immer Im UM & 


a Ns am Tour Je „Tatra mn Ser zei 


sun Sn Surstanır. Domes 9.7 acer snäcmszen II 
un a uFı N Suwewmgs var amt mpelr 


rs TORE 
Be ee “an Tenıa - iR To. aM — Sr — ZI 


ba . " - 
Bu ar QLze Zu Zu Ze N 52 ugrrtt. ZT TUT. Ser Nee I 


Soap N. sein er Hin Im 
moon yrtmar pm ür weronn 2m 2.5 Dealer peemls 


Jane nn wm BEN re Top SS ONE ur TDi- 


w ram yguwmta m a nn Semeie ZumE ua 
in mr Tate en I RL LS. KU Fameer- arm, xie 


non N or- N. re A Ws me Lxm sro: not 


-. — ED  } 
nn. m aun®. De Se © 7 "2 Susur N Kec Ze zer Erste Zn Mur —-- 


nn % - . De N FE er y RR ut > armen» 
u 1% >ı Din va Ya: fr in... un" u! a Ze er 05 ERBE 72. Ds = 

n Da an > nn _ 
N wo. . =» 7 we Sn nen 
nn ti Tr Tr ne are 


DS a N 5 mu an ze I 22 Pay Da 2 2 FE N 
m. 


EINLEITUNG. LXVI 


v, Chr. conststiert ist *. Dass Boktates nur die Abstimsrung über 
die Feldherren in der Seeschlacht bei den Arginusen im Sinne ha- 
ben kann, geht aus seiner eigenen :ehr unzweideutigen Erklärung 
Apologie 32 b. int. hervor. yo yao, @ &rdges Ad'nvaloı, Mlinv 
plv Kozne evdenlar vamozs noka dv ıj zölsı, EBoulsvan di xıl, 
Und dass dieses ßovisveıs nur ein einziges Mal statt gefankden, fulgt 
daraus, dass er die a. a O. erwähnte Verhinderung der Abstimmung 
nu oline weiteres als die denkwürdige That während seiner Wirk- 
samkeis im sthenischen Staatsrashe berichtät, Wäre ar .öfter Raths- 
mitglied gewesen, so hätte er ohme Frage die Zeit näher Bestimmen 
müssen. Dazu kömmt, dass keine Befegstelle für ein wiederholtes 
Bovisvsıv des Sokrates beigebracht werden kann. 

Lassen sich gleich diese beiden Angaben mit dem oben beseich- 
neten Zeitpunkte schlechterdings nicht vereinigen, so sind sie doch 
keineswegs Grund genug um jene Annahme als verfehlt abzuweisen. 
Wir haben also das im „Gorgias‘‘ mitgetheilte Gespräch um das 
Jahr 420 v. Chr. — eher früher als später — gehalten su denken. 

Bokretes wer damals en Mann von ungefähr fünfsig Jahren. 
Er war demnach alt genug um den Polos mit Beziehung auf die 
Ingand desselben znrechtzuweisen; aber andrerseits noch rüstig ge- 
ang, sam von Kallikles su einer radicalen Geosianungsänderung er- 
nahat wertien zu könuoh. Diefaniuen Erklärer **, welehe, lediglich 
inrch pag. 473 e. f. bestimmt, das Jahr 405 v. Chr. als‘ die Zeit, 
n welche Platon die Unterredung verlegt, annahmen, haben nicht 
yedacht,: dass einen fsreis Von 64 Jehren zu einer, von der bisher 
folgten. gänzlich verschiedenen:, politischen Laufbahn zu bewegen 
vohl schon verspätet scheint. 


-# An snsführlichsten Xenpphon, Heflenika-t;, 7. Diodoros 13, 101. 
. Xenopfon, Memorsdili@ 7, 1,18; 4, 4, 2, Allianos, =. E. 
‚17. Athensios 8,98. pags 217 Casauboil, Valeridd Maximus 
$, 8. eztern. 8. Der‘ pseudoplatonische Axiochns pag. 368 d. 
*+ Er. Ast, Platon’s Leben und Schriften, 8.137. Stallbaum in der 
praefabio ad Garyiam 8. 4. ©. T. Henmankl, Geschichte und 
‚System der. pläatonischen Philosophie I. 3. 476 (vgl. jedoch 
S. 634, Anm. 800): 


Verzeichniss der Abweichungen von Ü. Fr. 
Hermann’s Textesrecension. 


pag. 462 e. int. S. 48, ravuröv &g nach Stallbaum und Bekker. — 
Hermann: ra&vrov Ö. 
„ 465 b. med. 8. 54, Zo®njoıw nach B. — H. ds nosı. 
n 466 c. fin. 5. 58, Zlsyeg, Orı nach der Vulgata. — H. Zieyss, 
el oöyt. 
»„ 467 b.8. 8, 00x 009... Bovlovraı; nach eigener Vermuthung. 
Heindorf 09x00»... .Bovlovzaı; — H.ovxoöv.. „Bovlovran. 
„ 469 d. fin. S. 66, Holuarsov nach St. vgl. Krüger 8. 13, 7, 2. 
*H. Hormarıov. 
„ 472 a. int. S. 73, elval zı nach d. V. — H. elvaı wi. 
„ 483 e. int. S. 103, 7 — @Al& nach eigener Vermuthung. — 
H.n7 — älle. 
„ 485 b. S. 107, ovrm, Yeilıfoussos xal naikov nach Hdf. 
und St. — H. oyro Y. xal m. 
„ 486 a. int. S. 109, Acaxoıg nach Conjectur von H. Bonitz. — 
'H. Aaßoıs. 
„ 490 b. int. S. 118, zoAiol &9000s nach d. V. — H. zeilol 
[@8000:]. 
„ 491 d. S. 123, rd 8; avrary, @ £rmige, Koyovrag N dozous- 
vovs ; nach eigener Vermuthung, um die sehr verdorbene 


Stelle lesbar zu machen. — H. ri d$ avrav, d draigs; 
tl oleı; &oxovrag 7) doxousvovg ; nach unhalıbarer Con- 
jectur. " 


„ 494 e. med. 8. 131. ToVrmv ToL0vrmv OvTwv TO XEWAAKLOY, 
nach eigener Vermuthung. Hdf. zö rovrwo» ruLodrar ür- 
zav x5palaıov. — H. rovrav roLeurwV xEyaAmıon. 

„ 506 d. med. S. 162. ovy odrag alu nach Hädf., B. und den 
früheren Ausgaben. — H.'0% ı@ eixj. 

506 e. int. S. 162, rafsı &ga nach d. V. — H. rafeı apa. 

510 d. fin. 8. 172, önog Orı nach B. — H. Onog 0 rı. 

520 d. 8. 297, auto, u zore nach St. — H. eure pnxore. 
523 b in. S. 204, of dmsuelntal 2x u. v. nach B. und den 
Ausgben vor Huf. — H. of Eziusintel ol du u. W. 

527 c. fin. 8 214, ag ö Aoyog nach B, Häf. und Findeisen. — 

H. ag 6 oög Aoyog. 

Die von H. durch Klammern bezeichneten Interpolationen 
(pag. 451 b; 451 d; 460 C; 467 d; 477 d; 478 b; 483 0; 498 c; 
499 d; 502 b.) sind aus dem Texte entfernt worden. 

Statt meıy79 (x. B. pag. 494 b. fin. S. 130) und ähnlichen 

Infinitivendungen ist überall die richtige Form ohne Jota subscri- 

ptum hergestellt. 


—— 


' TOPTIAZ. 


TA TOT JIAAOTOT IIPOZAIILA 


KAAAIKAHE, ZQKPATHEZ, 


XAIPEBRN, 


TOPTIAZ, I2A0R. 


St.I. 


’ \ - ’ P- 
l IloAguov al UAXNS PaoL xKonvaı, co ZWHOUTES, 447 


[22 
0vTrO WEraÄAnyyavsıv. 


ER. ’AAR m To Asyousvov xaromıv Eogrig nRouev 


xl VOoTEpYoVusv; 


KAA. Kal udia yes aorelag Eogris. 


roAla yagı 


xal »aicd Topyias nuiv OAlyov mgoteoov Enedeikaro. 


447 A. In den ersten Worten 
des Dialogs begrüsst Kallikles vor 
seinem Hause den Sokrates und 
seinen Begleiter Chairephon, von 
denen er richtig voraussetzt, dass 
sie kommen um den eben schon 
beendigten Vortrag des Gorgias 
mit anzuhören. zmoA&uov al 
warn... wird durch gacl als 
sprichwörtlich bezeichnet. Der 
Sinn ist: An Krieg und Kampf 
(d. h. an unangenehmen Dingen, 
nicht aber an erfreuenden, wie 
der Vortrag des Gorgias war) hat 
man auf diese Weise (d. h. wie 
ihr jetzt, au spät kommend), Theil 


zu nehmen. — ueralayyaverv: 
- mit den Genitiv. C. 419. a. Kr. 47, 
15. — aA 7. N (nurin di- 


recter Frage; Er. 5, ur 8.) drückt 

Sträuben gegen die Anerkennung 

dessen aus, wornach man fragt. 

Dazu passt das entgegensetzende 
Plat. Gorgias. 


dAAc. “Aber kommen wir denn 
wirklich zu spät?” vgl. Prot. 309 
c. — To Asyousvov: Apposi- 
tion zum ganzen Satze AUTOTNLV 
EogTNs NRousv nal ÜorTEgoV- 
uEV. ‚Br. 57, 10, 12. — xuro- 
nıv Eoprüg: post festum,. Die 
Bedeutung dieses sprichwörtli- 
chen Ausdruckes wird durch das 
binzugefügte xal voregoönev er- 
klärt, wie häufig einem trop. Aus- 
drucke der eigentliche beigefügt 
wird. — xal uale ye: setzt die 
einfach bejahende Antwort schon 
voraus; also: MAETE KORTOmıV 
gogrijs xal (und zwar) wol 
ye dotelag Eogriig. Kr. 64, 5, 
4. — zoAla yao xul wald: 
multa enim et praeclara ; “viel 
schönes. — Enedeldoro: dmidei- 
nvvoHo: ist terminus technicus 
von den Prunkvorträgen der So- 
phisten. vgl. Prot. 328 d. — 


1 


2 MAATQNOZE 


4 


447 B 


Z2. Tovıov uevro, & Kallixisıs, altıos Xaı- 
0EPoV Ode, Ev Ayop& avayxdsas nuäs Ötargivaı. 

B XAI. Ovötv noäyua, & Zuxgares‘ Eya yao xal 
ldsoueı. YlAog yag yoı I'opyias, wor dmideikerar nuiv, 
el ulv Öoxei, vüv, &av Öt Bovin, sloaddıs. 

KAA. Ti dt, @ Xaıgepav; Enıdvuei Eoxoaıns 


e E 
axoVocı T'opyiov; 


XAI. ’Er avro yeroı ToDdro mapsouEV. 
KAA. Ovxoiv Orav Boviyade mag Eub Nasıv 
oixade‘ ag Zuol yap Iopylas xaraiveı zul Enıöcike- 


zei vuiv. 


tovrwv: “analle dem, d.h. dass 
wir zu spät kommen und so in- 
teressantes versäumten. — Xaı- 
espav ode: "Chairephon da.’ Kr. 
50, 11, 22. — Ev ayop&: wo 
sich Sokrates viel mit belehren- 
den Gesprächen beschäftigt auf- 
hielt. Vgl. Apl. 23 b. Xen. Mem. 
1, 1, 10. Ale un® Eusivog ye 
(Sokr.) «el ulv 79 &v To gaveoo. 
ngwi TEyaQ Eis TOVS megındrovg 
nal Ta yvuvdoıa Ye, nal nin- 
HPovons &yogag Exei pavegog nv, 
»al To Aoınov del Tjs MuEgag 
nv, Onov nisloroıs uelloı 0VV- 
&0sodaı, nal Zisys uv og kr 
oA, toig Ö: BovAousvoıs EEnv 
Knovsv. — 

B. ovötvV noayuc: zuweilen 
hat zgayun die prägnante Be- 
deutung Sache von Bedeutung, 
vonWichtigkeit; also 090: zod- 
yuc &otıv ‘es hat nichts zu be- 
deuten.” Her. 7, 150, 2. ravr« 

 dnovoavrag Apysiovg Akyeraı 
zejyua noınoaodar: "sie sollen 
sich viel daraus gemacht haben. 
Dagegen 6, 63, 2. todro NAov- 
cav usv ol Epogoı, noNyua 
uEvroı 0VÖLV Enoınoavro. — &ya 
y. nal lacoucı : ‘ich werde auch 
(näml. wie ich die Wunde schlug) 
Heilung bringen; d. b. ich werde 


den zugefügten Schaden, näm- 
lich dass Sokrates durch mich 
aufgehalten den Vortrag des So- 
phisten versäumte, dadurch er- 
setzen, dass ich meinen Freund 
Gorgias zur Wiederholung seiner 
&midsıdıg bewege. Der Ausdruck 
erinnert an das sprichwörtlich 
gebrauchte Orakel, das dem Te- 
lephos, dem Könige von Mysien, 
nach seiner Verwundung ‚durch 
Achilleus gegeben wurde: 0 T_Q@- 
cas xal Laceraı. Ov. Met. 12, 
112 f£ — Emiösikeron: ohne Ob- 
ject, wie häufig. “Er wird uns einen 
Beweis seiner Kunst geben. — 
Öonxsi: ergz. cool, wie das nach- 
folgende BovAn beweist. 

dr avro...: &ni mit dem 
Accusativ zur Bezeichnung der 
Absicht. Kr. 68, 42, 3. — ao 
Zus nreıv olxads: nämlich in 
das Haus hinein, vor dessen Ein- 
gang sie stehen. Als Nachsatz 
ist zu ergänzen Nxere. — ara» 
Avesı: ‘ist eingekehrt.. Ueber die 
Auslassung des Objectes 66009, 
gzogelav vgl. Kr. 52, 1, 3. C 
476. Ueber die scheinbare Per- 
fectbedeutung Kr. 53, 1, 3. vgl. 
Prot. 31 a; 315 d. — &BdeiN- 
82V av: ÖOptativus potentialis 
in zweifelnder Frage. C. 516. Kr. 


'D TOPTIAZ. 3 


ER. Ev Atyasıs, & Kaikinisıs. air aom &deir- 
‚ev Av nulv dieisydivar; BovAouaı yag nudeoheaı 
E avrod, tisn Övvanıg tig reyvng Tod Avdgosg, zul C 
&orıv 6 Enayylilsrel rs nal dıdaazeı‘ nv Ok ül- 
w Enlösıfıv eloaüdıs, WansE UV Asysıg, NOINOAadm. 

KAA. Ovötv olov To avröv dgwräv, @ Zuxpa- 
g. xal yag adıa Evrodrnvrig emidelkeng‘ Eneieve 
vv vov 67 Eowrav 6 ı tig Bovioıro av Evdov OV- 
ıv, xal POS anavıa pn amoxgıveioheı. 

ZR. H xaAög Akysız. @ Xaıpepov, £goÖ avıov. 


XAI. Ti Egwuaı; 
32. "Osorıs Eorlv. 
XAI. IIos Atyaıs; 


ZR. Nonep av el Ervpyavev av vroönudtov Ön-D 


‚3,9, — nuiv dınleydnvar: 
iber den Dativ s.C.436 a. Kr. 


‚.— 


C. zog’ avzod: naga mit Ge- 
iv bei Verben des Empfangens 
ch des geistigen ; Vernebmens, 
mens u. s.w.) zur Bezeichnung 
rPerson, von welcher man et- 
s empfängt. C.465, B-a; Kr. 
‚34,1. — tig N Övvanız...: 
w die. Kunst des Mannes ver- 
g, und worin ihr Wesen be- 
ht’ — tig teyuns: die Rhe- 
ik ist‚gemeint. — 0 dzayysi- 
as: Enayyeilscodoı ist ter- 
sus technicus von Öffentiichen 
ırern in Bezug auf den Gegen- 
nd, den zu lehren sie erklären. 
1, das lat. profiteri und pro- 
or. Men. 95 b. fin. oi 00- 
al G0L 0VTOL, OirEQ WovoL 
wydllovıaı, dorovoı dıöc- 
or elvaı dosıng; vgl. Prot. 
\a. — ınv allnv Eniöcıkın 
übrige, nämlich den Prunk- 
trag. s. unt. zu 454 b. — 
Ev 0lov To auroVv Eowrav: 


“nichts ist so wie ihn selbst fra- 


gen; d. h. am besten ist’s ihn 
selbst zu fragen. Ueber diese For- 
mel, in welcher &or/v regelmäs- 
sig wegbleibt, s. Kr. 62, 1, 3. 
— iv... Emidelkewg: "das war 
ein Theil seiner Epideixis. — 
yodv: aus'y& und 0vv entstanden 
vereinigt es die restringierende 
und die folgernde Bedeutung in 
sich. Vgl. C. 641,1. — vöv 67: 
"jetzt eben. C.642,c. Kr. 69,17, 
1. — av &udov Övrwv: näml. 
im Hause des Kallikles.. — © 
Xougsp@v...: Mittlerweile sind 
Sokrates und Chairephon, von 
Kallikles geführt, in den Saal ein- 
getreten, wo Gorgias sich befin- 
det. — 2000 «vrov: näml. den 
Gorgias. &örog bezeichnet häufig 
die Hauptperson. s. zu Prot. 314 
d. Kr.51,5,4. — fowuaır: Con). 
dubit. C. 511. Kr. 54, 2, 3..— 
D. ooneo av el...: die ge- 
wöhnliche Einleitungsformel bei 
Aufzählung analoger Fälle. Vgl. 
Prot. 311 b; 318 b; 327 e; 


1* 


4 NAATQNOZ Ari 


iovoyog, ansxpivaro dv dj mov 001 örı Gxvroröno 


N od wavddveıg ds Adyaz 


XAI. Mavddvo xal &grjoopaı. sine wor, @ To 
yla, dAmd Adysı Kollınajg Ode, Orı dmapyeidsı dan 
zolveosdaı 6 tı Äv vis 08 &pwrä; 


448 


TOP. ’Aly$i, 6 Xuugepäv‘ zul yag vov in ai 


zadra Emmpyeiköunv, zul Ayo Orı oVdeig wE a ig: 
Tnxe auıvov ovötv noAAdv Erav. 
X4l. ’H zov ägn 6eding dmoxgıwet, & T'opyla 
TOP. Ilgsou tovrov zeiguv, & Xuıgspav, Au 


Baveıv. 


M24. Nm Jin‘ üv di ys Bovin, & Xargsps 
Zuod. Togyiag ulv yüg xal ansıpyrevaı or doxi 
moAAd yüg ägprı ÖusAnAvdev. 

XAI. Tiö&, 6 Hole; oleı'od #dAAıov dv Togyı 


dnoxglvaodeı; 


341 c. dv gehört zu drexglvaro, 
wo es wiederholt ist., C. 639, 3. 
Kr. 69, 7.3. — dn mov lässt 
mit Bestimmtheit Anerkennung 
des ausgesprochenen Satzes er- 
warten. C. 642, 5. Kr. 69, 19. — 
Zomncone: mit Bezug auf &g05 
wadrov. Die bisherigen Worte ha- 
ben Sokrates und Chairephon be- 
reits im Saale gesprochen, aber 
von Gorgias noch entfernt und 
unbemerkt. Nun tritt Chairephon 
zu dem Sophisten und knüpft das 
Gespräch an. — 6 rı dv zig oe 
&gor&: über Egurdv zıva zı 8. 
C. 4025 Kr. 46, 15. Der Conj. 
mit &v im hypothetischen (und 
dadurch verallgemeinernden) Re- 
Iativsatze nach vorausgegangenem 
Haupttempus (dmayyelkeı), C. 
554. Kr. 54, 15. 

AB A. ul ydo...: nal ge- 
hört zu »öv dm. Kr.69, 32, 21. 
— moAAav dev: temporaler Ge- 
nitiv zur Bezeichnung des Zeit- 
raums, in dessen Verlauf etwas 


statt, findet. C. 426. Kr. 47, 2 
— 3 zov: Partikel der kräfti 
Versicherung. C. 643, 9. Kr. 
28, 1. Ironisch wird diese \ 
sicherung hier wie öfters dt 
den Zusammenhang. — &ga: ] 
gerungspartikel. C. 637,1. Kr. 
8. Die Annahme, dass Gor 
leicht auf die vorliegende Fı 
zu antworten vermöge, wird 
der vorhergehenden Aousser 
erschlossen. — N Ale: e 
mügeorl cor meigev Top: 
Anußeveıw. — ÖE ys: der di 
82 bezeichnete Gegensatz eı 
durch yE noch mehr Nachdr 
— Topylag ulv: das ents 
chende Gegenglied mit dg ist r 
ausdrücklich gesetzt, lässt 

aber aus. dem Zusammenhı 
leicht, ergänzen, etwa: Zyd 
odx dmeigmae. So findet 

u» ohne nachfolgendes &8 
sonders nach Pronomen. Vgl 
09, 35, 2. — dv... dmoxg 
o®«ı: der Infinitiv hat &v, 


8.B TOPTIAZ 5 


IIQA. Ti ö% toüro, &av vol yes Ixavas; | B 
XAl. Ovödev‘ air Ensıön ov Bovisı, anoxgivov. 


124. ’Egore. 


XAI. 'Egwro On. ei Eruyyavs Iopylas Emisrnumv 
) n T e ,ı» N 3 ee ’ N 
VENS TEeyvns nonso 0 absApog avrov Hoodıxos, Tiva 
v avıcv wvouatousv Öıxalas; 05y OmEQ Eusivov; 


II2A. IIavv yE- 


XAI. Iargov &oa Yaaxovrss avrovV eivaı „uAos 


v EAEyousv. 
II2A. Nat. 


XAI. Ei d£ yes nonso Agısropav 6 AyAaopavrog 
0 adsApog avrod Eunsıgog Av Teyung, viva dv aü- 


u 009g Lxakoüusv ; 


in directer Rede heissen müsste 
oxgivaro dv. C.575, 1. Kr. 
‚6, 6. — 
B. 000: näml. diapsger. — 
wog: näml. anoxelvaucı. — 
ey: naml. diapegs. — &oo- 
7: ‘nun 80 frage ich denn;' 
.8n üblich ist, wenn in Er- 
derung auf einen Imperativ 
gleiche Verbum wiederholt 
d. Vgl. C. 642, 4, 6. Kr. 69, 
4. — tiva. . Gvondgousv: 
Örouateıv zıvd nroga 
lärt sich ziva dv auıov Övo- 
‚Ey; Aus Ovouaßev zıva Ö- 
vo tı oder bloss ‚Hvowasev 
x zı erklärt sich Onso &xei- 
' Övouatousv (Kr. 46, 18), 
ehe Ausdrucksweise sich an 
erstere ohne genaue gram- 
ische Beziehung auf das Mas- 
num tiva anschliesst. Kr. 61, 
. Durch ze in, Oro (wie 
h im folgenden n70xse) wird 
Einerleiheit mit dem vorher- 
enden hervorgehoben. Kr. 69, 
C. 641. — Yaoxovreg: das 
otbetische Partieipium (= el 
xopEv) vertritt den Vorder- 
‚ zu Elyouse dv — 8.8 


ya... ordne el dE ye „(tavens 
ns) TEyUnS Eumreigos, nv (Tog- 
ylas) noneo (kuzeıgds dorıy) A. 
Tv. h— 

"Agıoropav: Aristophon, der 
Sohn des Aglaophon, war, wie 
sein Vater, ein nicht unbedeuten- 
der Maler. Als seine vorzüglich- 
sten Werke werden angeführt: An- 
kaios vom Eber verwundetund von 
der Astypalaia beweint, und ein 
figurenreiches Gemälde, auf wel- 
chem Priamos u. Helena die Haupt- 
figuren waren. Weitere Kundevon 
ibm mangelt uns. — ’AyAaop@v- 
rog: Aglaophon nahm unter den 
Malern seiner Zeit einen hohen 
Rang ein. Ueber seine Arbeiten 
fehlt es an näheren Angaben. — Ö 
döeApos aurov: der berfihmte 
Polygnotos. Er stammte aus Tha- 
sos, erhielt aber (um 460 v.Chr.) 
das Bürgerrecht zu Athen. Um 
die Vervollkommnung der Maler- 
kunst erwarb er sich besondere 
Verdienste. Zu seinen vorzüglich- 
sten Werken gehörten die Fresco- 
gemälde in der Stoa poikile zu 
Athen, Scenen aus der Schlacht 
bei Marathon darstellend, und die 


6 NAATANOZ 


448C 


C IIQA. Jükov orı oygagyov. 
XAI. Nüv ö’ Ensıön Tivog Teyvng Enıornuw@v. Eoti, 
tiva &v Haloüvrssg aUrOv 0gdag xakolusv ; 
TI2A. Q Xaıgepov, moAlal veyvaı Ev dvdgwnos 
elolv Ex av Eumegpıov Zunsigws svonusvaı " Eunei- 
oil ulv yag moLsi Tov alave Nucv nogsveodar xard 


teyvnv, ansıola ÖF xXara TUynv. 


Exacstmv ÖF TovTWVv 


usralaußevovaıv aAAoı KAAmv KiAws, wmv ÖL KgLaTav 
ol &gıoroı‘ av aa Togylag Eoriv Ode, nal werdysı Ti 


xaAklarns TÜV TEXVOV. 


in der Lesche des delphischen 
Tempels, wo mit mehr als hundert 
Figuren der Untergang Troia’s ab- 
gebildet war. Auch als Bildhauer 
soll er sich ausgezeichnet haben. 
C. 61109 Orı: regelmässig ist 
in diesem oft adverbial gebrauch- 
ten Ausdrucke (‘natürlich C. 633 
a. Kr. 69, 48, 2.) die Auslassung 
des Verbums. Kr. 62, 1, 3. Vgl. 
Prot. 8l1 c; 312 a. — viv Ö 
...: über die Anwendung der 
directen Frage im abhängigen 
Satze und die Verbindung meh- 
rerer Fragen in demselben Satze 
(beides im Deutschen nicht nach- 
zubilden) vgl. C. 606. Kr. 51,17, 
6. und 7. — xalovvrsgs: = &l 
noAoiusv 8. ob. zu Paoxovreg. 
— moAlal Teyvar .. .: diese 
Stelle hat Platon aus dem Buche 
des Polos über die Redekunst 
entlehnt, auf welches 462 b. Be- 
zug genommen wird. — dv @v- 
Howmoıs: Kr.68, 12, 3. vgl. C. 
456 a. Ueber den Mangel des 
Artikels Kr. 50, 3, 6. — 
&unsigıov dumeigws: beach- 
tenswerth ist in der ganzen Rede 
.des Polos das augenfällige Stre- 
ben nach zaglowoıg (Gleichheit 
im Ausgange der Satzglieder) 
und ragowuolncıs (Verbindung 
mehrerer Worte desselben Stam- 


mes); was zwar überhaupt die 
Sprache der Sophisten charakte- 
risiert, vor allen aber dem Gor- 
gias, und so seinem Anhänger 
Polos eigen ist. -Sokrates ver- 
spottet diese Manier 467 b. fin. 
— noıei 0v alava Numv n0- 
oeveodaı: über den Acc. c. 
Inf. bei zoıeiv s. Kr. 55, 3, 11. 
mopsvechaL in der sehr seltenes 
Bedeutung ‘vor sich gehen’ passt 
recht gut zu der affectierten Aus 
drucksweise des Polos. — 
„peralaußevovav dAAoı KALY 
a@lAmg: "nehmen die einen an die- 
sen, die andern an-jenen (Kün- 
sten) Theil auf verschiedene (diese 
oder jene) Weise.‘ Kr. 50, 4, 9%. 
Ebenso im Latein: alii alias (ar- 
tes) aliter conseguuntur. F. Schultz 
lat.Spr. $.225. A.6. Diese Con- 
struction des &AAog ist nur eine 
Art der im Griechischen wie auch 
im Lateinischen so beliebten Ver- 
bindung desselben Wortes in ver- 
schiedenem Casus (besonders als 
Subject und Object), vorzüglich 
in sprichwörtlichen Redensarten, 
2.B. yeio zeipa vi£sı, manus ma- 
num lavat, eine Hand wäscht die 
andere. Ueber ueraolaeußavo mit 
dem Gen. s. C. 419 a. Kr. 47, 
15. — ou... . dorlv: der par- 
tit. Gen. prädicativ gebraucht be- 


TOPTIAZ 7 


ER. Kalos ye, @ Iopyia, galvsraı IIoAog nag-D 
oda sis Aoyovg‘ ala yap 0 UrEoysro Xaıps- 


U) 
s 0v TOLEl,. 


TOP. Ti uciıore, @ Zwxparss; 
ER. TO domrwuevov 0% navv uoL palvsraı Ano- 


oBaı. 


TOP. ’Aiha ov, el Bovisı, &g00 avrov. 

ER. Oüx, el auıa yes 00) Boviousvo dorlv ano- 
oDaı, aAAa moAv av ndıov od. ÖfAog yag uoı Ilo- 
al 2E @v elonxev, Orı ruv aaAovuevnv Gyrogianv E 
ww usueidrnaev n Ölaldysadaı. 


t die Gattung, in welche 
ein Specielles gehört. Kr. 
. — 008: Ueber den deik- 
ı Gebrauch dieses Pron. s. 
2. u . 
waloc ye: C.641; Kr. 69, 
— dile yao...: "aber er 
ı nicht n. 8. w. Der durch 
ingeführte Einwand, des- 
ıgründung durch yag ge- 
wird, ist wie in dem ent- 
snden Falle im Deutschen 
em at enim des J.ateins (z. 
‚pro Coelio cp. 4; Terent. 
4, 3, 21; sed enüun Virg. 
i, 19; 2, 64.) aus dem Zu- 
nhange zu ergänzen: “aber 
handelt es sich hier nicht, 
1.8.w. Kr. 69, 14,4. Vgl. 
10e. — z udlıcıa: ud- 
dient zur nachdrücklichen 
"hebung des Interr.; "was 
igentlich ?” quid potissimum? 
ravv: "nicht gar sehr, nicht 
— si Povleı: eine sehr 
nliche Höflichkeitsformel als 
z zum Imperativ, um den 
snden Ton zu mildern. — 
aber den Accent s. C. 98; 
2,4. vgl. 64,5, 4. — El... 
dveodaı: = El würög ye 
sAsı anoxglveche:, "wenn 


es dir selbst nach Wunsche (ge- 
nehm) ist; si tibi volenti est. Das 
der Sache zugehörige Prädicat ist 
durch eine der Person gegebene 
nähere Bestimmung bezeichnet. 
AehnlichIlias », 108. &uol ddnev 
aousvo ein. Odyssee y, 228 00% 
av Euoıys BArousvo Ta yEvoıro. 
Kr. 48, 6, 4. vgl. z. Th. ©. 435 
Anm. Ueber die Nachahmung im 
Latein vgl, Schultz lat. Spr. 8.268, 
A4L— 

Ale woAd...: d.h. 00x wv- 
109 (IloAov) &onoouaı,jeAla ro- 
Av av ndıov 0% kootenn. — dj- 
2og... IIodog..., Orı: Kr. 56, 
4, 8. Mit dem noch üblicheren 
önAog wor IIorog... weuslstn- 
og (C. 590. Kr. 56, 4, 7.) in 
Bedeutung gleich. — xal: Kr. 
69, 32, 19. — BE 0» elonnev: 
d.i. &x tovrov, & elonnev. s.C. 
597. Kr. 51, 10, 1. — 

E. nv xalovusrnv g.: “die 
sogenannte Rhetorik. Welche An- 
sichten Sokrates (oder vielmehr 
Platon selbst) von der wahren 
Redekunst hat, wird ausführlich 
im Dialoge Phaidros entwickelt. 
— ueueltennev: uelerav, medi- 
tarı, ist terminus technicus von 
wissenschaftlichen (besonders red- 


8 NAATSNOE 


48E 


I12A. Ti 9; o Zungares; 

ER. "Or, @ IIöie, &gousvov Kuugepävros zivos 
Topyias Enorijumv TEyuns; Eynauuagzug usv adroö 
av teyvmv @OTEQ TIvög YEyovros, Arıs ÖE &orıv, 0U% 


ENERELVO. 


IIQA. Ob yag ansngıvaunv Orı em N  xaAhlorn; 


z2. 


Kal udiu yes. aAl ovöclg NoWre, mola rıs 


ein n Tooylov reyvn, aAla tig, xal Ovrıva Ödoı xakslv 


rov I'ogyiav' 


WORTE Ta Eungocdev 601 Uasrelvaro 
449 Xaıgsparv nal avro naAdg zal dıa Bgaydam dnsngivo' 


5 e 
xal vüv ovrog eine, vis n Teyvn al viva T'ogyiav xu- 


nerischen) Vorbereitungen. Der 
Gegenstand derV orbereitung kann 
durch den Accusativ eines Sub- 
stantivums oder durch einen In- 
finitivus (Kr. 55, 3, 11. vgl. C. 
560, 3.) bezeichnetwerden. Beide 
Constructionen finden sich hier 
verbunden. — ri 67: ‘wie so 
denn? ön, einzelne Begriffe ur- 
gierend (Kr. 69, 17, 2; C, 642, 
4. a.) lässt, wenn es bei Interro- 
gativen steht, die Frage als Aus- 
druck der Verwunderung, der Be- 
fremdung, wohl auch des Unwillens 
erscheinen. — &gou&vov...: näml. 
oben c.— @onso r. Yy.;—= BOrER 
el zıs Eipeyev. Ueber @oree beim 
Participium s. C. 588. Kr. 56, 12, 
2. vgl. 56, 9, 10. 

örı eim: der Optativ im ab- 
hängigen Aussagesatze nach einem 
historischen Tempus im Haupt- 
satze (Emengıvaunv) C. 528 a. 
— xal ualo ye: 8. zu 4472. — 
zoia tıs: qualis fere. Das Inde- 
finitum zig verallgemeinert die 
Bedeutung des Adjectivums oder 
Pronomens, dem es beigefügt wird 
(Kr. 51, 16, 3), lässt also das 
Interrogativum nur nach einer 
ungefähren Qualitätsangabe fra- 
gen. Es war nicht im mindesten 
nach den Eigenschaften dieser 


Kunst geforscht worden, sondern 
nach der Begriffsbestimmung («@4- 
Aa zig), nach der Definition. — 
0v T'ogyiav: der Artikel beim 
Eigennamen weist (als abge- 
schwächtes Demonstrativum) auf 
die bereits vorangegangene Nen- 
nung desselben zurück ; er be- 
zeichnet diePerson als eine schon 
bekannt gewordene. Vgl. C. ‚37 
a. A. — ra Eumopoochev: "das 
Frühere, d. i. die früheren Fra- 
gen; ist Object zu VNETELVATO. 
— vrersivoaro: "eine Frage vor- 
legte; quaestionem proposuerat. 
vroTeliveohe:, ungefähr mitöp7- 
yeioyaı gleichbedeutend, hat den 
Nebenbegriff: die Fragen geflis- 
sentlich so stellen, dass der Ge- 
fragte auf die gewünschte Ant- 
wort hingelenkt wird. — zig xal 
övrıva: die directe und die in- 
directe Form des Fragepron., die 
beide in der abhängigen Frage 
zulässig sind, finden sich nicht 
selten verbunden. 

+49 A. dia Boaylor: = Bou- 
gzwg. — nal vov: dem allge- 
meinen Gedanken, dass Polos g% 
hörig (xaAdg) und präcis (dıa 
Boaxxswv) antworten kann, wel- 
cher aus der gemachten Erfahrung 
(ons ca Eunooocdev x. r. A.) 


9B 


TOPTIAZ. 9 


iv yon nuäs. ucAAov dd, @ Iopyia, avrog nulv eine, 
va GE xon xaAslv @g Tivog Emiornuova TEyvns; 

TOP. Tis 6nrogınns, @ Zwxpares. 

: 22. "Pnroga pa yon ve xahsiv; 

TOP. ’Ayadov yes, @ Zoxpares, el 67 6 ya Euyo- 
u eivar, og Zpn Oungos, Bovisı us xaleiv. 


ER. Ara Bovkowen. 
TOP. Kaisı Ör. 


ER. Ovxodv xal KAlovs GE PwuEv Övvarov eivaı B 


01eiv; 


TOP. Enayyeikouai yes Ön taüra 0V uovov &v- 


eds ala zul KAAodı. 


ZR. ’Ao 00V EdsAnoaıg &v, @ I'ooyia, GonEg vüv 
wAsyousde, Öıareidscı TO uLv Epwrov, Ta Ö' ano- 
Kvousvog, TO Ö8 uNxos av Aoymv Toüro, olov xal 


rrorgeht, wird nun mitxal v»0% 
ı besonderer einschlägiger Fall 
sumiert. Kr. 69,32,8. — oV- 
s: näml.xalag xal dia foua- 
0». — uüllov Ö8: ‘oder viel- 
hr; imo vero (sed potius). Der 
dende corrigiert sich selber, — 
z.&x.: Ueber ag s. zu 448 e. 
s und ag stehen auch beim 
sen Nomen ohne ®». Kr. 56, 
‚3. — dyadov ye: (ja, einen 
dner,) und zwar einen guten; 
bonum quidem. Vgl. zu xel 
Aa ys in 447 a. vgl, Prot. 310 
340 0. — 


sö ön: wenn wirklich, wenn 
ers. ön hebt das Bedingungs- 
ise der Behauptung (nänl. An- 
ach auf denNamen eines gu- 
n Redners zu haben) nachdrück- 
bh: hervor. Kr. 69, 17, 2. — 
yopoı: mit Bezug auf &yadovV. 
innerung an die homer. Formel 
VENS Tor yevenjg Te nal alua- 
g söyonaı elvaı. I. & 2115 
13; Od. 180.u.0. — aAlc: 


at; abbrecbend die Worte des an- 
dern. ©. 629, A. 2. Kr. 69, 4, 4. 
vgl. Prot. 314 d. — aalaı Ön: 
‘so nenne mich denn so. Vgl. zu 
448b. — 

B. g@uesv: Conj. delib. im Fra- 
gesatz 8. zu 447 c. — zO0LEiv: 
nämlich 6nTogas ayadovs.— Er. 
ve ön: Ueber die Bedeutung von 
dnayyeilsohaı 8. zu 417 c. Gor- 
gies untwortet nicht gradezu Öv- 
varog zluı, sondern beseheidener 
dnayyeiloucı (Övvarög eivaı); 
daher ist ya beigefügt. 67 'aller- 
dings’ — xal &Alodı: Nament- 
lich in Thessalien hatte sich Gor- 
gias viel Beifall erworben. — 
$Belnocıs av: s. zu 447 b. — 
to Ö8 uNXog... Todro: weist auf 
die ua@xgoAoyio der Sophisten hin; 
s. Prot. 334 e. — olov xal: 'd. 
h. wie ihr Sophisten insgesammt 
den Kunstgriff der Makrologie 
anzuwenden pflegt, so fieng auch 
Polos au u.s.w. Vgl. Kr. 69, 32, 
12. — 


10 NAATQNOE 


! 


#49 B 


IloAog ng&aro, eisavdıs anodEcdar; AAA 07EE UrIo- 
wwel, un vevon, aAla &9EAN00v xara Boayv To Eom- 


TWWEVoV dnongiveodan. 


TOP. Eiel ulv, ® Ziongarss, Evıaı Tov exoxgl- 
00V avayxalaı dLa uaxgMv Tovg Aoyovg noısiadeı' 
Cov unv alla neıpdsonal ys @g Öıa Boayvrdrov. xul 
yao av xal roüro Ev dorıv av pnul, undeve av dv 
Boayvregoıg Euod a avıa einsiv. 

ZR2. Tovrov unv Öei, ® Togyia: zul wor Exids- 
Eiv avrod Tovrov nolnocı, tig Boaxvioylas, 1URxgQ0- 


Aoylag de sioavdıs. 


anodeoden: “dir aufbeben. — 
un Yevon: un mit der zweiten 
Person des Aoristus Conjunctivi 
als Abmahnung von dem noch 
nicht Eingetretenen. C. 518. Kr. 
54, 2, 2. Vergl. im Lat. den 
äbnlich gebrauchten Conjunctivus 
Perfecti. — nase Boayd: adverb- 
artige Formel, dergleichen durch 
«are mit Aceus. viele gebildet 
sind. Vgl. Kr. 68, 25, 5; z. Th. 
C.459,B, c. Der Bedeutung nach 
ist es dem obigen dia Poayen» 
gleich. — TO dowruusvov ano- 
noiveodar: “die Frage selbst be- 
antworten; d.h. nicht- durch die 
weitläufige Form der Beantwor- 
tung dem eigentlichen Frage- 
puncte ausweichen. Dieses ist 
die stete Forderung des platoni- 
schen Sokrates für die Führung 
eines auf Erforschung der Sache 
gerichteten Gespräches. — eiol 
...zortiodar: "Es gibt Fragen, 
bei denen es nöthig ist, die Erör- 
terung in Ausführlichkeit zu ge- 
ben; sunt quidem responsiones 
quaedam necessario pluribus ver- 
bis exeguendae. Ueber die persön- 
liche Construction von avaynalog 
s. zu 448d. Ueber dıa unge 
vgl. unter 449 a. zu dıa Pouyew». 


rtovg Aoyovg moueiohear: d. i. 
die auf die Frage bezüglichen. — 
08° unv allc: d.h. ‘jedoch 
werde ich deine Forderung nicht 
ausser Acht lassen, sondern 
versuchen u. s. w.; also: gleich- 
wohl werde ich versuchen. 
Bei 00 unv ist die Ellipse durch 
ein solches Verbum auszufüllen, 
welchem der Adversativsatz pas- 
send gegenübersteht; hier: 0® 
une Toüro xwiAvaeı 0.&. O. 622, 

. Kr. 67, 14, 2. — 

°C og 8. Bo.: Ueber og beim 
Superlativ s. C. 631 a. Kr. 49, 
10. — xal ydo ad xal zovro: 
xal yao (vgl. 448 a.) bezieht sich 
auf den ganzen Satz. Kr. 69, 32, 
21. Das zweite al (Kr. 69, 32, 
20.) gehört zu einem bestimmten 
Satztheile (zoöro). — ©v: 8. zu 
448 d. — gpnul profiteor (de me); 
synonym mit Enayyilkoueı 8. zu 
447. — undeva.. .; Epexege- 
sis zu todro. Ueber & &v beim In- 
finitiv s. zu 448 a. — TOVTOV unV 
dei: der Genitiv beim imperso- 
nalen dei. Kr. 47, 16. und Anm. 
1. C. 418. — dmidsıkıv: 8. zu 
447 a. — uonxgoloylag Ö8 elo.: 
Man beachte für den weiteren 
Gang des Dialogs die wiederholte 


ID TOPTIAZ. 1 


TOP. Alla nomeo, xal oVösvog prosıg Boayv- 


YyaTEgov Kx0Udaı. 


22. Degedn‘ 6mroginns Yyao ps Ermiarnumv rey- 
s elvaı xal nojoaı dv aal KAAov Hnroga' N GnTo- 
xn zepl Ti TV OVrWv Tupyaveı 0000; WONEE N Vpav- D 
wm eol nv tav luaziov Epyaclav‘ 7 yag; 


IOP. Ni. 


22. Ovxoüv xoln wovou«n zegl nv Tov usAov 


Yndıv; 
TOP. Nüvi. 


22. Nn tv Hoav, © Iopyia, Ayaual ye rag ano- 
WOEIS, OTi ANoxgiver @g 0l0v rs da Bgayvrarov. 
TOP. Ilavv yao oluaı, @ Zuxgareg, Emisinag 


UTo ToLElV. 


ZR. Ev Akyeıs. id ÖN wor dnoxowvai ovro xal 
ol vis Gnrogınns, zeol Te ToV Ovroav Earlv Emıoryun; 


TOP. Ilsgi Aoyovs. 


fforderung zur Brachylogie, die 
eits oben in den Worten zo ö% 
KG ... amoMEodur gegeben 
 — alla now: 8.zu 449 
— 0ovöEvög p. Boayvioyw- 
'ov: Genitiv der Person bei 
pveıv. Kr.47, 10, 11. vgl. C, 
. — 

pegs ö7:"wohlan! age! Ueber 
s. zu 4498. — 0. yaQ...: 
sründet vorläufig die Berech- 
ung zur folgenden Frage. — 
ı]ocı ar: 5. zu 4484. — 
D. zeol we... 0900: elvaı 
174 zı, ‘sich womit beschäfti- 
1, [2 Kr. 68, 33, 2. C.466C. 
zov OyT@V: die allgemeinste 
zeichnung des Existierenden, 
ng, Gegenstand u. dgl. Im 
utschen: "womit befasst sich 
ıRr — BonEg: ‘zum Bei 
ele’ — 7 yao: nicht wahr?” 


Kr. 69, 14, 8. C. 608. — vn 
tnv”H.: C. 643, 15. Er, s9. 34, 
A. — üyanci ye rt. : Kr. 


47, 10, 9. Vgl. Prot. 361 e. — 
Ey oldv "ze did Bo.: guantum 
quidem fieri potest brevissime. Ue- 
ber diese dem Superlativus bei- 
gefügte Formel und über ihre 
Stellung vor der Präposition s. 
Kr.49, 10, 1.0.3. — dıa Bou- 
yvraoyı ironisch, weil G. bloss 
val erwiedert, welche Antwort 
freilich an Kürze unübertrefflich 
ist. Aber G. versteht die beis- 
sendeBemerkung nicht; das iro- 
nische Lob nimmt er für ernst- 
gemeintes auf. — nawv: gehört 
zu Emieinog. —_— © Atyeıg: du 
hast Recht. — idı ön u. am.: 
idı ön zur Einleitung des Imper. 
Kr. 54 4, 1. vgl. oben (c fin.) zu 


pEge di. —_ 


450 - 


12 NAATQNOE 


E 


[4 


449 E& 


3. IIolovg rovrovg, @ Iopyia; a&ga. of ÖnAoüce 


" [2 1 ’ N . 
TOVE xauvovras, WS Av Ölnırauevor Vyıalvorsv; 


.- - TOP. ©. 


ER. Oda üga mepl mavras ys Tovg Aoyovg 1 6N- 


rogian Eorıv. 
TOP. O3 dire. 


ZN. Alla unv Akysıv yes HoLei ÖvVvarovg. 


I'OP. Nat. 


ER. Ovanodv nepl wvneg Akysır, nal poovVeiv; 


TOP. Ilös yag 0v; 


ER. Ag ovV, MV vv ön EAdyouev, n largızn negl 


2 [4 x R 
TÜV KaUVOVTWV Övvarovg eivaı Ygovelv xal Akysıv; 


x TOP. Avayan. 


22. Kal n largınn üge, wg Eoıxs, megl Aoyovs 


eoriv. 
IOP. Ne«i. 


22. Tovs ye negl Ta voonuare; 


TOP. MeAıore. 


ZN. Ovxodv xal n yuuvasıınn meol Aoyovg &orl 
tous negl eveflav re Tav Omudımv xul nayskiev ; 


IOP. Ilavv ye. 


E. nolovg rovrovg: der Ac- 
cus. hängt von dem vorausgehen- 
den zeol ab. Das interrogative 
Pronomen als Prädicat des de- 
monstrativen: zo2ol sloıw odroL 
of Aoyoı, nsol od5 dorı u. r. A. 
Kr. 57, 3, 6. — ToVg nduvor- 
tag: Prolepsis. Kr. 61, 6. uw 
A. 2. C. 519, 5. A.2. — 09 Ö7- 
ta: Önta nachdrücklich anerken- 
nend; daher 09 dyjr« lebhaft ab- 
lehnend. Vgl. C. 642, 6. Kr. 69, 
20. Anmk. — Ale unv: umv, 
vero, verstärkt die Adversation. 
Kr. 69, 39, 1. Vgl. C. 643, 12. 
vgl. Prot. 359 d. — A&yaıvy Ö.: 


Övvarovs ist Prädicat; als Object 
ist ein allgemeiner Personsbegriff 
zu denken: zoVg uavfavorras 
ö.dgl. — weol... pooveiv: d.i. 
neol @vrneg Adysıv, neol Tovrav 
xal pogoveiv worsi Övvarong. 
450 A. ag’ 009 .. . ordne ae 
ovv n largınn. Nrv.d.8., el 
r. auv. xtk. Als Verbum finitum 
ist aus demOÖbigen zoısi zu er- 
gänzen. zoısi Övvorovg slvaı. 
Vgl. zu 4480. — avayını: gr 
wöhnlich fehlt 2ori. Kr. 62, 1, 3. 
vgl. Prot. 309 a. — rovg ye...: 
d. h. Eorıv n larpınn meol Toos 
nepl TE Vvoonuata Ovrag A0- 


350C 


TOPTIAE. 43 


ZR. Kal unvaalaiariaı reyvar, & Iopyia, ourasg 
iyovaıı Endarn avrov zegl Aoyovs eorl Tovzong, oiB 
Tuygdvovaıv OVrss MEEL TO nodyun, od Exdorn Eoriv 


7 Teyvn. 
TOP. Deilveraı. 


ER. Ti oUV ön more ag Gldag reyvag oV OnTo- 
ginug xuleis, odaag ‚megi. ‚Aoyovs, EinEE Tavıyv $nTo- 
pınnv aalesis, N &v 7 meol Aoyovg; 
| TOP. "Orı, & Zoxoures, tov ulv dllav Teyvav 
NEL xEıgovpYlas TE Kal Toiavrag nockeıs, ag Eos 
eineiv, NO0R E0TIv % Enıoraun; tig 68 Önroguais 0V- 
dev eorı TOL0UTOvV yeıgovoynun, ala züce 7 aoddıs 
zul 7 RUpWoıg dia Aöoyav Eori. dıa tadrT Eya mv 6n-C 
voguamv reyvyv abıo eivaı nepl Aoyovs, dedag Adymv, 


os &yo pnut. 


7 ’ \ ’ 
d 20. de ovv uavddvo olav avınv Bovisı xaksiv; 
yovg. — mavv ye: s. zu 449a. schen Relativsatze. C. 554. Kr. 


— xal unv: Kr. 69, 32, 20. 


B. &x&orn adtav...:-Asyn- 
detisch werden gewöhnlich Er- 
klärungssätze angeschlossen, wel- 
che durch ein vorangehendes De- 
monstrativum (0Uza, od8, toL- 
0570, tavrov u. dgl.) angekün- 
digt sind. Kr.59, 1,5. — 00... 
teyyn: Genitiv der Angehörig- 
keit, des Zusammenhanges, vgl. 
Kr. 47, 6, 9. Der Artikel kann 
bei Eraorog stehen oder fehlen. 
Kr. 50, 11, 23. — ti o®V Ön 
zore: die Frage erbält durch an 
gehäuften Hervorhebungsparti- 
keln den Ausdruck dringender 
Ungeduld; durch 099 wird sie 
als Folgerung aus dem Vorher- 
gehenden bezeichnet. — 0Voag: 
concessives Participium. Kr. 56, 
18, 1. ©. 582. — Tavınv näm). 
nv regvnv. — ‚Navy: der Con- 
junctivus mit &v im hypotheti- 


54, 15. 


megl yeıgoveyiag . dotıv: 
“hat es mit Handleistungen (äus- 
serlichen, ‚Verrichtungen) zu thun.’ 
— os #005 eineiv: zu n&oa ge- 
hörig, beschränkt die zu ‚unbe- 
dingt ausgesprochene Behaup- 
tung. Vgl. Kr. 55, 1,2. — yeı- 
gOvEynu«: dieses Wort, mit y&ı- 
vovoyia gleichbedeutend, findet 
sich sonst nirgends bei. Platon. 
Ebenso verhält es sich mit %U- 
ewoıs, wofür nur “ügog im Ge- 
brauche ist. Vgl. 450 e. 


©. &y&: man beachte den Nach- 
druck, welcher an dieser Stelle 
auf das Pronomen gelegt wird. 
Gleicherweise ist das . folgende 

Ag ,eyo yru gesagt. — 

ae, .. .ı gewöhnlich setzt die 
mit do« eingeleitete Frage ver 
neinende Antwort voraus. 
69, 9. Dagegen C. 607+b. — 


14 ITIAATSNOZ 


CC 


Tage 2 sioouaı oap£oregov. aAl dmoxgıvar‘ elolv nut 


reyvaı. N yao; 
IOP. Net. 


ZQ2. Ilacov Ö£, oiucı, Tov Teyvov rav ulv do- 
yaoia ro moAv Eorı xal Adyov Boayeog Ödovran, Zviar 
Ö3 ovVÖEvog, AAAR TO Tg TEYUNS neQKlvorto av xal dur 
D oıyüs, olov yoapıan nal avögıavronoula xal @Alcı noA— 
Aal. Tag TOLaVTag WoL doxeig Aeyeıv, nEOL üg 0% png 
nv 6nTogLnnv eivaı* n 0V; 

TOP. Il&vv ubv oUv xaAdsg Ömolaußdves, o Zu- 


HORTES. 


ER. Ereoaı dE yE slcı Tov Teyvav al dia Aoyov 
av nEgaivovoı, nal &oyov, wg Eros eineiv, 1 oVÖdEvug 
rooodgovreı 1 Boayeos navv, 0lov agıdunran al 
Aoyıorıan nal yenusrgian nal nertsvran yexal aAdcı 


elolv nuiv r.: Dat. eth. des Per- 
sonalpron. C. 433. Kr. 48, 6, 5. 
— nydo: 8s.zu 449d. — oluaı: 
parenth., wie im Lat. puto, credo. 
— n000V. . TEYV@V: der Gen. 
part. wird regiert von TOvV WEV. 
Kr.47, 28, 2. — to noAd: Sub- 
jectsnom. ; “der Haupttheil, die 
Hauptsache, das Wesentliche.’ _ 
zo eng teyvnns: "die Aufgabe der 
Kunst. Ueber die mannigfache 
Bedeutung des substantivischen ro 
mit dem Genitiv eines Nomens s. 


Kr. „a7. 5, 9. C. 410. — xel d. 


6.: ‘sogar. C. 624, 3. Kr. 69, 
32,18. — oluv: zum Beispiele. 
Vgl. Prot.323 d. Die Construction 
‚schliesst sich unmittelbar an &vıaı 
Öt oVÖEvog an, und Aid... 
cıyns ist als Parenthesis zu be- 
trachten, 

D.yoagırnn ... .: Die Benen- 
nungen der Künste und Wissen- 
schaften können den Artikel ent- 
behren. Vgl. Kr. 50, 3, 5. — 0 
gpns: negas. Kr. 64, 5,4; 67,1, 


2. 7 ov: erg. Tag TOLadTaS 
AEyEIS. — ÖE yE: 8.2u 448. — 
@g Enog eineiv: mit Bezug auf 
ovdsvög s. oben zu b. — 


rooodkovzaı: 700g hat hier 
in der Zusammensetzung dieselbe 
Bedeutung, wie in Verbindung 
mit dem Dativ (roö5 To A0y@ 
ovdevög £oyov Ökovrar). C. 467 
fin ; Kr. 68, 46, 16. — Boaz£os 
navv: häufig erscheint zavv dem 
Adjectivum oder Adverbium, zu 
dessen Verstärkung es dient, nach- 
gestellt. — Aoyıorınn: ‘die Re- 
chenkunst, ars computandi. Wor- 
in sich diese von der “Zahlen- 
kunde, agıdunrınn. unterschei- 
det, wird 451 c gezeigt. — xal 
z. ye: damit wird ein Glied an- 
geschlossen, auf welches der Spre- 
chende besonderen Nachdruck legt. 
—. nertevrıann: auch Phaidr. 274 
c. wird das Brettspiel unter den 
Künsten aufgezählt und sammt der 
Rechenkunst, Geometrie, Astro- 
nomie und Buchstabenschrift eine 


TOPTIAZ. 15 


reyvaı, @v Evi oyedov rı laovg Tovg Aoyovg 
taisg noakecın, al 65 noAkal wAelovg xal To 
av nüoe 7 moäbıs xal TO xUpog avreis Öıa Ad- 
rl. TOV ToLovrmv Tıva uoı Öoxelg Adyaıv mvE 


nv. 
OP. "Aindn Akyaıs. 


N. AA ovro TovTwv yes oVÖEulav oiual os BoV- 
. 6nroginnv nakelv, 00% OT TO Önpearı oVrag 
ori n dıa Aoyov TO Kügpog Zyovan Hntogıxn dor, 
roAaßoı avrıg, el Bovioıro Övaysoulvev Ev rolg 
, mv apıduntamv don entoginnv, ® Toopyia, 
; aAk 00% oipei 68 OVTE nV agıduntanv odVrE 
IW@UETELRV Önroguxnv Aeyeıv. 


OP. ’Oodus yag olsı, @ Zwxoures, xal dınalag 451 


ußavaıs. 


ıg des ägyptischen Gottes 
genannt. 
v rı: ri bei Adverbien, 
:s 04800v und ndvv, be- 
t in gleicher Weise, wie 
Adjectiven (s. zu 448 e) 
mmtheit des Ausdruckes. 
16, 5. vgl. Prot. 345 d. 
'g: Prädicat. C. 387. — 
‚d£ecıv: über den Dativ 
‚8. C. 436b. Kr. 48,13, 
[ ö: noAleal: “die Mehr- 
'urch den Artikel gewinnt 
im Gegensatze zu den 
zeiten, eine scheinbar su- 
‚deutung. Kr. 50, 4, 12. 
ovS: ergz. Tovg Aöyovg 
:6v nodbswv. — TO TU- 
adverbartiger Acc. C. 
Kr. 46, 3, 3. — nü0o 
poog: n&ca kann auch zu 
95 gezogen werden. Kr. 


)ro1: zuversichtliche Ne- 
u welcher man aufdie Bei- 
ıg des Unterredners rech- 
l. Kr. 69, 55. C. 643, 


10. Prot. 360 e. — ovdenlan: 
Fortsetzung der Negation. Kr. 
67, 12. C. 619. — 09% Orı: “ob- 
gleich. Diese seltenere Gebrauchs- 
weise von 0vy Orı erklärt sich 
aus einer Ellipse dieser Art: oUx 
olual ce ovdsulav Tovrav 6. 
Bodlsodn aalsiv, Otı TO ON- 
parı %. z. A. vgl. Prot. 336 d. 
Kr. 67, 14, 3. — To Snpere : 
im Gegensatze zu dem ßov- 
1E0deı nakeiv. — Eyovoa: ergz. 
zeyvN. — dnolaßor Av rıs: d.i. 
‘ich könnte annehmen. So weist 
rls, wie unser "man, oft auf die 
redende Person hin. vel. „bes. 
Ilias & 287 ff. &A2 06° ‚Eve 
(Achilleus) &d&isı negl mavrov 
Eunevaı allmv, MEvav EV 
ngazteıv EEE, mavızeceı Ö 
dvaoosıy, mäcı Öb onueivew, & 
tiv 09% nelocodaı ol (d.h. 
ich, Agamemnon). Ueber den 
Optativus potentialis in beschei- 
dener Behauptung vgl. zu 447 b. 
451 A. Oodag yao: yao steht 
in Antworten oft elliptisch mis 


16 TAATANOZ iA 


ZR. "Id vöv al 09V nv anoxgıomv nv nodum 6 
dinmegavov. enel yoo 7 Gnroginay Tuyyavsı ulv 0vOR 
TOVTWV TIg Tav Tegvav av To noAv Aoy@ YompEva, 
Tuygavovoı Öt xal aAAcı ToLadrat ovaaL, zE0@ elneiv, 

n negi Ti Ev Aoyoıs TO #Ug0g Eyovoa HnToguan Earw. 
BonEE av el vis we Eooıo wv vov Ön EAsyov zegl 
NoTIVodoöVv TÄv Teyvov' @ Zwxontes, Tis dorıv 
agıduntıan reyvn; eilnoım av auro, WONEE CU üpti, 
orı t@v da Aoyov tig TO xDg0g Eyovaav' al sl us 

B enavegoıro‘ av nEol Ti; sinoılw Av OrL T@v meol 10 
KETLIOV TE Hal NEgLTTOV Yvaoıs, 00% &V Exdrspa TUy- 
yavn Ovra. el Ö’ av Egoıo‘ mv O8 Aoyıorıscnv Tive 
xaksis teyvyv; elnoıw av Otı nal avın Earl av Aoyo . 
To nÄdv xvgovusvoav' nal el Emavegoıro" 7 meet ti; | 
sinoıw &v WONEE Oi Ev TO HNUW Gvpygapopsvor, Of 


Bezug auf eine nicht ausdrück- 
lich gesetzte Bejahung (wie hier) 
oder Verneinung. Kr. 69, 14,7. 


Du: 8 zu 449d. — nv end- 
2010. NV ngöunv: "die Antwort 
auf meine Frage. — TÜV Teyvav 
tov...:C. ‚385 b. Kr. 50, 8. 
u. A. 1. — 10 molv: 8. zu 450 
dd — nmeo...Sorv: Die 


Stellung des Fragepron. im Par- 
ticiplalsatze macht in der .deut- 
schen Uebersetzung eine Abwei- 
chung und eine gewisse Unge- 
nauigkeit nothwendig, etwa auf 
welchem Gebiete muss eine Kunst 
durch Reden ihre Aufgabe erfül- 
len, um Rhetorik zu sein?” Ue- 
ber die Frage im Participialsatze 
s. C. 606, A. 2. Kr. 51, 17, 4. 
Ueber den Ind: im abhängigen 
Fragesatze nach vorangehendem 
Haupttemp. (zeıoo) C.526 a. Kr. 
54, „>: u. 6. — 

@gmEQ av el. „.:8.2u 447d. 
— 01... Teyvav: ordne zegl 
NITLVOCOVV TOV TEXVAV, MV vv 


ön EAsyov. Ueber die Attraction 
e. zu 448 d. — Norıvocovv; C. 
600. Kr.51,15,2; 25, 9, 2. vgl. 
Prot. 313 e; 323 23; u.0.— 
örı: zur Anführung directer Wor- 
te. Kr. 65, 1, 2. vgl. Protagoras 
Bıze — 

£ravegoıro: “noch weiter 
kraie; ‚Kr. 68, 46, 17. 0.463. — 
megLTToV: als mathem. Term. 


“ungerad, impar ; das Gegentheil 


ist &orıog. fr. Prot. 356 e. — 
608 &v Tuyyaon: s. zu 450 b- 
— 1vE0vUEVoV: KAvgoVoHaı (als 
Med. selten) hat hier u. unt. d 
(welche Stelle nur die Wiederho- 
lung von dieser ist) die Bedei- 
tung von xögog fyeıw. — ol br 
T. 6. ovyyoYQ.: d. i. diejenigen, 
welche in der Volksversammlung 
einen Antrag stellten und schrift 
lich abfassten. Wenn nun jemand 
in der Volksversammlung einen 
Antrag stellte, der mit einem 
bereits vorgebrachten theilweise 
übereinstimmte; so trug er nur 


TOPTIA2. 17 


‚ardıa aedanee n apıdunzsen n Aoyıoran &ysı' 
:6 @UTO Yyag Eoti, TO TE Kpriovaeal To KEpITToV'C 
381 08 ToGodroV, ATı xl EOS avra zul müs 
x nös Eysı mANdovg Enioxomei To negLTroV Hal 
swov 9 Aoyıorızy. zul Ei Tig Tv aoreovoulav 
0, E&uod Aeyovrog Orı xal avrn Aoy@ xUgoütas 
vra, ol’ ö8 Aoyoı ol Tig dargovoulag, &l Yaln, 
i slow, @ Zongares; sinorm av OT mepl TnV 
sT9WmV Yogdv zul nAlov xul GeAnvng, Hg NO0S 
x tayovg &yaı. 

OP. 'Oodos ys Adymv 0V, m Ziwxgureg. 
2.19. 67 xal 0v, @ Topyla. tuyyavsı ubv yag 
Smrogıxn 0V0R av Aoya ra navra dLengnzro- 


3 ’ 
TE KL KVOOVUEVOV' N yaQ; 


erenzpunkte vor und er- 
ich mit dem früheren An- 
er einverstanden. Z. B. 
dotos hat seinen Vorschlag 
„ Menexenos beantragt 
zelne Punkte anderes. Er 
also seinen eigenen An- 
it den Worten: r& us» 
wadaneg Knyıoodoros, 
ı folgen die Modificationen. 
aren die angeführtenWor- 
ınde Formel. — &v zo 6.: 
Versammlung des Volkes; 
ı Volke. S. Kr. 68, 12,3. 
a. vgl. Prot. 309 a. 


60 te dorıov: "nämlich 
ade u. s. w. In der Ap- 
wird diese Part. im Griech. 
ig als im Lat, ausge- 
Kr.57,10, 5. F. Schultz 
. 8.229. A.4. — TO00v- 
ahaltsacc. Ueber diesen 
er Pronom. bei dıagpe- 
Kr. 48, 15, 14. vgl. Prot. 
— Om...: gibt die Er- 
von To00Vr0V. — nal 
en: ordne Or 7 Ayora. 
Gorgias. 


Enıononsi wog nAndovg TO nıe- 
girzov “al 0 Ggrıov Eyeı vol 
no0g avra nal noög dAlnia. — 
Andovg: der Gen. regiert von 
zog. C. 415. Kr. 47, 10, 5. — 
j| 3 3 

nv Korgovoulav av.: Acc. der 
Sache bei einem Verbum des Fra- 
gens. Kr. 46, 15. C. 402. — AE- 
yovrog: causales Partic. C. 581. 
Kr. 56, 12,1. — ob ö} Aoyoı... 
eioıv: Die Frage wird direct ge- 
geben; “worüber handeln denn 
aber dieReden u. s. w.; daraus 
erklärt sich Ö& bei of Aoyoı in 
Beziehung auf das vorausgehende 
Aoyo, und die Wiederaufnahme 
des ed &v&goıro durch el paln. 
— g0og«av: von der Bewegung der 
Himmelskörper. — ög®üg ye: 8. 
zu 449 a. — 


D. i$ı ön nal 00: Uebergang 
von der Induction auf den eigent- 
lichen Gegenstand. Ueber ?dıdn, 
einleitend den Imper. A&ye ön, wo 
ön der Zwischensätze wegen wie- 
derholt ist, 8. zu 449d. Ueber 67 
beim Imper. 8. zu 449 a. — r. 


2 


16 MNAATRQNOZ 


Z2. "Id vöv nal 09 nV anorgıomv yv np 
diamegavov. erel yao m Gmrogiag TVyyavsı uEv 
TOVTMVTIS Tav reyvav Tav To noAv A0yD XomwE 
Tuygdvovan Ö: xal KAlaı ToLadraı oda, neugo ei: 
n zegi Te &v Aoyoıg TO #Ugog Eyovoa 6nroginn &ı 
VonEE av el tig us Eopoıro mv vor dm EAsyov 
NOTEVOGOOV TÜV Teyvav' ® Zwxgareg, is &oı 
agıduntıxn Teyvn; sinoLw dv aUro, W@OnEE 00 i 
orı av ÖLa Aoyov tig TO KÜgog E&yovaav' xal & 

BEeravegoıro‘ av nEol Ti; einoıw dv Or TOV eg 
KOTLIOV TE Hal NEgLTTOV Yvadıs, 000 KV Exdreon ' 
yavn ovroe. el Ö av Egoıo‘ av ÖL Aoyıarınyv' 
xaAsig teyvnv; einoıw av OTı Hal aurn Earl rav 4 
To nüv nvgovusvav' nal El Emavegoıto' N TEpi 
einoıw dv WONEQ ol Ev TO ÖNUW Ovyyoapousvor, 


Bezug auf eine nicht ausdrück- 
lich gesetzte Bejahung (wie hier) 
oder Verneinung. Kr. 69, 14,7. 


id: 5 zu 449d. — NV Ano- 
xgL0. nv nodumn: “die Antwort 
auf meine Frage. — TV Teyvov 
ToV...:C. ‚385 b. Kr. 50, 8. 


u. A. 1.— 10 moAv: 8. zu 450 
da — nmel. orıv: Die 
Stellung des Fragepron. im Par- 
ticipilalsatze macht in der .deut- 
schen Uebersetzung eine Abwei- 
chung und eine gewisse Unge- 
nauigkeit nothwendig, etwa auf 
welchem Gebiete muss eine Kunst 
durch Reden ihre Aufgabe erfäl- 
len, um Rhetorik zu sein? Ue- 
ber die Frage im Participialsatze 
s. C. 606, A. 2. Kr. 51, 17, 4. 
Ueber den Ind: im abhängigen 
Fragesatze nach vorangehendem 
Haupttemp. (zeıoo) C.526 a. Kr. 
54, „I U 6. — 

@omEQ av el. „.: 8.2u 4470. 
— DV... teyvav: ordne megl 
NOTLVOCOUV TaV Texv@v, MV vüV 


ön EAeyov. Ueber die Attre 
8. zu 448 d. — 1701190000 
600. Kr,51, 15, 2; 25, 9, 2 
Prot. 313 e; 323 a; u | 
ori: zur Anführung directer 
te. Kr. 65, 1, 2. vgl. Prota 
3l7e — 

B. &ravegoıto: "noch ı 
fragte” Kr. 68, 46, 17. O.41 
megLTToV : als mathem, 


“ungerad, impar ;, das Gege 


ist &gruog. er. Prot. 356 
000 av Tuyyaup: s. zu 4 
— XVEOVUEVOV: KVEO0UCHA 
Med. selten) hat hier u. ı 
(welche Stelle nur die Wied 
lung von dieser ist) die B 
tung von #Vgog Fyeım. — 
rt. 6. ovyyoQ.: d. i. diejer 
welche in der Volksversamı 
einen Antrag stellten und 
lich abfassten. Wenn nun je 
in der Volksversammlung 
Antrag stellte, der mit « 
bereits vorgebrachten theil 
übereinstimmte; so trug e@ 


451 D TOPTIAZ. 17 


u ulv Kl aadaneo 7 agıdunzxn n Aoyıorınn E&ysı' 
xepl TO aUro Yyao darı, TO TE Kgrıovxel To rEgiTToV'C 
diapspsı 6} Tosoürov, Arı al MEOg avra xul TEUg 
Mini ng Eysı MANdovg Enioxonei To negırrov Kal 
so Kprsov 7 Aoyıorınn. Hal el Tig TV aorpovouiev 
avegoıro, Euod Ayovrog Orı xal aürn Aoya KUpodraı 
va navıa, ol’ 8 Aoyoı ol ng aarpovoulag, el paln, 
zspl di slcıv, & Zoagareg; einoım av Or XEgl nV 
av Korpmv Yopdv al nAlov xal oeAmvng, TÜg 7Q08 


aAAmia tayovg Eysı. 


TOP. 'Oo9aös ys Atyav ov, & Liwngareg. 

ZR.’Idı 6% xal 0V, @ I'opyia. ruyyaver ubv yag 
dn n Önrogimn ovo« av Aoym ra wave ÖLangEaTro- 
KEvav Ts xal Kugovusvav' n yao; 


die Differenzpunkte vor und er- 
klärte sich mit dem früheren An- 
tragsteller einverstanden. Z.B. 
Kephbisodotos hat seinenVorschlag 
gemacht. Menexenos beantragt 
fiber einzelne Punkte anderes. Er 
beginnt also seinen eigenen An- 
trag mit den Worten: z& ulv 
ale nadeanseg Krnpıoddoros, 
und nun folgen die Modificationen. 
Somit waren die angeführten Wor- 
te stehende Formel. — &v @ 6.: 

‘'m der Versammlung des Volkes; 
vor dem Volke” S. Kr.68, 12,3. 
C, 456 a. vgl. Prot. 309 a. 


C. zo re agrıov: nämlich 
das Gerade u. s. w. In der Ap- 
position wird diese Part. im Griech. 
so wenig als im Lat. ausge- 
drückt. Kr.57, 10, 5. F. Schultz 
lat. Spr. 8.229. A.4. — rooov- 
os: Inhaltsacc. Ueber diesen 
Acc. der Pronom. bei dıage- 
eu» s. Kr. 48, 15, 14. vgl. Prot. 
339 a. — Orı...: gibt die Er- 
klärung von zo0oUro». — xal 
loyısrıny): ordne Ozı 7 Ayorn. 

Plat. Gorgias. 


Enıononsi it zAmdovg TO n8- 
gırrov „al zo ügrıov Eysı nal 
ngög aura nal mgös Klinka. — 
nimdovg: der Gen. regiert von 
zog. C. 415. Kr. 47, 10, 5. — 
nv KoTgovoulav dv.: Acc. der 
Sache bei einem Verbum des Fra- 
gens. .Kr. 46, 15. 0.402. — A8- 
yovTog: causales Partic. C, 581. 
Kr. 56, 12,1. — of ö} Aoyoı . 
eioıv: "Die Frage wird direct ge- 
geben; “worüber handeln denn 
aber dieReden u. s. we; daraus 
erklärt sich Ö& bei of Aoyoı in 
Beziehung auf das vorausgehende 
A0oyo, und die Wiederaufnahme 
des el &vegorro durch & gain. 
— gogav: von der Bewegung der 
Himmelskörper. — öo®ög ye: s. 
zu 419 a. — 


D. i8ı ön nal 09: Uebergang 
von der Induction auf den eigent- 
lichen Gegenstand. Ueber fd: ön, 
einleitend den Imper. A&ye ön, wo 
ön der Zwischensätze wegen wie- 
derholt ist, s. zu 449d. Ueber ö7 
beim Imper. 8. zu 449 a. — T. 


2 


18 


I'OP. "Eorı teDra. 
22. 


NIAATQSNOZ 


41D 


Asys on rov-nepl Ti; Ti darı Toöro cov 


övrov, zepl 0% ovror ol Aoyoı eiatv, ols N 6msogimm 


xortar; 


TOP. Ta ueyıore Tov "avdgnzelov ToRYLwRTOY, 


© Zwxgarss, aoL &gLora. 


ZR. AAN, © TIopyla, dugoßnrijauuov xal zovroT | 


Akysıs nal oder X GapeEg. olouaı yap de axnnodsu 
E &y roig Ovunooloıs adovrav dvdEÄTmv Toüro TO 080- 
Aıov, Ev @ narapıduoüvraı Kbovrss, Orı Uyıalvew pl 
&g10T0v Eorı, To Ö: Ödevregov xaA0v yevdodeı, Toltov 
ÖE, DS Ynoıv 6 rommig Tod 0x0A1od, To zAovrew 


&d0Ams. 


TOP. ’Aunnoa yag' aAla gög Te Toüro Adyaıs; 
ZR. "Or 001 avrin dv nagaoratev ol Önwovgyol 


ptv yae Ön: die Partikeln u» 
Br bilden häufig den Uebergang 
zu einem neuen Abschnitte. yag 
bezeichnet den ganzen Satz als 
vorläufige Begründung der fol- 
genden Frage (A&ys d. zav zegl 
zi). — tov A.: Ueber den Gen. 
partit. s. zu 449 d. — zov OV- 
tov: regiert von ze. — ra uE- 
yıora...: Gorgias begeht den 
nämlichen Febler, welchen Sokr. 
(448 e. fin.) an Polos gerügt 
hatte, 

E. gdöövrov d.: über den 
Genit, bei E%0VD 8. zu 449c. — 
oroAdıy: Die Skolien waren kurze 
Lieder, theils Preis von Göttern od. 
Helden, theils Sprüche der Lebens- 
weisheit enthaltend, welche man 
in Athen beim Symposion zu sin- 
gen pflegte. Der Singende accom- 
pagnierte sich auf einem Saiten- 
instrumente, oder hielt einen Lor- 
beer- oder Myrtenzweig in der 
Hand. Nach Beendigung des Lie- 
des reichte er dieLyra oder den 
Zweig einem Malesgenossen auf 


der entgegengesetzten Seite, wel- 
cher hierdurch zum Singen auf- 
gefordert wurde. Von diesem Hin- 
und Herspringen leitet man ge- 
wöhnlich den Namen 0x04:0» ab. 
Besonders beliebt war ein patrio- 
tisches Skolion auf Harmodios 
und Aristogeiton. — 
naregıduodVreL adovrsg: “sie 
zählen in ihrem Gesange auf. 
— örı vy.: Das Skolion lautet 
(Bergk. post Iyr. p. 1012): Tyı- 
alvsıy uEv &gıorov avdgl Ovo- 
zo, Jsvregov Öb Pvay mals 
yevdohan Tö roltov db z100- 
teiv adolmg, nal To Teragror 
nBav perd zov pllov. — 6 
zoınıns: wahrscheinlich (vgl. 
Bergk. a. a. O.) Simonides aus 
Keos; über diesen Dichter s. zu 


Prot. 339 a., und den Anhang 8. 


122 ff. — ı6 mlovısiv adoAmg: 
vgl. „Borat. Epist. 1, 1, 65, 66. 
— Axrjnoa ya: über yag s. ob. 
unter & — 

452. ot Önwoveyol: hier in 
der allgemeinen Bedeutung ‘Be- 


| 


TOPTIAZ. 19 


mv 8Vv Enyjvsosv 6 TO GxoALöv monde, larpos Ts 
sudorgißns ve gonuearıoris, al simos noWrov 
ö latoög Or © Zoxparsg, eamard 08 Togytag 
9 Eorıv n Tovsov reyvn mepl TO ueyıorov dya- 
Tois avdowmoıs, aAR 7 dun. El 00V avrov Eye 
iv‘ ou öl Ti av radıa Akysıg; einoı av Lowg 
arpog. le oUv Akyaıg; 7 TO vis ons reyvng Eoyov 
10V darıv dyadov; züg yap od, gQaln av Ioac, 
upatsg, Uyleue; ei ö’ dor ueifov Eyadov avdow- 
vyıslasz el 0 av pera ToUToV 6 masdorglßns eimoı B 
avuckorul viv, © Zwxparsg, ul adrds, el 001 
Toeylag weikov dyadov Emiöeldar is avrod Ter- 
n &yo tig dns" einoım dv ad xal E05 Toürov‘ 
3 ön uis el, © avdpwne, xal ve ro 00V £pyov; 
orolßns, paln &v, v6 6’ ägyov noV dorı nakovg TE 
'OYVEODG ToLElv ToVÜS AVFEWMOUS Ta Opera. Era 
;v nawdoreißnv sinoı av 6 Xonnarıorıs, ag &ya- 
KEVV KATEPEOVEV Aanavımv" Gronsı Öne, @C 
parss, 2av 00 nÄA0ovrov Yavi) vı welfov ayadov 


ielliger, vgl. Prot. 312 b; dargov. — av: d.i. zol @v. 
— rovrov av: C. 597, 2. Ueber das versichernde ro? s. C. 
‚ 10. vgl. Prot. 8313 d.— 643, 10. Kr. 69, 61, 1. — aa 


s: "nämlich der Arzt u. 
s.zu 452 c. — raudorgl- 
der Turnlehrer. Ueber seine 
tung s. Prot. 326. b. c. — 
Z.: 8. zu 451 a. — tToig 
unoıs: als Dat. des Inter- 
zu 70 dyadov zu construie- 
„431 a. Kr. 48, 4. — tig 
». zu 451 a. Das causale 
. @» begründet das neyeis. 
C. 607 b. Kr. 69, 28, 2. 
lea: d. i. OS yao 00 7 
1, TÖ Tis us teyvng &o- 
co uEyıorov ayadov Eorıyz 
oylsız ohne Art. s. zu 


era Toürov: näml. 70V 


avrog: et ipse. Er. 51, 6, 6. F. 
Schultz lat. Spr. $. 290, A. 1.— 
Enıdeidar mit offenbarem Bezug 
auf die dnlösıdıg des Gorg. vgl. 
zu 447 a. — Ö$ 87: urgierende 
Kervorhebung des Gegensatzes. 
Kr. 69, 17, 5. vgl. Prot. 312 a; 
312; 358 b.u.6. — maudorgr- 
Bns: näml. elul. — Ta owuare: 
©. 404. Kr.46, 4 — 


C. &navrov ist Masc. ‘alle 
(namentlich largeog und zaudo- 
teißng.) die ausser ihm das höch- 
ste Gut glauben verschaffen zu 
können. — ox. düta: "so erwäge 
denn,’ s. zu 449e. — dav: ‘ob. 
C. 610. Kr. 69, 21, A. Ueber den 


2% 


0 TAATQNOZ 45°C 


0v 7 xepa Topyle n rag AAO Orwodv. palusv dv ovv 
mods aurov" dlÜR N; N U Tovrov Önmovgyög; pain 

"&v. vis @v; yonnaricınis. tlovvV; xolveis ad ußyıorov 

"avdomnoıs Aayadov elvaı nA0UTOV; POOWEV. Kg y&o 
00x; £oel. xal unv augpıoßnrei ye I'ooylas öde nv 
zap nur reyvnv uelbovog Ayadoo alriav elvar n mv 
onv, palusv dv nuels. dijAov 0VV Or TO wer& Toüro 

Eooit’ &v° «ul ui dorı Toüro ro ayadorv; anoxpıwdade 

‚DT'ogyias. Idı 0vV voulons, o Togyia, epwraohaı nei 
vn Enelvov nal dr Euod, anoxgıvar Ti dorı Toüro 0 

"ons 06V uEyıorov'ayadov eivaı Tols avdommoıg xal 0} 

" Önwiovoyov elvar aurov. 

TOP. "Onso dorlv, © Ziuingares, 7 aAndelg ue- 
yıorov Ayadov nal altıov kun ulv EAsvdeglas avrols 
rols avdgWmoıs, Aua dE Tod AAAwv Koysıv dv ci) av- 
tod noAsı Exdoro. 

ZR. Ti oUV.ön Toöro Akyaıs; 


“ ähnlichen Gebrauch des si im Lat, 
vgl. F. Schultz lat. Spr. $. 232. 
A. 2, — 09: über palvouaı mit 
dem Partic. s. C. 590. Kr. 56, 
4,5. — | 
ti 0o0v: ‘wie nun? d. i. "was 
folgt daraus?” vgl. C. 637, 2. 
‘Erklärst du etwa den Reichthum 
. für das höchste Gut?’ — xal 
unv: verbunden leiten diese Par- 
tikeln häufig einen Einwurf ein. 
Kr. 69, 39, 1. — aupıoßnrei: 
“macht dagegen den Einwand gel- 
- tend, erklärt dagegen; vgl. Me- 
nex. 242 D. Vergleichbar damit 
ist der gerichtliche Gebrauch von 
augıoßnreiv in dem Sinne“ ‚An- 
spruch auf etwas machen. _ öde: 
s. zu 447 a. — nv mg euro 
veyynv: ‘seine Kunst?’ eigtl. “die 
in seinem Besitze befindliche 
Kunst. Ueber diese Bedeutung 
des z&e& mit Dat. der Person s. 


Kr. 68, 35 vgl. 465 A. — dj- 
Aov: ohne ori. s.2u 448 c. — zo 
usr& todro: adverbialer Accus. 
Kr. 50, 5, 12; vgl. C. 405 A.2. 


D. idı: 5. zu 449 d. — om 
&nelvov: mitBezug auf die drei 
redend eingeführten Personen {«- 
rgög, meaıdorgißng, zonnan- 
orns. — xnalok... «00V: Der 
gewöhnliche Uebergang aus dem 
Relativsatze in den demonstrati- 
ven. C. 605 A. Kr. 60, 6 u. A. 
2.1.4. — Guaulv .. . Aue Öf 

..: simul. . simul. Kr. 59, l, 
4. vel. Prot. 310 e. ud. — ev- 
toig toig &.: “den Menschen für 
sich allein; im Gegensatze zu &A- 
Aov, s. zu Prot. 209 a. fin. — 
T0d &Alwv deysıv: bei der Sub- 
stantivierung wird der Inf. mit 
allen seinen Bestimmungswörtern, 
so hier dem Objecte @AAw», zu- 
sammen als ein Ausdruck betrach- 


A 


TOPTIA2Z. \ 


28 


TOP. To zeldsıv Eyoy olov T slvaı rolg AoyoısE 
zul &v Öuxaornoio Öınaoras zul Ev PovAsvrnoig Bov- 
ksvrag xol dv „Ernhmoig ExnAmoLagras nal £v alıp Evi- 
loyo zavel, 00TIg av moÄAıtixög EvAAoyog piyvnron. 
ulroı Ev Tavım :M Övvansı doüAov ur Ebsig 70V la- 


‚00, dovlov Ö} Tov maudoreißnn 


068 xEnnarıorng 


obzog aA Kvayavajasraı xonuetifousvog Hal oUy 
au, aAld Col To Övvausvo Asysıv nal melde za 


xÄndn- 
8 2m. 


Nvv uoı Ödoxeig OnAmoaı, @ Topyia, &yyv- 453 


Tea nv OnTogiunv Avrıva TegunV nyei eivar, al ei 
1 &yo ovvinut, Aeyeıg ori neudoüg Inwovgyög Eorıv 
y Ömrogıny, xal n mgayunrela aveng nace xal TO 
padaıov sis Toüro teAsvre‘ 7 &yaıs vı Adysıv El 
xlE0v nv 6nTogianv Övvaodaı n sido Toig ax0Vvov- 


v Ev Ti Yyuyy noreiv; 


tet, vgl. C. 379. 574, 3. — ze 
. Tovro A.; vgl. nolovg Tov- 
tovg 449 e. — 


E. zo neidEv...: ordne TO 
olov 7 elvaı meideıv toig Ad- 
yoıg. — &v All EvAloyw wave: 
näml. „T0ds Evileyivrag. — 00- 
DBg 0aV... . yiyynrai: 8. zu 
450 b. In hypothet. Relativsätzen 
wird Ootig häufig gebraucht. 8. 
453 d. — xairo: in seiner ein- 
fachen Grundbedeutung: “ und für- 
wahr; vgl. Hom. Il. v. 267. Xen. 
Kyr.3, 3, 19. 7, 3, 10; häufiger 
verbindet sich mit nairoi die ad- 
versative Bedeutung ° und doch. 
— dv zavım ıy Övvansı: “auf 
Grund dieser Fähigkeit, ein Ge- 
brauch der Präp. v, die dem dy- 
namischen Dat. nahe kömmt. Kr. 
68, 12, 6. — dodlov ud... 
80510» 63 . ...: Ueber uev und 
ös in der Anaphora s. Kr. 59, 
1, 4. Beachtung verdient das hy- 
perbolische dovlog. — xenua- 


tıorns odrog: Nicht selten dient 
odrog, entsprechend dem lat. iste, 
zum Ausdruck der Geringschät- 
zung. vgl. Krit.45 a; ABc. ‚Apol. 
17 b. u. d. — dvayavroeraı 
xonuearıgowevog: über das Par- 
tic, vgl. das unter c bei gel- 
vechaı Bemerkte. — dA 008: 
die Worte 097 wur eben An- 
lass, dass durch «Ai& cool der 
schon mit &AAw bezeichnete Ge- 
danke in genauerer Fassung wie- 
der aufgenommen wird. — rd 
An®n: der Plural in Bezug auf 
die vorgenannten verschiedenen 
Versammlungen. 


453. eis tovro. näml. vo zei- 
Dev. — nöysıg rı Aöysıv: über 
den adrerbartigen Acc. rl =. 
Kr. 46, 4, 4. C.404a. vgl. auch 
zu 450.d. (bei oysdov ri). — Ex) 
nı£&ov: gehört zu dvvaodaı, ei- 
gentlich ‘über einen weitern Unı- 
kreis hin (Kr. 68, 42, 1) Einfluss 
haben, also amplius valere. — &- 


7  TOPTIAZ 


453D 


TOP. Ov dire, m Ziingarss, AAAR ndvrov ud- 


Aıora weide:. 
Z32.. 


IIdkıv ö7 end roV avrav Teyvov Adyanen 


avzeQ vOv on N agıd gun ov dıdadaası Nuüs; 008 
dor) ra Tod apıduoD, xal 6 dgıdunrıxog üvdgmmos; 


I'OP. Nevv ye. 


ER. Ovaodv xol melde; 


I'OP. Net. 


32. Ilsıdoög fo Ömwovpyds Eorı al n agqıd- 


unzıam. 
IOP. ®alvsrau. 


22. Ovnodv ddv rıs. Eomrä nwäs, zoias nadoüc 
xad zeol Ti, aroxngıvovusdd nov adra Or ig dıda— 
oxalınns is neol TO Ggrıov TE Hal TO nEpLTrOV 06087 
54. 8oti‘ xal rag aAlas üs vov On EAkyousv reyvas and— 


0as Ekousv anodeikaı weıhoüg 
Norıvog zul neol 6 u’ 7 00; 


IOP. Nat. 


ZR. Our üga bnrogian 


KLOVEYOR. 
TOP. ’AAn$ Atysıs. 


Jatur. u. 6. Ueber den Art. bei 
zoı0de Kr. 50, 4, 6. — 00- 
rıg: über die hypothet. Beden- 
tung Kr. 51, 13, 1. vgl. Prot. 
324b. ud. — önta: Nega- 
tion des 7 00. — rzdvrov ud- 
kıora: Kr. 64, 5, 4. vgl. Prot. 
327 a. — 


E. in} zav.. .: bei Alysıv 
heisst &x! mit Gen. von. Kr.68, 
40, 5. — ovzeg: d.h. Ep ÖVv- 
seo, denn die Präpos. wird vor 
dem Rolat. regelmässig nicht 
wiederholt. Kr. 68, 9. vgl. Apol. 
27 d. — ov dıddansı: 0W (nonne) 
in der Frage lässt Bejahung er- 
warten. .C. 608. Kr. 64, 5, 3. — 


ÖnuovgyoVg oVoas Xu 


uovn neıdoög Earl Ön— 


00%: alles, was; guaecungue. — 
To Tod ‚Gerd od: 8. zu 450.0. — 
al 6 agıdn. vd. : ergz. oo 
dıdaoxeı nung Ark. — Or züs 
Ö.: s. zu 15la — zus ö 76: 


5. zu 451 a. — GoLIoV. . . Rs 
g:TToV: 8. zu 451 b. 
A54. nal ras...rexgvan: swi- 


schen Artikel oder Adjeet. und 
Subst. eingeschoben erhält der 
Relativsatz (der in diesem Falle 
von geringem Umfange ist) den 
Charakter eines attributiven Ad). 
Kr. 50, 8, 20. Aehnlich im Lat. 
omnes, quas modo referebamus, 
artes. — odoag: über das prädl- 
cativc Partic. bei dalveuı u. C. 


FOPTIAZ. 26: 


2. ’Exeidn volvuv 09 uovn dxepyalsrı Toüro 
ov, all xal ale, dızalas GoxEp ep} Toü 
Pov Hera Toro dravegotusd av rov Adyovza, 
7 msidoüs xol zig zepl ve wsıdoüg n byrogıen 
zun: N 00 Öoxel coı Öixaov eivoı Enavspdchar;B 
OP. "Euosye. 

32. "Anoxgıva 69, @ Iopyla, Ensıdn ya xal sol 
oVrws. 

OP. Tavrng rolvvv wis nudoög Adyo,. © Zw- 
„ TS Ev volg Öinaornolois xai dv Tolg @Adoıg 
‚.@0xsp xal &prı Elsyov, zul zEEl rovcmv & 
Isaac Te anal adıza. 

2. Kal Eyo vor vaanısvVov Tavınv E Adysıv 
ud za weg) Tovrav, & Topyia’ dal iva un 
Ins, &av oAlyov Vorsgov roLoürov Ti 08 Avkow- 
doxsi uv ÖnAov elvaı, &yo Ö Enavepwea OmspC 


yo, ToÜ Eing Evena zegalvschn Tov Aoyov dpwra, 


.56, 7,2. — Öinaloas: 
ug auf 453 c. — dmane- 
av: Nachsatz einer hy- 
riode ; ; in dem Object von 
Wued” &v, näml. 269 A8- 
‚st zugleich die Bedingung 


n: ef rıs Aeyoı, erg. nv 


ar nEeıdoVg ÖNuLovEyOV 


avegeotar: 8. zu 451 bb. 
Koıvar Ön: 8. zu 449 a. 
a5: das Pron. demonstr. 
die epexeg. Appos. (eng 
koıg) an. Kr. 57, 10, 1 

dv roig Alloıg Sraoıg: 
I den übrigen Versamm- 
des Volks’ Durch das 
log werden diese Ver- 
ıgen, sei es zum Recht- 
, sei es zu Berathungen, 
‚eine grosse Menge von 
wzeichnet, weil eben die- 
kt für die weiteren Fol. 


gerungen von Wichtigkeit ist. — 
al 2y0 ro UNOnTEvoV ...: 
näml. 453 b. — Ö4lyov Vorsgos: 
über den Accus. der Massbestim- 
mung beim Comp. 8. zu 453 b 
(006 öl» Nrrov). — 


- ©. dyo 8’ inavagnrav: das 
Object hierzu ist aus d.zu ent- 
nehmen. In dem Vordersatse iva 
inaveowroistder grammatischen 
Form nach kein Nachsatz vorhen- 
den. Wie es in der freieren Satz- 
bildung des wirklichen Gesprächs 
geschieht, wird nach deretwas län- 
geren Ausführung der Bedingung 
ddv. ..Ezavsowra dieser Sats un- 
vollendet gelassen; was dem Sin- 
ne nach hätte Nachsatz werden 
sollen, findet sich in den Worten 
od yag Eins ari."damit du dich 
nicht wunderst, wenn ich u.8, w. 
—; wie gesagt nämlich ich frage, 
damit die Erörterung ihren ge- 


296 TAATSNOZ 


ETT 


09 000 Evexa, aAk iva un ddıkloneda vrovooVvreg 

xg0agmafeıv dlkaaov Ta „heyönsva, aAld GV ra Guv- 

TOO xara iv Unodsaıv Onag dv Bovin wegaivng. 
TOP. Kal dedüg y£ wor doxsis zosiv, 0 Ziw- 


HOUTES. 


ZR.”IHı 60 al rods Enıoxsdausde. aalsig Tı 


BEURdNKEVOL ; 
IOP. Keaio. 
Zn. 
TI'OP. "Eyoays. 


Ti ö8; nenıorevaevar; 


ER. IIoregov ovv radroöv doxsl coL elvaı ueue- 
Inxevar ac NEMLOTEUKEVOL, xuL ucdmaıs nal nilarıs, N 


&Ado tı; 


TOP. Oiouaı my Eyoys, © Zorpares, KAlo. 


- 


vis 05 Egoıro‘ 


ZR. Kaiog yap olsı" yvacsı 6} Evdevde. sl ya 
ag Eorı rıs, @ Iopyiea, nierıg vevöng 


xal aAndng; Yalns av, os &yo oluaı. 


IOP. Net. 


ordneten Gang habe. — drzovo- 
oövreg... Asyoueva: d.h. nicht 
abwarten, bis der andere seine 
eigentliche Meinung deutlich aus- 
‚gesprochen hat, sondern die nur 
halb verstandenen Worte des Mit- 
unterredners nach eigenem Gut- 
düuken ausdeuten. — Tg00gNd- 
geıv (bei Platon dma& elonue- 
vov) eine geflissentlich gewählte 
Hyperble statt des üblichen zgo- 
Aunponeın. Der comparative Be- 
dieses Verbums führt zur 
Constr. mit dem Gen. aamLo. 
©. 424. Kr. 47, 23. — a Aeyo- 
veva: d.h. ‘das was ein jeder von 
uns mit den Worten, die er eben 
ausspricht (Part. Präs.), sagen 
will, darunter versteht. — alld 
6: di. ar Bra 0 u. Tv... — 
xard anV ünoBeov: ex propo- 
sito. xara mit Acc. "gemäss. C. 


459, B. c. Kr, 68, 25,2. — drug 
av Bosiy: &v verallgemeinert; 
ulcungue volueris. vgl. Prot. 336 
b. — oedäg ye: vgl. zu 449 a. 

— id dn: 8.zu 449d. — “00, 
dann Zy@ye, nachher unter d d- 
AndNn Akyaıs, Eorı tadra u, 8.: 
man beachte die Mannigfaltigkeit 
im Ausdrucke der Bejahung. — 


D. olouaı ut» Eyaysı dem 
uEv folgt kein entsprechendes d$; 
man denkt gegenüber dem blos- 
sen Meinen (olec#eı) leicht den 
Gegensatz des sicheren Wissens, 
der dann in dem yvaosıvon Sokr. 
bezeichnet wird. — „alas yap: 
8. zu #5la. — El yap...: 


‘wenn nämlich. C. 636, 6 b. 


Kr. 69, 14, 1. vgl. Prot. 319 b; 
349 d; s5l cu. — 
&y: ‘ würdest du es bajahen.’ Kr. 


165 A TOPTIAZ. 27 


ZR. Ti dE; Emioryun dor Heuöns zul aAmdNnS ; 

TOP. Ovdaucs. 

22. Anov yao av OrL 0d zavrov darıv. 

TOP. Andi Adysıs. 

ER. ’AAIG unv ol xd ya usuadyxores neneıoudvorE 

lol aa ol KErıoTsvnorss. 

T'OP. "Eorı Tavra. 

22. Bovisı ovv Övo elön Hanev zedo0s, To uev 
xlorıv napsyouEvov kvsv tod eldEvaı, TO Ö' dnıornunv; 

TOP. IIavv ye. 

22. Iorepav 00V 7 dyroginn neıdo noLet dv dı- 
Xaornoloıs re xalrols aAloıs Oydoıs zEpl rov dınalav 
TE zul aölanmv; EE ng To mıdrevemv ylyveraı &vsv ToÜ 
&dödvaı n EEns To eidlvar; 

TOP. AiAov Önnov, @ Zungarsg, Orı EE ng To 
NıoTsvEvV. 

32. H 6yrogıen apa, wg doıne, nEidoüg Önuiovg- 455 
yog Eorı niorsvrınng, aAA ou Öidaoxaiınng epl To Öl- 
xaı0v TE nal RöıLXov. 

I'OP. Nat. 

ER. OVd’ apa dıdadxaiıros 6 Gnrop Earl dına- 
srnelov Te xal tov aAlmv OyAowv Öıxalmv rs nepı vol 
udlumv, aAAd meisTınög HOVoV. 0% rag önzov öyAov 
y dv Övvaııo Toooüdrov Ev dAlym 1p0vw@ dıdakeı 270) 
ueyailc noayuare. 


64, 5,4. — djlov yag: wie ‚kurz Wiederholung der eigenen Worte 


vorher xaAog yde, worauf &v Be- 
zug nimmt. — 

. allg unv: s. zu 4490. — 
BovAsı ovv... Bauev: über den 
deliberat. Conj. s. zu 447c. Oft 
wird das fragende ßovAsı (oder 
bei mehreren Povlec#e) ohneVer- 
bindung mit dem übrigen Satze, 
gleichsam wie ein Adverb. voran- 
gestellt. Kr.54,2,3. vgl. zu Prot. 
317c. — zude... Öyloıg: 


des Gorgias (in b). — Öj40» dy- 
zov: über Ö7jAo» ohne dorl ». 
zu 448c; über dnnov 8. zu 447 
d. — Or... zıorevsww: die Er- 
gänzung liegt in den Worten der 
Frage, also: örı ravımv 9 
ned roLei, BE ng TO nioTeday 
yiyveraı üvev Tod eldevaı. — 
455. rzıorevrınng: glaubenme- 
chend. — „ regt: C. 90. Kr. 68, 
4,1. — dv Ödvaızo: s. zu 452 


98 NAATANOZ 


TOP. Ov Ira. 


455A 


.- 


ZN. Deos dn, Idmuev ri mors za) Adyonsv ‚zegl1V 
Brig Öntagınis' eyo usv rag To 000 aurog za Övva- 
wa xaRTavondeL 0 Tı Ayo. OTav Xsgpl largev aigdosas 
q 77 noAsı OvAdoyog 9 KEgl vevanyav n megl &AAov 
zıvög Önuiovgyınod Edvovg, KARO Tu N Tore 6 6nTogi- 
x0g 00 Gvußovisvoe; ÖNjAov yap Otı Ev Exnaarn aige- 
ss TOV veyvınadrarov Ösi algsiodhear. 0Vd’ Orr Teıyav 
zepl olxodonmoEw@s N AupEvov AUTOONEVNS 7 veopiov, 


aAA ol apyırenzoveg' 


0V0” KV Orav srgarnyav aio:- 


GR mE N Tabsug Tuvog güg molsulovg 7 XwpLav 
Cxaraindsog Ovußovin 7» AAN ol Grgaınyıxol TOTE Gvu- 


b.— tocovrov: Man beachte die 
Gegensätze Tooovzov, ollyo, 
0dTw ueydic. — 00 Öjza: 8.zu 
449 e. — 


o8os dn: ganzgleichbedeutend 
mit idı ön. 8. zu 449 d. — Ti 
note nal Aeyowev: was wir denn 
eigentlich sagen. x«l bei einem 
Interrog. dringt auf genaue Be- 
stimmung des fraglichen Begriffs. 
Kr. 69, 32, 16. — 


B. eo) larowv aig&oewg: In 
vielen griechischen Städten waren 
Aerzte vom Staate mit einer be- 
stimmten Besoldung angestellt 
(largol Önuooıevovreg). Sie wur- 
den vom Volke gewählt. — «4- 
Aov tivög Önuiovpyınod Edvong: 
Die baegot wurden auch als ön- 
Wovgyoi angesehen. Odyss. 0; 
382. wis yag Ön geivov nalei 
eb un car ol Önnosgyol 

19, Wowzıw n Insjga nanav 
N tenzova dovgw», 7 nal DE- 
onıw aoıdov #. 3. A. Edvog be- 
deutet an einzelnen Stellen, Pla- 
tons ‘eine bestimmte Klasse. So- 
phist, 242 d. 6 ’Eiserınov 89- 
vog, “die.Eleatische Philosophen- 


schule” Polit. 290 b. 0 xnovxi- 
noV Evo = 0b unovuss. — 


&llo u: “nicht wahr 5’ nonne. 
C. 608. Kr. 62, 3, 7. Der Nach- 
drück liegt bei ‚Elo ri (nänl. 
Eozı, yiyvaraı) 7 auf dem zwei- 
ten Gliede; daher lassen diese 
Fragen immer Bejahung erwar- 
ten. vgl. Prot. 358 , — 6 &7- 
togınög (erg. dvnne, das unten 
461 b beigefügt ist), der sich auf 
die Redekunst versteht, daher oft 
so ziemlich gleichbedeutend mit 
6 Önrag selbst. — reızarv megl 
olnodounoswg: die Bedeutung 
von ofxodoungoıs ist in solchen 
Verbindungen eben so verallge- 
meinert, wie wenn man im Lat, 
schreibt aedificare navem. Kr. 46, 
6, 7. — 

venpiwv: vengıov (von Platon 
nur im Piur. gebraucht) Hallen 
an der Seite der Häfen, sowohl 
um Schiffe darin zu bauen oder 
auszubessern, als sie für die Win- 
terszeit dorthin ins Trockne zu 
bringen. — 

‚©. ai orparnyırol: die sich 
auf die Heeresführung verstehen; 


155 E TOPTIAZ. 09 


BovAsvaovaıv, ol 6nropıxol Öd 00° N ng Adyaıs, © 
Togyla, ra rorwüra; Erneidn yap adrog Te ps Önroe . 
eivaı za) GRAovg morsiv byrogexovg, 8d Eyes rd ig 
05 reyvns nuoa Jod nuvdaveodaL. nal Eub vüV vo- 
uoov xal To 009 Onsvdew‘ 'lomg yap xal Tupyaveı 
rıs av Evdov Ovrav uadnıns sov BovAousvog YE- 
veodaı, @s &yo Tıvag 0y8d0v al vrvoog alodavouaı, 
o? laws alsyvvovı’ &v 0E avspdodaı‘ Um. Euod oUVD 
AVEOWTWUEVOS vouıdov xal Tr Enslvav avsomraocdear 
zi zuiv, & I'ooyie, Zoraı, ddv 001 svvousv; neol Ti- 
vov Mn noAsı ovußovisvsw ololrs &oowsda; MoTEpoV 
zeol Öınalov uovov xal Adixav N nal neol -Wv vor 
dn Zwxodıng EAsye; neie® 00V adrois anoxelveoda:. 
TOP. ’AAR &yo 001 neıpdasouc, & Zwxgerss, da- 
yos amoxaAvpaı Tv Tüg Önrogınng Övvanıv ünacav' 
aUTOS yap naAus Upnyico. 0l0oda yap ÖnnNov Or ra 
vegie Tadra anal ra rein ra Adnvalov al N TOVE 
Auuevov xaraoxevun &n ns Osuiaroxikovg ovußoving 


vgl. das oben bei dnrogınog Be- 
merkte. — ovußovisvoovaıv: du 
wirst finden, dass dann die... . 
Rathgeben; daher'dasFut. Eben 
so vorher ovußovievası. — wv- 
zog - . . Önrogınong: 449 a, b. 
— TE Ts ng Teyung: 8. zu 
450 c. — Tö 00V onevdsıv: rem 
tuam agere. Ueber den Inhalts- 
acc. bei dem intrans, omavdeıv 3. 
Kr. 46, 6,3. vgl. Prot. 361 b. Krit. 
45 c. — rov Evdov övrov: 8, 
zu 447 c. ‘der Anwesenden, der 
versammelten Gesellschaft. vgl. 
Prot. 317 c. — oysdov:, gehört zu 
aloParoucaı. nal corrigiert “und 
zwar. vgl. Apol. 23 a. ollel 
plv antydeınl uoı yeyovası Aal 
olaı yalenararaı nal Bagvre- 
tat. Kr.69, 32, 2. Vgl. im Lat. 
et und atque (Nägelsbach laı. 
Stilist. 2. Ausg. 8.539), — of 


lowg: Beachtenswerth für den un- 
gezwungenen Conversationston ist 
die baldige Wiederholung des ?- 
008. — 

D. aloyvvovı’ &v: 8. zu 452 
b, — ovvausv: ovveivaı ist ter- 
min. techn. vom Verkehr zwi- 
schen Schüler und Lehrer. Prot. 
313 b. Apol. 19 e; 25b, eu. ö. 
Vgl. ovyyiyveodaı, ovvöıargi- 
Bew. — olol ze 8oousda: s.zu 
4520. — meol wv: 8. zu 448 d. 
— al yo: 8. zu 449: — VÖ- 
pnynoo: “du hast den Weg rich- 
tig’ gezeigt. Kr. 54 e; vgl. die 
Ausdrücke dos, u&Nodog von 
den Verfahren in wissenschaftli- 
chen Untersuchungen. — oled« 
yag dnmov: über yao 8. zu 454 
d; über dnnov 8. zu 447d. — 

'E. t& veogie . . . Ilsoınie- 
ovg: Themistokles legte den Ha- 


456 


30 


yeyove, t& Ö° Ex züg IlsgıwAsovg, AAN ou &u rav Ö1- 


kLoVoYoV. 


ER. Adysraı taüre, & Topyla, xepl Qepıoroxkt- 
ovg‘ Ilsgıxkdovg OF nal autos Mxovov Orte ovveßov- 
Asvev Hulv XEpl Tod Jıa MEOov Teigovg. 

TOP. Kal Orav y& rıs aipscıs 7 av,dn ov Eleys, 
& Zuixpmreg, Opäs ori ol Grrogss eloıv ol avußov- 
Asvovrsg Hal ol vındvreg rag yvayag wEgl Tovaav. 

32. Taöra xal Havualov, © I'opyla, nakaı EgwrO, 
nis wort 7 Övvauis dorı vis bnropinng. Haıuovia yap 


JIAAT2NOZ 


&55E 


4 - 
tig Euoıys Karapalvsraı TO WEYEDOS 0UTW OAONOVVIN. 


TOP. Ei navıa yes eldeing, & Zwxgereg, Or asil 


fen Peiraieus an. z& zelyn geht 
auf die Wicderherstellung der 
Stadtmauern von Athen, welche 
im Perserkriege waren zerstört 
worden. z& Ö” (zsiyn) bezieht 
sich auf die sogenannten langen 
Mauern, Ihr Bau wurde 459 v. 
Chr. begonnen und unter der Lei- 
tung des Perikles ausgeführt. Sie 
verbanden die Häfen Peiraiens 
und Phaleron sammt der Halb- 
insel Munychia mit der Stadt. — 
09% av Önkıoveyov: d. i. 
00x Ex rijg ovußoving zov Ön- 
kLovey@y, mit derselben Abkür- 
zung des Ausdruckes wie sie in 
Comparativsätzen gewöhnlich vor- 
kömmt. Xen. Cyr. 3, 3, 41. yo- 
oav Eysre oVöLv NjTrov jumv 
Erriuoy, d.i. TS Yagag Aumv. 
Kr. 47, 27, 5. s. zu Prot. 3858d. — 
Atyeraı: Sokr. wurde 469 v. 
Chr. geboren. Themistokles starb, 
wenige Jahre nach seiner Verban- 
nung, bald nach 465 v. Chr. in 
Persien. Also konnte Sokr. seine 
Vorschläge nicht noch selbst ge- 
hört haben. Perikles trat 468 v. 
Chr. das erste Mal öffentlich auf. 
— saovos öre: ‘den Perikles 


hörte ich auch noch selbst, als 
er... vgl. audivi quum und den 
Gebrauch von örs nach Verben 
des Erinnerns. Jedoch ist der 
Sinn in beiden Constructionen 
nicht vollkommen gleich. — _ 

od dia uEoov relyovg: die 
dritte (südliche) Mauer wurde zw- 
schen den beiden vorerwähnten (f& 
pang& on&in) nach der Ostzeite 
des Peiraieus aufgeführt 444 v. Chr. 
— tod die uEoov: 8.zu 452 c.— 


456. ov: s. zu 448 d. — ob 
ovußovAsvovres: 8.zu453 a. — 
yınhvrag Tag yvauorc: "die ihre 
Meinung durchsetzen.’ Vgl. für 
die Construction 799 uazny vr 


#4» (Lach. 191c). C. 400 c. Br. 


46, 6. — zegpl Tovros ; ist Neu- 
trum, dem Sinne nach auf over 
Bovisvovzeg bezogen ; ‘rücksicht- 
lich dessen, nämlich was sie an- 
rathen’ — zalaı 2dowmro: “ich 
frage schon längst. Kr. 53, 1, 2: 
— dauuovia y. rıs: Kr. 51, 16 
2. 8. zu Prot. 313 c. — 

ei navıa yes sldelng ... Eye: 
“ wenn du vollends erst alles wüss 
test, dass sie etc. Der Nachsats: 
“dann würdest du noch günstiger 


Mm. 


m 1 Die 


ln 


TOPTIAZ. 094 


einslv dndoas rag Övvansız OvVAlaßoüce dp aV- 
ss. ucya dE 00ı Terunpıov do@" moAldxıs yaeNonR 
8 era Tod AdEApoV xal were av KAAOV laroav 
Hov Xapd Tıva Tov xauvovrmv ouyl &delovra 7 
ax0v nielv 7 Teuelv 7) xadsaı mapuoyslv co ia- 
0% Övvausvov tod largov zeidaı, Eya Ensısa, 
KAAm veyvn N ij Öyrooıad. pnul dd al sig moAıv 
BovAsı EAH6VTa HnTogı#0v avöoa aal laroov, sl 
Aoya duaymvifsodar Ev EuxiAnole 7 Ev aldi riwl 
;yo, Onorsgov del algsFijvar iarpov, oddauod Av C 
ver rov laroov, aAl algsdiva av ToV einetv Öv- 
v, ei BovAoıro. #al el mg0S KAAov Ye ÖnuLoveyoV 
00V aymvlkoıro, welssıev Adv adrov EAdodaı 6 
urög näilov n aAAog 00T1000V° 0V Yyag darı sp) 
004 dv nıdavaregov elnoı 6 6mroginög 7 KAAog 


x denken, ergibt sich bei 
riechischen Ausdrucke so 
ie bei dem deutschen aus 
‚usammenhange. — og £- 
zeiv: s. zu 450b. — rag 
gig: d. h, die Kraft und 
amkeit der gesammten übri- 
inste fasst die Rhetorik in 
sie ist die Kunst aller Kün- 
- dp dry Eysı: dmo mit 
‚ur Bezeichnung des Ab- 
rkeitsverhältnisses. C. 468 
. 68, 44. — Eysı: erg. den 
ıtz nal uclA0v 001 dar- 
KETapalvorto dv. — 
wolldaug yag: 8. zu4b4d. 
v adelypod: der oben er- 
e Herodikos (448 b). — Te- 
| aadocı: Inf. des Zweckes 
tguoy8iv; secandum uren- 
se tradere medico. C. 561. 
‚, 3, 21. F. Schultz lat. 
‚414. Ueber das reciproke 
eıy s. zu Prot. 348 a. — 

das relat. locale Adverb. 
. dem Subst. eig mod 


construiert. Kr. 66, 3, 1. — £- 
eroc: Beachte die Wiederholung 
desselben Verb. zum nachdrück- 
lichen Gegensatz. — dnropinör: 
&vdou. s. zu 455 b. — 

C. oödauod dv yavjvar:‘nir- 
gends in Betracht kommen; für 
nichts angesehen werden ;' nullo 
loco numerari, pro nihilo putari. 
vgl. Phäd: 72c. Ebenso ovdauoo 
elvaı Phäd. 70a. — elßovioıro: 
Dieser Beisatz ist wohlberechnet, 
Es hängt vom blossen Belieben 
des Redners ab die Menge nach 
Willkür zu lenken |! — u@llov: zu 
elosıLEV zu Construieren, ist we- 
gen seiner Zusammengehörigkeit 
mit, wie gewöhnlich, unmittel- 
bar vor diese Part. gestellt. — 
05 yag dorı nepl Örov oWx...: 
nihil enim est, de quo non majori 
cum persuasione etc. Die Nega- 
tion wird durch die nachfolgende 
einfache Negation derselben Art 
aufgehoben. C. 619 A. Kr. 67, 11, 
2. vgl. im Lat. nihil non, nemo non 


NIAAT2QSNOZ 456 = 


32 


00T1000V av Önmioveyav Ev ninde. n ulv ovv dr — 
-vauıs Tooavın Earl xal tosavın ig Teyvns' det uvr— 
Tol, 0 ZWwrgarss, Ti GmTogiaj XEjodaı Wore ın A— 
DAn xaon aywvia. xal yag 17 GAAN dymvia 0U TovromE 
Evsxa bel noog Anavrag yorodaı davdgWzovs, Or Fund 
HUATEVELV TE Hal naynparıatev zul Ev GrAoıg ueysohae- 
BoTE xpeirrwv sivas xal piimv xal &YdEWV' 0% Tov—- 
.Tov Evena ToVg glAovgs dei untev oVÖR xevVreiv re 
zei anoxtıvvvvaı. ovdE yE& ua JIia dav rıs eig nalal— 
grgav porınaag, &V Eyov To sone xl wuntinög yE— 
VOUEVOS, EHEITR TOV NATEEE TUNTN xal amv ‚unrega „ 
"EAAlov tıva Tov olxsiov N Tav plAmv, 09 TOVToV Evsxa 
Öst Tovg nadoroißas xal Tovg Ev Toig ondoıs ÖLdco- 
xovras WarEsodaı wıoeiv te xal Eußailsıv dx Tov n0- 
Asmv. Exsivoı EV Yyag na0Elo0aV Erl To dınadag Xei- 


etc. — 0odx av z. elnor: s. zu und Wurlspiesse. Wurden statt 


452b. — dvninde: 8.zu45lb. 


D. dyavig: mit Bezug auf das 
obige el mgös &Alov ya Ömu- 
ovoyöv ÖVTLVA09V &ymvikoızo.— 
xal yag: 8. zu 4482. — or E- 
vads nunteveıv: "weil man den 
Faustkampf gelernt hat. Die 
dritte Pers. des Verb. steht ohne 
Bezeichnung des unbestimmten 
Subjectes z!s, wenn man das- 
selbe aus der Umgebung, beson- 
ders aus einem Inf. (goncHaı, 
d.h. zıva genjo®eı) leicht entneh- 
men kann. Kr. 61,4,5. vgl. Apol. 
29a. Krit. 49 c. — mayngaTıd- 
geıv: das mayxgartıov war eine 
gymnastische Uebung, welche das 
Ringen, am, und den Faust- 
kampf, zuyun, umfasste. Dass 
es somit die gesammten Körper- 
kräfte in Anspruch nahm, bezeich- 
net der Name. — 

&v Omhorıg wayeodaı: Beiden 
Fechtübungen bediente man sich 
gewöhnlich hölzerner Schwerter 


derselben wirkliche Waffen ange- 
wandt, so hiess dieses dv Omkoıs 
KayEodaı. . — 0% TOVToV Evexe 
T. 9. dei T.: das vorausgehende 
TE08 Arnavrag yonodas findet 
hier seine specielle Ausführung: 
vgl. zu 4520. — nevreiv TE xal 
Erontvvvvor: ein Gesammtbe- 
griff, durch ovde negiert. — g@oı- 
tnoaS: gYoırav ist term. techn. 
vom regelmässigen Besuch einer 
Schule. vgl. Prot. 326c. — xa- 
te&: resumiert das Partie, C. 587, 
4. Kr. 56, 10, 3. — od nimmt 
die schon am Anfang des Satzes 
in ovdE yes enthaltene Nega- 
tion nach längerer Unterbrechung 
nachdrücklich wieder auf. — 


E. magEdooan: erg. NP RVN- 
zınnv nal nv OnkAouaylay. Ka- 
gadidmps oft gleichbedeutend mit 
dıöconm. vgl. Prot. 319 e. — 
öni ro... .: zur Bezeichnung 
des Zweckes. C. 468, A, c. Kr. 
68, 41, 7. — 10: zovras: im 


\ 


TOPTIAZ. 33 


Tovroıg nE0S Tovg noAsulovg xal ToVg Adınoüv- 
duvvouevovs, un Uragyovras ' ol Ö} ueraorof-457 
es ygWvraı T loyvi xal 17 eyvn 0U% de®usg. 
vv ol dıdasavreg movnool, oVÖR N tEyvn ovre al- 
dre Novng« Tovrov Evsnd Eorıv, AAN ol un yoo- 

„ Oluat, 00Fs. 0 aurog dm Adyog xal megl rig 
uns. Övvarog ulv yao no0g Anavıas dorıv 6 
p xal neol navrög Akysıv, BoTE nıdavateoog &- 
v voig nAndeoıv Eußoayv negl Orov dv Bovinrar‘ 
wöEV Tı uAAAov Tovrov Evsxa dei oVTE ToVg la-B 


\ [4 2 pP [u 4 rd an - 
, nv bo&av apnıgsicdhn, — Orı ÖVVALTo Av TOoüTo 
” \ Y [4 > \ 
lat — ovre Tovg aAAovg Önuiovoyovs, aka Öi- 


; xal N Hmtoginn Xonodeı, Wong xal ij aya- 
kav ÖE, olmaı, 6mTogLKOg yEvouEvög tig Kara Tav- 
| Övvausı #al 17 veyvm adıan, 00 rov dıddkavıe 
w0Eiv ve nal Exßaiisıv Eu Tov moAswv. Euelvog 


m. — un vndogovrag: 
angreifend (zurOffensive). 
Bedeutung entwickelt sich 
r Grundbedeutung "anfan- 
Ohne Adversativpart. tritt 
zensatz un Un«ETOVTaGS um 
roffer hervor. Kr. 59, 1, 


A. odxovV: C. 637, 2. Er. 
‚2. — 0UTE.. 0078: wie- 
bei den einzelnen Glie- 
ie in oddE für das Ganze 
'ene Negation. 8. zu 450 ©. 
omuevor: un beim hy- 
Part. C. 618. Kr. 67, 8. 
og:' Verhältniss; ratio. Die 
alige Bedeutung des &us- 
jeldeutigen Aoyog ist nur 
m Zusammenhange zu er- 
— 7005 Unavrag: näml. 
‚,— &v rois nAmdecıv! 8. 
ıe. — Zußoayv: (d.h. &v 
„as &v Boozei eineiv), 
kurz zu sagen, überhaupt; 
jitere Ausführung oder Auf- 


. Gorgias. 


zählung wird durch das allge- 
meine zeol 0T0v dv Povintar 
abgeschnitten. — 

B. ovdEv tı udAlov: 8. zu 453 
b. oödev zı "ganz und gar nicht. 
vgl. Xen. Anab. 7, 3, 35. awe- 
orn ö Zeväns odölr zı nedV- 
ovrı Zoınag. 7, 6, 26. — Öv- 
varıo av: ergz. ö entae. — 
ToVTO: näml. apargeicheı tovg 
latgoVs nV dogav. — Monsg 
nal ...: ol steht sowohl im 
demonstr. Satze als auch im un- 
mittelbaren Anschlusse an das 
Relat. (wonse, OneE u. a.), und 
zwarnach unserer Auffassungs- 
weise beim letzteren pleonastisch. 
C. 624, 3. Kr. 69, 32, 13. — 
nara: über elite, Ensıra (ähn- 
lich 0870 457 D) nach Part. 
C. 587, 4. Kr. 56, 10, 3. Oefters 
findet sich in demselben Sinne 
auch xgra, nüneıre. Wahr- 
scheinlich ist die Satzverbindung, 
welche bei Coordination der Glie- 


3 


24 TTAATQNOZ 457 C 


s 


C uiv yao Eni Iıxaig 198g ragsömxEN, 0 6 &vavıiag 
yojtaı. Tov 00V 00% ÖEPäs 10@pEvov uioeiv Ölxaıo 
zu) Eußaiksıv nel anontıvvvvan, dAl 0V9 10V Öudd-— 
Eavro. 

ER. Olueı, & Topyia, zul 08 Zunsıgov sivar moA- 1 
Aodv Aoymv nal xadsmgnxevar Ev avroig TO ToLovös, 
oT 00 dadimg Övvarıaı megl @v dv Enıyaupnoncı din- 
Adysodaı ÖLogıodusvor EOS AAANAovg xul uadovTEg 
zul Öıdakavres Envrodg oUrw Ödiaivsodu. Tag Ovvov- 

D o6lus, air dav nepl Tov augyıoßnınono, xal un pi © 
Ereoos TOV Ers00V 00dwg Adyaıv N un Oapag, yals- 
zalvovol TE nal Kara YHoVov olovreı ToV Euvrav Ad- 
ysıv, gpıAovsınodvrag aAA 0V Emroüvrag To mpoHelus- 
vov &v zo Aoym' al Eviol ye Telsvrovreg 'alayıara 
anahharrovran, AoıdogndEvres te nal einovrss xal Q- 
KoVvdavrss NEO OPÜV KULaV ToLadre, ol xal Toüg 


der einzutreten hätte, (da&v Onro- 
gLxos yevntaı aaa adın)) 
in ungenauer Weise “beibehalten 
bei Subordination des ersten Glie- 
des: dv Gmroginos yEvone- 
vos nETo. vgl. Xen, Mem. 1,1, 
5. ed ng00yogEV@» ög vno de0o0 
auvöueve ndra WEVÖouevog 
paivero. — 

©. in} dırala yosla: s. zu 456 
e. — nag&dan:n: 8. 456 e. — 
Ölacıov: uhne goziv, 8. zu &vayın 
450 a. — dAl 00: näml. Öi- 
ncıov Eozıv Eußalleın. — 
1m... To toLovds, örı: “ich 
glaube. dass du eine Beobach- 
tung dieser Art gemacht, hast, 
dass nämlich.’ Ueber ou zu 
451 c. Kr. 65, 1, 3. — negl ov 
av enıy.: d. h. nepl TOoVT@v, 
zeugt av dv Emıysignoncı dıc- 
Asyeodaı, dLogLoanevor. — dıo- 
oigeodaL E08 allmkovg: Be- 
siimmungen treffen mit Berück- 
sichtigung der Ansicht des an- 


dern, also untereinander, mitein- 
ander etwas gemeinschaftlich fest- 
stellen. — dıaAvsodaı rag 0v7- 
ovoiag (vgl. diniveodhar ToAE- 
wo»): ihre Unterredung zu einem 
friedlichen, gegenseitig verständi- 
genden, Abschlusse bringen. — 


D. aupıoßnrnowo:: Aor. 
Streit kommen. — u pn: 8. zu 
0v pnur 450 d. — 0 Erepog 


107 ‚Eregov: alter alterum. — 
nun LUUTTE aus dem vorher- 
gehenden un 97 ist bloss 91 
in Gedanken zu wiederholen, wie 
öfters in eınem zweiten, beson» 
ders adversativen Gliede derjenige 
Begriff affirmativ gedacht werden 
muss, der im ersten negiert vor- 
kömmt. vgl. Kr. 61, 4, 2. — 
KUTa, pFovor: ‘der Misszunst 
gemäss, also: ‘aus Missgunst.’ C. 
459 B, c. Kr. 68,25,2. — gılo- 
VELKROVVTaS: “streitend, mit dem 
Nebenbegriff der Hartnäckigkeit 
oder des Widerspruchsgeistes (Qi- 


ABA TOPTIAZ 35 


zup0ovras LyPEsodaı vrtE OPWV KUTaV, OT TOLOVUTWV 
wioRrwv NEiwoav axpoaral yevdodeı. Toü 67 EvsnaE 
ya Taüra; ori vüv Euol Öboxelg 00 00 navv dx0- 
kovde Adysıv 0VÖR Ovupmve ols TO noW@rov EAsysg nepl 
is 6nroownns. Yoßodunı ovv Ödreidyyeıv 68, un ge 
vmoAanßng 0V no0S TO nodyun QYilovsıxodvra Adysır 
100 zarapavis yevdodaı, alld noog ae. &ya ovv, el 
uv al 00 Ei av AvdoW@nmwv Dvneo xal Eyo, nddmg 458 
av 08 dıspwranv' el Ö8 ur, Eomv av. Ey Ö8 rivav 
ul; av nddms ubv av EAsyydevrov, elrı un aAndeg 
Myo, nNögng d’ av Elsykavrov, el rig vı un aAndLtg 

f Alyoı, 00% andeoregov ukvr av EAeyydevrov n &hey- 
 tavrov‘ wellov yag AUTO Ayadov nyoüuai, O0W@TER 
uelfov ayadov darıv aurov dnwaidayivar %axXod ToV 
ueyiorov n &AAov anarlakaı. ovökv yap oluaı ToGod- 
109 #ax0v eivaı dvdoune, 000v dokn Yevöng mepl 


leiy zö veirog). — releviov- 
Tg: “endlich. C. 580. Kr. 56, 8, 
5. — zowdre, ole... &yde- 
o#aı: “solcherlei Dinge, so dass 
n.8.W. (dieselbe Construction und 
Bedeutung, wie @cre mit „Inf.). 
C. 601. Kr. 55, 3, 5. „— &yBe- 
oda vato 09WV ‚woran: um 
ihrer selbst willen. Kr. 68, 28, 
3. Apol.23e. Meintos uber önto 
ov roNToV &yF0onevos. — 
E. zoö dn £. A. taöra: s8.zu 
453. — ols: 5. zu 448 d. — 
7005 TO rodyuag.: C. 467C, c. 
Kr. 68, 39, 1. — 00 ndwv ax.: 
"nicht eben (nicht recht) folgerich- 
tig. Der Tadel wird dadurch min- 
der scharf ausgesprochen, als er 
gemeint ist. — TOD xar. yevE- 
ohaı: der Gen. des substantivier- 
ten Inf. zur Bezeichnung der Ab- 
sicht. C. 574. 3.A. u. z.Th. Kr. 
47, 22, 2. Xen. Cyr. 1, 3. 9. ol 
<ov Bacıldav olvoyooı . . . Hu- 
Tappopodcı Tod dn, &l gYap- 


nur &yy&oıev, un Avaıreiciy 
avroic. 
458 A. xol 0d... @vrreo nal 


&yo: vgl. zu 457 b. — el av 
dvdo.: 8. zu 448 c. — av 08 
dısowtonv: über den Opt. im 


Nachsatze und dem Indic. im Vor- 
dersatze der hypoth, Periode s. 
C.549. — el öt un: si minus. 
Kr. 65, 5, 12. FE. Schultz, lat. 
Spr. $.226. — ToV.. . av E- 
Aeyydevrov: d.h. tovzwv, ol 
ndewg av &leyydeiev. C.595, 1. 
Kr. 54, 12, 6. — Oo@neo wei- 
fov: das en'sprechende TO00VT® 
ist bei usitos yag auro dyadoV 
nyoducı nicht ausdrücklich be- 
zeichnet; ähnlich im Lat. quo, 
quanlo ohne ein correlat. eo, tanto, 
z. B. Liv. 2, 35: benignius in dies 
golebant, quo ‚mator ira in suos 
eminebat. — dr. #aX0V TOD f.: 
Das Adject. mit dem Art. steht 
auch bei einem Subst, ohne Art. 
als Appos. C. 385. a. vgl. Kr. 


3* 


96 TAATQNOZ 


Bov Tupyavsı vöv nuiv 6 Aoyog @v. el ulv oVV & 
pn5 ToLodrog eivaı, Öıalsyausde. el 08 xul bone 
vor Eüv, Euuev Non yalosıv al Öialvmuev Tov A 

TOP. ’Arla gpnul ulv Eyaye, @ Ziwmaparss, 
KVTOg ToLoVÜrog Eivaı 0lov GV Vpnyei’ ioag uEvroı 
&vvosiv xal TO TOV HaE0VTWmV. M&Anı Yy&Q ToL, Qi 
vuds Eideiv, Eya roig nagodcı noAAa Enedsikaun 


. Cviv long N0EEW Anotsvoüuev, nv bıalsyouede. 


= FT ’ m 
xeiv 0VV EN xal TO TOVIWV, UN Tıvag aUT@v : 
zousv Boviouevovg Tı nal @AAo modtrem. 

m 5 
XAI. Tod ulv Hogvßov, & I'ooyia Ts ul 
’ , ’ ’ n $) 6 
KOUTES, AUTOL AXOVETE TOVTWV TRV avdom@v, Bov. 


’ [4 4 [4 
vov Kxoveıv, Ev vı Aeynte' 


50, 8,1. — ddEa pevöng: trittaus 
der Abhängigkeit von olueı her- 
aus, 80 dass zu ergänzen ist 0009 
805 pevöns nanov Eorıv, nicht 
nax0v oluoı slvar. — zegl o OV: 
d.i. zegl Tovrwv, regl av. vgl. 
zu 448 d. 

B. ei ö} xol...: anal bezeich- 
net im hypoth. Satze manchmal 
eine Bedingung, die, neben an- 
dern, ebenfalls eintreten könnte, 
Kr. 65,5, 15. Gorgias kann zum 
Öıaleysodaı geneigt sein; es ist 
auch möglich, dass er nicht ge- 
neigt ist. — ‚Jöuev non yaigeiwv: 
ergz. töv Aoyov. yalgeıv do va- 
lere jubeoe = missum Jacio, wie 
unser „Lebewohl sagen für "auf- 
geben. Denn yaige war der üb- 
liche Gruss auch beim Abschiede. 
s. zu Prot. 348 0. — Ad: s. 
zu 449 8. — Üpnyei: "yorzeich- 
nest, anleitest, erklärst ;’ die Be- 
schreibung des Sokr. war vorzüg- 
lich eine Anleitung, wie man sich 
im Gespräche benehmen soll. An- 
ders oben 455 d. — WEDTOL : im 
zweiten Gliede gegenüber einem 
pEv im ersten mit grösserem Nach- 
drucke als ein blosses de. Kr. 69, 


Zuol Ö’ ovv xal aut 


35, 3. — xonv: C. 490. 


9 

TO o0v nagovzov: ‘die 
sche, das Interesse der An 
den. s. zu 455 c. Gorgias 
sich unter einem guten Voı 
dem ‚Gespräche zu entzieh 
xal vudg: “auch ihr, zu d 
reits Anwesenden. — &me 
unv: s. zu 447 a. — x 
mit Bezug auf zolic. 
449 a. Wie die midsıkıc u 
reich war, so wird auch de 
Aoyog lange dauern. — : 
anorsvoüuer: näml. zo di 
cVoı, das wir aus dem Sa 
dLaAeymusda entlehnen. - 

C. un... nareyouev: 
sie nicht vielleicht zurückl 
un mit dem Indic. nach 
poßeiohar u. &. führt nu 
recte Fragen ein, — 

Fogvßov: bedeutet hie 
fallszeichen, s. zu Prot. 
dasselbe #0gvßog findet sic 
zur Kundgebung des Missi 
s. zu Prot. 319 c. — &uwo 
nal adüro: mihi et ipsi. 8. 
b; Chairephon stellt damit 
Wunsch zusammen mit dem 


358 E 


TOPTIAZ. gm 


yEvoızo TOORUTN AoyoAlae, Ware ToLoVrwv Aoymv “ul 
ovrm Asyousvav apsuiva ngoUgYLaLrEg0V Tı yev£odaı 


9 
nAlo Tonttev. 


KAA. Nn toüg Beovg, & Xaıpspov, xal ulv ÖnD 
ul avrog moAloig Non Aoyoıs nagaysvousvog 09% old” 
di KONOTE NOFNV VULWE DONEE vuvvi' @0T Zuoıye, UV 
mv nusgav oAyv EHEAmre Ö1akkysodaı, yagısiode. 

ER. ’Alia unv, @ Kuiklxlsıs, zo Y &uov ovölv 
anAvsı, sineo EHEAsı Iopyias. 

TOP. Aioygov dn To Acınov, & Zungurss, yiyvs- 
ca zuE yes um &Delsıv, avıov Enapysıldusvov Eomräv 
VE 777 BovAszaı. aAA El doxsi Tovrosal, ÖieAeyov teE 


al &omre 0 rı Boviaı. 


ZR.”"Anove 69, BT opyia, & davucko Ev toig As- 
Yousvoıg UNO 000° I6wg Yyao Toı 600 0VEFWg Adyovrog 
Eva 00% 0085 UnoAaußdvo. KmTogıxov png MoLelv 


Dopvßos Tovzwv av Avdomv 
bezeichneten Wunsche der übrigen 

uhörer. — un y&voıro: CO. 514. 
Ueber un 0.614. — dpsusvo: 
Zu construieren zu Zuol. Ueber 
An Gen. bei &pinuı 8.0.419e. 
Kr. 47, 13, 1. — mooVeyıaire- 
@0v: C, 195. — 


D. vn tovg Peovg: s. zu 449 
dA, — xal ulv Ön: wev hat in 
Qieser Verbindung noch die volle 
edeutung von unv. 8.zu 452c, 
r.69, 35, 1. — xuol avrög: 8. 
=<u452b. — oün old’ ei nmnors: 
d. i. “vielleicht niemals’ Denn 
aux oldax sd kommt einer Ver- 
Reinung gleich (z. B. Symp. 216 
© ovx olda Ei Tıg Ewoune Ta 
vrög Ayaluare), und entspricht 
daher demLat. haud scio an non. 
— dAnv: über die Nachstellung 
des attribut. 040g ohne Art. s. 
C. 390. Kr. 50, 11, . — 
Al unv: s. zu 449e. — TO 
yY duöv: quanium quidem per me 


stat. rö 2uov bildet, wie das sy- 
nonyme 0 £r’ &uol (Kr.68, 4l, 
9) eine Appos. zum ganzen Satze. 
. — ro Aoınov: 
Kr. 46, 3, 2. — 
un &#8leıv: über un beim Inf. 
s. C. 617. Kr. 67, 7. — dnay- 
ysılausvov: concess. Part. 8. zu 
450b, ‘da ich ja doch selbst auf- 
gefordert habe zu fragen. — 


E. rovroıal: deiktisch, “den 
Anwesenden hier, deren Wünsche 
zunächst durch die Vermittler 
Chairephon und Kallikles kund 
geworden sind. — &xove Ön: 8. 
zu 449 a. — Towgyae tor: 8. 
gibt höflich dem G. noch nicht 
einen Widerspruch in seiner Aus- 
sage schuld, sondern spricht nur 
seine Verwunderung über sie aus; 
denn vermutblich habe er nur 
falsch verstanden. — ragd 00% 
uavdavsv: s.zu455c. — nel 
zavrwov: gehört zu zıdavor 
elvan.. — 


459 


B 


39 


IAATQBNOZ 


olög T elvan, Eav vis Bovintaı Tagd 000 uavda— 


vv; 
I'OP. Net. 


ZI. Ovdxodv weol navıov D0T Ev 04Ao nıdav m 
sivaı 0V ÖLdRaKovTE dahe neldovrn; 


TOP. Ilavv ulv ovv. 


ZN.’EAey&g vor vöv 6N Orı nal nepl Tod Vyısc- 
vod Tod largov nıdavwrsgog Eoraı 0 HNTmp. 

TOP. Kal yao Eisyov, Ev ye Oyim. 

ZI. Ovxoüv To EvoyAm Toüro Eotıv, &v Tolg um 
eldocıv; 0v yag Önnov &v ye Toig eidocı Toö dargov 


xıdavategogs Eoraı. 
I'OP. Akne Aeyaıs. 


ZN. Ovaoödv since Tod lareoü midavaregog Eortan, 
tod eldorog nIdaVW@TEgog yiyveraı; 


TOP. IIavv ye. 


ZR. Ovx laroög ye av‘ 7 yao; 


I'OP. Ni. 


22.0 6} un laroog ye Önnov dvenisrnumv av 


0 laroog Eniornumv. 
TOP. Anlov orı. 


ZR. O 06x sldwg dpa Tod eidorog Ev 00x Eldodı 


459 A. nal yag: s. zu 448. 
Ueber yag in elliptischen Antwor- 
ten 5. zu 451 a. — &v yeöyim: 
d.i. doch machte ich bei meiner 
Behauptung den beschränkenden 
Beisatz, dass derRhetor nur vor 
dem grossen Haufen den Arzt an 
Veberredungskraft besiegt. Ueber 
&v s. zu 451 b. — to &v öylo: 
Ueber diese Substantivierung s. C. 
879. Kr.50,6, 10. — toöro dorıv 
Veber Tov’To vor der er- 
klärenden Ausführung vgl. zu 454 
b. — $nnov: s. zu 447 d. 
ToV elddzog: nicht allgemein zu 


verstehen, sondern nur in Rück- 


sicht auf die Heilkunde. — ar; 
concess. Part. s. zu 450 b. — 
yag: 8. zu 449 d. — . 


B. 6 68 un latoog: "der Nicht- 
arzt. Die allgemeine Negation 
eines Begriffes geschieht, als in 
einen hypoth. Vordersatz auf- 
lösbar (d. h. “wenn jemand nicht 
Arzt ist, 80...), in der Regel 
durch un. Kr. 67, 9. u. A.1. C. 
618. A. 1. Doch findet sich auch 
00 80 gebraucht (z. B. gleich im 
Folgenden 9 004 eldag), ohne 


dass sich ein Unterschied sicher 


458 = 


259D TOPTIAEZ. 39 


zıdavarsoos Zora, Orav 0 6NTWE Tod largod zıda- 
vosrspog N. Todro ovußeaive 7 @AAo Ti; 

TOP. Toüro &vraüde ye ovußelveı. 

ER. Odxodv zul neol Tas Kilos Andoag Teyvag 
BoRvrog Eysı 6 6NTwo “al n 6mrogixy‘ avra ulv Ta 
Todyuara ovölv dei avınv eldevaı Omwg &ysı, unga-C 
vnv BE Tıva neidoöüg EeVONAEVAL, @oTE palvsosdaı Tolg 
09% eldocı udikov sldEvan av eidorwv. 

TOP. Ovxoöv noAln 6eorwvn, @ LIiwxgarss, yi- 
yverei, un uadovre tag alas teyvas, aAla ulav rav- 

!  Tnv, undtv Elarrovodaı TOv ÖnULoVEY@V ; 

ER. Ei ulv darrovraı n un EAatrodraı 6 6nTwE 
zöv KAAmv dıa To oVrwg &ysıv, nvrina Emionedouete, 
&avrı nuiv moög Aoyov' vov Öt Tode nE0TEEOV Oxe- 
bouEde, ou Tuyyavsı nepl To Öinaıov xal To &dızov D 
su TO aloy00v xal To valov xal ayadov xul Kanov 
odUrwg Eywv 6 Önrogıxos ag nepl TO Uyıeıvov xal eo) 


u 


nachweisen liesse. — 8740» orı: 
8. zu 448 c. — ovußalveı: als 
logischer Kunstausdruck ' es folgt 
daraus. — &vraevde ye: “infdie- 
sem Falle wenigstens, d. i.in Be- 
treff der Heilkunde — 

Ta noayuare .. . elöevar: 
d. h. die eigentliche Fachkennt- 
niss braucht er nicht zu besitzen. 
Ausführlich wird Phaedr. 272 
d. ff. dieser Grundsatz der so- 
phistischen Rhetorik entwickelt, 
dass der Redner keineswegs rich- 
tige Kenntniss der zu besprechen- 
den Gegenstände selbst haben 
muss, wenn er es nur versteht den 
Zuhörern irgend eine scheinbare, 
gleich viel ob wahre oder falsche, 
Meinung einzuredeu — 

©. gaivsodaı: näml, cöv ‚n- 
zogınov. Ueber den Inf. bei @ore 
s. C.565. Kr.55, 2, 1. — eld8- 
yaı: Ueber palvonaı mit dem 


Inf. s. C. 560, 2. 590. 594. Kr. 
56, 4, 5. — 

moAN daorwvn: ist Präd. 
zu undev larrododen. um 
uadovre: “ohne gelernt zu ha- 
ben’ — wiav Tavrnv: d. i. nV 
enroginnv. — undtv &Aurrod- 
odcı rov Önu.: den Fachmän- 
nern, den Sachverständigen nicht 
nachzustehen ;’ über undev s. zu 


453 b. — die To 0. 2.: 8. zu 
450 0. — adılna: im Gegensatze 
zu vdV T00TEE09. — davrı...: 


Ueber den adverbartigen Acc. s. 
Kr. 46, 4, 4. 0.404. A. — ddr 
tı noog Aoyov 7: “sofern es ir- 
gend zu unserer Untersuchung 
beiträgt, zur Sache gehört; über 
zoos C. 467, C, c. Kr. 68, 39, 
5u.6; ähnlich im Lat. ad: nihil 
ad hanc rem est; quid id ad cıi- 
vitatem? — 


D. &ou: s. zu 450 c. — nel 


0 - NAATSNOE 469 D 
ta ala av al üldnı reyvar, aura ubv 00% eldws, ıE 
ayadov 7 Te aaxıv Eorıv m ve xaAov y ri alaygov 7 
Öixeıov 7 adıxov, nedn ÖL mepl ayrav weungevnus- 
vos, @0TE boxsiv sidevaı 00% Elöas &v 00x eldocı uni-— 

EAov Toü eiÖorog; 7 avayın eldevaı, xal dei ngosm— 
GTauEVoV TaÜza AyırEodaı apa 08 Tov wellovre ua— 
Inosodaı nv Omrogınnv ; el Ö8 un, GV 6 is 6nrogı- 
ans Ö1daaxalog Tovrmv ubv oVötv Öidaksıs TOV apı- 
KVOVUEVOv — 09 YyaQ 60V Zoyov — moımaeıs Ö’ Ev roig 
noAkois Öoxsiv EidEvaı KUTOV Ta ToLRÜTE 00% ElÖoTa 
xal boxsiv dyadov eivaı 00% Ovra; N TO nagdnev 00% 
oios TE dorı dudabaı KuToV nV Ömroguamv, &av un ro0— 
&ö7 wegl TOUTOV mv dindeiav; N mög TE TOIRÜTE 

460 ya, Togyie ; al moos Atos, WETEO Gpri eines, Ano- 
xaAvdas vis Ömrogianns eins dig mo n Övvauis darıv. 

TOP. ’AAR &yo u8v oiuaı, @ Zwrgarsg, dav run 
un slöws, al Tavre ag Euod uadmoeraı. 


dy.nal nar0v: dieses letzte Paar 
entgegengesetzter Begriffeist ohne 
Art. „gesetzt, vgl. Kr. 58, 3, 1. 
— ov al aAlcı Teyvar: "womit 


der Lehrer der Redekunst. Die 
Appos. beim Pron. pers. ou 
hat den Art., weil dıdacxaiog 
als Sabj. mit dem Art. stehen 


sich die andern Künste befassen. 
Gen. object. C.413. Kr. 47,7. — 
ei allaı T.: näml. ausser der 
Heilkunde. — avra usv 00x el- 
dag: Erklärung zu vdrag Eyw. 
Dem Sinne nach ist «ur« gleich- 
bedeutend mit dem obigen adra 
zo noayuore. — 00% eldas &v 
ovx eldocıv: Man beachte die im 
Griechischen sehr beliebte Zusam- 
menstellung der verschiedenen Ca- 
sus desselben Nom. vgl. zu © 
ETEQOG, zöv Eregov unter 457 d. 
— dvayan: s. zu 450 a. — 
E. uadnosodar: die Futur- 
bedeutung, die schon in uello 
liegt, ist im Inf. Fut. nochmals 
ausgedrückt. C. 501. Kr. 53, 8. 
— 0.6 1. b. dudaonakog: ‘un, 


müsste: 0 uns Enroginis dıöd- 
onaAog Tovrwv ukv 0v089 Ör 
dabeı m. rt. 4. Kr.50, 8, 2. — 
dv Tois nolkoig: gleichbeden- 
tend mit den früher gebrauchten 
Ausdrücken &» Inum, Ev Oyim, 
&v ninds. — TO Napdnav: S. 
zu 450d. — &uv un: 6. zu 457 d. 

460 A. oös Aus: nro0s mit 
dem Genit. des Angerufenen in 
Schwur- und Beschwörungsfor- 
meln. C. 467 B,a. Kr. 68, 37, 2. 
Ebenso im Lat. per. F. Schultz 
lat. Spr. $. 206. 3. — Gore 
dorı eines: näml. 455 d. ail 
&y@ co zegasounL x. 7. A. — 
uns OnTogLnng: abhängig von 
dvvanıg. Das betonte Wort dr- 
togıang ist ebenso vorausgestellt, 


10 C 


TOPTIA2 


4 


ZR."Exs ön wuhc yao Aeyeıg. EAVREE ‚Enrogr- 
x0v 0v Tıva zomons, avayım aözov slöevaı Ta Öixae 
al Ta RdLXa NToL NO0TEE0V Yen VoTEegov uadovre 


zupa G0Ö. 
TOP. IIavv yes. 


T L) 
22. Ti ovv; 6 Ta rexrovina ueuadmxag Texro-B 


viRog, N 00; 
TOP. Net. 


’ - e x 
22. Ovxodv xul 0 Ta UOVdLXa UOVOLXOK; 


TOP. Nat. 


\ $ 
22. Kai 0 ra laıpıxa iargıxos, xl Tai 0UTW 
x x x ' L 
XuTa TOV avrov Aoyov, 0 MEULÜNADGS Exaora TOLÜTOg 
? 
&stıv olov 7 Enıornun Exacrov ameoyaksraı; 


TOP. IIavv ye. 


7 C v 
ZR. Ovxodv Kara Toürov rov Aoyov nal 0 a Öi- 


un vEeuadmnws Ölxauos; 


TOP. Ilaevios Önnov. 


ZR. O0 68 Ölxauog Ölxaıd mov moartrei. 


I'OP. Net. 


Pe} u $] ww 
22. Ovxodv avayaın Tov HnTogınov Öinaıov eivaı, C 
% N ' 
vov O8 dinaov Bovisodaı Ölaaıa nocıtev; 


als wenn es hiesse aronalvpag 
zug, Önroginis nV Övvanın. _ 
all &yo uw oluaı: Ueber @12u 
s. zu 449 a. Ueber &y® wEv ohne 
nachfolgendes d8 s. zu 454 d. &yo 
utv olucı, analog dem parenthe- 
tischen Gebraurhe von olucı (s. 
zu 457 a), steht ohne Einfluss 
auf die Satzconstruction; 8. zu 
Prot. 314d. — mag &wod: 8. zu 
455c. — 2ye Ön: Halt!’ (in in- 
trans. Bedeutung des £&ysıv Kr. 
52, 2, 2), eine dem Platon sehr 
geläufige Unterbrechungsfurmel, 
wenn das Gespräch bei einem 
Punkte festgehalten wird, der 
noch weiterer Verdeutlichung, be- 
darf. 8. zu Prot. 339 e. — Nro01 


N 


...: entweder... oder. Durch 
ntoı wird das erste Glied der 
Disjunction, zumal da diesem noch 
ye beigefügt ist, als das bedeut- 
samere hervorgehoben. C. 626 a. 


B. TERTOVINÖS: ‚vgl. 455 b zu 
OnTopinogs. — nal Tailor odTm: 
ergz. &ysı, welches bei ovTaS, 
@0XvVrwg u. ü. Öfters ausgelassen 
wird (Kr. 62, 3, 4.), besonders 
am Schlusse einer Induction. — 
To wovond: ergz. ueundnaog. 
—_—o0 HEUNAÜNKOS . : Leber 
das Asyndeton in dem (durch 0%- 
to angekündigten) Erklärungs- 
satz s. zu 450 b. — #. dnnov 
s. zu 447 d. — 


E 


42 
TOP. ®eivsroi ye. 


NAATQNOZE 


ZR. Ovdenore aga BovAnoereı 6 6nTogLKOg Adıneiv. 


TOP. OV gaiveral ye. 


ZR2. Meuvnoaı ovv Akyav OAlym moorTEgoV, Or 
Dov dei rois nawdorgißeıs Eyaalsiv 0VÖ’ Eunßaiisıv &u 
tov noAsmv, ERV 0 NUR N nVxXTaN Yojtel te al 
adınn; Woavıag dt ovrm Hal &av 6 6ntae ij dnro- 
or; Adixwms yojraı, un ro Öıdakavrı Eyxaisiv undE 
&EsAavvev &x vis noAswg, aA To adınodvrı xal 0ouX 
009g EwuEvo N 6NTogıan; 20079 teöra n od; 


TOP. 'Eoon®n. 


en € 
“2. Nüv dE yes 6 avrog 0VTog palverai, 0 6mo- 
g1x0g, 00% av more adınnaas. 7 0%; 


C. avayın: s. zu 450 a. 
ag: Ss. zu 448 a. — 

uEuvnnoaı 00V Atywv:“ erinnerst 
du dich, dass du sagtest. Ueber 
u£euvnueı mit dem prädicat. Part , 
das hier, weil beide Verba dem 
nämlichen Subj. angehören, im 
Nomin. steht, s. C. 591. Kr. 56, 
7. Das Part. Pıäs. bei usuvn- 
weı vergleichbar dem Infin. Präs. 
bei memini. F. Schultz lat. Spr. 
8.393. A.1. Charm. 156 a. neu- 
vnucı dt Eymye nal nei; @v 
Koi Tode Evvovza oe — Oll- 
yo roorTegov: näml. 456 c bis 
457c — 

D. 00 deir. u. &ynaleiv:"man 
darf nicht den Turnmeistern Vor- 
würfe machen (oder die Schuld 
beimessen). &yxaieiv mit Dat. 
C. 437. Kr. 48, 7, 1. 000° 
EußaAleıv: Das "bei den Verben 
von verschiedener Rection (dyne- 
Asiv 000° EußeAAcır) gemeinsame 
Obj. ist, wie gewöhnlich, nur 
einmal gesetzt, und zwar über- 
einstimmend mit dem nächsten 
Verb. Kr. 60, 5, 1. Ebenso unt. 
zo didakavrı .. . EEslavveiv. 


— 


— xojter ve nal adıny: durch 
te..xoal sind hier zwei Begrifie 
so verbunden, als wäre der eine 
nur eine untergeordnete Bestim- 
mung des andern: wenn er... 
ungerecht anwendet ; wie es auch 
im Folgenden heisst iv Br 
adınas yonra. — Goavrog di 
ovrw: keine blosse Häufung de 
Ausdrucks, so wenigeine solcheit 
6 avrogs ovrog 460 e oder iM 
Lat. hic idem, oder im Deutsches 


‘so in gleicher Weise zu finden 


ist. — un ...&bsAnvverv: über 
un vgl. zu 458.d. Die Infin. hän- 
gen von dei ab. — cAle za di- 
dakavıı: näher steht zwar &- 
PaAlsıv, aber dor Bedeutung nach 
überwiegend ist äyxaleiv. daher 
zu diesem der Dat. construiert ist. 
— &oon®n: Ueber die Bejahung 
durch Wiederholung des Verb. ®% 
zu 454 c. 

E. vov ö2 ys: vOv wird durch 
yE hervorgehoben, durch de dem 
oAlyo 70072007 entgegengesetzt. 
— oöxdr... „dınnoas: zurEr- 
klärung des &» beim Part. (vgl. 
zu 458 a) denke man an gase- 


460 C | 


bi B TOPTIA2. 43 


TOP. ©eiveraoı. 

ER. Kal &v voig nowroıg ye, m Topyia, Aoyoıs 
h&ysro, OT N Gmrogian mepl Aoyovg Ein OU TOUg Toü 
priov xal megırrod, aAA& Tovgs Tov Öıxalov Kal adi- 
v7 yap; 

TOP. Nat. 

Z2. ’Eya tolvvv Gov Tore Taüra Adyovrog UnE- 
aBov, @g ovdEnorT av ein n bnrooınn adınov aodyun, 
y asl xsol dınauocvvng Tovg Aoyovg moıeltar' Ensiön 
& oAlyov VOTEEOV Eleyes, or 0 6nTwe 1m 6yrogmm 
av adiaws KoBTo, 0VTW Pavuacag xal üpnsagevog 491 
v GvvadEıv ra Aeyonzva Ensivovg eirnov ToUs Aoyovs, 
1 el udv xEodog nyoio sivaı To EAEyyeodaı @OTEQ Eyo, 
Esov ein Öaikysodeaı, el 6} un, Edv yaigsıv" VoTs00V 
! nuov dmioxonovusvov öpäs IM xal avrog Or av 
BoAoypsitaı TOV 6NTOQLx0V aövvarov eivaı adinms 10%- 
Bas Ti) Önrogınn vol EHERsıv Adızelv. Taüra oVv orn 
ork Zysı, uc Tov auve, @ I'opypie, 09% OAlyng ovvov- B 


las &arlv wore inavag Öıaoxedbacheı. 


I» &otıv OT OÖ OnToginög 0Vx 
v more adınnosıev. — Ev roig 
Beroıs Aöyoıg: 8. < 4— 14. e- 
Aöyovs. 449 d. 0% tod aprlov 
0 .d. toVg Tod dınalov 459 .d. 
- tr . . . fin: Der Optat. im 
hängigen Audsagesatz als Ver- 
ster des Indic. nach vorange- 
ndem histor. Tempus im Haupt- 
tze. C. 528 a.; hingegen der 
tat. mit &v im Folgenden: ov- 
wor a» ein müsste auch schon 
unabhängiger Form des Satzes 
ehen. s. zu 452 b. — N yao: 
zu 449 d. —d0 Y: das auf das 
ıbj. N Ontogenn bezügliche Re- 
t., wie öÖfıere, mit dem über 
wichtlichen nominalen Präd. 
Bsnov noayun übereingestimmt. 
ıt. 463 b. Kr. 61, 7, 8 — 0V- 


to: nach Ersıdn...EAsyeg eben 
so resumierend, wie nach einem 
Part. s. z. 457 e. 

461 A. &unsivovs 8. Toög A0- 
yovg: näml. 457. ff. — Edv yal- 
gewv: 8. zu 458 b. — el ul» N- 
yoio .. . ein: über den Optat. 
im Vorder- und Nachsatze dieser 
abhängigen hypoth. Periode vgl. 
C. 548 u. zu 460 e. — Voregov 

. öuodoyeicau, d.h. öo8s ön 
el MOTOS Ortı Doregov 7) en. 
Öuoloysizaı KdVvarov elvaı av 
ont. gonstaı n.T.A. — ud 10V 
»vva: Ueber ud 8. zu 456 d. 
S. hatte die Eigenheit in Be. 
theuerungsschwären anstatt des 
Namens einer Gottheit oft das 
Wort xvmv anzuwenden. (vgl. 
Apol. 22 a 97 zöv xuva %. T. 


44 NTAATSNOE 


II2A. TidE, © Zoxgarss; oVrw xal 60V ne 
6nroounüs Öofafeıs WorsE vüv Akyeıg; 7 olaı, Or 
yiag NOxVVON 60L um nE000uoAoyijdaı Tov Gmro 
vöoa un oUyl xal ta Öinaıa sldevaı Kal Ta x.. 
T& ayada, nal dv un 2AHN raüra slöog mag ı 
avrog Hıdaksıv, Emesita Eu Tavıns lomg zig OW0i 
CEvavriov ti Gvveßn Ev rois Aoyoıs, TOOF 0.0N 47 
avrog ayayav Exil Toiwüra Eowrnuae — Emel 
olsı Enagvnossdar un ovyl xal avrov Eniorack 
dixaın zul aAAovs dıdaksv; aAN sig Ta ToLwdre 
woAAn aygoınia Eoti Tovg Aoyovg. 


4.) Tiefere Bedeutung hat man 
darin schwerlich zu suchen. s. 
unt. zu 482 b. — 

B. 00x öilyns o. doriv: “be- 
darf keines kurzen Beisammen- 
seins (zur Unterredung, s. Prot. 
338 c.), bedarf einer umfangrei- 
chen Besprechung. Ueber den 
prädic. Gen. Kr. 47, 6, 9. C. 
417. — 

xal0v .. . doßafeıs: In Fra- 
gen der Verwunderung erscheint 
nal als verstärkende Interroga- 
tivpart. (vgl. zu 455 a.) "denkst 
du wirklich u. 8. w. — on T. 

jorvvsn ... noocouoloynoau: 
a G. sich scheute dir nicht zu 
gestehen. Ueber afsyvvouaı mit 
dem Infin. s. C. 594. Kr. 55, 3, 
18. — un oögl: zu der Nega. 
tion des Iufin. eldevaı wird die 
Negation aus dem regierenden 
Verb. un ngo0ouoloynjcaı noch 
wiederholt; in der Uebersetzung 
erscheint daher bloss einfache Ne- 
gation. C.621 c. Kr. 67, 13, 6. — 
un An ...elöag: die Stellung 
der Negation erklärt sich daraus, 
dass 2197 eldog zu e'nem Be- 
griffe verbunden sind: “nicht be- 
reits mit diesem Wissen kommt.’ 


— fnııro.. ‚loazijuor: 
abhängig von Orı. Dan 
bleibt die Periode, da sich 
Vordersatze orı x. ein N 
nicht findet, unvollendet, 
teristisch für die überst 
Hast des leidenschaftlich: 
ioosg: Dass G. in unaufl 
Widerspruch sich verwick 
wird nicht geradezu eiı 
den. — 


©. avveßn; s. zu 45' 
Todd 0 In adyanas: wi 
eben deine Freude hast.’ 
häufig in parenthet. Erk 
Bützen. — ayayavı Aoı 
das &yeıy eig ToLmüre 
uote geht als Ursache de 
Paiveıv Evavriov zı vor: 
un oöyl: nach einem n 
Verb. des J,eugnens (d 
Frage tiva olsı ar. kömı 
Negation gleich), C. 621d. 
12, 7 — air: s. zu 44 
eig TE TOLXOTE: gleichbe 
mit dem obigen &r} Ta’ 
dowrnuare. — moin 0 
magna ruslictas. Im E 
Zurückweisung lässt sich 
ge P. zur Grobheit ge 
bejahrteren $. fortreisseı 


yos OpaAlousda, GV Na0Wv Enavoodov' 


M1E TOPTIAZ. 45 


ER. Q adArıore IldAs, dAAE vor Ebeniındss xro- 
veda Eraigovs nel vleis, iva dnsıdav avrol noEoBV- 
1290. yıyvouevor OpaAAQusdea, HapOvVrES vueis ol ven- 
12901 Enavogdire nunv Tov Biov xal Ev Zoyoıg zul 
&v Aoyoıs. zul vüv ei rı &yo xal Iopyiag &vroig Ao-p 
Öixcuog Ö' 
ü' zul Eya EIEAW Tov @uoAoynuevav sc ti 00ı Öoxst 
un xaAog auoAoyjadaı, avadsodnı 0 Ti av cv Bovin, 
&v nor Ev U0Vov pvAdteng. 

I12A. Ti vovro Asyaıs; 


ZR. Tav uargoloylav, & Ilole, nv ned Eoens, N 
10 zpdrov Ensyelonoas zonodaı; 


IIQA. 
BovAwunı ; 


Ti de, 00u &&eorer wor Adysıv 0n000 av 


SR. Asıvi uEvT av madoıs, & Beirtiore, el ’49%-p 
vofe dpınowsvog, 0V vis Eiiddog aAslory Eoriv egov- 
On zoo Akyeıv, Ensita 00 Evraüde ToVToV uoVog drv- 


gegenüber erhält die Anrede des 
:@ »aAlıore II. eine ironische 
Frbung. — alla tor: Das ab- 
brechende «AA (s. zu 449 a) wird 
durch das versichernde ro/ ver- 
schärft. vgl. Prot. 335 b. — 
2g80ß. yıyvönsvor: “wenn wir äl- 
terwerden, mit dem Eintreten des 
höheren Alters; denn $. selbst 
ist zu der Zeit, in welcher diess 
Gespräch verlegt wird, erst ein 
angehenden Vierziger., Dem „ge- 
genüber dusig oL vEotegot, “ihr, 
die Jüngern; ihr, die ihr jünger 
seid. — magovreg: wie das lat. 
praesentes in dem Sinne, von 'bei- 
stehend. — xal vöv: so auch 
jetzt’ (d.h. in diesem Falle). _ 
D. ILuarog ö’ el: “es kömmt 
dir zu. Ueber die pers. Constr. 
s. zu 448 d; über die lose Ver- 
bindung durch Ög, wo man yag 
erwartete, s. zu 456 b. — d&ve- 


FEcdaı: "zurücknehmen; retrac- 
tare. avarideodeı ist Kunstaus- 
druck im Brettspiele vom Zurück- 
ziehen der gesetzten Steine. s. zu 
Prot. 354e. — ri Tovco Atysıs: 


‘was meinst du damit?” C. 606. 


A.1. Kr. 57, 3, 6. (vgl. zu noi- 
O0vS TOVToVS 449 e.) — RXQ0- 
koylav: 449 c. — TO NEWToR: 
näml. in dem Gespräche mit Chai- 
rephon. 448, b. c. d. Ueber den 
Art.- vgl. zu 452 c. (TO uer« 
Tovro). — 

E. dgpınoevog: P, war aus 
Akragas in Sicilien gebürtig. — 
tns 'Eiladog: der Gen. hängt 
von dem Localadv. 00 ab. Kr. 
47, 10, 4. C, 415. — nisiorn 8. 
BEovoln: Demost. Phil. 3, 3.: 
Öneig zyv naggnolav dm ubv 
av Allmv odTW novnv oleohe 
dsiv elvaı TC tois fi ın nO- 
Aeı, Dore nal roig &ivorg xal 


46 TAATQANOZE 


ki 


ınocaıs. aAAa avrideg Tor’ G0U UaxpR Asyovrog xl un 
29 EAovrog TO Eomrausvov anoxpivsodai, 00 Ösıva av 
av Eya nadoım, el un EEdoraı wor anıdvar xel un 
462 axovsıv Gov; aAA El Tı ads Tod Aoyov ToV Eiomus- 
vov zul Enavoodmoaode. avrov Bovisı, WOrEE vOv Öl 
Ehsyov, dvadeusvog 0 rı 001 Öoxel, &vra ugpsı &pw- 
Tov Te xl EowrWusvog, W@OnEO Eya re xal I'ogyias, 
EieyyE Te nal &Adyyov. ps yao Öynov xal 60V Exlare- 
odaı ünso Tooylas' n ob; 
IIQ2.4."Eyoye. 
ZR. Ovxodv al EU xelsveis GRvTOV Egwräv Exa- 
Grote 0 tı &v tig Bovinteı, WG ERLOTAWEVOS ARoxpi- 


vEeodVal; 
II2A. IIcvv utv ovVV. 
B 292. Kal vöv Ön Tovrwmv Onorsgov Povisı mol, 


‚ 1 e) N) 
&ow@tu n anexgivov. 


II2A. ’Akla xoınoo reüre. xal wor anoxgıvaı, @ 


rois doviloıs avrig ueradedo- 
aate, nal moAlovg dv rıc olxE- 
tag ldoı nag vuiv werd nielo- 
vog Ebovolag 6 rı Povlovrau 
Atyovras n noAltas Ev dviaus 
zov dAlwv nolsav. — Eneıza: 
s. zu 456 d. — tovrov: näml. 
züs ESovoiag Tod Akyaıv. vgl. 
C. 366. Kr. 61, 7,9. — avrideg 
tor: "stelle (näml. dem Falle, in 
welchem du bist, den, in welchem 
ich bin) entgegen’ — ro dewra- 
uEvov anongivsoher: 449b. — 
ei un &E&oreı: "wenn es mir nicht 
frei stehen soll; über die unglei- 
che Form des hypoth. Vorder-u. 
Nachsatzes s. zu 4584. — 

462 A. Enavop#woacher: mit 
Bezug auf 461 d. 09 naowv E- 
zavoedov. — vüv Ön: näml. 
461 d.; für die deutsche Ueber- 
setzung zu ordnen: avadewevos, 
Donse voV Ön ZAeyov, 0 rı u. 


t. l. — Ev To ukosı: vicissim. 
vgl. Prot. 347 d. — dowrauesvos: 
‘dich befragen lassend.’ Uebrigens 
ist £owrarv te %. &pwr. mit dsa- 
Yeusvog durch keine Partik. ver 
bunden, weil diese Part. in ver 
schiedener Beziehung zu ZAsyye 
z. a. £. stehen; das erstere be 
zeichnet, was an der Discussion 
gestattet ist, das zweite die Form 
der Discussion selbst: ‘nimm zu- 
rück — und dann in Frage und 
Antwort überführe und lass dich 
überführen.’ — flsyyere nad &A%y- 
yov: 458a. — Önnov: 8.2u447 
d. Auf P. Zustimmung darf 9. 
nach des P. Aeusserung 448 & 
zuversichtlich rechnen. — ag &mi- 
oTausvog: 8. zu 448 e. — 

B. vol vuv: 58. zu 449 a. — 
6n: folgernd. s. zü 448 b. — 

alla: 8.zu 4492. — dpa: 
zu 450 c. — Nvrva zeyump: 


2 D 


TOPT'IA2. 


AT 


üxgarss‘ Emsıdn Topyiag amogelv 001 doxsi mwegl ıng 
moginng, OU adınv viva png elvaı; 
ZR. dpa Epwräg Nvrıve vEyunv pyul eivarz 


1124. ’Eyoye. 


ZR. Ovdsuie Zwoıye doxsi, & Ilüls, ag ye moös 


Fraindn eipnodaı. 


IIQA. Alla Ti 001 Öoxei n 6mrogıan eivar; 

ZQ. IIpäyua 0 pns HU noıyoaı Texyvnv &v ro ovy- 
pauuarı 0 &y@ Evayyos avsyvov. 

I12A. Ti voöüro Atyaıs; 

ZR. "Eunsigiav Eyaye TIVE. 

I12.4. ’Eursigia &oe oo doxel rn mrogıaı] ELveL; 

ER. Euoıys, ei un vı 0V aAdo Akyaıs. 


IIQ2A. Tivog Euneigie; 


ER. Xagırog Tivog nal ndovng anspyadlaz. 

IIQA. Ovxodv xaAov 601 doxsi n 6nrogian eivıı, 
‚oltsodaı 0l0v T eivan AvdgWmoıs ; 

ER. Ti de, @ Ilöis; Hön nenvoaı mag Euod, 0 
pnui avınv elvan, WOrE TO uET& TOdTo Eowräg, ED 


 xaAn wor Öoxei eivar; 


hatte seine Frage unvollstän- 
' gestellt; S. verweist ihm in- 
ect diesen Mangel an stren- 
-Form durch Hinzufügung des 
Ischweigend von P. vorausge- 
ziten Genus Teyvn. — 08 ye 
ös 08 vaAn®N stonodar: „vgl. 
ot. 309 a. ag y &v KVToig 
iv elonodaı. Ueber solche 
fin. bei ws s. C. 564. Kr. 55, 
2. Zur Erklärung des Perf. 
‚modeı vgl. das deutsche: dir 
ul die Wahrheit gesagt sein. — 
76 cv: näml. in der Rhetorik 
ige) des Polos. vgl. 448 c. — 

tl Tovro Akysıs: vgl. zu 
;1d.— Zunsiplav rıvo: Uebung 
ıd die daraus hervorgehende Ge- 
hicklichkeit; sie bildet in ihrer 


Zufälligkeit den Gegensatz zu 
teyvn, die nach bestimmten auf 
der Natur ihres Gegenstandes be- 
ruhenden Gesetzen vorgeht. 
&un. &oa: P. wird durch die 
unerwartete Antwort des S., die 
er bestreiten musste und doch 
nicht anzugreifen weiss, aus dem 
Geleise des Gespräches gebracht; 
den Ausdruck seiner Verwunde- 
rung, gibt die Frage’ einer Uebung 
also etc. (vgl. Prot. 319 a.),durch 
die er sich erst zu weiteren Fre- 
gen sammelt. — yaoitscHu: olov 
Tielvan: erklärende Appos. zu N 
Önropginn. — Tag Eu0d: 8. zu 
455 c. — 

D. zo uera rodro dpmr.: "du 
fragst bereits nach.dem erst darauf 


E 


48 


NIAATQBNOZ 


I12A. Ov yag nenvoucı oT Zunesipiav Tı 


nv ons eivar; 


ZR. Bovisı oVV,. Emeıdn Tıuäg to yagitsch« 


x00v ti wor yapioacdaı; 
IIQ2A."’Eyoys. 


ER. ’Epgod vov us, 6Yporoude nrıs wor Ö0x8 


eivau. 


II2A. Egoto 07; tis TEeyvn Odoroule ; 
ZR. Ovdsnie, & Iloie. 


TIQA. ’Akia Ti; padı. 


22. Dur 67, Euneigie vis. 


I2A. Tivos; yadı. 


ER. Drul dr, yaoırog Hal Ndovng aneopya 


IIoAe. 


M2A. Tavrov ao Eorlv Oyonoula xal 6mı 
ZR. Ovdaudg ye, aAla vns aus ulv En 


0E05 UOgLoV. 


II2A. Tivos Asysıs Tavrng; 


folgenden; denn die Frage nach 
dem Werthe der Xhetorik lässt 
sich erst beantworten, wenn die 
Definition der Rhetorik selbst voll- 
ständig gegeben ist. — &l: s. zu 
4520. — 0d yap...: über yao 
s. zu 451 a.; denn die (bloss 
rhetorische) Frage vertritt die 
Stelle der Antwort. — ruuds: 
“hoch schätzest, viel darauf gi bet. 
Krit. 47 2. 0 008 70n Tas 
dofaus tov Avdounwv Tıuav. 
P. hatte aus dem zagıfeoH«: der 
Rhet. den unmittelbaren Schluss 
gezogen, dass ihr das Prädicat 
%0A0v zukomme. Daher ist S. 
berechtigt vorauszusetzen, dass 
P. das gao/teodaı hochschätze, 
— 2000: P., der sich selbst 
der Kunst der Gesprächsführung 
gerühmt und die Stelle des Fra- 


genden gewählt hatte, 
bereits die Fragen., die 
eigenen Niederlage führ 
von seinem Gegner vori 
sen. — Oyonorie: der 
griff wird nachdrücklic 
gestellt. — Eowre Ön: 
b. — alla ze: “aber w 
dann, wenn sie keineR 
soll? — Eureigla zus: 
8. — TIi9oS; padı: 
holte Imper. yadı, au 
S. beide Male mit d 
der Ueberlegenheit pnu 
gegnet, zeigt bereits < 
duld des P.über dieses 
in dem er sich keinen 
sprechen darf. — gny 
zu 448 b, — 

E. öyonroıa xal 6 
ohne Art. s. zu 450d. 


43 B 


TOPTIAZ. 49 


ER. Mn; aygoıxorsgov n ro aAndig eineiv‘ 0xv@ 
yaplopyiov Evena Akysıv, un ointal us draxwumdskv 
0 &avrod Euırndsvpe‘ &yo ÖE, ei ulv Toüro dorıv 9 


6mogian nv Topylag Enırmdsver, 00% olda' 


aprı &% Tod Aoyov 0V0LV Nulv xarayavis &yEvero, ri 


T 
z0TE 0VTog Nyeltaı' 


0 8’ &yo “uAS nv Ömroginyv, 


zoayuaTog Tivog &otı UOGLOV 0VÖEVOg av naAdv. 
TOP. Tivog,  Zuxgares; eine, undtv dut aloyvv- 


8 ER. Ioxsi voivvv wor, @ ['opyla, sival tı Enı- 
mdsvue Tervınov usV 0%, Yuyng 08 Oroyaorırng zul 
avögslas zul pvosı Ösıvjs mg000uLAsiv Tois AvdoW- 


201g ° 


[un ’ En 
xoAd 0: avVTod Eyo To xepalaıov xolanelav. 


tavıng wor Öoxsl gig dnırndsvoewg moAid ulv xal ade 
bogen zivaı, Ev ÖE xal nm Owonouan‘ 0 doxei ulv ei- 
var zeyvm, wg O8 6 Euog A0yog, 00x Earı reyvn, dAl 


h, uweng: 8. zu 461 d. — um 
dygOLxdTEgo» N: ‘es dürfte viel- 
leicht zu unhöflich (unhöflicher, 
näml. als sich gehört) sein;’ ve- 
reor ne sit inurbanius. vgl. Apol. 
92 d., Ueber das elliptische wn 
...7 8. 0.512. Kr. 54, 8, 18. 

Des 8, höfliche Wendung un 
dygoınorEspov 7 soll zumeist an 
des P. Aeusserung 461 c woAan 
aygoınla &ori erinnern. — dia- 
xoumdeiv: verspotten ; die Zu- 
sammensetzung mit dia mag wohl 
an jenes Verfahren der alten at- 
tischen Komödie erinnern, wenn 
sie eine Person (z. B. Sokrates, 
Kleon) in ihrem ganzen Thun 
und Treiben zum Gegenstande 
des Spottes machte. vgl. drıno- 
podeiv Apol. 31 d. — ei. r.: 

8. 452 c. tovro, zurückweisend; 
*das, wofür ich sie erklärt habe. 


463 A. nal yag: es. zu 4482. 
— tl R. 00109 NY: "wofür er 


Plat. Gorgias: 


(G,) sie (die Rhetorik) eigent- 
lich ansieht.’ oörogim Gegensatze 
zu dem folgenden &yo. — ovde- 
vög T. %: ‚Appos. zu Todyuc- 
T0g Tıvog, einer gewissen Sache 
(Beschäftigung), welche aber keine 
von den schönen ist. — und8» 
&. aloyvvPeig: nihil mereveritus. 
Kr. 46, 4, 4. 0.622, 1. — 


Yvyns d8 or.: die Eigenthüm- 
lichkeit dieser Beschäftigung, ist 
einmal durch ein Ad). (reyvınov), 
dann durch einen Gen. (Wvynjs. 
C. 407, 8. ‚Kr. 47,6,8) bezeichnet. 
— Toig &vde.: der Dativ bei 
moooouıleivKr.48,9. C. 436. — 


B. zoAla ulv ni ala w.: 
"viele andere Theile. s.zu 447 a. 
— 0 donei.. .: 8.zu460e. — 
OS. . AöyoS : “aber wie ich be- 
hanpte. Das Subj. Aoyog ergänzt 
man in dieser Formel leicht durch 
ein dazu passendes Verb. wie A&- 


4 


“al ap 463 


so NAATSNOE 


&unsıpla xal zeıßn. Tavıns uogıov xal nv dm 
&yo xaAo zul nv ys Xouumrınnv Xel nv Copı 
terrape TaÜra uopıa En) Terzapsı mpayucoıv. 
C BovAstaı IInAog nvvdavsodeı, auvdavsodo”’ ı 
zo nenvoran, 0rolov pnuı &yo ris xoAanslag 
elvaı nv 6mroginyv, aAk avıov Alinda ovao 
xgıuedvos, 6 68 Exavegard, el DU xaA0v Nyodun 
dyo Öl Kür 00x anoxpıvoüunı TEOTEEOV, elite 
elts aloyo0v nyoüunı slvaı mv Ömropıunv, 
zEWTov anoxpivwunı. 0 rı Eorlv. 0V yagp Öine 
IIois’ air einsg Bovisı nudeodeı, Lowre, Ono0i 
giov zig »olaxeiag gnul alvar nv Ömrogianv. 
II24. 'Eoora ö7, xal anoxgıvar, 6molov | 
D ZR. "Ag ovV dv uadoıs anoxgivauevov; Eo 
n 6mrogien aaa Tov &uov Aoyov moÄırınng 
elöwmiov. 
NIS2A. Ti ovv; Kaksv n 7 «loygöv Aeyeıs aven: 
292. Aloypov Eywmys' ta yap xaxı alaygn 
eneıön Öst 001 anoxelvasdeı ös n0n eldorı & &ye 


yeı, algei. — dunsigla nel rgı- 
ei: vgl. ob. 462 c. — xel ı79 
oo. ol zo. nat: “auch . 
und . . und; dass das erste nal 
nicht correlativ zu den folgenden 
zu beziehen ist, ergibt sich, aus 
dem vorausgehenden ® Ev... 0%0- 
our. — 


Ü. aurov Asl. 0. Eronengı- 
uevog: über Anvdaverv mit Acc. 
der Person C. 398. Kr. 46, 9; 
über das ergänzende Part. C. 
590. Kr. 56,4, 1. — &ravspwra 

.: 462 05 die Bedeutung des 
Zmt im änaveowr&v ist dieselbe 
wie in ‚Fmavegiodeı 451 b. — 
ei ...:8zu 4520. — eıe.. 
eite...: in der indirecten 
Doppelfrage Kr. 65, 1,11, 0.611. 
— zolv @v: mit Con). ‚nach einem 


negierenden Hauptsatze ı 
Haupttempus C. 557. K 
l. — zoorov: nicht blc 
deraufnahme des _0T: 
dem Hauptsatze; S. erkl: 
die Definition das Erste 
Grundlage der ferneren 
chung sein müsse. — 
8. zu dvayın 450 8. — 
6n: s. zu 48 b. — x 
xgı var: „parentbetisch. 


D. &v uadorg: FR 
— ArorgıvEuEvov: nän 
Ueber den Gen. des E 
vevdavo s. Kr. 47, 10, 
C.420. — sldnlor: 5 
stalt, Schattenbild, ohne 
heit, wie z. B. die Sche 
Todtenreichs, im Gegen 
den leibhaften Lebenden 


TOPTIAZ. 


Si 


TOP. Ma rov Jia, m Zwxgarss, al dyo ovöL 


avrog avvinu 0 Ti Adyaıg. 


E 


ZR. Eixorog yes, m Iopyia‘ ovölv yap zw oapkig 
ktyo, IloAog 68 0d8 veog &arl “al 0&vs. 

TOP. ’Alla toörov ulv Eu, 2uol Ö’ sind, aa Al- 
YES zoArıang uoglov eidwiAov eivaı unv 6nrogiunv. 

ZR. AA &ya neıgacouaı podoaı, oO yE „nos Yul- 
vera, eivaı 7 6mrogixy‘ el Öb un Tüyyavsı 0V sovTo, 
Nöiog ods &i8yksı. Hua nov xalsig vı nal Yuynv; 


TOP. IIös yag 0v; 


bök 


ER. Ovxodv xal Tovrmv olsı rıva sivar Exarkgov 


eveklev ; 
TOP. "Eyoys. 


z2. Ti de; doxovoav utv svehlan, ovcav Ö’ od; 


) or roLovde Ayo“ moAAol doxoücıv &v Eysıv Ta oo 
here, oUg 00x av Gaölms alodoıro rig, Or 00% &V 
tovaıv, KAAog Y larpog TE xal TÜV Yyvuvaotızav ig. 

, 1% zild w dgyovaı Ypuzut, ei- 

; Ile aauorzov. Od. 4, 475, zös 
frins audocde nureldEuer, Evda 


; me vergol apgadses valovaı, 
 Bporav eidnin KEWOVTRY). — 


Bedeutung des Wortes Polos (xö- 
Aog, Junges Ross’) gedacht sein. 
_ arg: s. zu 449 a. — Tvy- 
avsı 09 Toüro: Öyist, wie ge- 
wöbnlich dem Prädic. (roVro) 


tl 00V: 8.zu 452c. — og N6n 
iöorı: Abermals ein derber Bei 
tenbieb auf den allzu raschen 
(veog xal ö&vs) P., der, keines- 
wegs an strenge Begriffsentwicke- 
lung gewöhnt, immer auf Eigen- 
schaftsbestimmungen abspringt, 
bevor noch die Definition feststeht. 
Ueber ag beim Part. s. zu 448 e. 
— na Tor 4.: 8. zu 456 d. — 
oVdE wörög o.: Ausdruck des 
stolzen Selbstgefühles. — 

E. sinörog ye: s.zu dyadov 
ya 449 a. — 008: 8. zu 447 8. 
— »veog anal öbvg: dem Wort- 
laute nach glimpflich, dem Sinne 
nach sehr bitter gesagt. Bei bei- 
den Prädicaten mag wohl an die 


assimiliert. Kr. 63, 6, A. — II. 
6. tyksı: mit Bezug auf 461 cc 
med. u. d. in. — con: ist, wie 
apvynV, Prädicat zu Ti. — 

464 A. rovrov: abhängig von 
Exategov. — doxodcav: “schein- 
bar.’ 0900» ‘wirklich’ — olo»: 
8. zu 450 d. Ueblicher ist in die- 
ser Formel olov T6 ToLdvde Atyo. 
— rzoilol...: Ueber das Asynde- 
ton im Erklärungssatze 8. zu 450b. 
— ovs...alodoıro: Ueber die 
Antieipation des Subj. des abhängi- 
gen Satzes s. zu 449e. — dAlog: 
zu tıg gehörig, ist davon getrennt, 
indem die Worte @AAog 7) . . tig 
eine beschränkende Erklärung zu 
00% &v tıg bilden, "nämlich sonst 


i* 


JIAAT2NOZ 46h.A 


TOP. ’Alne Atysıs. | 

ER. To toıovrov Adya xal ev sayarı, eivaı xal 
89 Yurl, 0 Tı noisi ubv Öoxsiv ev Eyeıv ro söne ra 
nv Yuynv, &ysı 68 oVÖLV uäikor. 
B TOP. ’Esu tedre.. 

22. Dege 6n 001, &av Övvmunı, VapEoTsgov Exı-|) 
-dslEn 0 Akym. Övoiv Ovrov roiv ngayuaroıv Övo Akyo 
riyvag‘ nv ubv En) Ti yuyi modırınmv veid, nV öl 
int omuarı wiav ulv oVrwg Ovouacaı 00% E4@ 001, 

I wis 68 0Vans TS TO OWmuarogs Yeganeias.Övo wogıa 
'Adyo, nv ulv yvuvaorıznv, ınv 68 largınnv * vg öl 
noAıtıang avıl ulv ig yvuvaozınjs nv vouodsrian, 

Cavriorgopov O8 17 larpıxy mv ÖınaıooVvnv. Emnor- 
‚YOVOdOL nbv 6 ahmaaıs, &rs nepl TO KUrO odamı, 
EXATEEKL TOVTWV, N TE largıan Ti; yvuvaorınn) al 7 
Öıxauoovvn 7) vouoderixij‘ Oumg 63 dıapegovol rı dl- 
AniAov. terrdgmv ÖN TOVTWVv 0V0@V, xal dsl E0G 10 
Beitıorov Hegansvovoov TÜV ulv To OBun, Tav Öf 
nv duynv, n nolaxevrınn alodouEvn, 0V yvodoa Asya 


'$2 


| jemand, ausgenommen nämlich. chenden Gliede vorausgeht 177 


— zorei ...: Ueber den Acc. Yvyf. — odrag: näml. wie bei 
mit Inf. bei zoıeiv s. zu 448c. der Seele. — ovons: concessiv. 
— Öoxsiv: näml. zıvo, über die s. zu 450 b. — errl: ‘ entepre- 


Ergänzung eines allgemeinen Subj. 
s. zu 456 d. — &aı.öt...: 
Uebergang aus derabhängigen Fü- 
gung zurunabhängigen: “und doch 
befindet man sich durchaus nicht 
wohl; vgl. zu 452 d. Als Subj. ist 
bei Zyeı aus dem Vorangehenden 
6 dorav &Ö £yeıy zu verstehen. — 
oddtv uällov: näml. ed. Ueber 
0VÖEV 8. zu oVÖRV Arrov 453 b. — 


B. peos ön: s. zu 455 a. Das 
Fut. dönıde/fo kömmt näml. an 
Bedeutung dem Imp. nahe — 
en) tr. %.: s. zu 463 b. — 00@- 
ham: ohne Art. (C. 376. Kr.50, 

2, 13), obgleich in dem entspre- 


chend. Kr. ‚68, 14.1. — ayel- 
6TE0P0» tn d.: Ueber die Con- 
struction mit dem Dat. (wofür der 
Gen. nicht weniger gebräuchlich 
ist) 8. Kr. 48, 13, 12. vgl. C. 436 
b. — dınauoodvnv: Gerechtig- 
keit in ihrer, Ausführung, also: 
“Rechtspflege? — 


C. 87: folgernd aus &vrlorgo- 
YoVv. — ars... ovonı: C. 587, 
6. Kr.56, 12, 9. — ÖLapEgovoi 
7 dAAnlov : "Ueber zi 8. zu TO- 
covrov Öragp. 451 c. Ueber den 
Gen. bei dıap£osırv 8. Kr. 47, 13, 
6. vgl. C. 419e. — Qög, zo Ba. 
tıotov :"zum Besten hin ;’ so dient 


TOPTIAZ.? 


Br, 


OToyadausvn, TETrgaya Euvınv Ötausluaod, Vzo- 
: vnO EXa0Tov Tav. uoplaov, mE0OONosBLLR silver 
0 Oneg UnEdv, aa Tod ubv BeAristov ouölv pg0Vr D 
‚to 0: asl ndior® Bmgsvsrar nv avoıav xal ker. 


, @ore doxsi nAslorov ale eivar. 


- F 
uno :udv oVV 


loroıxmv n Odonouxn Vnodsdvxs xal rgEONDLEI- 
‚© BeAtıore oda to oauarı elöevar, wor ei dor 
act dıaywvitssden OYyoroıdv re “al lareov N Ev 
&dıv OVTWS Avonroıs @onsE 0b zaldes, TOTEPOG 
EL NEOL TOV YENsTav OrTimv zul NOVnE@V, 0 lü- 
n 6 öyomords, Aus av anodavelv ToV iargov. E 


xeiav wEv 0vV avıo xaio, xal wioyg0v ynus sivaıa65 


Hodrov, & IlaAe — Toüro yap moög a} Aeya —_ 
00 nd8og oroyaferan Avev Tod Beiriarov' reyunv 


mit Acc. zur Bezeichnung 
veckes. s. Kr.68, 39, 7. C. 
„c. — 6Toyasausvn: ist 
blosse Wiederaufnahme von 
wEvn, sondern genauere Er- 
ıg desselben, wie in den ge- 
atsprechenden Sätzen 452 e. 
... 00t, 454c. 70V ‚Eis 
ya. — vroddoe« uno, En.: 
hinter... steckend; in- 
speciem EtC. Eavınv dıa- 
s& ist unter Vrodvon, al- 
vn unter &avınv ÖLavel- 
subordiniert. — 
'zeöv: mit Acc. (rorher mit 
rholung der Präp.), Kr.46, 


— 70 del Ndlorw: 
das jedesmal angenehm- 
ır. 50, 8, 9. — nv dvomav: 


LovsS &dvontovg; aber den 
ren 
er Gebrauch des Abstract. 
gt am besten die deutsche 
setzung: "siemacht Jagd auf 
verstand und täuscht ihn.’ 

odsdvxe: Ueber das Perf. 
zeichnung der fortdauern- 
rkung einer noch forıdau- 


Nachdruck, den ein 


ernden Handlung s. Kr. 53, 3, 3. 
vgl. C. 502 f. Daraus erklärt sich 
die Verbindung des vrodedvns 
mit dem Präsens NE00NOLELTOL. 
&v nonol: s. zu 451 b. Die 
ganze Stelle enthält eine verdeckte 
Entgegnung auf 456 b, c. 459 a. 
Einzelne geflissentlich den Aeus- 
serungen des G. entlehnte Worte, 
2.B. dıaymvigeodaı, weisen deut- 
lich darauf zurück. enateı 
neol tov y.: Kr.68, 31, 23 de- 
gegen Prot. 3827 c. mit blos- 
sem Gen. 5. zu zegl @v eldevaı 
472 c. —: 
E. av dnodawein: ı s. zu4488. 
465 A. adozo0v pnuı elvar: 
nachdrückliche Wiederholung aus 
463 d. — toVro.... Ayo: als 
Erwiederung auf des P. Frage ri: 
oVv; naAöv 7] alaygov Akysıg 
een elvon; 463d. — od nd8og 
: Ueber den Gen.’bei oroze«- 
keodon 8. C,419c. Kr.47,14. — 
&vev Tod PeAriorov: mit Bezie- 
hung auf zoY usb» Bslriocrov 0V- 
dv pgovzıfeı (464d.in.), im Ge- 
gensatze zu del moög 10 Pelzı- 


54 HAATSNOZ A65A 


d3 avınv 09 pw elva AAN dumeiplav, Orı 00% Eyu 
Aoyov oVdödva MV zgp0oapEgeı, Omol’ Arte nv pvow 
doriv, More nv alılav Endorov un Eysıv sinelv. &yo 
öb vEyvnv oÜ xuAc, 0 &v 1) @Aoyov npdyua‘ Tovsmv 
ö3 eg ei dugıoßnreis, EHEM vrooysiv Aoyov. 

B Ti) ulv ovv largınn, Ganso Akyo, 7 OYozoux 
xoAnxsin VrORSITEL" 31) Öb Yyvuvasııx)) xardk TOV av- 
Tov TE0ROV TOÜToV N xouumtırn), KRX0UEYOS TE OUVOR 
xal anarnin xul dysvuns Hal Avelsvdegpog, Oynuadı 
xal xpwuadı' al Asıoıyaı nal Eodijoıv anarüce, More 
orslv dAAorgLoV xaAAog EpsAzoufvovg Tod olxelov zoü 
d1a rüg yvuvaorınjg ausislv. {v odv un uaxgoAoya, 
HEIM 001 eineiv Bono ol yenufromı — On yao a 
long dxoAovdrionıs — OT 0 KouumTırn EOS Pruuva- 

Coriuenv, ToüTo OYorxou«n XO0g largınnv “ wäidov Öl 
WöE, OTL 6 xouuwrıxn npög yuuvasrıkıv, TOdro dogı- 


czov Veganevohv %. T. A. (463 
ce.) — 09 pnu: 8. zu 450d. — 
00x &.1. ovdeve: "hat keine Ein- 
sicht, kann nicht Rechenschaft 
geben über... — or 70009.: 8. 
zu 448 d. — öroi’ drze: vgl. zu 
noiog rıg 448e. — NV gvoıw: 
s.2u 452b. — un &ysıv sineiv: 
Ueber un bei wore mit Inf. C. 
617 0. 2. Kr. 67, 6. — 0.0 

8. zu 450b. — &Aoyov: d.i. 00% 
£yov Aöyov, wie es vorher hiess, 
“ein Treiben, von dem sich keine 
begründende Rechenschaft geben 
lässt, ein vernunftloses Treiben. 
Diesen Vorwürfen gegenüber, ver- 
spricht S. vnooyeiv Aoyov ‘Re- 
chenschaft zu geben, Rede zu ste- 
hen, s. zu Prot. 338 d. — 


B. vnonsıraı: gleichbeden- 
tend mit dem obigen. (464 d. in.) 
DuZ) nv largınnv 7 dwozoun 
Vrod8övne. — KaTE TOV 0. 7Q.: 
8. zu 454 c. — ornuaoı ERE- 


zo0«: zunächst Ausführung von 
amarnı. — Epelnousvovug: ist 
nicht Subj. zu &usieiv, sondern 
nähere Bestimmung zu dem all- 
gemeinen (zıvag) oder aus dem 
vorigen zu entlehnenden (rovs 
&rarndevrog) Subj.: "dass man, 
unter Aneignung erborgter Schön- 
heit, für die ‚eigenthümliche keine 
Sorge trägt. Die körperliche 4 Aus- 
bildung durch yruvaorızı ist 
dem Hellenen ein nothwendiges 
Erforderniss für den freien Manı. 
Prot. 326 b. — 70% 0. roÖ...: 
s. zu 451 a. — iin... yen- 
wergau: d. h. "mathematisch de- 
monstrieren; denn 0 « oüs fı 
Todöro y moös Ö ist der techni- 
sche Ausdruck für Proportion, — 

nN0n.. . dnoAovönoaıg: mit Be- 
zug auf 463 d. in. L7) dv dr Lo- 
#oıLs KnOxELvauEVvoV, —_ 


„©. uällov Öb: 5.214490. — 
0dro: näml.in deroben (durch die 


465D TOPTIA4E. 55 


ori) EOS vouodsriunv, zul Ort 0 Orbomosan QÖR 
lorgıanv, Toöro HnTogıxn 708 Öınaosvvnv. Omep uEv- 
to Akyo, Öıdoryas ubv 0Vrw PVosı‘ ars Ö’ dyyüg OV- - 
Tav pvgovraı &v TO avro xal'nepl vavra ooyıoral 
xal 6nNTopss, “al 00% Eyovav 0 Tı YEncovraı oVreE 
wvrol Eavroig ovre ol aAA0ı AvdgmzoL Tovrois. Kal yap 
&v, &l un N Yduyn To oduarı Ensorareı, aAA AUTO av- 
To, xal un UNO Tavıng xarsdsmpeito xal ÖLexgivero D 
N re oYozouan xaln largınn, GAA avro TO Ooua Expıvs 
GTaaLMUEVoV Taig yapıcı Taig TEOS aUrTo, TO Tod Ava- 
Eayopov av moAv nv, @ pie IldAs — GV yap rovrav 
Eumsıpog —, Ouodäav zdvıe yonuara dpüpero dv ro 


&) “ e) - [ C 
Kvro, Axplımv uvrwmv Tav TE largırav xal Uyısıvav 


Proportion) bezeichneten Weise, 
_ dre ö’ 8. övıov: 8. zu 464 c. 
— oöx Eyovam 6 zı genoovran: 
"wissen nicht, was sie anfangen 
sollen.’ Ueber den Indic. im ab- 
hängigen Fragesatze vgl. C. 520. 
Kr. 54, 6, 1. Der Ind. Fut. kömmt 
in solchem Falle einem deliberati- 
ven Conj. sehr nahe. Ueber den 
Acc.ö tı ».Kr. 46, 5,9. — nal yagı: 
s. zu 4488. — el. . EREOTATEI, 

„Av n. NP: s. zu 448 b. — 
zo omuarı: Ueber den Dat. bei 
Zrıorareiv vgl. CO. 437. Kr. 47, 
20, 3. Gewöhnlicher ist der Gen., 
ohne dass sich ein erheblicher 
Unterschied beider Constructionen 
sicher nachweisen liesse. 

D. xorsdeogeizo: eigtl. "von 
oben herab (C. 459. Kr. 68, 46, 
10.), von dem (in dwesrareı ange- 
deuteten) übergeordneten Stand- 
punkte aus betrachtet,’ also rich- 
zig erkannt würde.’ — 6 709 A.: 
’die Behauptung des Anaxago- 
ras; Ülud Anazxagorae. C. 410. 
Kr.47, 5, 10. E. Schultz lat. Spr. 
8.314, A. 3. vgl. zu 10 ns TEr- 
vns 450 c. Regelmässig steht in 


dieser Ausdrucksform der Art. 
beim Eigennamen. — Avafayo- 
oov: Der Gedanke, durch wel- 
chen Anaxagoras, ein Zeitgenosse 
des Perikles, die Ordnung des ge- 
sammten Weltalls erklärte, NAV- 
Te yonuaze 79 öuod, elra voog 
1909 aura ÖLEx0ounoe, wird 
auf den vorliegenden Fall tref- 
fend angewendet. Diese Anwen- 
dung lag um so näher, da jenes 
ÖuoV navıa auch ausserhalb des 
Kreises der Philosophen sprich- 
wörtlich geworden‘ war. Die Aeus- 
serung an P.: 0U yag TovıoY 
fureigog, verspottet wohl viel- 
mehr den P. wegen seines Telen- 
tes, alles durcheinander zu wer- 
fen, als dass wir daraus den Schluss 
machen dürften, P. habe der tief- 
sinnigen Lehre des Anaxagoras 
ein ernstes „Studium zugewendet. 
— ay.n. nv: Ueber die Wieder- 
holung des ‚ev (nach vorangehen- 
dem x«l yag dv) s. Kr. 69, 7, 8 
vgl. 0.639, 3.A, — noAd nv: 
‘würde ausgedehnte Anwendung 
haben, in grossem Masse statt- 
finden — Öuov av...: die ep- 


56 MAATS2NOE 


4165 D 


xl Oyomouxav. Ö utv ovv Eye pnw nv Ömrogunnv 
El VOL, aunmong ' dvriorgopov Iyomoulas Ev yvın, os 
E£xslvo 8v Omuerı. ioog ulv 00V dronov WEnoimn, OTL 
GE 00% &@v uaxgovg Aoyovs „reysıv wÜrTog Suyvöv A0- 
yov anoterana. aEov utv oVV enol svyyvaunv Eysıv 
dori‘ AEyovrog yag uov Boayea 0Ur ‚Euavdavig, ovöR 
1onodaı Ti anoxpiosı, NV-00L anexgLvEunv, oVÖLV oldg 


“Tode, MAR Eödov dımynoews. 


&av utv 00V xal &yo 


G0U anmoxgıvousvov un Ey 6 TL YoN7Omuaı, Anorsıve 


466 Kal ou Aoyov, Eav 63 240, Eu us 1onodar‘ Ölxaıov yap. 


xol vÜV TavIN Th anoxgiceı el Tı Eysıs YENodaı, XO@. 
T2A. Ti ovv gns; nodexsia Öoxei 001, eivaı m 


Ömrogung ; 


ER. Kokaxsiag utv 0vV Eymys eimov uogiov. AAN 
0V uvnuoveveag tnAoürog av, @ IlwAe; rlraya Ögd- 


0El5; 


exeget. Appos, (Kr. 57, 10, 2) 
wird gewöhnlich asyndetisch an- 
gefügt. s.zu 450b. — dvziorgo- 
909 0%.: 'näml. ein Gegenstück 
u.8.w. 8. zu 452 c. Ueber «&v- 
tioTgoposs. zu464b. — dueivo: 
näml. 7) 6%onoıle, indem das 
Nentr. eines Pron,. hier wie häu- 
fig auf ein Subst. masc. oder 
fem. zurückweist. vgl. „463 b 0%o- 
mounn 6 Öonei uv eivaı zeyvn. 
— &v owwearı: näml. zig 6nro- 
RE YTS dvriorgopor doriv. — 


E. Gronov: “etwas widersin- 
niges; im Griech. ist zu dem 
substantivirten Neutr. eines Adj. 
tl nicht nothwendig erforderlich. 
Kr. 43, 4, JO. — uongoög Ao- 
yovs Alysın: Ueber das Schema 
etymologikon s.zu456a. — 09Y- 
vov A0yov dnorerana: vgl. 458 
b. — Asyovrog y. wov: Ueber 
den Gen. des Part. s. zu 463 d. 
— ovölvV...: 1oNodel rıvı od- 
dev dieselbe Construction nega- 


tiv, wie oben (c.) yegodeai rıvi 
zı affirmativ. Uebrigens ist durch 
ovdE» die in ode bereits enthal- 
tene Negation nochmals nach- 
drücklich aufgenommen. C., 619. 
Kr. 67, 12, 1. — oz x0100- 
koı: "wozu ich gebrauchen soll, 
Conj. in deliberativer Frage. C. 
511. Kr. 54, 7, 2. 


466 A. Ölxcıov: ohne dort. s. 
zu 450a. — xul vöv: 8.zu 449 
a. — ubv ovv: In berichtigen- 
den Antworten geht die in u&v 
enthaltene Bekräftigungi in die Be- 
deutung ‘vielmehr’ über. Kr. 69, 
35,1. Lat. immo vero. F. Schultz 
lat. Spr. $. 234. A. 4. vgl. Krit. 
44 b os &zonov TO Evvunvıor, 
o Zonoateg. ’Evapyig utv 00 
o Koltwv. — tnkınovrog: „in 
diesem Lebensalter, also hier : “so 
jung‘ (vgl. 463 e. IIoAog Ö% Ode 
v£os £orl), während anderwärts 
der Zusammenhang die Bedeutung 
‘so alt ergibt. Prot.361 e. Apol. 


3660 


TOPTIAE: Bw 


II24.’40 00V Ödoxoüdl a0ı dc udiaxss ev Tais 
zdAscı padkoı voultsadeı ot ayadol G1jroges ; 
ZR. Epsrnua roür igwrds N Aoyov tıvcg dEyNvB 


AEyeıs; 


I24A. ’Egwto: Eyays. 


ZR. Obdt voniteodaı Euoıye ÖoxovcırV. 
II2A. IIös oU voultsodar;z 0% uEpıorov ÖVvavraı 


&v taig mwoAscıv; 


ER. Ova, el To duvasdal yE Aeyaıg ayadov 177 


eivaı TO Övvauevo. 


IRA. "Arc usv On Ayo ye. 
ZN. ’EAayıorov rolvvv vor Öon0dcı TaV Ev ih no- 


isı Övvaodaı ol Ömrogss. 


II2A. Ti dE; oöy, Baneg ol Tuvgavvor, imonews. | 
vvaol re 0v av BovAmvraı, Kal Kpaıpodvreı YENUaTE C 
xal E&ußalkovaw Ex Tov noAsmv 0v av Ö0x1j avroig; 

Z2. Nn rov xuva, dupıyvo® uevroı, @ Ilois, 
Ep Exaorov @v Adysıg, N0TE00V avrog Tavıa Akysıg 
zei yvaunv davrod anopelvei, 7 dub doards. 


"25d. — raya: “später, wenn du 

wirst älter werden. In Prosa fin- 
det sich zay& in dieser Bedeu- 
tung (“bald nachher’) nicht häufig. 
_ ag: 8. zu 450 c. — og noin- 
»£g: “als Schmeichler, d.h. dadu 
sie für Schmeichler ausgibst. — 


B. !ournue Toöro Eomräg: 
rodro ist Obj., Fowrnuea Prä- 
die.: “Fragst du diess als eine 
(wirkliche, eine Antwort erwar- 
tende) Frage, oder ist es nur der 
(in Frageform gekleidete) Anfang 
einer längeren Rede  — odd} vo- 
ulgeodaı: S. steigert den Aus- 
druck noch; nicht zufrieden den 
Rednern ‘geringe Geltung’ (pav- 


Aoı vouigeotar): zuzuschreiben, . 


erklärt er, dass sie “nicht einmal 
Geltung’ (006% vouffeod«ı) ha- 


ben. Lat. nullo loco haberi. — 0% 
ueyıorov: P. bezeichnet durch’ 
diese Frageform, dass er beja- 
hende Antwort erwartet. 8. Zu 
4530. — alle u8v ön: "freilich, 
allerdings.’ Ueber den von S. in 
Zweifel gestellten Satz. ei. 

Agyeıg lehnt P. weitere Erörte- 
rung ab (ERAC) und gibt bekräf- 
tigend (uE») seine Zustimmung 
dazu als eine selbstverständliche 
(N). Kr. 69, 35,1. — EmMOonTın 
vorsL: Die Nebenform ANoHRTiv- 
vyvuı erscheint bei Platon häufiger 
als die Hanpıform arorntsivw. — 


©. 09 dv B.: s. zu 450 b. 
— dpmıgodvzaı yonnare: 8. zu 
457 b. — Enßallovorv En car no- 
Aewmv:“verbannen aus dem Staate. 
vgl. Prot. 325 a. Der Plur. x0-' 


58 TOPTIAZ 


466C 


TI2A. AN Eyoys 08 dowro. 
22. Eiev, 0 plis’ Ensısa ÖVo üua us dgwräs; 


II2A. IIos Övo; 


ZR. Ovx üprı ovrm nong EAsyeg, Ori dnoxTıvvVa- 
ld a R fd ad e fd 

Dow ol 6nrogss ovs av BovAmvraı, WOREP Oi TUgavvoL, 

xal yonuare apaıpgodvraı zul &siavvovav dx Tav xo- 


Asav 0v av Öoxj; avrois; 
II24.’Eyoys. 


ZR. Adyo rolvvv Hol, Ori dvo zadr dar) rd d&on-% 
ruare, xal anoxgıvodueal yE 001 005 augporegn. Prpi 
yao, ® Ildis, Eyo xl tous 6rropag zul Tovg Tugav- 
vovg Övvaodaı ulv Ev raig moAscı OuLxpoTaToV, @sg- 
neo vöv Ön EAsyov' ovölv yap nolsiv @v BovAovran, 


Eog nos elneiv‘ 
Beitıorov eivaı. 


Pr ’ (x R , / 
noLEiv. uEVTOL 0 TI &v avroig Öofn 


II2A. Ovx oVV toüro do To ulya Övvaodaı; 

ZR2. Ovy, @s yE pnoı IIoAog. 

TI24A. ’Eyo 0v pn; prul ulv oUv Eymye. 

Z2. Ma ov 0U 0U ys, Eael To uEya Övvaodaı 
Epns ayadov eivaı To Övvauevo. 


180» erklärt sich aus der verall- 
gemeinerten Bedeutung des hy- 
poth. Relat. Kr.58, 4, 5. vgl. C. 
554. A.1. — 09 Alysıg: ‚s. zu 
448d. — yvaunv 0xvrod: "eine 
Ansicht von dir. Kr. 51, 4, 8. 
Der Gegensatz der eigenen An- 
sicht zu der an einem andern 
gerichteten Frage ist nachdrück- 
lich durch das Pron. refl. und 
das Medium (Kr. 52, 10, 10) be- 
zeichnet. — &lev: ‘gut!’ esto. vgl. 
Prot. 312 d; 357 a. Apol. 18 e. 
— fnsıra: in Fragen der Ver- 
wunderung oder des Unwillens, 
besonders im Wechselgespräch, 
wenn der auffälligen Aeusserung 
des Mitunterredners entgegnet 
wird. Kr. 69, 24, 2. Prot. 309 a. 


Apol. 28 b. Krit. 43 a. (Doch ist 
vielleicht statt des Fragezeichens 
ein Punct zu setzen: "gut; dann 
fragst du nach zweierlei zugleich ) 
— 700g d.: näml. oora. vgl. 
obenb: zog 09 voulfsoda. — 

D. ovs av P.: 8. zu 4s50b. — 
&yoye: s. zu 462 c. — Ivo: ist 
Prädic. — 2y@: mit Nachdruck, 
der durch das eingeschobene a 
Ilore erhöht wird, nachgestellt. 
— H0n8p vor On Meyor: nänm!. 
466 b. — ‚Spıng0TaTOV: Die 
Form uıngos steht in der Regel 
nach einem vocalisch auslauten- 
den Worte. — 

E. as, in. elneiv: 8. zu 450 
b — ‚pevron: bei vorangehen- 
dem usv. s. zu 458b, — zoU10 


467 B TOPTIAE. 59 


TI2A. Dnul yao ovv. 

ZzR. Ayadov ovv olsı eivaı, &av rıg zo TAUTE, 
& iv box avro PBeiriora elvar, vovv un euer, xal 
tovVro xuAsig ueya Övvaodaı; 

IIRQA. Ovx Eyoye. 

ZR. Ovaovv anodsikeıg vous 6nropas vovv &yov- 
rag xal rEyvnv nv Ömrogianv ala un xoAaxelev, Eu 
&EsAdykas; si dd us daasıs avflsyarov, ol 6mropss ol 467 
rolodvres Ev tals woAscıv & Öoxsi avroig xal of rV- 
eavvoı oVÖkv ayad0V ToüTo xsxınoovrean, &l ön Övvea- 
uis &orıv, O5 OU pr, ayadov, ro ÖL moLelv Avsv vod 


& Öoxst al av OnuoAoyslg xarqv eivar' m 00; 


II2A."Eyoye. 


22. Is &v ovV ol Gmrogss ueya Övvarvıo n ol 
rvoavvoı Ev ralg moAsoıv, Eav un Zwxgaıng EEsisy- 
x9n uno IlsAov Hrı noovcıv & Bovkovran; 


TIQA. Ovrog davne — 


ist Prädic., To u. Ödvvaodaı 
Subj.: "besteht nicht darin (näml. 
za thun 0 u av dokn ß.) der 
grosse Einfluss?” — &yo ou pr- 
ui: ich sage es nicht? im Ge- 
gentheile (pir ovv 8. zu 466 a) 
ich u. 8. w. u@ zov: Ueber 
ua s. zu 456 d. Der Name des 
angerufenen Gottes ist in dieser 
elliptischen Schwurformel unter- 
drückt (Kr.50, 5, 10), vielleicht 
um die Gottheit nicht durch zu 
häufige Nennung zu beleidigen. 

— fons: Kr. 38, 4, 2. — pnul 
yag: s.zu4d5la. — v.u7 Fyov: 
nähere Bestimmung zu Tig TON, 
“wenn jemand das thut . . ohne 
Einsicht zu haben. — «rodel- 
Ess... . &yovrag: Ueber das 
prädic. Part. bei arodsinvyvuı 
s. Kr. 56, 7, 2. C. 598. 


467 A. dEeleykag: da oUux00V 
anodsl&sıg der Bedeutung eines 


Imp. nahe kommt (Kr. 53, 7, 4), 
so nimmt auch das untergeord- 
nete Part. &eleybag diese Be- 
deutung an: “beweise .. . durch 
Widerlegung . ., d. h. “widerlege 
mich und beweise. — r$yvn9 t. 
6.: nv Enzoginnv ist Obj. zu 
Gnodeibeıg, reyvnv Präd., ohne 
dass 0000» oder elvaı zu ergän- 
zen nöthig wäre. Kr. 55, 4,4. C. 
361, 10. — ovökr dyador: Prä. 
dic. zu T0vr0. — KENTNCOVTAL: 


‘sie werden besitzen, d.h. es wird 


sich zeigen, dass sie besitzen. ‚Br. 
53, 7, 1. — dvvanıs ..- aya- 
Ser a. zu 462c, — 7] 00: 8. 
450 d. — BEekeyydi: prägnant 
“überführt (von der entgegenge- 
setzten Meinung abgebracht) und 
überzeugt werden, dass u.8.w. — 

B. odrog avıje —: Unfähig 
die Sätze des S. anzugreifen bricht 
P. in einen Unwillen aus, der sich 


60: MTAATQANOE 


IR. Ov Ynu mwoLeiv adrodg a ‚BovAovraı ® 


w ‚Eleyge. 


BIB- 


aAha 


IRA: Oo apri SuoAsysıs zoısiv & doxet avroig: 
BeAtısta eivaı, Tovrov XE00dEV; 

ZR. Kai yag vüv Ouoilopo. - 

-IIQA. Ova 00V noiwöcıv & Boviovraı; 


ZR. Ov pnur. 


IIQA. Iowoöüvres Ö8 & doxst. auroig; 


ER. But. 


II2A. Zyerkın Atyeız xal Uneopvr, © Zoixgares. 
22. Mn xarnyoosı,: @ Amore Ilöls, ivargoceine 
Cos xara 08° aAl’ el ubv &ysıs Zub dowrav,. Eniösıton 
orı Yevdounı, &l Ö8 un, aurog dnoxglvov. 


ti AByEıs. 


IRA. ’ArN 8910 dmongiveoden, ivo xzol eido 0 


an. Iloregov 0vv doı doxoüdıv of Kvögmnoı Toüro 2 
"BovAsodaı, 6 Av noaTTwov Exdorore, N Exsivo, 00 
EVERE NEORTTOVCL TOÖÜF 0 TEKTTOVELV; 0lov ol TE Pag- 


in denı verächtlich hinweisenden 
odrog (s. zu 452 e) schon‘hin- 
!änglich zeigt, ohne dass er seine 
Gedanken bestimmter auszuspre- 
chen brauchte. (Ueber das Feh- 
len des Art. in solchem Gebrau- 
che von ovrog vgl. 489 b. 505 c. 
Kr. 50, 11, 22). $., in seiner 
Ruhe hiedurch nicht gestört, wie- 
derholt nur seine Behauptung und 
fordert zugleich auf, ihn durch 
Gründe zu widerlegen. — 00%. 

s. zu ‚453 e. — n0Eiv: Ban. 
adrovVg, was sich aus dem voran- 
gehenden 00 pnu noLeiv wü- 
todg & Bovkovzaı 1 leicht wieder- 
holt. — Tovrov zoooHev: nach- 
trägliche nähere Erklärung des 
ungeduldigen P. zu aprı. Ueber 
Constr. und Stellung von ze0- 
odev Kr. 47, 29, 2. — xal y. 
voy: "auch jetzt (s. zu 448 a), 


nicht bloss &grı, worauf P.'sich 
bezog. Ueber yo in elliptischen 
(bejahenden) Antworten s. zu 451 
a. — notoVvrss: mit dem ad- 
versat. Part. (s. zu 450 b) setzt 
P. die Constr. seines vorigen 
Satzes fort. — va noooelno 
: bezieht sich aufden Gleich- 
klang in @ Auore IlöAs, mit wel- 
chen 8. in überlegener Ruhe die 
Redeweise des P. (ara 08, C. 
459B,c. Kr.68, 25, 2) spottend 
nachahmt. 8. zu 448c. — 

C. iva ol sido: “um doch 
eigentlich zu wissen’ Kr. 69, 
32, 17. Lysis 204 a. Bovası 097 
Emeodaı, Eva nal löns toos OÖV- 
Tas adrodı; ud. — 

Ö @v me.: der unbestimmten 
Vielheit (Conj. mit &v beim Rel., 
s. zu 450 b) der einzelnen Hand- 
lungen steht gegenüber das Be- : 


.&67E .TOPTIAZ. 6 


uaxa zivovres nape Torv laremv KoTeE0V Go Ö0RoUGL 
todro BovisodaL, 0729 zoL0Vdı, zlveıv TO pdouakov 
xal aAyeiv, n Euelvo, To dyınive, 00 Evexa wivonomv; 

II2A. Ankov OuL To Yyıaiveıv. 

ER. Ovaovv al ol aAktovzsg Te xl Ton ErAov xo7- 
uearıouor xonnarıfousvar 0v Todro Earıv 0 Povkovzaı, 
6 moodcıv Exdarors‘ vis yag Povisceı wAelv re xal 
xıvövvevsrv xal mocynar’ Eysıv; AAR Exelvo, Oiyeı, 00 
Evena nAEovcı, nAovrEiv' nA0VToV yag Evena aAgovoıv. 


IIQA. Ilavv yE- 


ZR.”"Akko tı oVvoUrm xal zegl wavrov, &av tis 
TE nERTIN Evend Tov, ou Todro Povisrai, 0. MouTte, 
n T eo 
air Eneivo, 0V Evsna nocıte; 


12A. Nüi. 


g 5 = e) 
ZR2. Ag ovv deu Tı TOV Ovrov, 0 0Uyl NToi aya- 
[d ’ Ku \ Kl \ ’ El ’ \\ 
Bov Y Eoriv 7 xax0v n uerabv Tovrav oVTE Ayadov. 


„ [4 
OVTE KRXO0V; 


II2A. IIoAly avayın, @ Ziwxgarss. 


stimmte eines Zieles, 00 Evexa 
zo&trovoı, das man dadurch 
erreichen will. — olov: ‚». zu450 
e.— a. uLTT. ov d.: “von den 
Aerzten her, d.h. auf Geheiss der 
Aerzte. — ziveıv To „9. : epe- 
xeg. Appos. zu ToVTO ONEE nOL- 
ov0rV. — 

D. 0Ux00V xti.: Constr. 0v%- 
00V xul 6 MO10V0cıLV Fuaorore 
ob, mAgovreg .. . Konwarıfonsvoı 
0V Todro korıv 6 BovAovraı. — 
Onjhov ori: 8. zu 448c. — ol 
mleovreg: aus nal TV @AA0OY 10. 
yo. ergibt sich, dass von Kauf- 
fahrern die Rede ist, die sich den 
Warenbedarf selbst zu Schiffe her- 
beiholen. Auch die lat. Schrift- 
steller erwähnen den mercator 
sehr oft in Verbindung mit See- 
reisen. vgl. Hor. Od. 1, 1, 15— 
18; 1, 31, 10—15. Sat. 1, 1, 6. 


Epist, 1, 1, 4565 1, 16, 71. — 
TOV &. YEONWaTLOUOYV 29-: Er. 46, 
5,1. 0.4008. — zocypar ? Zysın: 
vgl. das deutsche “ Umstände ha- 
ben” Ebenso rodyuare ragE- 
yeıv negotia facere. — nAovreiv: 
näml. BovAovraı. — GAAo zu: 
gleichbedeutend mit &Alo rı 7]. 
s. zu 455 b. C, 608. Kr. 62, 3, 8. 
— zeol navıov: näml. Zyeı. 8. 
zu 460 b. 
E. ao’: s. zu 4500. — ro 
. 2: 8. zu 460 a. — uerabv: 
steht, als wäre es ein Adj. (Kr. 
66, 1, 2) dem &yaPov und xu- 
09 parallel. Ueber den Gen. 
rovrav C. 415. Kr. 47, 29, 1. 
— 008... 'näml. weder u. 
8. w. — 7. Avayın: s zu450n. 
Die Frage des S.liess durch &g« 
(3. zu 450c) eine Verneinung ‚er- 
warten (“es gibt nichts, das nicht 


62 HAATSNOE “678 


ZR. Ovaodv Akysıs sivaı ayadov ulv ooplav TE 
xal Uyisıav xal nAodrov xal raAla TE TOILÜTE, xl 
Ö} ravavıia Tovrwv; 

IIQ4."Eyoye. 

ZR. Ta dt uns ayade une xaxd ao rordde Ak- 

168 yeıs, & Evlors lv usreys Tod ayadod, Evlors :ÖF Tov 
xaxod, Evlors O8 0VdsrTegov, 0lov xadmadaı al Badt- 
£sıv xol Todysıv nal nisiv, Kal olov av Aldovg xal 
Evia xal aAle ta Toaüre; 00 ravıa Akyaıs; N AR 
&rre xaAslg TE unte dyada une xaxd; 

IRA. Ovx, aAlı taüre. 

ZR. Ilcregov oVv td uerakd raue Evsxsv tüv 
ayadav NOKTTOVOV, OTAV HEKTTWEW, N TAyada av 
uerakv; 

II24A. Ta usra&v önnov av dyadarv. 

B 32. To ayad0v üga dimaovieg ul Baölfoner, 
orav Badikwuev, olouevor BeArıov eivaı, xal TO Evarv- 
tiov Eorausv, OTav EoTausv, TOD aVTod Evexa, Tod 
ayadoö‘ N 00; ’ 


IIQA. Near. 


’ En 2 3 
ZR. Ovaodv xal anontivvvusv, El Tıva Anoxtiv- 


entweder gut oder böse oder 
gleichgiltig wäre); diese Vernei- 
nung bekräftigt P., ohne sie erst 
ausdrücklich zu geben. — t&- 
vavıla rovrov: Kr. 48, 13, 4. 
vgl. Prot. 317 b. — roıade: ist 
Obj. von Agysıg, Ta une ayadı 
uw. %. Präd.; der Art. ist beim 
Präd. gesetzt, um dadurch auf 
den schon gebrauchten Ausdruck 
zurückzuweisen. Ebenso im fol- 
genden 7 aAl’ &rra url. — 
468 A, au: leitet eine zweite 
Reihe von Beispielen ein. — 0% 
tadra A.: Ueber 00 in der Frage 
8.z2u453e. — rad uera&v radıa: 
Ueber die Wortfolge s. C. 389. 


Kr. 50, 11, 19. — zedrrovas: 
Ueber die Ergänzung eines all. 
gemeinen Subj. 8. Kr. 61, 4, 7. 
vgl. zu 456 d (örı Zuade zv- 
areveiv). — INMoV: 8. zu 447d. 
— 709 dyadavy: näml. Evsxerv 
roL0vuEV aus dem Fragesatze zu 
ergänzen. — 

B. Beizıov elvaı: näml. Ba- 
Öifeıv n un. Im folgenden &usı- 
v0V ... nXoLsiv 7 un ist diess 
in Vergleichung gesetzte Gegen- 
theil bezeichnet; üblicher ist die 
Weglassung Kr. 49, 6. vgl. Apol. 
19a. Krit.54b. — 70 dyasrios: 
‘umgekehrt.’ Adverbartiger Acc. 
Kr.46, 3,3. 0.404 A. — 7) 00: 


468D TOPTIAZ. 


63 


vvuev, “al &xßaAlousv xal dapaıpovusdu yoruare, olo- 
uevor Ausıvov elvar Nulv taüre moLelv 7 un; 

IIQA. Ilavv ys. 

ZN. Ever’ dpa Tod ayadod Anavıa eure noöd- 
oıv ol MOWVvres. 

IIQA. Brut. 

Zi. Ovnodv nuoAoyroauev, & Evexd Tov HOtod- 
usv, un &xsiva BovAsadaı, aAd Exelvo, 09 Evexa Tadre 
TOLOUWEV ; C 

II2A. Malıora. 

ER. Ovx &ga ayarreıv BovAousda 0U0 EußaAlsıv 
&x Tov noAswv 0VÖL yonuara apaıgpelsdea, aniag 00- 
tos, aAl Eiv ulv apelıne 1) teure, BovAousda nedr- 
reıv aura, Biaßsga Ö8 Ovıe 0ov Boviousde. Ta yap 
ayada BovAousde, WS PS 0V, 1a Ok unre dyadd unte 
xoxc ov BovAdusdea, 0UÖL rd xaxd. N ydo; aAmd 001 
Ö0x0 Aeyeın, © IIois, N 00; rl 00x amoxpiver; 

IRA. "Aimoi. 

22, Odnoöv eireg TRUTE öuoAoyoüner, el is &no-D 
areivsı tıva N &rßardsı Ex noAewmg N dparpeitaı yon- 
yore, elite TUERVVog @v elte HNTwp, olouevog KAusıvov 
eivaı adro, ruyyavsı Ö& 09V xaxıov, 0Vrog Önmov morel 
& doxsi auro‘ n yap; 


24 


ankös 0drwg: ‘schlechthin. vel. 


Prot. Ble — Övıe: d.h. dar 


näml.zod ayad#ovE EVERU Eoraue», 
Buödifouev; — amonzivvvuer, 


EnßdArLopev, apaıgovusde ist mit 
Bezug auf 466. gesagt. — un: 
.ergz. noLeiv. Ueber un s. zu 458 
d. — pnui: ajo. 8. zu 454 d. — 
ovRodV: constr. OUX0dV Wuo- 
Aoyn sanev un Eneiva Povleotaı, 
“ dass ‚wir wollen’ — £vexa tov: 
d. i. “um irgend eines Zweckes 
willen. — radze: bezeichnet das- 
selbe (näml. Ta& Evernd Tov n0L- 
0UnEVo.) wie dusive. — 
©. opdrrev: ein gehässiges 
.Synonymon für «noxtıvvovar. — 


7. 8. zu 448b. — 7] yao: 8. zu 
449d. — ri 0. dx.: Die auflor- 
dernde Frage (Kr. 53, 6, 2) zeigt 
uns, dass P. wenig geneigt ist, 
die Antwort zu geben, die zu 
seiner Widerlegung führen muss. 

&u noAswg: Ueber das Feh- 
len des Art. s. Kr.50, 3, 8. — 
eite .. . eire: C. 627. Kr. 69, 
25, 1. Die Zusammenstellung von 
TVERVVog und drop geschieht 
mit Bezug auf 466 b,fin. — &uet- 
vov, xaxıov: 5. ob. b za B&l- 


469 


64 
II2.4: Nat. 


HAATQSNOZ 


.488.D 


ER. Ag ovv al & Bovistar, einsg Tuyyavaı tadre 
xuA& Ovra; Te 09% anonelva; 

IIQA. AAN ov yo doxsi noısiv & Bovisrar. 

ER. "Eorıv ovv Onog 6 ToLdTog ueya Övvaraı &v 
tn nolsı ravım, sineo Eorl To uEya Övvaodaı dyador 
Tı Kara nv 07V Öuodoylav; 


IIQA. Ovx Eorıv. 


ZR.’AAnd7 üga Eyo 2Asyov Adyav orı Eorıv Av- 
Howmrov noodvra Ev nolsı & boxsiavıd un ueya Öv- 
veodeı und: zoLsiv & Bovistar. 

II2A. Rs 6n 06V, @ Zwxopares, 00x av deko EEei- 
vol 00 zosiv 6 rı donei 001 Ev 17 noAsı ualkov 1) 
un, ovös Emdois Orav löng tıva n dnoxtslvavıa 0v 
&öo&sv aura 7 apeAopevov yonuare 7 Önsavra. 

232. Jıralos Aeyeıs N aöluns; 


EOTIV; 


IIQA. "Oxoreg av no, 00% duporegus EnAwrov 


ER. Evpnusı, & Iloe. 


2.4. Ti ö4; 


ER. "Or 0v x0n odTE TOoVS aenAwrovg enAodv OVTE 


tovg adAlovg, PIYA eAseiv. 


riov. — Tuyyaveı 2. 0 KAXLOV: 
tritt wie eine Parenthesis aus der 
Unterredung, in welcher man es 
gleich dem olousvog erwarten 
würde, heraus. — Önmov: Ss. zu 
.447 d. Hier, wie oft, ist die Rede 
ironisch. vgl. scilicet, nimirum etc. 
F. Schultz lat. Spr. $.229. A.4. — 
E. Zorıv 0. omg: “ist es also 
irgend möglich, dass. Kr. 61, 
5. Affirmativ findet sich diese Re, 
deform mit Ozognur in derFrage. 
— 004 Eorıv: näml. Orog 6 roı- 
0dTog uEya Övvaraı. — £leyov: 
467b. — Zorıv: “derFall kömmt 
vor, es ist möglich mit Ace. c. 
Inf. Kr.55, 3, 1. vgl. Prot. 337 


ce. — og dn 0ov: als ob du frei- 
lich) ironisch. vgl. Prot. 342 c. 
— dttaro EEsival 601: Ueber 
Ötysodaı ("es gern annehmen, es 
sich gern gefallen lassen’) mit dem 
Inf. Kr. 55, 3, 16. — ud4lor 
n: Ueber die Wortstellung s. zu 
u456c. — 

469 A. on0reE &v moi: utro- 
cunque modo faciat. s. zu 450 b. 
(Nav). — sovpnusı: S.verwahrt 
sich nachdrücklich gegen die Zu- 
muthung solcher Gesinnungen. 
Ueber EupTuEL, “bonaverba; hüte 
deine Zunge 8. zu Prot. 330 d. 
— ti Ön: s. zu 448e. P. kann 
den lebhaften Protest des 8. gar 


469 C 


TOPTIA2. 65 


I12A. Ti d8; ovro 00 doxet &ysıv nepl @v yo 


Atyo TaV KvdgWanmv; 
22. Ilog yao 0v; 


II24.Ooug 00V anoxulvvvowov av don avıo, 
Öıxalas anoxrıvvvs, adAıog boxei 001 eivaı xul EAs- 


ELVOG. 


22. Ova Euoıye, 0VÖ} uEvror EnAwrog. 
II2A. Ova üorı ÜHAov Zpnoda sivaı; 
22. Tov dölnmg ye, © Eraige, anoxtelvavre, xal B 
EAssıvov 68 ngog° rov Ö8 dixaimg, alnAmrov. 
II24A.’H aovV 6 ye dnodviormv adinwg EAssıvog 


ze aal aHALos Eorıv. 


T 9 PR | - T 
32. Hrrov n 6 anoxtıvvus, & Ilois, #al Nov 


a e N ’ 14 
n 0 Öıxaiag KAnoFVnoRmv. 


II2.A. Ilös öjtae, © Zionoarsg; 
ZN. Ovrog, @g HEYyLıoToV TaV Xanlv TUyyavs OV 


zo adıneiv. 


12.4. ’H yag roöro ueyıorov; 09 To adızeiodeı 


ueitov; 
282. "Hnore Ye. 


II2A. Zu ou BovAoıo av adınziode wehlov N 


adıraiv; 


22. Boviolunv usv av Eymys ovdErsgn' el Ö’ avay-C- 


nicht begreifen. — Eysıv neol 
.. .: scheint es dir so mit den 
Leuten zu stehen, von denen ich 
rede.” Ueber oVrwg !ysı negl TI- 
vos 8. Kr. 68, 31, 1. negl @9, 
d.i. nel zovror, neol wv. — 
ovdE wevror: "aber auch fürwahr 
nicht. — 

B. zov ad. ye... dnonret- 
vavre: näml. adv elvan &pnv. 
y& “jal, nämlich, steht bei der 
genaueren, hier "beschränkenden, 
Bestimmung in der elliptischen 
Bejahung. s. zu 449 a. — moös: 

piat. Gorgias. 


[4 
wie denn nur. vgl. 


“obendrein.” Ueber den adverbia- 
len Gebrauch des zoog in Ver- 
bindung mit nad s, C. 446. Kr. 
68, 2, 2. vgl. Prot. 321d. — 7 
mov: 8.2u 448 a. — nos Önte: 
C. 642, 6. "Kr. 
69, 20 A. — odrws, ag: in, der 
Weise, wie; in so ferne, als. — 
N yaQ T.W.: “ist denn dieses das 
grösste (der Uebel)?” Ueber das 
interrog. N 8. C. 607. Kr. 69, 
28, 2.— uallorv: bildet mit Bov- 
Aoıo einen Gesammtbegriff; mal- 
lesne pati injurias quam inferre? — 


IIAATSQSNOZ 469C 


66 


xutov ein adıneiv n adınslodaı, EAoiumv av udAkov 
adınsiodaı n adıxeiv. 
II2A. Ev &oa Tugavveiv 00x av dEkaio; 
ER. Oüx, sl TO Tugavvelv ys Aeysıg OnEQ £yo. 
IIQA. AIR Eyays tovro Adym Onsp agrı, &beivaı 
&v vi moAsı, 6 dv doxNj aur, MoLsiv TODTo, Kal ARo- 
xrıvvvvr nal Eunßailovrı Kal Mavra nOKTTOVTL Kara 
nv evrod Ödokav. 
ZR. RQ uaxagıs, Euoö dn Adyovrog ro Adya dmı-Ü 
DAcaßod. Ei yag Eyo Ev Ayogd nAmdovon Außav vnö 
ucAng Eyxsıpldıov Akyoını mpög 0% Orı © IlmAs, Euol 
Övvauls tig al Tugavvis davuaola Apr nE00YEYoVeV' 
dav yag pa Euol Ö0EN TIva tovıwv) TV dvdE@nav 
GV GV 0gÄS wurlna ai deiv tedvavaı, Tedvnjksı 0v- 
tog Öv av dokn‘ xav rıva Öden wor tig Kepaing av- 
zov xarsayevaı Öelv, xarsayag Lara avrina wdke, 
Ex0v Boludtıov dıesylodeı, Ödıeoyiousvov doraı' ovra 
usya &yo duvauaı dv ride 7 moAsı‘ el OVV AnıaToÜVL 
co, Ösikaıu TO Eyyeıgidıov, long av elnoıs lÖov ou 


C. rvoavveiv.... . debaıo: 8. 
zu 4680. — 0910... Ebsivar: 
In Adyo ist das Obj. ro rvoav- 
veiy aus dem Vorigen zu entneh- 
men; rodro Onee aprı (d. h. 
466 b) und das diese Ankündi- 
gung ausführende ZEsivaı sind 
Präd. — zoısiv tovro: Ueber 
die Voranstellung des Relatirv- 
satzes 8. Kr. 51, 11. — 

© hanrdeıs: Ironisch trauliche 
Anrede bei tadelnder Entgeg- 
nung. vgl. Prot. 309 c. 489 d zu 
daımovıs. — Euod .. . Enıiie- 
Boö: dmılaußavsodal zıvog, ei- 
gentlich “jemanden anfassen, ap- 
prehendere aliquem (vgl. zu Prot. 
835 c), heisst tropisch jemanden 
(mit Gegengründen) angreifen, 
zurückweisen; reprehendere, re- 
darguere aliquem. Ueber die Con- 


struction 8. C. 419 b. Kr. 47, 12. 
— & Aoyw: vielleicht mit Be- 
zug auf die vorangehenden Worte 
des P. @14’ &yaye roüro 1 &ya 
%.1.. Der Art. ro kommt dem 
Possess. an Bedeutung nahe. C. 
373. Kr. 50, 2, 3. — 

D. &v ayoga nAndovoy: nicht 
nur Orts-, sondern auch Zeitbe- 
zeichnung ; ‘zu der Zeit, wo der 
Markt gefällt ist, d.h. am Vor- 
mitiage, also etwa unser 'am 
hellen, lichten Tage? — Or: s. 
zu 451 a fin. — 09: s. zu 452 
a. — Öeiv: Kr. 47,16,1. — 09 
&v Ö.: näml. deiv Tedvaraı. 
Ueber den hypoth. Relativsatz s. 
zu 450 b. — ng xepaing x0- 
zeayevoı: Ueber den Gen. des 
Obj. s. Kr. 47, 15, 6. Statt de- 
sen findet sich auch der Ace. — 


470B TOPTIAZ 67 


© Zoxgarss, oUrw ulv navres dv ußya Övvaıvıo, &nel 
x0v Eungnodein olnla Tovro To rgozo Nvrıva 001 do- 
xoi, xal za yes Admvaiov vegan xal al reinpsıs el 
ra nAote novra xal Ta Önuocıe xal ra bdın" aAR 00% 
&oa zoür dorı To uEya Övvaodaı, to Housiv & Öoxel 
vr‘ n doxei 001; 

IIRQA. Od dnta oVrw ye. 

ZR."Eysiıs ovv einelv Öl 6 Ti ueupsı nv Toiav- 470 
nv Övvauıy; 

IIQA. Eyoye. 

ZR. Ti ön; Asye. 

II2A. "Orı avayxaiov ToV 0VTw zERTrovra fnuod- 
dal .Eoriv. 

ZR. To 68 Enmoücde, 0% xax0v; 

II24A. Iavv ye. 

ZR. Ovxoüv, @ Havuasıs, To uEya Övvaodaı nd- 
Aw av 001 palvstaı, &dv ulv zgarrovu & donst Ene- 
za To Wpeilumg modTreıv, ayadov re slvar, “al Toüro, 
os Zoıxev, Lori To ueya Övvaosdaı‘ ei Öl un, naxov 
zal Ouıngov Övvaodaı; Oxsbausde ÖF Hal Tode’ GAAoB 
zı nn ÖmoAoyodusv Evlore ulv Ausıvov elvarı Tadra 
noıeiv & vöv Ön EAkyousv, dnoxtıvvvver Te al EEe- 
Aavvsıv AvdgWnoVg xal apaıgsisder yonuara, Evlore 
ö} 0; 


E. doxoi: näml. deiv &umgn- 
odjvaı. _ veogıe: s. zu 455 
b. — ronoiv.. . .: erklärende 
Ausführung des Präd. rovro. 
— eva: mit Bezug auf das bei 
Södvaodaı zu ergänzende (8. zu 
456 d) allgemeine Subj, — 0% 
Önta: s. zu 449e. — 


470 A. ri Ön: 8. zu44se — 
Avayxaioy. orı: Das Verb., 
dessen Stellung übrigens, unge- 
wöhnlich ist, fehlt bei avayın 


und dvayxaiov meistens. 8. zu 
450 a. — Pavucoıe: vgl. 469 c 
zu waxndgıe. — galverai... 
eyadov re elvaı, nal Tovto .. 
&orı: das zweite der durch r}..- 
#ci verbundenen Glieder steht un- 
abhängt, während die Stellung 
von Te erwarten liesse, dass es 
ebenfalls von galvsraı abhängig 
wäre: xal rovro .. . elvaı. — 


B. GAAO zu N: 8. zu 455b.— 
ulv 00»: 8. zu 466 a. — 


5* 


- 


TTIAATQZNOZ 


IIQA. Tlavu ye. . 
| ZR. Toöro utv d1, og Eowme, xul naga G0V xul 
zog &uod Ouokopsitaı. 
I124A. Net. 
ER. Tore 00VO0 pn &usıvov eivaı Taüra ToLelv; 
ein: tiva 000v ögikeı. 
IIQA. Zu ulv oVV, @ Zuxonres, anoxgıvaı TaUTO 
Tovro. 
C ER. Eyo ubv tolvvv pyul, & IIöls, el Cor ag 
&uod md10v &otıv dnovew, Orav u8v dıxadag tig TaÜTR 
zo, Ausıvov elvaı, Orav Ö2 adlnos, KOXLOV. 
M24A. Xulenov yE 08 Ereybos, 9 Zinxoares" al 
odyl xuv mais 08 EAkyksıev, Orı 00% aAndN Akpaız ; 
ZR. TIoAAnyv &oa Eyo ro maß) yacıv Eko, lonv 
Ö8 xal ol, &dv we EAkyEns var anallains pAvaglas. 
GA un Rauns plhov dvdge evepyerov, MAX Eheyge. 
D IIQA. ’Aira un, ® Zioingares, oVÖEV yE oe dei 
walaoig zocyuasıv EAdyyeıy“ va yao Eydis nal won 
ysyovora radsa Inava ve EEsieykaı Earl al amodeiden, 


og zoAlol &drxodvres Avdewmoı südaluoves Eldıv. 


Ü. yo ulv: vgl. zu 454 d. 
Kr. 69, 35,2. — yeAsmov: ohne 
dorı. s. zu 450 a. Wie P. das 
yalsnov meint, erhellet aus dem 
folgenden odyl nav mais uch. — 
‚ oÖyl: 8. zu 453 e. zu 00. — TO 
zaudl: Der Art. steht mit Be- 
zug auf die vorangehende Be- 
hauptung des P.: ‘dem Knaben’ 
(von dem du vedest), Kr. 50, 2 
6.— onallaeng pAvogiag: Kr. 
47, 18, 1. vgl. C.419e. — xd- 
uns . . . edegyerav: Ueber das 
prädie. Part. bei xduvo s. Kr. 
56, 6, 1. C. 590. — 

D. dic unv: 8. zu 449 0. — 
zalcrois ‚royu.: “mit alten Ge- 
schichten, d.i. mit Beispielen aus 
der Vorzeit. — &yPts nal meunv: 


sprichwörtlich von dem, was der 
Gegenwart oder der jüngsten Ver- 
gangenheit angehört; als gegen- 
wärtig und allbekannt bezeichnet 
diese Ereignisse auch das Pron. 
tadra. — anodsiteı: näml. oot. 
aus dem zu d&eA&yEaı construier- 
ten .o& zu entnehmen, s. zu 460d 


und zu Prot. 310 e. — ra zoia 
taüre: 8 zu 449 e. — Agze 
Axov: Archelaos, der Sohn des 


Perdikkas II., gelangte 413 v. 
Chr. in der hier (vermuthlich von 
der dunkelsten Schattenseite) an- 
gedeuteten Weise zur Regierung 
Makedoniens, die er rahmrvall 
führte. Nachdem er sein Reich 
durch die Wiedereroberung Pyd- 
na’s erweitert, durch Anlegung 


470 E TOPTIAZ. 68 


22. Ta nola vaüra; 

IIQA. Agytiaov Önnov Toürou rov Hlsgdinnov 
0p5 &oyovra Maxsdoviog; 

ZR. Ei ö8 un, air „Wovo yE. 

II2A. Evdaluov 00V 00ı doxsi:eivas E KBAuog; 

ZR. Ovn olde, @ IlAs‘ ob yag no ouyyeyova 
To avögi. 

IIQA. Tidd; Ovyyevonevog dv yvolny, ühlog ÖFE 
avrodEv 00 yıyvaoraıg Ort EVÖaıyonel; 

ZR. Ma Al oo Önta. 

II2.A. AyAov ön, 8 Zwngareg. Ors-0V6L TV uE- 
yav Bacılda yıyvaaxsıv Yrosıs sUbaiuova OVTa. 

22. Kal and ys don‘ 0v yagp olda naudsiag 
0205 Eysı nal Öixaıogvvng. | 

II24A. Tid8; &v tovro n näoa evdaıuovia Eoriv; 


ER. Rs yes dyo Adym, @IloAs‘ Tov utv yag na- 


von Festungen und Strassen ge- 
hoben und durch Errichtung einer 
bedeutenden Kriegsmacht gesi- 
chert hatte, suchte er dasselbe 
durch hellenische Cultur empor 
zu bringen und unter andern ’be- 
rübmten Männern hielt sich auch 
Euripides an seinem Hofe auf. 
Archelaos wurde 399 v. Chr. er- 
mordet.— Önzov: 5. 2u447d. — 
rovrov: deiktisch, die Person 
als eine bekannte anzeigend. Kr. 
531,7, Hd un...: P. 
battevon der offenkundigen That- 
sache 0049 in jenem erweiterten 
Sinne gebraucht, den der Begriff 
“sehen in allen Sprachen zulässt. 
S. kehrt scherzend zu der eigent- 
lichen Bedeantung zurück: ‘wenn 
ich auch nicht sehe, (dass er 
herrscht), so höre ich es doch 
wenigstens. (wa — ye be- 
schränkend nach einem bedingen- 
den Satze. Kr. 69,4,5.) — 0vy- 


yeyova t@ &.: Ueber den Dat. 
8. Kr. 48, 11, 14. C. 436 a. und 
437. — To "dvögl: S. scheint 
absichtlich “den Mann’ zu bezeich- 
nen, um dessen Bildung und Ch» 
rakter, nicht den König, um des 
sen äusserlich glänzende Erfolge 
es sich handle — 

BE. aurodev: Apposition zu 
@AAwg; “von hier aus, d.h. obne 
mit Archelaos persönlich zusam- 
menzukommen. — 00 ÖNza: 8. 
zu 449 e. — Önlov: 8. zu 448 
c. — 70V neyav Bxo.: dies oa. 
ohne Art. ueyas Pac. die gewöhn- 
liche Bezeichnung des Perserkö- 
nigs (Apol. 40 d.), der häufig 
als Beispiel von Macht und Pracht 
angeführt wird. — svdaru. Öv- 
ta: prädic. Part. bei yıyvworsın. 
8. C. 591. Kr. 56, 7, 1. — zei. 
Öslag Orwg kysı: 8. zu 451 c 
(mAndovg). — &v rodrw: näml. 
v noıdeie ze nal Öıniocdry. 


471 


70 HAATQNOE 


470 E 


Aov xayadov Kvöga xal yuvalsı svdaluove eivai pnu, 
tov 63 adıxov Kal zovneöv &HAıov. 


ov 00V A0dyov; 


II2A."AYArog &ga oVrog &arıv 6 > Agxehnos Kara 


ZR2. Eineo ye, © plis, KöLnog. 

I124A. ’Aila ubv ön nög 00x Adınog; o YE TO00- 
Ans wsv tig doxis oVölv nv vov Eysı, Ovu En yv- 
vaınös 9 nv dovAm ’AAndrov Tod Ilsodlxnov adsApoi, 
zul ara ulv TO Ölxaıov dovlog nv ’Alxdrov, xal el 
eßBovAsto a Ölncın zoısiv, EdovAsvsv av ’AAxdın “al 
nv svbniumv xara röv 06V Aoyov‘ vürv Öh Havunalag 


Bog &BAıog YyEyovev, Enel va ucyıora Nölanxsv 


05 ye 


XE0ToVv uLv ToüToVv aürov Tov Ösondrnv xal Pelov 


Das Neutr. des Pron. weist auf 
Nomina auch von einem anderen 
Genus zurück. vgl. zu 465d. — 
arA0v n&ya9ov: Mit der Com- 
bination dieser zweiEpitheta be- 
zeichnen die Griechen den Inbe- 
griff moralischer Vollkommenheit. 
vgl. Prot. 315 e. 328b. Apol. 20 
8; 21d. — yvvaixı: Auch hierzu 
gehört das Attribut xal0v xdya- 
90V. 8. zu 450 d (ndoa... 
“Vg0S). — 

471 A. 0dTog: wie oben 470 d. 
— xora tövV 0. A.: 8. zu 454 c. 
— aödınos; Die ganze Stelle von 
od old« (470 d fin.) an tiber- 
setzt Cicero Tusc. 5, 12, 34 fol- 
gender Massen: (in Gorgia So- 
crates, cum essel ex eo quaesitum, 
Archelaum Perdiccae filium, qui tum 
Jfortunatissimus haberetur, nonne 
beatum putaret?) Haud scio, in- 
quil; nunguam enim cum eo colla- 
cutus sum. „Ain tu? an tu aliter 
id scire non potes?“ Nullo modo. 

„Zu igitur ne de Persarum qui- 
dem rege magno potes dicere, 
beatusne sit?“ An ego possim, 
cumignorem, quam sit doctus, gquam 


vir bonus? „(Quid, tu in eo sılam 
vitam beatam pulas ?“ Ita prorsus 
existimo: bonos beatos, ‚improbos 
miseros. „Miser ergo Archelaus?“ 
Certe, si iniustus. — Ale ‚ubv 
ön: 8. zu 466 b. — nv dovin: 

Nach Aelian var. hist. 12, 43. 

hiess sie Ziulyn. — el EBoviero 
2... EÖOVAEVEV av: 0.538. Ueber 
dovisva rıv/, “bin jemandes 
Sklav, s. Kr. 48, 7,1. vgl. C. 
430b. — nv sidalumr: P. fol- 
gert aus 469c. und 470e. des 8. 
Ansicht, für ihn selbst aber sind 
Öovisvsıv und evdaruova elvaı 
gerade entgegengesetzte Begriffe. 
— HUTE TOV 00V Aöyov : absicht- 
lich aus &PALog do« uch. wie- 
derholt. — Javuaoimg og &. 
y.: "ist er Wunder wie elend ge- 
worden, aus avuaoıov darıy 
os aWAıog ydyova durch Ellipse 
des &or/v und umgekehrte At- 
traction entstanden. C. 602. Kr. 
51, 10, 13. — 


B. z& ulyıora nd.: ‘hat das 
grösste Unrecht gethan. C. 401. 
Kr. 46, 5, 4. — TOUTOV AYTOF T. 
8.: "eben diesen seinen Herrn. 


471C TOPTIAZ. {1 


nsraxsundusvog og Anodaemv nv doynv nv Ilsgöix- 
xas avrov apelisro, &evioag Hal KarausdVong avTov 
te xal Tov vlov avrod AAdkavdgov, Avsııov avrov, 
015609 NAınıoıyv, EußaiAmv eis auakav, vurtugp &a- 
yayav ansaypakl Te xal Npavıdav duporegovg ' xal 
tavra adınnaag EAadev Eavrov ahlıararog YyEvousvog 
xl 00 wersufindsv auro, aAA OAlyov VaTEgoV Tov ddel- 
PoV, Tov yvıacıov Toü Ilsgöinxov vlov, naida wg C 
Entasti, 09 x Eylyvero xara vo Ölxaıov, 06x &Bov- 
id svdalumv yevdohaı dınalag Endosdas al ano- 
dodg nv doynv Exelvo, air sig podap dußaiAmv xul 
anonvifos noös nv unteoa avrod Kisonargav yiva 
&pn Öı@xovre Eumsselv nal anodavsiv. Toıydgro, vür, 
are uEyıora ndınnaag av dv Maxsdovia, adAıarardg 
&orı navımv Maxedovov, aid 0U% evVÖnLUoVEgTaTog, 
xal Toms Earıv Horıs Adnvalov ano 6oü dpkauesvogD 


— üg dnodson»: er liess dem 
Alkewms antworten’ (og beim Part. 
C. 588. Kr. 56, 12, 2), er werde 
ihm seiner Pflicht gemäss (7 0- 
dacwv Kr. 64, 46, 6) die „Herr- 
schaft zurückgeben. _ nv T. 
adrov ap.: Perdikkas regierte 
anfangs mit seinen zwei Brüdern 
Alketas und Philippos gemein- 
schaftlich.— xarauedvong : ‘nach- 
dem er ihn yöllig trunken ge- 
macht.‘ Ueber x«ar« in Compo- 
sitis 5. Kr.68, 46, 10. — £uße- 
io» sis &u.: Ueber &ußaAlsıv 
rı eig rı 8. Kr. 48, 11, 3. — 
dEayayov: hat Zußoiov, dieses 
hat Eevioag al nurranedVcag, 
diese haben peramsunpawevog als 
vorangehende Handlung unter sich 
subordiniert. Die auffällige Häu- 
fung der temporalen Part. ver- 
räth den hastigen Eifer des P. 
alle Uebelthaten des A. gleich- 
sam in einem Athem herzuzählen, 
damit nur recht einleuchtend wer- 


de, wie sehr dieser &dınog sei. — 
Elahrev Euvrov d&. yevönzvog: 8. 
zu 463 c. — 0Alyov Voregov: 
Ueber den adverbartigen Accus, 
oklyov beim Comp. (wofür auch 
öAlyosteht; Kr.48, 15, 10. ©. 440.) 
5 Br. 48, 15, 11. 'c. 404 A. — 


c. Toy yyoLov: “aus recht- 
mässiger Ehe (mit Kleopatra) ; ; 
während Archelaos selbst, wie ob. 
& erwähnt w wurde, vo9og war. — 
og ENTaETN: “ungefähr sieben- 
jährig. C. 631 a. Kr. 69, 63, 5. 
— anodovg : 8. ob. (b) zu &rO- 
door. — anonvikog: hier’er- 
trinken lassend. (Anders 512 a.) 
— dunsoeiv null dmodeveiv: 
entsprechend dem Zußaiav nal 
anonvibag. — &re u. NoLnnaas: 
s. zu 464 c, Ueber ueyıora 8. 
ob. zu b. — ov &v M.: 
von dem folgenden (ze&vrov) Mo- 
x260v@# nicht unterschieden, son- 
dern nur zur Abwechslung des 


72 NAATQNOE 


471 D 


ögflaır av aAAog 6crisodv Maxesbovav yevscdeı udl- 


Aov 7 Aox&kaog. 


ER. Kal xor agyas rev Aoymv, & Ilade, Eyaye? 
os dnnveoa Or por Öonels SV MOOS TV byrogum 
nsraıdEVode, Tod dt biaisyssdaı nueinaevar‘ xal wor 
KARO Tı oVrog &orıv 6 Aoyog, @ ps xal av mais &ks- 
Alyksıs, xal Ey Uno GoV vüv, wg U oleı, &bsAndey- 
ua rovrw ta A0yo, Yacamv TOV Adızoüvra 0U% &V- 
daluove sivaı; nodev, @ yadE; nal uw ouöEv yE 00 
zovrmv OuoAoyh @v OU pr. . 

TIRA. Oö yag EHEAsıs, Enel Öoxsi yE coı ag &ya 


Aeyo. 


ZR. "RO yanxdgıs, Önropginag yap ws Emuysigeig 
eAdyysıv, Bonsp ol Ev Toig ÖLnacaınoloıs NYyovwsvoı 
dAepysıv. nal yao Ensi ol Erepoı ToVg Eregovs Öoxev- 
oıv EAkyysıv, Ensiöav tav Aoymv av av Adymcı uag- 


Ausdrucks angewendet, — iowg: 
“vermuthlich, doch wohl, hier wie 
häufig mit der zuversichtlichen 
Erwartung der Beistimmung (vgl. 
Prot. 335 c). Dass diese Zuver- 
sicht ironisch gemeint ist, ergibt 
der Zusammenbang. — £orır 6- 
orig ’A.: "mancher Athener. Kr. 
61, 5, 1. C.602 fin. — 


D. &nö 000 ap&duevog: "von 
dir angefangen, d.i. erst $., 
dann die andern Athener ; also 
“du vor allen andern. Kr. 56, 8, 
6. — dba av... yevicher: 


8. zu 468e. — uallov 7: 8. zu 
456 c. — 
nor’ gorag: 448 d.in. — TOD 


ö& d.77.: "aber (jedoch) die Kunst 
der Unterredung vernachlässigt.’ 
Die beiden Glieder sind durch 
uEv und Össprachlich' coordiniert, 
als wären sie gleich sehr Gegen- 
stand des Lobes, während doch 


das zweite weit mehr eine Be- 
schränkung des Lobes enthült. 
vgl. Kr. 69, 16, 3. Ueber &usleiv 
zıvog 8. zu 465 b. — xal vu: 
8.214498. — @AAo tı: 8. zu 467 
d. — ©... EEstöyksıe: 4700. — 
&Esinisyucı: C. 275, 1. — 26- 
$ev: “woher denn (sollte diess 
kommen o. ä.), d.i. "keineswegs. 
Kr. 51,17,13. — & ’ya®e: s. zu 
469 c. (uaxdgız). — xal ums: 
‘ich gebe dir ja doch nichts 
zu. — 


E. od yao &8.: oVÖtv Onolo- 
yeis, od yag &Helsıs. Ueber ydg 
in elliptischen Antworten s. zu 
451 a. Ebenso ist zu Önrogızas 
y&0 £&rzıy. zu wiederholen o%- 
ötv OuoAoyo. — al yao nei: 
“denn auch dort u. s,. w. vgl. zu 
448 a. — ol Eregoı toug &r# 
eovs: "eine Partei die andere (ihre 
Gegner). vgl. Kr. 50, 4, 8. — 


FIR A 


TOPTIAZ. 73 


zvgag noAhoüg aapsymvraı nal evdoxluovg, 6 Ob Ta- 
vavıla Akyav Eva va nageynrar N umdsve. ourog ö8 


6 ZAsyyog ouösvog akıög Eorı mpög ıjv aAndeınv' Evlore 472 


yap Av xal naraysvöoneprveondein tig uno noAlov 
zul Öoxovvrov eival tı. al vüv nepl MV OD Akysıg 
oAlyov 00, NAvrss GVvupN0ovoı, Tavıa ’Adnvaroı el 
os &Evor, dav BovAn nar Euoü Maprvpas napaayeodaı, 
og 0vx «And Adyn ‘ uagrvgnoovol 001, 2av ulv BovAn, 
Nisstog 6 Nixngdrov xul ol aösAyol user aurod, ov 
ot rolnodes ol Epeing Eorürsg eicıv Ev To Jıovvolo, 


ov &v Akywaı: 8. zu 450 b. — 
&va tıva: “eines einzigen, wer 
es auch sei;’ unum aliquem. Eva 
bildet zu woAlovg, rıva zu &D- 
doxtwovg den Gegensatz. Von &va 
zıv& ist dann 9) undeva ‘oder 
auch gar keinen’ die Steigerun 
(vgl. die häufigeFormel 7 rıg 
odöels). — oudsrog &E.. moög 
&4.: "hat keinen Werth zur Ermit- 
telung der Wahrheit? — 


472 A. xaraı)svdouaprvpn- 
Hein: für die Bedeutung des 
Ueberwältigens, die x@r« in man- 
chen Compositis hat (Kr. 68, 46, 
10) vgl. zararnalaisıy, narı- 
moAsueiv, aataFogvßeir u. — 
Und nollwv x. Ö0ox. &. Ti: ent- 
sprechend dem obigen u. z04- 
Aovs al eddoxluovg. Ueber die 
präynante Bedeutung des z} (et- 
was Bedeutendes‘) als Präd. s. 
Kr. 51, 16, 13. Ebenso Asysıv 
rı (Kr. 51, 16, 14) Prot. 339 c. 
— xal vvv: vgl. zu 448 a. — 
neo! @v: ordne xal vür Tara, 
neol BV 0V Akyeıy, - . . OvupT- 
covoı. TVeber die Attraction 8. 
zu 452 a. — OAlyov: "um weni- 
ges, bez. den Abstand, um den 
die Zahl noch von zavrsg ent- 
fernt ist, also: "beinahe. Kr. 47, 
16, 6. vgl. Prot. 361 c. Apol.17 


a. — noprvojooval...: einer 
allgemeinen Behauptung werden 
die erklärenden Beispiele asyn- 
detisch beigefügt. vgl. zu 450 b. 
— &&v ulv Bovin.. . &av Ö8 
BovAn: übliche Formel, um zwi- 
schen mehreren Beispielen, die 
men anführen kann, dem Leser 
die Wahl zu lassen. vgl. zu Prot. 
320 a. — Ninilas uril.: Absicht- 
Hch nennt Platon als Zeugen, 
die für des P. Behauptung auf- 
treien würden, Männer von Ach- 
tung und Einfluss im Staate, so 
ausser Perikles Nikias und Ari- 
stokrates. Nikias behauptete durch 
seine Kenntniss der Kriegsfüh- 
rung und durch seinen bedeuten- 
den Reichthum grossen Einfluss, 
den er nach dem Tode des Pe- 
rikles als Haupt der Optimaten 
gegen Kleon geltend machte. Von 
seinem und seiner Brüder Reich- 
tbum und dessen liberaler Ver- 
wendung gaben die Preise für 
die Ausrüstung von Festchören 
(zoenyia) Zeugniss, deren An- 
denken durch die im Heiligthume 
des Dionysos (&v Aıovvoio) am 
südöstlichen Abhange der Burg 
aufgestellten Dreifüsse bewahrt 
wurde. Aristokrates gehörte zu 
dem vornehmsten Adel Athens 
und spielte während der Oligar- 


74 


IAATQZNOZ 


BT7ZA 


dav O8 Bovin, Agıoroxpdens 6 ZusAAlov, 00% ad Zorıv 
B&v Ilvdoi roöro ro naAdv avddmua, dav Öb BovAm, a 
TIegınAdovg 0An oixla nm KAAn Ovpylvae, Nvrva av 
BovAn zov Evddvde duitkaodaı. AR Eya aoı slg av 
004 ÖuoAoyß" Od yag ue OU avaynaklsıs, aAAa YEv- 
douaprvpag moAAodg xar Eduod mapasyousvog EMıyE- 
osig dußaiksıv we &4 ig obolag xal tod dAndoüg. &ya 
Ö2 av un 08 avrov Eva Ovra udprvon napaoymuaı 
CöuoAoyoüvra zegl Wv Adym, ovölv oluaı a&ıov Aoyov 
uor nenegavdaı zeol av av nulv 6 Aoyog y' olum 
ö3 0vÖ8 ool, &v un Ey 001 ungrvo@ &ls @v WOVoS, 
tovg Ö' aAAovg mavrag tovrovg yalgeıv Eis. Earı wbV 
0UV OUTOg Tıs Te0mog &Adyyov, ag 0V re olsı al Al- 


chie eine Hauptrolle. Als einer 
der Feldherren in der Schlacht 
bei den Arginussen (406 v. C.) 
wurde er zum Tode verurtheilt. 
— @V..., 09: Gen. des Ur- 
sprungs. C. 417, Kr. 47, 6. — 
Tovro Tr. x. &.: deiktisch; der 
Gegenstand war allgemein be- 
kannt. s. zu 470d. — 


B. nvtwa &v Bovin: s. zu 
453 d. — av dvdevös: näml. 
ovyyeveıav. — elg @v: im Ge- 
gensatze zu u«orvoag mollovg; 
ebenso 007 6uoAoyw gegenüber 
von ÖAlyov navrsg OvupNoovVEL. 
— Ypevdoudervgug moAhoög: 
P. hat freilich nur ein Beispiel 
angeführt, den Archelaos, aber 
eben als eines aus vielen, wie 
diess S. ausführt. Sie alle aber 
legen, als derEinsicht in die Sa- 
che entbehrend, nur ein falsches 
Zeugnis ab. — &ußarlsıv us du 
tiis o.: fortfahrend in der tropi- 
schen, dem Gerichtswesen ent- 
lehnten Ausdrucksweise gebraucht 
3. das Zußalleıv zıva Eu Tig 
ovolag (“jemanden um sein Be- 
sitzthum bringen’) in der Bedeu- 


tung “jemanden aus der Wirklich- 
keit und Wahrheit verdrängen. 
nal tod dAmdoög: 3. zu 447 & 
(nororıv Eogrng). — Eva Ovra: 
entsprechend dem vorangehenden 
els av. — neol ar: 8. zu 448 
d. (£E 0» sionnev). — 

C. renegavdar: meogalvev 
ist der übliche Ausdruck vom 
‘*Darchführen einerUntersuchung. 
vgl. Prot. 353 b; 360 d. — 
...2:8.2u450b. — 09ÖR ool: 
näml. &&ı0” Tı A0oyov mems- 
oavdaı. — elg @v uovog: Die 
Häufung des Ausdruckes und die 
oftmalige Wiederholung ist be- 
zeichnend; bei einer wissenschaft- 
lichen Erörterung kommt es darauf 
an, dass die beiden Gegner sich 
zu derselben Ueberzeugung eini- 
gen; die Ansichten deren, die 
der Untersuchung fern stehen, 
sind gleichgiliig. — Tovrovg: 
deiktisch, mit geringschätzigem 
(s. zu 452.) Bezug auf die vor 
erwähnten Beispiele (Archelaos 
u. 8. w.). — zalgsıw das: s. za 
458b. — odr0og rıs: 8. zu 456 
a (damuovie is), — TE0rx05 


2E TOPTIAZ. 75 


u moAAol‘ Eorı Öb xal aAdos, 0v Eya ad olumı. za-- 
BeAovrssg ovv nag dAlnkovg Oxsdousde, ei rı dıol- 
‚vorw aliniov. zul yag ruyyavsı zepl @v Aupıeßn- 
Üusv 00 navv Ouıxaa Ovra, aAAn yedov Tı raüre, 
:Ql @v eidEvar Ts xaAlıorov un eldEvaı Te alayıorov' 
ı Yag xepdinıov aurav Earlv 7 yıyvoaksıv N dyvo- 
v, 60ris Te svdalumv dor) nal orig un. avrixa nE0- 


v, nE0l 00 vüv ou A0oyog Earl, Gb Nyei 00V Te, eivaı D 


exaoLov üvdga Adınodvre Te nal Kdınov Ovra, siweg 
oy&icov Adıxov ulv nyel elvaı, eüdaluova de‘ QaALo 
ds 0Vrm Gov voultovrog dLavon@usde; 

II2A. Ilavv ye. 

ER. Eyo dE pnuı aövvarov. Ev ulv tovrl au- 
oßnroöusv. slev' Adızav Ö8 dn sudalumv Zara ag 
‚ zvyyavn Öluns ve xal Tıumolas; 

IIQA."Haıord ye, nel ovım y dv adAıararog ein. 

ZER.’AAR Eav doa un Tuyyavn Öluns 6 adındv, Kata 
v 00v Aoyov sbdalumv Eoraı; 


IIQA. Dnut. 
yyov: näml. die Anführung Schultz lat. Spr. $. 222, 1. d 
n Zeugen, wovon 471 e. die un eldsvaı bildet zusammen einen 
de war. — et diocoovoıy; Begriff, deshalb ist TE nachge- 
zu 451 c. (tooovzoV). — 0V stellt. — wörine: “zum Beispiel, 


wv: 8. zu 448 d. — Ixed0ov 
: 8,20 450 d. — negl wv eld8- 
ı: “von dem (worüber) Kennt- 
‚, zu haben u. s. w. Kr. 68, 
‚2. vgl. zu464d. (Ematsı, zegl 
vie), Alkib. I. 109 e, 00% @v 
»ı ne Mllmg eldeveı negl cav 
aiov nal adinmv. — eldevaı 
%. un slöevan te @.: "einer- 
ts Kenntnis zu haben sehr 
ıön ist, andrerseits u. 8. w. 
att deradversativen Verbindung 
rch wev...0dE ist die in Prosa 
rigensseltene Verbindung durch 
... TE gewählt. Kr. 69, 59, 
vgl. im Lat. que ... . que. F. 


eigentlich ‘ um gleich einen Fall 
zu nehmen. vgl. Prot. 359 e. — 

D. sivaı ..... Ovra: "Dass ein 
Mann glücklich ist, wenn er Un- 
recht thut und ungerecht ist. —_ 
ao tı: 8. zu 467 d. — sg. 
voulgovrog: s.zu 448 e (Boneg 
TLvög Yeyovrog). _ 

&yo... Kövvarov: entgegenge- 
setzt der ‚beistimmenden Antwort 
des P. ou nyei olov te url, 
elsv: 8. zu 466.0. — dt Ön: 
zu 452 b. — oVrw: d.i. ei Pr 
unstsxal Tıumglag Tuyyavoı. — 

E. auto 109 or A.: 8. zu 
454 c. — gnul: ‘ja. s. zu 454 


E 


473 


B 


76 TTIAATQNOZ A72E 


32. Kara dd ys ıyv dunv dofav, w Ilüis, 6 adı- 
xov Te xal O Abınog Aavrog ubv adAıog, AdAwrEpog 
usvroi, dav un Ösdo Ola unöl TUyyavn Tuuoglas 
adınav, nrrov ÖL AdAıog, dav dida Ölagv xal Tuy- 
yavn Ölang Uno Hesv rs wel avdoWzmv. 

TIQA. "Aroma yes, © Ziorparsg, Exıyeigsis Adyaır. 

ZR. IIsıgacoumı ÖE ye zul ob moinoeı, @ äcaigs, 
teure Ewol Asysıy“ plAov yap 08 nyoüpaı. vürv ubv 
0vv & dıapepousda radr Earl‘ axozsı Ob nal ou‘ zlnov 
dya mov Ev Tois Zunpocdev To adınsiv tod adızsi- 


0daı xaxıov Eivat. 
IIQA. Havv ye. 


ZN. Zu Ö8 TO Adınsicda. 


IIQ2A. Nei. 


ER. Kal toüs adınodüvrag aHAlovg Epnv sivaı dya, 


aal EEnAdyydnv VRO 00V. 
II24. Nal ud Ale. 


ER. Rs 00 ye olsı, @ IIwAs. 
IIQA. ’Alndn yes olowevog Icws. 
ZN. Zu ÖL yes evdaluovag av Toüg ddınodvras, 2av 


un dıdacı Ölanv. 
II2A. Iovv ulv owv. 


d. — Öfye: s.zu 4488. — nav- 
zog: “injedemFalle’/ mag er nun 
Strafe erleiden oder nicht. *— 
uEvror: nach vorangehendem w£r, 
s.zu458b. — dıdo diunv: vgl. 
das lat. poenam dare. — Ve0% 
te nal avdomnmv: Ueber den 
Mangel des Art. s. zu 448c. — 


AYZ3A. arond.. . Emıysigeig 
Aeysıv: entsprechend dem obigen 
(471 e.) 6ntogınag ue Emıiysipeig 
dllyyeıv. — @ Eraige: vgl. zu 
471d.(O yadE), — tadra &uol: 
‘dasselbe wie ich.’ Ueber den Dat. 


8. C. 436 b. Kr.48, 13, 8 u. 9. 
— giA0V ... Nyoduaı: moti- 
viert die Bemühung, Ueberem- 
stimmung herzustellen (revra 
Akysıv). — Ev voig Zunooodey: 
469 b. — pn»: 470 e. — val 
ua Alta: Komisch klingt diese so 
grosse zuversichtliche Behauptung 
des P. nach der Entgegnung des 
S. 471 d. — 

B. os 0v ye olsı: Wiederho- 
lung aus 471 d. — dAn®N ye: 
s. zu 449 a. (ayad0» ya). — 
long: s. zu 471 c. — ÖE ya: 
zu 448 a. — evdaluovag: näml. 


TOPTIAZ. 77 


EN. ’Eyo Ö} avroüg adlımrarovg pnul. voüg Öf 
was lanv nrrov. Bovisı al todro eAdyyev; 
RA. ’AAR Erı Tour’ Exelvov yalsıaregov Earıv, 
oxoares, &keilyEaı. 

ER. Od dire, m IIoAe, dAA aövvarov‘ To yag dAy- 
wögnors EAkyyerau. 

2A. IIos Asyeıs; &av adınav avdownog Anpen 
vvidı Enıßovisevav, xal Anpdels orgeßiAoreı nei C 
vnroı zul Todg OpdaAuodg Euxdnraı, nal Aka 
is xal usydiog nal navrodanag Amßas aurog TE 
Bels xal Tovg avrod Emıdov zaldds ve xal yv- 

: 6 Eayarov Avaorevemd] N Karamırradi), oVrog 
uoveoreoos £oraı, N av dıapvyav TUERVVoS xu- 

| xal agymv Ev 1 noAsı ÖLaßıa noL@v 6 Tı dv 
eat, EnAmrög av nal svönıuovılöusvos UNO Tav 
@v xl tov KAlmv Eevmv; Taüıa Asysıs aöVvVa-D 
Ivaı &bsAdyysıv; 


& eivai. — Nrrov: näml. Aoßag...Amßndels: s. zu 467 
vs Eva pnu. — nal d.— T0%.. . yvvainc: näml. 
mitironischem Bezug auf Awßn®&vrag. — ro Eoyarov: s. 
yakenov yE oe &lsykaı zu 458. d. (10 Aoınov). — xare- 


- £EeltyEoı: &x bezeichnet 
ın zusammengesetzten Ver- 
> Vollendung. Kr. 68, 46, 

F. Schultz 8. 216, 3, — 
cr: 8. zu 449 e. — 70g 

Ausdruck des Staunens 
ne ganz unerwartete Aeus- 
. Vgl. das homer. roiov 
‚I0V Eeımes (Il. a, 552.), 
se Enog pVyev Eonos 0009- 
1.d. 350.) u.d. — ANpBN 
ovAevwv: Ueber Aauße- 
mit dem präd. Part. bei 
jache ertappt werden‘) s. 

7, 2. 0.593. — 
r00g 09%. duxantar: die 

zu erklären aus der activi- 
wnaeıv tıvl TOdg Optal- 
0.483, 1. Kr. 52, 4, 2. — 
al ueydiog: 8. zu 4478. 


zırro®7]: “mit Pech überstrichen’ 
und verbrannt werden. Mit der 
ganzen Stelle sehr ähnlich steht 
Rep. 2, 361 e. 0vT0 dıaneluevos 
ö Ölnnsog LEOTLyaoErKL, 0ToE- 
PiAwseraı, dednosren, Ex- 
navdnoeTaı rapdalum, 
televIOv TAVIE wand adv 
dvaoyıvdvAsvdnoera nal 
yvaoeraı, örı ovx elvar dlncaıov, 
ara doneiv dei Hier. — 
diepvyar: näml. tnv.dlunv (vgl. 
481 a.), im Gegensatze zu dem 
obigen 80V... ANpdN. — roLav 
oO rı @ Bovinzan: mit Rückbe- 
ziehung auf 469 c. (@AR Eyaye 
th.) — Enkarös @v: vgl. 469 
a — 00 av nolltov: a ci- 
vibus suis, von seinen Mitbür- 
gern. — 


78 


22. Mogpuoivrreiı ad, & yevvais IIois, xal 008% 


HAATQNOZ 


473D 


&Adyysıs‘ agrı ÖL Euaprvgov. Oumg Öf vVrouvnoovV We 
ouıngov‘ dav adlumg EnıßovAsvav ugavvidı, eines; 


II2A.’Eyoye. 


ZR. Evdaıuoveotepog ulv roivvuv oudsnors Zora 
OVÖETEEOS KUTÄV, OVTE 6 KaTsıpyaouEvog T7V TVERV- 
vida adinms ovre 6 aAovg‘ Övoiv yag adAloıv svdaı- 
kov&orsgog ulv 05% av ein‘ AYALmTEgog uEvros OÖ din- 

E psvywv xal Tupavvevong. vl toüro, @ IloAs; yeids; 
GAAo @V Toüro eldog &Adyyov Earlv, Ensıdav vig rı eig, 


xaraysigv, EAkyysıv Ö8 un; 


TI2A. Odx olcı EEeinAkyydaı, 0 Zoxgarsg, OTav 
roıwüra Adynıs, & obdslg dv ProsıEzv avdoanmv ; Enel 


EE0Ü TIva Tovrov!. 


ZR. R Ilöie, 06% siul Tav woArızav, nal nE- 
ovoı Bovisvaıv Auyav, Ensiön n pvAn Engvravsve Hal 
4714 &eı ne Eribnplkev, yelora napeigov al 00% NmMLOTE- 


D. zo» allov Eevov: “und 
von den andern, nämlich von den 
Fremden. &AAog, mit oder ohne 
Art., findet sich attributiv bei 
einem Subst., wo dieses eigent- 
lich Appos. ist. Kr. 50, 4, 11. 
Apol. 36 b. Odyss. ß, 412, 384. 
— zadra: zunächst auf odrog 
evdnıuoväoregog Eoraı xri, be- 
zogen. — 

koguoAvrreı : ’du suchst mich 
einzuschüchtern.’ Selbst die Wahl 
dieses Wortes (vgl. Krit. 46 b) 
weist darauf hin, wie diess Mittel 
nicht für eine wissenschaftliche 
Erörterung passe. — yevvais: 
vgl. ob. (a.) zu &raige. — ügrı: 
471 und 472 a,b,c. — vrduv. us 
ouıneov: Kr.47, 11, 3. C. 402, 
— d4Aovg: Paraphrasis der Worte 
des P. av ... . Anp9n. — aB- 
Aloıy: vgl. 4720. — ein: nänml. 
oVögTEgos. — 


E. zvpavvevoag: C. 498. Kr. 
58, 5, 2 — ri vovro: S. wird 
hier durch das höhnische Lachen 
des P. unterbrochen. — szidog 
dltyyov: wie das uagrvgsode: 
und das uoeuoAvsTeoda. — Ti- 
va: den ersten besten. — TOV- 
zovi: deiktisch auf die im Saale 
versammelten Zuhörer. vgl. 458 
c. Tovrwov, und 455 c. (u. 447 
c.) ro» Evdo» Ovroy. — rar 
zolıtınöv: s. zu 448 c. (MV... 
&oziv). — Bovievew... EreV- 
vaveve „.. dnipnpifev: Die 
Erzählung des Factums, auf das 
S. sich beruft, schreitet von den 
allgemeinsten Voraussetzungen zu 
den specielleren fort: S. war im 
Jahre vor der angeblichen Zeit 
dieses Gesprächs durch das Loos 
Mitglied des Raths der Fünfhun- 
dert (Bovisveıv Ayo»). Die 
Section des Rathes, deren Mit- 


| 
| 


474 B TOPTIAZ. 79 


unv Enupnpikev. un 00V unös vöv us xEieve Enubn- 
pitsıv tovg nagovras, ail el un Eysıs tovrmv Beirio 
&Aeyyov, Onso vov Ön Eyo Eisyov, £uol dv To yEoeı 
zagadog, anal weipaonı od dAdyyov, olov &ya olueı 
div elvaı. &yo yap av dv iAsyn Eva ubv nagaoyeodeı 
KagTvpa Enioraucı, aUTOV mE0g 0v &v wor Ö Aoyog 7, 
tovg 68 noAlovg Eu yalpsıv, zul Eva Enupnplkev Exi- 
otauaı, voig Öt moAlolg ovd} diaikfyonaı. 000 ovv, elB 
EFEeAnosıs Ev To wege dıdovas EAsyyov anoxgLvowEvog 
a Sowrausve. Eyo yap 7 oluaı xal dub zul a: xal 
ToVg &Akovs avdoWnovg TO adızsiv Tod Adınsiodaı 
xaxnıov nysiodeı nal To un dıdovas Ölxyv roo dıdovaı. 
II24A. ’Eyo dE yes oVr’ &ul oUrT Kllov avdoeanov 
ovdEva. Enel OU ÖEkaı av u@AAov aöıneiode n adıneiv; 


3ER. Kal 0UV y av xul ol KAkoı mavres. 


glieder seiner Phyle (7 pvAn), 
der Phyle Antiochis, angehörten, 
war eben während jener Pryta- 
nie in Function (&movraveve). 
S. selbst hatte für diesen Tag 
den Vorsitz und daher die Ab- 
stimmung in der Volksversamm- 
lung anzuordnen und zu leiten. 
(Vgl. Schömann gr. Alt.1.S.378). 
In dieser Stellung, sagt S., er- 
regte ich Gelächter (y&lora z«- 
osiyov, risum dabam), da ich es 
nicht verstand abstimmen zu las- 
sen. — Wenn man die Erzäh- 
lung des S. anf das J. 406 be- 
zieht, in welchem er als Zzıore- 
zns die rechtswidrige Abstim- 
mung über die Feldherrn aus 
der Schlacht bei den Arginussen 
nicht zuliess (Apol. 32 b. Xen. 
Hell. 1,7,15), so muss man an- 
nehmen, dass S. scherzend seine 
Charakterfestigkeit, die Abstim- 
mung zu verweigern, wie ein Un- 
geschick, und dem entsprechend, 


* den lebhaften Unwillen des Vol- 


kes (zO nAndog 2Bon .. , Zne- 
Hoovßnoe Xen. a.a.O.) als ein 
Lachen über seine Unfähigkeit 
darstelle. — unds vor: vgl. zu 
449 a (nal vOV). — dmiypngt. 
£eıv roUüg nap0ovzas: mit Bezug 
auf 2poö Tıva Tovswmvi. — Tov- 
av: zov &Atyyov, als die 
eben jetzt von dir versuchten Be- 
weisarten KAXETVELODEL, WOQUO- 
Avrreodan, narayelav. — OTEQ 
.. . Zieyov: ist mit dem nach- 
folgenden Zuol.... zu verbinden. 
— dv 1o ulocı: s. zu 462 a. — 
reigaoaı Tov Akyyov: Kr. 47, 
12A.C.419b. — ov &v Ayo: 
s. zu 448 d. (£E &velo.) und zu 
450 b. (Navy). — 26 yalgeı: 
s. zu 458 b. — 

B. Sıdovaı: "gestatten. Eben 
so dare oft = concedere. — Ö8 
ye: 5. zu 448 a. — 00T... 
odöEve : enthält auch oVre a& in 
sich. — Öttar. . . adıneiohe:: 
s. zu 468 e. — xal 00 y: 8. zu 
4472. — dv: ergz. u@llov Ö8- 


80 NAATSNOE 474B 


II2A. TIoAloö ye del, aAA oUr yo ovVre ov ovı 
ailoc oVBELS. 

C ER. Ovxodv anoxgıvel; 

IIQA. Idvv ubv oVV° xal yao Enıdvun eildeva 
6 ti nor £opels. 

ZR. Adye 67 woi, iv slöng, Bonso av el EE ag- 
wis 08 NoWrmv‘ noregov doxsi dor, @ Ilüle, xanıov 
eivaı To adızeiv n To adınsiodar; 

IIR2A. To adınsiodhe: Zuorye. 

ZR. Ti 63 67 eloyıov; morsgov To adınslv 7 w 
adırRsiodeı; droxglvov. 

IIQA. To adıxeiv. 

ZR. Obanodv nal xarıov, eineo aloyıov. #9 

112.4. "Hawora ye. 

ZR2. Mavdavoa' 0V Tavrov nyel 60V, wg Louxas, 

DaxaAov TE Kal ayadov Hal xarov xul aicyoovV. 

II2A. Od dira. 

ZR2. Ti Ö8 rode; Ta aid ndvre, olov xal 00- 
uara xal Zo@uara xal oynuara zal pgwvas xl Enutt- 
Ösvuare, eis ovötv anoßienwv xalelg Endorore auld; 
0lov TEWTOV T& Hmunte a nald ovyl Yroı Kara vv 
1pElav Akysıg wald Eivaı, POS 0 Av Exadrov yoNaı- 


Enıo adınsiodear 7 adınsiv. — 
noAAod ye dei: “weit gefehlt!’ 
multum abest; einenachdrückliche 
Verneinungsformel. Prot. 3411 .d. 
noAlov ye deiovrag Eye. Apol. 
35 d. Kr.47, 16, 3. 


©. && &oyijs: d.h. ohne Rück- 
sicht auf die bisherige Discussion 


des streitigen Satzes. — 6% d7: 


s. zu 452 b, — 


'os £oınag: “wie es scheint.” 
Ueber die persönliche Constr. 8. 
Kr. 55, 4, 3. — nalov...: d.i. 
du hälst "nicht einerseits Korov 


mit &yadov, andrerseits &loyg0v 
mit %0%0» für identisch. — 


D. 00 Öntea: s. zu 449 0 — 
ti 68 tode: näml. Adysıs. — es 
ovötv amoßlenov: d. i. ohne 
Rücksicht auf etwas, das im Fol- 
genden näher als Nutzen oder 
als Genuss bestimmt wird. — olo»: 
8. zu 450 c. — Nor ...N8 
zu 460 a. — nara env 0.: 8 
zu 454 c. — 7005 toVro: über 
die Voranstellung des Relativ- 
satzes 8. zu 469c. — x.ndovns 
rıva:s. zu 456 a (Önıuonla r, 
tus). — 


475 A TOPTIAZ. 


8 


kov 1), TEÖG Toüro, 7 xard ndovgv zıva, div &v ro 
Bzmpsiodan yaigsıv non Tovg Pewpovvras; dyag Ti 
Exros Tovrmv Afysıv nEOl OWuRTog nahhov; ; E 

IIQA. Ovx &yw. 

ER. Ovxoüv xal tale aavıe 0VTw xal Oyijunce 
cal yowuare 7 dia ndovnv rıva 7 dia wpElsıev 7 dr 
zuporspa xaAı TPOGRYOREVELS ; 

II24."Eyoye. 

ZR. Ov xal Tas pmvas xal Ta xara Tv Wovdi-' 
ev NEVIE DORVT@S ; 

IIQA. Nat. 

2ER. Kal unv ra yenara Tovg vouovg al ra Enı- 
Endsvuare 0% ÖnnNov Exrög rovrwv Earl ra nald, 9 
npeiıue eivaı 7 ndea 7, duporegn. 

IRA. Ovx Euoıys Öoxet. 

ZR. Ovxodv xal To av uadnudrav naidos @s- 475 
XUTOG ; 

II2A. Ilavv ys' xal naAdg ys vor oolke, 0 Zw- 
kowtss, ndovnj re val ayado opıkousvog TO xaAdv. 

ZR. Ovxoöv TO aloyg0v a £vavıla, Avan Te 
kal KORG; 

IRA. ’Avayan. 

ZR."Orav &pa Övoiv xaAoiv Yarsgov ndAAıov 7, 
1 To Erio@ Tovromw 7 auporegoıs vrepßdilov xal- 
Luov dorıv, nroı ndovn 7 @peisie 7 auporsgors. 

II2A. IIavv ye. 


2ER. Kal orav Ok m 


E. oocvrog: näml. ‚9 dia 
idownv. . nQ00RyoRRDELS. _ 
'& Ye... wald: d.h. ra nad 
:E RATE TOÖg vowovg nal Kara 
:& Enmırnösvuare, — Önnov: 
. zu 447 d. — 09. elvar: der 
nf. ohne Art. als epexeget. Ap- 


Plat. Gorgias. 


Övoiv aloygoiv To Eregov 


pos. zum substantivierten Neutr. 
des Pron. Kr. 57, 10, 7. — 


475 A. co aloyoov a Evar- 
tio: näml. ögıfowevog nuAog 
ootfouaı. — Avıın. FRE "näml. 
durch Unlust u. s. w. s. zu 467 


6 


82 


NJAAT2QNOZ 


475B 


B «loyıov 1: Aros Ava Hang Öneoßanlov aloyıov dorai' 


- 


Ü 


C 


A: WER \AVOPEN 5" 
IISA. Nee. ı on 


oa‘ > 


ZR. Degsön, mög Zityero vov on zeol x Tod br- 
zeiv nal adınsiodaı; ova EAsyes To utv adınelodeı 
xdnıov eivaı, TO 0% adınsiv aloyıov; 


IIQ2A. "Ekeyov. 


22. ‚Ovnoöv eineo aleyıov To Adıxelv Tod alı- 
xelodaL, 7801 Auzmgöregov ı &orı vol Avam ‚Uxegßailır 
eloyuov av sim nord 7 dugporsgoug; 0 xal Toüso 


Evayan; 
IIQA. Ilög yao 0v; 


ZR. Ilparov wiv:öH onedausde, don Avnn vaeo-Nl 
BaAlsı Oo adınsiv Tod Adınsiodeaı, ae aAyodo nähr || 
Aov ol döınoüvres 7 ol aöınovusvor; 

IIQA. Ovdancs, © Zongares, ToÜrO ye. 

ZR. Ovx &pa Ava ye Breosgei, 


IIQA., Ovd.Önra. 


ZR. Otxoöv el wi Au. duporkoorg ulv DUx & 


Erı Ursoßaikoı.. 
IIQA. Ov yaiverau. 


ZA. Ovxovv To Eriow Asimerar. 


II2A. Nei. 
Z2. To “0x0. 
IIQA. "Eoıxev. 


e. — dvayan: s.zu450a. — Öf 
ön: 8. zu 452 b. — 

B. vöv dn: "grade, eben jetzt.’ 
Kr. 69, 17, 1. C. 642, 4 c. — 
00% &.: s. zu 453 e. — Nroi 

7: 8. zu 460 a. — od... 


dvayay: “ist nicht auch dies eine 
Nothwendigkeit (nothwendige Fol- 
ge)?’ Das prädic. Subst. kommt 
im Sinne dem .Adject. dvay- 
naiov gleich. s. zu 450 a. Kı. 
61, 7,5 


fi . 


©. 4. vnsoßarlsı To &d. 700 
&6.: “ob das Unrechtthun an Un- 
lust überwiegt über das Unrecht- 
leiden. vneoßalleıy hat die Be 
deutung eines Comparativs, und 
lässt daher den Gen. zu (C.428. 
Kr. 47, 19). Häufiger jedoch hat 
es das Obj. im. Acc. — Une & 
ysı: nänml.. zo, adınsiv ou döt- 
neiodar, — 0 Önte: 8. zu 449 e. 
— TO Exegp: d.j. Aslmerar zo 
Erkow (Tü ao) To adınziy 


I5E TOPTIAZ. 83 


ER. Ovxodv naxd vrsgßailov To Adıneiv xaxıov 
v ein tod adınslodaı. 

II2A. Aüjkov 67 On. 

ZR.”AMo vı odv Öno ulv zav moAlov dvdon-D 
»v al Uro 000 wpodoysito nuiv dv ro Zungoodev 
v0 aloyıov slvaı zo adınslv tod "adınslodeı; 

I1QA. Nat. 

ZR. Növ ÖF ys naxıov dyavı. 

IIRA."Eoırev. 

ZR. AEkaıo dv 0Vv Od uäilov TO xdxıov xal To 
oyLov avıl Tod Nrrov; un Oxvea anoxglvaodeaı, @ 
@As‘ ovölv yap BAaßnosı' alla ysvvalas to Aoy@ 
1:0 LTE napExmv aroxplvov, xaln gahın un 
EEWTO. 

TIQA. AAN ooa av Öskalunv, @ Zioageres. E 

ZR.”ARos ÖE Tıs avdonnwv; 

IIQA. Ov wor dornst aard Ys toürov rov Aoyov. 

ZR. ’AAmd7 &pa Eyo EAsyov, Or ovr av &ya odr 

U ovr' aAlog oVdslg avdpanmv Öfkaır av uällov 
ınsiv n Adıneloder" Kdxıov yag Tuyyavsı 0v. 

IIQ2A. Delvsraı. 

Z2. Oopds ovv, @ IloAs, 6 &Asyyog napa vov EAsy- 
v mageßaiAousvog Or oudtV Zoıxev, AAAd 0ol ubv 
soßailsıy Tod adınsicher. — Bezeichnung der Wahl des einen 


soßaArov: d.i. Ensudn üneg- Statt des andern, deysadal zı 
As. — Önlov Ö. Oi: 8. zu o&vri tıvosg, ist beibehalten, ob- 


Ic. — gleich zu Ötyeodeı der Comp. 

. @Alo rı: 8. ‚__  uällovgesetzt ist, also 7) hättege- 
Wi iv Tollde en braucht ‚werden, können. Kr. 49, 
ınlich wird in diesem Aus- 2, 7. RN an nrroy: näml. na- 
cke das Subst. &vße. ausge- 0% val aioygov. — ovdEv y. 


Biaßnosı: Kr. 46, 5, 9»u5. 
vgl. C. 622, 1. — noetyov: 8. 
zu456b. — pa: 8. zu 454d. — 


en. Kr. 50, 4, 12. P. hatte 
derholtundnachdrücklich seine 
tanptung für die allgemeine 


sicht erklärt. — Ev ro Zu- E. all: 8.20 4498. — nare 
I0dEV yoovw: A7Ac. — 68 ye toörov row A.: 8. zu 454 c 
8. zu 448 a. — arıl: de — ovr av... deko av: Ueber 


6 * 


84 HAATSNOE AT5E 


of AARoı mavres OuoAdyodcı nAnv Euod, E&uol d% 0 
176 &tupneis els @v WOVogs xl OuoAoyav xal uaxETUpM?, 
xal &yo 0: uovov Enıbnplgov rovg aARovg Eu yalgeır. 
xul roüro ulv Nulv ovrag EyEra‘ were vodro ÖL megl 
00 TO devregov Nupeoßnrnoausv oxsdausde, To aöı- 
xodüvra didovar dianv age ueyıorov av naxav Eoriv, 
ös 6b @ov, 7 uslfov To un dudovan, ag av Eya au. 
oxoxnwusde 68 rids‘ To dıdovar Ölanv xal To ola- 

keodeı Öınalos adınoüvra aga To avro aaisls; 

' M214. "Eyoys. Ä 

B ER. "Eysıs ovv Adysıv, og ovyl Ta yes Ölnaıe dvıa 
xaAd Eorı, nad 000v dinaıa; nal dınaxsdpausvog eine. 

TIQA. Aria uoı doxel, @ Zioxpares. 

ZR. Zuoneı ÖN nal Tode‘ apa el vis vu mon, 
dvayın rı slvaı za) NECYOV UNO TOVTOV TOD KOLOVVToG; 

I124.”Euoıys doxel. 

ZR. "Agua Toüro za0yov,-0 TO Moiodv Morsi, Kal Toi- 
odroVv, 0olov moısi TO moLodv; Adym Ö8 To Towovöe' dl 
TIS TONTEL, AVAYKN Ti TUNTEODEL; 

IIQA. ’Avayın. 

ER. Kal el opoöga Tunteı Nreyb 6 TUnTOV, OVI0 

Cxel TO TUNTONEVoV TUNTEOdKL; 


die Wiederholung des &» s. Kr. B. dıaonerpausvos eine: ‘er- 
69, 7, 2. C.639, 3.A. — 0 EI. wäge es und sprich! — doxsi: 
zaoa 10V &.: “ein Beweis mit näml. r« dinuıe move aalı 
dem andern zusammengehalten’ sivaı. — 


— ovdtv: Kr. 46, 4, 4. vgl. C. 70040V UNO TOVTOV: doyEw 
622, 1. — hat die Bedeutung, in Folge des- 

AT6A. eis ov KovVog: vgl. 472 sen auch die Constr. eines Pass. 
c. — uaprvomv: mit Bezug auf — rodro und ToL0dToV: sind 
472 b: ya dt av un anrA. — Objectsace. — TO Toiod»: in 


ot uovov Enıypnnpißov: mitRück- Uebereinstimmung mit 7«&0x0r 
sicht auf 474 a fin. nal Eva &mı- wird ungeachtet des vorange- 
apnpltev Enloraun. — Toög schickten ed r/g rı zoıei zum 
e .. zolosıw: Wiederholung von Neutr., der allgemeinen Bezeich- 
474 a: rodg dE moAlovg &o yal- nung des Begriffes an sich, über- 
gEıv. — age: 8. zu 450 c. — gegangen. — dvayın: s. zu 450 
adınodvre: enthält die Begrün- a. — rayd: das Neutr. Sing. als 
dung zu dınalos. — Adverb. Kr.46, 5, 6. — 


BE FOBTIAZ. 85 


IIQA. Net. 

ZR. Towodrov apa nadogro a zuzrouevn dosir, olov 
‚TO TURATOV ROT; 

II2A. IIavv ye. 

ZR. Ovxodv al sl KASL TIS, AVAYaN U weiscden ; ; 

IIQA. ITög yag'ov;. 

22. Kal el opodge Ys uoeı n dlysıyds, TR KRE- 
Taı TO Kadusvov @g av zo 00V Kan; 

IIQ2A. IIavv ye. 

ER. Ovxoöv xal el TEgver zıs, 6 aurös Adyog ; ; 
vera yap Tı. 

II2A. Net. 

ER. Kal ei ueya yen Paso To Tue 7 Ayu-D 
'Y, TOLODTOV TUNUR TEuVErCLı TO TEUVOuEVoV, olov TO 
uvov reuvea; | Ä 

IIQ2A. Daiveroi. 

ER. Zviinßönv ön op si OmoAoyels, O Aprı As- 
v, nel Tavrmv, 0lov Av XL TO NoL0ÜV, TorüToV 

TaOyov aoysıV. oo 

124. ’AAR ouodoyo. 

22. Tovov ön OuoAoyovusvov, To Öixnv ÖLdo- 
ıL TOTEEOV NAOYELV Te Eorıv N nolelv; 

IRA. ’Avayın, 0 Longareg, maoysıv. 

ZN. Ovxoüv UNO TIvVog MoLoÖVrogK; 

" N1QA. ITög 700 0V; UNO ys Toü xoAdkovrog. 

22.0 dt 0pFas voldfan Öınalos xoAcksı; E 

II2A. Nat. 


C. zoıovrov d. nadog .. .: bedingt; denn gewöhnlich er- 
n solches also ist das Leiden scheinen diese beiden Verba (von 
dem Geschlagenen ; sowirdalso chirurgischer Behandlung) ver- 
3), was geschlagen wird, affi- bunden. vel. ‚456 b; 479 a; 521 
rt 0.5. w. — olov du. 28% — 6 @drög Aöyog: 8. zu 457 
7: 8. zu 450 b. — Teuvei : a. — 

e Wahl dieses Beispiels ist wohl D. TOLoÜToVTzuÄR« teuv.: Kr. 
rch das vornergehende xasıy 52, 4, 7; u. z. Th. C.402. A.l. 


86 NAATSNOZ 4788 


ER. Alxcıa zoı@v N 0%; 


II2A. AIlxoıue. 
ZR. Ovaoöv 0 »oAaföuevog- am dıdods Hlxeın 
raoyeı; 


IIQA. Dalverau. 
22. Ta 6% Öixare nov‘ Neid önoiöymen; 
TII2A.: Ifavv pe. ee oe 
ZR Toveav &ow 0 ao worst‘ Ei sa maioye 
6 #oAafowevosg. ... 
HRA’Nel.:: >: can won 
477 22. Oixoöv einep naAd, ey 9 ; vie ie N 
apelung. BE 
ISA: Avapım. Zu‘ “ 
ER. Ayıda& &oa nüogeı 6° Oben Budon; 
I12.A. "Eoıxsv. 
ZR. Npskeira age; a 
IRA. Nat. “9 
Z2. Aga vneo ey SmoAaußdro ev apelsıv; 
BeAtiov nV Yuynv ylyveroı, eig dns noldferm; 
IIQA. Eixos yE- 
P2/.7 Kaxias &ou vuris anahlarrereı 2 Öiam 
Öıdovs; 
IIQA. Net. 
22. Ag 00V ToV ueytorov dnaAidereran KOAKOV; 
Bade O8 oxone' dv zonu&Teov KHATROKEUT AVIEWNOV 
nantev KAAnv Tiva Evopas'n meviav; 
I1R2A. Ovxr, aAla nevlav. u 
22. Ti 8’ &v,o@uerog ARTAOKEUN; xoxiav &v p1- 
Gais AOdEvaav eivar xal v000v „al iayos wol za 


y 


TOLRÜTE; 
— evAAnpönv: gehört zu Ouo- zu ergünzen. Kr. 55, 4,4. — 
Aoyeig. — all: 5. zu 4498. — masse: näml. nah, —_ 

öianv dıdovar: 8. zu 472e. — 477 A. 00x009 .. . ayade: 


E. xoA& ouoloynraı: 476 b. 474 d. — dem: ergz. opelsi- 
Es ist nicht nötbig, eivaı dazu ru. — 


&77D TOPFIAZ. 87 


TI2A. "Eyoys. 
ER. Ovxodv nel Ev YurTj novmplan nyei zıva sivar; 


INA. IIög yao 0%; 

ER. Tavenv odv 00% adızlav naistz xal auadiav 
xal Ösıllav xal a Toıavıe; 

IIQA. IIevv vv owv. 

ZR. Ovxovv nonudcov zul omgeros ul voris, 
TeL@V Ovrov, Toıtras elonnag movneles, nevlav, vo-C 
cov, adınlav; 

II2A. Nat. 

ER. Ti ovV Tovrav zov novnELOV alsyiorn; ; 004 
ı adınia nal avAAnßönn AH zig Yours novnele; 

IIQA. Iloav ye. 

202. El ön aloylorn, xal naxlorn; 

II24. Ilös, © Zaxgaress, Abysıs; 

ER. Ni del vo alsyıorov mo Avamv peylornv 
zag&yov n BAaßrv N dupyorson alayıorov darıv dx av 
auoAoynusvov &v to Eumpooderv. A 

IIQA. Melıora. | 

29. Aloyıorov Öb adınla nel ovunaon vuris TO- 
vnola vov dn @uoAoynraı nulv; Ä D 

IIRA. RyoAoynrar yao. Ä | 

ER. Obnodv 7 avıaporarov dorı nal dvig Uneg- 
BaAAov aloysorov tovımv Eorlv n BAapn 7 auporegn; 

II2A. Avaya. 


B. xaniar: in der allgemeinen Aroı ...7: 8.20 4608. „—. ma- 
Bedeutung "Missstand, Uebel’ — g&yov: "weil es bringt.’ — du 

C. zovnelas: “Arten von TV OB.: “gernäss (nach) dem 
schlechtem Zustande, von Uebel’ früheren Zugeständniss Kr. 68, 
Der Plural des Abstr. bezeichnete 17.10. C.458d. — Epmgoodev: 
dieverschiedenen (einzelnen) Ar- *75 & — 
ten, Erscheinungen, Fälleu.dg. :- D. ög. yado: s. zu s5l a. — 
Kr. 44, 3, 3. u. 5. C, 362 b. duig: synon. mit dem ob. (475 
vgl. E. Schultz lat. Spr. $. 58. b) Ävrn. —_ duporegn: “in bei- 
A.1l — neviav: “näml. Ar- derlei Hinsicht" Ueber den: ad- 
muth u. 8. w. s. zu 467 e. — verbart. Acc. Kr. 46, 3, 3. vgl. 


88 HAAT2NOZ 


477D 


g g [4 C 
ZR. Ag ovv aAysıvorEgov Eorı Tod nEveodeı xl 
’ \ Bd 7 ’ ld % % 
xauvsıv To &dın0V Eivas xal axoAaczov zul Ösıdov xal 


auch; 


IRA. Ovx Zuoıye Ödoxsi, & Zeinqurss, &RO Tov- 


TOvV YE. 


ZN. Tasgpvei zıvl & ügu es wepdäg Badön m ver xx 
davuasip Unepßellovon zaii 9 uns Yuyns. zovgin 
E alayıorov EoTı Kavıov, ErELÖN 0U% alymdovı 4 PE, @g 0 


005 Aoyos. 
IIQA. Doiveraı. 
ZN. Aldo unv 


Xov To yes weyioın BAaßn OnEg- 


[2 ’ N % - Ed 
BaAAov wEyıoTov. av xax0V Ein TOV Ovrov. 


II2A. Neal. 


ER. H adınia age zei 


t 


n axoiacia vol n ad 


duyis Tovnola uEyıorov. T@V DVrWv x0x0V ‚Eoriv; 


IIQA. Paiveran. 


ZR. Tis 00V Teyvn neviag dmelldrrei; ov zor-d 


uerıotıan; 
II2A. Net. 


22. Tis Ö: v000V; 00x lorgunıi; 


II2A. ’Avayan. 


22. Tis 68 novngiag no) adındas; el u odras 
sumogelg, @ÖE OKONEL" MOL Ayowev xal AROR Tivas Tovs 


Kauvovras Ta OWURTa; 


C.404A. DemSinne nach gleich, 
aber in anderer grammat. Bezie- 
hung stand oben (475 a, b.) au- 
poTEgoLg. — &n0 Tovrwpv: “nach 
diesem zu urtheilen.” &r0 bez. 
bei den (ausdrücklich gesetzten 
oder aus dem Zusammenhange 
zu entnehmenden) Verb. des Er- 
kennens, Urtheilens u. dgl. den 
Bestimmungsgrund. Kr. 68, 16, 
7. C. 452 c. — UnEopVi... 
neydan: vgl. zu 471 a (Pavue- 
olog og). Ueber rig 8. zu 456 


a. — taiic: d.h. rag allas 
novnglas. vgl. 477 c. — alyı- 
dovı: näml, vmeoßalisı. —_ 

E. dla unv: 5. zu 4490. — 
zevins anal) arrei: Als persön- 
liches Ohj. zu analicrrsı ergibt 
sich aus dem Zusammenh 
KräoeWmmovg oder Tovg neva 
vovs. Kr. 60, 7,6. — 

478 A. ovros: d. i. nach den 
bereits ‚gegebenen Andeutungen. 
— svnogeig: näml. @roxgive- 
oda, da eben eine Frage gestells 


BC TOPTIAZ. 89 


II2A. IIaga Todg larpovs, @ Ziongureg. 

209. IIot ö& rovg adınodvrag xal Toüg dnoAaoral- 
bvsag; 

II2A. IIaga vovg dırasrdg Aeyeıg; 

ZR. Ovxodv Öianv Öwoovrag; 

12.4. Dnpi. 

Zn. Ag 0VvV 0% Öixaoovyy tivi ze@uevoL xoAa- 
owarv ol Opdg Kodafovrag ; 

IIQA. AnAov On. 

28. Komuarıorıny usV do weviag draikderei, 
toıen BE vOooV, Öinn O8 anoAaciag xal adınlas. B 

II24A. Daoivera:. 

ER. Ti 00V tovrmv xaAdıorov dauıv; 

I12A. Tivoav Asyaıs; 

232. Xonuarıorıans, largınns, bins. 

IIQ4A. IIoAv dapepsn, & Zwxgarsg, 7 dien. 

ZR. Ovaoöv av nos Ndovnv nAeiorıyv nos 7 
peisıav N duporsgn, sinep xallıarov esrıv; 

ISA. Nai. 

ZR. "Ag oVV To larpsvsche NOV Eorı, zo zal- 
vorv ol largsvousvor; 

IIQA. Ova Euoıys Öoxel. 

ZN. AA opElıuov Ye. N yao; | 

"IIQ2A. Ned. | C 

ZR. Mesyalov yap xaxod analidrreiai, DoTE Av- 
teiei Urousivar ınv dAyndova xal vyısd eivaı. 


;s also: "die Antwort in Bereit- rıwl: 8.zu 4568. — . Önlov ÖN: 
ıaft hast. vgl.Prot.348d. Das näml. Zori. Kr. 62, 1, 3. — 
gentheil &mogeiv 462 b. — B. no... N: s. zu 460 a. 
'@& » . . Asysıg: zudenRich- — 70 lurgevsoder: die ärztli- 
n meinst du? Constr. Aysıg che Behandlung’ — 7 yao: =. 
ag TOoVUg adınodvrag nagd zu 449 d. — 

vg Öixaorag aysıy. — ÖdwW- C. darullcrrerer: näml. 6 


vrag: C. 581. Kr. 56, 12, 1. Loaresvousvog wasaus dem vor- 
:pnwl: 5. zu 454 d. — dın. angehenden ol largevousvor zu 


90 NAATSNOE 4780 


II24. Nas rag 0%; - 

ER. ’Ap ovV:oUrags av negl Gene x sidaupovian- 
Tog LvIEWNOS ein, lorgevonsvog, 1 und} nduvan den; 

I2A. Anaov orL undE KAMVOv. 

ZR. OV yag Toür: m sudarnovia, sg koıns, %0- 
K0Ü ünahkayn), aAiı nv doriv ndR vn 

IIR2A.”Eorı twüre. 

D 22. Ti 68; a9Aucrepog wöregos Övolv- Audveon 

xu%0V Eir Ev souarı eiT &v vorfi Ö largsvonevog a0 
AmaAÄnttousvog ToV: !xaxov, 7:06: en dargevopevos, 


Eyav..öd; 


II2A. Daivsrol vor 0 Inrosv6nevog. 
ZN. Ovnoöv 6 :ölanv dıdovaı Beyiorov. KOKOV 


anaAdeyn nv, xovnolas; 
II2A. ’Hv yao. 


ZR. Eupgoviksı yap nov zo Benawordgovg :coLel 
xal largıxn ylyveraı novunolag 7 de 1 


IIQA.. Net. 


zR. Evdaınov£otarog usv & dpa: ö un Pr KuHiaV 
Ev Yuyi, Exrsiön. Toüro uEyIOToV TÜV. Karav Epavı, 


ISA. Ankov On. 


22. Azvregog önnov 0 dmaklerrdusvos. 


IIQA."Eoınev. 


ZR. Ovrog Ö’nvo vouBeronwerdg re xal Enınin- 


Tousvog Hal Oiumv dıdove. : 


entnehmen ist. a. zu Prot. 319 d. 
— vyıei: Präd. zu dem bei „av- 
Gıreisi zu Jenkonden Obj. KüTo. 
Kr. 55, 2, 5. 6. — evdaıno- 
veorarog: ist Prad. _ goyne: 
‘von vornherein, daher in einem 
negat. Satze “überhaupt. Kr.46, 
8,2. C. 4054. 2. vgl. Apol 29 c. 
— dnjAov 6 Orı: 8.20 4480. — 0% 
yap toür’ nv evdaıuovie: denn 
nicht dieses ist Glückseligkeit, 
näml. jene, die wir meinen und 


“bei unserer bisherigen Untersu- 


chung meinten. Kr. 53, 2, 5. 
—  KRR0d anahhayn: ‘naml. 
Befreiung von einem ı Uebel ; epex- 
eg: Appos. zu TodTo. Kr 57. 
10, 3. 

D. nv: mit Bezug auf usb. 
_ nv yap: s. zu 45l a, — öi- 
RaLoTEgovg, nor: näml. row 
ölunv dıdovrag. _ 

E. neyıorov av n.: ‘das 
grösste der Uebel. s. zu 469 b. 


9B TOPTIAE 94 


I122.A. Nat. 

282. Kaxıora apa Ei 0 EImv adınlav zul un anak- 
Trousvog. 

II2A. Dalveraı. 

ER. Odaoüv oVrog ruyyaveı av ög Ava ulyıoıa 
ıx0V xal Xp@uEvog usplorn adınla dranpaintaı Wore 
TE vovdereiode unre noAdkeodaı une Ölunv Öudo- 479 
1, WOrEO 06V ps "Apyticov napsoxevaodeı xal Toüs 
Aovs Tvpavvovs xal HnTopas Kal Övväoras; 

II2A."Eoınev. | 

ZR. Zysdov yap Hov 0VroL, @ Agıore, TO avro 
ımwengayusvo. Eiolv, DOrEQE Av el rıg Tolg meylaroıs 
onuacı Ovvıoyousvog diamgdfuıro un dıdovaı dianv 
v nepl TO OBur Aurgprnudıov vois largeis unds ie- 
evEsodaı, Yoßovusvos, Woregavel als, TO HAEOHEL 
L zo reuvsodaı, Or dAysıvov. N 0U Öoxsl xal GolB 
TS 5; 

ITS2.A."Euoıys. 

ZR. Ayvoov ye, og Eoıxev,; ol0v Eoriv 7 vyisıa 
 dEE1N O@uarog. Kuvövvsvovdı yag &x Tav vüv nulv 
soAoynusvov roi0droVv Tı norsiv wald ol nv Öianv 
vVyovres, © IlAs, TO dAysıvov aurov xadogKv, XEÖg 
to @pElıuov TupAag &ysıv nal Ayvosiv, 000 adAıW- 


‚deregos: näml. an evdaıuo- 

— Önnov: 8. zu 47d. — 
: mit Bezug auf 478 a. — za 
adınav: concess.; s.zu450 b. 

weyıork, 5. zu 471 b. — 
79 A. ’Aor- nageoaevaohe: 
471 a, b, c. — TVoavvovg 
Öntoges: anspielend auf 466 
wo P. die Redner mit den Ty- 
ınen zusammenstellt. — 
ooneonvel naig: “wie ein 
1ıd; eigentlich = @onsp dv 
weis poßoiro. vgl. Kr. 69, 
3. — naeohaı .. .: vgl. zu 
ıa.— 


B. &yvonv: schliesst sich noch 
an den vorigen Satz an ‚Doneg 
dv el rıs nri., das Part. &yvodv 
enthält den Grund des poßeiode: 
und des dıangdrreodun. — olov: 
substantiviert; “ was für ein Gut.’ 
— c&eern: überhaupt ‘gute Be- 
schaffenheit’ (das Gegentheil x«- 
nie 477 b). — & Tov v. N. 
@auoloy.: 8. zu 1477. — to ar. 
ar: Erklärung von To10VE0V 
zı, moLeiv. Ueber das Asyndeton 
s. zu'450 b. — tvpläg &.: 
ziemlich = zvgpAoi elvaı. Kr. 66, 
1, 7. Demosth. Olynth. 2, 26. 


92 NAATSNOE 


TE00v E&otı UN Vyıoüs OW@uerog un Vyısl YUYY Ovvo- 
Cxeiv, alla VadpK aa adinw xal avocin. OdEv xul 

av naodgıv @oTE Öianv un dıdovaı lund’ anailar- 
TEOdaL TOV MEYIOToV XXX0d, Hal XENURTE. naEROxEUN- 
Eouevor zei 'piAovg xal Onmg av mov ag mıdavore- 
to Aeysıv. el Ob nueig aANdN muoloynxauev, & Iloäs, 
ag alodavesı ra Ovußaivovse dx tod Aoyov; 7 Povası 
ovAloyıoaueda Aura; 

IIQA. Ei um vol ys aAAwg boxei. 

ER. ’Ap 00V ovußaive ueyıorov. xaxov N Adızia 
xul To adıneiv; 

IIQA. Daivsrai ye. 

D. 22. Kal unvazellayn ys Epavı TOVTOV TOU x0- 

x00 0 Öixnv Ödovar; 

II2A. Kıvövveva. | | 

Z2. To de ye un dıdovaı Eyuovn TOU xRX0U; 

IIQA. Nat. | | 

ZR. Asvrsgov oa Eorl ToV xuxadv eyes To 
adınsiv‘ Tu Öf adınodvra um dıdovar Öixnv navıav 
KEYLOTUV TE Kal NOWTOV Xaxav TEpUxEV. 

IIQA.’Eoınev. 

P2107 "Ag ovv zei Tovrov, @ piAs, NupEoßnTnoR- 


sid” oVrag ayvauovwg Eyers, 104 
avdgss Adnvaloı, S6TE rl. — 
600... ovvonsiv: “um wie viel 
elender es ist mit einer unge- 
sunden Seele, als mit einem un- 
gesunden Körper behaftet zu sein.’ 

Körperliche und geistige Zustände 
werden oft als eine Gesellschaft 
der Person bezeichnet, welcher 
sie anhaften; 9000, yrjoc, dun- 
Yin Gvveivaı oder Evvorneiv. —_ 
un vyıods ooucrog: d.h. un 

vyıed oouerı. C.416. Kr.47,27, 
1. — cadg&...: der tropische 
Ausdruck wird “durch Beifügung 


des eigentlichen erklärt. s. zu 
447 a. — 

C. zav moLodoıv @0r8 oo. 
“bieten alles auf, dass u. 8. w. 
vgl. Apol. 38 e. — Ozog..- 
Atyeıv: Parallel den Objectence. 
zenuar& und piAovg steht der 
Finalsatz abhäng'g von zage- 
GnevafousvolL. — TE ovußal- 
vovra: 8. zu 459 b — fovla 
svMloyıowuede: 8. zu 4ätc. — 
ovuß. weyıorov aaxor : "dieUn- 
gerechtigkeit stellt sich als das 
grösste Uebel heraus.” Kr. 56, 
4 — | 


93 


ev, 00 ulv ıov ’Apydiaov evdnıuovlkov zöv ra uE- 
ra adınodvra dixnv ovdeulav dıdovra, &ya Of rov-E 
wwziov olöwevos, eiT Agytlaog zit aAlog avdgWzmv 
mioodv un Öldmaı Ölanv adırav, TOoVT® nEOONKELV 
Aa elvaı diapsgovros tov Kllmv avdomnwv, xal 
ı 20V ddızodvra Tod adınovusvov adALw@rEpovV elvaı 
dd zov un dıdovra Ölanv Toü didovrog; od zadr 1v 
: dr Euod Asyousva; 

I12A. Net. 

ER. Ovnodv arodedsınru Orı aAndıj EAkyero; 

IIQ2A. Dalveraı. | 

ER. Elev‘ el ovv du taüıa"aindn, & IMois, tigugo 
ueyain xosla Earl ins Önrogunis; Ost ulv yag On 
: av vöv @uodoynutvov avrcv Eavrov ualıora pv- 
Treiv On@s un adınnası, as Inavov aaxov EEovre. 
’Y00; 

II2A. IIavv yes. 

32. ’Eav de ys adınon N avrös Zä2os vs DV. 
' ander, aurov Exovra idvar Exelde, OMoV ds Ta-. 
ra dwosı Ölanv, apa T0V Öinaoımv, BOTEE Han 
v lateov, Orevdovra Orws un E&yypovıodtv To vo-B 
ma ns ddıniag UnovAov nV Yuynv zoımos al 
larov' n nos Akymusv, o IloAs, eineo Ta MEOTEE0V 


0B TOPTIA2. 


D. zal unv: s. zu 4652c — 9. 


ye: 8. zu 448 a, — devre- 
vi vgl. zu 478e. — "Agy. &Ü- 
orisor: 70 d. fl. — 

». T& HEYLOTO adınodvze : 
.471b: dnel ra ulyıore 10: 
ev; c: fte ueyıora nöt- 
'%0@g. Ueber die scheinbare 
rfectbedeutung von adına C. 
3A. Kr. 53, 3. vgl. 447 b. 
TodVvavriov: “im Gegentheil.’ 
zu 468 b. — zovrw mooon- 
vadılo elvaı: 
180 A. elev: s. zu 466 c. — 
row Eavrov @vA.: Kr. 52, 10, 


Kr.55,3,1.— | 


UDeber die Ergänzung eines 
allgemeinen Subj. s. zu 456d. — 
önog un adınnası: Ueber den 
Indie. Fut. s. C. 553. Kr.'53, 7. 
2. Ms.. . Egovre: s. zu 448 
e. — Inavöv: 'viel genug” (satis 
multum); in ‚dem Sinne von sehr 
viel. — 0% yde: “nicht wahr?’ 
Kr. 69, 14, 8. C. 636 d. — av- 
zöv € lven: regiert von dei. — 
ra0& Tov din.: „epexeg. Appos. 
zu Eueioe. won:o r. T. la- 
toöV: ‚mit Bezug au 478 2. — 

B. Oros .. . dviarow: vgl. 
Ovid. remed. am. 91. Principiis 


94 JIAATQSNOZ 480 B 


uevsı nulv OnoAoynuata; 00x Avdyaın taüra Exslvors 
ovrW ulv Ovupwvelv, KAAmg ÖF un; 

II2A. Ti:yap dn Yüusv, & Zwxparss; 

ZEN. Eri ubv ago ro anoAoyeisder Unte ig adı- 
xls Tg aVrod N yoriav n Ereipov N zelday A 70- 
zoddog ddınovans ou Zojsıuog ovöLV N Gyropian yuir, 

Co Iläis, si un sl rıs UmoAapoı En vovvavrlov, Karı- 
yogeiv Öslv ualıora ulv Eavrod, Eneıra ÖL xal vov 
olnslov nal av KAAmv, Og Av ael Tav plAmv Tuyyarı 
adınav, al un anoxgurreodar, al Eis To PavEepov 
Aysıv ro Aölunuc, iva do Ölunv xal vyıns yeyara, 
dvaynafsıv 2 nal avrov al Toüg aAAovg u amoösı- 
Adv, aAlc wageyev pÜsave xal avögelus, DOXEp TE- 
uveiv Kol KRELV inuos, zo ayadov ul xaAov ÖLoxovze, 

Dun ÖmoAoyıköusvov ro dAysıvdv, day wEv ys rAnyav 
akın Ndırnaas N, tunteıv napeyovıa, Ev Ö8 Ösouon, 
Ösiv, &av 63 Enuias, anorlvovra, &av Od Pupis, Pev- 
yovra, dav 68 davarov, anodvionovre, KUTOV NEBTOV 
Ovra #07 y0goV Kal KUToV xul zov ciAov olxsiov xal 
eni TodTo yowwsvov ty 6nrogixt, ONWg dv xoradnAan 
ToV KL yUdTav yıyvonesvav anahlarravraı TOV WE- 
YVEOTOV KRXOV, adındas. ‚yapnev 0UTag 7 uN Pour, d 


IloAs; 


obsta! sero medicina paratur, Cum ; 
mala per longas invaluere moras. _ 


— gevsı Nuiv: uns (unwider- 
legt) feststeht, ausgemacht bleibt. 
Phaidr. 253 d: nadaneg | Ev aoyn 
zen 7 dızılounv Yuynv EndoTnv, 
nal vov Er NV TadTa We- 
verw. Krit.48b. — dvdyun: S. 
zu 450 a. — &zl ud. 10 am.: 

rl mit Acc. zur Bezeichnung des 
Zweckes s. Kr. 68, 42, 3. — 10. 
ovötv: Kr.46, 4, 4. — dl un el: 
“ausser wenn z nisi si. 0.639, 1. 
Kr.65, 5, 11. F. Schultz lat. Spr. 
8.226. A.3. — 


DR} 


©. Enl zodvavriov: näml. yon 
cınov siyaı nv EnToginm. 
Hierzu bildet dann der ebenfalls 
von vmalapoı abhängige Inf. dsiy 
»at. eine erklärende App.: "man 
müsse nämlich . . "— zagdgew: 
s. zu 456 b, — nVoavre: ‘mit 
geschlossenen Augen, d.,i. ohne 
nur auf die Schmerzen zu ach- 
ten, 0 dmoAoyıgauevou zo al- 
YEIVOV. — TEUVEIV %. XAEN: 


. vgl. 456 b. — 


D. nA. aın ndın.: ‚zu, wi 
b. — gvyas: ‘Verbannung. _ 
xal T. dAAOY 0.: 8.2uU473 d. — 


-TOPTIAZ. 95 


IRA. "Arona uev, 0 Zoxgares, Eworys doxsl, toigE 

y Eungoodev los 60: ömoAoyelzau. 

ER. Ovdxoöv 7 vensine Avreov N Tabs Avayın 

aivaıv; 

2A. Nail, toüro ve odras z Eyeı | 

ER. Tovdvavılov dE ys av neraßahövre, - 777) 

wa nass morsiv, slT EXD90V eirs Ovrıvoüv, dav 

v un avrög adızjza Bro .Tod 249900 Toüro ubv 

svAnßnreov" Eav Öt &AAov adınn) © EXME05, mevıl 

© TagLOKEVAOTEOV xal nogdTrovee xal Asyovre, 
un .d® dixnv. unde E10 age c0W dınaoriv. 481 

y By, ungavnzeov, OnWs Av dıapupy xal- un 

lunv 6 &ydgos, AAN dav rs ygvolov nonaxds N 


WWro: "zu diesem Zwecke’ drückt. ueraßalav (intrans., Kr. 


08. — adıniag: 8.2u 467 e. : 


'uEV: s.zu 447 ce. fin. — 
GTONE ... önoloyeizat : 
}gernd und wie noch zwei- 
long!) gibt P. zu, dass diese 
ine consequente Folge(owo- 
os) aus dem Vorigen sind; 
:aber zugleich, dass er nicht 
ugt ist, sondern ihm diese 
ungereimt (&ton«) erschei- 
vgl. die Aeusserung des 
les 513 c.) ooı Dat, eth. 
ill ich dir zugeben. — Av- 
wie Avsıy OvvOrnKag, vo- 
lso “aufgeben, niederlegen,’ 
Prot. 333 a. Ueber die 
. Kr. 56, 18, 2. C. 596, 2. 
‚Balve: s. zu 459 b. — 
vtiov arA.: Vorher war 
die Rede, wie man die Rhe- 


zebrauchen könne, um sich . 


und Freunden gutes zu 
dass nun zu der entgegen- 
ven Seite ihrer Anwendung, 
h um Feinden übles zu 
übergegangen wird, ist 
ücklich durch die gehäuf- 
usdrücke rovvarlov (s. zu 
1, &d ueraßeAövre ausge- 


52,2, 7.oder mit Ergänzung eines 
allgemeinen Obj. zo zeäyue), 


‘indem man die andere Seite der 


Sache hervorkehrt, nämlich die 
Anwendung der Rhetorik zum 
Vebelthun. Der Acc. ueraße- 
Aovra erklärt sich aus der Constr.: 
ei ö’ aga toövavziov dei Tıva 
peraßalöven ı nands noLeiv ach. 
— el don dei rıyva a. rn.: wenn 
etwa; was aber in dem Früheren 
hinlänglich abgewiesen wurde. — 
&av... edAeßnteov: ist parenthe- 
tisch zu fassen. Durch da» ö8 @2- 
Aov adıny 0 &yWoog wird sodann 
in den Hauptgedanken zurückge- 
lenkt, so dass der ‚Zusammenhang 
ist el&g« dei tıva HOAÖS MOLLY, 
eiv de ÖDT., zavı) TOono me- 
080x2va0T809. — adrög: bezieht 
sich auf das bei dei... moısiv 
zu ergänzende allgemeine Subj. 
vgl. 456 d. — 

481 A. &199 m. z. Öinaornv: 
mit Rücksicht auf 478 a. — Orwg 
&v diag.: 8. Kr. 54, 8, 4. C. 
531 A. — div ze... div ze: 
Kr. 69, 25, 1. C. 627. vgl. site 

. eis 468 de — anodıda: 


96 HTAAT2NOZ 


&81A 


zoAv, un anodıda Toüro aid Eywv avakllaxyraı xal 
eis Eavrov al Eis ToVg Eavrod adlaang anal ads, 
av te Havarov ükın ndınyaag 7, Onag un) anodavei- 
toi, ucAıora ubv undenorse, aAl ddavarog Iarar xo- 
vno0s @v, el Ö8 un, Onwg wg nAslorov 100v0v Buwer- 
Brei TOLoÜTog @v. En) ra Toiwüre Zuoıye doxel, & Ill, 
7 6mrogien Xonaıwog elvaı, Enel TO yes un weilors 
adızslv 0v ueyain ris uoı Ödoxei n yosla avrıig sivan, 
ei 07 xal Zorı rıs yoela, og Ev yE Tolg n0008EV oV- 


deu Epdvn ovoa. 


KAA. Eint uoı, © Xaugepiv, onovdafsı ravıe!] 


Zoxodıns n malkaı; 


XAI. ’Euol ulv Öoxei, & Kaikixisıg, Ureopvas 
orovöafeıv‘ oVötv uEvror 0lov TO aurov Eowrarv. 

KAA. Nn toüg Beovg aAR Enıdvuo. sind wor, Ö 
Zwxgares, N0TE00v de Yausv vuvl onovdafovıa 1 
naltovie; el ulv yao onovöatsıs TE Kal Tuyyavsı 


s. zu 471 b. — eig E&avröv: eig 
zur Bezeichnung des Zweckes 
Kr. 68, 21,5. C.449d. — 6.un 
drodaveizn: s.zu 480 a. Ueber 
die Bedeutung von anodvnoneıv 
vgl. 469 b. — walıora: "am 
besten; ‚wo möglich. Ueber ud- 
Aare uev...., etdtun se. Kr. 


65, 5, 12. — Toıovrog: näml. 
TOVNO0g. — | 

B öni...:s. zu 480 d. — 
ueyain rıs: vgl. zu 456 a. — 
el önxal...: ‘wenn es schon 


auch nur irgend einen Nutzen der- 
selben gibt.’ dr} hebt das Hypo- 
thetische der Aussage hervor. Kr. 


69, 17,2. Ueber x«l im hypoth.' 


Satze s. zu 458 b. — 

eine wor: Kallikles tritt mit 
einem ähnlichen Gedanken wie P. 
(461 b.) in die Unterredung ein, 
nämlich mit dem Zweifel, ob S.im 
Vorigen seine wirkliche Ueberzeu- 


gung ausgesprochen habe. Cha- 
rakteristisch ist dabei für K. die 
Ruhe der weltmännischen Ueber- 
legenheit, mit welcher er diese 
Frage an den begeisterten Ar- 
hänger des 8. richtet. — 00V 
dagsı ravzae 2.7 zalger: "ag 
diesS.im Ernste oder im Scherze. 
Ueber den Inhaltsacc. s. Kr. 46, 
6, 3. Zu onovödakerv und dl. 
ev vgl. Phaidr. 234 d: doxa® 
ydo 001 nalgsıv nal 0071 doxov- 
Öanevor. — ‚Ewol uev: 8. zu 454 
d (ofonan u8v Eymye). — ovölr 
garay: s. zu 447d. — 

.C. vn tovug 9.: 8. zu 449 d. 
— aA Emıd.: Das abbrechende 
ale (s. zu 449 2.) findet sich. 
in’ raschen lebhaften Erwiederun- 
gen, sowohl affirmativen, “aller- 
dings, freilich, ja (vgl. 449 a 
466 c. 488 b.), als negativen, 
‘nein, 463 de — Yauss: s. zu 


TOPTIAZ. 97. 


e dAnd Ovıa & Adysız, Aldo u 9 nuov 6 Blog 
mgappEVog av Ein ToVv AvdpWrmv xa) Kavın Ta 
la npdrrousv, og Loınev, n & Ost; 

ER. 2 Kaillnlsıs, ei a7 vı NV Toig dvdowzoıg 
$, Toig udv KARo vu, rolg O8 GAdo Ti, TO avro, 
tig nur Idıov tı Enaoys zadog 7 ol aAdoı, 0VxD 
v 6adıov Evösitacdeı Ta Erigw To Eavrod zud- 
. Ayo 0’ Evvonoas, OT &y@ Te Kal OU vöv ruy- 
EV TRUTOV TI NENOVDOTEG, SEWVTE ÖVo Ovre Övoiv 
905, &ym ulv 'AlxıBıadov Ts Tod Kisıvioy xal 
soplas, 0U Ö8 Tod ıs Adnvaimv Ömuov xal Toü 
Adurovg. alodavounı 00V 60V Exaorore, “also 
' ÖsLvod, OT 07006 Av PT ov Ta Maıdıxa zul org 


— 08... onovdafovre: 
56, 7,3. — Aldo u m: 
55b. — av avdowunwev: 
. zu numv. 8. zu 459 e. 
. . Öidaonalog) — ToKr- 
: Der Indic. wird durch 
eisatz ag £oınev dem po- 
en Optat. an Bedeutun 
gebracht. xal zeavıoe, & 
'oueV, Eoıne T& dvavıia 
(fast = ein dv ta dvarv- 
| & dei (näml. nudg weat- 
Zu rndvre ra Evavıla in 
zeichneten Bedeutung ganz 
egentheil’ s. Kr.50, 11,10. 
ot. 317b. — ed um ara.: 
. el toi dvdgmmoıs un 
905 Tı TO aUro, roig ubv 
zı, toig O% @Alo rı, aAld 
‚ did» rı Enaoye nados. 
den Menschen widerfährt 
8) ist der Art nach dasselbe, 
ber bei dem einen diesen, 
om andern jenen Anlass; 
ebe z. B., bei allen dieselbe, 
i dem einen diesen, bei dem 
ajenen Gegenstand. Darum 


: möglich, dass einer den- 


nd (ncdnuo) des andern 
. — 
I. Gorgias. 


D. "Alrıßıadov: Ueber das 
Freundschaftsverhältniss des S. 
zu A.s. zu Prot.309 a. — rov. RA. 
u. od II.: näul. vlov. C. 409. 
Kr. 47, 5,4. (Vgl. unten c: 709 
IIvgıhaunovs veavlav.) Von 
Pyrilampes sagt Pl. Charm. 158 
a. IIvgiAaunovg tod aov (des 
Charm.) Helov oddsls av &v 
tn Nnelgo Adyeraı nalllov nal 
ueltov dvno Ödkaı elvaı, Öoc- 
nıg Euzivog 7) maga ueyar Ba- 
oılda N. nag GAAOV rıva Tov 
&v ıj Aneioo noeoßsvmv Apl- 
x»ero. Auch sein Sohn Demos 
(in des 8. Worten r00 re A. url. 
liegt ein unübersetzbares Wort- 
spiel. vgl. 513 b.) wird als sehr 
schön, aber auch sehr weichlich 
von Aristophanes (Wespen 97 ff.) 
erwähnt. — alodavounı 0. 00V 
.. .: 8. Kr. 47, 10, 10. vgl. C. 
420. Indem nun regelmässig ge- 
sagt werden konnte alo#«voual 
cov Orı od duvaocı oder aidde- 
voual Gov 0U Övvankvov, ist 
hier eine ungenaue Mischung die- 
ser beiden Constructionen einge- 
treten: alodavoual cov OT4 OV 
Övvausvov, alla uweraßaligpE- 


7 


98 HAATSNOE 481D 


Eav 9 &ysıv, 05 Övvausvov avrıldyev, AAN vo xul 
xoro ueraßaAlouevov‘ Ev TE 7 .Enninoie, Ev Ti 000 
Aeyovros 6 Önjuog 6 Admvalov un pH ovrwg ‚Eye, 
ustaßaAAousvog Akysıs & Ersivog Bovisreı, xul 7008 
tov IlvgıiAaunovg veavlav ToV KaA0V TOüTov Tora 
Ersoan menovdag‘ Tolg yag av naudırav BovAsvuno 
te xal Aoyoıg o0y olögT el &Evavrıovcdhe., Gore, El vis 
Gov Asyovrog Exdotore, & ÖLE Tovrovg Adyeıs, Havud- 
or @s Arona Eorıv, Iowg einoıs dv avra, el BovAoio 

482TaAndn Asysıv, Oti, El un tig mavosı Ta 0a maudınd 
TOVTWv ToV Aoywmv, oVOL OV navası zort radra Adyar. 
vowse Toivvv xal NaQ EuoV yonvar Ersoa ToLeüre 
axovev, xal un Bavuate Orı Eya tadra Adym, aAln 
nv gıAodoplav, Ta due nadınd, Ma5CoV Tadra Adyov- 
vav..Akysı Yao, @ plAs Eraige, del & vOV &uod &xovans, 
xal uol Eorı Tov ‚Eregmv aaudınav. zoAd Nrroy Eu- 
aanKTog‘ 6 uEV vao Kiswvisıog 0drog @AAoTE &AA0V 

B ori Aoyav, N 68 YıRocopia del av dran‘ Akyaı öb 

& 00 vüv davudkaıs, zagjode Ö8 xal avrog Asyouf- 


vov. Aehnlich Apol. 37b. — Ta 482 A. zavosı. 
naıdına: "Liebling; bezieht sich 
sowohl auf das athenische Volk 
als auf Demos. Ueber maudırnd 
8. zu Prot. 315 e, — 
E. advo xal KLiZE “auf und 
ab, hin und her. s. zu Prot. 356 
de — 6 Adnvalov: wird durch 
seine. Stellung nach 6 dnjuos 
(vgl. zu 451 8.) zu einer von 
Anuog 6 IlvorAaunovg unter- 
scheidenden Erklärung. — ung: 
vgl. zu 450 d. — ToVrov: 8. zu 
470d. und zu 452e, — roımür« 
Erega: anderes (Erega) derselben 
Art (roı&vre); wir pflegen in 
solchen Fällen nur die Gleich- 
artigkeit zu bezeichnen: “er geht 
es dir auf dieselbe Weise. vgl. 
482 a. — ovy olos T el &var- 
tuododen: Wiederholung des obi- 
gen 09 dvvausvov aurıleysiv,. — 


. A0yav: 
e. Kr. 47, 13,7. vgl. C. 419. — 
navoe .. . Atyav: 8. Kr. 56,5, 
2. C. 590. Tevre deiktisch mit 
Bezug auf drona.. — a gilt 
Ereige: ironisch traulich, wie & 
pihE Ilole 465 d; o "yaE 471 
d; @ &raige 473 8; @ pläe 479 
d. — Eunimurog: “unbeständig. 
Lys. 214 c. TOVG, KAXOUG BN- 
demors ouolovg und adroUs 
adrois elvaı ald unAnKToUS 
te nal aoradun rovg. — allore 
aAlov Aöymv: Führt bald diese, 
bald jene Reden. Der Gen. ähn- 
lich wie in 9 adrns yrauns 
eivaı, Kr. 47, 6, 10. Ueber den 
Charakter des Alkibiades s. Ein- 
Teilung, zu Prot. $.39. S. 50, fin. 
B.&... Bavuafeıs, zapi- 
od 3: Aus der relat. Fügung 
wird zu einem unabhängigen Satze 


i | TOPTIAE. | 99 


.n ovv Eueivnv EEileykov, Onsg &prı EAeyov, og 
© adıneiv dort xal adınodvra Ölaiv un dıdovaı 
vrov Eoyarov nauxov" 7 el Toüro Eaosıg avelsy- 
„ ua T0v xuva 10V Alyuaılav Heov, 00 001 Öwo- 
josı Kallınljs, @ Kaiklaisıs, aid diapwvaocı 
zevı. co Plo..xalroı Eyoys olucı, oa BeAtıore, zul 
Avpav uoi xgElrrov elvaı dvapuoorelv Te xal Öıa- 
iv, nal X000v © Xognyolmv, xal nAslorovg dvdon- C 
3 un öwodoyeiv uoı aAR Evavıla Adysıv uaAdov 7 
Ovra Eul duavro Acvupwvov eivaı xal Lvavıia 
Lv. 

KAA. 2 Zwxoarss, Öoneis venvızdsodhear, dv Tolg 
us 05 AÄNdOS Önunyooogs @v' xal vüv raüıa Ön- 


segangen. s.. zu 452 d. Kal- 
; verwundert sich über das 
bniss des mit P. geführten 
räches (480 f.), und doch war 
‚hrend des Verlaufes des Ge- 
'hes (Aeyou&voısg, Part. Prüs. 
451 c. Kr. 56, 10, 1.) zu- 
n und hätte gegen vermeint- 
Mängel des Beweises Ein- 
!he thun können. — dxslvnv: 
. nv gılocoplav EEsley- 

s. zu 468 a. — OrEQ de 
“widerlege das, was ich eben 
'; in der durch og sich an- 
essenden Erklärung folgt aber 
: der Satz, der zu wider- 
en, sondern jener, der durch 
Viderlegung zu erweisen 
.— ud... vÜeov: Seiner 
!hnlichen Betheuerungsformel 
u 461 a. fin.) gibt bier $S., 
nur scherzbaft, die Ausdeu- 
,„ als ob hierbei Anubis, der 
len Aegyptern vorzüglich zu 
polis verehrte, in Menschen- 
‚lt mit einem Hundskopfe ab- 
dete Sohn des Osyris und 
Nephthys, gemeint sei. Erst 
el späterer Zeit verpflanzte 


sich auch der Anubiscultus nach 
Rom und nach Griechenland. — 
0d coı öu. K.: Der Gedanke 
‘du wirst-mit dir selbst nicht 
übereinstimmen, erhält durch An- 
wendung des Namens statt des 
Pron. der 2. Pers. (Kr. 51, 5, 
2.) und die unmittelbare Stellung 
des Voc. dazu, einen lebhafteren 
Ausdruck. vgl. Phaidr. 228 a. & 
Baidoe, El &ym Baidoov (d. i. 
0) &yvoa, nal &unvrod Emulk- 
Anoucı. Mit der ganzen Stelle 
vgl. 466 e. — . 

C. X. ® yoonyoinv: 8. zu 467 
d. (709 &. yonuarıouov 70.) — 
nıelotovg avdo. un öuoA.: vgl. 
472b, c. — ud4lov: Nimmt die 
Comparativbedeutung von xg8irT- 
ov wieder auf. Kr. 49, 7,5. — 
vervıevecher: "übermüthig sein, 
nach Art eines ungezogenen vea- 
viag. Phaidr. 235 a. xal dpel- 
vero Ön woı veavıeveohar Edmi- 
Ösınvuusvog og olög Te av Tadra 
Ereoong re nal Erdomg Adymv du- 
pordowg elneiv ügıore. Hor. 
8.°p. 246. caveant F'aunt, ne ni- 
mium teneris juvenentur ver- 


r* 


NAATQANOZ 482C 


10 


umyogsis adrov zadövrog IIöAov zadog, Oxsp Top- 
ylav xaunyogeı 796g 08 madelv‘ ipm ydo zov Top- 
rlav Ipwrajusvov Und vo0, Ziv aplanıaı za aurov 
u, Emiorgusvog ı& dixma 6 ınv bmrogianv BovAops- 
Dogg nude, sl duddksı adrav 6 Topylag, aioyuranva 
auzov xal gavaı ddakeıv did zo EBog zav avdom- 
av, Or dpavanzolsv &v sl rıg un pain‘ dıd du zav- 
ugy vv ÖuoAoyplav dvayraokivmı Evavıla aizov ish 
älnsiv, gb Ö8 aurd zoüro dyanav. zal V0u xarspäia, 
üg yd wor doxsiv, Ggdäg Tors‘ vov ÖL mddıy adzos 
zadrov rodro Enads, xal Eymye zur wurd roüre ovx 
üyapcı IloAov, örı 60 Ovveyagnas vo ddısiv alayıov 
Eelygı zoo ddıslader‘ dx Taveng yap av ig Ömodo- 
ylug adrög Uno vod ovumodıadels Ev rols Adyoıg due- 
aropia®n, aloyuvdelg d Evocı einehn. od _yag 15 övn, 
& Zuxgeres, eis roinüre Äysıs pogrmk zul Ömunyo- 
Polos. — &s y& wor done: 


Ueher den absoluten Inf. mit os 
Kr. 55, 1, 3, C. 564. vgl. zu 


sis. — üs dindäs: ‘in Wahr- 
heit, 519 d. — dnunydoos: K., 
der selbst ein echter dnunyd- 


005 ist (vgl. 481 d. ff£.), erklärt 
splfsamer Weise den S., den 
entschiadensten Antagonisten die- 
ser Yolksredner, für einen sol- 
cheg. — xal vor: a. zu 449 m 
— Wenyai näml. 461 b. — 
zeög od: “dir gegenüber, d.i. in 
jem Gespräche mit dir. Kr. 68, 
39. 4. vgl. C.467 C, b. — da 
2. . uaßeiv: ‘wenn derjenige, 
yelsher die Redekunst erlernen 
will, zu ihm kommt, ohne das 

rechte zu wissen. — ” 
D: 6 Togylas: wird zu volle- 
rer Dentlichkeit wieder aufgenom- 
me, nachdem Topylas vora 
ing; ebenso das folgende aut. 
— Pavai AB.: 460 8. — auzv 
fra: Ueber das pleonsstische 
durog vor dem Reflex. s. Kr. 51, 
2,1. — ob... dyamäp: vgl. 
461 €. int. — xareylcd: näml. 


450 b, — zdre: 461 bh, — 
taseöy zoörg: und gleich darauf 
xar’auro roüza hebt nachdrück- 
licher den einen Punkt hervor, 
auf den Kallikleg sgine Entgeg- 
nung stützt, nämlich 98 sei wider 
Gebühr zugestanden, dass Un- 
rechtthun schändliche ist als Un- 
rechtleiden. — odx dyanaı I: 
“jobe mir den P. nicht; bin nicht 
mit ihm zufrieden” Ueber die 
Construct. 8. 449 d. — ovvega- 
amae: 474 0; 475b. — 

E. & zavıns... suoloylas: 
s. zu 477 c. — Zuesroniohm: 
“wurde ihm, der Mund, gestopft; 
eigentlich “der Maulkorb ange 
legt.. Doch zeigt di Verbindung 
mit.dem dayon verschiedenen Bilde 
BRUEODHORgE, dass die Grund- 
bedentung zurückgetreten int. — 
alogwuaris ... - 


elzsiv: "von 


483 B TOPTIAZ. 40 


gıxk, psy op Albany Öraietıv, & plan br dk 
dr, wird, von Öl. ös ı& woind BL aöra ivudthe 
dariphoız Worlo, N TE. Yuwig Kal 0 vonde‘ dus od» Fig’ 
sdagärizen va un vol Adysıv Ener vor; dvapieie- 483 
teraı bvarıla Akysv. 8 87 wal 6u ode ro Holöv 
oravevönkig Krroveyeig £&9 vois Aoyorg, dav per tes 
xaru Yönov. Adyy, Kara ploıv Urepwriv, Hav :Ö% Xu 
zig Pibsas, T& Tod vonov. wored avrlna dv wodtoıs, 
To adıxsiv rs nal To adınsiodeı, IlwAov ro xark d6- 
uov aloyıov Aeyovros, u 70V vouov Zdrkiundes ara 
yvan. pvaa ulv yap Kür aloyıov Esrıv One dl 
KaxıoV, TO «öınsiaden, You ÖL 16 Aödınetv. vudt HAB 
avögds Tour y dorl ro Kadınna, ro Adınelada, UA 
avöpunddov zıvös, © Apibrröv dam vodrdvn # Ei, 
oBri5 Adızodusvog al Aponniunıköousvog um OobonRe 
dosiv aurös aörs Bonderv und Ali od Av hir. 
AAR, olpee, ol tiBeusvor Tods vdpovs ol aedevers 


Scham gehindert seine Gesinnung Gesetz. Kr. 68, 25, 3. — Ume- 


auszusprechen.’ Kr. 56, 6, 5. C. 
594, — sis eo «uTeL & EI5 P0Q- 
- Tina: ‚„yel-a61 e.(dAM sig va nA.) 
— Yyaoxwv. : vel. 457 e; 458 
a. —d& _gior .. : Erklärung 
‚zu TovKdTa ogrınd *. dB. — üs 
z& wolle: in den meisten Fäl- 
len; gewöhnlich. Kr. 69,63, 5.C. 
. 44. — PURIR.. .vößog: epexe- 
get. Appos.zu teure. Kr. 57, 10,8. 
483 A. bvasıla: männl. aus 
oder adroig: “widersprechendes. 
— toöro rö 00pay: Appos.. zu 
[2 vgl. zu Prot.313 a. — copoR: 
“Eunstgriff, gleichbedeutehhd mit 
sopsope. — Kaxoveysis &r rors 
- Aöoyorg: “du verfährst unredlich, 
&bervortheilst in deinen Reden. 
vgl. 467 b. den ähnlichen Vor- 
wurf des P. (oy&rAıa Atysıs xel 
UNEEYU.) — Kaeı wouor: "mit 
Beziehung (in Hinblick) auf das 


0oToV: drsgmsn heisst “so fra- 
gen, dass man unvermerkt etwä 
anderes untersahiebt." — 76T 
9.: näml. Asy .— edrlia: 8. gu 
ec. — 0VTOW V.... PU- 
oıw: d.h. du verfolgtest (benätz- 
test zu Folgerungen) das, was 
in Rücksicht auf das Gesetz ge- 
sagt wurde, als ob es vom Stand- 
punkte der Natur aus gesagt wäre. 
— 10 adsneiches: vgl. zu 467 
e. (od18 .. ) _ 


B. audgös:“ eines echten, freien 
Mannes; im Gegensatze zu ii. 
dounddor, denn der Sklar be- 
findet sich nicht im Besitze ‘der 
vollen Menschenwürde, er ist im- 
mer zaig. — ardo.r.: Das un- 
bestinnmte ig steigert noch das 
Verächtliche des Ausdrucks. + 
adrös avra: 5, zu 482. d. + 
dal: 0. zu 449 d. — of rıBi- 


JIAATRBNOZ 483B 


‚102 


vdomnol &icı xal ol moAlol. neOg aurovg 0VV xal 10 
avTols GVupEpov Tovg TE vOnovs Tidsvrar xa& Tovs 
Cenalvovg Eraıvoüdı zul TOUS Yoyovs YEyovaıv, &4p0- 
. Boüvrsg Toüg dopwusvssregovg Tav LvdgWnwnv zul Öv- 
varovg Ovrag nAEov Eysıv, iva un avrav nAgdov Exo- 
cv, as aloygov xal &dınov To mAsovexrelv, xal Toöro 
&orı To adıneiv, to nAdov ToV aAAmv Enreiv Eye‘ aya- 
zaoı ydg, olucı, avrol av To loov &yacı Yavdorepoı 
Ovrss. 
‚dia taüra 67 voum ulv Toüro Kdıxov xal aloyg0v39 
Atyeran, to nAgov Enreiv Eysıv ToV noAldn, al adı- 
‚D:#siv &üro naAovoıv' n ÖE Ye, olmas, yvois KUTN Ano- 
'yalvaı adro, Örı Ölnnıov Eorı rov dusivo Tod yelpo- 
‚vog mAEov Eysıv xl TovV Övvararegov tod Aövvarw- 
zegov. Önkol Ö% taüra zoAAyod orı oVrag dysı, al 
&v tots aAloıg fwoıg xal To v AvdoWdnwv Ev OAcıg Tals 
noAscı xul Tolg YEvscıv, Oti OVr@m TO Ölinaıov xExgı- 
za, TOV ngelıro Tod NTrovog dogs xal nAEov Eye. 


wevor . . .° ist Präd. (Kr.50, 4, 


credo. — pavAoregoı: näml. 09 
14), ‘die Schwachen . . ‚sind es, 


Eogmusvecrigwv nal. Övvarar 


welche die Gesetze geben.’ 0.380. övrov zAEov Eyeıv. —  Ovreg: 
Ueber die Bedeutung des Me- s.zu 450 b. (odoas). — nalov- 
dium sidsche. vouovg C. 479. sw: näml. of noAAol. — 

— zoög adrovg: ‘in ihrem eige- . ö8 yer 8. Zu 448 a. — 


nen Interesse. vgl. Kr. 68, 39, 5. 

C. zoös Enalvoug dm. x. 
Toüg Yoyovg "äy.: “ertheilen 
ihre Lobsprücheund ihre Rü- 
gen. C. 400 a. Kr. 46, 5, 1. — 
nı8ov Eysıv: "etwas (an Macht, 
Besitz, Ansehen u. dgl.) voraus 
haben. Gleichbedeutend damit ist 
miEoventeivy. — Aal TOVTO .. .: 
“und darin besteht’ u. 8. w. — 
16 ... Eyeıy: Appos. zu Todro. 
e. zu 469 ©. — ayanaoı: "sind 
zufrieden. — oluaı: Nicht sel- 
ten gibt dies parenth. olunı dem 


Satze ironische Färbung. Aehn- . 


liche Bedeutung hat im Latein 


adrn: “selbst, an sich, nämlich 
in so ferne sie noch nicht durch 
Vorurtheile und willkürliche Sat.. 
zungen verschroben ist. vgl. Kr. 
51, 6, 7u. 8 — fwoıg: leben- 
digen Wesen. s.zu 453 c. — arı 
“näml. dass es gerecht ist, 
u.8.w. 8. zu 467 e. vgl. Kr. 57, 
10, 15. — Öönloi: “es zeigt sich. 
vgl. zu ‚Prot. „329 b. Kr. 61, 5, 
7. —' On oo r. Ö. nen. : er- 
klärende Appos. zu or odrag 
Eyei. — xgeltco: wie im vorher- 
gehenden Satze auelvo, gleichbe- 
dentend mit Övvarwregoy; de- 
gegen TNjrrovog (und zeleovog) 


TOPTIAZ 103 


zip dıxain zo@usvos Begfns Ent vo Eirade E 
dravosv n 6 narne avrod End Zuvdasn — ahld 
@ äv tig &yoı toiwüra Adysıv“ AR, oluaı, ovroL 
: PVCLV nv Tod Öıxalov Taüra medrrovss, xalval 
Ile Hor& vouov ye ToV ig Pudens, OU uEvrot laws 
Toörov, 09 nusig nÄdtrovres Tovg. BeArlorovg 
eopwueVveoTatovg Numv auzov, &x vEnv Aaußavov- 
MorEg Adovras, Karenadovres Ts xal Yyonrsvovrsg 484 
ÖovAovusda Adyovres, ag To I00v yon Eyeıv xal 
0 dorı ro xaAov xal ro Öixaov. davddys, oluaı, 
v Inavnv yevnraı Eymv Avip, navra Taüre dno- 
usvog xul ÖLangonkas xal bıapvyav, KaTanarnoas 
perega yoruuara xal: uayyavsvunte zul Enwöas 
VOWOVS TOUG HAPE PVC Knavras, Eravaotas Avs- 


Svvarwregov. — nolo,d. 
“mit welchem Rechte’ — 
ng - : Wie oben (470d. 
seine Meinun gdurch ein be- 
es Beispielbegründen wollte, 
:ht hier auch K., ganz un- 
durch die Entgegnung des 
1 e. ff.), dass dieses KaQ- 
odaı kein deAkyyeıv sei, 
ınliches Verfahren. — 
Ent ınv E.: Kr. 68, 42, 1. 
=: ° oder — (doch wozu noch 
'e Exempel?) könnte doch 
u. 8. w. K., eben im Be- 
derartige Beispiele mehr 
rählen, besinnt sich, dass 
ı der allzu grossen Zahl der- 
ı specielle Anführung zweck- 
Are. — uvola: Kr. 24, 2. 
- dAAd: 8.2u 4498, — 0V- 
näml. Xerxes, Daeios und 
hnen ähnlichenEroberer. — 
x Ala: s. C. 643, 16. Kr. 
1. — al... nord vouov 
‚: “und allerdings auch 
dem Gesetze, nämlich dem 
stur, freilich nicht (od 
ı) nach dem u. s. w. — 


nAatrovreg: bezeichnet verächt- 
lich die Gesetze als willkürlich 
zusammengesetztes Machwerk. — 
” vEwv: a pueris. Kr. 68,17, 7. 
C.453 b. vgl. F. Schultz lat. Spr. 
208. — Auußavovreg: “überneh- 
mend, näml. zur Zähmung und 
Abrichtung. ‚vgl.Apol. 18b. Dem 
Part. Anußavovreg ist narend- 
dovres u. yonr., diesem xazadov - 
Aovueda übergeordnet: Acuße- 
vovreg ‚nurengdouey al Yon- 
TEVOWEV, KORTEndÖovTsg x.Y. ‚RO- 
radovAovuede. Ueber xar« in 
narengöcıv (besprechen, incan- 
tare Hor. Sat. 1, 8, 49), KaTa- 
Ödoviovsdaı s. zu 472 8. — 
484 A. @rroosıodusvog: drro- 
osteotaList der gewöhnliche Aus- 
druck von Pferden, welche ihren 
Reiter abwerfen. Xen. Kyr. 7, 1, 
18. 6 Ennos opadagov drosels- 
toı cöv Kögov. Ebenso wird 
diagonyvvuı von dem Losreis- 
sen der Pferde gesagt. IL. 8, 
506. &s Ö’öre rıg orarög Eros 
dnoornoag, Ent pdrvn dsouov 
eropeonä&us Bein nedloıo 


104 


HAATNOZ 


AHA A 


gan dsanorng nuerepos 6 dodios, al dvraöde EEi- 
BAapıe 10 is Puoens Ölauıov. .doxei ÖE wos ul Aiv- 
dupos äseg sy Ayo Iudsikvuodan dv To Aauarı, dv 


© Akysı or 


vouos 6 navıaw Baaıkevs 
HVAETOV TE aa edaviTov 


ovrog_Ö& Ön, pyeiv, 


kaysı dıxaıav TO Buaudrrrov 
VRESETETA ysıol‘ Tsxumlpouaı 
&oyoısıv 'Houxikos, Erel anpuarus — 


Aeysı 0VTO mg“ 


To yag aaua 00% Enlorameı‘ 


‚Aöykı 


Ö OT oVrs zgLdusvog odVrE Öovrog roü I1Evovov Me- 
Coaro rag Boüs, ws vovrov Ovros od dınulov usa, 
m g R ’ en 
xcl Boüg xal raile arjuaru eivaı nevra Tod Beixbo- | 
vög Te ul xgelrsovog TE Tv yeıpovov te xal N- 


T ovov. 


ng0090V mTil- —_ vouovs Toüg 
za0«& PvVoıv: fasst in einem 
allgemeinen Begriff zusammen, 
was vorherdurchSatzungen (yeau- 
uoze), Gaukeleien (uaxyyasev- 
. gara, vgl. yontevoviss), Zau- 
berspräche (dnadas, vgl. nore- 
xcdovreg) im Einzelnen ausge- 
führt war, — avepaen : Ueber 
den gnomischen Aorist s. C. 494. 
Kr. 58, 10, 2. vgl. zu 46lc. — 
deondens Au.: ist Präd. — 6 
dovAog: Der bestimmte Gegen- 
satz zu dsororng ist mit Bezug 
auf das obige xaradovlovusde 
gesagt. — 


B. dbilaumye: wie oben ave- 
pavyn. — Illvdagog: Pindaros, 
der grösste griechische Lyriker 
(522—442 v. Chr.), aus dessen 
zahlreichen Iyrischen Gedichten 
mannigfaltiger Art wir noch 44 
Epinikien nebst kleinen Bruch- 
stücken übrig haben. Zu letzte- 


ren gehören auch die hier imit- 


. getheilten vier Verse. . — ön:%. 


zu 4651 a. — vöwag -d...: Nach 
Bergk (Poet.Iyr.p. 277. "Pind. fr. 
146) lautet die angeführte Stelle: 
vouos önavray Buoılevg | :Bre- 
av ze xal ddavaron | Eye 


 Iinaıav rö Bıaıöreron | üxeg- 


rare yergl‘ zer uelgoman IR- 
yoıcıv Hoanitog Emel I’ngvora 
Boos | Kunlanio» Emil godV- 
009 Evevodeos | ee xE 


Hal argiatag Mugen, — 

s. zu 452 b. — ox Veteran 
“kann nicht auswendig. vgl 

339 db. — T’nevovov: die Sage 
über Geryones und ihre "wahr- 
scheinliche Bedeutung e. Preiler 
Myth. IL S.141 ff — 


C. ös, T. Ovrog: vgl. zu 468 
e. — xal Boög... .: Erklärung 
zu tovrov. vgl. zu 469 c. — 1 
ToV %.: nachträgliche Bestim- 
mung zu xınare,. _ 


TOPTIA. 105 


To av ovv dAndLg odrwng Aysı, yyvacaı ÖS, av En) 
714] ELOmS dacas non pıÄosoplar. gıkosopia yao 
orıv, 0 Zuxgares, zaoplev, @v Tg aVTod werelas 
m dv vi nilızia“ dav Öb aegaırdow Tod Ödovros 
zolyy, ÖLapdope av avdommuv. dav yap xal 
supuns 7 el nöpgm tig NAınlas Yılocogpij, 
en zavrav ümsıgov psyowsvar darlv, av yon Zu-D 
v sivaı röv wEllovra xalov xayadov val sudo- 
ı Eseodaı Avöoa. Hal Yyap TÜV voumv Kmeıyoı 
wrar TOV ara nv noAıv, sel tov Aoymv, eis 
gmpsvov Ousksiv Ev rolg ovußoielosg tols dvdpn- 
xar idie nal Önuoole, “al av nNdovav Te xul 
or av dvdowrelwv, xal avAAnßönv av ndav 
tzacıv ünsıgoı ylyvovraı. dmeidav ovv Zidwarv 
wa lölav n noAırınnv moäfıv, aaraydiacroı yl-E 
u, @OREE y&, oluaı, ol noAırınol, Exeidcv PN 
Is Unerepag Öiargıßas ZAdmaı xal Toüg Aoyovs, 
‚EAaorol eisı. ovußalvsı yap 10 tod Evgınldov‘ 
Pos T dorlv Exaotog Ev rovro, xanl rodr Exelysraı, 


: “endlich einmal; Aus- 
der Ungeduld. vgl. 458. 
'n0n yalgeıw arl.) Achn- 
ı Lat. tandem. — yapiev: 
479 db. — nkınla: bier 
dalter.” — zegaıriow too 
g: vgl. Tac. Agr. 4. Me- 
teneo solitum ipsum narrare 
'rima juventa studium phi- 
2e acrius ullra quam con- 
‚Romano ac senatori hau- 
tc- — xal r000m .. .: 
rwartet statt der copula- 
vielmehr die adversative 
rbindung, oder statt 7 das 
ive 09. — 
oriv: ist gegen die son- 
ewohnheit hinzugesetzt. s. 
a — 709 ‚wellovre ... 
w: ‘wer ein angesehener 


Mann werden soll! — valov 
neyador: s. zu 470 c. — xara 
t. n04.: Ueber die Bedeutung 
der Pıäpos. s. Kr. 68, 25, 1. C. 
459 B, a. — &y tois svußo- 
Actoıs: “im Verkehre (eigentl. 


‘in den Verträgen‘). — roig d»v- 


Homroıg: von Öjıleiv regiert. 
Kr.48, 9. C.436 a. — d&rmsıpoı 
ylyvovzan: Man beachte die nach- 
drückliche Wiederholung. — 099: 
näml. &reıgoı ysvousvor. — 


E. xaraydiaoroı ylyvovras: 
mit Bezug auf 474 a. (ydlore 
rageigov ati.) — dıorgıßas: wie 
studiaim eminenten Sinne von’ wis- 
senschaftlicher Beschäftigung. 
Apol. 33 c; 41a. Theaet. 172 e. 
zoög Toog &v yılocoypix ai 
zn roıxde dıargıß7 TEedonuue- 


106 


IAATQNOZ 


vEumv TO nAsioTov NUEQRg TOVT@ WEDOG, 
iv aurög avrov ruyyaveı Beitıorog DV" 


485 070V Ö Av. yavkog 7, Evrsüdev psvyar xul Ao 


ToÖTo, TO Ö’ Ersgov Enaıvei, sVVol« ıfj Eavrod, 
uevog oVrag aurog Eaviov dmawwveiv. GAR, Olp 
0EBOTaTOV Lorıv auporspwv ETXOyEiv” io 
usv 000v naidsiag yagıv #aAov uereyev, xal 01 
0790v usıpaxlo Ovrı pıAocopsiv‘ Eneıdav Ö& da 
oßvrsgog av Kvdgmmog Erı PıAocopr, narayei, 
B® Lwxgarss, TO ypnjua yiyveraı, xal Eyays Om 
TOV NAOY@ EOS TOVg gLA000POUÜVTaS WONEQ OO 


vovS. — TOUg Aöyavg: bezeich- 
net das in dıaroeıßag Besagte 
noch ‚genauer. vgl. Apol. 37 c. 
— 6 todv E.: s. zu 465d. Zu 
den angeführten Versen des Eu- 
ripides gehört gewiss schon ein 
Theil der Worte Aauzoos . 

ärstyeroı, wie schon der Aus- 
druck und der noch’ erkennbare 
Rhythmus beweist, wahrschein- 
lich: Auunoog Ö Braozog untl 
todr Enelyeraı, vEuwv arA. Die 
Verse sind aus der Tragödie “An- 
tiope (Fr. 183 Nauck), von wel- 
cher nur spärliche Fragmente 
überliefert sind. Der Reichthum 
des Euripides an philosophischen, 
zum Theil tief gedachten Sen- 
tenzen erwarb demselben, trotz 
mancher Mängel der dramatischen 
Composition, den Beifall des So- 
krates und die bevorzugende Ach- 
tung der Sokratiker. Politeia 
8, 568 a. 00% Erög 7 Te roay@- 
die Ölmg c0p0V De, elvaı 
nal Ö Eveinlöns dıapkonv &v 
avın; — iy: "worin. — euros 
@vrov ...: Der Gen. des Re- 
flex. beim Superl. dient zur Be- 
zeichnung des höchsten Grades, 
den eine Person erreicht, vergli- 
chen mit sich selbst (daher &«v- 
tög adrod; vgl. zu 482 d.), d.h. 


indem eine ihrer Eigen. 
oder Thütigkeiten oder E 
lungsstufen mitihreneigen 
gen verglichen wird. Kı 
Xen. Mem. 1, 2, 46. si 
o Ileginisıs, Tore cvveFy: 
Ore ÖELVOTaTOg CavToV 
noda. s. zu Prot. 350 I 
485 A. 70 ö’ Eregov: ni 
worin er sich stark fühlt. 
voia t.£.:"ausEigenliebe 
den Art. C. 385 a. Kr. 
— odrog: näml. durch 
des Faches, worin er 8 
zeichnet. pıLocopla 
constr, »uAdy (dot) ge 
gıAocopias, 0009 naude 
gıv (näml. dort, yıiyveraı. 
1, 4), ‘so viel, insoweit 
Bildung halber geschieht. 
Prot. 312 b. — xel.. 
copeiv: vgl. pıAocopia ; 
_ weLganio Ovrı: näı 
oder @vdogwno (s.zu 45 
lange man noch Jüngl: 
— 70 yojue: bezeichn 
ächtlich (etwa ein läct 
Ding’) die Beschäftigu 
der, Philosophie. vgl. unt 
00V Tu xonue. - — 
. Eyaye 0. raoyo:‘ı 
auf mich ganz denselb 
druck. — &orse: corre 


TOPTIAZ. 107 


IuEvovg xal maifovrag. Orav nV yao audiov 
ı Zr ngoonası dLaldysodaı oVro, weAdıfouevov 
60V, zaipm TE »ul yagplev wor palveraı xal EAsv- 
xal npENoV 17 Tod madiov mAınig, Orav Ö 
ÖLaAsyousvov HaLdapiov AKOUE@, TLXEOV Ti ol 
vojux sivaı xal dvik uov Ta @ra xal wor doxel 
gerds rı eivar“ Orav öl avögog axovan rıg yEei- 
vov 7 naikovre ögd, KarayEiactov palvsraı xalC 
09 al nAnyav abıov. Tadrov ovv Eywye Tudro 
xul EOS TOVS YiAodopoüvrag. TUE ven uEv 
1E0xln 00V YıAodopiav Ayayıı, Kal MPENELV 
et, va) nyoüueı EAEVdEROV zıva eivaı TOdrov 
HoE@nov, töv Ö} un QLA0oopoüvra AvsAsddEgoV 
Ödnors ovÖEvog adıWaovra Eavrov oVrE Kuloü 
evvaiov zpayuarog' Orav Ö8 0N mEECBUTEEoVD 
t gıAocopoüvra xal un anaiAlarrousvov, nAy- 
ı doxstndn dsiodeı, @ Zwxgareg, OVTog 6 Kvig. 
vov 6n EAsyov, vVndpysı TOVIW TO AvdoEW@nm, 
(vv EÜPUNS 7, dvavögw yevdodaı psvyovri a 
NS MoAsws xal tag ayogds, Ev als Epn 6 noıy- 


j. OuoLoTaTo». vgl. Kr. naturwidrige, der Erziehung des 


1. Prot. 327 d. (&v rois 
‚os AvdoWnoıg yEvo- 
DoTEE ol ark.) — apel- 
v xl zaikov: 'näml. 
ad’ u.8. w. (s. zu 467e.) 
krend hinzugefügten Präd. 
nit blosser Berücksichti- 
38 Inf. Öındsyesdaı im 
geachtet als Sabj. der 
mneı construierte Dat. & 
it. Kr. 55, 2, 7. — o- 
(Aeyouevov: "das Gegen- 
‚ yellı$öuevov. — Ödov- 
'$ ri: im Gegensatze zu 
ıoy. Der widerwärtige 
< kommt daher, dass sol- 
: das Kindesalter hinaus- 
Fertigkeit nur durch eine 


“erscheint es lächerlich, 


Freigebornen unwürdige Dressur 
erzielt zu werden pflegt, nicht 
durch liberalis institutio. — 

C. xataysAaorov palverar: 
> näml. 
zo apelliteodaı nal malteıv. — 
ayapar: vgl. 449 d. — &svVe- 
009 Tıya: 5. zu 456 a. — 

D.unaneilerrouevor: näml. 
ns Yılocoplas: 8. zu470c. — 
Nön: 8. zu 484 c. — Ymaoyeı 
..... dvavdgn yeviohaı: Kr.55, 
2, 5. vgl. zu 479 0. — Ta uEo« 

.. &yopag: Ueber die Verbin- 
dung vgl. Hor. a. p. 245. in- 
nali triviis ac paene Jorenses. — 
6 momens: xar &oynv wird 
Homeros“der Dichter genannt. — 


108 


ng Toog Avdons apgıngeneis ylyvsohrı, vuradsdvxötı 
öt 0v Aoınov Biov Bıovaı uera parpaxlov Ev yanylı 
zoL8V N Terra&pwv yıdvolkovra, EAsvdepov db zal uöye 
Exal vEervınov undenore pdeykaoden. 

’Eyo d8, 0 Zoxgares, 1005 08 EnısLrüg Ey $ı- 
Ads‘ auvduveuo adv menovd eva ‚vüv oxso 6 ZAd 
zoög Tv ’Auplova 6 Evgızldov, ouzep Euvnadnv. wel 
yag Euol Towür ürra dmepysraı npög ob Alysıv, oie- 
eg Exelvog npög Töv ddsApov, Orı apeisig, & Zaimpk- 
tes, av Öst 08 Enıueielaher, xal Yvcıv Yuri 


Tovg Avdgag . . .: „Anspielung 
auf Il. i, 440 fin. oöro eldd9” 
öuoılov, zol&woıo od8” ayogsos, 
iva T &vögss dgımgenees teis- 
Hovow. — naradedvaonı ... 
v yavie: 
steckt. Das Verächtliche dieses 
Ausdruckes zeigt dieVergleichung 
von Politeia 9, 579 b. naradedv- 
og dur] olxiaramollaes yven 
&n. — Yıdvgigovra: ein verächt- 
licher Ausdruck für ÖıLcheyous- 
voy oder YLA000YpoDOVT«. Yıdv- 
o/Zeıy wird von dem Zwitschern 
der Schwalben gebraucht, das 
ein übliches Bild für leeres Ge- 
schwätz ist. — 

E. venvırnöy: "tüchtig, herr- 
lich, eigentl.“jugendkräftig. Poli- 
teia 6, 503 c. veavınod re nal we- 
yarorzgeneig Tag dıavolag. — 
pdEykachaı: im Gegensatre zu 
»ıdvoltovre. Phaidr.241e. 707 
En YHEyyoneı. Hor. Sat. 1,4, 
43. cui mens divinior alque os 
magna sonalurum etc. — EnL- 
Ing ‚Ex gılınag: satis (be- 
ne) amicus sum. Ueber &rısınas 
zur Verstärkung eines Adj. oder 
Adv. vgl. Prot. 349 d. Cicero 
Brutus 21, 81. bene magna pars 
muri, Dass diese Erklärung des 
K. ungeachtet der nnmittelbar 
vorausgehenden harten Ausdrücke 


TAATQBNOZ 


‘in einem Winkel ver. 


485 D 


aufrichtig gemeint ist, seben wir 
aus dem freundlichen Em 

im Beginne des Dialogs 447 a. 

— odmep Öurjednn: mind 
den oben“ (484 en) aus der ‘Ar 
tiope angeführten Versen, welt 
Zethos, der Sohn des Zeusund är 
Antiope (s. Odys. A, 260 fi.), sı 
seinem Zwillingsbruder Ampkios 
spricht. Für das Verssändais de | 
Folgenden ist zu merken, des 
Zethos, in dessen Rolie sich ®& 
das sogenannte Praktische ä# 
schliesslich anpreisende K. ver 
setzt, als ein thatkräftiger, ge 
stigen Bestrebungen abholderHei F 
geschildert wird ; während As- 
phion in der Sage als ein Bang 
gleich Orpheus erseheint, — 

..... Intogeran m. 0. ‚u 
kommt mir in den Sinn us". 
Ueber den Dat. (statt dessen auih 
der Acens. stehen kann) u. Er. 
48, 11,5. — Orı: =. zu sl 
— dusleig ... .: Die Verse, . 
welche hier sunächst 

nommen ist,lauten nach AN s 
Conjectur (Fragm. trag. Gr. } 
829): .. . duelsig dw ge pee- 
Tigev dyeiv- | Yvyıe dyur ya 
ode Yervalıy von | 

wine Some weis epaper |. 
.. ROUT Ay do og xvrs | 
Bas Önlmosag odrT Allen ®- 


TOPTIAZ. 109 


lav uapaxımös tıvl dıanpensig noppaperı, aa 486 
v dixns Bovicic npocHei’ av opdwg Aoyov, our 
av xal nıdavov Adzoıg, 0VN uno QAAov ven- 

Bovisvua Bovisvano. xalroı, @ piAe Zuixperes 
C goı unölv aydscdjs‘ suvola yap een — 
doy00v doxei 01 eivaı ovrmg Eysıv, ag &yo ob 
äyeıv xal Tovg KAkovg ToVg X0EE@ del YLAoco- 
dAavvovrag; vUv yap sl ris oo Aaßousvog 7 
'öToVvoDV TaVv TOL0VTWv eig To dEsumrnigLov aru- 

, Pdoxav adızeiv undiv adızodvra, oicH’ or 00x B 
01 7’ xE10a10 oavıo, aik ikyyıons av ul 
do 00% öyav 0 zu simaug, xal sis To Öixaaınpıov 
19, KRTNYOGOV TUyav ndvv Yaviov xal voydn- 
arxodavoıs av, el BovAoıro Bavarov 00 tıudedeı. 
LAS GoYoOV Toüro dorıv, © Zuxgares, el Tıg EvVpvj 


eavınov Bovievua Bov- 
dr. — 
L. diangeneıs: die allge- 
Bedeutung inmitten ande- 
ıtbar sein, hervorstechen,’ 
öhnlich i im lobenden Sinne 
i ist, “sich auszeichnen, 
ırch usıgaxımdeı als Ta- 
rakterisiert. Transitiv, wie 
iegender Stelle, falls sie 
ıllständig ist, ist dıamoe- 
nst nicht nachzuweisen. — 
: poetisch, besonders dem 
ıen Sprachgebrauche an- 
(Soph. Ant. 1094), be- 
ı haufig bei Aischylos und 
es; vergleichbar ist im Lat. 
‚ Hor. art. p.247 caveant 
ve immunda crepent dicta. 
ötv &y®.: ‘nimm mir 
ibel? s Ei 48, 8. 46, 5, 
Prot. 314 d. — sövolg. 
a, : "aus Wohlwollen ge- 
:h. Das poss. Pron. an- 
ı object. Gen. des perso- 
s. Kr. 47, 7,8. Apol. 20 e. 


Od. A, 202. dAl« uE 005 ze no- 
dog C Sehnsucht nach dir‘). 
Hvuor KENVOR. I. x, 334. — 
Tovug alloug, ons, ...: zu 
451 a. — 70000 &. gıl. av- 
voyrag: ‘die es in der Philoso- 
phie immer weiter treiben. Denn 
K. verlangt, es solle uergdog und 
nur dv zy mlınia geschehen (484 
c), nur 660» naıdsing yagıv (485 
a). Ueber r0EE@ mit Gen. s. Kr. 
47, 10, 4. C.415. — coö Aaßo- 
pevos: Kr. 52, 8, 2; 47, 12. C. 
419b, — ddıneiv: näml. o&. Kr. 
55, 2, 6. Ueber die Bedeutung 
des Präs. ddıneiv s. zu 447 b. 
rgl. 479 e. — 


B. 00x av &y.... aauıo: vgl. 
Krit. 45 b. — eig oO din. ava- 
Bas: vgl. Apol. 33d. — Tvyav: 
unter dvaßes subordiniert, — 
Bayarov 00. rıuaadeı: "bei dir 
auf Todesstrafe antragen. Kr. 47. 
17. 22, 1. C. 421. Apol.36b. — 
nalcor urA.: Die Euripideischen 
Verse lauteten wahrscheinlich : 


> 


110 TAAT2SNOZ 486B 


AaBovoa reyvn para Eönxe yelpova, uNjte avcov avıd 
Övvausvov Bondeiv und Exoaoccaı Ex av ueylorov wv- 
Övv@v unte Eavrov unte AAlov undeva, Uro Ö8 av 
CE&rdoBV negıovAäodeı n&oav nv ovalav, arerväg dl 
arıuov Ejv Ev ij noAsı;, Tov Ö8 Toiodrov, el'zı ml 
ay001x0TE00V eionjodaı, EEsarıv Emil K0EEnS Turrovia 
un dıdovaı Öianv. CAl @ yadE, Euol nelidov, nadcn 
$’ EAdyxav, noayuctov Ö’ evuovolav Koxsı, xal ddxEı 
6noWEv Öo&sıs PooVeiv, @Aloıs TE xoupe TadT apes, 
eite Anonuara yon pavaı elvaı eire pAvaglas, EE av x 
D voicıv Eynaroıznasıs bouoıs‘ EnAdv 00% EAdyyovrag ür- 
Öpas Ta uınpa tadıe, aAR ois Zorı al Piog nal doke 
xal aAde moAle ayada. | 
22. Ei yovojv Eyav Ervpyavov nv duyyv, 4 
Kailixisıs, 00% av olcı us &dusvov EVEEIV Tovrav ır- 
va av Aldwv, n Bacavikovcı TV yovoovV, nv üpr 


TOS yo 00P0» rodr £orıv, el 
tıs 89pvN | Anßovoa reyvn par 
EIKE zEloova. — OS 00p0V 
....:8 oben a. — de: im 
poet. Sprachgebrauche = &rzo(nos. 
Ueber die Bedeutung des Aor. 8. 
zu 484 a. — du ov uey. xıyöv- 
vov: wo näml. das Leben auf 
dem Spiele steht. — zegLorid- 
oa: abhängig von ZI nxe. s. zu 
4480; znv ovV0olav s.C.402. Kr. 
47. 13, 10. — 


C. ec... elonsdar: vgl. 
zu 462 e. — ££sorv.. .: Im 
Deutschen mit Umkehrung des 
Begriffsverhältnisses “kann man 
Ohrfeigen geben ohne Strafe zu 
leiden. — a2... 2uol neidov 
#ti.: Die Verse des Eur., dieK. 
für seinen Zweck umgestaltet, lau- 
teten wahrscheinlich (s. A. Nauck 
l. c. S. 331): @rX duol zıdov- 
| nadcaı uelmdar, nolsuiov d’ 
sduovolav | Koxsı" ToLadT asıde 


au Öo&sıg pooveiv, | axaxzınn, 
4009 yiv, moıuwiorg Emos. 
ov, | &AAoıs ra xouypa Tat 
Gpelg ooplouure, | 2E mv zavoi- 
cv vroınnosıg Öogorg. Dit 
Worte, welche K. für soplepe- 
T« substituiert, Anonuere, ple- 
aplog "unnützes, albernes Zeug 
(in diesem Sinne wird Ane0g und 
pilvagia oft einzeln oder ver 
bunden gebraucht), und selbst di® 
Wahl (eire-eire, vgl. 468 a), die 
er zwischen diesen gleichbeder- 
tenden Ausdrücken gestattet, ch® 
rakterisieren seine ganze Verath- 
tung der Philosophie. — 


D. za uınoa raüra: nüml. die 
Gegenstände philosophischerFor- 
schung, gegenüber den wichtigen 
Fragen des Staatsmannes. Ueber 
radra 8. 452 e.. — Bloc: ‘Le 
bensunterhalt, Reichthum.’ — 

el xovonv.. .: Scharf con- 
trastiert mis der Leidenschaftlich- 


TOPTIAE. 


41 


7005 Nvrıva EueAlov Nnp0GaYyayav avrnv, el wol 
vmasıev Exelvn xaAdg TEIEgaNEVOdRL nV duynV, 
da OT inavas Eym xal ovdEv uoı dei dAAngE 


DV; 


AA. IIgös ti ön Toür &pwräs, © Zuxowrss; 
2. ’Eyo co 208‘ vüv oluaı &ya ool Evrerugn- 
H0VvTn Epualo Evrervynaevan. 


AA. Ti On; 


9%. Ed 0iö Or, av woı 0V ÖwoAoynans zeol @v 
dvyn Öofakeı, tadr ndn EZorlv avıa taAndT. 


yao, Orı ov ueAdovra Bacavıslv lxavag YUyNS 487 


eFs Te Ewong xal un tele &oa del Eysıv, & 00 
Eysıs, Eniornunv re xal eVvoLaV xal TREENOLEV. 
xo woAloig Evrvyyavo, ol dus 00% olol re eiol 


(Esıv, ÖLa TO un Oopol eivaı @orEE OV' 


er 
ETEROL 


pol uEv elcıv, 0Vx E&HEAovaı ÖE wor Adysıv mv 


‚av ÖLE TO un anösodel uov W@OnEE 00° 


3 K. die sichere, ruhige 
les Ss. — zovrav T. T. 
7 ß.:d. h. zyv Pxoavor, 
bierstein. — nv delornv: 
t. Appos. zu tıva. — Euel- 
augmentiert Platon durch. 
. Kr. 28, 7,1. C. 234 A.). 
lie Verbindung mit, dem 


„ 8. zu 459 e. — ad: 
nv yugav. — 
ıavog Eym: "dass es mit 


jedigend steht, dass ich 
‚bei beruhigen kann. — 
eigtl.'in keiner Hinsicht,’ 
rchaus nicht.’ 8. zu 475. d. 
&vrervynnas: Kr.47,14, 
C. 437. Prot. 309 c. u. Ö. 
& zaAndn: “die Wahrheit 
die reine Wahrheit. vgl. 
. 309 a. — 


k. Baoavıeiv. “eine 
üfen ob sie gut lebt oder 


“Freimüthigkeit. 


co Ö8 


nicht.‘ Dem Sprachgebrauche an- 
gemessener wäre ßaoavıeöv yv- 
amv eol tod OoPag fiv. — „mai 
un: näml. 0odos. — Tola age: 
Die Annahme, dass die genann- 
ten drei Eigenschaften erforder- 
lich seien, wird durch «pa als 
Folgerung aus der Wahrnehmung 
dieser Eigenschaften bei K. be- 
zeichnet, die dann im Folgenden 
(487 b) ausführlicher von ihm auf- 
gezeigt werden. — £muorgunv . 
..:'näml. Kenntnis’ u. s.w. vgl. 
zu 467 e. Ueber den Gedanken 
vgl. unten (b. in.) meraldsvanı 
arl. — Edvorav: mit Bezug auf 
485 e. pılınag ark. und 486 a. 
edvole rn 07. vgl. b—d. — zag- 
onolav: Mit feiner Ironie be- 
zeichnet S. die vielfach beleidi- 
genden Tadelreden des K. als 
den Ausdruck freundschaftlicher 
— oUn &9. 88: 


- 


o..\ 42. ENGE [EN 


4.a—e 


Sur vanda, [ıyyıaz 7: 22. Dan. as 2 air zei güs 
sr aa irren SE ZIpITeE; zei SISTTYTugo- 
spa Sir sie dassmiy zii Zee Or: G yE ss 
geeTH nee iqirder:r. ar: dee TO aiozqune- 
sFr. Trial BRETIRN EITGT II Zr mern Ädzar 
SIEITN ZIAUT zrtauzur. x. rerze zei Tov 5 
„Mar. m 33 tz zz an 82 no Bias ovz & 
su ziznJsmaz SE ıE3 IE 2; zeiin er gr 

4eTrm.r7. si an 2 Mei. vv TZZEREID 
enihalı: Fur Au iger. zufz nur 7. 2 Keiuels,, 
TFTTENE, IT KAIWITTE SE7TITTZE SIGEEZ. GE Tz ze 

santger zı2 ZmJreir ı2. "Srigaee var Ardes- 
zaarng wm Narhuardgr ver Lrazgosz 12 zore one 
uU SETETOEE ATaTuUE7i2 ats IX ser Gogi 
zararrstı 301. wu nahe In AIUsz FT ver um m 


pr wmwüeluam ne En ni m Paruinperuper werner auch 


SS mm am T N: ua aBiur sr Imye m K 
race, Wan? sueronpe ni) Tenusser KurE Dee such Bi 
sg Tyrue sr Tmenn:v.  Tolmumn Asse zung gs 
x ri ala an E zzu: ce se mescnuker Bacı E 
sag m en. ot -- in 7727 Tune er Panzeache 5 
TR. -- RT imo vom am Der? Au 


at 

Fi, 

5 

1 

nu 
A1?- 
TE 
EL, 
7.2 
ni, 
hi. 
Hi’ 
Hr 
ft 


mn eV - >. ? 
wien Nun a2 To zmumm  o war 8! 


SS weine I FE up Zu MET en mul Er” ah 
sa Mn Bar Te NETT z ms erunne Ma 
uneTZ RR rerer mTmty - Te m Fan 


TOPTIA2Z. 


113 


ın roo®vuslodeır eis vw axolßeıav pıAosogelv, 
wAaßelodeı zupexsAsveohe aAljkoıs, Orwmg un D 
0Ö Öfovrog doparspoı ysvousvor Anosrs dıa- 
vreS. EreiöN 00V Gov dxov@ teure Euol ovußov- 
09, &nsp Tolg GERvroü Erapordrors, [xavov wor 
sv darıv, Orı Os aAndag yo EVvovs &l. xal 
s ye olog nappnarafeodaı xal un aloyvveodaı, 
te pis xal 6 Aoyog, Ov OAlyov npoTepoV EAsyes, 
‚st coı. Eysı dn ovrmol Öjkov Orı Tovrmv negı 
dav rı 0b Ev volg Aöyoıg OwoAoyrang moi, Be-E 
‚ou&vov roür Nön Eorar Ixavas vr duod re al 
cal oUxErı avro denos dr aAlnv Bacavov ave- 
._ Od Yyap &v More MUTO OVVEIWondeas db OVTeE 
: Zvöcie odT alayuvns zapovale, 0U0 av ane- 
us ovyymensaıs av‘ gplAos yao uoı el, og al 
pn. to Övr 00V 7 Eun xal an OuoAoyla reAog 
scı cüs aAmdelas. wavıav Öb xaAllorn Earlv 7 
,, @ Kaillxisıg, HEpl Tovrmv av ad Ön or Ene- 


— roıdde rıg: "ungefähr 
vgl. zu 448 e. (molto 
. eis nv anolßerev: “bis 
wersten Schärfe und Ge- 
ie — 
fo@ too d£ovrog: vgl. 484 
Iopla yao ri.) — Onwg 
jaete: 5. zu 480 a, — 
r&toıg: amicissimis. Etai- 
mmt wie amicus adjectiv. 
ung an. Phaid, 89 d. 05 
yocıro olnsıoratovg Te 
wgorarovg. — Inavor uoı 
09 £orıv: schliesst den 
sevı rEeRunglo yomucı be- 
ıen Beweis der gvvoıa ab. 
unv: s.zu 452c. — ot 
g w.: “dass du im Stande 
imüthig zu reden. Kr.55, 
C. 601. vgl. zu 452 e. — 
sgusecher: s. zu 487 b. 
Gorgias. 


— £ysı ön: Der Beweis für den 
486 e. &v WoL 0D rl. ausgespro- 
chenen und im folgenden &&» rı 
od ati. wieder aufgenommenen 
Satz wird hiermit als abgeschlos- 
sen bezeichnet. — d740» Orı: s. 
zu 448 c. — 

E. adro: ist Acc. — dvagt- 
gEıIV: ergz. NRÜS. — GV... 
ovvezWenoag: "du würdest es 
mir sonst nicht zugegeben haben, 
versetzt in die Zeit, wo die Ein- 
stimmung unter beiden schon er- 
reicht sein wird. — gllog... 
ons: vgl. 485 e; 486 a. Die auf- 
fällig wiederholte Berufung des 
S. auf die freundliche Gesinnung 
des K. verräth, wie wenig ernst- 
haft es damit gemeint sei. — 
zilog . . . aAndelag: “wird das 
Ziel (den entscheidenden Ab- 


8 


11 HT44TANOZ 388 A 


riaydc;. zolor rire J0E rau sor avdga zei u duı- 
IS derer xci seygt ToV, zei zg:0ßrregor zei veorTe- 
ger ürre. &e co ei ru sg op9es See zerG 109 
Ror ror nerror, ev ich TOFro or our ze» dia- 
sepraro eii cuetie ro EBi‘ Gr owr, Gozze Yeie 
serderär Br" 3 Exooris. eil ixevo; mos ‚Evdetan, 
vr. öorı rOETO 0 ZXITgÜETTEOr Kos, Keil TIvE TEOXOR XI 
de.ayr er crro, zal dar u: iedıs vous ni® 608 Opo- 
Aöygearte. &r dS TO TOTEE® zyore BA tavre zoei- 
BroOyTtE CZ:9 GmUAryToE, Zarr »: gyor Päsxza aye 
zei URmST: ZOTE BE rordarger; ugTaeor. &s anders 
er Orte. 5 &gp05 de ax Sxeraleie, ze; 95 m 
Sumaıor iyar zıı Gr xa& Ilrdeeo; re zere guar; 
Irur a rOYzgETTO TE ser grrerer zei Epyes WW 
Sire rGy Ja y@27 zei zÄdyr ÖJzEr Tor ERAre 100 
gerireir: 37 13 Zug äh ry diıer ziven, 1 
VPE: zzurzer:: 
Kit. iiz vzrrz ääsyur zei rerz zei won Alm. 
EN. Imser 9: rıy arı0r Järe zei; gu zu 
Iugära: mi} veJ ra For a5 Tg Meder Von 
Zr ÄyaS. ZUFEROR FIRS SIORTISUTT ZEirTor; 28 
ins =z IS zugniste: ze ‚ejrerrigor vous asßr 
VÄFTERTTE. Sur Ge Naar ur KIFE srdazvrede, 6; 
2 a9ZÜir. ZONE 725 FSIEBE BETE TO grss dr 


ans dr Parma mund nm Tirdeee;: st) 
ne — murar 5: : m Sum a: eig Am 
I: - sıry hLazwe. — erer fia..: 
UA sa reudreems ae Bir. zw vet zu 0 
zur Shkwr ır7 rm & 0 »—- arm... .: Teberagd 
augemalts > Tursmendzn: «S na kun a In 53:0 
— nie weder Sn u BE 
2 234 — Nras zT " Eunk Su aaha — weine: 
är an &ı ine Ds X ri zı2ı. — 
zw Ei 2 Cy ıarı — she 


SS bee Sie me. . Sa es 
rnui: an TI. ‚Taung wumserung.) - | 


TOPPIAZ 115° 


wre, Otı xpelerovg eiel al Loyvporegnt, 
Errom xel dayvporepov anal BdArıov Tavrov 
Beirio utv sivan, no Ob nal aodeveors- 
elrto uiv slvaı, BoydnEoTEegovV BE‘ 7 0 au-D 
ori tod Bsirlovos aal to xosirrovog; Toüro 
sepiüs Hıogısov, Tavrov 7 Eregov darı To- 
el ro Beirıov xai To lOyvporspov ; 

"AAR Eyo 00ı Gays Akyo, Orı tavrov dorıv. 
Ienodv ol noAdol Tod Evög xpeltrovg elol 
v; 08 0 xel vous vouovg videvra dal ro 
xel 06V aprı Eeysc. Ä 
IIos yaQ 08; 
T& tov roAlv &pa voppe Te TOV xp8UT- 
iv. 

Hoavv ye- 
PWxoüv Ta Tov Bsirıovov; ob yao »gelrroug E 
ov Kara TovV 009 Aoyov. 

‚Not. 
IVKOUV TE TOVTMV vouıua Kara pudıv nuid, 
‚ys 0vr0% ; 

Pnut. 


de ovv ol zoAlol voulfovav oüras, ag Kprı 


"auf siehören; obe- 
lientes esse. — TOTE: 
‚ösiavvoheaı in der 
nes Imperf. ‚Kr. 53, 
. — äEnltas. 

zu 483 e. vgl. das 
— 0g...09: “weil 
feinung) das Üeber- 
jasselbe ist. s. zu 
er den Acc. eines 
Mg (80 construiert, 
og ein Verb. des 
pevaı 0. &., gesetzt 
56, 9, 10. — 

wor adrö: "grade 
die Verbindung die- 


ser Pronomina zur Ankündigung 
eines Satzes ‚vgl. z. Th. Kr. 57, 
10, 11.— zoug vouovg tideyran: 
s. zu 488 b. — dx} r. £&.: ‘Für 
(in Beziehung auf) den Einenz 
indem &xl mit Dat. auch allge- 
mein, obne gerade feindliche Ab- 
sicht auszudrücken, die Person 
bezeichnet, auf welche „sich eine 
Handlung bezieht. _ dpri: 483 
b,c. — r& or rollov . 
insofern ‘die Menge dem Ein- 
zelnen an Kraft‘ überlegen’ ist. — 
E: xara zov 0. Aoyoy: 8. zu 
4540. — pnul: o. au 454 d. — 
Ölncıov elvar . . .: 483 c. — 


8* 


116 NAATZSNOZE 480 


av 00 EAsyss, Ölxaıov slvar zo Icov Eysıv xal alayıor 
489 0 adızeiv vod adızeiodas; Zarı raure od; zul Oxa 
un aAması Evraude UV aloyvvonsvog‘ vonlkovam, 7 
od, ol moAAol To Icov Eysıv aAR 00 ro wAdov dlzaior 
eivaı, xal alayıov To adıxslv tod ddızsiodar; un POoyR 
uoı anoxglvasdaı roüre, Kalklxlsıs, W, dev or öpo- 
Aoynans, Beßaıwowuar Nön"napı 00V, üre Ixavoö @- 
do0s dıeyvava @UoAOYNKOToS. 
KAA.’AAR ol ys zoAlol voultovav ovrag. 
ZR. OV vou@ apa uovov darlv alayıov zo adı- 
xeiv tod adınsladar, ovöL Öixarov zo loov &ysıy, alla 
Bxel pvce' @ore xıvdvvevas 00% dAnd Adysın Bu vol 
rECaHEv 0VÖ} 0EFT Euoü xarnyogsiv Adyav, Ors Evar- 
tiov &oriv 6 vouog xal 7 Pücıs, & 6n xal Ey yvor 
x0x0vEYB Ev rois Adyoıs, av uEv rig xera puaıw Adyı, |i 
dx) TOv vouov Aymv, av ÖE Tig xara 50% vouon, dx 
nv QVoıv. 
KAA. Ovrool avne 0oV navsereı pivapav. sizl 
poı, @ Ziuxparsg, 0Ux alayvvsı, tnÄıxoürog Dw, 696- 
ı Cuare IngsVav, xal dv rıs bnuarı duaprn, EZppmor 
TodTo morovusvog; Zub yap olsı @AAo rı Adysıv To zosh- 
Tovg eivaı n 16 Beirlovg; oV zalcı doı Adyo, Orı ter 


meiner Ansicht) bestärke; von 


489 A. Onag un aAwoeı: ‘dass 
dir Bestärkung erlange. Kr. 68, 


du hier ja nicht als verschämt 


(aufVerschämtheit) ertappt wirst! 
Ueber örwg un mit dem Ind. 
Fut. (vgl. zu 480 e.) zur Bezeich- 
nung einer dringenden Aufforde 
rung 's. Kr. 54, 8, 7. vgl. C. 558. 
A. — un phors.. : Auf wie- 
derboltes Fragen (de 00%... .; 
Farı tavı« 7) 00; vonlfovov 

.) zögert K. mit der Antwort 
aus Verschämtheit!’ daher die 
Aufforderung, die Antwort nicht 
vorenthalten’ zu wollen, un p90- 
ve. — Beßarwomucı raoa 000: 
“damit ieh durch dich mich (in 


34, 1. C. 465 B, a. vgl. s. Ta 
Kr. 58, 5,1. — dl: om 
449 2. — 

B. kyav: 482 e. fl. — xaueme 
y® ...: mitBeziehung auf 483 
2. — 

ovrool avne.. .: vgl. zu 4] 
b. — tnAıxodrog: “so alt. az 
466 a. — Or: 8.zu 450b. (ei 
vos). — 6vopere 
“Jagd auf Worte machen, Wod- 
krämerei oder Sylbenstechereitse- 

en. ovoua, Wort, Aus- 
druck ; andie schon ee sich 


mw m ee a ee tr se HH ZB LE eo ı—rE —E 


TOPTIAZ. 447 


qui eivas zo BeAtiov xal TO xpeirrov; N oleı we 
v, dav ovppesrög ovAlsyf dovimv xal navroda- 
avdoonnv undevög atlov aAv loos ra sopazı 
loaodeı, xal 0501 YPaoıv Arıa, Tadra slvar vo- 


u | | | 
52. Eisv, © Gopwrars Kaklixieıs: ovrm Adyaıg; 
KAA. Ilevv ulv ovV. D 
ER. AAN dyo uEv, & Öaıuovıs, xal avrog maiaı 
@ ToloUroV Ti Ge Adysıv TO xpelttov, xal avs- 
ylıyousvos Gapag eldEvaı 0 Tı Akyaıs. OU Yap 
v.0U ye tous Övo Beirlovg Nyel Tod Evog, ovös 
vovs ÖovAovg Beirlovg God, ori Layvgoregol elaıv 
ara nahıv EE apyis eine, ve nors Akysıg Toüg 
DVG, EreiöN 0V Toüg loyvgorspovg; xal oa dav- 
ZEROTEEOV uE npOÖlÖRoxE, iva uN aropoıınaa 
6oV. 
KAA.: Eigwvever, m Zoxgpaseg. E 


legrammatischeBedeutung, ön uoı aTk. — T000TE009 uE 


Nomen, due Verbum, 
r nicht zu denken. — 0% 
.G. 4.: mit Rücksicht auf 
o oopwrere: schon 
erl. verräth die Ironie. — 
wınövıe: s.z0 469 c, dau- 

ı heisst, was den Eindruck 

dass es von einem Gotte 
isst und nur durch göttli- 
inwirkung erklärbar .sei. 
nimmt die Anrede @& dar- 
die mannigfachsten Fär- 
ı der Bewunderung, des 
nens, des Vorwurfes, des 
ı (wie hier), der zärtlichen 

„B.a0. — avsguri: ‘ wie- 
, die Frage. Kr. 68, 46, 9. 
1 c. avsgschn. — ör- 
zu 447d. — loyvoorsgol 

näml. zusammen, wie 
ntext beweist. — ma4v 
NE... vgl. 474 c. Agye 


nzo.: vgl. zu 487 a unter rag- 
onolav. Aehnlich sagıS. Euthyd. 
302 c. du, @ ö honvaddnge, Ed- 

& TE a0 n ywlenog 8 
na ldunue r weodlduone: 
eigtl. “befördere durch ‚Lehren, 
ist wie mehrere mit 700 zusam- 
mengesetzte Verba vom Simplex 
Öidaone an Bedeutung nur we- 
nig verschieden, da g6 hier kein 
neues Moment hinzubringt. Hipp. 
mai. 291 b. dus 00V noodiduons 
C belehre mich’) xal dunv yagıy 
aroxgivov. Soph. Phil, 538. 1015. 
— dROPOLTNOO T. 0.: wie poL- 
Tov der gewöhnliche Ausdruck 
vom ‘Schulbesuchen ist (s. zu 
456 d.), so bedeutet Amopoıdav 
das‘ Wegbleiben aus einer Schule. 
(vgl. Kr. 68,46, 6.) Passend stimmt 
das Wort zu zooöLldaone, wie 
auch zu sop@rere (c. fin.) und 


NAATSNOZ 48858 


118 


2Q. Ma tov Zidov, @ Kallixkug, o cv pa 
vos roAla vOv &n slomwvsvov p0g us‘ aik id sr, 
rivag Akyeıg vous Bsirlovg eivar; 

KAA. Tovs duelvoug ‚Eyope. 

22. Ooas &on, OTL 6V adrög Ovonara Aeyay, dr 
Aots 6} oVÖEV; 00% dgelc, Tovg Beiriovg xal xgelr- 
TOVS NOTEEOV TOOg Yooviınmrepovg Akysız. 7 aAlow 
vos; 

KAA. Alla vol ua Ala tovrovg Adya, xal 6p0- 
dpa ye. 

2ER. TIoilaxıg fa eis pgovav uvolov un p00- 
vovvıov xpslrımv Lori xara Tov 60v A0yov, xal Toü- 
tov &oyeıv det, Tovg 6’ apyeodeaı, zul nAdov Eysımaov 
apyovra Tav dezouevav ' ztoüro yag or Ödoxsts Por- 
Asadaı Adysıv — xul 0V enuerı Snosvo — sl 6 ch 
TOV UVplwv AgEITTOV. ' 

KAA. Alla Tadr dorıv a Adyom. Toüro yap olum 
&ya To Ölnaıov eiva pvosı, to Beitlo Ovra xl Ygo- 
vıuorEgov xal apysıv xal mAsov Eysv Tv Yevlo- 
Teowv. 
B zR. "Exe du avrod. Ti notre av vov Akysızz ca 

3v TO aurd ausv, GoneE vüv, noAlol ddg00 Av- 


490 


zu der ganzen Erklärung 486 e. 
ff. S. spielt den lernbegierigen (vgl. 
roodLdacne und 486 e. ff.) Zuhö- 
rer des K. 

E. u& 109 Zjdov: 8. zu 484 
:e. Da Zethos ein Sohn des Zeus, 
also ein Heros war, so fällt ein 
Schwur bei ihm um so weniger 
auf. Die verneinende Antwort 
(od &yays, näml. eigwvevonet), 
zu deren Bekräftigung ud rov 
Z. dient (Kr. 69, 34. C. 643, 16.), 
ergibt sich aus dem Zusammen- 
hbange. — elguvevov: ist ebenso 
ironisch, wie ob. d. ar yo... 
xositros, denn K. meinte es ja 


mit seinen aus Euripides entlehe- 
ten Rügen ganz ernst. — Dh 
eine: vgl. zu 49 d. — se. 
090 vare Atysıg: besieht sich auf 
b. Ovouare .. . Ingsvor. — 
oun £peis: die Frage im Sinne 
einer dringenden Aufforderazg. 
Kr. 58, 7, 4. vgl. z. Th. 0,4% 
A. — vol ua Jia: =. zu 483 6. 
— xl 09. ye: 8. zu 4472 — 
490A. 7) YEOVOVrzaN 8.58 
457 a. (un zo@u8svor). — xare 

Tov 0. A.: 3.2u 4540. — 
Eye: 483 c. fl. — nal...8r 
08V0: mit Bezug auf 489 b.fn. — 
. &78 dN &Vro0: ‘halte hier 


TOPTIA4Z. 119 
wor, xal nuiv 1) Ev xoıvo moAid oırla xal note, 
63 navrodarot, ol ulv iayvgut, ol 0% asheveis, 
$ nuGv 7) PpoVinW@TEgpog Xeol ade, larods @v, 

‚ olov sixos, cov ubr loyvodregos, tov ÖL aode- 
009, &AAo Tı N 0VTog, YEOVıUÄBTEROg Numv @v, 
(nv xal xgslırov Earar eis TaüTa ; 

KAA. IIavv ye. 

ZR.’H 00V Tovimv av oırlav nAdov nucv &x-C 
avıo, Or Bsirlov dorlv, n To ulv Kpysıv navra 
0» Öst veusın, dv 63 To avalloxsıv re avra xul 
yonjoda: sis To Eanvrod Huun 0v mÄAsovexTnreor, 
7) weirsı Enuiovoder, aAAd av ulv nAdov, av Ö 
cov &xtdov‘ Eav Öd TUN Havımv aadEveaTaros 
zavıov Elayıorov ro Beirisro, & Kaikinisıs ; 
oUras, © yadf; 

KAA. Ilsol oırla Adysıs xal mora vol larpovg xul 
‚olas‘ &ya 63 0V raüra Ayo. D 
ER. Iloregov 00V Töv poovıunrepov Beitin Ad- 

; pad u. 


v Adverb.) ein! s. zu 460 weil er den Vorrang hat. Ueber 


To adrh: "an demsel- den causal. Dat. 8. Kr. 48, 15, 
Irter — Boreg vov: Auf 5. C. 439. &oyeıv ist synonym 
hireiche Versammlung, wel-_ mit felrio silver. — TOV usv 


nAgov.. .: mit Bezug auf cov 
uw logugdregos, tav ÖR doße- 


ech neben den Unterredenden 
wse des K. befand, wurde 


455 c. und 473 e, hinge- 
1. — oAlol adgdor: "viele 
namen. Repbl 6, 492 b.oTav 
Defousvor 20001 roAlol 
nAnalas »tA. Xen. Anab. 
1. ol Kolyoı moAlol 7009 
».7,3,9. — neol Tadre: 
aırla al nord. — „olov 
; “wie ea natürlich ‚st, Kr. 
3. vgl. za 450 a. (dvdyan). 
Io ı 7: s. zu 455 b. — 
ra: “in Beziehung auf die- 
{r.68, 20, 8), was vorher 
zeol taüre. bezeichnet war. 
To u. dozsv: "deshalb 


veoregos. — za PeArloro : näml. 
Enzlov dort. — 00% 0Vrwg: ergz. 
era. — neol aurae...: K 
rügt die Gewohnheit des 8. in 
philosophischen Erörterungen die 
gewöhnlichsten Dinge des alltäg- 
lichen Lebens zur Erläuterung zu 
gebrauchen. s. zu 491 a. Ueber 
Atysıv zegl ri: "die Rede dreht 
sich um . . . vgl. Kr. 68, 33, 2. 
u. 4. C. 466, C. 

D. xol plvaglag: “und der- 
gleichen albernes Zeug. 8. zu 
486 c. — gadı 7 un: näml. 
pahı, "bejahe oder verneine es; 


120 
KAA. Eyoye. 


TTIAATSNOZ 


490D 


ZR. AM 0v rov Beirin nAsov Ösiv äyav; 

KAA. Ov oıiov ye 0Vö} zorav. 

Zn. Mavdavo, air long inarlov, xal Ösh vov 
Upavzındrarov uöyıorov inarıov äysıv nal aisiore wel 
xaAAı0Ta AUNEXOHEVOV zEpLUEVAL; 


KAA. IIoiov iuetiov; 


ZN. AAN sis Vaodnpare Ömlov Or det wAsovex- 
E stv T0Ov ppoviuWtarov sig tadra xal Bdirierov. 10V 
6xvrorouov lowg ueyıora Ösl Vrodnuera xal zAsiore 


e 
VRoÖsÖEuEVvov MEpLNaTEIV. 


KAA. Iloie vaoönuare; pAvagsizs Eymv. 
ZN. AIR El un Ta Toindıa Adysız, lowg va Tore‘ 
olov yewpyızöv üvöpa zepl yiv pEovıuov re zul zalör 


sage ja oder nein! s. zu 454 d. 
— uavdavo: “ich verstehe, 
näml. deine eigentliche Meinung. 
Aehnlich 447 d. fin. — Iuariov: 
ergz. mıEoy deiv Eyeıv Töv Bel- 
io Atyeıs. — 70» vpavına- 
torov: ‘der im Weben tüchtigste.' 
vgl. zu 455 b. (0 6nroginos). — 
wlEiora x. ndllıora: ergz. Iud- 
sie. — nolov Iuatioav: "was 
‚ faselst du nur von Gewändern” 
quas tu mihi vestes narras? d.h. 
‘von Gewändern kann hier gar 
nicht die Rede sein.’ Im Gesprä- 
che wird durch zoiog das vom 
Mitunterredner gebrauchte Wort 
bald mit Spost, bald mit Entrü- 
stung als unstatthaft zurückge- 
wiesen. Kr. 51, 17, 12. Theait. 
180 b. Z0x. dir olueı, T& 
TOLKVTE roig naönzeig dzl 0x0- 
Ans ppafovoı g06 @gos' 
Joioıs uadntais ; ovdR yiyve- 
Ta TOV TOLOUTWV (näml. Tov 
"Hownisıreio») Erepog StEgov 
padnıng. Der Gen. stcht in 
Uebereinstimmung mit dem obi- 
gen all’ low; furrio», und die 


Ellipsis ist in derselben Weise zu 


ergänzen. — eig Ur.: 8. oben zu 
b. (eig radra). — Silo» ön: 
8. zu 448 c. — zAsovaxteit: 


— nASov Eye. 

E. 709 90. elstadrx: nüml.re 
vaodnuare; “der sich am besten 
darauf versteht. — vroönnase. ne 
vroösdsusvor: ‚mit den grössten 
Sandalen bekleidet” (S. zu 467d. 
Tov &. zenuazıcuöoy ze.) Die 
Fussbekleidung der Hellenen, de 
ren allgemeine Bezeichnung Öx0- 
Önuare ist, bestand in der Regel 
nur aus Sohlen. — zsg. zareit: 
gleichbedeutend mit dem obigen 
zequivar. — @ävageig äya: 
‘du faselst unauthörlich, Kr. 56, 
8, 4. (wobei za bemerken, dass 
sich diese Verbindung fast nur 
mit der 2. Pers. ‚Sing. findet). 
Phaidr. 236 e. ri dns gar 
TOEPEL; "was spreizest du dich 
noch immerzu?' vgl. 497 . — 
ra toıdös: deiktisch, “die Dinge 
folgender Art, solcherlei.’ — olor: 
8. su 450 c. — zegl yür: vgl. 
b. PE0vLLMTEgOS xEEl race. 


Ra 


TOPTIAZ. 


121 


iyadov, rovrov dn lamg Öst nAsovenrsiv Tov OnEp- 
wxol og zisioro ondpuarı gender sis ıyv av- 


yıv. 


KAA. Rs asl tavra Akyaız, © Zuxparsg. 
ER. Ov uovov ye, @ Kalklaisız, aAla xal mepl 


KurovV. 


KAA. Nntovug Heovg, areyvüg ys asl Envrdag Te 491 


xvap£as xal naysipovg Adymv xal larpovg ovölv 
56, WG TEEL ToVrmv nulv Ovıe Tov Aoyov.: 

ER. Odbaodv 0V dpels zepl vivav 6 xeelrrmv re 
ppoviumrspog mAdov Zymv dınalag nAsovextsi; 7 
: $uod Vroßaikovrog aveksı obr adrog Lpels; 


109 nal aya90v: bezeich- 
ier den höchsten Grad der 
tigkeit in dem Fache, näml. 
ekonomie. vgl. zu 470e. — 
»9ö6n . . .: der Landmann, 
I er..., dernun muss u.s8. 
)as Pron. fasst nachdrück- 
lie vorausgegangenen Eigen- 
tswörter nochmals zusam- 
— os de : ‘wie du 
immerfor® u. s. w.; dem 
» nach gleich dem obigen 
rgeig &ymv. Ueber das ex- 
ıt. og 8. Kr. 51, 14, 1. — 
6voV ys: ergz. Tadra Akyo. 
rw dasverstärkende y& in be- 
ıden Antworten vgl. zu 4478. 
Ad vol...: Aehnlich und 
3ben so scharfer Ironie, wie 
nserer Stelle, entgegnet S. 
Ken., Mem. 4, 4, 6. dem 
isten Hippias auf seine spöt- 
8 Bemerkung: Erı yap 0v 
x 1& aöra Akyaıs, & dyo 
u ToTE 000 NAOVOR;... 
uövov Gel Ta aurk Adym 
ı al nepl TOV Kurorv. 0% 
og dıa To moAvuad&ng elvaı 

Tov avrov oVdEHors TA 
tAßyeıg. Der eigentliche Sinn 
saure Akysıy wird aus 482 
dh yıLocowia xrA.) klar. — 


491 A. onvrlag te nol...: 
vgl. zu 490 c. Symp. 221 e. & 
E$HESı Tıs ToVv Zwmnodrovg &- 
noveıv AOymv, Pavsievy dv navV 
yeAoioı TO NEWTOV. Ovovg yag 
navdnAlovg Akyeı nal yalneag 
tıvag ral ERvTorouovg Kal Bvg- 
ooddyag, nal del did Twv av- 
Tov ravra gYalveraı Akyeıv. 
DoTE Aneıgog nal Kvontog av- 
Hownog rag dv av Aoymv na- 
taysAdoeıe atA. Xen. Mem. 1,2, 
37.0 6% Koutlag, Alla tavöL 
toi 08 antzeoheaı, Epn, denoe, 
© Zwrpdıns, Tov oxvrdov nal 
Toy TenTovmv xal Toy yal- 
neov' al yag olucı avrodg 
N0n naraterpipher dıadoviov- 
wevovg Uno 000 arA. — oVdlv 
navsı: Ueber 0068v s. zu 463 
a. (undtv aloyvvdeis). Der Be- 
griff von ovdtv zavsı ist nach- 
drücklich durch &sl nochmals be- 
zeichnet; ebenso 517 c. — oc. 

Övra zöv Aoyov: 8. zu 488 cc. 
— 030x009 00 kgeig: 5. zu 489 e. 
ov 'du selbst!” — zeol rivov. 
.. xA6ov Eyov: eine seltene Con- 
struction statt zegl live. — &u0od 
vr. avekeı: "willst du es dulden, 
dass (wenn) ich es an die Hand 
gebe (näml. durch die oben er- 


HNAAT2ZNOZ 81 A 


122 


KAA. AIR Iyays nal naicı Adyo. moororv niv 

tovg xpelrrovg of eioıw 00 6xvrorönovg Adym ovöl 

Buayelpovs, AAN ol av eis Ta Tig noAsag Todyuara 

YeoViu0L War, Ovriva dv T90N0V 80 olxolro, xel u 

Kovov Ppoviuoı, alld zul avöpsicı, [xavol Ovres di üv 

vonawoıv Enıreisiv, nal un anoxduvwoı dıa warkaxiav 
zig Youyis. 

22. Oois, @ Beituore Kaillakeıg, os 0d ravral 
0Vv T Euo0d Harnyogpeig xal Eyo 000; 00 ulv yao dul 
ons ael tavra Adyaıv, xal udupe por yo Ö8 ooü 
tovvavzlov, Orı oVÖEnorTE tadra Adysıg meol TOV Rv- 
zov, aAla rors usv tovg Beitlovs re xal xoelrrovs 

Crodg layvporepovg Wglkov, audıg Of Toüg ppovımre- 
0005, vöVv Ö’ av Ersoov vı Nass Eymv‘ dvögsıozegol 
Tıvsg daO 000 Adyovrar ol xpeltrovg anal ol BeArlovs. 


wähnte Induction). vroßaAlsıv 
zıyl tı "jemanden etwas unter- 
schieben. Ueber &v&ysod«i tıvog 
(wo der Gen. meistens mit einem 
prädic. Part. verbunden steht) s. 
Kr.56,6, 2. Prot.323a. Apol. 31 b. 
_ dar: 8. zu 4498. — aul nd- 
Acı: “schon längst. Kr. 69, 32, 
19. Dem Gelanken nach vgl. 
489 c. — rodg noeitrovg ol el. 
ow: ungefähr gleichbedeutend 
mit TOvrovVS, ot „ogsizrovs elalv 
Lysis 214 a. 0d pavimg dno- 
peıvousvor megl av plimv ol 
tuyyavovaıv Ovrss. Vielleicht 
soll der an sich nicht notbwen- 
dige Zusatz 0? sicı den Nach- 
druck geben :'die es wirklich sind.’ 


B. uayeloovs : mit Beziehung 
auf das 464 d. ff. von $S. nach 
seiner zu a bezeichneten Sitte 
gewählte Gleichnise. — eis ra: 
8. zu 490, b. — un Kövov pR.: 
d.h. ol av un uovov pedvınoı 
@0LV. — voncwoıy: "was sie sich 
in den Sinn setzten’ Ueber die 


Bedentung d des Aor. C. 492. Kr. 
53, 5. l. 
pns: 490 e. — neuer por: 

s. Kr. 46, 7, 1. Gewöhnlicher ist 
der Acc. — coV todvarrior: 
näml. x&znY000, wozu TOV9aFr- 
tiov sachliches ‚Object ist. — 
tort ubv . . . addıg ÖF: “bald 
... ein anderes Mal... — 


Ü. wolfov: 488 d. — ÄLITE 
489 €. — Er. zı Nueıg gar. 
“du bist mit etwas anderem ge 
kommen, du bri ngst etwas 
anderes, da in dem “bringen 
die beiden Begriffe Axes gg 
oovra schon verbunden sind. — 
avögsıoreool riveg: "gewisse (8 
zu 456 a.) herzhaftere näml. 
werden von dir als die .. . be 
zeichnet, in eine Art grösserer 
Tapferkeit wird von dir das We 
sen der Bessern gesetzt. Ueber 
das Asyndeton der durch £reg0r 
rı angekfindigten Erklärungssätze 
8. zu 450 b. int. Ueber das ver- 
ungewissernde rlg vgl. zu 456. 


ME 


TOPTIA2. 


123 


air, © yade, sinav dnallayıdı, tivag norsk Akysıs 
zog BsArlovg re xal xpeltrovg Hal eis 0 Tı. 

KAA. AR sionaa ys Iywmys tous pooviuovg eig 
70 vis noAsug npdyuara nal dvögelovg. rovrovg yagD 
roo0ONKE Tav noAsmv Apyeıv, xal To Ölxaıov Toür 
dort, nAdov &ysıv Tovrovg av aAAmv, Toug Kpyovras 


zaV apyoulvon. 


ER. Ti dd; avrov, © ötuipe, Koyovras 7 dpxo- 


HEVOUG ; 
KAA. Ilös Asysıs ; 


ZN. Eva Exaorov Adym avrov Eauvrod apyoven ' 
n tovro mbV oVö8V del, aurov Savrod üpyev, rov ÖL 


aAlov ; 


KAA. Iloös ö@avrod apyovıa Adyaıs ; 

ZN. Ovötv noıxikov, aAd woneo ol roAlol, oW- 
YE0vR Ovra zul Eyxgarıj avrov Eavrod, Tov ndovav 
xci Erıdvudv Kpgovra tav Ev favıa. 

KAA. Qsnbvg ei‘ Toug NAıdlovg Akyaıg Tovg 0d- 


ppovVas. 


(dauuovie y. tig). — ob ageir- 
rovg: der Art. steht beim Präd.. 
um dies als einen im Früheren 
bereits erwähnten Begriff zu be- 
zeichnen. — sinav analldyndı: 
eigentlich ‘ werde doch fertig, in- 
dem du sagst; d.h. "sage doch 
endlich fertig heraus.’ «ralldt- 
teodaı mit einem prädic. Part. 
heisst die im Part. bezeichnete 
Tätigkeit vollenden (defungi). — 
sis 6 tı: 8. zu 490 b. — 


D. 16 dx. zoör dori : "darin 
besteht das Gerechte. — ziEov 
&yeıw .. .: 'naml. dass’ u.s.w, 
8. zu 469 c. — ze dE... do- 
yousvovg: "wie aber, sollen sie 
gegen sich selbst als herrschend 
über sich im Vortheile oder als 
beherrscht von sich im Nachtheile 


sein. — avrov EXvTOod: 8. zu 
\ 
484 e — ‚ovöEv dsl: s. zu 486 


e. — @dTv...: „wie das obige 
nAtov Eysıv. — av ÖR aAlov: 
ergz. dee dozeır. — normlior: 


“compliciertes, mithin schwierig 


zu erklärendes. — @omeg ol noA- 
Aol: ergz. Afyovaıy Euvrod Ag- 
zovre. — Eyngarn a. Eavrod: 
ganz gleichbedeutend mit &uvroö 
&oxovra. Ueber die Construction 
s. Kr. 47, 26, 8. vgl. 0. 414, 8. 
u. 423. 


E. aggovıe: "weil er be- 
herrscht;' ist zu övre subordi- 
niert. — og ndvg el: ‘wie er- 
götzlich ( festivus) du bist nos 
euphemistisch statt yeAorog, eun]- 
Uns u.ä, Euthyd. 300 a. o d 
iows oüx oleı deRV avıa od- 


124 NAATSNOZ 


kg1E 


ZQ. Mög yap; ovösls Oorısg 00% dv yvoln, On 

0 Toüro A8ya. 
KAA. Ilavv ys opodon, @ Zuixgarss. dr as 
&v svdalumv yEvoıro Avdpwmnog Öovisvmv 6TWovv; 
aAla toür dorl TO xara Yvcıv xaA0v xal Ölxaıov, 6 
ey 00, vüv nagendınfousvos Adyo, Orı dsl rov Gedas 
Bıwoousvov rag ulv Enıdvulag rag Eavrod düv ag Me 
492 ylorag eivaı al un noAafeıv, tavraıg Öf @g uspiorag 
ovocıs Ixavov eivaı vangersiv di avdgsiav al Ygo- 
vnow, zul dnonıunaaver @v Av asl 7 dmidvnia yiy- 
vnraı. Ai Toür, oluaı, Toig zoAloig 0V Öuvarov' 
00V yEyovaL ToVg TOLOVTovVg di aloyvvnv, AROXEURTO- 
usvor ıyv avrav aövvanlav, zul waloygov öN Yacıv 
eivaı ınv axoAaolav, OnEsg Ev toig noocdEev ya Eis- 
yov, Öoviovusvor Tovug Peirlovg nV YPVoLv Aavdom- 
Kovs, nal avrol 00 Övvausvor Exzogikeode: vaig ndo- 
Bvais nAngmoıv Edxaıvodcı NV O@YgEOGUVnNV xal Tv 
Öixauoovvnv dıa mv avıav dvavdglav. Enel ys ois 
EE aoyis Unnobev n Baoılewv vleoıv eivaı N avrous 


zog növg al, d.i. ‘so einfältig. 


B. ois && apyns vanokev... 
Aehnlich Terentius, Phorm, 2, 3, ‘ 


elvaı: "welche von Haus aus... 


64. suavis homo. — tovg NA. A. 
Todg O@poovag : Ueber den Art. 
beim Prädic. (o@pgovas) 8. zu 
491 c. — navv yes opodge: d.i. 
‘ja, du sagst es, und zwar ganz 
sicher.” s. zu 449 a. — 

49L A. anomıunlava .. .: 
d. i. danomıuniavar nv Enıdv- 
ulav ov &v ylyınıcı. — Odev 
Yeyovaıv...: K. nimmt die 
483 b. ff. ausgesprochenen Grund- 
sätze wiederum auf. — alaygov 
6n 9Y.: Ön (scilicet) gibt oft dem 
Satze ironischen Ton. vgl. 468 
e. og dn 00 ati. — Öovlovus- 
vor . . .: mit Bezug auf 483 e. 
— rovg Beirlovg: nüml. als sie 
(06 moAAol) selbst sind. — 


sind. olg dnmnobev vieoıv elvaı 
N adrodg Inavovg: aus dem 
Dat. des Prädic. im Inänitiv- 
satze, vl&cıy, bezogın auf ols, 
wird, wie nicht selten, in die Con- 
struction des Acc, mit Inf. über- 
gegangen. Symp. 176 d. ovıe 
adrös Enav elvar nogem Öde- 
Anocını dv nıeiv oVre &ALD 
ovußovisvoaımı allmg Te nal 
xoaırzalavre Errburigxoo- 
tegaiag. Charm. 173 b. dx 9 
ToVrmv ovrws dIovro» dAA0 @r 
nuiv rı Evußalvor dyıEaı 1a 
ta oouara slvar ucllor 7) wor, 
xal &v 15 Daldrın nıvyda 
vevovrag xul Erroliun 00- 
Seodaı url. C.572. Kr. 55, 2,5 


17 


192 D TOPTIAZ. 125 


7 gvos Ixavovg dunoplsaodeaı apynv Tıva N TugaV- 
vida 7 Ovvaszelav, tl ij aAndela aloyıov xal xaxıov 
ein Omppoovuvns tovroi Tols avdpwmoıs‘ ols dEov 
anolavsv ov ayadav xal undsvös Zunodav Ovrosg, 
aurol Eavrolg Ösondrnv dnayayoıyro röv rav molAuv 
avdemzmv vouov zs xal Aoyov zul oyoV; NTTÄg 00% 
&v adAıoı ysyovoreg elmdav Uno Toü xuAod Tod tig 
Ösnaoovvns xal TNS 00PE00VVnS, undtv Adov veuov-C 
reg rolg giloıg Tolg adrav N rols &yPools, xal Taüre 
Zoxovres Ev ıj Eavrov noAsı; alld ij aAndele, © 
Zoixparss, NV ps od dımxsıv, @Ö ya’ TovpN xal 
Gnokaale xal EAsvdeoia, dav Enıxovplav Eyn, ToöT 
dorlv apeın re xal svdnıuovia‘ va dt Kia taür Eorl 
ra xallmnioucre, Ta apa pVoıw Ovvdnuare AvdoW- 


zav, pAvaplı al ovdsvos übın. 
ZR. Oin aysvvüg ya, @ Kailinlcıs, Enskäogeı D 


u. 7. — dumopisaodaı doynv 
zıvwa: Anspielung auf das Bei- 
spiel des Archelaos (470 d. ff.). 
5 dAndela: “in Wahrheit. Kr. 
48, 15,17. vgl. C.441a — ein: 
Ueber den nicht nur in Prosa, 
sondern selbst im poet. Sprach- 
gebrauche seltenen, fast nur den 
Tragikern angehörigen Opt. ohne 
@v im Fragesatze s. Er. II. 54, 
3, 8. — ols dov...: das Re- 
lat. ist, obgleich es ‚Subj. des 
Haupteatzes ist (of, 2809 avroig 
aroluvsın.. „Ävros, «vol ara.) 
zu dem untergeordneten Satze 
construiert,. 260», Acc.abs. in ad- 
versativem Sinne. C. 586. Kr. 56, 
9, 5. — A0y09 xal Yoyov: ein 
Beispiel der oben (448 «.) crwähn- 
ten rbetorischen zaglowors. 
%0400: ironisch, mit Bezug auf 
die (473 c, ff.) zwischen 8. und 
P. geführte Erörterung. Ebenso 
persifflierte P. 471 a. (vüw d& 


— 


Bavuaolos ati.) und c. (00% 
&BovAndn xtA.) die von 8. auf- 
gestellten Grundsätze, welche er 
schliesslich anerkennen muss. — 

C. xal zeüre: idque. Kr. 51, 
7,14. — nv... dianev: mit 
Bezug auf 458 a. vgl. 482 e. — 
sodegle: Was K. unter ‘Frei- 
heit versteht, wird sowohl durch 
die Beisätze revpN) nal axoin- 
oi« als auch durch seine frühere 
Erklärung (483 b.) klar. — ra 
»allonlouare: Der Art. beim 
Präd. (s. zu 483 b. ol zıdäne- 
vo.) steht deiktisch, jene, von 
dir gerühmten Zierereien, wie 
die Appos. z& ... ‚drdogurzorv 
beweist. — apa pvoıv ovvdn]- 
vara: 4838. ff — avdowzwv: 
8. zu 448 c. — plvaola: 8. zu 
486 c. — 0UÖEVOg Adıa: 8. un- 
ten zu 527 e. fin. — 

D. oöx ayevvas: vgl. 475 d. 
(ara yevvalos ara.) zugleich mit 


AATSNOZ 492 D 


126 


zo Aoym raponsıafopsvog‘ dapag yap Ov vov Asyaıs, 
& ol aAloı Öavoodvraı uEv, Adysıv 6b 00% dMElovar. 
Ödounı ovv &ym 00V umdevi rE0xW Avesivwaı, iva T& 
Ovrı xaradnkov yevnıaı ng Bıwrdov. x. wor Adys' 
tag ulv Erıdvulas pi 0V xoAaazeov, ei. weAlsı ig 
olov dei sivaı, &uvra Öb avrag wg ueylorug nÄngadın 
avraig Kuodev yE nodev Erommaksıy, xal toüro slvaı 
vnv apsımv; 0 
E KAA. Day av &yQ. 
292. Ob &ge 009g Adyovraı ol undevog dscus- 
vos EVÖaLuovsS Eivaı. 
KAA. Ol Mdoı yao av oVrm ys “ul ol vexgoi 
svdasuoveotaror elev. 
. ZR. Alla usv Ön sul as ye 00 Akyas Ösvog 0 
Blog. 0V yao or Yavualorw av, et Evgıniöng And 
&v rolods Akyaı, Aeyav 
tig Ö’ oldev, el To £rv uEv dou kardavstv, 
to xardaveiv 63 Giv; 
193 x0l nusis vo ovrı long rEdvanev‘ 7 01 Tov Eymys: 


473 d. (@ yevvais IlöRe.)— EmeE- sich in diesem Sinne auch S. 


erzählt „Zen. 


ögyeı: du machst deinen An- 
griff, näml. gegen mich. 7? A0- 
y& gehört zu nagenoınedusvok. 
Ueber des P. Freimuth vgl. 491 


e. u. ‚zu 487 a. — #dslovan: 
‘sich entschliessenz? audent. — 
dnıdvulag .. . noAuordov: C. 


596, 2. Kr. 56, 18, 3. — Eürre 
. : Resumierung von 491 e. ff, 
— - Auößer ye nodev: “woher 
nur immer, gleichviel woher. vgl. 
Hor. Sat. 1, 3, 88. nummos un- 
deunde extricat. — todro elvaı 
znv &o.: Wiederholung aus c. 
zoör &orlv dgern te nal sbdar- 
vovia. Daher 7179 desrnv, d.h. 
das was du als Tugend bezeich- 
nest. vgl. zu c. — 


E. oUx ou... slvoı: dass 


geäussert hatte, 
(Mem. 1, 6, 10.) koınag, & Ar- 
zıpüv, yv svdaınoviav olo- 
usso tovpnv (vgl. ob. ce.) 
nal moAvrilsıev elvaı‘ yo Öb 
vouigo zo utv undsvög dei- 
oHaı Beiov lo, zo öd os 
dlaylorov Eyyuraıo od Helov 
al. — ol A. yap: s. zu 451 8. 
— daila ulv Ön: verum enim 
vero. vgl. zu 466 b. — Hoavud- 
goıw &v, el... Atyeı: 8. zu 458 
2. — Eöeıztöng: Diese zwei 
Verse, von denen der zweite voll- 
ständig TO nardaveiv HE $nv 
xcro voultercı lautet, sollen 
aus dem Polyeidos entnommen 
sein. — 


A93A.7 dn r. nal...:“ 


wie 


AB3B, TOPTIAZ. 127 


xul Nx0U0G öv copav, ag vüy nusls Tedvausv, Hal 
zo usv ud Lorıv nuiv sijue, vis 08 Yuxüs TodTo, 
dv © dmidvnlaı eloi, Tuygavsı 0v olov dvanslidscheı 
xal usTaninTev Av XATO. Kal TOUTo Apa Tig uUdo- 
Aoyav xoubög avng, lomg ZinsAog ug N Iralıxog, 
TREKYROV TO Ovouarı did TO mıdaVOv re xal Telr 
OT1x0V WDvonade niFov, ToVg Öl dAvoyrovg Aut 
Tovg' av OÖ’ duviwv roüro rg buyüg, 00 al dm-B 
Hvulaı slol, TO auoAnorov aVToÜ xul 00 OTeyavov,: @g 
terenusvog ein nidog, dia nv ariAnorlav amsınddag. 


ieh denn wirklich‘ u.8 w — Sehüäler P. aus Sicilien ge- 


zo» 0opwy: Dass die irdische 
Existenz nur ein halbwirkliches 
Leben ist, und dass die Seelen 
in Folge des Abfalls aus dem 
wahren Ursein in die Körper 
gleichwie in Gefängnisse einge- 
schlosseu werden (was Platon 
ausführlich Phaidr. 245 c. fi, 
darstellt), war eine mit den 
Orphischen Geheimlehren über- 
einstiimmende Ansicht der Pytha- 
goreer. — oöur&...onua: Die- 
sen Ausspruch schreibt Platon, 
Kratyl. 400 b., ausdrücklich den 
Orphikern zu. — ruyyarsı 09 
olov &v.: “ist so beschaffen, dass 
es sich auf andere Meinung brin- 
gen (bald so, bald so bereden) 
lässt; s. zu 487 d. — dv nd- 
zw: 8.zu48le. — ‚wudoloywr: 
“bildlich” — Zinelog rıg 7 Ir.: 

In Unteritalien und wohl auch 
in Sicilien hatte die pythagorei- 
sche Schule ihre meisten Anhän- 
ger. Es scheint hier zunächst an 
Philolaos ausKroton in Un- 
teritalien (einen Zeitgenossen 
des S.) gedacht zu sein, in des- 
sen Fragmenten sich der vorer- 
wähnte Ausspruch findet. Nicht 
zu übersehen ist hierbei, dass so- 
wonl Gorg. selbst als auch sein 


bürtig, waren, dass somit dasPräd. 


rounpog &ynno mittelbar auch ih- 
nen zukommt. — TOEKEYOY To 
Ovauarı: "es (T9Vro) dem Aus- 
drucke nach umdeutend. — dic 
a nıdavöv...nildov... duvn)- 
rovg: Die Wortspiele lassen sich 
im Deutschen vielleicht so nach- 
bilden: “wegen der leichten Fas- 
sung... Fass benannte, die 
Ungeschei dten aber Unge- 
weihte. nı$ vos, hier passiv, 
‘der sich überreden lässt, also 
das, was ihm vorgebracht wird, 
sogleich erfasst oder annimmt,’ 
(vgl. dagegen 458 e.) findet seine 
Erklärung in dem obigen &vo- 
neideodar. &wunrog, ‘nicht ein- 
geweiht,” songt insbesondere in 
Bezug auf die Eleusinischen My- 
sterien (welche vorzugsweise uv- 
orngız heissen) gebräuchlich, 
hier aber von denjenigen gesagt, 
welche in die Geheimnisse der 
Philosophie nicht eingedrungen 
sind. — 

B. ov: - bv 0. — ro 0x0- 
inotov... .: 'näml. das Zügel- 
lose u. 8. w. — 27 oreyavop: 
mit Bezug auf auvijzwv; denn 
die erste Pflicht der uvorar, (von 
uvo, “verschliessen) war Ver- 


128 MHAATSNOZ 193 B° 


rovvavılov ön odrog oot, © Karklnasıs, Evdsixvura 
os rov &v Aıdov — 70 deuötg dn Adyav — ov- 
ro dHAıwraroı Av eisv ol auüumroı, xal popolev Eis 
Tov rergnusvov nldov dönE Eripw rolwvr® TeronnEvo 
x00xivo. To ÖF x0axıvov apa Akysı, ag Fpn © 05 
C dub A8yov, ınv duynv eivar’ nv Ö duynv xooxivo 
anslxude TNv TEV Avontwv @g Teromuevnv, üte 00 
Övvaufvnv ordysır di amıorlav ze nal Aydmv. Ted 
exisınög uEv dorıv Uno Tı arone, ÖnAot unv 0 &yo 
BovAounl 00ı Evdsıfausvos, dav ang olog re @, El- 
oa ueradeodeı, avıl Tod aninorms “al axoAaoras 
Eyovrog Biov ToV xooulag zul Toig ael zagodcıv Ixe- 
Dvasg xal EEapxovvrog Eyovra Blov EAdodaı. aAla X0- 
regov zeldn Ti 05 xal uerarldscaı EVÖnRLuoVEÖTEgovg 
eivaı ToUg xoawlovg tüv anoAdarmv, n 0U0’ dv alla 
zoAla Towwüra uvdoAoyo, 0VÖ8V rı udAAov ueradnosı; 
KAA. Toör aAndEoregov elonxas, @ Zaxgares. 
ER. Depe dn, KAiyv 01 einova Alya Ex tod au-M 
TOV yvuvasiov Ti vüv. 0X0nEı yag el ToLovds Akysız 
xegl Tod Piov Exategov, TOD TE OWPgOVog xal Toü 


schlossenheit hinsichtlich der sam. 
Geheimlehren. — os... ein: uevro 458 b, nachdrücklicher als 
denn in @vouaoce ist der Begriff öl. — 

des Bagens enthalten. — ro &. D. zeido rı: s. zu 459 c. 
ön A.: "womit er natürlich (dv zu...) — oddEr zı wül 
das Unsichtbare bezeichnet.’ C. 4ov: 8. zu 457 b. int. — toür: 


Kr.42, 5, 1. — unv: wie 


642, 48. Kr. 69, 17, 2. — sg 
... dv elwı s. zu 460 0 — 
poooisv .:.: bekanntlich die 
Strafe der Danalden. Ovid. Met. 
4, 462. Hor. Carm. 3, 11, 22. — 
&rigm Tol0dr® x.: ‘mit einem 
zweiten eben so beschaffenen Din- 
ge, näml. mit einem durchlöcher- 
ten Siebe, also ‘mit einem gleich- 
falls d. 8.’ vgl. zu 473 d. (of a4- 
Aoı gevon), 481 E. roı@dra Frege. 
— 6 zeög &ub Aöyov: vgl. 493 a. 

. dn0 rı dtona : etwas selt- 


dieses, näml,. dass ich auf Anlass 
solcher Gleichnisse meine Ansicht 
nicht ändern werde — 

pige dj: e. zu 455 a. — dx 
Tod a. yvuvaolov: d.i. aus der- 
selben Schule, also (den obi- 
gen Bemerkungen gemäss) aus 
der pythagoreischen ; denn yovuvd- 
0:09 findet sich tropisch auch von 
den geistigen Uebungen (Repbl. 
6, 493 b.). — 7n vöv: d.h. Eu 
tod aörod yvuvaolov, 2E 0% 
(£1eyov) nv vöV. Kr. 48, 13,9. 


TOPTIA2. 129 


«orov, olov sl Övolv avögotv £ Exaregm midoı noA- 
slev, xl co ubv Eregm dyızis nal wAmgeıs, 6 ulvE 
v, 6 68 ueRırog, 6 0% yalaxros, xal RAAoı moAdo) 
dv, vauara Öb ondvın xal yaleıa Enaorov Tov- 
ein xal usra noAAV rovav xal aksnav EXNO- 
seva" 6 ulv 00V Eregog nAmgmoauevog un! &xo- 
vor unts Tı poovrifoı, aAA Evsxa Tovrav novylav 
"6 Ö Erdo@ ta ulv vauara, Moneg nal Exsivo, 
ca ubv nogifeodeı, yalsııca dE, Ta d ayyela teron- 

: xal 0adod, Avapxaloıro Ö’ dsl xal vurra xal 
ev mıuniaver wurd, N Tag doyarag Avzotro Av- 49% 
aga Tolovrov Exaregov Ovrog Tod Blov, Adysız 
Tod axoAaorov subaıuovegrspov elvaı 7 ToV Tod 
swov; neldw Tl 08 Taüra Adymv Ovyympnjoaı Tov 
zov Blov Tod anoAuctov auelvo eivaı, N 0v neldo; 
KAA. Ovnsidss, & Zosagareg. To ulv yao zAn- 
eva Exslvm ouner Eorıv ndovn ovösula, aAda 
' Eorıv, 0 vöv ÖN yo EAsyov, TO @oneo Aldov 
Exeıdav nANEWON, unte yalgovre Er uns Avnov- 
v. dAR Ev todo Lorl To Adcas fiv, dv TO OCB 

stov Ertigoeiv. 


(Bor .. .: Dieses zweite auf. — nAngwoauevog: Eergz« 


ıniss steht mit den obigen 
‚chen Ausdrücken wenigstens 
ısserlicher Beziehung. vgl. 


Öyısis: integri. Der Gegen- 
B | ö3 € ErEQWp reronusva nal 
x &yyei@ wird unten ange- 
. — mollol noll@v: B.zu 
. — vauaca ERd0rTov T.: 
Jaellen oder Zuflüsse der 
‚ welche den Inhalt dieser 
r bilden. vauo, eigentlich 
yoetischen Sprachgebrauche 
örig, findet sich bei Platon 
.—ö p. 0. Eregog: nimmt 
bige zo ulv £reow wieder 
t. Gorgias. 


tovg nidovs TOv vOEuaT@v. — 
Ti pg.: 8.zu 459 c. — nNovylav 
&yor: vgl. Prot. 356e.; Krit.48d. 


494 A. n: d.i.e2 ö2 un, "sonst. 
Kr. 69, >s, l. — ToıoVrov. . 
Piov: ‘wenn nun das Leben 
eines jeden von beiden so be- 
schaffen ist. — neldw rl...: Die 
Wiederholung der gleichen Frage 
(493 d.), deren Form schon die 
Erwartung verneinender Antwort 
enthält, zeigt, dass S. solchen 
Gleichnissen nicht den Werth 
eines Beweises zuschreibt. — vv 
ö8: 492 e. — unze yalgovie. 
..: insofern das Erwerben des er- 


9 


IAAT2NOZ 491 B 


130 


ER. Ovaoüv avdyan Y, av moAV Eripgän, zoiv 
xal TO Anıov Eivaı, xal uEeyal arra TE TENuaTE siva 
rais Exooeois; 

KAA. Icvv ubv ovv. 

ER. Xagadgıod rıva av av Blov Akysıg, AAN w 
vexgod 0VÖE Aldov. xal nor Adys‘ To toıovds Adyaz 
olov xeıvijv nal neıvavre dodiev; 

KAA."Eyoye. 

ZR. Kal dıyijv ye nal dıyövra nivanv; 

KAA. Ayo, xol as aAlag dmidvulas andan 
Eyovra nel Övvausvov nANGOUV yalpovra Evdcıno- 
vos nv. 

22. Eöys, o Beirats‘ OareAsı yap norse noka,t 
xal Onmg un amauöyvvei. dei de, wg Loıxe, und du 
araıoyvvdnvar. xal ngarov ubv eixE, ei nal dopMvre 
xal Kvnoıavre, apddvas Eyovre ToU xvYodeaı, xvo- 


C 


uEvov ÖLatsAoüvra Tov Biov evdnıuovmg Zarı Env. 
D KAA. Rs äronog el, @ Zuüxgares, xal areyvk 


dnuY0gosS. 


forderlichen Stoffes Freude bringt, 
der Mangel hingegen Betrübniss 
erregt. — 

B. & 15... &miggeiv: er- 
klärend zu dv tovro. s. zu 469 
e. — Avayın: s. zu 450 a. — 
— yapadgıov: Der zagadgıog 
ist ein nicht ganz genau zu er- 
mittelnder, nach seinem gewöhn- 
lichen Aufenthalte in Schluchten 
(yuo&doe«) benannter Vogel von 
besonders schneller Verdauung, 
vielleicht eine Species des Re- 
genpfeifers. (Charadrius, Linne.) 
Schleiermacher substituiert dafür 

. die Ente, welche bekanntlich 
ter unseren Hausvögeln diese 
| chaft vorzugsweise besitzt. 
> dA’ 09: 8. zu 453 c. — ve- 
): 492 ©&- Gegenüber der 
Fassung des K. gibt 


auch S. ein Gleichniss, welche 
das Extrem der Sache bezeich- 
net. — zö roı0vde: vgl. zu 49 
e. — Atyeıg: näml. mit der obi- 
gen Erklärung &v Tovro derl 
url. — 

C. A&yo: Bejahende Antwort 
auf das fragende Atyaıs., se. Kr. 
64, 5,4. — al rag d.: "und 
zwar meine ich es so, dass u. 
8. Ww. — Övvaussos wing0Hr: 
Recapitulation, aus 491 oe, — 

Onaug u Ammoyvyei: ‘dan 
du ja nicht aus Scham von de 
ner Ueberzeugung abgehst!’ vgl 
zu 489 a. — dpOovag Eyorre 
ToV.. : Er. 47, 16. c. 418. 

D. ös &TOxOg el: ‘wie war 
derlich du bist? Gromos, steht 
euphemistisch für uogdg, «yge- 
x0g 0. 8. wie Prof.361 a.; Apol. 


4E TOPTIAZ. 131 


32. Towyagroı, ® Kaiklxisıs, IIoAov ulv el 
opylav xal EEininka nal alayvveadaı dnoinoa, GV 
08 un &uniayig ovöt un aloyvvdns‘ avögelog Yyagp 

aAX noxglvov uovor. 

KAA. Dnu) tolvvv xal zov xvausvov nöcng Av 
ovaı. 

ER. Ovdxodv since ndEns, nal sUbnıuuvms; 

KAA. Ilavv ye. 

ER. TIoreoov el nv neyainv uovov xvnaı®, 7 &rıE 
08 domro ; Opa, @ Kuiklnisıs, tl anonpıvei, &av vis 
; ca &yousva tovrog Epebns anavıa &gurd‘ xul Tov- 
99 TOLOVTWV Övrmav TO HEpdiaıov, O TÜV xıvaldav 
06, 0Vrog 00 deivög zul alaygos va) &dAog; N ToV- 
‚vg toAunasız Akysıv sbdaluovag eivaı, Eav apdovag 


T 
'@oLv @v Ökovrar; 


KAA. Oöx aloyvvaı sis roiaüra Aymv, 0 Zoxpn- 


I$, TOVg A0yovg; 


ZR. H yac Eyo yo Evreode, @ yevvale, 7 &xel- 
6, 05 Av Pi Avsönv 0Vr@ Toüg Yalpovras, Omas av 
xigwow, evdaluovag elvar, nal um dıoglinra av 


ı@&. vgi. oben 473 a.;5 480 e. — 
7u7yögos: mit Bückblick auf 
2 c. — Ilolov.. . noinoe: 
1. 482 c. fi.; 487 b. Ueber die 
»nstruction des mOLEiY 8. zu 
Be. — od un &unlayjs: "du 
irst sicherlich nicht verblüfft.” 
r.58, 7, 6. C. 620. — avögeiog: 
1.487 d. (xal un Orı ye arA.) 
ıd das 187 a. zu zapenalav 
smerkte. — al daroxglvov 
wor: K., der sich bereits ad 
serdum geführt sieht, wollte 
3h mit seinem Tadel og &ro- 
36 ri. dem Antworten entzie- 
m. — ar Brava: näml. sl 
pOorvas Eyaı Tod nıjoheaı. — 
EB. zorsgovV: ergz. nddas (eö- 
usuoras) av Bıoinv. — Ti ae 


demro: “oder sollich noch sonst 
nach etwas (nach irgend einem 
andern Körpertheil) fragen ” Was 
gemeint sei, wird aus dem Eol- 
genden sogleich klar. S. vermei- 
det es denjenigen Körpertheil 
gradezu anzugeben, welchen in 
gebildeter Rede bestimmt zu nen- 
nen den Griechen nicht minder 
als uns das Schamgefähl verbot. 
— xepalcıov: "der Gipfelpunkt 
hierin; das äusserste Extrem. 
(vgl. 453 a.; 463 e.; 472c.) ist 
wie Tö nEyıorov oder ueyıarov 
Appos. zu 6 1.2. Blog. — ap®. 
dr. ar: d.i. a. &. rovro», 
av Ödoyraı. s. oben zu c. — 
sig Taadre .dymv.. . .: 461 c. 
— dueivog: näml. K. selbst, — 


9g* 


NAAT2NOZ 494E 


132 


495 50dovav omolaı ayadal nal xaxal; aAA Erı nal vüv Atys, 
TOTEROV Y7g sivaı To avro ndV xal ayadov, n sival 
tı tov ndEmv, 0 00% dorıv ayadov; 

KAA. "Iva ö7 woı un dvowoAoyovusvog 7 0 A0yos, 
&av Ersp0v Pr0w sivaı, TO KUro pur elvaı. 

ER. Auapdelpeis, @ Kuaillxkeıg, ToVg XEWToUg 
Aoyovs, xal 00% av Erı wer Euoö Inavag a Ovra &e- 
rafoıs, einsp apa Ta Öoxoövra Vavro £eeis. 

B KAA. Kal yao 0V, ® Ziwngares. 

ZR. Ov rolvvv 0EdRG HoLß oVr Ey, sinse od 
ToÜTO, OdrE 0V. aid, © uaxapıs, L9gEL, UN 05 Toüro 
n To ayadov, To Mavımg yalgeıv‘ Taürd TE yap ra 
vov 67 alvıydevra noAia nal aloyga Yalvsraı Gvu- 


Belvovra, si Toüro odrwg Eysı, va aaka old. 


O6 9.95 und Onag @v g.: 
s. zu 450 b. — 

495 A. ai Er nal vöv: vgl. 
Krit. 4b. — iva ön...06 40- 
yog: was K. dem G. und noch 
mehr dem P.zumV orwurf machte. 
483 c. fl. Um nicht das Schick- 
sal seiner beiden Vorgänger in 
der Erörterung mit S. zu thei- 
len, wagt er Behauptungen, de- 
ren Ungereimtheit er selbst recht 
gut fühlt, kann sich aber durch 
alle seine Windungen nicht aus 
dem Netze ziehen. — Kvowolo- 
yovusvog: das Activ Onokoyeiv 
wird von Personen gebraucht, die 
übereinstimmen, das Passiv von 
den Gegenständen, in denenUeber- 
einstimmung statt findet (of, A8- 

ovres ÖmoAoyovaıw, 6 Aoyog 
önoAoyeiraı): vom Part. öwoAo- 
yovuEvog ist durch & priv. das Ad- 
jeet. dyonohoyounsyos abgeleitet. 
—|T0U5 noWrovg aöyovs: vgl.be- 
sonders 492c,d. — apdeiges: : 
‘verderben, verletzen, umstossen. 
vgl. Prot, 360 a. 6. Tüg, ÖnoAo- 
ylas; Krit. 50 b. ö, rag yevo- 


nEvag Ölnas; Symp. 174 b. 8. 
cv rapoıulav. — Ta Ovza: 
‘das wirklich Seiende, also ‘die 
Wehrheit. Phaedr. 262 b, rois 
ragd za övra .dobafovar xal 
dnarauevorg Intor ua — 
‚B. va} yag 00: ergz. magd 
z& donoövre Atyaıs. K. hatte 
gleich anfangs 481 c. die Mei- 
nung ausgesprochen, 8. stelle 
seine schroff scheinenden Ansich- 
ten wohl nur mehr aus Disputier- 
sucht als seiner Ueberzeugung ge 
mäss auf. xl gehört zu cv.vgl.su 
448 a. — xoı@: Man erwartet 
z0o.00ueV. Aber S. antwortet 
zunächst nur auf die Entgegnung 
des K. za} ap cv, und die Dis- 
junction ovr yo 0.60, ‘ieh 
so wenig wie du, ist nachträg- 
liche Erweiterung. — sixeg oe 
tovro: was aber hier so wenig 
wie dort (481 b. duol ag 
eingeräumt wird. — «dos, .p 
00 .. .ı "siehe zu, ob vielleicht 
nicht dies das Gute ist. — gel- 
vera ovußaivovra: Ueber pal- 
voucı mit dem Part. 8. zu452 c.; 


5D TOPTIAZ. 133 


KAA. ‘Rs 00 yes olaı, @ Zwrgarss. 

ER. Zu ö} ro Ovrı, @ Kullixisıg, radca loyv- 
bei; 

KAA."Eyoyes. Ä | 

ER. ’Erıysigöusv koa to Aoym ag Voü onovöa-C 
vrToS ; 

KAA. Ilovv ye opodge. | 

ZR.”Iı 697 uoı, dneıön oürm doxst, Ö1sAod ade‘ ‘ 


wornunv nov aulelg Ti; 
KAA.’Eyoye. 


. ZR. OV nal avögeiov vov ön Eeyds rıva elvaı 


za Emiornuns; 
KAA."Eieyov yag. 


ZR. "Akko Tı 00V ag Eregov iv Avögelav tig 
wornung Övo taüıa EAeyes; 


KAA. Zypodgu ye. 


ER. Ti 8; ndovnv al Enıornunv tavıov N Ere-D 


v; 


KAA."Ersgov Önnov, & Oopwrars ov. 
ZR. ’H xal dvögelav Erdgav ndovis; 


KAA. IIös yoo oV; 


ER. Bios 67 Onwg ueuvnoousde tadıa, Orı Kal- 


er die Bedeutung von ovußei- 
.. zu459b — üs... 
s: ist eine eben so verfehlte 
ehahmung eines sokratischen 
sspruches (473 b.) wie wir Prot. 
I e. finden. — 

B. ög 600 onovdafovrog: ‘in 
' Voraussetzung, dass du es 
st meinest. s. zu 448 e, — 
wu ye opodoa: erg. onov- 
ko. — Idı 87: 8. zu 449 d. 
non 0. Ö.: näml. Ezızeigeiv 
Adyo. — vör 67: 491b. — 
yov yag: s.zu ala. — All 
.. zu 467 d. — og Eregov: 
ber die Auslassung des Part. 


0» 5. zu 449 a. (og T. Ex.) — tig 
zıornuns: Ccomparativer Gen. 
bei £rsoos. s. Kr.47, 26, 5. C. 
416 A. 3). — 

„D. Inzov: ». zu 447 d. — 
© oopwrare 0v: K. meint das 
0opWrars ebenso ironisch wie 
früher (489 c. fin) 8. 0v ‚hat 
ganz die Stellung und Anwen- 
dung des Eigennamens, den es 
vertritt (wie wenn gesagt wäre 
0 oopwrars Kallixksıg). Ari- 
stoph. Plut. 1069 & KFlervgt ov. 
ven Kr, 46, 3,4. — 070g ueuwn- 
coöuede: vgl. zu 494 c. 489 a. 
— !Kall. "Ayagvsvg: Scherz- 


134 NAATSNOZ 


495D 


Anis Epn Ayaovsvs ndV ulv xal dyadov ravrov ei- 
var, Enıoryunv 65 xal avögelav xal aAlnimv nal toü 
yadod Eregov. 

KAA. Zwxgarng Ö8 yes nyulv 6 Alonexfjdev ouy 
Öuoioyei taüra. n Öwodoysl; 

E ZR. Ovy ÖuoAoyst’ oluaı dd ye ovö} Kallınli, 
OTav aUTOg aurov Hecantaı 009g. eimk yap OL, Tovs 
EU NeEKTLOVTaG Tolg Kaxlg MEKTTOVOV 0% TodVvavriov 
nyst nadog nenovdeva; 

KAA."Eyoys. 

ZR. "Ag ovv, einep Evavıla dor) vaüra aAAmkoıs, 
&vayaın neol avıav Eysıv DonEE negl Yyısiag Eysı xal 
v000V; 0V yap Aum Önnov vyınlva Ts xal vooe 
6 avdemmog, oVö} Aue dmaidarreraı vyıelag Te Hal 


vooov. 
KAA. IIög Atyaıs; 


ZR. Oiov nepl Orov Bovisı Tod Guuarog anoin- 


haft wird hier bei der Feststel- 
lung des Fundamentalsatzes (das 
Angenehme ist mit dem Guten 
identisch, das Wissen und die Ta- 
pferkeit sind unter sich und vom 
Guten verschieden), über wel- 
cher nun discutiert werden soll, 
der Name des Vertreters dieser 
Meinung, des K., durch Angabe 
des Demos so !örmlich bezeich- 
net, wie es in Psephismen und 
anderen Urkunden Brauch war. 
’A agval war ein Demos der Phyle 
Otvnis. — ÖE ye: 8, zu 448 a. 
— 6 Alonernidev: “der aus dem 
Demos Aluzexn gebürtige’ — 
E. oüöt Karlınkjg: Achnlich 
wie 466 e. wird die Beistimmung 
des Gegners, welche 8. durch 
seine Gründe zu erzwingen ge- 
wissist, schon anticipiert. Ueber 
die Setzung des Eigennamens 
anstatt des Pron. vgl. zu 482 b. 
= (UTÖS aVTOV: 8. zu 482 d. 


— Toig 4. ngarrovaıv...: Ueber 
die Abkürzung in der Verglei- 
chung s. zu 493 d. Kr. 48, 13, 
4 u.9. — Evayan: 8. zu 450 
a. — negl adray ‚Exeıw: aus 
dem nachfolgenden BorEg lässt 
vor £yeıv sich odro als die dem 
Verbum in dieser Bedeutung (‘sich 
verhalten) erforderliche Modal- 
bestimmung ergänzen. — dY- 
zov: 8.zu 447 d. — olos: 3. au 
450 0. — megl © orov Bovisı rt. 
cou.: de quovis (quolibet) men- 
bro corporis considera. Vollständig: 
nepl OToV Tod couarog Gnozeir 
Povası, negl Tovrov axozeı 
anoLußor UTO. azolaußaveır, 
“einen einzelnen Theil von seinem 
Ganzen abgesondert vornehmen. 
Repbl. 3, 392 e. ‚Banze of aöv- 
varoı Aeyeıv, 00 narı OAov all 
anolaßov utgog Tı wargasonel 
co &v zovsa Ömldcaı 6 Por 
kouai. — 


196 C TOPTIAZ. 435 
Bov axonsı. vooel nov &vdomnos OpPaAuovs, @ > Ovoua, 496 
opdaiule; 


KAA. Ilös yag od; 

ZR. Od Önnov Kal Uyıalvsı ys iu ToVg aürovg; 
KAA. Ovß orworıoüv. 

ZR. Ti dd; Orav vis Opdeiulas anallarınrar, 
dpa zore xal ig dyısiag anahkdrreraı av opdalucv 
sol reAevrov Aum auporeouv anniiunraı; 

KAA. Haste ye. u 

ZR. Oavudcıov yap, oluaı, xal } &loyoy yiyverau‘ 
n ya; 

KAA. Zypodga yes. B 

ER. AR Ev ufpeı, oluaı, Exdregov xal Anußavei 
xl amoiivsı; 

KAA. Dnui. 

ZI. Ovaovv xal loyvv al dodEvsav W0aVTWSS ; 

KAA. Nai. | 

22. Kal tayos xel Boadvrite; 

KAA. Ilavv ye. 

ZR. TH xal tayada xal ıyv evönıuoviav zei va- 
vovrie Tovr@v, xaxd Te xal adAıornza,.2v uegeı Aau- 
Bavsı xal Ev udpsı analkarreraı Exategov; 

KAA. TIaviog Önxov. 

ER. Eov sdomusv fon Arte, mv Aua Te anel-C 
Anrreras avdomnog xal au Eysı, ÖjAov Or Teure ye 
00x dv ein TO TE dyadov xal ro xaxov. GuoAoyoduev 
zevra; nal Ev uaile oxeıdusvog dnroxolvov. 


496 A. vooei... GpPaluovs: 


6 Krdgwnog dugporeemv ernı- 
Kr.46,4. 0.404. Ueber das Feh- 


Aanraı, Havucacıovylyverası. Aus 


“len des Art. bei Avdgmnos (wel- 
eher ohne erhebliche Modifica- 
tion der „Bedeutung kurz vorher 
— 1008 0 ArdEmrog — „gesetzt 
war) 8. zu 448 c. — o: erg. 
v008iV = 1) v000. — televrav: 
8.2u 457d. — ylyveraı: d.h. &l 


der Unmöglichkeit der Bedingung 
folgt auch die Unmöglichkeit des 
Bedingten. Man erwartete übri- 


gens yiyyorco av. — Nyao: 8. 
zu 449 d. 
B. & wegen: 8. zu 462 a, — 


Ü. al &uo &yeı: näml. avre.. 


136 


AATRBNOZ 


496C 


KAA. AAN vnsopvis ag Ouokoyo. 
ZR2.”I9ı 6n Enl va Zunpoodev apoAoynuäva. zoll 
eıvijv EAsyss noTsgov NOV N Avıapov sivar; avro Ayo 


To xEıviv. 


KAA. 'Avıagov Eywys' To uEvroı asvovra Eodi- 


sıv nÖV. 


ZR. Kal &yo' uavdavn‘ aAl oVv To ys aeıviv 


vo AviagOV. 7 ovyl; 
KAA. Dnut. 


ER. Ovxoüv xal zo duyiv; 


KAA. Zypodou ye. 


ZR. IIoregov ovv Erı nAslm domre, 7 ÖpoAoyels 
anaoav Evösav xal Enıdvplav avıapöv elvaı; 

KAA. 'OuoAoyo, alla un &owre. 

22. Eiev‘ dıyavıa Ö} dn nivev GAdo vu 7 ndV 


pns eivaı; 
KAA.”Eyoye. 


ZR. Odxoöv Tovrov 0d Akyaıs ro av dıp övra 


AUKOVuEVoVv ÖNNOV Eoriv; 


KAA. Nei. 


Z2. To ö8 nivsv nAngwols re ig Evösdag aul 


ndovn; 


s. zu 452 d. — ÖNkov Or: =. 
zu 4480. — &V9 nal: Gewöhn- 
lich wird in dieser Verbindung 
ucia nachgesetzt. vgl. 09 awv 
(Kr. 67, 1, 3.). — vregpvas wg: 
8. zu 47la. (Iavunoiog ag d.) 
— adro Ayo To neıvjv: “ich 
meine das Hungern an und für 
sich;’ abgesehen von der Befrie- 
digung dieses Triebes.s. zu 483 d. 
— n6V: ergz. slvaı Akyo. — 
D. uavdavo: vgl. 474 c. fin. 
490 d, med. — Erı nleio Eow- 
To: d. h. bedarf die Induction 
noch mehrerer Beispiele? — &»- 
deıav nal Enıdvulav: Passend 
erscheinen beide Begriffe wie 


Grund und Folge verbunden, da 
jede “Begierde aus einem “Be- 
dürfnisse entspringt. — dAla u 
&o.: K., der bereits zur Genügs 
bewiesen, dass streng logische 
Begriffsentwickelung eben nicht 
seine Sache ist (s. die Einlei- 
tung), ist der scheinbar kleinli- 
chen und langweiligen Fragen 
des S. schon überdrüssig. — & 
ön: s. zu 452b. — lo ui 1: 
s. zu 455 b. — 09: 5. zu 452. 
(TOdTaV @v), — TO u. dıyparta: 
näml. zivev: "mit Durst, d. 
heisst doch wohl mit Schmerz.’ 
E. zingmois... xal Hdorn: 
‘in gleichem Verhältnisse wie vor- 


‚A TOPTIAZ. 


KAA. Neal. 


137 


ZN. Ovxnoüv nara To zivsıv yalgsıv Adysıs; 


KAA. Maiıoro. 
22. Aubavra ys; 
KAA. Dnui. 

ER. Avzovusvov; 
KAA. Nat. 


ZR. Alodaveı oVV ro ovußaivov, Or Avzovus- 
v yaipsıv Akysız au, Orav dudbavra mivev Adyns; 
094 due Toüro ylyveraı Kara TOV AUTOV TOmov Kal 
ovov eire Yuyis eis amuarog Bovis; ovVötv Ydg, 
ua, Ötapegsı. dor taüra N 0%; 


KAA."Eorıv. 


ER. AA uNv SÜ ys RgKTTOVTa XaxÄag Modtrev 


@ @övvarov Epng eivaı. 


KAA. Dnul yag. 


ZR. Avıcusvov ÖE ys yaigsıv Övvarov @uoAo- 497 


KOS. 
KAA. Doiveraıu. 


. x s 3 ’ 
ZR. Oda apa TO yalpsıv Eoriv EV mgarrev oVöR 
avıaodaı xaxls, WoTE Eregov ylyvsraı TO NOV Toü 


adovV. 


 Bsdsın nal Emidvule, — 
c& TO x. x. Aöysıg : “in Rück- 
ıt auf das Trinken (insoferne 
u trinkt) meinst du, dass man 
ı freue?’ Ueber die Beden- 
g des xar« s. Kr. 68, 25, 3. 
‚ C. 459 B, c. Das Subj. von 
g8ıy ist wie im vorherigen 
Yyovyra zivev u. 8.) ein all- 
neines, rıya, 8. zu 456 d. — 
ovußaivov: 8. zu 459 b. — 
B 9». elite 0. fovisı: s. zu 
) d. Die Genit. Ypvynjg und 
sarog hängen von rovro ab; 
gst du nun behaupten wollen, 
s dieser Zustand (zugleich Un- 


lust und Lust empfinden) der 
Seele, oder dem Körper ange- 
hört! — ovölv. .. dagegen: 
vgl. zu 45l c. — alle umv: 8. 
zu 449 e — Epns: 150 — 
pnul yao: “allerdings behaupte 
ich es. vgl. zu 451 a. — 

497 A. yiyveraı: "sich (alsRe- 
sultat) herausstellt” yiyveodaı, 
als mathematischer Kunstaus- 
druck von dem Ergebniss (Fa- 
cit) einer Rechnung gebrüuch- 
lich (Apol. 36 a. Xen. Anab. I, 
2, 9 u.ö.), wird hier, wie öfters, 
auf das verwandte Gebiet derLo- 
gik übertragen. — 09 &yad0V: 


136 


NAATSBNOZ 


496C 


KAA. AAN ünsopväs og OuoAoyo. 
ZR.”I9ı 67 Ent a Eungoodev amoAoynueve. odl 
zeıviv EAsyes notegov OD N dvıagov eva; vo Adyo 


To xeıviv. 


KAA. ’Avıagov Eymys' To uEvroı zeiıvovre Eodi- 


ev nÖV. 


22. Kai ey uavödvn AAN 00V To ye zei 


KvTO Avıapov. N ovyl; 
K4Ad. Drpt. 


ZR. Ovxoüv xal To dupiv; 


KAA. Zypodga yE. 


ZR. Ioregov oVV Erı nAclo EEWT, N SwoAoyels 
anaoav Evösıav va Enıdvulav avıngov eivaı; 

KAA. OuoAoyo, alla un dgwre. 

22. Elsv‘ dipavıe O8 Ön nivsv Go un n0V 


ons eivaı; 
KAA."’Eyoye. 


ER. Ovxoöv Tovrov 0B Atyaıg ro ulv Öbıyavıa 


Avzovusvov Önnov Eoriv; 


Z2. To 68 zivsv nANgwols Te rg Evösiag xal 


KAA. Nei. 
ndovn; 
s. zu 452 d. — önkov u: 8. 


zu 448c. — &Ü udla: Gewöhn- 
lich wird in dieser Verbindung 


uaio nachgesetzt. „vgl. ov navv 


(Kr. 67,1, 3.). — UNEEPVÄS LTE 
s. zu 47la. (davuasiog ÖS, &.) 
— adro Ayo 70 eıvijv: “ich 
meine das Hungern an und für 
sich;‘ abgesehen von der Befrie- 
digung dieses Triebes.s. zu 483 d. 
— nöd%: ergz. eivaı Atyo. — 
D. uavdavo: vgl. 474 c. fin. 
490 d. med. — Erı nisio Eom- 
To: d. bh. bedarf die Induction 
noch mehrerer Beispiele? — &»- 
dsiav nal Enıdvulav: Passend 
erscheinen beide Begriffe wie 


Grund und Folge verbunden, da 
jede "Begierde aus einem "Be- 
dürfnisse entspringt. — «AA un 
&o.: K., der bereits zur Genüge 
bewiesen ‚ dass streng logische 
Begriffsentwickelung eben nicht 
seine Sache ist (s. die Einlei- 
tung), ist der scheinbar kleinli- 
chen und langweiligen Fragen 
des S. schon überdrüssig. — 
ön: s. zu 452b. — Udo u 7: 
s. zu 455 b. — 00: 8. zu 452 a. 
(Tovov ar). — To u. Öıpavra: 
näml. ziveıw: "mit Durst, d. 
heisst doch wohl mit Schmerz.’ 
E. zingwois... nal ndavn: 
‘in gleichem Verhältnisse wie vor- 


7A TOPTIAZ. 137 


KAA. Nat. 

ZR. Ovxodv xara 16 wlvsıv yalgsıv Adyaıs; 

KAA. Meiore. 

ZR. Aupavıa ye; 

KAA. Dnul. 

22. Avnovusvov ; 

KAA. Nei. 

ER. Alsdavsı oUv To ovußeivov, Orı Avnovus- 
w xalgsıv Adysız auo, OTav Öubovre nivsv Adyns; 
094 Aua TOÜTo Yyiyvsraı KaTa TOV MUTOV TONoV xal 
I0OvoV Eite Yduyig eite Omuarog Bovisı; oVÖLV yap, 
va, Öiapepeı. Zorı Taüza N 00; 

KAA.’Eorıv. 

ER. AA ufv EV ys NodTrovra Karndg modTTEv 
ww aövvarov Epng eivaı. 

KAA. Drul yag. 

ZR. Avıausvov ÖE ys yalpsıv Övvarov @woAo- 497 
Rus. 

KAA. Deiveroı. 

ZR. Oox &oa TO yuigsw doriv EU mgdrrev 0008 

Avıdodaı Karnog, WoTE Eregov yiyvsraı TO NdV ToV 
@doV. 


r Esdsıan vol ämifvuie. — lust und Lust empfinden) der 
za 70 ©. y. Abysıg: "in Rück- Seele, oder dem Körper ange- 
ht auf dar Trinken (insoferne hört. — ovölv. .. Öupäger: 
no trinkt) meinst du, dass man vgl. zu 451 c., — dad unv: s. 
h freue? Ueber die Bedeu- zu 449 e. — Egyns: 495 0. — 
ıg des xara s. Kr. 68, 25, 3. gnul ya: allerdings behaupte 
.C.459 B, c. Das Subj. von ich es. vgl. zu 451 a. — 

(geıv ist wie im vorherigen 497 A. yiyveraı: "sich (alsRe- 
para zivewv u. 2.) ein all- sultat) herausstellt” yiyveodaı, 
neines, rıva, 8. zu 456 d...— als mathematischer Kunstaus- 
ovußaivov : 8. zu 459 b. — druck von dem Ergebniss (Fa- 
s %. elite 0. Bovisı: s. zu cit) einer Rechnung gebrüuch- 
3 d. Die Genit. yvyjs und lich (Apol, 36 a. Xen. Anab. I, 
worzog hängen von rovro ab; 2, 9 u.0.), wird hier, wie öfters, 
get du nun behaupten wollen, anf das verwandte Gebiet der Lo- 
s dieser Zustand (zugleich Un- gik übertragen. — 709 adyadov: 


138 


KAA. Ovx old’ arıa ooyike, &® Zuxgarss. 

ER. Olode, dAAd aunikeı, w KalllxAsıg" wel g010ı 
y& Erı eig To Eungoodev, Ivo elöig, Os dopög Av u: 
Bvovdsreig. 00% Aua dulv TE Enaotos NUumv remavıa 
xal au nödusvog dia Tod zlvewv; | 

KAA. Ovx olda 0 ti Akyaıs“ ori Eymv Angels. 

TOP. Mndauos, @ KailinAsıs, aA anoxglvav xl 
nu@v Evexa, Iva negavducıv ol Aoyoı. 

KAA.’AAR ael ToLodrog darı Zwxgdrng, o Iog- 
yla’ ouıxpa nal OAlyov abın dvsgwrk al ZbsAgyyaı. 

TOP. ’Aiia vi o0l dinpegsı; navıng 00 9n avıq 
n rıun, @ Kaddinisıs' AR Onooyes Zmagarsı Ebelly- 


[x 2 a [d 
Exı onws av BovAntaı. 


KAA. ’Eowre Ön 0b Ta oyıxoa Te nal oreva 
rede, Enslneg T'ooyla doxei ovrmg. 


s. zu 495.0. — oogpi£eı: “Spitz- 
findigkeiten aussinnst.. Wie K. 
oben (494 d. 482 c.) den S. für 
einen Önunyogog erklärte, so 
will er ibn bier zu einem oogı- 
org machen. — axxiteı: Wort- 
spiel mit oopl/£sı. — og co@pög 
av: Ironisch, denn das Gegen- 
theil zeigt sich bereits und muss 
sich im weiteren Verlaufe immer 
deutlicher zeigen. vgl. 487 a, b, 
e, und die Anrede ® sopwrare 
Korliuleıg 489 c. — 

B. !y0v Anoeis: 'Du faselst 
fortwährend. s. zu 490 e. (gAva- 
osis Eywv). Mit diesen abwei- 
senden Worten willK., der längst 
voraussieht, &g 00pös @v 
er schlüsslich erscheinen muss, 
alle weiteren Erörterungen abbre- 
chen; wird aber von $., der sei- 
nem 458 b, c. ausgesprochenen 
Grundsatze treu ohne persönli- 
che Rücksichten die Wahrheit 
gründlich zu erforschen strebt, 
zur Fortsetzung, der Unterredung 
gedrängt. — Nnumv Evena: G., 


NAAT2ZSNOZ 


897 A 


der mit Interesse dem Gange der 
Erörterung gefolgt ist, tritt nun 
als Vermittler ein. vgl. Prot.335 
cf. — va negavdaow ol 
Aoyoı: vgl.2u 472 c. int. — opl- 
x0& . ..: Denselben Vorwurf der 
Kleinigkeitskrämerei (owıngolo- 
yla) bekommt 8. von seinen $0- 
phistischen, der Dialektik unkun- 
digen Gegnern Öfters zu hören. 
vgl. besonders Hipp. mai. 304 3. 
‚f. u. d. Einleitung. — x/ ool die- 
pegeı: 5. 448 b. u. zu Prot. 331 
c. — REvTaS... wear: "jeden 
falls hast du nicht dafür einzı- 
stehen. Eigentlich besagt die 
sprichwörtliche Bedensart: ‘der 
daraus erwachsende Schade und 
dieVergütung desselben fälltnicht 
dir zu. Ueber diese (in Prosa sehr 
seltene) Bedeutung von zıu7 vgl. 
Il. &, 159. y, 286. e, 552. Od. 
57. — vmooyeg D. LEsiiyk: 
"Lasse den S. (dich) wiederlegen. 
Kr. 55, 3, 21. vgl. das zu zap- 
&o, mit welchem hier sxiga 
gleiche Bedeutung und Constra«- 


’D TOPTIAZ. 


139 


ZR. Evdariumv el, & Kuikixisıg, Örı Ta wsyalc 
uungaı zplv ta omnpa‘ Ey 0’ 09% Dunv Beuirov 
vor. 0dEv 0vv amedınes, amoxplvov, ei 00 Aue 
weran dulv Exaaros nuav Hal NöowEvVog. 


KAA. Dnut. 


EN. Ovxodv xal nevov xal av aAAov Enıdv- 
ov xal Ndovov Aue Maveraı; 


KAA. "Eerı tere. 


ZR. Ovxoüv xal av Avaov xal Tav ndovav Aue 


ZUETRL; 
KAA. Noi. 


ZR. Alla unv Tov ayadov xal Xaxlv 00 Aue 
Wera, Og OU wwoAoyaıg' vüv O8 00% Öwokoyeis; 

KAA.’Eyays' tl ovv Ön; 

ZR. "Or 0% zavıa yiyveraı, © plis, toyadd Toig 
\Eoıv ovVÖ} Ta naxa Tolg avıapois. TÜV ubv ydo &uc 


'n hat, „unter, 458 b. Bemerkte. 
org av BovAntaı:s. zu450 b. 


C. 2ouüta dn: ‘So frage denn.’ 
. dem 2gwräv ist für S. das 
ittel das d&elsydaı. — ouıngad 
) oreva: wie vorher owırga 
ı ÖAlyov afıa. vgl.Cic. de fin. 
8,7. Pungunt enim, quasi acu- 
s, interrogatiunculis angustis. — 
Öra: 8. zu 452 e. — TE u8- 
Aa weuunocı...: Der bildliche 
asdruck ist, wie 493 b., von 
n Mysterien entnommen. Die 
nweihung in die Eleusinischen 
ysterien hatte zwei Grade. Die 
orbereitungsweihe(uYno:g)wur- 

gewöhnlich an den kleinen 
eusinien im Monate Antheste- 
n ertheilte. An den grossen 
susinien im Monate Boödromion 
hielten die uvoreı den Zutritt 

den höheren Geheimnissen ; 
, wurden dzoztoı. Also: "du 
st zu dem höheren Grade zu- 


gelassen, ohne die Verlaufe des 
niederen, d.h. du darfst dich mit 
grossen Problemen beschäftigen, 
ohne dich bei diesen elementaren 
Kleinigkeiten aufzuhalten. Aber 
diese ouıxo& bringen den K. in 
Widerspruch mit sich selbst, — 
&yo ö8 ... . elvaı: Achnlich So- 
phist. 218 c. 00@ ö’ad z@v ue- 
yahov dei Öınnoveioha. nuAos, 
zegl TOv Tolovınv Ö8doxrer 
nüoı nal naAcı TO mooTERoV &v 
ouırgois xal baocıy aüra deiv 
ueletav, nolv &v avroig Tois 
ueylorois. — 0D9EV 0. dr.: 497 
b. — neıvöv x. av &lAwv Exı- 
Yvuıov: Die beiden Constructio- 
nen von zavsodaı verbunden, 
wie 482 a. — 


D. ati unv: 8. zu449e. — 
os 00 ouoloyaıg: 496 c. — ri 
099 Ön: ‘was nun weiter?” d.h. 
wo willst du mit deiner Frage 
hinaus? — ylyveraı: 8.2zu497a. 


NAAT2NOZ 497D 


140 


averaı, rav Öf 0%, ag Eriowv Ovr@v" ag Odv Tavı“ 
dv s’n ra nöd Tois ayadois 7 Ta avıanod Tolg wunols; 
&av 63 Bovin, xl id Enianeyaı‘ oimaı yag ooı ovöL 
tavın öuoAoysiodeı. &Bosı dd‘ Toüg ayadovg oyylE 
ayadav mapovalg ayadovg nalsis, DOREE TOVg xuAovs 
ois av xdAAog na; 

KAA."Eyoye. 

ZR. Ti ö8; ayadovg avdgag »uAslg ToVüg Appo- 
vos xl ÖsıAovg; 00 yag ügrı ye, aAAR vous avögelovs 
xal ppoviuovg EAsysg’ N 00 ToVrovg ayadovg nulels; 

KAA. Ilavv ulv ovV. 

2. Ti dE, nalda avontov 'yalgovra ndn elöss; 

KAA."Eyoye. 

32. "Avöga d: ovma eldes avonrov yalgovra; 

KAA Olucı Eyaye‘ dAlc Tl Toüro; 

ER. OvdEv' air anoxelvov. 

KAA. Eidov. 

22. Tide; vodv Eyovra Avnovusvovxal yalgovra ;i% 

KAA. Dnui. | 

zn. Hlöregoı ı Ö: uaAdov yalgovoı xal Aumodvran 
ob ggoviuo 7 ol & apgovVes; 

KAA. Oipaı Eyaye 00 noAV Tu Buanpkosıv. 

ER. AAN 80xEl nal Toro. Ev woldum Ö8 non ei- 
dss Avdoa daudov; 

KAA. IlIog yag ob; 

ZR. Ti 00V; anıovıwv Tov noAsulov zoregol 
co 2ö0x0vv udAAov yalosır, ol Öeıkol N ol avögsio; 


— TRVETAL: ErgZ. ERROTOS NUMV. 
— xal 150 dnloxerpar: hiedurch 
wird der folgende Beweis als ein 
neuer vom vorhergehenden be- 
stimmt unterschieden. — ÖuoAo- 
yeiodau: Subj.ist «do oder rOV 
Aöyov. Ueber das Passiv s. zu 
495 a. — 


E. zapovole: “in Folge (we- 


gen) der Anwesenheit. C. 439. 
Kr. 48, 15, 5. — roög nalodg: 
ergz. noheig (insivoug). — oo 
co &. ys: ergz. ‚ToVs aupgowas 
ei dsılovg Eualeıg dyadoit 
&vögas. vgl. 491 b,e. — alle 
ti Tovüro: 8. zu 448 b. — 

498 A. 00 zoAv rı: Kr. 5l, 
16,4.u.5.— 


sc TOPTIAZ. 141 


 KAA. ’Augorsgoı Euoıye uäidov‘ ei Öb un, na-B 
asindlog Ye. 

ER. Ovölv dinpspei. yalgovar Ö" oval) ot deikol; 

KAA. Zypoöga ya. 

ER. Kal ol &poovss, wg Loıxev. 

KAA. Net. 

ZRQ. Ioocıwvrwv Ö& ol Öeidol uovov Avmoüvraı 

xal ol avögeior; 

KAA. ’Augorspoı. 

ER. Age Owolas; 

KAA. MüäAiov ioog ol Ödeıdot. 

ER. ’Anıöovrov Ö’ 00 wäidov yalgovaıv; 

KAA."Ioos. 

ER. Odxodv Avzoüvraı ubv xal yalgovoı xal ol 
pgovss xal ol ppovınoı zul ol deıkol zul ol avögeioı 
nganinalws, Ws Od ps, wäikov Ö8 ol Ösulol av dv- C 
peimv; 

KAA. Dnui. 

ER. Aa unv ol yes Yooviınoı xal ol avögetor 
yadotl, ol Ö8 Ösılol xul Kpgovss xaxol; 

KAA. Nat. 

32. ITaganinoiog &ga zalgovoı xal Avnodvraı 

"ayadol anal ol naxol; 

KAA. Dnut. 

ZR. A4e oUvV zaganimsins elolv ayadol zul xu- 
ol ayadol re xai ol xaxol; 7 vol Erı HÄRAOV € aya- 
IH al aaxol eicıv ol xaxol; 


B. auporegoL &u....:d.h C. do ouv .. . . slolv ol xu- 
ide Tbeile, die Feigen und die xol: ol dyadol u. ol xaxol im 
ipferen, schienen sich gegensei-_ Subj. bezeichnet die Tapfern ‚und 
‚, anFreude zu überbieten; und die. Feigen, welche K. als dye- 
ten sich auch die Feigen noch $o/ u, »x«xof anerkannt hatte 
ihr freuen, so ist doch der Un- 497 e; ayafolu.xaxol im Prä- 
schied nicht sehr merklich. — dic, bezeichnet Schmerz und Lust 
woLdHTo»: ergz. TOP TOAE- empfindend, wodurch bei der Iden- 
my. — tität von 70V u. ayadov Güte 


NAATSZSNOZ 499B 


144 


og IM OU olsı £u& 7 anal AAAov Övrvoöv avdomnav 
ovy nyetodaı tags usv BeAtiovg ndovas, rag 68 1slgowe. 

ER. Tod lov, m Kaillxksıs, @g Havoüpyog gl, xul 

Cuoı GorsE maıdl yoN, tor ulv ad yaoxmv ourag £yei, 

zort 08 Ereows, Lbanerüv us. xultoı 0V% @pmv ye 
var ‚Koxas Uno 000 £xovrog elvar EEanaındmoscdeu, 
os Ovrog QYlAov‘ vov Ö8 &bevodnv, xul Ws Eownev 
avayan wor Harte Tov maiaıov Aoyov TO zagov 22 
roLelv al TodTo deysodaı To dıdonevov TREE G0V. 
&orı 08 dn, ws Loıev, 0 vv Aeyeıs, orı ndovad tıv& 
eisıw ai ulv dyadal, al Öt xuxal‘ 7 yap; 

KAA. Nat. 

ER. Ag ovv ayadal udv al ögkinuon, anal 8 
ai BAaßeoat; 

KAA. IIavv ye. 

zn. Apelınoı de yes oil dyascr TI NOLOVORL, K0- 
al Ö8 al xaxov ti; 

KAA. Dnui. 

D ZR. Ag 00V Tag Todede Alyeıs, olov xard wo 

ou as vov On EAkyouev Ev ı@ Eodleıv xal nivev 


etwas festhalten, anschliessen.’ 
vgl. Prot. 324 d. Kr. 47, 12, — 
WOREE Ta usiganın: Nach den 
484 gegebenen Erklärungen des 
K. darf dieser Vergleich nicht 
mehr befremden. — os dn 0v 


— sg Övrog plkov: mit Bezie- 
hung auf 485 e; 4870. — nurd 
ov m. L.: 8 zussac, — m 
za00% .... .: Das Sprichwort soll 
nach einigen von Pittakos (s. zu 
Prot. 339 c.), nach andern von 


: ironisch. s. zu 468 e. sci- 
kcet. K. versucht abermals seinen 
gewöhnlichen Kunstgriff, näml. 
das Unterschieben einer wesent- 
lichen Modification anstatt des 
früher aufgestellten Satzes. 8. zu 
498 e. — lo»: (ironischer) Aus- 
ruf der freudigen Ueberraschung. 
Soph. Phil. 38. — 

©. dtanerov we: Appos. zu 
poonmv. —. Eaövrog elvaı: C. 
570 A. Kr.55, 1, 1. Apol. 37 a. 


Epicharmos (s. zu 505 e.) her- 
stammen. Auch Cicero (ad Au. 
6, 5, 2. und 15,17, 1.). 
darauf an. — EU MOiV;. für 
lieb nehmen ; boni consulere, — 
2 ö7: 5. zu 452 b. — gdorel 
tıvig . . .2 es gibt gewisse Ar- 
ten der Lust, theils gute, theils 
schechte;’ d. h. einige Arten d. 
L. sind gut, andere schlecht. Kr. 
50, 1, 6; 47, 28.0. — 

D. olov: ‘wie zum Beispiele. 


‚A TOPTIAZ. 


145 


’ T u 
0vas; apa Tovrmv al ubv dylsıav mowüon dv to 
' R \ NN 9 \ ’ \ - [4 
parı, n loyvv n aAlmv Tıva agErNV TOV OWuaTos, 

3 9 [4 
raı utv ayadal, al 6: Tavavria Tovrmv xuxal; 


 KAA. Ilavv ye. 


ZR. Ovxnodv nal Aünaı Woavrag al ulv YonoralE 


wv, al ö2 novnoal; 
KAA. Ilös yag 0%; 


ER. Ovxodv rag ubv yonoTas xel nÖovag wol Av- 
ı@ xl aipereov Earl nal MORKTEoV; 


KAA. IIavv ye. 


ER. Tas Ö8 novngds 0V; 


KAA. Ajkov Ön. 


ZR."Evsna yap nov TÜV dyadav anavıa nuiv 
os moanteov eivar, Ei wuvnuovsvaıs, Euol TE Hal 
»Am. apa zul Vol Gvvdoxei ovrm, telog eivar ane- 
iv tov nodkewv TO ayadov, nal Enelvov Evenev Öeiv 


3 pr - 
wre vaAAa noctresda, aAA 00x Exeivo ToV LAADV 5500 


winpos Nuiv ei nal OU &x Toltwv; 


KAA."’Eyoye. 


22. Töv dyadav apa Evexa dei xal tar xal 
: Nö npntreıv, aAk 0V Tayadı Tov ndEmrv. 


KAA. Ildvv YE. 


ER. ’Ag 0Uv mavrög vögos &otıv Inktkaoden, 
la dyada av nöEnv Earl xal onole xand, N Ter- 


“od ÖEi eis Enaorov; 


zu 450 c. — desımv: s. zu 

9 b. — adraı ubv: resumiert 
n Nominalbegriff des vorange- 
nden ai ulv. . . zoodcaı in 
nlicher Weise, wie ovzo den 
arbalbegriff eines vorausgegan- 
nen Part. (s. zu457c.) — To- 
wei ToVrwV: ergz. ROLOVOKL. 
E. 00: ergz. algsreov dorlv 
Öb noanreov. — ÖNkov ÖN: 
zu 4732. — Eöofe: 468 c. — 
Plat. Gorgias. 


‘selbdritter; ipse tertius. 


500 A. &nsivo Tv @llav: d.h. 
Enzivo deiv modtreodaı Tov 
MAlmv Evenev, — Ex roltwv: 
Symp. 
213b. bmoAvers, naiöss, Akrı- 
Pıadnv, Ivo E% zeltwv xura- 
%entaı (neben Agathon u. Sokr.). 
Eurip. Orest. 1177. Evo, (Elektra) 
KaolyvnT (Orestes), «vo zodtT 
Eysıv dong, swrnolav col ode 
t (Pylades) & zeizov 7’ Zuoi.— 


10 


146 
KAA. Teyvıxov. 


JIAAT2SNOZ 


500A 


ER. ’Avauvnodouev dn av av Eya eos Ilälov5; 
xuı I'opylav Eruyyavov Adymv. EAeyov yao, El Wvnuo- 
Bvsveus, Orı &iev nagnaxeval al utv wErgı moovns, vo 
TovTo novov nargasxevafovgeı, ayvoodcaı Ö8 0 Peh- 
Tiov Kai zo xelgov, al Ö} yıyvaaxovaaı 6 Tı TE aya- 
90V xal 0 Tı xaxov' xal Eridnv Tov niv wegi Tag nd0- 
vas unv aysıgınıv euneıgiav, af 0% regvnv, av ö8 
zegl To ayadov zuv largınmv teyvnv. xal mpög Yıdior, 
© Kakkinksıg, unte aürög olov Öelv 008 Eub male 

und‘ 6 Tı &v TUynS mag To doxoüvre droxgivov, pape 
Cavd ra nag Euod ovrwg dnodeyov ws malkovrog‘ 6ois 
yao, Or zepl Tovrov elolv nuiv ol Aoyoı, 0v Ti @ 
udAlov OnovöaasıE tig “al OuLx00V voov &ywv Kvdgn- 


navrog avdoug £Zoriv: Kr. 47, 
6, 8. vgl. C. 417. — TEYVvıRodV: 
näml. &vöoos, eines ‚Kenners ; 
im Gegensatze zu mavTOg &vögos. 
— eig Exaorov: für jeden ein- 
zelnen Fall! 

av: d.i. zovzer, &. — Be- 
yov ydo: 464 b ff. — 

- B. noguoaevol ol u8v. 
8. zu 499 c. (ndoval Tıves). 
nero ndovns : insofern sie kein 
höheres Ziel kennen, als das Ver- 
gnügen, und dieses zu ihrem End- 
zwecke haben. — £rldnv zav 
u&v...: “ich rechnete unter die- 
jenigen (tov Gen. part. Kr. 47, 
9, 3.), welche sich mit den Ver- 
gnügungen befassen, des Kochens 
Geschicklichkeit, nicht Kunst. 
vgl. 464 d ff, wo öyorouan 
statt yaysıoını] steht. —  oös 
gıllov: näml. duos, ‘bei Zeusdem 
Freundschaftsgotte.’ Phaidr. 234 
e. eimb noös dıös Yıllov. Alk. 
I, 109 d. ux töv plAıov. — no0g 
Zub mulfeıv: mit Bezug auf 499 
b. — 6 sı dv süygs: ergs. dno- 


KoLVOLEVOg; das erste beste, w38 
sich eben trifft. Krit. 44 d. — 
rag& T& Öoxoüvze an.: pl. 
495 a. — unt.. . ncoifovros: 
Von dieser Auffassung war K. 
gleich anfangs ausgegangen. vgl. 
481 b, 495 b. 


C. öo&s. N Tovro, Oyrıra 
“Du siehst ja, dass unsere 
Unterredung sich damit beschäf- 
tigt, was man, selbst wenn man 
nur wenig Verstand hat, .zu- 
meist anstreben soll, näml. die- 
ses, auf welche Art u. s, w. PVi- 
des enim nostros sermones ea dt 
re haberi, qua nihil magis homo 
vel mediocriter prudens expelat 
etc. Ueber den Gen. des Relat. 
beim Comp. s. Kr. 47, '27, 4 
(vgl. F. Schultz lat. Spr.$. 297, 
A.1.) In der durch Todro eing®- 
leiteten Erklärung von 0% ist die 
andere beim Comparativ mögliche 
Construction mit 7 gewählt. Kr. 
47, 27, 8. Krit.44 c, Il.o, 50. 
Od.£, 182.— onovöaosıa: Ueber 
orovdaksıv mit Acc. s. zu 481 


‚A TOPTIA2. 447 


g, N Todro, Ovrıva yon To0XoV Ev, morsgov Ent 0V 
ı zapaxnaheis !dus, Ta Tod Avögög 67 Teüra ngar- 
vra, Akyovra re Eva dnum xal bnTogLamv daxaüvre. 
U moÄıtevonsvov TOUToV TOV TE0NoV, 0V Uwelg vüv 
Aurevsche, n ini Tovds Tov Biov Tov Ev pıAocopie, 
d vi nor’ &orlv oVrog &xslvov dıepeowv. long 0VV D 
Arısrov dorıv, os Apr Eya Eneyelonda, ÖLmıgeicden, 
sAouwevovs 68 al OwoAoynoavrag aAAndoıs, el Earı 
vo Öırra zo Blow, onddacdaı, ti TE dıapegerov di- 
Aoıv zul önoregov Bıwreov avroiv. iaug oUV 002W 
da ti Aeyo. 

KAA. Ov dire. 

ZN. AAN Eya 00L dapEotegov do. Ensiön Mu0o- 
vnxausv &yo TE xal GV eivaı uEv Tı ayadov, Eivaı 
TındV, Erepov Ö} To NOV Tod ayadod, Exareoov Of 
wolv ueAdınv tıva eivar Hal NaQaGXEUNV is xın- 
@g, tv ulv Tod ndeos Inoav, mv Ok Tod ayadoü 
.aUTo ÖE yoL TOÜTo TEWTov n Ovupadı nun" Ovupns;E 

KAA. Ovıa pnul. - 

ZR.”IHı 67, & nal noog Tovode dya Eieyov, dio- 
‚Aoynoal wos, El &pa aoı Zdoke Tore aAndn Akysır. 
gyov dE nov, Orı n wbv Oozouxn od wor doxel reyvn 
vor GAR Eunsıgia, n Ö largınn, Aeymv ori n ubvV ToV-501 


— En} Or: d.i. 7076009 Tov- 


(zen) tovöe 70V Biov Ev oder 
y cov roomovV, Enl 09 url. — 


Bıovv. — ovrog &uelvov: d. h. 


oanaleig: 485 ef. — ToV 
Öoög: mit ironischer, durch 
markierter Beziehung auf 485 
f. Ueber die Bedeutung des 
s. zu 492 a. — ravra: d.h. 
is du als Beruf des Mannes 
seichnetest, nicht ohne verächt- 
hen Nebenbegriff (s. zu 452 e). 
&nl tovöe tov ß.: Ungenauer 
eise ist die nur zum Relativ- 
ze gehörige Präpos. im zwei- 
ı Gliede wiederholt anstatt 7 


€ € € 
ovros 0 Blogs 0 Ev pLlocogpiea 
E£nsivov , Tod ıov Aeyovımv Ev 
Inum Hal EnTooLnnv KoRovdr- 
rov anri. — dtapepmv: 8. zu 
464 c. — 

D. 09 dire: 8. zu 449 e. — 
ErE009 ÖE TO NdV Tod ayadod: 
497 d. — 

E. ovro put: näml. slvar. — 

7005 tovode: Gorgias und Po- 
los. — &syow: 464 d. — 

501 A. 7 d’ dareın): erg. do- 


10* 


148 NAATANOE 


Tov 09 Hegamevaı xal ıyv pvowv daxnextaı xal mv ai- 
tiav ov necızei, aal Aoyov Eysı Tovrmv Exdorov Öoü- 
var, Niargınn‘ NÖ Erega rg ndovijs, EOS nv nn Pega- 
ein au Eorıv anaoa, KonıdN areyvag En’ auınv Ep- 
YEral, OVTE TI TNV Pvcıv Oxsdauevn tig Ndovng ovTs 
mv aitlav,, aAoyws te navranacıv, wg Enog sirein, 
ovötv Ösapıdunganevn, TeßT wel Lumsiple uununv 
uovov owfouevn To eiwdorog yiyvaadaı, © 6n ul 

Brogitsrar Tag Ndovas. Tadr 0VV noWToV Oxomaı El do- 
xsi 001 Inavosg Acysodaı, nal slval tıvss vol nepl Yv- 
nv roıwdraı aAlcı noayuarsicı, al usv Tervıxal, 00- 
undeıav Tıva Eyovocı Toü Beiriorov nwegl nV Yoga, 
al Ö8 Tovrov u8v 0Aıywmgoücnı, doxsuuevar Ö’ U, @ORE0 
Exel, mv Ndovnv udvov Tags Yuyis, Tlva dv adız 1o0- 
z0v yiyvorro, Nrıg 68 m Beiriov 7 xeipwmv av ndo- 
vOV, OVTE 6x0N0VuEvaı ovre wEiov avraig KAAo 7 ya- 

c giteodeı uovov, eite BeArtıov eire yeigov. Euol u&v yap, 
@ KuillyAsıg, doxoüct re elvaı, xal EymyE pnw 10 
ToLoüroV xoAaxslav eivaı xal repl Omur ul epl Yv- 
nv xal megi KAAo Orov Av rıs nv nÖovnv Heganevn, 
aonentog E4WvTod dusivovog TE Kal TOÜ yEeigovog' 06V 
ÖE Ön noTEgov Ovyaareridesaı nuiv negl Tovrmv zw 
avınv Öokav n avripns; 


501 A 


nel nor teyvn eivoı. — nv @V- Beschäftigungen, der Fall ist. — 
cıv: näml. des Körpers. vgl. ode oxozovusvaı odrE uElor 
464 b. — n terginn: Appos. xrA.: Statt dem oxorovusras 
zu n wEv. Ueber die Stellung vgl. entsprechend mit &mıusiounsras 
Prot. 351 a — rng ndovns: fortzufahren, wird zu dem unper 


Gen. object. “die andere auf die sönl. u£lo» (Acc, absol. C. 586. 


Lust gerichtete Geschicklichkeit. 
— 0UT8...te: neque — ei. Kr. 
69, 53. C. 625, 2; 0018 rı 8. zu 
457 b. — og Erog elneiv: s.zu 
450 b. — roeıß7 xal Euneaple: 
vgl. 463 db. — 

B. woneo &uei: d.h. wie es 
bei der andern Classe, bei den 
auf den Körper sich beziehenden 


Kr. 56, 9, 5) übergegangen, und 
der Gedanke, dass nur dieLust, 
ohne alle Rücksicht auf gut oder 
schlecht, erstrebt wird, nochmals 
nachdrücklich wiederholt. — else 
P. eite g.: 8. zu 468 d. — 

Ü. volanelav elvar: 463 a; 
464 c. — ÖT0ov: possess. Gen. 
zu nv ndovjv. — dE Ön: 5.0 


1E TOPTIAZ. 149 


KAA. Oüx Eyays, aAla GVvyYWE, Iva o0oı xal ne- 
w3n 6 Aoyog xal Topyla rods yapicauaı. | 

ZR2. Iorsgov dd zeol ulv ulav duynv Eorı TodTo,D 
eol Ö8 Övo zul moAlag 00% Zarıv; 

KAA. Ovx, alla xal zegl dv0 xoL wel moAdas. 

ZR. Ovxodv xal adgdaıg ua yuglkeodaı garı, 
nö: oxorovusvov to BeArıarov; 

K4A. Oiuaı Eyaye. 

ZR."Eysıs ovV elneiv, altıveg eioıw ai dnırndev- 
us ad todo ro0VgaL; ucAAov de, ei poväsı, euod 
Imzavrog, n u8v &v 001 Öoxj) Taovzwv eva, yadı, N 
"ev un, un Yadı. woWtov OR Oxsıausde Tyv avin- 
nv. 0% Öoxel 001 Toxvrn tig eivaı, © Kuiklxisıs, E 
iv ndovnv nuav uovov ÖLW@xeıv, KAAo Ö 0UdtV pgo0Vv- 


Leuv; 
KAA. "Zuouye boxei. 


ZR. Ovxovv xal al toinlde anaceı, 0lovn xıd0- 


otıun n Ev Toigs ayacıv ; 


KAA. Nei. 


ZR. Ti dE; n Tv yooWv didaoxeaila za 7 Tav 
Yvoaußwv nolnoıs 00 roiavın tig 601 xatapalverau; 


2b. — svynararidecaı ... 
dv: “stimmst du mir darüber 
ie‘ Gewöhnlich steht in die- 
a Sinne ovyrararideodel rıvı 
ne Soda oder ein ähnliches 
j. — 'nwev: ist bescheiden 
stt &wol gesetzt; S.allein hatte 
sen Grundsatz aufgestellt, aber 
rg. und P, hatten ihn nicht 
stritten. — Eva 6. xol: "dass 
“nur u.8w. 8 zu 467c — 
eavd7 6 Aoyos...: mit Be- 
x auf 497 a. — 
D rovro: bezieht sich auf das 
ige zoAuxelav. s. zu 46le. — 
heoass: mit Bezug auf 458 e. 
aAhoV Ö8: 8. zu 449 a. — 
vrov eivar: “unter diese zu 


gehören.” s. zu 500b. — gası: 
s. zu 454 d. — 

E. ‚Toiavren tig: 8. zu. 487 c. 
— nV... poovrifev: ‚als er- 
klärende Appos. zu TOLKVTN tig 
abhängig von doxsi. — &v toig 
ayacıv: “bei den Wettspielen. 
Solche musische Productionen ein- 
zelner Künstler (im Gegensatze 
zum 70009 und dem dudvgan- 
Bos) fanden bei den meisten 
gottesdienstlichenFeierlichkeiten, 
hauptsächlich an den Apollonfe- 
sten statt. — N, tov yopav Öt- 
daoxalle nal n av drövgau- 
Pwv noinsıs: Die Verbindung 
mit dı$vgaußog und die nachher 
erst 502 b. folgende Erwähnung 


N 


150 


JIAAT2QNOZ 


501 E 


N nyel tu poovrißerv Kıvnoiav tov M£Antos, Onwg Egei 


w 1 . N 
50271 ToL0UToV, 09V &v ol anovovreg Beiriovg plyvoıvıo, 


909 ı ueAlsı yapısiodaı TO OYAm av Hearav; 
KAA. Ankov 6m Toüro ye, © Zingares, Kıvr- 


Glov yE nEQt. 


ZR. TidE; 6 nano avroö Meins moös to Bei- 
zıorov BAenwv done c01 nıdagmöeiv; N Exeivog ulv 
oVdE EOS TO Ndıorov ' nvia yap adwv Tovg Bearag' 
aAla 67 0x0n&' ovyl n Ts nıdapwöınn doxei dor näoe 
x. n av ÖLFVgRUBmv Hoindıs Ndovig. yagıv svgNCHaL; 


der tragischen Dichtung beweist, 
dass hier nicht von den Chören 
‘in der Tragödie die Rede ist. Es 
verhält sich also zgog0g zu dıdv- 
ocußos wie Gattungsbegriff zum 
Artbegriffe. Ueber diese Verbin- 
dung durch x«f s.Kr. 69, 32, 2. — 
oo@v dıdaoxudla bez. zunächst 
die Einübung des Chores in Ge- 
sang und Tanz durch den xogo- 
dıduonuAog (welches Geschäft, 
wenigstens in der älteren Zeit, 
häufig der Dichter selbst über- 
nahm. s. zu Prot. 327 d.) dann 
auch ‘die Aufführung des Chores? 
Die hierbei nöthigen Kosten zu 
bestreiten gehörte zu den Staats- 
leistungen (Leiturgien) der rei- 
cheren Bürger. 

Der did voaußos, ursprünglich 
ein Festlied auf Dionysos, wel- 
cher den Beinamen Jı$vgaußos 
führt, wurde zuerst von Arion 
aus Methymna (628—585 v. Chr.) 
antistrophisch bearbeitet. Lasos 
aus Hermione (um 500 v. Chr.) 
und Simonides aus Keos (s. zu 
Prot. 339a.) bildeten diese Form 
weiter aus. Auch Pindaros zeich- 
nete sich im Dithyrambos aus. 
Von allen sind aber nur Frag- 
mente übrig. — 

Kıvnoiav: Kinesias aus Athen, 
von dessen Gedichten keine Bruch- 


stücke auf uns gekommen sind, 
wird von den Komödiendichtern 
seiner Zeit, namentlich von Ari- 
stophanes (Vögel 1377 f.; Frö- 
sche 153; vgl. Wolken 333.) als 
schwulstiger und frostiger Dithy- 
rambendichter verspottet. Auch 
sein Vater Meles wurde als un- 
geschickter Kitharoede von den 
Komikern angegriffen. — Oxog 
ge: Ss. zu 488 a. — 


502 A. zo öyio r. 9.: vulgo 
spectatorum. vgl. zu 454 b. — 
Tovro: "letzteres. vgl. 493 d. — 
K. yes negı: "wenigstens was 
den Kinesias betrifft. C. 641, 
Kr.69, 15, 1. Ueber das einhei. 
tige Urtheil Pl. s. die Einleitung. 
— zeös ro Peltıorov: vgl. 464 
c. — Eusivog.... . Dearag: ein 
feines, in der Uebersetzung un- 
nachahmbaresW ortspiel mit zzg06. 
Allerdings setzte sich Meles 
das Vergnügen des versam- 
melten Publikums zum Ziele; 
er erreichte es aber nicht, denn 
sein schlechtes Spiel gereichte 
den Zuhörern keineswegs zum 
Vergnügen. — oda: er trug 
nämlich, wie esBrauch war, seine 
eigenen Iyrischen Gedichte vor 
und begleitete selbst seinen Ge- 
sang mit der Kithara. — 


502 C TOPTIAZ. 151 


KAA. "Euoıys. 

ZR. Tieökön; N seuvn avın vol davnaarn, nis B 
tenywölag wolnsıs dp @ danovdans, nOTEgoV ‚Earıv, @gG 
col doxsi, zugiksodeı toig Dearaig wovon, n el dın- 
uayeodeı, dav rı avrolg nÖV uEv n x0l xEyagLoWEvon, 
wovnoovV ÖL, Onmg Toro ulv un £oei, ei dE Tı Tuyya- 
ver amöts xal apeiıuov, todro Öf xal Adkıı nal &oe- 
ta, Eav Te yalowaıv &dv TE un; Toregwg 001 Öoxei 
TRGEOKEVKOHRL N TOV TERYyaÖLBV MOrNOLG ; 

KAA. AhAov ön Toöro ye, & Ziwuxpareg, OTL EOS 
nv ndovnv ualkov wounra xal To xagiteodaı Toisc 
Vearais. 

ZN. Ovxoöv TO ToL0drovV, @ Kaidlnasıs, EPAUEV 
vov On xoAaxelav eivaı; 

KAA. Iavv ye. 

ZR. Depe ön, Ei tig megieAoıto tig NoıNoEng Hd- 
ons To re ueÄog xal Tov Guduov xal To wErgoV, &AAo 
tı n Aoyoı yiyvovıaı TO Asınousvov; 

KAA. Avaya. 

ER. Ovxodv no0g woAdv 0yAov al Örjuov ovroL 
Asyovraı oil AoyoL; 


KAA. Dnui. 

B. «ven: hinweisend auf das C. oguntaı: s. unter b. zu 
allgemein übliche Urtheil über domovdune. — vo» d7: 501 c, 
Ge tragische Dichtung. —_ — weElog: “Die Melodie, Tonweise. 

orıv...: ist das, wor- — Aldo rı n: 8. zu 455 b. _ 


nach sie strebt, nach deinex Mei- 
nung bloss die Ergötzu 2. der 
Zuschauer. Ueber die Bede utung 
des Perf. öonovdane s. Kr. 53, 
3, 3. C. 503. ‚nagige odaı: 
Präd. zu dem in ps & enthalte- 
nen TOUTO. — onag,... un opel: 
8. zu 480 a. — zuyyavsı andig: 
ohne die übliche Hinzufügung von 
öv 8. Kr.5. 4, 3, Prot. 313 e. 
— dav sy. ka’v ze un: 8. zu 
431 a — 


yiyvovrau to Asınousvov: “blei- 
ben übrig.’ Ueber die Ueberein- 
stimmung, des Verbums mit dem 
Präd. (Aoyoı) s. Kr. 63, 6. — 
zoö5 2.044109 %. Öjuov: näml. 
zu den vorerwäbnten Pearaig so- 
wohl im Theater als auch in an- 
deren festlichen Versammlungen. 
ÖyiAog und drjuog stehen hier 
zwar ohne sonderlichen Uhnter- 
schied der Bedeutung; doch wird 
durch Önuog der Uebergang zu 


150 


JIAAT2QNOZ 


SIE 


N nyei tı pgovuißeev Kıvnolav rov M&Antos, Orwg &pei 

50271 Tos0üToV, 0dsv av ol anovovrss Beitiovg Yylyvuıvıo, 
96 rı weils yagıslodaı a OyAm av Bearav; 

KAA. Ankov 69 Toöro yes, @ Zingearss, Kıvr- 


olov ye negı. 


ZR. TidE; 6 narng avrodö MeAng n ngög ro Bäl- 
zıorov BAEnmv E&öoxsı 60 nıdagwdeiv; N &xslvog ulv 
ovöt E05 TO NdLoToV ‘ nVia yap admv Tovg Beards' 
aAla Ön oxoneı' ovyl N Te nıdagmöırn doxel go näd« 
xal n rav Öıdvgaußmv woinaıs Ybovig. yagıv EVONOdA; 


der tragischen Dichtung beweist, 
dass hier nicht von den Chören 
"in der Tragödie die Rede ist. Es 
verhält sich also zog0g zu dıfv- 
oc@ußog wie Gattungsbegriff zum 
Artbegriffe. Ueber diese Verbin- 
dung durch x«al s.Kr. 69,32, 2. — 
opwv dıdacxaila bez. zunächst 
die Einübung des Chores in Ge- 
sang und Tanz durch den 2ogo- 
dıdaonaios (welches Geschäft, 
wenigstens in der älteren Zeit, 
häufig der Dichter selbst über- 
nahm. s. zu Prot. 327 d.) dann 
auch “die Aufführung des Chores. 
Die hierbei nöthigen Kosten zu 
bestreiten gehörte zu den Staats- 
leistungen (Leiturgien) der rei- 
cheren Bürger. 

Der dı$voxußog, ursprünglich 
ein Festlied auf Dionysos, wel- 
cher den Beinamen Jı9vgaußos 
fährt. wurde zuerst von Arion 
aus Methymna (628—585 v. Chr.) 
antistrophisch bearbeitet. Lasos 
'aus Hermione (um 500 v. Chr.) 
und Simonides aus Keos (s. zu 
Prot. 339 a.) bildeten diese Form 
weiter aus. Auch Pindaros zeich- 
nete sich im Ditbyrambos aus. 
Von allen sind aber nur Frag- 
mente übrig. — 

Kıynoiav: Kinesias aus Athen, 
von dessen Gedichten keine Bruch- 


stücke auf uns gekommen sind, 
wird von den Komödiendichtern 
seiner Zeit, namentlich von Ari- 
stophanes (Vögel 1377 f.;, Frö- 
sche 153; vgl. Wolken 333.) als 
schwulstiger und frostiger Dithy- 
rambendichter verspottet. Auch 
sein Vater Meles wurde als un- 
geschickter Kitharoede von den 
Komikern angegriffen. — Ozug 
8oei: 5. zu 488 a. — 


502 A. zo OyAo rt. $.: vulg 
spectatorum. vgl. zu 454 b. — 
toüro: ‘letzteres. vgl. 493 d. — 
K. ye negı: "wenigstens was 
den Kinesias betrifft” C. 641, 1. 
Kr.69, 15, 1. Ueber das einsei- 
tige Urtheil Pl. s. die Einleitung. 
— no05 10 Beltıorov: vgl. 464 
C. — EnEivog . . . Derag: ein 
feines, in der Uebersetzung un- 
nachahmbaresW ortspiel mit eos. 
Allerdings setzte sich Meles 
das Vergnügen des versam- 
melten Publikums zum Ziele; 
er erreichte es aber nicht, denn 
sein schlechtes Spiel gereichte 
den Zuhörern keineswegs zum 
Vergnügen. — ad» : er trug 
nämlich, wie es Brauch war, seine 
eigenen Iyrischen Gedichte vor 
und begleitete selbst seinen Ge 
sang mit der Kitbara. — 


2 C TOPTIA2. 


151 


KAA. "Euoıye. 

ZR. Ti 68 07; 9 0euvn adın xal davuasın, NTiSB 
eyadiag wolmaıs Ep © Eomovduxs, nOTEg0V dorıv, Mg 
3) Öoxst, yapiteodeı roig Hearaig uovov, 7 xal dıa- 
dyeodeı, dav rı avrois jOV ulv N xal neyapıouevor, 
ovno0V dE, Onwg Todro ulv un £pei, el ÖE Tı Tuyga- 
su amöts zul apEiuuov, roüro Öf xal Asksı wal aoe- 
u, 2av ve yalpwaıv &dv Te un; Torsgwg GoL Öoxei 


rgEOKEVAOdEL N Tav TeayWdLBVv old ; 
KAA. Aükov ön toüro ye, © Zwrpareg, Ori EOS 
jv ndovnv uallov wgunraı xal To xaglteodaı Toigc 


gartais. 


ZR. Ovdxoöv To ToIodrov, @ Kurklaasıg, Epauev 


vv On xoAoxslav eivaı; 
KAA. IIavv ye. 


ZR. Deoeön, ei vis wEgLEAoıro Tg NoıNdEng nd- 
ns To te uEiog xal Tov Gvdu0oV xal To uErgoV, KAAO 
‚mn Aoyoı yiyvovraı TO Asınowevov; 


KAA. ’Avayan. 


ZR. Ovxoöv ngög moAvv OyAov xal Öjuov ovroi 


fyovraı oi Aoyoı; 
KAA. nut. 


B. @vrn: hinweisend auf das 
Igemein übliche Urtheil über 
d. tragische Dichtung. — dp’ 
. dotıv...: ist das, wor- 
‚ch sie strebt, nach deinex Mei- 
ıng bloss die Ergötzu@& der 
ıschauer. Ueber die Bede utung 
s Perf. öonovdaxe 8. Kr. 53, 
3. C. 503. — yagite char: 
Ad. zu dem in Ep © enthalte- 
n T0d70.— orwg...undgei: 
zu 480 a. — zuyyavaı dnöts: 
ne die übliche Hinzufügung von 
8. Kr.5. 4, 3. Prot. 313 e. 
&av ze y. dv te un: 8. zu 
la. — 


C. sountar: s. unter b. zu 
&onovdans. — vöv d7: 501 c. 
— uglog:“ Die Melodie, Tonweise.’ 
— lo ı n: 8. zu 455 b. — 
yiyvovraı To Asınousvov: “blei- 
ben übrig.’ Ueber die Ueberein- 
stimmung des Verbums mit dem 
Präd. (Aoyoı) s. Kr. 63, 6. — 
no05 X.0ylov x. Öyuov: näml. 
zu den vorerwähnten Pearaig so- 
wohl im Theater als auch in an- 
deren festlichen Versammlungen. 
ÖyAog und Önjuog stehen hier 
zwar ohne sonderlichen Unter- 
schied der Bedeutung; doch wird 
durch dnuog der Uebergang zu 


50% D 


152 HAATSNOZ 


ER. Anumyogia &ga tis Eorıv 2 wormyrıxm. 
D KAA. Dalveroı. 

ZR. Odxoöv Gmrogixn Önumyogia av ein‘ m 0v 
6ntopsvaıv Öoxodol 601 ol zoımral Ev rois Hearpoız; 

KAA. "Euoıye. 

ZR. Nov &oa nusig EVoNKauEsv Gmrogiunv Tıva 
zo0g ÖHuov Toioürov olov maldwv re 00V xal yuvar- 
x0v xel dvöocv, xal ÖovAmv xal Elsvdegwv, nv 0V 
navv Ayausda‘ xoAaxınmv Yyap auınv pauev Eivaı. 

KAA. IIavv ye. 

22. Eiev WORT mgö8 Tov övalov Önwor 58 

E Gnroguag nal vovg GAAovg Tovg Ev raig noAsdı Önnovs 
Tovs_Tav &lsvdegwv'avögorv, ti nors nulv avın Eoti; 
möregoV 601 doxoücı EOS TO Beltorov del Aeyeıv ol 
-6NTogES, TOVTOV Srogabonevo, oros ol woAlreı os Bei- 
tıoroı Eoovran did Tous eurav Aoyovs, N ij wel 0droL 
008 TO agikeode toig molitaig doumpivon, Kal EVER 
Tod ldlov Tod avrav HAıywgoüvres TOoV x0Wod, @OrER 
nauol zgocouAoücı toigs Önuoıg, yagigeodeaı wvrols wei- 
Emwsvor uovov, el dE ye Beirlovg Eoovıaı N xelgovs 
d1a Tadıa, ouötv poovrifovanv;' 

503 KAA. Oüy ankodv Erı toöro dowräg‘ elol w&v yüp Ä 


der Rede in der Volksversamm- 
lung angebahnt. — nut: ja. s. 
zu 454 d. — Önunyoola &. is: 
s. zu 456 a. — 

D. Ontogımn Önunyogia: Prä- 
dicat; als Subj. ist n NOiNoLg zu 
denken. — gnrogevewv: bei Pl. 
ein 223: elonu£vor. — TOLOdTOV 
0iov.. .: "an ein solches Volk, 
welches ‚zugleich aus Kindern... 
besteht.’ 
als ein Zeugniss dafür, von wem 
das athenische Theater besucht 
wurde. — elev: s.zu 466 c. — 

E. &v tais noiscı: “in den 
Freistaaten.” Soph. Ant. 737. xo- 


Diese Stelle ist wichtig. 


Ks ya, oön Eon rıs avögos 
209 Evog. — adrn: “die Bede- 
kunst..., wofür gilt uns denn 
diese” Solch pleonastische An- 
wendung des 0vT05 ‚gehört im 
Griechischen so gut wie im Deut- 
schen nur der minder streng 8% 
fügten ‚Conversationssprache an. 
— T0VT0V ‚groguföueng: vgl. 
165 a — OnWS . Eoovzat,: 
s. zu 480 a. — 2. 100 Zölov rod 
adzav: ‘wegen ihres eigenen Vor- 
theiles. — zg000uLA0VCL roigör- 
noıg: “gehen|mit den Gemeinden 
wie mit Kindern um. vgl. 463. 

503 A. 032 a. Erı r. &gwras: 


503 B TOPTIAE. 153 


of xnÖousvor rev noAırav Asyovaıv & Akyovaıv, siol 
Öt xal olovg Gv Akyaıs. 

ER. ’Ebapasi. el yap nal toüro &orı Ödındovv, TO 
usv Ersg0v Xov Tovrov xoAaxsle av ein xal aloyga 
Önunyogie, to 0’ Eregov xalov, TO napRoxsvageıv On@S 
os BeArtıozaı Zoovrar av noAırav ai Ydvyai, nal dıa- 
naysodaı Akyovre ra Beitıore, elite nöln elite amdE- 
oreox Eoraı Tois E&xovovowv. Al 0V MWNOTE 06V TaV-B 
ınv elösg wmv byrogiayv‘ N el Tıva Eysıs tav 6nTo- 
0Wv Toiodrov einelv, Ti ovyl nel Euol avrov Eppaoag 
zis &orıv; 

KAA. ’Ahha ud Al 00% yo EymyE 001 eineiv Tov 
ys vöv 6NTOEWv oVdEve. 

ER. TlöE; Tav naraıov Eyes rıva einsiv, Öl 0V- 
zıva alrlav Eyovoıv Admvotoı Beirlovg yeyovevaı, 
dnsiön Exsivog Nokaro Ömumyogeiv, Ev ra mEO0NeEV 
100v@ yslpovs Ovres; Eym uivyag 0%x olda vis Eorıv 


0UVTog. 


€ 


was du da fragst (diese deine 
Frage) ist nicht mehr so einfach. 
anlovy ist Prädicat zu rouro. — 
Zrı: Während sich die früheren 
Fragen einfach entweder bejahen 
oder verneinen liessen, glaubt K. 
bei dieser distinguieren zu müs- 
sen. — &l y. al: denn wena 
auch, wenn gleich. — Todro: 
näml. das Agysıv IL 10V Ö- 
u} 
vov. — dv ein: "so ergibt sich 
doch, dass die eineArt u. s. w.; 
der condit. Optat. in ähnlicher 
Bedeutung wie ovußalveıy. — 
B. zaumwenvd: “Die zuletzt 
genannte Art. vgl. 493d. — ri 
. Epgaoag: Die auffordernde 
Frage (s. zu 468 c.) mit dem 
Aor. kommt einem dringenden 
Imper. an Bedeutung gleich, 
indem befohlen wird, was schon 
geschehen sein solite. vgl. Prot. 


310 a. — Ei: at. 8. zu 449 8. 
— ua A: s.zu 498 d. — cav 
ye vüor Ö.: 8. Zu 502 a. — öl 0vV- 
zıva altiav &yovaıv ’A.B. yeyo- 
vevaı: “welchem die Athener das 
Verdienst zuschreiben, durch ihn 
besser geworden zu sein. alziav 
&ysıv, sonst in demSinne ' ange- 
klagt sein, beschuldigt werden’ 
gebräuchlich (z.B. Phaidr. 249 e. 
alzlav Eyeı as uavınas dLanel- 
wevog, “man legt ihm zur Last, 
dass er wahnsinnig sei’), steht hier 
in der selteneren „Bedeutung zu 
verdanken haben. Alk. I. 119 a. 
alld tov KAlmv AdNvaov 7 
zav Eivav dodlov 7 &Leußegov 
sine, Oorıg aliav &zei dıa nV 
Ilegınldovg ovvovoiav copa- 
TEE0$ yeyovevar. _ Önreg: ‘“wäh- 
rend eie..... waren. — dyo® 
usv: 8. zu 454 d. Kr. 69,35, 2. —- 


IAAT2SNOZ 503 B 


154 


C KAA. Ti d$; Geuioroxkda 00% anoveg Avöpu 
ayadov yeyovöra xal Klumva al Miiuaönv xal Ile- 
ginAta TovrovV) TOV veworl rereisvrnxore, '00 zul @V 
AXNKORS ; 

ER. Ei dor ye, 0 Kahınäıs, nv xg0TEg0v 6v 
EAEYES agerıv, AAmdıns, 10 rag Enıdvuiag anomunan- 
vor xal Tag avrodxalrag av allmv' elÖF un Toüte, 
aAR OrEE Ev TO VorEp@ Aoya Nvayadsd'muev Nueig Ouo- 

DAoysiv, ori al ulv Tv Emidvuav ningovusvar Pei- 
Ti NHOL0ÖGL TOV KvdEmnovV, Tavras ulvanoreisiv, al 
Ö2 4Eiow, un‘ toüro OF rEyvn tig eivaı‘ TOLODTOV Av- 
doa Tovrmv Tıva yeyovevar Eyes eineiv; 

KAA. Ovx &yo Eywye nos eino. 

ER. AIR av Inıis neias, evomasıs‘ iömuev Önd 
0UTWOL ATgEUR ORONOVUEVOL, El TIS TOUTWV TOL0DTos 


Ü. anovas: ». Kr. 53, 1, 2. 
C. 486 A. vgl. Od.y, 193. 0, 402. 
— veworl: Ueber die Zeitbe- 
stiimmungen im 'Gorgias’ vgl. 
die Einleitung. Der Tod des Pe- 
rikles wird nur im Verhältnisse 
zu dem weit früheren des Mil- 
tiades, Kimon und Themistokles 
als ein der Neuzeit angehöriges 
Ereigniss bezeichnet. Denn veo- 
ori weist eben so wenig wie das 
lat. nuper immer auf die jüngste 
Vergangenheit hin. Cicero, nat. 
deor. 2, 50, 126. Quid ea, quae 
nuper, id est paucis ante saecu- 
lis, medicorum inyeniis reperta 
sunt? — 00 %. 0. dnnnoas: vgl. 
455 e. — sl£.ye: 8.Kr.69, 15, 3. 
C.641, 1. Der Vordersatz el forı 
... T@Vv&Aiov bedarf keines Nach- 
satzes, denn er bezeichnet nur 
die Bedingung, unter der S. die 
Aeusserung des K. billigen könnte, 
— nv. ..dgernv: d. i. &6 Eorı 
ye aAndn s n dgern. nv nE0- 
tegov 00 £Aeyeg. Kr.51, 12. vgl. 
Liv. 1. 1, 3. et in quem primum 


gienge. — Tovrmv: 


egressi sunt locum, Troia vocatur. 
TQOTEGOV: 491 8; 492 c.— d 
ö2 un rodro: näml.@Andeg darır. 
— Ev ro Voreow Aoyo: 499b. — 
. ön. . anoteleiv: nänml. 
agern korı (das sich von dei, 
zon nicht viel unterscheiden wär- 
de), was aus dem vorigen &leyss 
dgsenv wieder aufzunehmen ist. 
— zeyvn rıg elvar: 500 a. Un- 
genauer Weise ist construiert als 
ob nicht NVayndcdnuev Owolo- 
yeiv, sondern ouoloynjdn voran- 
näml. von 
den vorgenannten Staatsmännerz, 
Themistokles u: sw. — 
air kav...evoncsıg: scheint 
sprichwörtli: che ‚Redensart zu sein. 
— 0VT001 argeueı 6%.: "so (recht) 
ruhig erwägend. arpsum enthält 
die nähere Angabe der durch ov- 
tool bezeichneten Art und Weise. 
vgl. Symp. 176 e. un dıa neh 
roNoaadaı nv &v ro magostı 
svvovoiay, all 0odro nivor- 
rag 006 ndovn v. Legg. 4, 
712e.$yad3ovUro vov dEaig- 


504 A TOPTIA2Z. 


155 


yEyovs. YEpE yap, 0 Ayadog avno xal Enl ro Beitı- 
0T0ov Adyav, & av Adyn, AAdo tı 00% Elia Epei, aid 
anoßiAerov EOS Ti; Doro zul ol KAloı waves Ön-E 
wiovoyol BAenovres mpg TO avımv Epyov Exaorog 00x 
ein) EnAsyousvos TE00PEREL & nE00PEREL no0g TO £o- 
yov TO avrod, al Ommg Av eilag Ti aur@ Gy Toüro 
0 Eoyatsraı. oiov ei Bovisı ldeiv Toüg {wyodpovs, 
Tovg olXod0uoVS, TOVS VRVANYOUS, TOVg RAA0oVS Xav- 
Tag Ömuiovgyovs, Ovrıva BovAsı avıav, wg eig rakıv 
tıva Exaovog Exastov TidNELv 6 av id, xal XE00- 
avayrxabsı TO Eregov TO ErEp@ nEENOV TE Eivaı xal Ag- 
uorreıv, Ems dv 10 Anav Gvorjontaı Terayuevov te 50% 
xal xEx00unuEvov npäyua‘ el oi rs 07 aAdoı Ör- 
uiovpyol xal oUg vor 6n7 EAdyousv, ol egl TO OMue, 
rcdorgißar re xal iatpol, %o0u0Üol Nov ro OBua Kai 
Gvvrarrovaıv. ÖuoAoyoüusv OVTW TOUT äyaıv N 00; 
KAA."Esto toüro oVrag. 


uns dgwındels ovn Erw eineiv 
ati. — Eni ro Bältiorov: En 
mit Acc. zur Bezeichnung des 
Zweckes. s. Kr. 68, 42, 3 — 
lo tı: 8. zu 467 d. — ano- 
Blerov noog rı: “ein gewisses 
Ziel berücksichtigend. vgl. zu 
474 d. Prot. 354 d. — 


-E. of @lloı n. Önwovgyol: 
"die übrigen Künstler, näml. aus- 
ser dem ontmoe. Ueber die all- 
gemeine Bedeutung von ÖnuLovg- 
Jog 8. zu 452 a. — fAenovreg 

. . 2000pEeeL: nicht zu ol @l- 
Aoı navreg, sondern zu dessen 
Appos. &xacrog construiert. 8. 
Kr, 57, 8 A. u. 63, 1, 8. Xen. 
An. 1, 8, 9. navreg 0VTOL Kara 
?$vn &vnlcıcio ningsı dvdom- 
zav Euncırov ro E9vog dxo- 
osvero. Mit dem Inhalte der gan- 
zen Stelle vgl. Hor. a. p. 1-9. 
— olov: 8. zu 450 c. — Tovg 


@llovgs x. Ö.: Nicht selten wird 
in Aufzäblungen das allgemeine 
Schlussglied asyndetisch ange- 
fügt. Symp. 187 d. &orı dE &ydı- 
or@ Ta Evavrımrara. 1pvy00» 
deouo, ıngoV yAvasi, 87009 
vYED, TAVTE Ta TOLKdra. ve). 
Kr.59, 1,1. Ueber den weit häu- 
figeren Gebrauch dieser Constr. 
im Lat. s. Grysar, Theor. des lat. 
Stiles S.329. vgl. F. Schultz lat. 
Spr. 8. 220. A.2. — og els ra- 
&iv... tidnoıv: eine in allen 
Sprachen übliche Verkürzung des 
Nachsatzes, der vollständig heis- 
sen würde: “wenn du die Maler 
... . beobachten willst, so wirst 
du bemerken, wie (dass) ein je- 
der u. 8. w. — 


504 A. v0» ön: 501 a. durch 
Rückbeziehung auf 464 b. — &oro 


tovzo 0.: K. gibt durch den Im- 
per. seine Beistimmung nur ex 


156 


TAATZNOZ 


504 A 


ER. Takswg &ou zul R00uov Tvyoüce olxla yondıy 
av ein, araflos db MordNoR; 


KAA. Drut. 


ER. Ovdxnoüv nal mAoiov OdavrRS ; 


KAA. Nat. 


ZR. Kal unv xai Ta OwuaTa Yayusv Ta mugteon; 


KAA. Ilevv yE. 


Zz2. Teö’n vorn; arabing TvyoVoa doraı zenotn, 
N rokeoig TE nal X00WOV TIVOS; 
KAA. Avayın &x_Tov n9000: xal Toüro ovvo- 


uoAoyeiv. 


ZR. Ti ovv övond eorıv Evo o@uerı To iu ci 
tabsodg TE Hal TOD H00uoV yıyvoutvo; 

KAA. Tylsıev xol loyiv long Adyaıs. 

ZR."Eyoys. vl Ö8 av ro dv ij ypuyij &yyoyvousvo 
dx is rabswg Hal TOÖ x00u0vV; TEL Evgeiv nal el- 
neiv WONEO Exsivo TO Ovoue. 

KAA. Ti d3 00x avrog Akysıs, © Zuxgarsg; 

ZR.’AAR el 601 Ndıov darıv, &ya ou‘ u ÖE, av 
uEv 00ı doxa &ym xaldg Aeyeıy, padı' eds un, EAsyye 
xol un EniTgeme. &uol yaQ doxsi Teig uEv Tod soue- 
tog afsoıv Övoua elvaı dyısıvov, EE 00 dv aura 1 
vylsıa ylyveraı za n @AAm Agern Tod Oauarog. dor 


zeür« 7 00x dorıv; 
KAA."Eorıv. 


hypothesi. — noydnge: Selten 
verbindet sich uoy®no05 mit ei- 
nem sächlichen Begriffe. Men. 
ge, noxgdnooregn anodıdov- 
TEg 7 nagElußov Ta iuatıa Te 
xal vroönuete. — 

B. »ol unv: “ferner. Kr. 69, 
39, l.— Ta cauare...: erß. 
donvrag tabews TE na #00u0V 
Tugovza yonora elvaı, araslas 
0 uoydnod. — Avdyın: s. zu 
450 a. — uravn.: 8.2u477c. 


C. aoneg &uneivo To Ovona; 
d.i. zEI00 E. al E. anal TOodrO 
To Ovoue, „Honeg evgES xal el- 
mes &. 1.6. — gYaßı: "stimme 
bei. vgl. Soph. Ant. 442. DNS. 
N xaragvei un dsögaxevan tobt; 
— al un Enirgene: neve mihi 
indulge. erg. &uoi oVrm (pn xa- 
Aos) Atyeıv. Kr. 55, 3, 11. Ueber 
den absoluten Gebrauch vgl. Apol. 
35b, — N ln dpern: s. zu 
479 b. — 


WE TOPTIA2. 


157 


2ER. Teig 68 vg durig rakscı xal woaunassı vo-D . 
KpOV T6 xal vouog, OdeVv xal voumor ylyvovzaı al 
»0agoL" „Tadra Ö’ Zarı Öınauoovvn Ts “al oapgoavvn, 
ons ni 00; 

KAA.”"Eoro. 

1) ZR. Ovxnodv mpg taüre Bldrwv 6 6NTwp Exei- 
.voS, O TExvinog TE xal dyadog, al Todg Aoyovg z000- 
olass Tals Yuyals, ovg av Asyn, zul rag moakes dna- 
cas, nal dupov, Eavrı dıdo, Öwoeı, xal &dv rı apaı- 
era, Apmıepnosraı, noög Toüro ael Tov voüv dywv, 
ONOS &v KVrod rolg moiltaıs Öixauoovvn ubv Ev reise 
buyais ylyvnraı, adınla Ok anallarrnzai, xal OmpE0o- 
avvn ulv Eyyiyvaraı, axoAaola Öb anallarınrai, aa) 
n aAin agsın Eyylyvaraı, aaa Ö8 anin. Gvyrmgeig 
n 00; 

KAA. Zvyyapo. 

ZR. Ti yao Opeios, w Kadkixicıs, soinerl ye nd- 
uvovu xal uoxdnoos dıazeiuevo oırla moAAc. dıdovar 
xal ca Ndıora 7 more n KAM OTIoÜV, OÖ un Ovnası auro 
809 OT nAdov N Tovvavrlov xard ye Tov Ölanaıov Ad- 
yov nal EiAarrov; Eorı TaÜre; 


D. vouınoı, xöow.or: Präd. 
zu dem bei yiyvovraı zu den- 
kenden unbestimmt allgemeinen 
Subj. s. zu 468 a. — TavTe : 
näml. zö vonıuo» ze nal ndauıoy 
elvaı, was aus vouınoı ylyvov- 
ar nal n00WLOL zu entnehmen 
ist. Ueber r&vr& mit Beziehung 
auf einen vorangehenden Inf. s. 
Kr. 50, 6. vgl. zu 447 a. (tov- 
av). — Eoro: vgl. unter a. — 

Eusivog: zurückweisend auf 503 
d — 006 av Atyn: 8.zu450b. 
— 908 ToÖro . . . Eywv: ver- 


deutlicht das obige ro0g radre 
Bitzov. — 


E. «örod Toig zolltoıg : ci. 


vıbus suis ; "seinen Mitbürgern. — 
arelldrrntar: sich (daraus, &x 
Tov yuyav) entferne. Kr. 52, 6, 
1. — xal z& 9.: und zwar. .? 
vgl. Kr. 69, 32, 18. Aehulich steht 
im Lat. et. vgl Cic. p. Lig. 8, 
24. Cat. II. 8, 17. Mil. 23, 61. 

— 268° Öre: "bisweilen. Kr. 61, 
5, 5. C. 603. — xal Elarrov: 


‘oder vielmehr (ja sogar) noch we- 


niger. s. zu 450 c. Apol. 23 a. 
N ‚rYonnivn copla ÖAklyov ti- 
vos a&la &oriaal ovdevog. Achn- 
lich Cie., Cat. II. 12, 27. Nunc 
illos, qui in urbe remanserunt, at- 
que qui contra urbis salutem om- 
niumque vestrum in urbe a Cali- 
lina relicti sunt etc. — 


158 
505° 


NAATQSNOZ 505 A 


KAA."Eoro. 

ER. Od ydo; oiueı, Avdırslsi werd uoyd'ngias 
dauaros Ev avenue avayaın yag ovrm al Liv 
uoxdngEBS ' n 0V7 odras; 

KAA. Nüi. 

ZR. Ovxoöv xal jrag dmidvulag anonıumlava, 
olov nevavre paysiv 000v Bovistaı 7 Öubavra) zıetv, . 
Uyıalvovra udv &ocıv of larpol as ra moAld, wdu- 
vovra ÖE, os Enog einsiv, oVöEnor Eucıv duniniaode, 
@v Enıdvusl; Hvyywogels Toüro ye xal GV; 

KAA."Eyoye. 

B 22. Hegel ‚98 Yuyiv, ® &guare, 0076 aVrTög 70- 
05; Eug ulv av zovnge N], @vontog te 0v0« xl @x0- 
Aaorog nal abdıxog xal avocıos, eipysıv aurnv del ray 
dxıdvudv za un Enıroknev GA ürıa moLsv n] ap 
@v BeiAriov Zora ps 7 0d; 

KAA. Byyi. 

ER. Ovrm yao Nov avıl) Ausıvov Tl YvvrN; 

KAA. IIavv ye. 

ZR. Odxoüv 16 eloyeıv Eorlv dp mv Enıdvusl 
xoAdkev; 

KAA. Net. 

ZQ. To xoAukeodaı Kon TH dur aueıvov darıy 
nn axoiacie, @0rE0 0V vov 67 ‚gov. 

c KAA. Ovx old’ ürra Adyeıs, @ ) Zoingares, aA al- 
Aov rıva Eowre. 


505A. Zora: s. zu 504 d. — 


&. noLeiy: s. zu 504 b. — ßel- 
BovAsraı: Ueber die Ergänzung 


tiov koraı: "besser werden soll. 


des allgemeinen Subj. ls s. zu 
456 d. — os ta nolld: 


8. zu 
482e. — og Eros elneiw: 8. zu 
450. b. — 

B. neol dt wugnv: Kr. 68, 


33, 4. C.466 c. — 00% ö.a.Te.: 
s. zu 453 e. — dnırosnev all 


Kr. 53, 7, 3. — To elgyay. 

noldfeiw: d.h. zo eloyeıy 0x0 
tovwv (Kr. 47,13, 3.), 0» dxı- 
Hvuki, noldteıv: Zotiv, heisst sie 
züchtigen. — vd» Ö}: ist nach- 
drücklich hervorgehoben (s. zu 
475 b.), weil die früheren Erklä- 
rungen des K. mit seiner gegen- 


TOPTIAZ, 159 


ZR. Ovros avnE O%y vroueveı Dpeiovuevog ul 
adrög Toüro naoymv nsol 00 0 Aoyog Earl, woAnfousvoc. 

KAA. OvdE y£ woı welcı oVÖLVv @v Od Akyaıs, xal 
tadra 00ı Iogypiov yapıv arexgıvaunv. 

ER. Elev' vl 00V Ön moıNoousv; uera&d tov Ao- 
yov KOTaÄVouEV; - 

KAA. Avros yvaseı. 

ER. AAN 0008 Tovg UVdovs paoı nerad Penis D 
sivaı uarahsineıv, air Enıdevrag nepahıv, ivo u KvEv 
gepeAis neguim. anmoxgıvar oVv al ra Aoınd, Ivo nuiv 
6 Aoyos xepainv Aaßn. 

si KAA. Rs Plawog ei, © Zwxgares. dav Ö: Euol 
neldn, Eaasız yalpsıv Todrov röv Aoyov, N xal Alm 


505D 


zo Öıadeksı. 


ZR. Tis ovv @ldog &Helsı; un yao tor areij ye 


ov Aoyov xartadl Aauev. 


KAA. Avros Ö8 oVn av Övvaıo d1Lsidelv Tov Ad- 
yov, n Atymv nad 0MVToVv N dNOxgLVOuEVog GaUVTd ; 


wärtigen. Aeusserung in grellem 
Widerspruche stehen. — 


C. odT0g eve ...: vgl.489 b- 
— vrousveı BpEeloduevog: "lässt 
sich nicht ‚gefallen, dass ihm ge- 
nützt.wird. Kr. 56, 6, 1. ‚vgl. C. 
590. — uoı welsı oddlv dv: Kr. 
47, 11. C.420. Ueber ovdev 8. 
zu 486 e. — T'ooylov yaeın: 
mit Bezug auf 497 b. vgl. 50) c. 
— siev: 8. zu 466 c. — xarR- 
Avouev: Das Präs. steht, weil 
das Abbrechen der Unterredung 
schon factisch eintritt. Zu 0» 
Aoyov nataldsıv vgl.458 b. (dın- 
Avouev T.4.) — avrög yyoosı: 
eine Abweisungsformel, wie das 
lat. spse videris. — 


D. al... naralsinew: at 
ne Jabulas quidem medias abrum- 
pere fas esse dicunt. Ueber Deus 


als Subjectsacc. s. Kr. 19, 4. A. 
zegıin: näml. 6 uödog, "die je- 
desmal in Rede stehende Fabel. 
Im Uebergange vom Plur. zum 
Sing., und umgekehrt, bewegt 
sich die griechische Sprache, auch 
in der Prosa, viel freier als die 
Jat. und deutsche, s. zu Prot. 
319 d. — 

Easeıs yalgsıv: 8.zu 458 b. — 
un... ‚narallmousv: Kr. 54, 2,2. 
— autos dt...: besagt in höfli- 
cher Weice dasselbe, was Prot. 
(360 d.) in gleicher Verlegenheit 
kurzweg mit &drog negavov er- 
klärt. — AEymv Hard, 0RVTOV: 
‘für dich selbst (allein) sprechend’ 
(Kr. 68, 25, 4.), d.h. in zusam- 
menhängendem Vortrage; „dage- 
gen Knoxgıvöuevog ouvre, “dir 
selbst antwortend’ auf die selbst- 
gestellten Fragen, also zugleich 


160 


E ZN. "Iva uoı To tod Emydopov yevnrar, & 200 
tod Övo Avögss EAsyov, eis av laavös yEvmpaı. drag 
xıvövvevsı Avayraıorarov elvaı oVrwg. sl uEvroL Kom- 
couev, oluaı Eymys ypijvar ndvras nuäg pılovelsag 
&ysıv mgög ro eldevaı To aAnd:s ti dorı neol av Ak- 
yousv nal te YEDÖog‘ 00V yag Ayad0v anacı pa- 
veoov yeveodaı avrd. Ölsım ulv ovvro Adya dya as 

50609 wor box Eysıv " Eav dd Tu vuovun ta Ovre Ödoxa 
öuoAoyeiv Zuavro, 107 avrılaußavssdu xal EAdyysır. 
ovd} yap roı Eymys eidwg Adyn & Adym, alla Into 
xovi) HEN Vuov, Dore, Av ri palvnraı Adymv 6 du- 
gpıoßyrav!iuoi, Eya nEBTog Gvyywepnooueı. Adyw wEv- 
zo: teüra, sl boxei"yomvar dLunegavdivaı tov Aoyov' 
ei ö8 un BovAsode, Eöuev 6n7 yeigsıv zul anlousv. 

TOP. ’AAR Zuol ulv 0d doxsi, @ Zwxperes, yEi- 

Bvel zo anıdvaı, aAla drebsidsiv 08 ToVv Aoyov’ gai- 

verar ÖE wor nal Tois aAloıg Öoxslv. BoviAouar yap 


NAATSNOZ 505 E 


die Rulle des Fragenden und auch og Eyeıv mgög ...:8.2u457e. 


des Antwortenden spielen. — 
E. 7o tod 'E.: 8. zu 465d.— 
’Erıyaguov: Epicharmos, um Ol. 
60 (540 v. Ch.) auf Kos geboren, 
verbrachte seine Lebenszeit gröss- 
tentheils in Sicilien, woselbst er 
um Ol. 82 (450 v. Chr.) zu Sy- 
rakus starb. Als der Haupt- 
dichter der dorischsikelischen Ko- 
mödie verfasste er 35 Dramen, 
(woraus wir nunmehr vereinzelte 
Verse übrig haben), in welche er, 
durch die pythagoreische Philo- 
sophie gebildet, viele geistreiche 
Sentenzen einflocht. Pl. (Theait. 
p. 152 e.) stellt ihn dem Homeros 
zur Seite. — & .. . yEvouas: 
DerVers, auf welchen S. anspielt, 
wird von Athenaios (7, 80, p. 308) 
so überliefert: r& 200 Tod dv 
avdges Eleyov, elg Eymv ano- 
0&0. — 700 tod: Kr. 43, 4, 7. 
50,1,19. C.369, 3, — gıAovsi- 


(eos tö noayua). — ler B. 
0....: ergz. aüra (megl @v At- 
youev). — 


506 A. u un za ovre: d.i. pn 
TtaaAndN. — arrılaußarechan: 
gleichbedeutend mit imiLauße: 
veodaı. 8. zu 4690. — an ıl 
9. A.: Ueber die prägnante Be- 
deutung des rl s. 472 a. Ueber 
palvonaı mit dem Part. s. zu 452 
e. — 6 augıoßnrav Ewol: “Der 
mir Widersprechende. Ueber die 
Bedeutung des dugpıoßnreis vgl. 
zu 452 c. Ueber die Constr. s. 
Kr. 48,9. — dtanegavdjvar 209 
Aoyov: vgl. zu 472 c. dıa in der 
Zusammensetzung zur Bezeich- 
nung der Vollendung s. Kr. 68, 
46, 11. — £auev ön %.: 8. zu 
458 b. Ueber ön beim Imp. (als 
dessen Ersatzform hier der Con). 
steht) s. zu 449 a. — 


506 C TOPTIAZ. 161 


Eymys xal avTog axovoni 60V avrod Öuovrog ta Ent- 
Aoıne. 

ZR. Arc ubv ön, © Tooyie, nal aurog NdEng 
usv av Kailınkec tovro Zt Ö1sksyounv, Eag aüre zyv 
ToV ’Aupiovos ancdwxa bjaw avıl zig Tod Zndov' 
dzsıdn Ö8 0V, @ Kuiklakeıs, 00% &Helsig Ovvdıane- 
pävaı rov Aoyov, AAl ovV Euod ys axovmv Exıkaußd- 
vov, Ev ıi ‚go doxo un naldg Akysıv. xal ve davC 
ebeAeyyns; on dydeodijsonat coL BonEo ov Euol, GAR 
wEyLorog eveoyeung mag euol avayeygadeı. 

KAA. Atye, © yadE, aurög xal mepnıve. 

B2 ZR."Arovs On 2 aoyis Euod dvaiaßovrog Tov 
Aoyov. "Aga ro N0V zul TO dyadov ro euro d&orıv; Ov 
ravrov, os &ym xal Kaikıxing wuoAoynoausv. Ilore- 
g0v Ö} 10 NdV Evsxa Tod ayadod ngaxTeov, N TO aya- 


B. xal autos: ist eben so mit 
durchschimmerndem Selbstgefühl 
gesagt wie 463 d. 0U0% «avrog. 
— aAAc Ev ön: s. zu 466 b. — 
K. tovıw: “mit K. da. Kr. 50, 
11, 22. vgl. zu 447 a. (bei 688.) 
— nv vo A. K. hatte 
485 e. ‚f. durch die aus der 'An- 
tiope des Euripides citierten Worte 
des Zethos, mit denen dieser sei- 
nen Bruder Amphion von der 
Musenkunst abmahnt, denS. von 
der Philosophie abwendig zu ma- 
chen versucht. Dagegen will nun 
S. ähnlich, wie dort Amphion 
seine Bestrebungen gerechtfertigt 
haben mag (denn Bestimmtes lässt 
sich nicht angeben, da die be- 
treffenden Verse nicht überliefert 
sind), die Beschäftigung mit der 
Philosophie gegen die erhobenen 
Einwendungen vertheidigen. Ueber 
die Bedeutung des ‚anodtdon 8. 
zu 471 b. — dAX ovv &, JEo..; 
‘so höre doch wenigstens mir zu 
u.8.w. Kr.69, 4, 5. — Erzılau- 
Bavov: s. zu 469 c. — 

Plat. Gorgias. 


&beleyyns: 8. zu 473 b. — 
neyuatos. . . Evayeypaypeı: “du 
wirst bei mir als der grösste Wohl- 
thäter angeschrieben (angesehen) 
sein. Eigentlich bedeutet ava- 
yod@peıv tıva EVegyerny "jeman- 
den als um den Staat verdient in 
die Acten eintragen; nach wel- 
cher Ehre besonders die Fürsten 
der Nachbarländer strebten. Xen. 
Hellen. 1, 1, 26. ol Zivewxov- 
cıoı &ua Toig Avravögloıg Tod 
zeiyovg vı Emereleoavnal dv Ti 
pgova& ngE00V navov udlt- 
ora. dır teure db evsoyeole Te 
al molırein Zvoanovolog &v 
Avradvöoo &orl. Thuk. 1, 129, 3. 
(Xerxes schreibt an Pausanias) 
zav dvögwr, 0% ‚noı Eowoos, 
neitel 001 EUEQyECLE &v to nus- 
zeow olnm & del dvayoanros. 

Anove ön: 8. zu 449 2. — 
avalußovrog cov Aoyov: "die 
Untersuchung von neuem vorneh- 
men. vgl. Krit.46 c. — MULOAO- 
yncauev; 497 8; 499 c. — To 
ndv Evan Tod dyadon: 500 a. 


N 


IAATQSNOZ 506 D 


162 
90V Evexa vodndeos; To YOU Evsxe Tod ayadov. "Hör 
DÖE dorı ToVTo, 0V nagayevousvov ndouede, ayadov Öl 
0v zapovrog ayadol dausv; Ilavv ye. ’AAAG unv ayo- 
Hol y£ douev zul yuels al raAie .navra, 060 ayade 
datıv, agstig Tivog magaysvouevns; Zuoıye doxsl 
avayxatov eiveı, @ Kaddinisıs. Alla uv IN N Ye 
Ken Exadrov, nal O0XEVovs xal OW@uaTog xal Yuyis 
av xal mov mavrog, 00% durwg eixtj aaAlıara Tapa- 
yiyveraı, aAAa Taksı Hal 0Edoryu al Teyvn, Nu 
Excorw anodsdoraı adrav' dpa Eorı tere; ’Eyo ubv 
Eyrao pnur. Takes apa Terayusvov xal xEnoGunwevov 
doriv n aosın Exdorov; Dainmv av Eymye. Koawos tw 
&oa Eyysvousvos Ev Erdoro 6 Exaorov olnslog ayadov 
rapeysı Exacrov tav Ovrov; "Euoıye doxei. Kal duyf 
&oa x00uoV Eyovoa TOV Eavıng auslvav ns dxoaur- 
Tov; ’Avayan. "Alla unv N Ye x00u0vV &yovoa xooule; 
Ilös yao 0v uellcı; HÖE ye xooula oo@pgmv; IIoAly 
507 avayın. ‘H üga CWPEWwV Yuyın ayadın. &ym ulv ov% 
E40 nap& raürn Al pavaı, @ plz Kalklaisıg‘ © 
Ö’ ei Eyes, Öldaoxs. 


D. Alla unva.ye: Kr. 69, 39, 
l. vgl. zu 449 e, — 27.77 teile 
av: näml. die Wesen und Ge- 
genstände ausser dem Menschen, 
indem &osrn auch von Thieren, 
Pflanzen u. s. w. gesagt wird. s. 
zu 479 b. — ahhc usv Ön: s. 
zu 466 b. — av: bezeichnet in 
der Aufzählung die beiden Glie- 
der »vyn u. £&ov als eine neue 
Reihe, als das Beseelta gegenüber 
dem Unbeseelten (0%EV0S, OO.) 
vgl. Apol. 41 a. Ueber die Stel- 
lung s. Kr. 69, 12. — £uov: 
8. zu 483d. — ody odrmg ein: 
“nicht so von ungefähr.’ DerGe- 
gensatz zwischen planlosem Zu- 
fall und bewusster Absicht ist 
hervorgehoben, wie 503 d. u. e. 
Teber die scheinbar pleonasti- 


sche Verbindung des ovrog mit 
einem Modaladverb. (oder Ad 
jectiv.) vgl. Repbl. 2, 378 a 
Ta ‚od Koovov £oya nal za 
vnd. zoo vieog oVd av el „w 
and Sunv deiv Gadimg ovrm 
Atysodaı roög Epgovazg. oben 
503 d. odrmol arofue. 468 © 
aniag 0Vrag. — Anodsdora: 
s. zu 471 b. — Yo ulv.. .: 
als Gegensatz (Kr. 69, 35, 2.) 
lässt sich hinzudenken &llog & 
Taya 00% av paln. 8. zu Prot. 
312 c. — 

E. „#00wog tig: 8. zu 456 a. 
— 6 Enaorov olneiog: nachträg- 
liche nähere Bestimmung zu 
%00u0g; daher der Art. vgl. C. 
385 a. — Advayın: s. zu 450 8 
— de yeı 8. zu 448 a, — 


307 C TOPTIAZ. 163: 


KAA. Aly, 0 ’yaße. 

ER. Alyo 67 ori, ein OOPEWV Ayadın Eorıv, N 
Tovvavzlov ti OWpgovı nerovdvie xann dorıv' nv Öl 
«dern N üpgmv re xal anoAaorog. TIavv yes. Kal unv 
0 YE OMPEWV Ta MEOONKOVTa nodrroL &vxal sol Beodg- 
xa) neEl Avdowmovg' 0b yYyao &v OmppovVoi Te un 
mEOONKoVTaE nodteov. ’Avdyan radr eivar ovros. Kal 
unv neol ulv avdoWnovg Ta TE00NKX0VT« moctrav Öl-B 
a dv nodrroi, weol Of Heovs Hal‘ Tov O8 TE Öi- 
xaın xal OdLR MoRTTovVra Avayın Ölanıov xal OCLoVv 
eivaı. "Eorı teure. Kal ubv ön xal avögsiov ye avayın- 
0V yao ÖN OWppovog &vögog Earıv ovre ÖLmxsıv OVTE 
gevyaıv & un mooonae, AA & bel zul modyuare xal 
avdoW@rovg nal Nbovag xal Aunas pevyaıv xal Öımxeıv, 
ze vrousvovra xaprsgsiv Orov dei’ Ware moAAn d-C 
vayın, 0 KaillxAsıs, TOvoRppove, Borso dımAdouer, 
Ölxcıov Ovran Hal avögeiov nal O0L0v EAyadov Kvdor 
elvoı veAlas, Tov Of dyadov Ev TE xl xaAdg nocT- 
zeıv & dv nodtım, TOV Ö’ EV noaTTOVrE uaxdgıov Te 


- 507A. naod toÜre &. pavaı: 
*“dawider (Kr. 68, 36, 7. C. 465 
C. b.) anderes (entgegengasstz- 
tes) zu sagen; es in Abrede zu 
stellen” vgl. Phaid. 107 a. od- 
novy Eyoye Eyw muga Tadce 
lo rı Aeysıy ovdE zn ant- 
greiv rois Aöyoıs. — Asy': d.h. 
“Fahre fort in deiner Rade, denn 
ich habe nichts entgegenzusetzen. 

— 1Eyo Ön:s. zu 448 b. — N 
vcopgwv: näml. 9yyn.— N vov- 
vavriov rt. 0. nenovdvia: ‘die 
im entgegengesetzten Zustande 
befindliche vgl. zu 485 b. Apol. 
22 c. — nv: Das Imperfect. 
lässt die Aussage als Ergebnis 
früherer (477 e. u. ö. dargeleg- 
ten) Auffassung erscheinen. Kr. 
53, 2, 5. — xal unv: 8. zu 
501 b. — 


B. avayın Ölanaıov x. 6. elvar: 
Ueber die Constr. s. Kr. 50, 6, 
83. 55, 2, 1. — Zorı ravra: Kr. 
64, 5, 4. — el utv ön: 8. zu 
458 d. — VTOWEVOVTE AXOTE- 
oeiv: Ueber das prädie. Partic. 
bei xwgreoeiv 8. Kr. 56, 6, 1. 
C. 590. — 


©. öixcıov Ovre... reltag: 


“indem er gerecht und tapfer und 


fromm ist, ein vollkommen guter 
Mann ist. — &u te xul naAog 
nwoat.: Die Zweideutigkeit des 


‚ sprachlichen Ausdrucks, da €v 


mogdrısıy sowohl ‘gut handeln 
als auch "sich gut befinden’ heisst, - 
führt eine wenigstens formal man- 
gelhafıe Conclusion herbei. Aehn- 
lich Charm. 172 a. auagrlag &E- 
menusvns, ögPörnrog dE- jyov- 
pevng dv won rodss avar- 


6% 


164 


NHAATRBNOZ 


507C 


xui EVÖaiuove eivan, zov 8 zovmgöv Xu KUNG zodt- 


zovra adAov’ 


oVrog Ö’ av ein 0 &vavıiog Eyav ıd 


Guppovı, 6 dxoAnoros, 0V GV Eavsıs. 
’Eyo ulv ovv radra ovrw rideun. zul pnu radzaff 


DeiAndn sivar' 


ei 68 Eorıv aAndın, ıov BovAousvor, &s 


Zoıxev, .sVÖRLuoVE zivaı GOPPEOGVVnV usv Öimareov xal 
daxnreov, anoAuciav dt psvarlov ag dysı nodav Exa- 
6Tog Nu@V, al nagaOxEvaoTEov udlıore ulv undiv 
dstodeı tod noAateodaı, dav d: Öendn M avrög N ül- 
dog rıs ıov olxeiov, Nidıwıng 7 molıs, dnıdereov Öl- 
xnv xal noAuorsov, ei weils sVdalumv eivas. OUT 
äuoıye doxsi 6 0x0n005 eivar, zoög 0v BAdzovra dsl 


[7 [4 > . % e . 
Imv, al navra Eis TOOTo xal TE aVTod GUVTELVovTE . 


xul a is M0Asws, ORms Öixaioovvn zuploraı ul 
E60pg00VV7 To uaxeolo ueikovrı £asodaı, OdTMm zENt- 
zev, 00x Enıdvulas Eüvıa dxoAdarovg eivaı xal Tav- 


nalov nalag xal ed mogdtrey 
TovUg oda Ölaneıuevovs, Toög 
dt meKTrovrag eödulnovus 
elvar. u. ö. — odrog: d. ii. 

zovngög nal naxüg modern, 
— 0 anoAasTog: “näml. der 
zügellose. Kr. 57, 10, 5. vgl. 
FE. Schultz lat. Spr. 229 A. 4, — 
Innveıs: 491e;5 492 c. — odro 
eidenar: vgl. Prot. 355 b. — 
raue: Die Wiederholung des 
Pron. urgiert die vorangehenden 
Sätze, in denen S. seine gesammte 
Ansicht über die Streitfrage bün- 
dig zusammengefasst hat. — 

D. zov BovAousvov...: Ueber 
den Accusat. der Person bei un- 
persönlich constr. Verbalien s. Kr. 
86, 14, 3. C. 596, 2. vgl. Krit. 
98. — ag &yaı modän: ‘so sehr 
seine Füsse können. vgl. zu 451 
c (zAnPovs) u. 470 e. Herod. 
‚6, 116. Adnvaioı öt, as nodav 
elyov, Tayıora ZBonidreov &g TO 
&orv. vgl. zu Prot. 321c — 
#0000%80001T80V: Ueber Verbal- 


adject. in medialer Bedeutung 5 
Kr. 56, 18, 4. — undes deiche: 
s. zu 486 e. (oVdEr). — Exıde- 
TE09 dinnv...: 480 8, b. 
moösS 07 Plenovee: vgl. 502 a. 
005 zo Belrıorov BAtrev zıl. 
503 e. Önpoveyol Plsmors 
n006 TO avıav äpyow. Ueber 
die Ergänzung eines allgemeinen 
Subj. s. zu 456d. — xal zer 
..„.:_ordne al naüvıa nal tu 
avrod nal za vig wolemg eis 
zodro ovvıelvorte, Omas aıl. 
‘alles... darauf beziehend, dass 
ou. s. w. Höäufiger steht zur Be- 
zeichnung des Ziels &rzd mit Acc. 
(vgl. 503 d.) — pellowzs Ze 
oda: 8. zu 459 ©. — ovın 
moctreıy: "in dieser ‚Weise sein 
Handeln einzurichten. Ueber die 
prägnante Bedeutung von ode 
(todTO, Tadra) zedrısın Tel. 
Krit, 47 b — 

E. oöx &mıdvniag ... . zip 
govUr: 491 e; 492 a. — any 
Tov nan09: "was ein endloses 


—l_ 


165 
Exıyeıgoüvra MÄNE0UV, &vijvvrov xa%0V, ANdTod 
füvrae. oVTE yap av aAlm avdouzn mEOOpLÄnS 
In 6 toı0ürog ovrs Bei’ xoıvaveiv yap AÖvva- 
070 6: un Zvı xoıvovie, pıAla 00x dv ein. pacl 
" 00pol, & Kaiklxisıs, xal ovgavov xal yiv ud 
Ig xal AvdEWToUS Tyv xoıvoviav Gvveysıv nal Dı- 508 
Kal xo0uloryTa xal EOppoOVVnV nal dınaoeta, 
0 0Aov Todro dd Taürn x00u0v nakoücıy, @ 
)E, 09% Axooulav oVÖL dxoAasiav. U ÖE uor do- 
0% nE0GEyELV ToV voüv Tovroms, Kal taüra G0pOg 
KAAa AEindE oe orı M loorns 7 yemuergimn aal Ev 
‚xl Ev dvdommoıs ugya Övvoraı" au Ob nAsoveklav 
lelv 00xsiv" yenuerolag yao dweietg. elev' n2keley- 


TOPTIA2. 


ist” Ueber den absoluten 
ıls epexeget. Appos. zum 
ı Satze s. Kr. 57, 10, 10. 
735. N, Tıs Ayaıdv ‚Ilrpeı 
(ELoös Elov 0 TUEYoV, 
v 04£dg0v. vgl. y, 50 1. 
iches im Lat., z.B. Cic. de 

‚19, 79: Deinde quingue 
: quasi membra eloquen- 
nvenire quid dicas, inventa 
ere, deinde ornare verbis, 
ıemoriae mandare, tum ad 
um agere ac pronuntiare; 
ine non reconditam. — A. 
‚ovre: erklärender Beisatz 
körra . .. Emiysigoövra 
eber Ayorod Bio» nv (dem 
nach — 4. ßiov PLovv) 8. 
rd. (töv &, XEnWaTıouoV 
- »oıy@veiv: näml. toig 
loıs Avdommoıg nal ro 
Gemeinschaft haben.’ Ueber 
edanken vgl. Lys. 214 d. 
Toivuv, alvirrovzaı ol 
‚ To po pilov Aeyov- 
Y ö ayados To ayadıo 
uovo piAog, ö ‘ö KOROg 
ud OdrE nun OBÖETOTE 
n9n7 yıllav oxerai. — 
»00...: Zunächst ist hier 
‚okles gemeint, nach des- 


sen Lehre sich die vier Elemente 
uranfänglich als opwaögog in ein- 
ander gemischt befanden, bis die 
beiden Grundkräfte veinog, das 
trennende, und gıAla, das ver- 
bindendePrincip, Bewegung hin- 
einbrachten, und die Weltbildung 
vor sich gieng. vgl. Soph. 242 
d,e. Ueber den Einfluss des Em- 
pedokles auf Gorgias s. die Ein- 
leitung. 

508 A. dinauornte: s. zu Prot. 
331 b. — ro 040» TOVTO;: * dies 
Weltall, Universum. — n00u0vV: 
eine Nam ensausdeutung, wie493a, 
b. — 00@ös av: vgl. 487b;489a., 
c; 497 a. —n loorns N yewuergL- 
an: Aus Vergleichung von Legg. 
6, 757 a. ff. und Aristot., Nik. Eth. 
5, 4 erhellet, dass hier unter YEO- 
werginn loorng die Gerechtigkeit 


‚verstanden wird, insofern sie je- 


dem das ihm nach seinem Ver- 
dienste Gebührende zuertheilt (su- 
um cuique); während die geLduNn- 
tınn loorng allen das Gleiche 
zukommen lässt. So heisst es bei 
Plutarch, Sympos. Probl. 7, 2. 
Lykurgos habe die daudunmun 
&veloyla aus der spartanischen 
Staatsverfassung beseitigt und da- 


TIAATQSNOZ 


166 508B 


Bxtdog Ön oUrog 6 Aoyog yuiv doriv, ws 0v ÖLxasocvvag 
Kal G@PE0GUVNS KTjası EVÖRLuoVEg ol EVÖRLLOVES, Haxiag 
ö3 ol &9Aıoı, 7] el 00T0G @Andng &arı, GxenTdov rl Ta Ovp- 
Baivovre. va mo00dsv Exeivo, & Kallinisıg, Ovußai- 
var navıa, &p oig GV uE 1000, &l onovdakov Akyoupı, 
Aeyovre Orı Karnyoonteov ein al avrod xal vidog al 
Eraipov, &av rı aödırn, Kal cn Ömropixn Enl Toüro xer- 

Coreov’ zul & IloAov aloyvun @ov ovyywgeiv, aim 
for nv, TO eivaı To Adınelv Tod adıxesicodnı VommEp 
wlsyıov, TodoVTW Hanıov' xal rov ueAlovra Opus 
Ontogınov Z0sodaı Ölxaıov &pa del zivar aal Enıorr- 
uova tov Ödixaiov, 0 av Iogylav pn Ilalog dr ai- 


oyVvnv OuoAoyijanı. 


für die yenuergınn dvaloyla ein- 
geführt. — zleove&lav: mit Be- 


zug auf 483 c., 490 c. f. — yeo- 


perolas y. ausleig: Da S. 487 
b. ausdrücklich bei K. allgemeine 
Bildung in der damals üblichen 
Weise anerkannt hat, so ist nicht 
anzunehmen, dass er durch den 
Vorwurf, “du vernachlässigst die 
Geometrie, ihm die Kenntnis 
derselben, die einen wesentlichen 
Bestandtheil des höheren Unter- 
richtes bildete, abspreche; er wirft 
ihm nur vor, dass er die Bedeu- 
tung derselben in der natürlichen 
und sittlichen Weltordnung ver- 
kenne. Eine solche Betrachtungs- 
weise lag für Pl. um so näher, 
da ihm die Mathematik eine Vor- 
stufe zur Erkenntniss der Ideen 
ist. Repbl.7, 526 d. f. — elev: 
8. zu 466 c. — dbeleyareog: 8. 
zu 467 a. — 

B. os ov: nach ZEsAdyyeıv 
ist nicht der Inhalt der zu wider- 
legenden Behauptung gesetzt, son- 
dern der zu erweisenden. Ver- 
gleichbar hiermit ist der Gebrauch 
der Negation nach Verben des 

Leugnens u. Verbietens. Uebri- 


gens gehört 09 zum ganzen durch 
og eingeführten Satze, also auch 
zum zweiten Gliede xaxfıg .. . 
duo. — ti Ta ovußalvorre: 
Der Singular r/ fragt, was für 
ein Gesammtresultat die Folge- 
rungen geben. Kr. 61, 8,2. Ueber 
ovußaiveıv 8.2u459b. — Exeiva: 


4802. ff. — &p’ ols: “weswegen. 


Kr. 68. 41, 6. — 7000: 481 c 
— $nl todro: s. zu 480 b. — 
aloyvvn: s. zu 490 c. Damit 
gleichbedeutend steht unten c. 
di aloyuvnv. — @ov: 482 d. 
vgl. 487 b. — And dee ne: 
Das folgernde &o« (s. zu 448 a.) 
beim Imperf. zeigt an, dass 
der Redende über etwas früheres 
erst nachträglich die rechte Ein- 
sicht gewinnt. vgl. Kr. 53, 2, 6. 
Xen. Kyr. 1, 4, 11. @& zaidess, 
os doa Epivogovusv, Orı ca &r 
zo naondeiso Inola EInEn- 
usv. d.i. ‘jetzt erkenne ich erst, 
dass wir u. 8. w. Soph. Phil. 978. 
08°’ (Odysseus) 79 «o« ö Evile- 
Bov us. — 

C. zo elvaı...: Der Inf. mit 
Art. als epexeg. App. zum Neutr., 
des Pron. s. Kr. 57, 10, 7. vgl 


508E TOPTIAZ. 167 


64 Tovıav 63 ovrwg Eyovıav oxedausde, ti nor 
dorlv & 00 Zuol Ovadites, aoa naAdg Akysıaı 7) 0%, 
og apa ya ovy oiog T eiul Bondionı ovre Euavıd 
ovrs av YlAmv ovdev) 000} TWv olxelmv, 0V0” E&x00- 
ocı 8% Tov ueylorwv xıvdvvov, eiul 08 El To Bov- 
Aousvo, @oneg ol Arınoı Tod Edelovrog, Av TE TV- 
rev BovAnTaı, TO vERvıXov ÖN ToüTo Tod Aodyov, Ex D 
%0E0nS, Eav TE yonuara apagsiode, Lav ve Exßai- 
Asıv &% rg noAswg, Eav Te, TO Loyarov, anoxteivar’ 
‚za 0vT@ dunneioha navıov Ön7 aloyıorov &orıv, ag 
6 005 Adyos. 0 08 6n &wog orig, noAlaxıg ner non 
eionrau, ovölv db #wAvsı zul Eri Aeysadaı' 0v pnut, 
@ KulkixAsıs, TO tuntsodeı Enl: x0gons aölnag ei- 
6yıoTov Eivaı, OVÖE ya TO TEuvsodaL ovVTe TO OdurE 
6 EZuov ovrs 0 Paidvrov, aAid TO TUntev xal 
gud xal ra Eua Adinws aal TEuvev nal aloyıov xal 
xaxıoV, nal HAEnTEıV ys aua xal avöganodılesdaı xal 
ToıwpvzEeiv #al OvAAnBönv OTiodüv adınelv xal Ed 


zu 469 e. u. 474 e — pn IL: 
461 db. — 

snzudizeis: 486 a. f. — dow 
Arms . : nähere Bestimmung 
des zl zor dotiv. — ds og 
Kr. 69, 8. — elul ö2 Enl ıo "8. 
...: ‘sondern dass ich in des er- 
sten besten Gewalt bin (jeder- 


mann unterworfen bin, dem seine - 


Ueberlegenheit gegen mich gel- 
tend zu machen beliebt), wie die 
Geächteten jedem, der will, preis- 
gegeben sind. Ueber &xi mit Dat. 
der Person zur Bezeichnung des 
Unterwürfigkeitsverhältnisses s. 
Kr.68, 41, 9. vgl. C. 463 A. c. 
Hiermit gleichbedeutend ist die 
unmittelbar folgende Constr. des 
prädie. Gen. (r0ö Ed ELOvzog). 
Kr. 47,6, 4. vgl. C. 408, 2 Soph. 
Ant. 737. möhıs 00% 76 Nrus 
avöoos 209” vos. Ein Unterschied 
der Bedeutung zwischen BovAoueı 


und Fsiw ist hier, wie an vielen 
Stellen, ‚nicht bemerkbar. _— 

D. 70 vsavıxov...: "was ja 
das jugendlich ‚kräftige Wort in 
deiner Rede war.‘ Ueber den Acc. 
als App. zu ‚einem Satze s. zu 
507 e. vexvıxov, worin ironische 
Beziehung auf 486 a. liegt, ent- 
hält hier, wie öfters, den Neben- 
begriff “keck, übermüthig, und 
spielt zugleich auf dieJugend des 
K. an. — £Enl nogons...: 486 
ce. — Enßahhsın: 8. zu 466 c. _ 


‚TO Eoyarov: ' was das ärgste ist.’ 


— 0s 0 005 Aoyog: 486 a. (00% 
aloyoov done Ari.) — 68 67: 
s. zu 452 b. — 

E. zo reuveotai...: "Schaden 
zu erleiden an meinem Körper 
oder am Vermögen. ro PeAoV- 
Tıov Teuveıv, oder mit einem 
Worte PaAuvrıorousiv, “Beutel- 
schneiden, ist der rolksshümliche 


168 MNAATSNOE 508E 


xal ra Zua ıo adınodvrı xal xaxıov xal aloyıov zivaı 
7 &uol TO adıxovusvo. tadra nulv Ava Exel dv vol 
0009: Aoyoıs ovVrm Yavevra, @s 2yw Akyo, xareys- 
509raı al Ösdsraı, xul El aygoıxorsgoV rı einetv Eorı, 
sıuönpois zul adauevrlvors Aoyoıs, @g yodv av boksısy 
odTwol, 0Vg 90V El un Avcsıs N 000 Tig vERvixadrEgpos, 
oÜy olov re KAAms Adyovra N os Eyo vor Adyo ads 
Atysıv“ Enel Euoıys 6 wurog Aoyog Eorlv ael, Or &yo 
zeüra 0%x olda Onmg Eye, Or uevror @v &yo Evre- 
TUNNAE, BOnEE vUv, ovVÖelg olog T Lariv KAlmg Akyav 
un 0® xaraydiacrog elvaı. &ya ulv 0ovV ad idmm 
Braüre ovrms E&ysıv' el Ö8 ovrwg &yaı xal ueyıorov 
Tov naxav doriv n adınia ro adıxodvrı xal Erı Tov- 
tov uelfov ueyiorov Ovrog, El 0l0v TE, TO Adıxovvra 
un dıdovar dixnv, tiva av Bondeav un Övvansvog 
avdomnog Bondeiv Eavra xuraydiaucros av 17 aAr- 
Helga ein; dE 0% Tavınv, Nrıs anorgepe nv ueploryv 
nuov BAaßnv; alla moAAN Kvayan ravınv elvaı nv 


Ausdruck für ayaugpeiche: yon- 
nara (466 c. u. Ö.). — alozıov 
xal nanıov: Eine gewisse grata 
negligentia, welche der Dialog als 
Nachahmung des wirklichen Ge- 
spräches nicht scheut, gestattet 
die Wiederholung dieser beiden 
Ausdrücke, die den Hauptbegriff 
enthalten, in demselben Satze. — 
avo...: insbesondere 479 e. — 


509 A. xalel...: ‚selbst wenn 
u.s.w. Kr. 65, 5, 15. — &yoot- 
KOTEQOV: s. zu 462 e, vgl. 486 c. 
Göauavrivorg: adcuag ‘Stahl, 
zur Bezeichnung des höchsten 
Grades von Festigkeit und Uner- 
schütterlichkeit. Repbl. 2, 360 b, 
ovdelg ar ‚yEvoıro odrag dda- 
havrıvos, Os Av uelverev Ev ıü 
Öinauoovvn aTA, — yodv: 8.2u 
441c. — „VERVIRWTEQOG: 8. zu 
508d. — @Almg Atyovıa: Ueber 


die Ergänzung des Sub). 8. zu 
456 d. — Zuoye . .. as: vol. 
482 a. — 00% olda 6 onwg Eger: 
s. die Einl. — o» &, dsrem- 
xnxea: 8. zu Prot. 36le. — u 
0v x. yeveodaı: KL C 621 c. vgl. 
zu 461 bb — wir ovv: s. Kr. 


69, 35, 3. C. 637, 2. — 


B. sl olov te: indem der Sup. 
eigentlich fernere ‚Steigerung aus- 
schliesst. — 0 ad. un dıdosas 
Ö.: vgl. 472 e. 479 e. — tiva 
av Bonssıev. . .: "welche Hilfe 
muss ein Mensch sich selbst nicht 
zu leisten vermögen, um in Wahr- 
heit lächerlich zu sein?" s. zu 451 
a. (n wegi . . . &orıv). 73 
od. nonne. 8. Kr. 69, 9. C. ‚6074. 
— nu»: abhängig von azorge- 
neıy. Kr.47,23. C.424. — nol- 
An avayın: vgl. 467 ‚e; 507 
u. zu 450 a. — tavınv eis 


509D TOPTIAZ. 169 


atoyloınv BonPeıav, un Övvacdaı Bondelv ujre aurd 
unts zolg avroü plAoıg Te xal olneloıg, Ösvregav Ö8C 
nv Tod Ösvrdpov xaxod Hal Tolenv nv Tod Toltov 
zul raAie odrmg, Mg Exdorov xuxod ulysdos nepv- 
Ev, oVrm Hal xdidos Tod Övvarov eivaı dp Exaora 
Bondstv xal aioyvvn toü un. aoa KAAwmsnovrwmg ira, 
o Kailixiaıs; 
KAA. Ovx üAlos. 

35 ZN. Avoiv 00V Ovrow, Tod adınelv TE zul aöt- 
xelodeı, uelbov uEv pyaucv xanov To adınslv, EAnrrov 
Öb To adısiodeu.. Ti 00V dv nagaaasvaoausvog &v- 
dommos Bondnossv aUrd, WoTs Aumorsgus Tag WpeE- 
Aslas ravrag Eysıv, nv TE ano Tod un adıxeiv xalD 
iv ano Tod un Adınsiodaı; organ Övvauıv 7 Bov- 
Ancıv; ads Ök Adym' norsgov &dv un Bovintaı adı- 
xslodaı, 0U% Adınnasıaı, N Eav Övvauıv TAGAOKEVA- 
anraı tod un adınelodeı, 00% Adınnostar; 

KAA. Aykov Ön Toüro yes, Orı Eav Övvauıv. 


ZR. Ti öt ön Tod adınsiv; norsgovV &av un Bov- 


nv alsylornv... olusloıs: man 
würde zunächst erwarten «alozı- 
ccov eivaı revınv nv Bor- 
Hsıay un dvvacdaı Bondeiv, das 
zu dem ganzen SatzegehörigePräd. 
alfoyıarov ist, wie häufig, in sei- 
nem Genus zu dem Obj. ‚nv ßon- 
Herav construiert ravznv znv 
Bondeev aloylorıv elvar un 
Sysachaı Bondeiv. Auffallend 
jstnurdie dann eingetreteneWort- 
stellung ravınv eivaı nV al- 
oylornv Bondeıav. Die entspre- 
chende Erklärung gilt für den 
folgenden Satz devregov ati. d. 
h. Öevregov eivaı nv TOoV Öev- 
tigov nunovd Pondeiav un öV- 
vaodaı Bondeir, Tolroy Tnv Tov 
teirov naxov Bondeav un Öv- 
sache Bondeiv. Zu dem In- 
halte diesesSatzes vgl. aus demGe- 


spräche mit Polos 474 b., 479 d., 
und dem mit K.486 b., 508c. — 

C. da Exaota: 8. zu ss3e. — 
zodö un: näml. Övvarov elvaı 
Bon®eiv. s. zu 458 d. — age: 
8. zu 450 £ — 

Övoiv o.0vroıv: näml.xaxoiv. 
Die vorbenannten ersten zwei Stu- 
fen sind in «dıxsiv enthalten. — 
Ti 0. dv NRGKOKEVAEKUEVOR ...: 


“was müsste sich nun ein Mensch 


verschaffen, um sich helfen zu 
können, so dass u.8.w. — Mps- 
Atiag: 8. zu 477 C. — E06 TOO 
...:8. zu 4598 b — 

D. a@dınnnoerau: Ueber die pass. 
Bedeutung des medialen Fut. s. 
Kr. 39, 11. vgl. 0.266. — ön- 
kov 8%: 5. zu 478 0. — ori 
av Övvanın: d.i. ori avdgn- 
n0g 00x adınnoerar, das Övrr- 


170 


JIAATQSNOZ 


509E 


Anraı adıneiv, Inavov Tod Eariv — 0V yap adızmoa 
E— n xeal Enl todro dei Övvaulv rıva xal Teyvnv n0- 
000xEvR0R0daı, WS, Ev un udn avra zul a0xoN, 
adınyası; Tl 0U% avıo yE wor toüro anexoivo, & Kal- 
AluAsıs, n0TEE0V 001 Öoxoüusv 0gdRS avayxacdnva 
OuoAoysiv Ev roig Zungocdev Aoyoıg &yo re nal Ilo- 
Aos 7 00, nvina w@woAoynoausv undeva BovAowsvov 
adıreiv, aAA Rxovrag Toüg Adıxodvrag navrag adıxeiv; 

KAA.’Eotw 001 toüro, ® Zwxgareg, odrmg, Ivu 


Ölamegavns Tov Aoyov. 


ZR. Kal Exil Toüro &ou, @g Loıne, NAGRIKEUROTEOV 
dor! Övvaniv rıva zul TEyvnv, Onws un Adınnoouer. 


KAA. IIavv ye. 


ZR. Tis ovvnor Earl reyvn Tas magaaxEvNg Toü 
undtv adırsiodeı 7 @g OAlyıoraz ondıbar el Vol doxei 


NEE Euoi. 


&uol ulv yag Öoxsi nde' 


u | „ 
N aVTOV XoyEv 


Öelv Ev ın nodsı N xal TUgavvelv, N TS VREEYOVanS 


noAtteiag ETEi00V Evan. 


KV ToV un adıneiodeı NaQU- 
CHEVAKONTLL. — ıl ö: 67 toö 
adıneiv: “wie verhält es sich nun 
aber mit dem Unrechtthun ? Um 
den Gegenstand der Frage bei 
einem Gegensatze oder Ueber- 
gange anzukündigen, wird der 
Hauptbegriff mit rl de vorange- 
schickt, worauf das dazu gehö- 
rige Präd. in einem zweiten Satze, 
gewöhnlich mit einem anderen 
Fragewort, folgt. In dieser ellip- 
tischen Constr. erscheint das Nom. 
meist im Nomin. als Subj., Repbl. 
1, 341 c, ri ÖE »vPegvnens; ö 

dodäs nvßeovnjens VEVTOV &Q- 
yov £orlv 7 vavıns; bisweilen 
steht der Acc., regiert von einem 
aus dem Zusammenhange zu er- 
gänzendenVerb. s.zu 474d. Selte- 
ner findet sich der Gen. (Kr. 47, 
3, 3.) in der Bedeutung ‘was... 


betrifft (= zeol mit Gen. s. zu 
469 a.). Phaid. 78 d. rl d: rar 
moA.aY „naar, olov avdgm- 
nov N PRTWV; de nur 1 
LUTE Eyer. — 

E. @vra: näml. nv Övvanın 
al nV zeyvnv. s. zu 465. d. — 
il... dntnolvo: “Beantworte 
mir doch grade dies.‘ Ueber die 
imperat. Frage s..zu 468 c. Ueber 
die Bedeutung des Aor. s. zu 503 

— Ev voig Zungocden A0- 
yoıs: 468 d. f. — 

510A. form... odTomg: vgl. 
504 a. — dıanegdvng 09 A0- 
yov: Ueber die Bedeutung des 
die 8. zu 506 a. — tig... Öll- 
yıora: “nit welcher Kunst nun 
setzt man sich denn in Stand, gar 
nicht, oder möglichst wenig Uı- 
recht zu leiden?’ Ueber undtv 
cd. 8. zu 475 d. (ovdl» Plaßn- 


510C TOPTIAZ. 171 


KAA. Oods, © Zwxgares, wg Eya Frouog eluıB 
dxawvelv, &v rı naAag Akyns; TODTo wor Öoxeig mavu 
xuAds EIoNAEvaı. | 

B6 ZR. Zxoneı 6n xal Tode Eav 001 doxm Ki Aeyaıv. 
plAos noL doxsi Exaarog Exdcro elvas &g 0l0v re ud- 
Audıa, Ovnsg ol naAnıoi TE x0l Gopol Asyovoıv, O 0- 
BoLoS TO Ouolo. 0V xai 001; 

KAA. "Euoiye. 

ZN. Ovanodv HXoV TUERVVOS Eotıv KEXWV &yguog 
za) analdsvros, sl Tıg Tovrov &v 1m noAsı moAd Bei- 
ziov sin, Yoßoito Önnov Av avrov 6 TUpavvog xal 
tovrm £E ünevros TOD vod 00x av notre Övvaro pl-C 


Aog ysveodaı; 
KAA.’Esu tovre. 


ZR. OvdE yes el Tıg HnoAv Yavioregog Ein, 0VÖ 


o&). — nmeQ: d.i. ei sol donei 
avın N reyvn elvaı Neo ach, 
vgl. Prot. 340 b. uol uEV: 
s. zu 454 d; 506 a. — Öeslv: 
abhängig yon Öoxsi; der ganze 
Satz 7 @vrov... elvaı ist Er- 
klärung zu nde.. — nel r.: 
d.h. "man muss entweder selbst 
herrschen, auch in dem Falle, 
dass man dies nur als Tyrann 
kann (herrschen unter jeder Be- 
dingung, sogar als Tyrann), oder 
u.8.w. Ueber xuf s. zu 450 c. 
Aehnlich Soph. Oid. T. 233. ei 
8’ ad oıwrnosod#e, nal rıs 7 
dAov deloug Anmoeı Tovmos 
N yavrov ode arh. — is Um. 
oA. Eraioov: “Anhänger des be- 
stehenden Systems. — 

B. öo&s . ...: Man beachte 
den lebhaften Beifall des schon 
lange dem Gespräche mit ent- 
schiedener Unlust folgenden K., 
da jetzt S. nach seinen Grund. 
sätzen (vgl. bes. 484 a; 491 d;3 
492 b.) zu sprechen scheint. Eben 
so benahm sich Polos 475 a. — 


‚oxoneı 6N: s. zu 449 0. — 
dav: s. zu 452c. — oc olo» 
te uchıora: Kr. 49, 10, 3. — 
OVNEQ. “Mir scheint einem 
jeden möglichst sehr derjenige 
Freund zu sein, von dem es die 
alten Weisen behaupten, nämlich 
der gleichgeartete.’ Odyss. o 218, 
@s alel 109 6u0lov aysı Heög 
og 10% 6noior. Plat. Lys. 2142. 
Symp. 105 b. ö, yao maAnos A0- 
yos ev &ye, os Önoıov Öuolo 
agl meldeı. Phaidr. 240 c. Nlınce 
yüg nal Ö muAnıog Aoyog T&g- 
neıy TOv Nina. Cic. de sen. 3, 7. 
pares cum paribus, veleri prover- 
bio, Jacillime congregantur. | Ueber 
ERLCTOS Eernaoıo und © Önorog 
zo öuolo s. zu 459 d. — &- 
ygıos, ol amaldsvrog: gehört 
zu TVERVVog; a4» ist Präd. 
(Zoxwv dor! = Kpysı). — ToV- 
zo: 8. zu 493d. — EEo& &mavrog 
Tod vod: “von ganzem Herzen." 
Kr. 68, 17, 9. Il. ı, 486 dx So. 
LOV gıldar. —_ 

C. övvaıro: 6 PeArlov. Ueber 


172 MAATRQNOE 510C 


Ev 0VTOS" KRTappovol yap Av auroü 6 TUEMVVvog Kal 
0Ux &V nore og nPOg Pilov Onovödcsısv. 

KAA. Kal taör aAndı. 

Zn. Asimeran on Enelvos uövog üßsos Aoyov @lAos 
TO TOLOVT@, Og dv önordng @V, Tavra veyav xol Era 
vov, den &oysodeı xal dnoxsiader To Kpyovrı. OVF0og 

D ueya dv tavın ti noAsı ÖvvYGeras, Todrov ovdelg yalpwv 

adınnosı. oby oVrwms Eye; 

KAA. Net. Ä 

22. Elia -aga vis Evvondsiev Ev Tavın «i roAsı TOV 
veav‘ ziva av roonov Eya ueya Övvalunv xal undels pe 
adıxol; N avın, @s Eoınsv, aura 000g dorıv, EVHUG &x 
veov Ehiksıv KüTOV Tolg avroig yalgeıv xal aydeodaı te 
Ösoxorn, al nagnaxevatev Onwg Or uaAıora Ogorog 


doraı Exelvo. 007 oVrog; 
KAA. Not. 


den Wechsel des Subj. vgl. Prot. 
320 a, — forı ravıa: 8. zu 507 
b. — oöö8 yE. .OUÖ AV... 

Das erste ovds reiht den ganzen 
Satz negiert an den vorhergehen- 
den; das zweite bezieht sich spe- 
ciell auf ovrog. s. zu Prot. 332 
a. Phaidr. 278 e. 0vd} yao 0d08 
09 00V Eraigor dsl nageldeiv. 
Il.d, 512. 00 ua» 006 Ayıhevg 

n&gvaraı v0. 09708: 

nänl. Övvaızo plAog yevcohaı. 
— 7005 gpilov omovödosızv: 

“würde ihm nicht Aufmerksam- 
keit wie einem Freunde erweisen. 

Bepbl. 3 3, 403 b. 0dTwg Önıleiv 
005 60V Ts onovdcdkoı, Onws 
#rl. — 5 Torovrw: näml. zv- 
gadvvo. — Ouonjdng: genauere 
Bestimmung des obigen Ououog. 
— ravıa ... . &xaıvav: AlsEr- 
klärung dem öu. ©» subordiniert. 
vgl. Sall. Cat. 20, 4. idem velle 
alque idem nolle, ea demum firma 
amicıtia ‚est. — vmoneioder: d.i. 

VRaRoVEV. — Ev ravıy ıy n0- 


18: „g- h. von der ‚eben die’ Rede 
ist, 670v zUgu»vvog dorıy. — 
D. rovrov: Ueber die nach- 
drucksvolle Wiederholung des 
Pron. (Anaph ora) vgl. Kr.59, 1, 
3. — ovöelg yaigov ddınjos: 
nemo impune injuriam inferet. Er. 
56, 8,2. Soph. Anı. 758. all 09 
... zeioov in) Yoyoıcı Ösr- 
vacsıs, dus. — tig: verbinde zıs 
av viov. — El... Evvonosiss 
.&otıvı Mit einer in allen Spra- 
chen zulässigen Kürzung ist der 
zunächst zu erwartende Nachsats 


“se würde er finden’ ausgelassen 


und sogleich der Inhalt dessel- 
ben gesetzt: edgoı dv, Orı L) 
avın 6005 dorıv. — N adın..- 
6ö05 : näml. der so eben mit ös 
AV... Kram angezeigte. — 
evdvg . . . Dikss: u. zu 5108 
— Mu vdov: 8. zu 483je. — z0- 
gronEvagery: Auch mit diesem 
Verb. ist «vrov zu zorbinden- 
Phaid. 67d. ye4olov &» ei n or 

ögx nagaoxsvagor® kavıon in 


Si1B TOPTIAE 173 


ZR. Ovaoöv Tovro To ulv un adınsladaı xal ueya E 
Övvaodeı, wg 6 Uuerepog Aoyos, Ev ri noAsı dıams- 
zodkerai. 

KAA. Hvv yE. 

ZQ. do odv xol ro um abdınsiv; nnoAdov det, einep. 
Spouog doraı to Kozgovrı Ovri «ding x0l NEE TOVTO neye 
duvgastau; GAR oiues Eymys, Av todvavzlov dran N 
zagasHsUn 8oraı auvro Eu) To olm re eivaı os wislore 
ddızsiv xal adınodvre un dıdovar Ölunv‘ 7 yap; 

KAA. Deiveraı. 

ZR. Ovaodv ro ueyıorov aurd xax6v vragker uo- 511 
xINEB Ovu nv Yyuynv xal Asimßyusvo dia iv ul- 
Bnow Tod deonorov xal Övvanıv. 

KAA. Ovx oil’ om GrpEpss Endorors ToVg Aö- 
yous avo xe) x, @ Zeangarsg' N 00% oloda Or 
oVros Ö UNoVuSsvoS TOV en BoVusvoV Ensivov ano- 
»tevst, dav Povayren, xal Aypaonderar rü övra; 

ZR. Olde, © "yahk Kalkiukeıg, ei un xo0pos y eiul, B 
al 00Ü axovmv xal IIwAov üprı moiiaxıg zul Tov 


zo 2. .odzo £79 «ri, Apol. 
39 

E. zö ptv ... .: Der Gegen- 
satz folgt ‚unten in veränderter 
Constr. ae ’odV xal To un aöı- 
aeiv; statt TO Ö} un Adınsiv 00 
Oramemgdberan. vgl. Kr. 69, 35, 
3. — 066 vuerepog Aoyog: 466 
b. f. Was dort P. erklärte, machte 
auch K. fortwährend geltend; da- 
her vperepos. Ueber die Constr. 
8. zu 4683 b. de: s. zu 450 
c. — noAL0d dei: 8. zu 474 b. 
— eineo 0. Loraı: "wofern vor- 
ausgesetzt wird (Bedingung ist), 
dass er ähnlich ist (wenn er ähn- 
lich sein soll) u.s.w.’ Ueber das 
Fut. in allgemeinen Annahmen 
8. Er. 58, 7, 1.u.3 — 709 
zovvorriov: "ganz im Gegen- 
theil’ Ueber die Bedeutung von 


av 8.zu 481 c. Ueber den Acc. 
s. zu 467 b. — nl Td...:8 
zu 480 b. — avıo .. . aödı- 
x0vVvra: 8. zu 492 b. — 

511 A. dvvanıv: d. i. seine 
eigene, durch wliunoıs Tod ös- 
OR0ToV erlangte Macht. — 00% 
olö’önn...: einähnlicher und 
mit eben so vieler Berechtigung 
gemachter Vorwurf, wie 482 e.f. 
— dyo nal Karo: s. zu 481 ©. 
Theait. 195 c. örav Ava xdra 
todg Aoyovg EAun Ts YnÖ vo. 
Veiag ah. — 

B. el un xogpog y elul: Das 
Bittere der Antwort wird noch 
erhöht, wenn man annimmt, dass 
der hitzige K. seinen Aerger 
durch überlaute Sprache bekun- 
dete. — 000 axovmw: sowohl 
eben jetzt als auch früher 486 b. 


174 MAATSZNOZE StiB | 


aAAmv OAlyov navıav av Ev ın noAsı" alla xal av 
Euod &rovs, Orı anoxtevei ulv, av Bovinraı, aAAR X0- 
vn00g @v xuA0Vv xayadov vvra. 

KAA. Ovxoöv toüro 6n xal To ayavaxıyrov; 

ZR. Od voüv ye &yovrı, &s 6 Aoyog Gnualtvaı. 1 
olsı Öelv Toüro nagaoxsvafsshaı Avdowmrnov, ag aAs- 
6Tov yo0vov Ev, xal welstav Tag Teyvas tavrag, ai 

Cnuds ael &u Tav xıvövvov GWfovaıv, @orEE xal 1 

oV »eievsıs Eub weilerev nV 6ÖnNTogianv mv Ev ol 
ÖLxaoınoloıs dırcWfovonv; | 

KAA. Nat u A 008g pe 001 ovußovisvav. 

ZR. Ti dE, o BeAniore; 7 xal n Tod veiv ex 
orrun osuvn tig 001 doxsl elvar; 

KAA. Ma Al 00x Euoıye. | 

32. Kal unv ots yes anal avın &x Bavarov tous | 
avdoWmovs, Orav eig ToLoürov dundomdıv, 00 del Tav- 
ıns vis &miornuns. sl Ö° avın V0oHldoxei Ouxpa eivan 

DEYO 001 uelkove Tavıng do, nv xvßspvnrianv, N 00 | 

uOVov Tas Yuyas owksı, aAia Hal Ta Guuare xal Ta 
xonuerae, 2% av daydrwv xıvdvvov, DONEE N 6nTo- 
ex" xal avın ubv ngoceszeiAusın Lorl “al xooule, 


— IIoiov: 466 b. f. u. ö- — rov: nänl. alvövvov. — 08: 


Ölyov: 8. zu 472 a. — ExovE: 
prägnant "lass dir gesagt sein.’ 

Denn S. hatte bereits diese Be- 
hauptung des. P. u. K. gehörig 
beleuchtet. — x0A0v xayadov 
Ovra: 8. zu 470 e. Als Obj. 
ist 70% un WLWOVLEVOV zu wie- 
derholen. — ag 6 Aoyos onuel- 
vei: "wie aus unserer Erörterung 
folgt; eine dem Pl. sehr geläu- 
fige Redensart. vgl. 527 c. — 


NV 00...: s. zu 469 c. 
_— neleusg: 485ef. — vol 
u& Al’: s. zu 483 e. — Ö. ye: 
vgl. zu 459 b. — 


Geuvn tig: vgl. zu 456 a. — 
al unv: 8. zu 452 c. — ToIod- 


Ueber die Beziehung des prono- 
minalen Adv. auf ein Nom. ®. 
Kr. 66, 3, 1: Ueber die nämliche 
Constr. im Lat. s. F. Schultz 
lat. Spr. 313, 2. — 

D. ras Ypuyag: “das Leben, 
wie so oft im Homeros z. B. Il. 2, 
257, 161. Od.y, 74. — dr: 
nänl. N xvßeorntam. — 77G06- 
eoraAuEvn: “eingezogen, be 
scheiden. Die übertragene Be- 
deutung ergibt sich aus der ur- 
sprünglichen, in so fern dasPassiv. 
fast nur von eng anliegenden 
Kleidern (yıroy ToE00soTalus- 
vos) u. ä. gebraucht wird. vgl. 
im Lat. adstrictus (Tac. Germ. 


TOPTIAZ. 175 
v OEuvvveraı ELOynuatısugvn Bg UVNEENPaVOV Tı 
yarroufvn, alla ravra dıengakauevn ti dınavınn, 
ıv &E Alyivns Ösügo 0Won, olumı ÖV’ OßoAovg 
:aro, &av 68 && Alyvumıov n &x tod Ilövrov, &av 
:oAv,: Tavıng Tg weyaing EVeoyeoiag, OWdaed &E 
\n &Aeyov, xal avrovxal naldag xal yoruare xel 
ixas, anoßıßaoao eig T0ov Auudva ÖvVo Ödgayuds 
Euro, zul avrög 0 Eymv nv Teyvnv xal Tadra 
yakausvog Eußas napa nv Hakarıav xal nv vadv 
ratei &v ueroio oynuarı. Aoylkssdaı Yyap, oluaı, 
ataı, Orı &ONA0V &arıv, OVOTIVÄag Te BpEeinnE ToVv 
Asovrmv 00x Lacag Kuranovrwdivaı xal 0VaT- 
!BAarev, sidog Ortı ovVöLV aurovg BeArlovg EEsßl- 
n oloı &väßnsav, ovrE ra Gauara oVrE Tag ıbv- 512 
Aoylksraı oVv, Otı 00%, El uEv Tıs ueyaioıg xal 
015 VOONYURGL KETE TO GOua OVVEXOUEVog uN ans- 


ste...siricta et singulos ar- 
primente. Ann. 3, 55. ad- 
moris auctor Vespasianus 
— xol nooula: s. zu 447 
orıv Eogrns). — i dr- 
7: dınavınn ist oben durch 
eoguunv ınv Ev Toig ÖL- 
Yoıg dıacakovonv erklärt 
 — ÖvV' 0ßoAodg: unge- 
ehn Neukreuzer. — Ereou- 
“pflegt sich zahlen zu las- 
Jeber die Bedeutung s. zu 
328 b. vgl. Apol.19 d; 31 
‚er den Aorist s. zu 484 a. 
‚ zaunoAv: näml. zocr- 
.— TaVINg . . . EÜEEYE- 
für diese grosse Wohlthat.’ 
den Gen. mercis bei den 
des Schätzens u. dgl. vgl. 
‚17,4 u 1.47, 17, 1u. 
n. Mem. 1, 6, 11. 0vdEv« 
‚vovolas (für deinen Un- 
t,) &oyveLov meKTTN. — 
‚öv ön: näml. d. 00 wo- 
ds Yuyas ar. — ÖVo 


Öoxyuag: die Drachme ist im 
Werth von 6 ößoAol, — rad- 
te: näml. das ow&eım, aroßı- 
afsıv. — Ev usrolo oynuarı: 
in unscheinbarem Aeusseren. wE- 
to:og bedeutet hier, was oben 
durch zg0080ralusvog nal %0- 
ouıog bezeichnet wurde. oynum 
geht nicht sowohl auf die Klei- 
dung als vielmehr auf die Hal- 


tung; 00 osuvVveran. — @pE- 


Anne... EBiampev: Ueber die 
Verbindung des Aor. mit dem 
Perf. vgl. Kr.53, 6, 1. — ovö!v 
a. Beitlovs: s. zu 453 b. — 
512 A. örı 00% .. .: DieNe- 
gation gehört zu dem unten fol- 
genden Hauptbegriffe rtovzw Pıw- 
teov dorl. Nicht selten erschei- 
nen im Griechischen zwei Sätze 
durch wev...de... grammatisch 
coordiniert, deren erster dem Sinne 
nach dem andern subordiniert ist. 
Ueber die Verbindung ef uev.. ., 
odrog uiv... el ÖE..., TOVIW 


M1AAT2QBNOZ 912 A 


176 


zviyn, oVrog ulv &BdAıog Eorıv Orı 00% ansdavs, xal 
ovölv vH avrod apeintaı‘ ei dd Tıs Ag Eva Toü 
SOuaTog Tiui@reom, Ti duyn, moAle voonuare Eye 
xal avlara, tovro 68 Biwrdov Earl xal Toüzov Ovi- 
sEıEvV, &v te du Yalarıng Av ve Eu Öinaorngiov avıe 

B @AAodev OnodEvoUV 00017, AAA oldEv, OT 04% &uELvoV 
dorı Eijv TO wogdnE® avdennn‘ Kurs Yao Avaya 
&orl Eiv. 

A taür« 0v vouog dorl asuvvvecdear Tov xu- 
Beoviienv, aaineo owkovre nuäg‘ ovdE Ye, 0 Favua- 
OLE, TOV UNYEVoNOLOV, OS OVTE OTEAKTNYoÜ, un Ortı xUV- 
Bsovntov, ovrs KAlov ovdsvog Auto Evlors Övvaras 
owfsıv" moAsıs yap Earıv OTE OAag owfe. un 001 do- 
xsi xara Tov Öıxavınov elvaı; xalcoı si BovAoto Ak- 
yeıv, & Kakklxisıs, &nco Yusic, dEuVUv@v To TEKYUR, 

Cxataymosısv dv vuäs roig Aoyoıs, Adymv xal wapn- 
Av Erl To Öelv ylyvsodaı unyavonoLovs, WG oVÖLV 
taAAc Eorıv" inavos yag aura 6 Aoyog. aAAd od ovölv 


ö&... vgl. Apol. 28e. — us- 
yaAoı . .. VOONUROL . . . OVV- 
syousvog: vgl.479 a. el rıg roig 
eyloroıg arl. — anenviym: 
ertrank. vgl. zu 471 c. — 0% 
ölv... opeintaı: 8. zu 475 d. 
— rovro dt Pımreov dor: dem 
Gedanken nach vgl. Krit. 47 e, 
— övnosısv: Ueber die Verbin- 
dung des Optat. mit dem Indic, 
im abhängigen Aussagesatze, wo 
jener etwas wahrscheinliches, die- 
ser eine feststehende Thatsache 
bezeichnet vgl. Kr. 59, 2, 7. 54, 
6, 2. Prot. 335 a. Sehr auffällig 
erscheint der Opt. nach vorher- 
gehendem Haupttempus. (C. 528.) 

B. &usıvov &. &nv: näml. uls 
das Gegentheil. — avayın or: 
Ueber die Setzung des Verb. s. 
zu 484 d. — 

00 vouog £orl: “es ist nicht 
Brauch. — 709 ungavonoov: 


“Kriegsmaschinenbauer ; dennvon 
“"Belagerungswerkzeugen’ ist ap 
av] militärischerKunstausdruck. 
— un Or: "geschweige dene. 
0.622, 4. Kr. 67, 14, 3. — a1: 
Ueber un als Fragewort mit Vor- 
aussetzung verneinender Antwort 
s. C. 608. Kr. 64,5,3. vgl. Apol. 
28 d. — xara Tov dınavınöy 
elvcı: “dem Gerichtsredner gleich- 
gestellt ist.’ Ueber ar mit Acc. 
im Allgemeinen zur Bezeichnung 
der Vergleichbarkeit u. & s. zu 
454 c. Symp. 2ll d. adro 0 
nalov div more löng, od xara 
zovolov te nal dodira.. . de- 
Esı 00: elvaı, ‘dem Golde ähn- 
lich” dıxavınog der Hauptsache 
nach = dnrogıxog. 8. zu 5lld. 
— vueis: näml. ob dnrogss. — 

Ü. ragaralav irnl To Öeivy- 
.. .: mit ironischem Bezuge auf 
485 e. f., wo K. dem 8. sıre- 


TOPTIAE. 177 


Nerov KVTOd xarappoveis xal vis Teyvns Tis Enzivov, 
xal gs Ev Ovaldsı ‚Kmonaheguıg Av ungavonoıov, xal 
r@ vist auroü oVT av dodvar Huyarkou EHskoıs, OUT 
&v avrog TO Gavrod Anßelv znv Exelvov. xalroı & 
@V TE oavrod Enaweis, tivi nal Aoy@ Tod unge- 
VOROOD xarapgoveig zul tav Kllmv wv vov Ön Eis- 
yov; old orı pains av Beirlov eivaı nal Ex Beirio- D 
vov. vo 08 BeAtiov el un dorıv 6 &yw Asyom, AAd auro 
todr Eorlv dpsın, TO omfev aurov xal ta Eavrod Ovra 
0mobog Tıg Ervys, xarayeiuotog 001 O Yoyog ylyvaraı 
xel unyavonoıod xal largod xal av KAAmv teyvor, 
0001 Tod owksıv Evsaa nemolmvrar. dAl, © uaxapıe, 
0g«@ un &Alo tı TO ysvvaiov xal TO Ayadov N Tod 0W- 
£sıv rs xul owfeodeı. NOV yag Toüro uiv co fiv' ö- 
000 63 ygovov, Tov ye wg AaAndag Avdoa dardov 
‚ori xal 00 pıAoypvynreov, ala Enirgkdbavre Ep) ToV-E 


512E 


det mit Hintansetzung der Phi- 
losophie sich der Rhetorik zu be- 
fleissigen. — "sg... &orıy: ‘denn 
alles andere heisst nichts. In leb- 
hafıer Rede geht S. in die oratio 
recta über, als ob der unyavo- 
rOLög selbst spräche. — os &v 
Oveldeı: “wie zum Spotte;’ per 
contemtum. &v dient Öfters zur 
Bezeichnung der Art und Weise, 
kömmt also mit seinem Subst. 
einem Modaladv. (oder Adject.) 
an Bedeutung nahe. Soph. EI. 
384. vürV yig Ev nalo Yooveiv 
(= 9. Y. nal0v 90.) vgl. Sall. 
Jug. 38, 5. postremo fugere an 
manere tutius fore!, in incerlo erat. 
— dronultocıg ev: hier, wie 
an vielen Stellen, hat ATORL- 
Asiy den Nebenbegriff ’ mit einem 
Schimpfnamen belegen. — 2£ @9: 
‚8. zu 477 c. — Aoy@: “Grund. 
s. zu 457a. — ov lv: be- 
sonders des #ußeownns. — 
Plat. Gärgias. 


D. Beizlov 2, nal Eu Beirıo- 
vov.: eine den Griechen schr ge- 
läufige Redeweise, um die Vor- 
züglichkeit (oder auch Schlech- 
tigkeit) einer Person als ange- 
stammtes Eigenthum zu bezeich- 
nen. Phaidr. 216 b. dewv... 
nvioyoı navreg avrol Te Aya- 
Fol nal && ayadmv. 274 a. dei 
zuolgeoda:... deamörans (d. i. 
eois) ayadorg, te nal EE aye- 
Yov. — zo cog8LV. ..: 8. zu 
508 c. — Ovra Ömolag r. E.: 
“mag er wer immer sein. Övr« 
ist auf das bei owgE1Y zu ergän- 
zende Subj. iv ‚(@. zu 456 d.) 
construiert. — ToV.. . von: 
‘der, welcher wahrhaft ein Mann 
ist; der echte Mann.’ Ueber ag 
cAndag 8. zu 482 c. Ueber den 
Acc. s. zu 507 d. — 

E. guAopvynreov: vgl. das zu 
511 d. über Yvyn Bemerkte. — 
dnıroäipavıa: näml. zavıe 0. 8. 


12 


HNAATSNOZ Si2E 


178 


zov ro Deo xal moreVoavre tals yuvanbiv, Or ev 
eluagueon ode av els Engpuyon, to Emil zovrn 6x8- 
nreon, tiv ov voonov ToVToVv 0V uEAAoL z100vov Bıo- 
var og apıora Bıon, &ga 2konoıdv avıov 17) moAırela 
513 TaVrn Ev 7 av olnf, Kal vüv öl üga dei 08 Ws Omoio- 
TEToV yiyveodaı zo dnum to Admvelov, & weideıs 
TovTo mgoopıÄig elvaı xal ueya Övvaodaı Ev 17] zo. 
Ası“ TOUN Opa El dol Avdırelei xal auol, OTOS un, @ 
Örıuovız, MEIidouEde ONEE Yaol rag nv VEAmvnv %0- 
BaıpovVoag, tag Osrraildag‘ OVV Tolg Yiltavoig 7 ai- 


— 7. tais yvvaıtlv: Hiermit 
bezeichnet Platon den Glauben .an 
eine unwandelbare, von der Frei- 
thätigkeit des Menschen unab- 
hängige Schicksalsbestimmung, 
der gleichwohl im Geiste der 
Hellenen tief eingewarzelt war u. 
inihrer Nationaldichtung, nament- 
lich in der Tragödie (man vgl. 
z.B. nur des Sophokies ‘König 
Oedipus!) auf das bestimmteste 
ausgesprochen wurde, geradezu als 
des vernünftigen Mannes un- 
würdig. Aehnlich lässt Cic. de 
nat. d. 1, 28, 55. den Epikureer 
C. Vellejus sagen: Quanti haec 
philosophia aestimanda est, cui, 
tamquam aniculis, ei üs qui- 
dem indoctis, fato fieri videan- 
tur omnia? — nv eluaeuevnv: 
näml. uoigav.(C.274. Kr.S.172.) 
Die Sentenz wird von Dichtern 
und Prosaikern in vielen Varia- 
tionen vorgebracht. ll. £, 488. 
hoigav 8’ 09 zıva pw mepv- 
YuEvov Zuuevau avöo@v, 0% nu- 
n0v, ovdt usv &odAor, Ennv za 
zgwra yEvntaı. Soph. Ant. 1337. 
nenganevns 004 Eorı Bvnroisg 
Evugpopäg anallayn. Bei Hero- 
dotos (1, 91, 1.) erklärt die Py- 
thia in einem "Orakelspruche: nv 
NENEWUEINV HOiORv AöVvar« 


forı &ropvyiaım nal Ben; wo- 
mit Aischylos Prom. 526. über- 
einstimmt. XO. tovrav (Moı- 
067) Age Zeig darıy, dodest- 
oregog; TIP. oo 097 &v Eupv- 
0: yE nv TETEMHEUNV. — 0 
av els: "auch nicht ein einziger. 
vgl. zu Prot. 335 d. — ro al 
ToVTw: 8. zu 452 c. (26 perd 
tovro.) — 2EouoL8v avron... 
510 a. — 

513 A. xal wur: 5. zu 449 a 
— zo Ö. To A.: 8. zu 451 a 
— TOVTO mE00pLANS &.: vgl.481 
d. f. — ulya Övvacheaı du r. 
zc.: nicht ohne ironischen Rück- 
blick auf 466 b. u. 8.$t. — xel 
&uof: indem K. dem $, seine 
eigenen Lebensgrundsätze anem- 
pfahl: 485 e. ff — Öauuönıs: 
s. zu 489 d. — EI00REDR: 8. 
zu 4802. — Tag . . . Osrrali- 
Öasg: In Thessalien gab es, nach 
den Behauptungen der Alten, be- 
sonders viele u. vorzüglich ge- 
waltige Zauberinen; daher findet 
sich yvvn (yoaög) Oerrails öf- 
ters geradezu für papuaxssrgia 
(‘Hexe’) gebraucht. Als die höch- 
ste Leistung ihrer Zauberkunst 
wird das Herabziehen des Mon- 
des genannt. Aristoph., Wolken 
719. yuvainı pappauid’ el roid- 


515C TOPTIAZ. 179 


gz015 nulv Ester tavıng rag Övvausag zig Ev ij m0- 
Ası. ei ÖE 001 olcı Ovrwodv AvdEW@RWv naERÖWELEr 
TEYVNV TIVE TOIKVTNV, NTig 08 Koıjas ueya Övvaodaı 
Ev 7 moAsı Tide Avouosov Ovsa ı7 noAırsig slr dmlB 
zo PeAtıov EiT En To yeigov, sg Ewol doxst, 00% Ög- 
Bag Povisvea, @ Kalklxisıs‘ 0b yao munınv dei e- 
vor aAl aVTOpvWg Ou0L0V Tovromg, sl weilsıg Tu yvY- 
o1ov anspyatsodaı eig Yıllav To "Adnvalov dnum xal 
val ua Jia vo IlvgiAapmovg ys no0g. OGTig 00V 66 
TOVTOLS OHOLOTRTOV ANEOPAGETLI, 0VTOS GE MOINGEL, @g 
Enıdvueisg moAırınog elvaı, moÄırınov Hal 6nTogLKoV' 
TO avıav ya ndeı Asyousvav rov Aoymv Enaaror Yal- C 
g0vOL, 5 63 aAloreio aydovraı‘ ei un ti 06V aAAo 
Atyaıs, © plAn vepahn. Adyousv Tı XE0S Tadıe, © 
Kallıinksıs; 

59 KAA. Oüx old ovrva you zodzov Öonsig ev Af- 


uevog Osrrainv aadeloım vun- Emil... .: d.h. gleichviel ob du 


top nv oeAnynv «tik. Hor., 
Epod.5,45 Quae (Folia) sidera 
excanlata voce Thessala lunamgue 
coelo deripit. Dies geschah jedoch 
nicht ohne Gefahr; namentlich 
wird bemerkt, dass Verlust der 
Augen damit verbunden war. In 
diesem Sinne meint S., es sei zu 
bedenken, ob nicht die Ergrei- 
fung der höchsten Macht im Staate 
in’ ‚grosse Gefahr stürze. — 6vv 
Toig @....: epex. App. zu zeı- 
oouehe Öreg. 8. zu 450 b. int. 
(Endorn, KUTOV.) 60V Toig Qıl- 
tazoıg “mit dem Verluste „(an 
den Preis) des Theuersten. Il. 
d, 161. 00» ueyalp dxerıoar, 
cv opjew nEpalyaı yvvaıfl 
te »al TENEECCIY. vgl. Prot. 314 
a. 000, @ uanogıE, un nsglroig 
gQılratoıg xußsung TE nal Kıv- 
Övveung. — TapRÖWOEV: 8. zu 
456 e. — 

B. ınds: vgl. zu 500 e. — elf 


zu gut oder zu schlecht bist, um 
in diese Staatszustände zu pas- 
sen. Ueber eire .. . eire s. zu 
468 d. — ‚Bovaevsı: tibi consu- 
lis. — Tovrag : d.i. roig &vrf 
noAsı. — 6 A. Önum: abhän- 
gig von pıllav. Kr. 48, 12, 4 
— 5 I].: 8.zu481d. — mgog: 
8. zu 469 b. —_ 

C. zo adrav .. .: "denn bei 
Reden, die mit seinem eigenen 
Charakter „übereinstimmen, freut 
sich jeder. Ueber den dynami- 
schen Dativ zur Bezeichnung der 
Gemässheit s. Kr. 48, 15, 4. — 
el... Asyeıg: Mit einem Seiten- 
hiebe auf des K.zum Theil sehr 
schroff hervorgetretenen Wider- . 
spruchsgeist (vgl. z.B. 491.7.) 
holt S. ausdrückliche Zustimmung 
für einen so trivialen Satz ein, 
bei dem Meinungsverschiedenheit 
kaum denkbar ist. — ‚gin RE- 
pain: carum capul; eine schon 


12* 


180 HAATSNOZ 


ysıv, @ Zuxpares‘ nenovda O8 TO Toy noAlov nd- 
Dog" 0V zavv 001 neldount. 
ZR. °O Öruov yap Egws, @ Kallixisız, Evav Ev 
5 buyj th of avrisrarei nor’ aAA av moAAduıg long 
xal BEAtıov Tavra Tadra ÖLaoxonwusde, TEdnEE. 
Davauvnodn Ö ovV, Orı ÖVo Eyapysv eivaı räg zape- 
oxsvag Ent To Exacrov Heganevev xal Our xal Yhv- 
ınv, ulav ulv wpös ndovnv OpuAsiv, ıyv Erdgav Öb 
xoög ro Beirisrov, un xarayapıblousvov ala ÖLeue- 
46uEvov. 0% Tadıe nv & rors apıköusde; 
KAA. Ilavv yes. 
ZN. Ovxoöv n ubv Erdon, nnogös Nboviv, ayev- 
vns nal ovötv KAAo 7 xoAanela tuyyavsı o00«° N yap; 
E KAA.’Esıo, ei BovAsı, G0l oVTag. 
22. HÖE ye Erkon, Onog ag BeAtıorov Zora Todro, 
elrs Ooua Tuyyavsı Ov eire duyn, 0 Begamsvouer; 
KAA Ilavv ye. 
32. ’Ap oUv odurwg Exıysipmredov nuiv der) 1 no- 
Ası anal vols woAlraıs Hepgamevew, ag Bsirlorovg av- 
TOVg Tovg moAlrag Molodvrag; AKvsv ydg Ön Tovrov, 
os Ev volg Zungocdev sugloxousv, oVöLv Opeiog AA- 
Anv svspyeolav ovdsulav mpoopEgsıv, div un aan 
Bit xdyadı n didvome 7 av ueAAovrov, 7 yoruara moAld 


513 C 


im homerischen Sprachgebrauche 
(I. 9, 281; %, 94.) übliche An- 
rede (= © lie). Phaidr. 264 a. 
Doidge, plin nepyain. — Adyo- 
uev rı: 8. zu 472 a. — 
aerovde .. . nadog: 8. zu 
467 d. vgl. 481 c. — 00 navv 
..0.%.: vgl.das ob.a. zu 0Vwroig 
g- Bemerkte. — 6 dnuov yap 
005g: ein Wortspiel wie481d. — 
D. dvauv. 6° our: Ueber den 
epanaleptischen Gebrauch von ö’ 
00V s. Kr. 69, 52, 3. — Zypa- 
wev: näml. S. und Gorgias, 464 a. 


P: — u) naraezagıfouevor Alla 
dtauayousvov: 8, zu 512 d. (öv- 
zo). — N yag: 8. zu 449 d. — 

E. £oro...odrws: vgl. 510. 
— öf ye: 8. zu 4482. — Erkon: 
ergz. öuılei. Orag.. . . istUm- 
schreibung des obigen zeög zö 
BeAtıotov. — ErıYEsIonTkoy... 
noAlcaıg Hegarevaıy: Zuweilen 
wird das zu einem Inf.dem Sinne 
nach gehörige Obj. durch Prolepsis 
mitdemVerb. fin. übereinstimmend 
construiert. Kr. 61, 6, 8. vgl. Krit. 
52 b. — zoloUvrag: 8.2u 492. 


514C TOPTIAZ. 


181 


Aaußaveıv 7 aoyyv rıvov 7 Aha Övvauıv nvrıvoüv. 
Pousv oVrmg dysıv; 

KAA. IIavv ye, ei 001 NdLov. 

ER. Ei 00V nagenakoüusv aAAnlovg, & Kaill- 
#Asıs, Omuooia nogcbovres Tov moAırındv neaYyudTov 
En} va olxodonxd, 7 Tayav 7 vengimv 7 leouv Em) 
Ta uEyıora olxodounuere, noTEgov Es dv Nuäs axk- 
Vvaodaı nuäs avrovg xal Ebsracaı, mo@rov utv el dnı-B 
gTausda nv Teyvnv 7 00% Eniordusde, iv olxodo- 
uıxnv, vol napd Tod Euadouev; Ede av n 00; 

KAA. IIavv ye. 

ZN. Ovxoöv devregov &d rode, el Tı monore ol- 
xodounua @xodounxauev löle 7 av pilwv rırl n Nuk- 
TEE0V aUrav, Hal Toüro To olxodounun xaAov 7 ai- 
oxo0v Eorı" nal sl ulv sVElOxousv Oxonovuevor Öi- 
ÖaoxdAovg Te nuWv ayadovg xal EAkopiuovs Yysyovo- 
rag al olxodounuere moAla usv nal xaAa uera rovC 
dıdaaxaAwv Wrodounusve nuiv, voAia Öl xal dia Numv, 
ensıdn Tov dıdaaxalmv annAAdynusv, oVrm ulv ÖLaxsı- 


— ovölv öperog: "eshilft nichts” db. avalaßmusv av megl ToV 
vgl. 504 e. — xalnxayadn: 5. 00ogıoınv elonusvov, "etwas 
zu 470 e. — von dem.. . Gesagten. — En 

514 A. Fauev: 8. zu 447 c. TRO.: 8 zu 480 b. — 7 raıyov 
(Foouaı). — sıov: näml.lieber + - .: vgl. 455 b. — 


n ovn Enıorauste : Ge- 
wöhnlich wird das Verb. im zwei- 
ten Gliede der alternativen Frage 
nicht wiederholt. — ode: ergz. 


als das Gegentheil. s. zu 468 b. 
Herodotos 2, 46, 1. Örev ö8 Ei- 
vEre& TOLODTOV yoapovaı RV- 
t0v (Ilüve), 09 yo ndı09 darı 


Aeyeıv. Durch den Beisatz e? 00L 
ndıov, und oben el BovAsı, be- 
zeichnet K. seine Beistimmung 
als blosse Concession, nicht als 
Ausdruck eigener Ueberzeugung. 
— noabovreg. . .: in der Ab- 
sicht uns an Staatsgeschäften zu 
bethätigen. Kr. 56, 10, 1. Ueber 
den Gen. part. rov rn. ro«yud- 
to» 8. Kr. 47,15, 3. Sophist 232 


eds dv nuds or&ypaodaı. — 
C. dı@ nu@v: im Gegensatze 
zu UETE Tov dıdaoxalm, wie 
durch den Beisatz &naön . 
ann.Adynusv näher bezeichnet 
wird. — 0d@ u. dıansıuevov: 
näml, juov. — vouv &ovrov 
7v &v: “würden wir verständig 
handeln.’ s. zu 500 a. — levaı 
&nl za 6. E.: vgl. Prot. 360 a. 


NAAT2QNOZ 518C 


182 


ulvov voov Eyovrav yv av levar En) a Ömuoare Epya' 

ei Ö8 unte Ö1ödoxaAov elyousv Numv avrav Emıdeikau oi- 

xodounuerd ven undlv n noAia xal undevös dkın, ovrm 

ön avontov nv Önnov Emiyeıgeiv rolg Önuocloıg Apyoıg 

ao napanahsiv dAAmAovg Er aüre. pauEev eure 0pdus 
DA&ysodaı n 00; 

KAA. Ilavv ye. 

ZR. Odxoöv oUra navre, va re alla, wav el dmı- 
1sıpncavrss Önuocıevsıv napsexalodusv aAAnAovs @s 
Ixavol iacgol Övreg, önsonsdeuede Inmov av &yo te 
0: xal GV Eus; pEgE moös ‚deov, aörög Ö8 0 Ziaxgaun 
zös &ysı TO dwur 8, üplsiav; n n07 zus @AAog din 
Zwxpaınv annAldyn vooov, N dovlog N EAsvußegos; 
xcv &yo, olyaı, XEQLl G0Ö Ersga toıwüra &axonovv" Kal 
ei un svoloxouev di nuas undeva Beirin yeyovora to 

E ouua, unte tov Eevmv uNTs TavV doT@V, une &vöoe wire 
yvveixa, moög Aıos, ® Kalklxisıs, 00 Karay£iacrov 
av nv vi dAmdelg, eis Tocovrov dvolag E&Adelv dvdon- 
rovS, WorE, rolv ldımrevovrag noAid uLv 0n@S drvro- 
uev moımocı, noAia Ö8 xaroodacaı xal yvuvacaodaı 


_ olnodounpera te: 8. zu 501 
a. — al u.d.: 8. zu 484 c. — 
oda: vgl. zu 460 e. nV: 
Ueber den Ind. des historischen 
Tempus ohne &v im Nachsatze 
8. 0. 542. Kr. 65, 5, 5. — 67- 
Rov: 5. zu 447 d. —_ 


D. Önuooısvewv: vgl. das zu 
455 b. Bemerkte. — en. 6. av: 
av ist der Deutlichkeit wegen aus 


sind die folgenden Sevou xl &- 
orot, (Apol. 30 a) avögss, xal 
yuvainzg. Alkib. I. 119 „a „aalc 
zov allmv Adnvelovn n ray ei. 
vov dovlor &LeddEgov eixt, 
vorıg on‘, sı dıa nv Te. 
ginAgovs gUvorale» cOpw@rtEpos 
yeyovevaı. vgl. Hor. Sat. 1, 1, 
85. omnes vicini oderunt, noti, 
pueri atque puellae. — 


av wiederholt. s. zu 475 e. — 
n doöRog n &Aevegog: Mit die- 
sen, die beiden Hauptclassen der 
gesammten Bevölkerung umfas- 
senden Ausdrücken wird die Frage 
in ihrer weitesten Ausdehnung ge- 
stellt. vgl. 502 d. Aehnliche Be- 
zeichnungen der Allgemeinheit 


E. eis rt. avolag Adeiv: vgl. 


Liv. 28, 27. quo amentige proyressi 


sunt etc. s. zu 487 b. — {dıw- 
TsvVovrag: im Gegensatze zu dem 
obigen Önuooisvev. 8. zu Prot. 
312 b. — onwg drüyousv: ‘wie 
sich’s eben traf’; d. h. nicht zu 
besonderem Lobe noch zu beson- 


515B TOPTIA42. 


183 


Inavog ev rEyvnv, vo Asyouevov IN Tovro Eva aid 
znv nsoauelav Enıysıpgeiv unvdavsv, al auzovg te ÖN- 
KodLsVsLV Emıysipsiv al @AAovg TOLOVroVg magaxeAsir ; 
00% Mvontov doL Öoxsl av sivaı 0UTW NOKTTELV ; 

KAA."Euwoıye. 

2Q. Nöüv d8, © Beitisıs avögwv, Emeiön ou wlv 5i5 
AUTOS RTL Kpysı NoRTTEV Ta Tas nolsmg nERYUaTE, 
&u2 0: nugaxelsig xal OVeiölkeis Orı 0V KXpdrıo, 00% 
dnionsdousde aAAnAovg, Pepe, KallıxÄng non Tıva 
Bsirio wsnoinxe av nolırav; Eotıv OoTIg MO0TEEOY 
TOVNE0S @v, Adınog re xal dxoAndrog xel dpgmv, ÖLd 
Kallkıxıea nakög Ts xayadog yEyovev, N EEvog N) doros, 

9 bovRog 7 EAsvdsgog; Asye wos, E&dv vig os TaüıaB 

dEstafn, o Kuaikinisıs, vi Egeis; Tiva pyosıs Beirio 
HEnoımasvaer AVHEWToV 17) Ovvovolg ıh 01; Onveig 
anoxglvaodeaı, einsg Zorı rı Epyov 60V Eri ldıwrevov- 
cog, zolv Önuocısvev Erıyeipeiv; 

KAA. BiAoveınog el, © Zwngarss. 

11 ZR. AAN 0% gyılovsınla ye &gwro, dAR @g dAy- 

dag BovAousvog eldevaı, Ovrıva mors tgomovV olsı deiv 


derem Tadel. s. zu Prot. 353 b. 
vgl. Krit. 44 d; 45 d. Die Fort- 
setzung der Rede in der ersten 
Person hat nichts befremdliches, 
da in dem allgemeinen ardow- 
novg das specielle 7uäg enthal- 
ten ist. — rö Asyouevov: ‘wie 
das Sprichwort sagt. 3.zu 447 a. 
— bio nldo...: “an dem 
Fasse die Töpferei lernen. d. h. 
sich an das Schwierigste wagen, 
ohne bereits die Vorkenntnisse 
inne zu haben. Die Alten bedien- 
ten sich nicht hölzerner Fässer, 
sondern grosser Thongefässe. — 

515 A. dorı doyer...: 8. das 
Betreffende in der Einleitung. — 
rapanakeig nal Oveditsıg: 484 
0.9. — Kallınknjs: Nachdrucks- 


voll wird der Eigenname anstatt 
des Pron. (09) gesetzt. s. zu 482 
b. — anoAnstog: von 8. geflis- 
sentlich als Synonymon von 20- 
vno0g und &ypomv gesetzt, steht 
hier im schroffen Contrast zu 
den Aeusserungen des Kallikles 
41ef. — 

B. oe radıa &&stafn: nach 
der Analogie von dgwrav rıvd 
tı (Kr. 46,15.C. 402.) construiert. 
vgl. F. Schultz lat. Spr. 256. — 
17 ovvovol& 7 07: durch dei- 
nen belehrenden Umgang (Unter- 
richt)” vgl. Apol. 19e. Prot. 318 
a; 316 c. — önweig ...: Die 
Häufung der Fragen beweist die 


Verlegenheit desK. um eine Ant- 


wort. Endlich entgegnet er — aus- 


HAATQZNOZ 515B 


184 


noArsveodear Ev nulv. 7 aAlov Tov apa Emıueinos 
Cnuiv &Admv En ra vis noAswg zgdyuare, N 0mmg 0 
tı Peirıoroı ol moiirten @uEv; Nov HoAAanıs non OB0- 
AoynKapev Tovro deiv wodrrew tov moAırıxov avdga; 
uohoynxausv N 00; &noxgivov. apoloynxapev" ‚Eya 
Une 600 anoxgıvodueı. el Tolvvv todo dsl ToV aya- 
90V &vöga mapaoxsvaßeıv 17 Eavrod moleı, „vov woL 
dvauımadsis ein: neo) Enelvav tov dvöoiv @v ÖAlyo 
zooregov EAsyss, el Zrı 001 doxovcıv ayadol zoAlteı 
D yeyov&var, IlsgınAng xal Klumv xal MiAtiaöns zul 
QzuıoroxAns. 
KAA.”’Euoıyes. 
ER. Ovaodv einee Ayadol, INAov Orı Exaarog av- . 
av BeAtlovg Enolsı ToVg noAltag avıl yeıpovmv. Emroist 
n od; 

KAA. ’Enoteı. 

ZN. Odxoöv OTE Ilegınas gyero Aeysıv &v to 
önu@, yelgovg noav ol ’Adnvaioı 7 ÖTs z& teievrala 
EAeyev; 

KAA."Ioos. 
ZR. Ovx ioag dn, w Beitıore, aAR dvayın 8% vov 
E öuoAoynusvov, einso dyadog y nv Exslvog modlıng. 


weichend ! vgl. 505 d. — gılo- 
veınog: vgl. Prot. 336 e. Aus- 
drücklich verwahrte sich Sokr. 
gegen diesen Vorwurf 457 e. PF. 
— dv juiv: 8. zu #5l b. — 7- 
hiv: 8. zu 450 c. (slolv nwiv z.) 

dyo vd. 0. &nongıvoönen: 
wie ob. 506 c. f. — av: 8. zu 
4522. — 0Alyo woöregon: 503 
ec. — Ilegining ...: Nicht ohne 


Bedeutung zählt Sokr. die vonK. 


genannten Staatsmänner in um. 
gekehrter Ordnung auf und stellt 
Perikles an die Spitze. Vgl. die 
Einleitung. — 


D. 8710» ürı: 8.2u 448 c. — 
&vrl yeı00voV: = Eng. An die 
Stelle der früheren Unvollkom- 
menbheit trat die Besserung. vgl. 
Kr.68, 14, 1. 0.451. — Exora: 
8. zu 494 c. u, 4540. — Asyay 
&vr. ö.: dem Sinne nach gleich 
dem obigen (c.) &gyeo#aı dx ra 
ng nolemg noayuaze, da Be 
redsamkeit das erste Erforder- 
niss eines Staatsmannes war. Das 
Nähere s. in der Einl. Ueber &v 
To önum 8. zu 451 b. — ra 
rslevcein: “zum letzten Male. 
Kr. 46, 3, 2. vgl. C. 404 A. — 


516 A TOPTIA2Z. 


KAA. Ti ovv 6%; 

ZR. Ovdtv‘ alla rods wor eins En) tovro, ei Ad- 
yovraı 'Admvatoı da IlspgınAda BeAtlovg yeyovevaı, N 
zäv. rovvarzlov dieapdapivaı dx Exelvov. Tavı) yag 
Eyays axovm, IIspgınlda zenoımaevar ’Admvalovg &g- 
yovg al ÖsiAodg Hal Adkovg xal piAapyvpovs, £is 
KLOFopoplav KEWToVv XaTadınoavre. 

KAA. Tov 1a wa xarsayorwv dxovsig TaUra, & 
Zoxgarss. 

ZR. Alla Tabs oundrı anovw, dAla olda dapog 
xul &yo “al GV, OTı To Lv no@tov nVdontusı IIspı- 
„Ans xal ovösulav aloygav Öianv xarsınplsavro av- 
Tod ’Admvaloı, nvina yslpovg noav’ Eneıdn ÖL xarol 
xayadol Eysyovssav dr avrod, Enl teAsvri) Tod Blov 516 
tod IlsoınAdovg, xAonnv aVrod xarsıhnploavto, OAlyov 
öb xal Bavarov Eriunsav, ÖjAov Ortı ag MOvnpod 
Ovros. 

12 KAA. Tiovv; tovrov Evexe #axög yv IlsgınAng; 

ZR.’Ovav yoov av Enıueinins xal innov xol 
Bo@v toLodrog av xunog av Edoxeı eivaı, el napalaßov 


185 


ovn baws ön:, d. h. mit einem Lühnung für Kriegsdienst zu ver- 


‘Vielleicht, was die Frage 
ohne besti mm te Antwortlässt, 
kann ich mich hier nicht begnü- 
gen. — dvayın &u av an.: 
ergz. Tovg Adnvalovg rore Zei- 
covg elvaı. Ueber &x r. @. 8. 
zu 477 c. — 


E. ti 09» dn: näml. zoöro 
Ösnpegei. vgl. 448 b. 8. berich- 
tigte eigentlich nur den Aus- 
druck, da K. ioos offenbar 
als Bejahung anwandte. vgl. zu 
471 c. — 70V Tovvavılov: 8 
zu 510 0. — &ls uiodopogiay 
7. xocoor.: ‘indem er sie zuerst 
auf Solddienst brachte. Unter 
WLodogpopla& ist nicht bloss die 


stehen, sondern auch das ÖLnc- 
ozınoY, EnuAncıaozınov und dew- 
eınov. Ueber die Sache selbst s. 
die Einl. Ueber xadlornui ıva 
eis rı s. Kr. 68, 21, 4. — r. Ta 
DTE HaTERyorwv: 8. zu Prot. 
342 b. — xaol dyo xal 09: nach- 
träglicher Zusatz zu olda«. — 
dinnv nar. avrod: im Processe 
ibn verartheilten.. Kr. 47, 24, 1. 
vgl. z. Th. C. 424. Apol. 38 d. 
— xulol nayadol: 8. zu 470 e. 
S. spricht natürlich ironisch, — 


516A. &ul zerevın ... .: Im 
zweiten Jahre des peloponnesi- 
schen Krieges, also ein Jahr vor 
seinem Tode, wurde P. von dem 


186 


un Auutifovrag Eavrov und xUvpirrovrag 


IAAT2NOZ 


816 A 
und! da- 


avovras ankdcıke Teure &ravra noLodvrag Öl aypLoTnte. 
00 doxel 00 xunög elvaı Emwehneng 6rIouuV Örovonv 
B £wov, „os cv zapalaßov NuEg@rega axodelen ayaud- 
rege n mapeiußs; boxei m 00; 

KAA. Ilavv yes, iva 001 yaploogaı. 

22. Kal tods tolvvv uoı yapıoaı ERoxpLVAuEVvoS‘ 
TOT3p0v xul 0 dvdgmnog Ev av Eomv darlv n 0V; 


KAA. Ilög yao ov; 


ER. Ovanodv avdoanmv IlsgıXAnjg Eneueisro; 


KAA. Net. 


ZR. Ti oUV; ovx ds avrovs, mg Aprı auolo- 
youusv, Ötxaıorepovg yeyovevar avıl adızaregav üx 
CExsivov, eineg Ensivog Enrsuekeito aürav ayadog @v 


T& nolırınd ; 


entmuthigten Volke als Anstifter 
des unheilvollen Krieges wegen 
schlechter Staatsverwaltung zur 
Verantwortung gezogen und mit 
einer bedeutenden Geldstrafe be- 
legt. (Thukyd. 2,59 u. 65.) — x10- 
nv: nA, ist gerichtlicher Termi- 
nusfür‘ Veruntreuung von Staats- 
vermögen, zpeculatus. Demosth. 
g. Tim. 112. dınalos eo av &uol 
donei nadEiv ÖTLodY, el uev rıg 

. dınacıng nace önuovs, TE- 
vöwevog nAonng &v tais evdV- 
vamg EaAmnev. — OAlyov: 8. zu 
472 0. — Bavarov Erluncar: 
näml. &Urov. Kr. 47,17. C. 421. 
8. zu 486 b. — ce r. Ovrog: 
s. zu 448 e. (wonse tr. Y%) — 
tl 00V: 8. zu 452 c., — Tovrov 
Evena: d.h. folgt aus dem Ur- 
theile des Volkes der Beweis von 
Schuld? — yovv: 3. zu 447 c. 
Besonders wird diese Partikel bei 
Anführung einer beweisenden 
Thatsache für ein allgemeines 
Urtheil (welches an unserer Stelle 


nicht ausdrücklich steht) ange- 
wendet. Xen. Mem. 1, 6, 2. o 
Zongares (sagt Antiph.), &yo 

v On» Toog yılogoyovvras 
södaıuoveoregoug zonvaı yi- 
yveodaı, cv ÖE poı doneis ta- 
vavıia ns Yılocoplag amols- 
Anvusvan‘ £ns yody odzag, os 
000° av els Jo blos uno deanoın 
dıeızousvog uelssıe. vgl. 1, 6, 
11. Prot. 814d. — nagalaßur: 
sonst von der Uebernahme der 
Schüler und Zöglinge gebräuch- 
lich, wird hier ragaiaußaweıy auf 
die Obhut über Thiere übertragen. 
Alkb. I. 121e. zo nalda rapa- 
außavovaıv oüg Fueivos Baaı- 
Aelovg maLduyayods 6vopeter- 
cv. — antdsıks Tr. &. KoLoör- 
zas: eos redderet hasc omnia fa- 
eientes. s. zu 466 e. 

B. 05 &v. .. drodeiäp: =. 
zu 450 b. — n naellaße: er- 
scheint nach wogelaßir Nu8- 
ewreo« pleonastischh — ya 6. 
zeoloouaı: s.zu 514 a, (Hdıor). 


b16D 


KAA. Iüvv ys. 


TOPTIAZ. 


187 


ZN. Obxoov ol ys Ölnasos NwEgoL, ag Ep 'Oungog‘ 


ev Ob Ti pnS; 00% 0Vrag; 


KAA. Nat. 


ZR. Alla unv dygıwregovs ye aurods ümdgnven 
n olovg nagelaße, aa taür sis adrov, 0v not av 


EBovAero. 


KAA. Bovisı 6oı OuoAoynow; 
2ER. Ei box yE 001 aAndn Akyaıv. 


KAA."Eoto 6n teüre. 


ER. Ovxodv eineg aygımsegovg, adınarEgovg TE 


al yeloovs; 
KAA.”Eoro. 


ER. Ovx äp ayadös ra moAırına IlegınAjg nv &% 


ToVToV ToÜ Aöyov. 
KAA. OU oV yes pre. 


ZR2. Ma Ai’ oVdd yes oV e5 @v SuoAoyeıs. dl 


08 Aeye wor weol Kluwvog' 


004 LEmoTrodKısav avroV 


T a ’ er $) 6 N n 09 ‚ 
ovroL 0Vg Edeganevev, (va avrod dere Erov un axov- 
sEav rüg pavis; nal Osuioroxida tavra raüra Enoln- 


— yagıcar: Mit einer gewissen 
Bitterkeit wiederholt 9. das von 
K. gebrauchte Wort. — $ow#: 
8. zu 483 d. — Avı) adınarE- 
00V: 8. zu 5i5 dd. — 

C. "Ouneos : ‚ Anspielung auf 
Od. &, 120. n g'Sıy vßoLozel'Te 
nal aygıoı odd} dlamıor. (vgl. 
ı, 175; v, 201. ), Wegen des Ge- 
gensatzes mit aygıog wird di- 
nctog und Nueoog für gleichbe- 
deutend angesehen. — alla un»: 


s. zu 449 e. — dnepnsE: Sy- 
nonym mit dem obigen b. @xo- 
delavvu. — 0v: 8.zu 453e. — 


Bovisı 0. 6uoloynow: 8. zu 454 
e — E£ 0. y.: 3. zu 503 c. — 

D. ayoımregovg: ergz. adrodg 
entdpnvav. — in rovrov oO 


A.: 8. zu 4770. — 0d 0. y.onS 

s. zu 450d. — es ov: 8.2zu 448 
d. — 6. &rav: C. 426. Kr. 47, 

2,3. — un ax. tus pwris: 
d. h. um ihn von Staatsgeschäf- 
ten fern zu halten. vgl. 515 
d. zu Noxero Akyaıv. — Oeut- 
orori&a: Themistokles war 01. 
76, 1. (476 v. Chr.) durch den 
Ostrakismos aus Athen verwiesen 
worden. Während dieser Abwe- 
senheit wurde er, von den Lake- 
daimoniern hochverrätherischer 
Verbindung mit den Persern an- 
geklagt, geächtet. Thukyd. 1,135. 
Durch den Ostrakismos, welcher 
keine Strafe war, wurde der Exi- 
herte weder des Vermögens noch 
der bürgerlichen Rechte beraubt; 


188 MA4ATQNOZ 516D 


Eoav xal puvyij noög Einulodav; MiAnadnv 68 Tov Ev 
Magpadavı eis tu Bapadg0V Eußaisiv dhnpicavro, xal 
ei un dia Tov noVrevıv, Evenscev Av; »altoı ovVroL, 
el Noav Kvögsg ayadol, MG 06V Pr, 0U% Av more zaÜra 
Exaoyov. oVxovv ol ys ayadol jvloyoı rar apyas ulv 
00% Ennintovomv Ex rov fevyav, Ensidav Ob Heganev- 
00601 ToVg Innovg Kal avrol duslvovs yevmvrar Nvio- 
y01, Tor &aunintovamv‘ 0ux dar TaüT oVT &v Nvioyeie 
ovr Ev aAln Eoym ovdsvi‘ m doxei 001; 

KAA. Ovx Euoıys. 
ZR. Alndels apa, wg Eoınev, ol Zungoodev Aoyoı 
517 100v, ori oVÖEVE Nusis !ouev Avdon ayadov yeyo- 
vora ra noAırına Ev indes 17 noAsı. 60V OR wuoAoyeıg 
Tov ys vüv oVdEvo, ray uEvror Zungoodev, xal o0- 
eiAov ToVToVg ToVg Avdgag‘ ovroı OF dvspavnoav & 
l0ov rToig vüv Ovreg, VOTE, El 0VToL 6MToEES NERV, OVTE 
7 aAndıvh Gnrogian Exe@vro — 0U yap av Efensoov 
— ovrE Ti nodaxınd. 


mit der gvyn aber war vollstän- einer Geldbusse von 50 Talenten. 
dige arıula (s. 508 d.) verban- “ Herod. 6, 136. Corn. Nep. I, 7. 
den. — zoög: e. zu 469 b. — — el... nzoVranıv: “wenn e3 

E. zov &v M.: ‘Den Mara- nicht der Pr. gehindert hätte. 
thonischen M., d.i. “den Sieger Ueber die ellipt. Constr. .des el 
bei Marathon. Kr. 50, 5, 5. C. un Öid...s. Kr. 54, 12, 10. 
381. vgl. 471c. ro» &v M. Ueber Mit ze. ist hier der dmiorarns 
&v s. C.456. Kr.68, 12,1. Häu- gemeint. vgl. zu 473 0. — #u- 
figer steht Maga®orvı ohne Prä- zirxrovoıv: mit Anspielung auf 
pos. O.4412. Kr,46, 4, 4. — eig die Verbannung der vorge- 
zö fao. Zußelsiv: was sonst nannten Staatsmänner; denn hier- 
mit einem Worte narangnuvifev von ist &uzinteıv der übliche 
heisst. Das xar' #£oy7j» so ge-- Ausdruck. Xen. Anab. 1, 1, 7: 
nannte Pxgadg0v war ein Fel-_ Kvopog vrolaßwv rovg pevyor- 
senschlund hinter der Akropolis, Tag... EntiEdTo nataysıv TOdg 
in welche Verbrecher gestürzt duzentuxores. — ol furgoodeyv 


wurden. — &ungpioawro: Be- 4.:503 b, — 

kanntlich kam der Beschluss nicht 517 A. tovrovg rovs &.: nänl. 
zur Ausführung ; denn das Volk die vier vonKallikles 503 c, ge- 
milderie die von dem Ankläger nannten. — £&E loov roig v. ©.: 


Xanthippos (dem Vater des Pe- erwiesen sich als den jetzigen 
rikles) beantragte Todesstrafe zu (Staatsrednern) gleich. Kr.48, 4, 


517D 
13 


TOPTIAZ. 189 


KAA. Arc uevroı moAlov ys dsl, © Zungares, 
un rorE rıs Tov vüv Eoya roiadre doydanran, ola Tov- 
Tov ög Bovisı eioyaoraı. B 

ZR. 8 „Sapovız, ov8 Eya YEym Tovrovg as Ye 
ÖLaxovovs eivaı HOAES, ala vor doxoUVoı Tav yEe vüv 
Ötaxovıxarepoı yeyovevar anal u&AAov olol re Europl- 
Esıv 17 noAsı @v Eneduusı‘ AAAc yap weraßıßakev rag 
enıdvulas nal un Enırgänev, neldovres anal Biakous- 
vor En) toüro, Odev EusAdov auslvovg Eosadaı ol no- 
Alcaı, @s Enog eineiv, oVöLV Tovzmv ÖLdpsgov dustvor 
Oso Uovov Epyov Eorlv ayadoü noAltov. vadg ötxel C 
zeiyn nal vewora xal aAle noAla tomüre xel &yW doL 
ouoAoya deivordgovg elvaı Exelvovg Tovrav Exrogl- 
Esıv. moäyua 00V yeAolov noıoüuev &yo Te nal OU Ev 
rolg Aoyoıg‘ Ev navıl yap ro zoovm, Ov dıalsydusde, 
0v6LV zavousde els TO avro del MEOLPEXOUEVoL xul 
ayvoodvreg dAAnAmv 6 rı Akyouev. Eyo ovv os noA- 
Adzıs olumı @uoAoynaeva nal Eyvoxivar, ag apa dırınD 


5. Krit. 50 e, vgl. 
(reis noa&eoıw). — odre ıy 
Amdıvd 6. &yo@vro: aus dem 
516 b, c. erörtertem Grunde. — 
odTE =i xoAaxıny: weil diese 


zu 450d. _B. damonıe: s. zu 489d. — 
ag ya d. elvaı: "insofern sie Die- 
ner des Staates waren. Ueber wg 
mit absolutem Inf. vgl. Kr. 55, 


1,3. — Eunogikev Tr. R. Fi 


nach K.s Behauptung (s. u.a. 511 
b.) «el dx av nıvduvov omget. 

noAAov ye dei... un: mul- 
tum abest, ut quisquamn eic. Ge- 
wöhnlich folgt nach zo0AA0d dei 
(s. zu 474 b.) der Inf. Kr. 47, 
16, 3, — ToVrav os Bovie:: 
horum quivis; “der erste beste 
(jeder) von, diesen. Phileb. 43 d. 
zeL@v 099 Ovrav julv avııvov 
BovAsı zideı. Jon 533 a. Eneidav 
eg! TloAvyvoszov 7) &lAov OTov 
Bovisı vov yoauptov den ano- 
pnvaodaı yvounv ati. Eigent- 
lich ist dieser dem Platon vor- 
zugsweise angehörige Ausdruck 
sprachwidrig (statt 67 BovAeı). — 


&nedvueı: vgl. die ob. (515 e.) 
namentlich gegen Perikles vorge- 
brachten Beschuldigungen. — &mı- 
ro&rev: näml. auraig, sie ge- 
währen lassen.’ vgl. 512 e. &mı- 
respavra megl ToVTwv TO VEo. 
— as Enog eineiv: 5. zu 450 b. 
— zovroV: d. i. O9 vu. — 
usraßıßafeıw: über. den Inf. s. 
zu Prot. 328 b. — 

©. vaög... vengia: vgl. 514 
a. — duelvovs : Von Themisto- 
kles und Perikles wurden oben 
Beispiele angeführt. 8. zu 455 e, 
— ovölv mavousdR ., .: 8. zu 
4918. (0d08v naveı). — &yvoodr- 
zeg dllmlmv...: d.i. 00 uRV- 


NAATBNOZ 517 D 


190 


vn dig n roayuarela Earl xul nel TO omue xul 
\ LG e we fd r 
xepl nv Yuyav, nal n uivsrsgn ÖLaxovınn Earıv, 1 
Övvarov eivaı Exnoplkev, Eav utv nEvfj) Ta 6muare 
nuov, oıria, Eav O8 Öryy, word, dav ÖL dıyo, Luca, 
oromuare, vroönune, AAN @v koysraı swpare sig emi- 
Dvulav' nal Ebsalındds 001 did ToV aurav eixovav 
Atyo, iva 6dov Karauadns‘ TOVTWv yag nOgLOTIXÖV 
elvaı n xarnkov Ovra 7 Zumogov 7 Önmovgyov Tov 
EevrÖVv TovTWv, dıronoöv 7 OYoxoov 7 Vpavınv 
’ NR ’ N [d „ 
OxVToTouov n O#vrodshoV, 0VÖEV Havuaorov Eorıv Ovra 
zoi0drov dokn “ul avı® xal voig addloıs Bepamevrnv 
sivaı Omuaros, zavıl to un zldorı, Orı Los Tıg Rom 
TRVTag Among Teyvn yvuvaocızn ve xal larpızn, 90% 
To Ovrı Earl Omuarog Pepansiz, NVreg xal TEOONKEL 
TOVUTWV KErEV Na0aVv TOvV teyvav xal yojcdaı rois 
tovrav Zpyoıs dıa To slödvar, O Ti TO yendröv ei 
zovnoe0Vv Tv ostlav 7 nor@v &orlv sig dpsrnv Omua- 
518 og, Tag Ö Kllag Maag ravrag ayvosiv’ dd dn ai 
ren einzeln verkaufen, Die Be- 
schäftigung der xazxnloı wird 
gewöhnlich mit Verachtung ge- 
nannt. vgl. Prot. 313 c. — dr- 


uıovoyov: ‘Verfertiger." s. zu 
452 2. — 


Hoavovres aliniov ari. Kr, 47, 
10, 8. vgl. C.420. — moRlanıs 
0. "uoloynnsvan: vgl. 513 d. — 


D. zıs: gehört zu diren. 8. 
zu 456 a. — 7 8 elvaı: Ueber 


den Inf. nach dem Relat. in der 
orat. obl. 8. Kr.55,4,9. — @AX 
Öv...: 8. zu 508 e. — ov &o- 
yeraı 0. eis Emidvulav: d. i. 
“was derLeib begehrt.’ Timaios 19 
b. ei rg... eig Enıduulav dpi- 
%01T0 Hedonodaı aA. "wenn je- 
mand Lust bekäme’ u.8 w — 
narnhov Ö. 7 Zumogov: Der Eu- 
x0g0g “Grosshändler, mercator, 
holt grosse Warenvorräthe, ins- 
besondere auf seinem eigenen 
Schiffe (s. zu 476 d. vgl. Sophokl,, 
Phil, 547 ‚f.), und versorgt da- 
mit die wdznloı, "Krämer, cau- 
pones, welche im Laden die Wa- 


E. onvrorowov 7) onvrodspor: 
Die geflissentliche Verbindung 
dieser stammverwandten Nomina 
(daher oxvrodsıpog statt des ge- 
wöhnlichen ßvgoodsaung) macht 
die ironische Anspielung auf 491 
a. merklicher. — ovdlv Hav- 
100109 8. Ovıa... .: ein Ana- 
koluthon, veranlasst durch die 
Häufung der Beispiele; es wird 
fortgefahren, als ob z. y. zogı- 
oTınöV Ovra vorangienge. — yv- 
uvaorınn TE largıan: vgl. 
466b. — N 69: "welche ja eben 
u. 8. w. Kr. 69, 17, 2. — 10 
övrı: im Gegensatze zu dogaı. 


518B TOPTIAZ. 


191 


tavras ulv boviongensis re nal ÖLaxovındg nal ave- 
Acvdegovg eivaı neol Omuarog noayuerelav, tag Gl- 
Ang reyvas, ınv ÖL yvuvasıınyv xal largıxnv Kara To 
Ölxuov Ösonolvas eivaı Tovimv. TavLd 0VV TaÜTR 
orı Eorı zei wepl Yurnv, Tork ufv wos Öoxsls uav- 
davsıv Orı Akyo, al Ouokoyeis ag Eldws 0 Tı 2yo 
Atyo° nneıs Ok 0Alyov Voreoov Akywv, Or AvdEMTOL 
#aAoi xayadol ysyovası zolitaı Evın noAsı. nal Ennsı-B 
dav Eya Lowra oltıves, doxsis uos ÖuoLoTarovg 00- 
telvsodaı avöganovg xepl ra modırızd, Done Av ei 
negl Ta yuuvaszınd Euoö Epwzavrog, oltıveg dyadol 
yeyovasıv 7 elol candrav degamevrai, EAgyEg wol navv 
onovöctov, Fsrplov 6 Kprononog ul Midaıxos 0 nv 
Oporoılav Gvyyeyoapas iv Zineixnv nal Zapaußog 
Ö xanmAog, Orı ovroL Yarvuncıoı YEeyovası Owuarmv 


— elscd.: 5. zu 490 b. — dpe- 
nV: 8. zu 4379 b. — 

518A. rag... ayvoeiv: noch 
abhängig von dıa ro. — dovio- 
ngeneig: vgl. zu485 b. — ave- 
AevYegovg: erscheint nach dov- 
Aonosneis als pleonastisch; aber 
die Cumulation der epitheta non 
ornantia bezeichnet deutlich die 
grosse Geringschätzung nicht so- 
wohl gegen die aufgezählten Ge- 
werbe, als vielmehr (nach der 
464 b. gegebenen Erklärung) ge- 
gen die Sophistik. — zag LURT- 
reyvag: s. zu 501 a. (N lareımn). 
— ort ubv...: Der Gegensatz 
(tort Ö2 00 donsig uavdaveıy; 
Kr. 25, 10, 12.) folgt in etwas 
veränderter Form NAueıg 6: ÖAl- 


YyoV VorEgov. — Nueıg .. . AB- 
yav: 8. zu 491 c. — öllyov 
voregov: 8. zu 471 b. — xulol 
ndyadol: s. zu 470e. — roli- 


za: im, eminenten Sinne, Staats- 
männer. — 


B. zeol za n.: gehört zu 0- 


KoLoTaTovg. — GoreQ ave.. 

vgl. 479 a. zö adro Ö.e, Borco 
av ei zıg arA. 5. zu 485 b. — 
ornovdafwv: 8.2u481 b. — Qec- 
ofov: Thearion, ein Bäcker in 
Athen, wird von Athenaios (3, 
78, 112.), mit Bezug auf rüh- 
mende Erwähnungen bei Aristo- 
phanes und Antiphaues, als be- 
sonderer Vervollkommner seines 
Gewerbes angeführt. — Midaı- 
xog: Mithaikos aus Syrakus, ein 
berühmter Meister der Kochkunst, 
welche er in einem dorisch ge- 
schriebenen Buche, oWaprvrıxd, 
theoretisch behandelte, war nach 
Sparte ausgewandert und hatte 
sich dann, von dort vertrieben, 
in Athen niedergelassen. Die si- 
kelische Küche galt für ausge- 
zeichnet. Repbl. 3, 404 d. Zv- 
guxociav rodzstav xal Zune- 
Any mormıklav oyav on ei- 
veis ati. vgl. Hor. Carm. 3, 1, 
19. non Siculae dapes dulcem ela- 
borabunt saporem. — OVYYEYOL- 


JIA4ATRBNOZ 518C 


192 


Cdegamsvrat, 9 > ulve agrovs davuasrovs T0Rg00xsvaLov, 
0 68 öyon, ö 02 oivov. 

"Toms av oUv Nyavanraıs, sl 001 E&Asyov yo 6 or. 
avdomns, Enalsıs 0UÖLV HEpl yuuvaosınjs‘ ÖLaxovovg 
uoı Akysıg xal Enid vudv KagROxEVaOTES AvdEMMovg, 
0ov% Enalovrag auAov aayadov oVöLVv mepl aurov, ol, 
av 0UTW TUrmoıv, ZuniAndavrss zal NaYVvavrsS TE 00- 
vera ToVv AvdEWTmV, EnaLıvodusvor UN KUTOV, 7005- 

D anoAoveıv avr@v xal tag apyalag odoxas’ old’ av dr 
ensıolav 09 Tovg Eoti@vrag altıdoovraı TÜV vooav 
altiovg sivaı xal vis dnoßoAig Tav aeyaimv Gapxav, 
ar oV Av avrois Tuymaı ToTs nagovres xal Gvußov- 
Asvovreg Ti, OTav Önavroig na n Tores mAnouovn vo- 
009 PEgOVOR GVYVB Üorep0v 10090, Ars Avsv Toü 
Vyısıvod YEeyovvia, Tovrovg airıasovreı anal YyEgovoı 
xal xax0vV Tı MoLNCovaıv, &v olol T ol, Toüg Ö& mpo- 
tegovg Eneivovs al alılovs TÜV nanov Eyamuradovot. 

Exal 0U vüv, @ KalllaAsıg, Opoiorarov todo Epyaßsı' 
Eyamuuaheis AvdEWNOVS, Ol ToVTovg slotıaxadıv SUO- 


pas: Dieses Lehrbuch über eine 
mit der Rhetorik ausdrücklich auf 
gleiche Linie gesetzte Afterkunst 
(462 e.) wird ironisch als Seiten- 
stück dem Werke des P. (s. zu 
462 b.) gegenübergestellt. — Za«- 
geußos: Sarambos (sonst auch 

arabos genannt) war ein renom- 
znierter Weinwirth in Athen. — 

©. Orı: 8. zu 451a. — duale 
0. zegl t. y. 8 zu 4641d. — 
dıanövong .. : Ueber das Asyn- 
deton im Erklärungssatze 8. zu 
472 a. (uxgrvonoovon). — n0- 
QU0REVEOTAS Kvdgmmovg: Nicht 
selten steht @vd'e@rog pleona- 
stisch, um dem Worte, welchem 
e8 beigefügt ist, einen verächtli- 
chen Nebenbegriff zu geben. vgl. 
Kr. 57, 1,1. — dv odzo tv- 


00ıv: “wenn sich’s grade trifft. 
vgl. zu 5l4 e. — zo00&nolov- 
cıyv: d. h. sie bewirken nicht nur 
kein wahres Gedeihen des Kör- 
pers, sondern zerrätten oben- 
drein seine Constitution. — 
D. ‚roög &otiavrag: Die Öo- 
T010VG nal nannlovg. — aitıc- 
covraı T. V. aitiovg elvar: “an- 
klagen an den ı Krankheiten Schuld 


zu sein, — raw ön: vgl.au 517 
e — nun; .. PEROVER: 8. zu 
491c. — Are... . yeyosvia: s. 
zu 464 c. — 


E. »al co» vuov: 8. zu 449 a. 
— tovro: ist Neutrum. — #y- 
nmuıdeag.. ı 8. 0b.c. zu dıc- 
“nvovg. — drdgamong:‘ Leute; 
geringschätzig ‚(rgl. ob. c. zu zu- 
Exoxevaoras &.) von den früher 


519B 


TOPTIAZ. 


193 


yoüvrss @v Ensdvpovv, ul pacı usyahnw ınv mwoAıv 
wernonaevar avrovg‘ Orı Ob older xal UVmovAoc darı Öl 


Exslvovg Tovg mahaıovg, 00% alodavovres. üvev yag 519 


6WpgoOVvnS zul Öixaıocvvns Alusvav xl venolmv zul 
reıyov xal Yoowmv zul ToI0vrav pAvapımv dunsair- 
xacı vyv a6Aıv" Orav ovv ZIdm 7 naraßoAn auen zig 
aodEvelag, TOUG TOTs napovrag altıasovraı Ovußov- 
Aovs, Oemoroxika db xal Kiuwva zul Ilspgırlda Eyam- 
W00VOL, TOVS alrlovg Tau xanuv" 00d 08 Iowg Enı- 
Anyovraı, &av un svAaßn, xal Tod duod Eralgov ’AA- 
xıßıadov, OTav anal TE Qeyala ngosenoAlvmsı EOS B 
ols &xınoavro, 09% altimv Ovrov av xaxav aAl’ laws 
ovvamıliov. nalroı Eymys Kvonsov npäyue xal vv bo@ 
yıyvdusvov al 0x0ovm av nakaıav avdonv zepı. 


angeführten Staatsmännern, na- 
mentlich von Perikles (515 e.). 
vgl. 467 b. o0rog vo. — ToV- 
covg: näml. die Athener, Ueber 
die Bedeutung des 0DTog 8. zu 
470 d. u. 452 e. — av inedV- 
vovv: 8. zu 448d. — ol paoı 
.. .: "und von denen es heisst, 
dass u. 8. w. Ueber den (durch 
Subjectswechsel noch bemerkba- 
reren) Uebergang in den Demon- 
strativsatz s. zu 452 d. (xal o& 


... 80700). — oldei: vgl. Cic. 
epist. ad Attic. 14, 4, 1, Tu- 
ment negocia. — VrovAog Earı: 


vgl. 480 b. zö voonue tig adı- 
#lag UnovAov nv Yyuynv zoN- 
oa nr). — 

519 A. Auusvov x. venpimv 
...: vgl. 455b. — xel roiov- 
zwv pAvagımv dun.: Phaid. 66 
c. &owrwv nal Zmıdvuav xol 
yoßwv zul sidmAmv navroda- 
xov nal pAvagias Euninincıv 
nudg noAlng (0 o@ue). De- 
mosth. O1.’3, 29. xal ri av el. 
meiv rıs Eyoı; Tag dnalkas... 
xal Tag 0dodg... nal noNvas 

Plat. Gorgias. 


xul Angovg. ». zu 486 c. u. 
490 d. — xaraßoin: eigentl. der 
periodisch wiederkehrende Fie- 
beranfall. — «dr: zurückwei- 
send auf das obige (518 d.) Ora» 
dn avroig Nun ati. 8.zu 510 c. 
— T0d5 Tore nag.: näml. beim 
Eintreten dieser xaraßoAn. Kr. 
50, 8, 8 — 000 dt lowg Enı- 
Anıpovraı: Welch’ schneidenden 
Contrast bildet die Warnung des 
S. mit. den übermüthigen Wor- 
ten des K. (485 d. f.), wo er mit 
halbmitleidiger Verachtung die 
gefährdete Lage des Philosophen 
schildert! &mıAnYpovraı erinnert 
bestimmt an 486 a. el rıc 00V 
Aaßousvog ri. Ueber long 
vgl. zu 471 c.; über &zılaußa- 
veohal tıvog zu 469 c. — To 
WO Eraigov 'A.: 5. zu 481 d. 

B. za gezeia...: entspricht 
dem ob. (518 c.) bildlich gesag- 
ten TE00RN0A0VOLV KUTmv Arh. 
— roög ols dur.: s. zu 448 d. 
— ovvaıriaov: s. das Betreffende 
in der Einl. — avdgwv: hier 
“Staatsmänner; wie auch der un- 


13 


NTAATQSNOZ 519 B 


194 


eioddvonaı Yag, OrTav n molis Tıva av rolırızav 
avögmv usraysiplinta wg adıxzoüvre, Ayavaxrovvımv 
xal oyssluafovrmv wg deıva naayovoı‘ noAla xalayata 
nv noAıy HENomaotes. apa Aölamg vn avıng anol- 
Avvran, @g 6: Tovrmv Aoyog“ ro Ö& 0Aov Yeddog Edarı. 
CrE00TETNS yag noAswg 0oVÖ av eig nork alas Ano- 
Aoıto UM adrig tig noAemg ng mpoOTarel’ xıvövveva 
yag Tavrov eivaı, 0001 TE HoAırınol ZE00NOLODVERL 
eivaı xal 000: Jopisral. xal yap ol Gopıorel, raAda 
copoi Ovreg, Toöro &tomov Eoyabovsaı rodyur" pa- 
GXOVTES yag &EETIE dıdaaxaioı eivaı zoAlanıg Hrn 
yogoddı av uadneav, Ss adınodaı opäs avzovs, rovg 
TE MLOHOUg amooTegoüvreg xal KAAmv xagıv 00x ano- 
D Ölödvreg, EU nadoVTES Un auTav' Kal Tovrov tod Ad- 
yov ti dv aAoywrspov ein noäyun, dvdoWnovg aya- 
Bovg xal Öınalovg ysvousvovs, EEnıgsdevrag utv abı- 


ten folgende Beisatz molıtınav 
zeigt. — alsdavonen: “bemerke; 
fasst 000 u. aX0dm in sich. — 
nerayeigiöntan os Adınodvre: 
“als Uebelthäter behandelt (be- 
straft). — AYavaxrovyııav.... 
x&0yovoı:. Ueber den Plur. in 
Verbindung mit dem collectiven 
Singular rıva s. Kr. 58, 4,5. vgl. 
z. Th. C. 362. — age: Ueber 
die weite Nachstellung des &o« 
s. zu Prot. 355 b. Ironische Be- 
deutung erhält diese Part. öfters 
durch den Zusammenhang, wenn 
die Folge (hier «moAAvoP«ı) den 
Erwartungen widerspricht. vgl. 
462 c. (Euneıgia dor xt.) — 
oS.. . Aöyos: vgl. zu 463 c. 


C. PErT av eig: s. zu 512 e. 
— mgooTdeng: hier allgemein 
“Leiter.” — xıvdvvevaı . . . 60- 
gıoral: “es scheinen die, welche 
sich für Staatsmänner ausgeben, 
in derselben Lage zu sein wie 


than. — rovxe. 


die Sophisten. xıydvvevs: ist in 
den Numerus des näher stehenden 
Prüdicates Ta&drOV gesetzt. — 
noo0noLovvraı elvar: Sokr. er- 
kennt nämlich die athenischen 
Staatsmänner nicht als wahre ro- 
Aıtınovs an. Näheres s. in der 
Ein. — rail 0opol Onreg: 
z.B. in der Astronomie n. &. — 
PaoHovVLES .. .: Wie wenig die 
Sophisten wirkliche Tugendleh- 
rer «ind, wird von Plato durch 
den Dialog ‚Protagoras’ darge- 
. . ETOGTEROUN- 
zes: wie es z. B. dem Protago- 
ras von Euathlos geschehen sein 
soll. Ueber die Bedeutung , von 
niohos s. zu Prot.328b. — amo- 
Öıdovres: s. zu 471b. — © 
nadovres: wieob.r.c. dvreg.— 


D. xal zovrov . ..: Ueber 
die scheinbar adversative Beden- 
tung des x«l vgl. zu 484 c. So 
steht insbesondere zur Anknü- 


520 A TOPTIA2. 


195 


xlav vno Tod didaoxakov, oyovrag Öb Öınmosuvnv, 
adızsiv Tovr® 0 00% £yovaıv; 0V doxei doL ToÜro Aro- 
zov eivaı, © Eralpe; og AAndag Önumyogelv ue Nvdy- 
xR00g, © Kalkiuhsıs, oo“ Ed ERmv anoxpivsode:. 

75 KAA. Zu Ö’ 00x dv olog T ans Adysıv, el un tie 
coL dnoxgilvorro; 

ZR."Eoıxa yes’ vüV youv Evyvoog zeivo tov Ao-E 
yov, Exsidn wor 00% EdeAsıg dwoxolveoder. ail, © 
’vayE, sind npög Yıllov, 00 doxsi 601 KAoyov eiva dya- 
96V paoxovra WERONHEVaL zıva uEupeodaL Tovr@, Or 

üp Earvroü ayadög verovag ze ao Ov dnsıra novn- 


005 dorıv; 
KAA."Euowye Öonei. 


ZR. Ovxoüv arnovsıg romnüra Asyovımv TÜV PR- 
KOVTWwVv na1dEVEV AvhoWnovg eig agsınv ; 


KAA.’Eyays' alla vi av Akyoıg avdgWnnv negı5%0 


ovdEvos atlov; 


pfung einer parenthetischen Er- 
klärung oder Berichtigung x«l 
synonym mit xairor. Apol. 29 b. 
— aluyWrego9; ein (unübersetz- 
bares) Wortspiel mit Aoyov (s. zu 
457 a). — drdoanong . 

Ueber das Asyndeton s. zu 450 
b. — EEmigedevrag ukv.... di- 
naLosvrnV: nähere Begründung 
zu ayadovs nal dınalovg yevo- 
wevovg. Ueber EEnıgeiohei rıva 
ri (hier in der selteneren Beden- 
{ung ' befreien’) s. O. 402. Kr. 47, 
13, 11. davon passivisch ZEoıge.. 
Hnvai vı Thukyd. 6, 24,1. ol Ö} 
zo ubv Imdvnoor 100 mA0od 
oun Linggdncav vmo Tod ÖyAm- 
dovg ns TURKOKEUNS. — T0UT0 
ö 00% Eyovamv: d. i. durch die 
ihnen eben benommene «dınia. 
Ueber die Beziehung des Pron. 
im Neutro auf ein Femin. s. zu 
465 d. — og adindas dnun- 


.: Anspielung auf 482 


0d...arrongivorto: vgl.505d. 
504 c. Ueber die Sache selbst 
s. das Betreffende in der Einl. 

E. foına: 8. zu 474c. — vov 
yovv: 8. zu 5l6 a. — svgvous 
teivo: 8. zu 465 8. — TW9 A0- 
yov: Ueber den Gen. partit., 
statt dessen nach unserer Auf- 
fassung Tovg Aoyovs oder ov- 
vövyrav Aoywvy erwartet würde, 
8. Kr. 47,28, 1.u.9. vgl. C.412. 
— Qög, gillov:, s. zu 500 b. — 
!rzeıza: “dennoch. Kr. 69, 24, 2. 
— naıdevVEv Avde. elg agerıv: 
Ueber eig zur Bezeichnung des 
Zieles s, Kr. 68, 21, 5, vgl. C. 
449. Sonst findet sich auch TaL- 
devsıv TIva zo0g ri. vgl.471ld. 
Prot, 342 d. — 

520A. dila ... aElov: So 
geringschätzig äussert sich Kall., 


13* 


DAAT2NOZ 9% A 


1% 


2ER. Ti d’ av zsol Enslvav Akyoıs, of paoxovzsss 
g0E0raVvaı zig zoAsmg zul Enıusisiohea:, Onms @s Bei- 
‚sion Eoraı, aaAv KurjS Karyyogoücıv, OTav TUYWEL, 
Bg zovnpordeng ; olsı ri Öıapelosıv tovrovg Exsivov; 
TavroV, @ maxdgı, Eat Gopıarng xal Gitwe, 7 Eyyus 
zı xol neparincıov, WoneE Eyo EAsyov noög IIl@Aorv' 
Bov d Öl ayvoıav To ubv nayxaAov rı olsı eivaı, vnV 
6nzogixnv, Tod Öb xurappoveis. 7) 68 aindelz xal- 
Auov &ozı Goyıstian GNTopIKig O0mmep vouodstxn di- 
xagtınig xal yuuvaoıım largınjg“ yovors 0 Eywys nal 
Qunv zolg Önumyogoss re xal Vopıaralg 00% Eyywpeiv 
usupssda, ToVT@ TE XoKyuarı, 0 aurol nadevovoan, 
og Novno0V Eorıv eig Opäs, N to avra A0ya Tovra 
Auer ze Eavıov aurnyogelv, ori ovöLv Opeinxaaıy 
0Ug Yacıv Wpsisiv. 094 0VT@g Ener; 
C KAA. Iavv yes. 
ZR2. Kal noodsdaı ys Önmov nv evspyealav avev 
uc9od, @g TO Eixog, HOVoLg Tovroig Eveywgei, eineo 
And EAzyov. KAAnv ukv yag sVspysdlav rıg EVepye- 


selbst sophistisch gebildet, über 
- Männer wie Protagoras, Prodikos 
und die spätern Sophisten, wel- 
che sich für Tugendlehrer aus- 
gaben; während er und Polos 
nach dem Vorgange ihres Meisters 
Gorgias nur Rhetorik und Poli- 
tik für ihr Fach erklärten. „Das 
Weitere s. in der Einl. — Orav 
ruyasıv: s. zu 518 e. — og TO- 
vgordens: näml. 09015. — Ti 
Öıapeosıv T. dnslvov: s. zu 464 
c. — Eyyds rı nal maganıı- 
cıov: “erwas verwandtes und ähn- 
liches. Mit zl verbunden wird 
&yyvs adjectivisch gebraucht. — 
Eleyov g0s Il: 465 c. — 

B. 799 enroginnv: s. zu 501 
a. (N largıun). — xallıov: d.i. 
T000v@ xdAAıov; 8. zu 458 a. 


(oo@meo, usigov). — Boroıg Ö' 
2. vol ounv...: “ich „glaubte 
auch den Volksrednern’ u. 8. W. 
— ToVro TO moayuarı: “Die 
Gegenstände ihrer bezeichnenden 
Thätigkeit (ohne dass in mrogdyu« 
ein Nebenbegriff desVerächtlichen 
liegt). — 7 6 aüra Aoyo...: 
Ausoor $yymgeivistzu dem durch 
Lv) eingeführten entgegengesetzten 
Gliede ein Verb. des gegentheili- 
gen Sinnes, also deiy, avayxaior 
elvaı zu entnehmen. — 

C. &vev uL080%: ist der grüs- 
seren Deutlichkeit epexeg. bei- 
gefügt, da schon mgosod a zıv 
edsoyeoiav für sich "eine Wohl- 
that ohne Vergeltung erweisen 
heisst. — &g 0 &lnog: vgl. zu 
490 b. — Eveyageı: ohne a». 


TOPTIAZ. 197 


ındslg, olov rayvs ysvousvog da zardorolßnv, long 
&v Knoorsondsıs Tyv zdgıv, El mgo0olro. euro 6 zaı- 
doreißns xal un ovvddusvog avro wiodov 6 Tı Ud- 
Aorta &ua usrediWdovg Tod rayovg Aauußavoı TO Apyv- 
e10v° od yap ıy Boadvriri, oluaı, ddınodsw ol &v-D 
Howroı, AAA adıxla‘ 7 ydp; 

KAA. Net. 

ZR. Ovxovv ei tig KUr6 Todro Apaıpsl, nv aöı- 
xiav, oVöLv Ösıvov aüzg, un worte adırndT, aAdc Kovo 
aapallg TevrnV zo EVEOYECLEV zg0s0d0L, einge TO 
ovrı ÖVVaıto TiS ayadodg HoLsiv. 0%7 0Vrog; 

KAA. Onyi. 

16 ZR. Aa tadr &ou, g Lois, tag ulv Kids Ovu- 
BovAag ovußovievsıv Aaufdvorta &pyvgıov, 0lov ol- 
xodoulag reg 7 av GAlmv teyvov, oVöLV alayeov. 

KAA.’Eoıxd ye. E 

ZR. IIsgl ÖE ye ravıng is nodkeng, Ovrıv &v 
zig ro0Xov ag Beirtıorog ein xal üpıara nv avroü 
olxlav ÖLoıxoß 7 moAıv, alayg0V vevouoraı un pavar 
ovußovisvsv, &av un) rıg aüra Epyvorov ÖLdd. 7 yap; 

KAA. Nat. 

ZQ. Ankov yap ori Toüro altıov dorıv, Otı uovn 
avrn ToV EVEEYECLÖV ToOV Ev nadovra Enıdvusiv worst 
avT &V moLsiv, More HaAdv boxsl To omusiov slvaı, sl 


520E 


ovdtv dEıvov a. u. Adınndy: 
‘ist für ihn keine Gefahr (hat er 
nicht zu fürchten), dass u. 8. w. 


8. zu 5ldc. — GAANYV U.Y. EUEQ- 
yeolav Edepy.: 8.2u467 d. Apol. 
36c. — olov: s. zu 450 c. — 


Guvdeuevog aüro 090»: “über 
das Honorar mit ihm einig „ge- 
worden. vgl. Krit.52d. — Aue 
ueradıdodg T. r.: “in dem Au- 
genblicke, wo er ihm . . . bei- 
bringt. Ueber &ux beim "Partie, 
zur Bezeichnung der Gleichzei- 
tigkeit 8. C. 587, 1. Kr. 56, 
10. 3. — 

D. 7 yde: 8. zu 449 d. — 


Apol. 28 b. — gnul: ‘ja. s. zu 
454 d. — 

as u. &. ovußovidg ovußov- 
Asveıv: 5. zu 467 d. — Aaußd- 
vovra agyvgıov: “für (um) Geld! 

E. ö8 ye: s. zu 4482. — el- 
oyg0v vevönıoran: s. die Einl. 
zu ‘Prot. S.XXXI. u. XXXV. 
— adıa : mit Bezug auf das bei 
pdvaı zu ergänzende.Subj. zı9d. 


198 


NAATQSNOZ 


520E 


s [A ’ L. ) » 93 5 . 
EV RoımNoag Tavınv ınv evepysclav avı sv mceldera 
ei Öb un, od. &ocı taüra oVrmg &yovre; 


KAA."Eorıv. 


ZR. ’Enl norsgav 0vV us nauonxaÄelg vyv Deon- 
nelanv TS MmoAsmg, ÖL00L00V uoL‘ Tv Tod diauaysohe 
Adnvaloıs, Onwg og BeAtısroı Eoovrar, og lareov, 1 
sg Ö1axovnioove xal EOS yagıv GuAnoovra; TaAndı 
uoı eine, Kaiklaisıg" Ölxaos yap el, Dorsp NEE@ nap- 
onsıcteodaı gog Eud, Örarsistv & voslg Adyav“ xal 


vOVv &v xal yevvalog eine. 


KAA. Ayo toivvv Orı gs diaxovnoovre. 
‚’ » 5 ’ 
28%. KoAaxsvoovra &gu uE, @ Ysvvamotars, N0- 


oaxultis. 


KAA. Ei 60. Mvoov yes ndıov yalsto, o Zianga- 
TeS' @g El un TaÜrd ya moınass — 
22. Mn einng 0 noAlaxıs elonxes, Orı dncoxrevei 


vgl. zu 456 d. u. zu 5l2 d. — 
&y ROLMoaS T. T. gvegysolay : 
dem Sinne nach wie sYseyern- 
org T.T. EVEQyECLav (vgl. ob. c.) 
construiert. — sl öd un, od: d.i. 
el Öt un © meloeran, 00 naA0v 
donsi zo omueiov elvan — 
521A. moregav... nv Be- 
ounelev: Kr. 50, 11,24. vgl. 2. 
Th. C. 606. A. 1. — dıaud- 
yeohuı: Ueber dia in zusam- 
mengesetzten Verb. zur Bezeich- 
nung der Dauer s. Kr. 68, 46, 
11. vgl. zu 506 a. (dıanegavdN- 
vaı) und 462 e. (dıanmumdeiv). 
— 7005 zegıv öu.: d.h. es 
durchaus nur auf captatio bene- 
volentine absehen. Xen. Mem. 4, 
4,4. Öre jv OnO MeAnrov yon- 
pnv Epevye (Sokr.), tov Gllmv 
elodorov &v roig Öinaornglors 
TEUG Ya«ELY TEroig dınaoreig 
ÖLaldyeodaı nal nolunsverv 
‚ dusivog odö8v NHEANOE Twv 
sinddrar.. .zc01%0c:. Aehnlich 


macht Demosthenes den Staats- 
rednern seiner Zeit das modg yk- 
eıw Önunyogeiv (Ol. 3, 3 vgl. 
22.) öfters zum Vorwurfe. — Öi- 
naogy. el: 8.20 461d. — zag- 

enoıdfeoher: vgl. zu 487 a. — 
vo) vöv: näml.“da du überhaupt 
so freimüäthig bist.’ s. zu419 a. — 


 yevvalog eine: vgl. 475 d. die 


ähnliche Aufforderung an Polos 
aiıd yevvalos... arongilvor. 


— 08 dıanovgjoavıe: ergz. 08€ 
mogoneho. _ 

. d yeyvoıdrars: vgl. 4946. 
u. “rs de — Ei... naleiv: 


“Wenn es dir beliebt (wenn du 
lieber willst) einen solchen (dem 
Staate dienstbeflissenen Mann) 
einen Myser zu nennen (so magst 
du ihn .meinetwegen so nennen 
0. dgl.) S. hatte das diaxoveiv 
des K. durch das geringschätzige 
xolaxeveıv erklärt, wofür ihm 
jener einen noch gehässigerensA us- 
druck an die Hand gibt. Denn 


TOPTIAZ. 199 


521 D 


us 6 Boväousvog, va un av xl dya simon, Or novn- 
005 yE @v Ayadov Ovra* und ori apaonseraı dav vı 
yo, iva un av &yo sinw Orı aAR apeAouevog 00% Ebsı C 
0 Tı yomoeraı avrols, dAA Monep we Adlnmg apelksro, 
ovro xal Außov aölnng zenssran, ei 08 adlaus, «i- 
oxo0s, el d& aioyos, was. | 

77° K44.'Rs wos doxeis; o Zuxgareg, nuorEVev und 
dv &r toVrmv madeiv, ds Olmav Ennodav xal 00x Av 
eisayelg is ÖLxaorngL0Vv Uno navv i0wg wordng0Ü 
avdgumov xal paviov. 

ZR. ’Avonrog äge eiul, od Kalklursıg, &g dändaig, 
el un olouaı &v ide vi; noAtı Övrıvodv Av, 6 ru TV- 
yoı, Toüro natelv. Tode wevror EV old ori, Eddvneo 
elsin eis ÖLnaornjgıov sol ToVTWv TIvög Kıvövvevrav 
@v Gb Akysıg, N0v005 vis us Eoraı 6 eidaywv' ov-D 


Öslg yap av yonorös un adızoüvr dvdownov sloaya- 


‘6 Mvoov E£oyarog bezeichnete 
sprichwörtlich einen verächtlichen 
Menschen. Theait. 209 b. Cic. p 
Flacco 27, 65. Quid porro in 
graeco sermone lam tritum atque 
celebratum est, quanı, si quis de- 
spicatui ducitur, ut Mysorum 
ultimus esse dicalur. Vielleicht 
verhalf zugleich der Anklang an 
wvcog dem Namen zur Bedeu- 
tung eines Schimpfwortes. _ 
dnontevei use 0 Povlousvos: 
486 b. 5ll a — 


©. or: 8. zu 45la. — dit: 
8. zu 419 a. — ÖS pi Ö.: 8, zu 
490 e. (ös del...) — und:a av 
Ev: s zu 512 e — DUeber &» 
beim Infin. s. zu 448 a. — &- 
n0d@r: “weitweg von hier; d.i. 
von Athen, wo so viel Process- 
sucht herrscht und so viele Sy- 
kophanten (Krit. 44 e.) ihr We- 
sen treiben. So warnt Anytos 


(Menon 94 e.) den Sokr.: &yo 
ulv 09V &v 001 ovußovisvoaı- 
ur, ei &Delsıg Euol neideodaı, 
evAaßeiodaı, as loos ubv al 
Ev @lı moAsı 6807 Earı nands 
zoısiv Avdomnovs 7] €, 

ınde (Athen) d3 xel zavv. ol- 
war dt ob anal wuror elödvaı. — 

v.n0.lowg uoydng00 &.r. yav- 
Aov: 486 b. Was hierbei auf dem 
Spiele steht (Leben, Vermögen 
u. dgl.) wird durch zegi mit 
Gen. bezeichnet, —- dguw 01, 
T0ÜTO...: 8. zu 469 c. — &V- 
TtEo slotm: wenn ich anders 
vor Gerichtkomme.’ d&vrzeg lässt, 
wie eirneo (Kr. 69, 23.), die Be- 
dingung als eine meist zweifel- 
hafıe Voraussetzung erscheinen. 
— uvövvevav: nıvövveveıv u, 
xLvövvog werden häufigvon Ge- 
richtshändeln gebraucht (vgl. 
das lat. perieulum). — 'T0vn008 
tig‘... .: Ueber die specielle Be- 


200 NAATRANOZ 51D 


yoı' aa 0VÖEV ys Arozov el amodavomm. Bovisı 001 
einw dl O6 Tı Taüra np0000x0; 

KAA. IIavv per. 

ER. Oipaı ver oklyav Aövalor, iva un eino 
uovog, Enıysipeiv 1 ag aAmdag noAırıeı) Teyvn ul 
ERTTELV Ta MoÄıtıxd WOVOg TaV vüV‘ üte 00V 0V p0S 
yagıv Atymv Tovg Aoyovg oVg Atym Exaarors, alle 
zoös ro PeAtıotov, 0V XE0S TO Ndıcrov, xalovx 2HE- 

EAov moıslv & OU ragaıveis, TE xouypa teure, 00% EEw 
0 rı Aeyo Evo Öıxadınolw. 6 avrög dE yo Nas Ao- 
Y0S, OVTEE NQ08 Iölov EAsyov‘ xgLVOÜueL ao os 
Ev raıdlorg largös av xglvorvo xarnyogoüvrog 6%0- 
TOD. GARONEL YaR, ti av &noAoyolro 6 ToLoÜTrog Av- 
Fownog Ev rovrog Anpdels, El aUTod xarnyopoi Tig 
Alyov. Orı © naldsg, moAla vuäg xal xaxd 008 Eip- 
yaoraı Kung xal aUroVg, Kal TOUG VEenrarovg Vuov 

522 dıapdelgeı Euvmv re nal xdov, xal loyvalvov xl 


phistischen Rednerkünste. Sokr. 


deutung dieser Stelle s. das Be- 
erwidert den höhnischen Vorwurf 


treffende in der Einl. _ 


D. &rono»: ergz. av sin. — 
BovAsı co, einw: 8.zu 4540. — 
uovog zov vuy : Dieser von ed- 
Jem Selbstbewusstsein zeugende 
Ausspruch gewinnt seine rechte 
Bedeutung durch Vergleich mit 
504 b. Das Nähere s. in der 
Ein. — zeög ‚gagıw: s. ob. 
a. — Kymv rovg Aoyovg 085 
yo Eu: ©. zu 467 d. (röv 
&. xenuarıouorv 20.) An eigent- 
liche Beden ist bei Sokr. na- 
tärlich nicht zu denken. s. insbes. 
Apol. 17 b. — 00 neoös zo 7- 
Öıorov: verdentlichende Wieder- 
holung des bereits in 00 00% 
zagıv ausgesprochenen Gedan- 
kens. 8.zu 452 e. (2110 ool). — 
& ‚sv zagaıveig: 485 ef. — 
Ta xonıbe Tavre: 


lichen Dinge da,’ näml. die so- 


‘Diese herr-' 


des K.486c. Ueber das oft iro- 
nische »ouwog vgl.493 a. Ueber 
das verächtliche ovrog 8. zu 452 
eu — 

E. 6 «@urös....: idem in men- 
tem mihi venil, quo usus sum erga 
Polum. Symp.187 d. malıy yao 
usı 6 aörög A0yog, ori url. — 
noög Ilmlov Eleyov: 464 d. — 
xgLvoUuat : s. zu 509 d. (adı- 


‚unjoerat). — AnpPeig: mit Be- 


zug auf die Worte des K. 486 a. 
el rıs 60V Aaßousvog xrl.— 
Or: s. zu 451 a. — molla v. 
Kol nand: 8.zu 447 a. — TOUg 
venrarovg dv. Ö1apdelgsı: An- 
spielung auf die bekannte gegen 
Sokr. erhobene Anklage. Apol. 
21c. — 


572 A. reuvav Te nal av: 


522B TOPTIAZ. NY] 


nviyav axogsiv noLsl, Kixporara zöpare ÖWdovg xal 
xeıviv xl div dvayadlov, 004 WorEE dym zoAAn 
zul NöEa xal Tavrodand zUmyovv vuäg' Ti av olsı 
dv Tovra ro “ax anoAnpdsvra largov Eysıv sineiv; 
n si sinoı zyv dANFELaV, OTı Taüra zavra dym dxolovv, 
© ralösg, Uyısıvas, 62000v olsı av avaßorjcaı Toüg 
zoiovVrovg dıxadrds; 0v ufye; 

KAA4.’Ioos‘ olsod«al ya yon. 

ZR. Ovxodv olsı Ev ndon dnopie av aurov &ys- 
Fa, 0 Tı xoN sineiv; 

KAA. Ilavv ye. 

ı8 ZR. Toioörov uEvroı al &yo oide Orı madog 

radoım &v slaeAdav sig Öixaaınigiov. odrs yap ndo- 
vas'äs dunenopına Ein aüroig Adysıv, üg oVToL EVEp- 
ysoias xal @psislas voulfovaıv, Eym dt ovrs Toüg mo- 
oifovrag {nic ovrs ols zoglkeran‘ davrd zig us) vew- 
tepovg Pi ÖtlapPelgsıv anogeiv noloÜvrae, N Tovg 
ngsoßvrsgovg xaxnyogeiv Akyovra mıngoüg Aoyovg 7 


s. zu 476 c. — amogeiv now: Kr. 50, 11, 10. vgl. z. Th. C. 
“bringt zur Verzweiflung. — 09% 390. — 
Wong . :.: d.i. 09% edozor B. TOLOVToV. .. NnaDog TE- 


vuäs Boneg.Eyo ari. Ueber die 
(sehr häufige) Ellipse bei 09% 
@orEQ 8. Kr. 62. 4. Prot. 841 a. 
rollt... EV0rovr: vgl.5lße. 
Ueber den Inhalts-Accus, s. Kr. 
47, 15, 1. — dyızıvag: santla- 
tis vestrae gratia. — dvaßodv 
hier als Zeichen des Missfallens. 
vgl. das 458 c. zu Soovßog Be- 
merkte. — doog: ‚s. zu 471 c. 
— oisohal ye xon: Prot. 325 
e. Krit. 53 d, — &v ndon amo- 
.ola ... Escher: "sich in gröss- 
ter Verlegenheit befinden (in - 
v, stecken). Phil. 45 c. &v roLov- 
roig voonuaoıy &yousvon. vgl. 
somno teneri u. & Ueber z&o« 
arnogle, ‘völlige Verlegenheit, s. 


Form av: s. zu 467d. — ndo- 
vas &g Enmenogina: mit Rück- 
sicht auf 517 b. — &uv Te... 
zweites Glied zu 0dTE Y&Q ... 
s.zu50la. — amogeiv ROLOdVTE: 
Men. 79 e. (der junge ‚Menon 
spricht) & Zonxgersg, Nx0v0ov 
ut» Eymye mglv: xal ouyyerioheı 
co1, ÖrL od ovölV Allo K) av- 
zog te amogeis. al rodg al- 
Aovg zoieig dropeiv. 
Theait. 149 a. sagt Sokr. zu dem 
Jünglinge Theaitetos: ol ö8 
..„A2yovaı zsgl Euod, Orı dro- 
norarög sin Kul Roım Todg 
avdemrovg axzogeiv. j 
nal Todro dunxous; Os. öyays. 
— TOUE RP. Kannyopeiv: vgl. 


202 


HAATR2NOZ 


5%2 B 


dien Önuocie, ode ro aAndLg Eko einelv, Orı dıxalag 
Cxavıe radra dya Adyo, zul rodıra To Yusregov Ön 
toüro, @ Kvöges Öınactal, ovrs KAAo 0VdEV" Worte laws, 
0 TI &v TUYO, Toüro reloouaı. 

KAA. Aoxsi oiv 001, & Zwxpareg, zaAdg Eysıv 
avdomnog Ev moAsı odrm Öimxeinevos Hal dövvarog 


Rn e - 
av Eavıo Bondeiv; 


32. Ei &usivo ya dv auıo Undoroı, & KalklxAcıs, 
0 00 moAldxıs auoAoynoag' ei Beßondnaag sin adra, 
Dunte zeol avdgwmovg uns neol BeoVs Adıxov undiv 
unte eionxog unte elpyaouevos. avın ydo rıs Bondeia 
Eervro noAldxıs nulv @uoAoynrar xoariorn eivar. el 
wbv 0UV Euf rıg EbeAkyyoı tavınmv ımv Bondeav aöv- 
vorov ovra dunvıo xal aAlm Bondelv, alsyvvolumv 
av xal Ev noAlois aa) Ev OAlyoıg EEsAeyyousvog xal 


e 
HOVog VO u0ovov, xal el 


die unt. 521 c. angeführte Stelle 


aus Men. 94 e. — Atyovra nı- 
%oovg Aoyovg: Das E£bsrassın 


nal BEsleyysıv Tovg olousvovg 


ulv elösvar rı, eldoraus Öb 0v- 
dev ist gemeint. Apol. 21 b. f. 
30 e. — 7 Ldie 7 Önuooia: d. 
i. theils in Privatcirkeln, theils 
bei öffentlichen Zusammenkünf- 
ten, z. B. in Gymnasien, auf 
dem Marktplatze u. s. w. 8. 447 
a. das Citat aus Xen. Mem, Mit 
önwool« Aöyovg Atyeıv ist hier 
nicht ‘öffentlich (an das Volk) Re- 
den halten gemeint, was der 
Ausdruck sonst allerdings bedeu- 
tet. 8. Apol. 31 c. — 


C. zodıro ... . todo: “ich 
betreibe ja damit euer Interesse.’ 
Apol. 31 b. 09 yao ardogunivo 
Foıne zo Zub To» ubv duavrod 
andvrov NusAnnever nal Avb- 
ze0daı rov olneimv Auslovus- 
vov tooadra NHon dern, to O8 


ÖLE Tavrnv nv aövvaulav 


ÖUETEEO9 nodtrsıvy dei 
ati. — 0 Tı.:. neicouer: vgl. 
521c. — odrw dıaneruevog xal 
eövvarog @v...: Statt derCoor- 
dination der beiden Begriffe sollte 
man vielmehr &d. a». -&. ß. als 
erklärende App. asyndetisch bei- 
gefügt erwarten. — el &. ye: ». 
zu 503 c. — 8 ßeß. ein... .: 


“nämlich wenn er sich dadurch 


Hilfe verschafft hätte, dass’ u. s. w. 

D. Bondsıa Eavro: Ueber 
den object. Dativ beim verbalen 
Substant. s. Kr. 48, 12, 4. vgl. 
zu 513 b. (yıllav ro dnum) 
Aehnlich steht ßon®og mit Dat. 
Prot. 322 b. — el ubv oV»: =. 
zu 509 a. — EEeltyyor. .;ovra: 
Ueber die Bedeutung von dEsAdy- 
yeıvs. zu 41670. Ueber die Constr. 
s. C. 593. Kr.56, 7,2. — tr. tr. 
Bondeıav ... Bondeiv: auxilium 
praestare. s. zu 467d. — adoyv- 
volunv dv . . . Eleyyonevos: 


'8 


523 A 


TOPTIA2, 


203 


anodvnoxoıu, ayavaxtolnv &v' ei Öb xoAaxınng ÖnTo- 
pınns Evösle reisvronv Eyaye, &v olda Or badlmgE 
ldoıg &v us PEoovze T0V Havarov. avro ulv Yyag TO 
anodvnidasıv oVdelg poßelrai, Ogrig un) Havramadın 
aAoyıoros Te xul Avavdgog dorı, To 6b adızalv poßel- 
ta" roAAcdv yag abıxznyudeov yEuovra nv ıuynv eig 
"Adov Ayıneodaı navrov doyarov xanav Earlv. ei Öf 
BovAsı, dol 2&yo, wg Todro ovrms ds, HEIM Aoyov 


Adkaı. 


KAA.’AIR Eneineo ys nal alla Emigavas, xal 


TOVTO TERAVOV. 


ZR.”Arovs Ö7, Yaol, uaAa aeAod Aoyov, NV OU 523 


utv nynosı wüdoV, os Ey olnuaı, Ey db Aoyov'’ ws 
and yap Ovra v0ı Akku & well Adysıv. WOrEE Yap 


vgl. zu 489 b. 0.592. Kr. 56, 6, 
4. — OVOg UNO uOVovV: 8. zu 
459 d. — dnodvnonouuı: hier 
wie sehr oft (z.B. 469 b.) euphe- 
mistisch für "hingerichtet werden. 
— »olanınjs Onroginns: vgl. 
517 a. — dadimg... pEgovıa: 
Krit. 43 b. (Kriton spricht zu So- 
krates im Kerker) xal moilanıg 
utv Ön 08 xal nooTegoV dv nav- 
tz) to Plw EdVdaıu0VLC« Tod TEo- 
n0v, mov Öt wolıore Ev j 
vorl nagsowon Evupogd, @s 
0aölwg arınv nal modwg 
HERE. 

E. oddels...oorıs un...: 
vgl. Prot. 324 a. — Aoyov A8- 
Ex: “eine Geschichte erzählen.’ 
5. zu 4578. — £melneo ye: “Da 
du doch einma? u. s. w. — xaol 
tovro neoavov: Kallikles fühlt 
eben kein sonderliches Verlangen 
die vollständige Begründung einer 
Lehre, welche seiner so schroff aus- 
gesprochenen Denkungsart durch- 
aus siegreich entgegentritt, noch 
länger anzuhören, sondern mit 


derselben Gleichgiltigkeit, mit wel- 
cher er schon lange der Unter- 
redung nicht sowohl folgte . als 
sich nachziehen liess, fügt er sich 
als höflicher Mann dem Wunsche 
seines Mitunterredners und des 
Gorgias (s. 506 a.). Ueber xe- 
gulvsv 8. zu 472 c. — 


523 A. üxove . . . Aoyov: 
Durch gaol (s. zu 447 a.) wer- 
den die Anfangsworte als übli- 
che Eingangsformel der Erzählun- 
gen, vermuthlich vorzugsweise der 
Märchen, angedeutet. Dann 
würde die ganze Redensart durch 
0v 0v ulv nyjosı nöFo» ihre 
besondere Bedeutung erhalten. — 
&yo ö& Aoyov: “ich aber für einen 
wahren Bericht. (s. zu 457 a.) 
Ueber den Gegensatz von uUVog 
und Aoyog vgl. Prot.320c. Phaid. 
61 b. Evvonoag, Orı Tov noLn- 
ınv Ötor ... . woreiv uvßorvg, 
call 0v Aoyovg ri. Lege. 9, 
872 d. © yao In wödog 7 A0- 
yos,,n © Tu yon mEocayogeveıv 
avsov, dr nalaıav legsnv ei- 


JIAATRBNOZ 523 A 


204 


"Ouneos Asysı, ÖLsveluavro iv deynv 6 Zeug zul 6 
Iloosdov xul 6 IlAovrmv, End apa Tod Karpög 
zup&iußov. 7v |odv vonog 0ds :nepl dvdgmnmv Erl 
Kgovov, xal asl anal vv Eur Eorıv Ev Beoig, TOV dv- 
Hoarmv Tov ulv dıxalas Tov Piov Öısidovıe zul 
B 00img, &xsıdav TeAsvrjon, Eis URXEEWV vioovg drıovre. 
olxelv Ev zaon sUÖaıuovig Euros xarav, tov O8 adi- 
xug xal ADEwg sig To tig riss rsxal Ölung Öscum- 
znoıov, 0 6% Täprapov xalovcıv, levar. Tovrav Ö8 
dıxaorei Emil Koovov xal &rı veworl Tod Auög TV ap- 
nv Eyovros, kövrssg noav fuvrwv, dxeivg ij Nusge 
Öinafovrsg N „eakoısv TEÄAEVUTEV. KORKDS 0ovv al Öixaı 
&xplvovro ‘ 6 re odv IMAovrov zul ol Emıusinsal &x 
uexagmv viomv lovrsg EAsyov mpög Tov Ale, Orı PoL- 
CräEv opıv Avdpmnoı Exaregwos avdkıoı. einev 0VV 


era capös, gs arl. — BoreQ 
yao: Ueber yag (nämlich 8. zu 
454 d.) zur Einführung einer an- 
gekündigten Auseinandersetzun 
s. Kr. 69, 14, 1. — "Ounegos AE- 
yeı: Il. 0, 187—195. — 0 Zedg 
...28. zu 448 €. ‚(109 T'ooyla»). 
— int Koovov: “unter Kronos; 
während der Regierung des K. 
Kr.68,40,4. C.463B,b. — del 
nal vo» £. Bow: ‘besteht auch 
jetzt noch, wieimmer. Ueber das 
Präsens des (nur einmal gesetz- 
ven) Verb. s. Kr. 62, 4, 2. — 
B. eis uanagwv vıjoovg: Die 
‘Inseln der Seligen, die Wohn- 
stätte der Frommen nach dem 
Tode, zuerst von Hesiodos £.%. 7. 
170 f. als Aufenthaltsort der alten 
Heroen genannt, während Ho- 
meros Od. ö 561 7. ale solchen 
das ’Hivoıov zeölov angibt, la- 


gen nach der gewöhnlichen An-. 


nahme am westlichen Erdrande. 
Platon bezeichnet sie hier als einen 
Theil des Hades. Aus den andern 


fänf Stellen, wo er sie erwähnt 
(Repbl.7, 519 c. 540 b. Menex. 
235 c. Symp. 179 e. 180 b.), Jässt 
sich über die vorausgesetzte Lage 
nichts bestimmtesentnehmen. Spä- 
ter führten den Namen uaxxa&owv 
v7001, fortunatae insulae, die ca- 
narischen Inseln. — dv na ev- 
Sauuovla: “in lauter Seligkeit.’ 
s. zu 522 a. — dag: ‚näml. 
row Pliov d1srdovre. — 6 Ön: 
s. zu 517 e — Teeraoos: Der 
Tartaros, in der 11.9, 13 f. 478 
If. der finstere Abgrund unter 
dem Hades, wohin Zeus die re- 
bellischen Titanen, den Kronos 
u. a. verbannte, erscheint später 
als der Aufenthalt der Gottlosen 
im Hades und steht zuweilen, 
auch im Latein, für ‚gen ganzen 
Hades. selbst. — zovro» d& di- 
xcoral: Ueber dieTodtengerichte, 
wie über den ganzen Mythus, s 
das Nähere in der Einl. — $or- 
zes n. fovror: 8.zu 459. vgl. 
zu 510 med. — u£llossw: Ueber 


TOPTIAZ. 205 


0 Zeug‘ AAN Ey, Epn, Havom Ttoüro yıyvousvov. vüv 
ulv yao ung at Ölxcı dıxafovrar. aumexousvor Yap, 
Egon, ol guvogevor xolvovran‘ Cövreg yao »olvovran. 
moAAol oVr, 7 "”oö 08, Yuvyag movnoas Eyovres Nupie- 
ouevoı sldl omuara re xala nal yEvn xal nÄovrovg, 
xal, dneıdavn agicıs 7, Eoyovras aurolg moAlol udo- 
TvoES, uegrvonoovres ag duxalas Beßıaxacıv‘ ol 0dV 
dıxaoral VnO TE Tovrmv dunintrovrai, el Kun xalD 
avrol auneropevor Öırafovoı, 700 TS Yuyis tig av- 
tov OpdaAuodg xal ara nal 0Aov TO Gdua MEOXEXR- 
Avuusvor. taüre On avrols navre Eninooodev ylyve- 
za, xal Ta KUrov aupıdouare xal Ta Tav xgLvowE- 
vov. zEWToV usv ovv, Epn, navareov dori TE0E.UÖO- 


523 D 


> \ \ ‘ En \} be 
TRGS KVTOVS TOV DAVaTOV' YUV YO NOOLOAG!. 


den iterativen Optat. im Relativ- 
satze 8. C,555 A. 1. Kr. 65, 6, 5. 

Ü. Hareomoe: d.i. sowohl auf 
die Inseln der Seligen als auch 
in den Tartaros. — «AN: s. zu 
449 a. — &pn: Häufig steht im 
conversationartigen Stile das pa- 
renthetische pnol u. ä. pleona- 
stisch, und zwar manchmal, wie 
hier, wiederholt, wenn schon die 
direct angeführtenWorte durch el- 
ne 0.dgl. eingeleitet sind. Charm. 


164 e. ovro wer ön 6 Beög 
meocayo eveı Tovg eloıov- 
Tas... kEy El mög rov 


asl eleudvru 00% Eio zı,.n 00- 
gpeover, Pnol. Aehnlich Corn, 
Nep. Ham. 2, 2, Hannibal... hoc 
adjunxit: Pater meus, inguit, Ha- 
milcar, puerulo me etc. — NaVOm 
tovro yıyvousvov: "werde, die- 
ses abstellen. s. 482 a. — auze- 
z0usvor: näml. mit dem Körper 
umgeben, — yern: “vornehme Ab- 
kunft.’ Alkb. 1.123 e. r/ 00V mot 
forıv, OTw mioTeve zo uErgd- 
#Lov; el 099 Akyoıuev, Otı Kdl- 


toÜTo 


heı ze nal uey&deı nal ydvaı nal 
nlovrw xu Pvoe zig Boris 
ar. vgl. Hor. Carm. 4, 7, 283. 
non, Torquate, genus, non te fa- 
cundia, non te restituet pietas. — 
- D. opdaiuovg ... ngoxexe- 
Avuuevor: mooRalunreoher‘ et- 
was als Hülle vor sich halten, 
vgl. Prot. 316d. — Eningoohev 
ylyveraı: "steht im Wege; wird 
hinderlich” Ueber die adject. Be- 
deutung der Localadv. bei ylf- 
yveodaı 8. Kr. 62, 2, 4. — ulr 
099: 8. zu 509 a. — TAVOTEOV 
Kr. 56, 18, 2. C. 596, 2. — zo08L- 
doras adroVg: vgl. zu 482 a. — 
»al dn: "auch (sogar) schon.’ 

zu 450 c. u. Kr. 69, 17, 1. C. 
642,4,c. — wadon adrav: Der 
Genit. hängt von rovro ab. Die 
ganze Stelle scheint durch Aischy- 
los, Prometheus 248 f, veran- 
lasst. IIo. $vnrovg y Emavon 
un moodigreodat wögo®. ‚Zoe. 
To noiov EvOOV znode paque- 
»ov vooov; IIg. ruplas Ev v- 
tois Anldag naraxıaa. — 


N 


IAATBNOZ 923 E 


206 


Eulv oVv xal 6n elonraı t@ Ilpoundei Onwg dv navon 
avrov. Ensita Yvuvodg XEITEOV ANAVLWV TOVTWV' TE- 
Yveorag yao dei xplvsodaı. Hal Tov agırnv bel yv- 
uvov eivaı, TEIVEDTR, KUTH IT YUvyh avınv rnv dyurynV 
Hewpoüvıe Ealpvns amodevovros Exadrov, EZgnuov 
NAVTOV TaV Gvyysvav „al xaralınavra Eal Tg yis 
zavıa &xsivov ToV X00uoV, Iva Öixaia 1 xgloıs N. &yo 
ulv odv teUra Eyvoxa@g NE0TEXOS 7 vusis Enoımodunv 
dixaorag vieig Euavroü, Övo usv dx ig Aoiag, Mivo 

524 xal Padauavdvv, Eva db &x ns Evgmans, Alanov' 
odroL oVV Enedav TeAsvrnawsı, Ödindsovav Ev 10 
Asıuavı, Ev vi ToL000, EE ng PEostov ra Od, 7 u8v 
eig URxKEWMvV vn00UVS, N Ö eis Togragov. xal rodg ulv 


E. yvuvovg x. anavrov Tov- 
zov: näml. frei von dem in c. 
Aufgezählten, coyuc, yEvog u- 8. 
w. Ueber yvuvog tıvog 8. Kr. 
47, 26, 4. vgl. C.414,5. — re- 
BVEoTag ... noiveodar: ‚im Ge- 
gensatze zu c. „Sörres yao xei- 
vovrai, — avr. ...„: Ueber die 
Bedeutung des aözdg s. zuProt. 
309 a. vgl. zu 483 d. Der nach- 
drückliche Gegensatz zu dem Vor- 
hergehenden bedingt die Umständ- 
lichkeit des Ausdrucks. — dEai- 
Yrns &noP. Eudiorov : "jedesmal, 
sogleich, wenn einer gestorben 
ist.” Ueber &arpvns beim Part. 
vgl. das zu &we 520 c. Bemerkte, 
— dueivov ToV n. zurück wei- 
send aufc. — mwedzegog: Kr. 57, 
5, 3. vgl. Liv.1,34. Arruns prior 
guam pater moritur. — Övo u. Ex 
ns Aolag: Minos und sein Bru- 
der Rhadamanthys, die auf Kreta 
lebten, können nur in so ferne 
“aus Asien’ genannt werden, als 
ihre Mutter Europa, Tochter des 
phoenikischen Königs Kadmos, aus 
diesem Erdtheile stammte. — Mi- 
vo: Hom. Od. A, 568 f: &v9” (im 


Hades) nor Mivoa Iöov, Jıög 
aylaov vioy, 1gVoeov SATTTEOV 
Exovra, HeuLotsvovra, vExvooıy, 
nwevov. Ueber die Form s. Kr. 
‚16, 3, 2; ungenau C. D. 163. — 
‘Padduavduv: Hom. 11, &,321.. 
Doivınog KovEnS tmAeuAsıroio, 
] vene wor (Zeus) Mivo re nal 
avzıdeov Podauavdvv, — ; Ala- 
x»ov: Hom. Il. p, 187 f. WOLLT) 
&y@ (Achilleus) yavenv weyakov 
dıös edyouaı elvar. Tiare w 
Ayo roAloicıv &vacoov Mvg- 
möoyesam, UInievs Alaniöns' 
6.0’ ag’ Alanog &x dıög nev. Un- 
ter allen Schriftstellern führt Pla- 
ton zuerst an vorliegender Stelle 
diese drei Todtenrichter auf. — 
524 A, &v to Asıumwı: Hom. 
nennt (Od. A, 539 u. 573) den 
&opodelöog lsıuav, auf welchem 
die Schatten der Heroen wandeln. 
— dv ı7 roi0dw ...: vgl. Virg. 
Aen.6, 540 f. hic locus est, par- 
tes ubi se via findit in ambas: der- 
tera quae Ditis magni sub moenia 
tendit, hac iter Elysium nobis; at 
laeva malorum exercet poenas et ad 
inpia Tartara mitit. — sig wa- 


\ ” 
TOPTIA, 207 


&x vs Aslas "Padauavdvg agıvsi, ovg Ö& du rag Ev- 
oornns Alanos' Mivo d% npsoßein dwow Emiösaxgl- 
veıv, £av ErogjToV Tı TO Eripw, iva og Öixauorarn 
N xglaıs 1 meel vg Hopslag Toig avdemzoıs. 

Tavr Zorıv, @ KakllxAsıs, & &yo dxnxoWg nIOTEV@ 
and elvar‘ Hal dx tovzwv av Aoywv roıovds rı doyl- B 
founs avußalvsv. 6 davarog Tuyydvsı @v, wg Euol do- 
xei, ovöLv KAAo N Övolv ngapuaroıv ÖraAvaıs, TIS Yv- 
is xal tod o@uerog, am aAAmAoıv‘ Ensidav Öb din- 
AvdNTov fo am aAAmkoıv, 0% NoAd NTTov Exarsgov 
avroiv &ysı nv EEıv Tv avrod, nvase xal Orte Em © 
KVFEMNOS, TO TE GB NV PVcıv TV aVToV xal Ta 
Hepanevuare xal ra nadgnuare Zvönia navre. olov el 
TIvog HEY NV TO OBUR PVos N TOP 7 duporsgn 
Eivrog, Tovrov Kal Ensıdav anodavn 6 vErgög werus, C 
xal El nayug, Rayds zul dnodevovrog, zul taAix 0V- 
wg’ nal ei av Enerndevs Koudv, Kounng tovrov xal 
6 vEx908. nactıylag av el tig nv xal iyvn eiye rov nAy- 


524 C 


al 


ynv; nal elvaı tovro To Tedvd- 
voı, Zwolg uEvVano ig Yovrng 
anallaykv aürO na Euvro To 
coua yeyovivcı, ymolg dk r79 
AOYNV ANO TOV OW@uaToS anak- 


“dowv vnoovg: 8. zu 523 b. 
Das Wort wird als Eigenname be- 
handelt wie das entgegengesetzte 
Tegtaoov, kann daher ohne Art. 
s:ehen. C. 377. vgl. Kr.50, 2,11. 


_ Emidiangivev: “Das Endur- 
theil fällen; ein sehr seltenes 
Wort. Ueber die Bedeutung der 
Präpos. vgl. Kr. 68, 46, 17. — 
zogeiag: d. i. die Laufbahn im 
Todtenreiche. Repbl. 10. 604 e. 
dınyeiodean (T&S apuyas) AAln- 
Acıg... Kvanıunvnanonevag 000 
te nal ola nadoısv al Ddoıev 
Ev ıN Vno yis nogeia‘ elvaı 
Öt nV mogelav yılıern ara. — 
B. ovußeiveıv: 8. zu 459 b. 
— 0 Bavarog...: Phaid. 64 c. 
7 ı 8 € [4 % 
age un @Alo rı (nyovusdea 70V 
Pavarov elvaı) 7 nv ing Yyrv- 
Ns AnO ToV Omuntog dnalln- 


Auysioav MUTNV nad avınv el- 
var; — nvneo nal: näml.elyev. 
Ueber das pleonastische x«l im 
Relativsatze bei Vergleichungen s. 
Kr.69, 32,13. vgl. 457 b. — 70 
TE 0@uQ . . .: Das zweite Glied 
folgt d. (r&Vr0v dn ati.) in ge- 
änderter Constr. — olov: s. zu 
450 c. — duporsgr: Ucber den 
adverbartigen Accus. &ugporsg« 
verbunden mit dynamischen Dat. 
8. zu 477 d. — 

C. 0 vexoös: “Der Leichnam. 
— ad: s. zu 506 d. — peorı- 
ylag: verbero, vorzugsweise von 
schlechten Sklaven gebräuchlich, 


HNAATSBNOZ 524C 


208 


yov ovVAag &v ro omuarı N VO yacılyav 7 aAlmv 
roavurtov Sov, xal redvenrog To ouua Zorıv LÖsiv 
radre Egov' xarsayora te el TovnvulAn 7 dısorpau- 
Dusva fövrog, “al tedVvsarog ravız tadıa Evönia. Ev) 
ö3 Aoy@, olog sivaı napsoxsVacro rc ooua fov, Evönia 
taUra xal TeAsvrndavrog 7 navıa n za noAde Exl viva 
1gdvor. teVroV Ön woi boxel toür ge xl pl TiV YV- 
ynv elvan, & Kaldlasıg' dvönia navre doriv Even Yun, 
ensıdav yvuvadı TOÜ OWuATOg, TE TE eis PVsews Hol 
Ta nadnuare, & ba ımv Enırndsvov Exdorov nodyun- 
tog Zaysv Ev) duy7 6 Avdownog. Ensidav 00V dpi- 
Exovraı agE T6V Öıxacınv, ol ubv x vis Adios apa 
tov Padauevdvv, 6 Padauevdvg dxsivovg Enıornoas 
Hedraı Exa0Tov nv yvynv, 00% ellwg Orov Eoriv, ala 
noAAdxız tod ueyalov Baoıldws Eniiaßousvog 7 &Akov 
orovodv Bacıldng 7 Övvasrov xareldsv oVÖLV dyıls 
0v Tg Yuyis, aAld Ödrausuacorıymucvnyv xal ovAmv 
525 HEOTNV UNO Errioguı@v xal Adınlas, & Exdarn.n zodkıs 
avrod Limuogkaro eig nv duyyv, xl navıe OxoAıd 
vo Yevdovs xul ahakoveing nal ovölv: UV dıa To 
avsv aAndelas redogapdaı ‘ zul Uno EEovoiag Kal TovV- 
pis xal VBoswg xal arparias tov nodkemv dovuus- 
Glied of 83 &4 ns Evowans 


zaoa tov Alanov (s. ob. a.) ist 
ausgefallen, da die weitere Er- 


die häufig mit der wuorı& ge- 
züchtigt werden. — iyvn ToVv 
ninyar: Appos, zu ovAdS. — 


D. &vL 6. Aöy@: “mit einem 
Worte, um alles in eins zusam- 
menzufassen. Kr. 48, 15, 17. vgl. 
C. 441 a. — olog.. ‚av: d.i. 
olos to omu« elvau TTRQEONEV- 
00 rıs $wv. "wie einer beiLeb- 
zeiten körperlich beschaffen war. 
— £nl ıvo yoovov: "einige Zeit 
lang. — Kr.68, 42, 1. — yvp- 
vodn Tod Sauwrog: ‚Er. 47, 13, 
vgl. C. 419 e. — ze r. RZ pvV- 
oewg: “Die Naturanlagen. _ 

E. ol u8v...: Das zweite 


zählung sich unmittelbar an ‘Px- 
dauevdvv anknüpfı. Natürlich 
verfährt Aiakos eben so wie Rha- 
damanıhys. — Tod uEyalov Po- 
cıleog: 8. zu 470 8. — xarei- 
dev: 8. zu 484 m. (evepavn). — 

525A. &: Man sollte mit Be- 
zug auf 004@» hier &g erwarten; 
aber das Neutr. fasst auch das 
durch dLeueunorıyauevnv Be- 
zeichnetein sich. — oxoAıa : ent- 
sprechend dem obigen dıeoroap- 
ueve (524 b.) — BnO 2Eovolas: 


625 C TOPTIAZ. 


209 


tolag Te nal aloygosnrog YyEuovcav nv Yuynv sidsv' 
(dv d3 arlums Tavınv ankneudev EvFb TS PoovV- 
oäg, ol ueilsı E2Ad0V0a Avarinvar T& NE00NKoVTE 
zadn. 

31 TIooanxsı Ö% evil zo dv ruuwele Ovrı, Um ül-B 
Aov 0095 Tıumpovu£vo, n BeArlovı ylyvssdaı al 
ovivaodaı 7 napaöslyuarı toig &Aloıs ylyvsodaı, va 
&A Aoı 6gWVTES Haoyovra & dv naoyın Ypoßovusvor Bei- 
tlovg ylyvavıcı. eiol ÖF ol ulv apeilovusvol rs xal 
dianv dıdovrss Und Heiv rs xal Avdomzmv ovroL, ol 
av ldsına auaprnucta auaprwav‘ Oums ÖL dr alyn- 
dovmv xal OÖVvv@v yiyvsrar adrois n apElsıc xal Ev- 
Dade anal Ev "Adov‘ 0® yao olov rs KAimg adınlag 
anchlarrssdeı. od 6° av ra Zayara abınnamaı zul dıaC 
roıdra adınnpara avlaroı yevavraı, &% TOoVTOv Ta 
napudsiyuare ylyveraı, xal odroL avrol ubv odadrı 
ovlvavraı oVÖEV, Ars avlaroı Ovrsg, @Aloı dt Ovlvav- 
tar ol ToVTovg OpWVIES dLa Tag Auagılas ta uEyıora 
xol 6dvvnoorara xal Yoßspurere nadn KEayovrag 
tov asl 100v0V, Areyvog napaöslyuare Kungrnuevovg 
Exei Ev "Audov Ev ta Ösouwrnelo, rols asl av aöl- 


Erklärungsgrund zu vevpN, dßgıs , 
angurla. — EidEV. . . ANENEN- 
Yev: vgl. (524 e.) zu aarteider. 
— 2000 Tig PoovVoÄg: recia in 
custodiam. Kr. 47, 29, 1. C.415. 


B. nooonxeı... . Beirlonı yl- 
yveodaı: 8. zu 479 e. — nd 
oyovza: näml. 76V TIumpovus- 
vov. — opslovusvor ... dr 
dovreg: d.i. "diejenigen, welche 
dadurch, dass sie gestraft werden, 
Heil erlangen. Die beiden Be- 
griffe sind grammatisch coordi- 
niert, logisch subordiniert. Ueber 
ölunv dıdovaı und zıvog vgl. 
4720. — L. auagrnjuate EuaR- 

Plat. Gorglas. 


zoom: s. zu 467d. — dvdade: 
im Erdenleben. — 


C. ca zupadeiyuare: Der 
Art. weist auf b. (ragadeiyuara 
toig dAloıg yiyveodaı) zurück. 
8. zu 470 c. (T8 zaudl). — ov- 
roı a@urol: das wiederholte, durch 
&vrol urgierte odros ist charak- 
teristisch für die bestimmte Schei- 
dung, welche Pi. hinsichtlich des 
Endzweckes der Strafe beobach- 
tet (s. die Einl.); deshalb wird 
euch, um nur jedes Mins vora And- 
niss abzuweisen, mit d409 ‚d8., 
das bereits oben in &440s doi»- 
T5S . . . ylyvarraı Ausgesagte 


AATZNOZ 525 C 


210 


D x0v Apızvovusvors Peiuere xal vovdernuare. av &yo 
ynu Evo xal ’AgrEiaov Eosodeı, si aAndN Asysı Ilo- 
Aog, xal &AAov Oarıg dv ToI0dTog TUpRVVog 7" olweı 
Ö} xal tovg noAlovg Elvar ToVTov av napaösıyud- 
tov 2% zupdvvov xal Bacıldmv nal Övvaorav xal rd 
av noAsmv wonkavrmv yeyovorag‘ 0vroL yag dia nv 
&kovoiav ulyıora xal Kvocımrara Auaprnpara Auag- 
tavovan. uaprvgsi Ö8 Tovroıs xal "Ounpos‘ Paaıleas 
yap xul Övvaorag Exsivog menolmne Todg Ev Ardov rov 

E &8l yE0vov ruumgovusvovs, Tavralov xal Ziovpov xal 
Tırvov‘ Oegalınv Öl, nal sl tig GAAog movngög nV 
ldiwrng, ovöslg nerolnxe ueyalaıg Tıumplaıg GvvEyo- 
KEVoV @g avlarov‘ 0V yYdp, oluaı, &ijvauıa" dio xal 
sdvdaıuov£orsgpog v7 ols &Eijv. aAld yao, m Kalklxsız, 
&x av Övvausvov lol xal ol Opodg« Novngol yıyvo- 

526 uevor Avdgmnoı‘ ovölv unv xwAvsı al Ev Tovrors 
ayadovs Avöpas Eyyiyvsodaı, xal aPodo« Ye &Eıov 
&yacdaı tav yıyvousvov" yalczov yag, © Kardixisız, 
xal noAAod Enaivov aEıov Ev ueyain Ekovala Tod adıxelv 

 yevousvov dınalaos Öraßıavar. oAlyoı O8 ylyvovrar ol 
rosodroı‘ Ensl xal Evdade al aAAodı yeyovaoıv, oluaı 


nochmals genauer erklärt. — 2» 
Ardov dv to Önouwrnolo: “im 
Hades, und zwar (nämlich) im 
Kerker. Ueber z6 InsumrngLov 
s. 523 b. — 

D. Agr&icov: 470 d. f. — 
ao @AAov Oatıg . . .: "und wer 
sonst noch’ u. 8.w. — rovg zol- 
Aovg: 8. zu 523 e. (fonuov...) 
— elvar...yeyovörag: Kr. 56, 
3,3. C.590 A. — PaoılEwv nal 
Övvaorov: vgl. 524 e — dia 
nv 2Eovolav: vgl. ob. a. — uag- 
tvoei 68 Tovrorg: “dies bezeugt. 

E. Tavreiov...: Od.A, 576 
F. — Gegolınv: 1.P, 212,7. — 
ldiwrng: s. su Prot. 312 b. — 


rerolmne: "dichtete. Apol. 22b, 
ce. — ueY. Ttıuwelaıs OVVEyous- 
vov: vgl. 479 a. 5l2 a. — ER 
eva: d.i. Thersites und Leute 
seines Schlages hatten nicht die 
&Eovol« unsühnbare Frevel zu 
verüben. — ala ydg: 8. zu 
448 d. — 

526 A. üyaodaı zov y.: Kr. 
47, 10, 9. vgl. C. 420. Anders 
482 d. 449 d. — Ötaßımwar: s. 
zu 506 a. (d1anegnrdNvar) und 
zu 521 a. (diauayeodar). — ol 
rowdror: Der Art. bezeichnet 
die Beschaffenheit als eine im Vor- 
hergehenden bereits näher be- 
stimmte. Kr. 50, 4, 6. — dv®ade: 


TOPTIAZ. 211 


Ö: xal dsovraı xalol xayadol Tavınv nV &gsınv TmvVR 
tod dınalos Örnysiolkev & &v vis Enırgdun‘ eig Öb Hel 
zavv £Aloyınos yEeyovs nal eis rovg KAdovg EAAnvas, 
Aguorslöng 6 Avaıuayov‘ ol öb moAlol, @ &pıore, xaxol 
ylyvovraı TOV ÖVVvaorov. 

32 "Oneo ovv dAsyov, Ensıdav 6 Padduavdvg Ensivog 
toL0droV rıva Außnn, @AAo ubv megl avtod 00x oldev 0V- 
Ödv, 008 H0TI5 0vF WvrıvovV, Or Öb Xovngog tig‘ xal 
todro zarıdav andmeudev sis Tapragov, Erionunvans- 
vog, dv re l&acıwog Eav re aviarog doxn eivaı ' 0 Ö8 Exsios C 
Apıroysvog T& nE00NKoVT« naoyeı. Eviors Ö' RAAnv eldı- 
dv 00ias Beßımaviav nal ust aAndslag,avdoog ldımrov 
N &AAov Tıvog, ucAıore uEv, Eymye pnu, @ Kaidixleıs, 
pLA000@0vV T& aurod nodkavrog nal 0v noAvngayuovn- 
savrog Ev ro Pla, Nydodn real gs uaxdowv vnoovVg ane- 
Teuds. Tavra raüra zul 0 Alaxog‘ Exarsoog Of Tovrwv 


5236C 


zu 463 c. (dd re...el re) u 
zu 452 c. Anders 481 a. — 


zu Athen. vgl. 449 b. — xulol 
nayadol: s. zu 470 0. — dta- 


xergißeiv: ‘verwalten;’ bei Platon 
ein &zo& slgnudvor. —_ 

B. sis tous &. E.: "sein Ruhm 
verbreitete sich auch unter die 
übrigen Hellenen’ s. zu Prot. 
312 a. — Agıoreidng: s. die 
Einl. 

Fr ovv ZAsyov: knüpft den 
unterbrochenen Faden der Erzäh- 
lung an 525 a. an. — 009 ovt- 
vov: entsprechend der im Grie- 
chischen üblichen Bezeichnung 
einer Person durch Angabe des 
Vaters (wie kurz vorher ’Agıorei- 
Öns 6 Avoındyov) oder, wena 
die Familie eine von Alters her 
berühmte ist, des Ahnherrn. — 
movngos tıs: näml older. — 
dmenewipev: s. zu 484 8. (av- 
spavn). — RLONUNvAWEVOS : 
s. die Einl. — &av re L. d&v re 
& ö. 8: ‘ob er heilbar oder 
unheilbar zu sein scheint. vgl. 


Ü. za mgOCNKOVTE naoye: 
vgl.5252. — any: : ergz. Yv- 
nv, als ob vorangienge ToLov- 
Tov TIvög yuynv Aaßy. — Idım- 
tov: im Gegensatze zu ol Övva- 
uevor. 8.2u 525 e. — Eyoysgpn- 
ur: parenthetisch, wie das so häu- 
tige olueı, statt dessen hier das 
nachdrucksvollere Verb. steht. — 
mohungayuovncavrog : nolv- 
ngayuoveiv, entgegengesetzt dem 
TE avTOV roKTTEıv sich unnütz 
in fremde Dinge einmischen, die 
einen nichts angehen” Apol. 31 
c., Demosth. Phil. I, 42. Den Ge- 
gensatz bildet r« aurod ro«r- 
teıv seine eigenen (besonders die 
Seele betreffenden) Angelegenhei- 
ten besorgen.’ Timaios 72 a. ev 
nal mal Aeyscaı TO moKTrev 
nal yvava T« Te avrovy nal 
EXUTOV OWppoVı UOV@ zgo01]- 
xeıv. Repbl. 4, 433 a. xal unv 


14* 


212 HTAATQZNOZ 536 C 


6aßdov Eywv dınafeı‘ 0 d& Mivms Emıioxınov nadnran, 
D uuvog E&ywv yevaodv GxijtTgoV, Sg pnoıv Odvooevg 0 
Ounoov löstv avrov 
1ovosov sxnnroov Eyovra, Heuiorevovra vEervodıv. 
&yo ulv ovv, @ KadkixAsıg, UNO ToVrWv av Aoymv ne- 
TELOuaL, Kal BROND ONWG ANOPAVOUHKL TO KOLTN WG Vyıs- 
GrTarnvrnv yuyyv' yaigsıv ovv &udag Tag tıuds tag tov 
zoAAov avdogWtav, nv aAndELnv dxonav TNEIgKdoueı 
to Ovrı og av duvmuaı BeArıorog @v nal Ev nal Ensıudav 
E nd Vvnoxw anodvnoxsıv. napaxaio Öl tous 'aAAovg 
nüvras AVvHEWNOUVS, Xad 0009 Övvanaı, nal ön al 68 
avrınagaxakd Erti Todrov rov Blov nal Töv.dyüve Tod- 
vov, 0v &yo pyu avıl naveav ray evdad: ayavav 
eivaı, xal ‚svaudißo 601, ori 004 olög T 20. cavıo 
Bondnoaı, orev m Öian co N xl n xeldıs nv vor ön 
yo EAsyov, alla EAdmV Napa Tov ÖiXasınv Tov tig 


or ye TO TE KVTOD moctrev 
nal un moAvmgayuoveiv Öınauo- 
ovvn Eort, nal Todro AL» TE 
roilov annKnoauev nal avrol 


moAlanıs eionnanev. — TavTE. 


tadra: näml. morsi. — Saßdov 
&xov ö.: Sonst erscheint Gaßdos 
gleichbedeutend mit oxnzrooV 
als Abzeichen der richterlichen 
oder obrigkeitlichen Würde. vgl. 
zu Prot. 338 a. (daßdoözov). — 
Emıononav: vgl. 524 a. — 

D. ’O. 6. Ounoov: "der Ho- 
merische Odysseus; Od. bei Ho- 
meros. z0v08oV. ..: Od. A, 568. 
— wEV ovv: 8. zu 509 a. — 
0XOTO 0. Knopavodunı :..: 
‘sorge meine Seele dem Rich- 
ter „möglichst gesund vorzustel- 
len. — zuigeıv 0. ddoag: s. zu 
458 b. — Tas tuuas... . av- 
Foorwv: Symp. 216 e. sagt Al- 
kibiades von Sokr. ?ors, Orı odr R 
el tig nalög Eorı, weise adıo 
ovdEV, alla Karapgovei Tooov- 


zo», 000v ov0 av als oindein, 
odr ei tus mAOUGLOg, ovr el aR- 
Av va vıunv !ywv av 
vmo wAnVovg vanagıdo- 
wEvo v. nyeitaı 8 mavıe tav- 
Te TE Arnuare ovdevög adıa 
ah. al zınal al av mollwv 
avFownwv sind “die Ehren (Wür- 
den, Aonores), nach denen die 
Mehrzahl der Menschen trachtet, 
deren Besitz oder Erstrebung also 
fürein Charakteristisches 
bei ihnen ‚gelten kann. Kr. 47, 5. 
13. — nv dAndeLav or : mit 
Bezug auf c. — 

E. zal dnxel ot: “insbeson- 
dere dich” C. 621, 4. — avn- 
rapancla .. .: ınit Rückblick 
auf 521 a. u. 486 a. ff. — avıl 
zavrov...elvar: ‘der, wie ich 
behaupte, "äber alle Wettkämpfe 
der Welt geht. vgl. Kr. 68, 14. 
— ovadltn aor...: Parodie 
auf 486 a. f! — Orav...y: 
von der Zukunft, wie Prot. 335 


TOPTIAZ. 213 


527B 


Alyivng viov, Ensıdav gov Enikaßousvog ap), Kasun- 
os nal dAıyyınosıs oVöLv nrrov, 1 Ey Evdade, 005277 
&xei, xal 08 lowg Tunıması tig nal Eml nogens Arlumg 
xel Tavıos nEONNARKLEI. 

Taxa Ö’ 03V tadra wöhog coı doxsi Agysodaı Wo- 
TEE YORog Hal xarappoveig aurav, xal oVöEv y av 
1jv Yavuasıov narappoveiv rovımv, ei an Entoüvreg 
eiyousv avrav BeArin xal aAnNdEoTEega Evgeiv‘ vüv Ö8 
0E&sS, Orı Teig Ovreg Vusis, 0iTEQ H0oPWTaTol date av 
vov EiAnvov, ov re xal IlwAog nal [opyias, 0ux Eyste B 
anodsitaı, os dei aAkovrıva Biov fjv N Toürov, 00- 
neo Hal Exsiss Yaiveraı Ovupeowmv. aA Ev TO0OVToLS 
Aoyoıs tav Allmv dAsyyousvav uovog OVrog NE8spEl 6 
Aoyog, ag evAaßnreov dari ro adıneiv uällov N To 
adırsiodeı, aa mavrog uäiAov avöol weilsınteov 0v 
to Öoxsiv eivaı dyadov aAda ro eivaı, ai lüle xal 
Önuooie' Eav ÖE Tıg xara Tı Kaxog Yiyvnraı, Roie- 


38 


mit der vorliegenden verglichen, 


b. @A8 Eneıdav od Bovin dıc- 
Aeysodaı arl, — wv ns A. 
vlov: Aiakos. Die Antonomasie, 
in der zugleich eine Anspielung 
auf den Geburtsort des K. und 
des Aiakos selbst, nämlich auf 
die nach jener Nymphe benannte 
Insel Aigina, liegt, klingt feier- 
licher als der blosse Name. — 


527 A. tage... Akysodar: 
vgl. 523 a. 0820 yoaög: Sprich- 
wörtlich ist yea@v Y9Rog, Am- 
menmärchen. vgl. 'Theait. 176 b. 
Repbl. 1, 350 &. &yo de ooı, 
WOnEE Tais yomcı taig tous 
uvdovg Asyovoaıg,'elev dom nal 
KATAVEVOOHL Kl KVEVEVCOURL. 
Hor. Sat. 2, 6, 77. Oervius haec 
inter vicinas garrit aniles ex re 
Jabellas. — xarapgoveiv: näml. 
ce. — 0fnEE 00pwrarOL .. .: 
vgl. Prot. 337 d., welche Stelle, 


die mit Ironie verbundene An- 
spruchslosigkeit des Sokr. gegen- 
über dem (oft naiven) Dänkel der 
Sophisten sehr treffend charak- 
terisiert. — 


B. &. ı. Blov $njv: 8. zu 507 
e. — &usioe: ‘dort hinüber; in’s 
Jenseits, in das andere Leben ; 
eine bei Platon häufige (jedes 
Mal durch den Zusammenhang 
erklärte) Bedeutung. — tor &l- 
Aov: näml. Aoyov. — ngsu8: 
“bleibt (unveränderlich fest) ste- 
hen! Legg. 10, 891 a. r& sol 
vouovg noooTdyuate 2v yodu- 
Leo TEdEVTE ... NEVTOS NE8- 
hei. — 00 TO doxeiv...: sprich- 
wörtlich nach Aischyl. Septem, 
592 (Ampbiaraos) 0% ydoe do- 
neiv Gogıorog, GAR elvaı Dir 
Aeı. (Bepbl. 2, 362 a.) Sall. Oat,